Leserstimmen zu
Imperium des Lichts

Torsten Fink

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Das Imperium des Lichts scheint unbesiegbar, denn es hat den Höhepunkt seiner Macht erreicht. Das Imperium wird jedoch von mächtigen Feinden beobachtet, die selbst die Macht ergreifen wollen. Zu diesem ungünstigen Zeitpunkt erkrankt der Kaiser und Erste Hüter des Lichts. Für die tödliche Krankheit gibt es ein Heilmittel, dies befindet sich jedoch in den Händen des ältesten und zugleich stärksten Feindes. So macht sich der junge Offizier Aureus Moris, mit einer ausgewählten Truppe auf den Weg, