Leserstimmen zu
Finderlohn

Stephen King

Bill-Hodges-Serie (2)

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Taschenbuch
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Es gibt Bücher, die prägen ihre Leser maßgeblich. Man ist vernarrt in die Protagonisten, die Geschichte ist immer wieder von Neuem spannend und obwohl man sie schon etliche Male gelesen hat, findet man immer wieder neue Details. Genau so geht es Pete Saubers, nachdem er im Wald einen Koffer mit Notizbüchern von John Rothstein findet und die darin enthaltenen Manuskripte liest. Auch Morris Bellamy, der 30 Jahre zuvor in das Haus des Autors einbricht und diesen ermordet, war ein ebenso großer Narr. Warum dann diese irre Tat? Nicht des Geldes wegen, sondern aus reiner Rache, da der Autor Morris‘ Lieblingscharakter nicht das von ihm gewünschte Ende gegönnt hat. Er war es, der die Notizbücher im Wald vergrub, die viele Jahre später Peter Saubers Leben so maßgebend verändern sollen … Ich verfolge die Hodges-Trilogie wirklich gern. Dass Stephen King klassischen Horror schreiben kann, wissen wir ja schon, aber auch bei Kriminalgeschichten macht er seine Sache wirklich hervorragend. Zudem ist dieses Buch für mich eine Art Liebeserklärung an das geschriebene Wort. Wir alle haben Bücher, aus denen wir Kraft schöpfen und bei denen wir es lieben über weitere Erzählstränge zu sinnieren. Das macht für mich einen großen Teil der Magie von „Finderlohn“ aus. Bill Hodges ist nach den vergangenen Geschehnissen wieder ruhiger geworden und hat einen neuen Lebensmittelpunkt gefunden. Er arbeitet als privater Ermittler bei seiner Firma „Finders Keepers“ wo auch Holly als seine große Unterstützung mit von der Partie ist. Nachdem sie vor einigen Jahren gemeinsam Brady Hartsfield zur Strecke gebracht haben, hat sich ihre platonische Freundschaft gefestigt und auch Holly blüht in ihrem neuen selbstständigen Leben auf. Sie verliert immer mehr ihre Schüchternheit und ist anderen Menschen gegenüber offener und fröhlicher. „Mr. Mercedes“ war ein spannender Kriminalroman mit starken Thriller-Elementen. „Finderlohn“ geht hier einen Schritt zurück und bedient sich nur noch sehr wenigen Krimivorgaben. Es wirkt dadurch beinahe stärker, obwohl die Spannung im ersten Buch deutlich größer war. Dennoch solltet ihr die Geschichte nicht unterschätzen. Es ist ein grandios geschriebenes Buch über Wahnsinn, Abhängigkeit und einer großen Portion jugendlichen Leichtsinns, das fesselt und für ausreichend Tiefgang sorgt. Natürlich setzt Stephen King auch in diesem Buch wieder auf einige kingtypischen Elemente, wie beispielsweise auf den Schriftsteller, der eine große Rolle spielt, aber auch das er sich für das Kennenlernen der Protagonisten und der Geschichte sehr viel Zeit nimmt, aber genau das erwarte ich mir mittlerweile von diesem Autor und macht für mich das „Heimkommen“-Gefühl aus!

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Auch wenn dies der zweite Teil der Bill Hodges Trilogie ist, lässt sich der Protagonist recht viel Zeit, bis er die Bühne betritt. Stephen King erzählt in »Finderlohn« zuerst recht ausführlich die Vorgeschichte samt Hauptplot. Und das wie im ersten Teil der Trilogie wieder sehr gut. Immer noch kein Horror Es ist tatsächlich recht befremdlich, dass dieses Buch schlecht bewertet wird, weil es kein Horrorbuch ist. Nur weil auf dem Cover Blut zu sehen ist und der Autor Stephen King heißt, muss das Buch ja nicht gleich dem Horrorgenre entspringen. Nun hat King schon sehr oft bewiesen, dass er auch in anderen Genres heimisch ist. Dieser Thriller gehört sicherlich dazu und kann tatsächlich an die Qualität des ersten Teils »Mr. Mercedes« anknüpfen. Dabei wird die Geschichte vollkommen anders erzählt und aufgezogen. Die Protagonisten sind in »Mr. Mercedes« vorgestellt worden, so dass dieses Buch sich voll und ganz auf den Hauptplot konzentriert. Die Ereignisse des ersten Teils bilden dabei zwar im gewissen Sinne die Grundlage für dieses Buch, der Leser muss diesen aber nicht zwingend kennen, um sich hier zurecht zu finden. Allerdings empfehle ich dennoch zuerst den ersten Teil der Trilogie zu lesen. Thrill oder Krimi Die Geschichte wird zwar nicht rasant und in einem hohen Tempo erzählt, dafür aber nicht minder spannend. Meiner Meinung nach steigert sich King mit dem zweiten Teil sogar im Vergleich zum ersten, was die Erzählweise und das Spinnen der Handlungsfäden betrifft. Damit driftet das Buch zwischen den Genregrenzen Thriller und Krimi und lässt sich nicht wirklich irgendwo eindeutig zuordnen. Unterhaltsam ist das Buch dennoch, was vor allem daran liegt, dass der Fokus auf den neuen Protagonisten gelegt wird und die bekannten Charaktere zu Nebenfiguren werden. Ein interessanter Schachzug, der hier sehr gut funktioniert. Sprecher Stephen King und David Nathan werden bei den Hörbüchern mittlerweile direkt hintereinander ausgesprochen. Und davon profitiert der Hörer. In gleichbleibender und gewohnter Qualität mit hohem Wiedererkennungswert schafft es Nathan diesen Roman einzusprechen. Fazit Stephen King wendet im zweiten Teil der Hodges Trilogie einige Kniffe und Tricks an, die erstaunlich gut funktionieren und ihn sogar in meinen Augen besser als den ersten Teil werden lassen. Es wird quasi eine vollkommen neue Story erzählt, die sich in das Hauptgefüge der Trilogie einbettet. Geeignet ist das Buch somit für alle Freunde von Krimis und Thrillern sowie solchen, die Schreibstil Stephen Kings angetan sind.

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Nachdem mich Mr. Mercedes auf seine wahnsinnige Amokfahrt mitgenommen hatte, wollte ich einfach wissen wie sein Aufspürer, Bill Hodges, weiter macht. Zumal wartet in meinem Bücherregal schon der 3. Teil, "Mind Control", bei dem ich mir allerdings etwas mehr erhoffe als bei diesem. Etwas Zeit ist verstrichen nachdem wir Mr. Mercedes unschädlich gemacht haben, aber vergessen wird man ihn wohl nicht so leicht. Dies liegt vor allem daran, das die Ereignisse rund um die Amokfahrt und das unschädlich machen des Täters sehr oft im Buch erwähnt werden und sogar ein entscheidender Punkt in der aktuellen Story sind. Dies störte mich jedoch leicht, da so viel Platz für die Geschichte von diesem Buch weg genommen wurde, welche diese vielleicht einen Hauch spannender gemacht hätte. Tatsächlich empfand ich diesen Teil der Reihe um einiges ruhiger als seinen Vorgänger. Natürlich gab es Tote, natürlich gab es Verletzte und natürlich gab es eine blutige Spur zum Täter, aber so richtig schockieren konnten sie mich nicht. Vielleicht weil es nur selten Beschreibungen der Wunden gab, wodurch sie für mich einfach Wunden blieben ohne ein nennenswertes Bild. Schriftlich hatte ich allerdings wieder meine Freude am Buch, da man einfach sehr geschmeidig durch die Zeilen kam und Seiten nur so weg huschten. Man hatte unterhaltsame Momente die einem trotz dem Ernst der Lage zum Grinsen brachten, aber auch diese die einem zum Nachdenken brachten. Gerade für mich als Leser, war es erschreckend zu sehen, wie schnell man von einen Autor besessen werden kann und wie herb die Taten sein können,die man ausführt, wenn man das Gefühl bekommt, das der Autor sich selbst und seine Figur verraten hat. Wenn es etwas gibt das Stephen King perfekt beherrscht, dann ist es die Darstellung von Emotionen. Sie waren in diesem Buch zwar nicht perfekt, aber da und bereiteten mir dadurch trotzdem ein Erlebnis. Wenn ich an das Buch zurück denke, kann ich mich an jede Person erinnern die darin mitspielte. Erschreckend oder? Aber auf angenehme Art und Weise. Über Bill, Holly und Jerome möchte ich nicht wirklich etwas erzählen, da ich finde das man selbst erlesen sollte, wie sie ihr Leben nachdem ersten Teil leben. Überraschungen sind hier übrigens nicht ausgeschlossen. Der junge Pete Saubers, welcher der Hauptcharakter im Buch war, kann man wohl als die Art Jugendlicher bezeichnen der einfach gut ist. Er ist fleißig, clever und hat ein gutes Herz. Was dies allerdings mitbringt, ist die Angst etwas falsches zutun und genau dies passiert auch teilweise. Wie jeder der noch einigermaßen rechtlich denkt, hat er Angst davor selbst für kleine Taten hart bestraft zu werden. Gerade deswegen war es so interessant zu sehen wie er sich aus einer schwierigen Situation heraus kämpft. Morris Bellamy ist wahnsinnig. Er hört keine Stimmen, aber in seinem Kopf gibt es nur eine wichtige Person, den Autor "John Rothstein". Er vergöttert seine Texte, aber hasst ihn dafür das er seinen Hauptcharakter verriet. Dieser Hass ist stets greifbar und für den Leser klar zu spüren. Natürlich kann einen ein Ende einmal nicht gefallen, darüber schaut man hinweg und die Sache ist getan, aber Morris, kann dies nicht so stehen lassen. So eigenartig wie es klingt, aber ein wenig mehr Wahnsinn, hätte Morris noch verkraftet, damit das Ende etwas runder wirkt. Egal ob Pete´s Eltern oder die Familie und Bekanntschaften von Morris, sie waren gut durchdacht und sehr gut vorstellbar. Teilweise überkam mich sogar das Gefühl zumindest Charakterstränge in anderen Menschen bereits gesehen zu haben. Man merkt also, es ist sehr realistisch verarbeitet. Die derzeitigen Aufmachungen der Stephen King-Bücher finde ich zeitgemäß und sehr gut gestaltet. Die Reihe um Bill Hodges ist zwar eine seiner Jüngeren, weckt allerdings großes Interesse. Bei diesem Buch zeiht ein Füller das Hauptaugenmerk auf sich und das zurecht. Ein toter Schriftsteller, was würde da besser passen als ein Füller mit Blutspuren? Auch wenn ich nur selten schwarz/weiß/rot-Cover lobe, so kann ich bei diesem nur sagen, das es mich ansprach. Zu weiche Charaktere und ein bisschen zu wenig Spannung, aber eine Story die verblüffte.

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Zum Cover: Das Cover gefällt mir richtig gut. Für mich sind die Cover, die besten, die auch einen klaren Bezug zur Geschichte darstellen. Der Füller mit dem Blut an der Feder stellt hier auf jeden Fall einen Bezug zum Roman dar und wirkt edel, obgleich mysteriös. Besonders gefällt mir auch die verlaufene Tinte auf dem Cover. Auf jeden Fall ein schönes Cover! Meine Meinung: Als ich erfahren habe, dass es einen Folgeband zu "Mr. Mercedes" geben wird, musste ich diesen sofort haben, kam aber leider lange Zeit nicht dazu, diesen zu lesen. Der zweite Band der Bill-Hodges-Serie macht sich nicht allzu abhängig vom ersten Band, kann daher also auch gut gelesen werden ohne "Mr. Mercedes" vorher gelesen zu haben. Das Buch besteht aus drei Teilen in verschiedenen wechselnden Zeitperspektiven. Im Vordergrund der Geschichte steht der Teenager Pete, welcher als eher eigenbrödlerisch wahrgenommen wird. Pete ist ein sehr familienbezogener Mensch, der alles für seine Familie tun und sich ohne Frage immer hinten anstellen würde, damit es seinen Liebsten gut geht. Am Anfang der Geschichte wird der Bezug zu "Mr. Mercedes" hergestellt, denn Petes arbeitssuchender Vater wurde Opfer des Täters, der im ersten Band wütend in eine Menschenmenge raste. Die selbe Szene wird wieder erzählt, allerdings von einem anderes Blickwinkel aus. Für die Familie, die schon vorher in in Geldnot war, beginnt eine harte Zeit, bis Pete einen geheimnisvollen Koffer findet, der all seine Sorgen begraben könnte. Darin befindet sich eine Menge Geld und unveröffentlichte Romane eines Autors, der mit seinem Tod dafür büßen musste, dass seine veröffentlichten Werke nicht ganz den Vorstellungen seines Mörders Morris Bellamy entsprachen. Pete entwickelt bald eine Leidenschaft für die Werke, kann diese jedoch nicht mit der Öffentlichkeit teilen, denn somit würde er mit einer Straftat in Verbindung gebracht werden... und dann ist da noch der Mörder des Schriftstellers, der alles daran setzen wird, die Bücher wieder in seinen Besitz zu bringen... Auch Bill Hodges findet wieder seinen Part in der Geschichte. Ich muss aber leider sagen, dass der Charakter in dieser Geschichte etwas unter geht und nicht unbedingt vonnöten gewesen wäre. Diesbezüglich habe ich mir etwas mehr erwartet. Das Ende des Buches gibt einen Hinweis auf den dritten Teil der Reihe "Mind Control", der den Leser geradezu verführt weiterlesen zu wollen. Kings Schreibstil ist gewohnt flüssig, aber auch oft etwas zu detailliert. Wer King kennt und mag, hat damit allerdings keine großen Probleme, denn King neigt in den meisten Büchern zu ausschweifenden Erzählweisen. Trotzdem schafft Stephen King es immer wieder, die Geschichten mit dem gewissen Etwas aufzuwerten und in richtige Pageturner zu verwandeln. Mich konnte das Buch begeistern. Das Einzige was mich nachwievor etwas stört ist, dass die Rolle des Bill Hodges etwas unterging und dass der Geschichtsverlauf manchmal etwas zu detailliert und langatmig war. Dennoch fand ich das Buch spitze und freue mich schon auf "Mind Control". Fazit: "Finderlohn" ist ein großartiges Buch. Mich konnte die Geschichte begeistern, wenngleich die Rolle des Bill Hodges, nach meinem Geschmack, etwas zu kurz kam. Ich vergebe daher für dieses Buch 4 von 5 Sternen.

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Um es direkt vorab zu sagen- Finderlohn ist der Nachfolger von Mr. Mercedes und der Vorgänger des vor kurzem erschienen Mind Control, nichtsdestotrotz kann man das Buch recht problemlos auch ohne den ersten Band lesen. In dem verhältnismäßig unblutigen Roman geht es um Morris Bellamy, der besessen ist von John Rohtsteins Büchern. Da Rohtstein schon seit Jahren nichts mehr geschrieben hat, beschließt Bellamy mit ein paar Kumpanen den Autor aufzusuchen um herauszufinden, ob dieser nicht vielleicht doch noch etwas geschrieben hat und es einfach vor der Welt geheim hält. Denn Jimmy Gold, der Protagonist einer erfolgreichen Reihe Rohtsteins, war mehr als einfach nur Bellamys Idol, bis zum letzten Band der Reihe in dem sich Jimmy Gold von allem abzuwenden scheint, für das er stand. Bellamy sieht das als Ruinierung und Verrat an der Figur, seine Mutter meinte, die Figur wäre schlichtweg erwachsen geworden. Der „Besuch“ Bellamys eskaliert und endet mit drei Toten- den Autor miteingeschlossen. Doch Bellamy hat gefunden, was er suchte: mehrere Dutzend Notizbüchern, die scheinbar eine Fortsetzung der Jimmy Gold Reihe enthalten. Allerdings währt die Freude über den Fund nicht lange, denn die Polizei findet die von Bellamy getöteten Komplizen. Den Mord an Rohtstein verbindet allerdings niemand mit ihm und da er noch genug Zeit hatte, die Notizbücher und Geld aus Rohtstein Safe zu vergraben, hält ihn die Vorfreude auf die Jimmy Gold Fortsetzung am Leben in den vielen Jahren im Gefängnis. In der Zwischenzeit zieht die vom Mercedes Killer gezeichnete Familie Saubers in Bellamys ehemaliges Elternhaus. Der Sohn der Saubers findet das gestohlene Geld und die Notizbücher aus dem Raubüberfall. Während er das Geld heimlich seinen Eltern schickt, entwickelt er eine ähnliche Begeisterung für die Geschichte von Jimmy Gold, wie Bellamy damals. Als dieser aus dem Gefängnis entlassen wird und feststellt, dass sein Schatz verschwunden ist, setzt er Himmel und Hölle in Bewegung, um an die Notizbücher zu gelangen. Finderlohn war überraschend unblutig, teilweise ziemlich vorhersehbar, da man ja wusste, dass es irgendwann zur Konfrontation zwischen dem jungen Saubers und Morris Bellamy kommen würde. Das hat die Spannung ziemlich rausgenommen, was ich ausgesprochen schade fand. Sprachlich ist man etwas Derbheit ja gewohnt, doch das ist kein Grund, einen Charakter als „Bimbo“ zu bezeichnen, das war in meinen Augen ziemlich unangemessen. Hingegen besser hat mir der Ausdruck von Liebe zur Literatur gefallen, der in Finderlohn zu finden ist. Die beiden Protagonisten lieben das Lesen und das ist eine absolut begrüßenswerte Botschaft. Mein Fazit: Letzten Endes ein eher mittelmäßiges Buch, dass sich zwar ganz gut lesen lässt, einen aber schwerlich aus den Socken hauen wird.

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Meine Meinung Finderlohn von Stephen King ist ein unglaublich spannender Thriller mit kriminalistischen Elementen. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen, so spannend wurde die Geschichte. Im typischen King-Schreibstil mit detaillierten Beschreibungen, fließend leicht und extrem packend, zieht die Geschichte den Leser sofort in ihren Bann. Die Geschichte wird aus vielen verschiedenen Perspektiven erzählt: Von Rothstein, über Morris, zu Peter und Bill Hodges. Dadurch erhält der Leser tiefgründige Einblicke in die Gedankenwelt der unterschiedlichsten Charaktere. Das Buch ist der zweite Teil der Bill-Hodges-Reihe (nach Mr. Mercedes) und beginnt mit einem neuen Fall für Hodges nachdem er seine Detektei Finders Keepers (so heißt das Buch auch eigentlich im englischen Original) gegründet hat. Hodges tritt jedoch erst sehr spät in die Handlung ein, da es eine lange Vorgeschichte einmal aus der Perspektive von Morris und aus der von Peter gibt. Die lange Vorgeschichte liefert dem Leser Hintergründe und Erklärungen für das Verhalten der einzelnen Protagonisten. Die Charaktere sind, wie immer bei King, sehr stark und detailliert ausgearbeitet. Jede Person hat ihre Stärken und Schwächen, wodurch sie besonders authentisch auftritt. Der junge intelligente Peter, der alles für seine Familie tut, der alte Detektive Bill mit seinen häufigen Regelverstößen und der verrückte Morris, dessen Handlungen ihn in die menschlichen Abgründe führen. Auch dieses Mal schafft King es, einen authentischen und extrem verrückten Bösewicht zu erschaffen. Gleichzeitig bietet er mit seiner Geschichte eine plausible Erklärung und teilweise Verständnis für die Straftaten von Morris. Wieder einmal bekommt der Leser einen Einblick in die dunkelsten und erschreckendsten Abgründe der Menschen. Das Buch endet mit einem langen und nervenaufreibenden Finale, indem es um Leben und Tod geht und mich total begeistert hat. Fazit Finderlohn von Stephen King ist der zweite und extrem spannende Teil der Bill-Hodges-Reihe. In dem Thriller mit Krimielementen schreibt King in seinem einzigartigen und brillanten Schreibstil über die dunkelsten Abgründe der Menschen. Die Spannung des Buches schraubt sich immer weiter in die Höhe, um mit einem packenden Showdown zu enden. Ich bin absolut begeistert von Finderlohn und konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Für jeden Fan des King-Krimis eine unbedingte Leseempfehlung.

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Meine Meinung: Nachdem mir der erste Teil der Bill-Hodge-Trilogie "Mr. Mercedes" so gut gefallen hat, war ich natürlich umso gespannter auf Teil 2 und hatte gehofft, dass das Buch mich genauso überzeugen kann. Genauso überzeugt hat es mich nicht, aber dennoch sehr gut gefallen. Der Einstieg in die Geschichte fiel mir wieder sehr leicht und hat mir auch wieder direkt gefallen. Eine Szene aus dem ersten Teil kommt hier ebenfalls noch einmal vor, nur dieses Mal aus einer anderen Perspektive. Theoretisch könnte man dieses Buch auch unabhängig von Mr. Mercedes lesen, da die Geschichte eine neue ist, aber man auf alte Charaktere stößt. Natürlich ist es aber empfehlenswert, die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen. Die Spannung in diesem Teil war leider nicht so hoch, wie im ersten Teil. Gerade zu Beginn zog sich die Geschichte etwas und es kam nur wenig Spannung auf. Dies änderte sich zum Glück im Laufe der Geschichte. King baute tolle Wendungen ein und konnte mich so wieder packen. Man wurde das ein oder andere Mal in die falsche Richtung geführt und das hat zugegebenermaßen wirklich Spaß gemacht. Man trifft hier aus Charaktere aus dem Vorgänger Band, wie z.B. Bill Hodge, aber man trifft auch neue Charaktere. Bill Hodge habe ich durch dieses Buch noch mehr in mein Herz geschlossen. Er hat seine Macken und Fehler, ist aber ein unheimlich sympathischer Charakter. Auch die anderen mochte ich wieder sehr gerne und habe mich über das wiedersehen gefreut. Der Bösewicht der Geschichte Morris Bellamy, lernt man auch hier wieder zu Beginn der Geschichte bereits kennen, was der Geschichte aber wieder kein Abbruch getan hat. Auch er ist wieder ein klasse Antagonist. Fazit: „Finderlohn“ ist wieder sein gutes Buch von Stephen King, dass für mich aber etwas schwächer war, als Mr. Mercedes. Dennoch ist das Buch super und bringt viel Spaß beim lesen. Die Charaktere sind wieder super und auch die Spannung ist gut. Für Fans von Mr. Mercedes ein Muss.

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Guten Abend :) Heute möchte ich euch den zweiten Band der Bill- Hodges-Serie von Stephen King vorstellen. Hierbei handelt es sich um den Roman Finderlohn. Ich wünsche euch viel Spaß mit meiner Rezension. :) **** Name: Finderlohn Autor: Stephen King Ausgabe: Broschiert 14,99 - € (Hier) ISBN: 978-3-453-43845-3 Erschien: September 2016 Verlag: Heyne Verlag Band: 2 von 3 ( Bill-Hodges-Serie ) Seitenanzahl: 560 Inhalt/ Klappentext: John Rothstein hat in den Sechzigern drei berühmte Romane veröffentlicht, seither aber nichts mehr. Morris Bellamy, ein psychopathischer Verehrer, ermordet den Autor aus Wut über dessen »Verrat«. Seine Beute besteht aus einer großen Menge Geld und einer wahren Fundgrube an Notizbüchern, die auch unveröffentlichte Romane enthalten. Bellamy vergräbt vorerst alles – und wandert dummerweise für ein völlig anderes Verbrechen in den Knast. Jahre später stößt der Junge Peter Saubers auf den »Schatz«. Nach seiner Haftentlassung kommt Bellamy dem ahnungslosen Peter auf die Spur und macht Jagd auf ihn. Kann Bill Hodges, den wir als Detective a. D. aus Mr. Mercedes kennen, den Wahnsinnigen stoppen? (Quelle: Klappentext Finderlohn, Stephen King, Heyne Verlag, Amazon) **** Meine Meinung: Der Schreibstil des Autors hat mir sehr gut gefallen. Stephen King schafft es, den Leser mit seinen Worten zu schocken und gleichzeitig zu fesseln. Es gab zwar ein paar Längen, jedoch empfand ich diese im großen und ganzen als nicht sehr schwerwiegend. Stephen King zeigt uns in diesem Buch was Literatur alles mit einem Menschen anstellen kann, Welche Macht Worte haben und wie realistisch diese für viele Menschen sind. Hierbei handelt es sich um den zweiten Teil der Bill- Hodges- Serie. Jedoch kann man Finderlohn sehr gut lesen, ohne "Mr.Mercedes" zu kennen. Ich möchte im großen und ganzen nicht zu viel verraten und kann euch dieses Buch wirklich nur empfehlen. :) Ich gebe diesem Buch 4 von 5 Sternen. ⭐️⭐️⭐️⭐️ Lg Verena/ Instagram: Chino_Kafuu_Chan

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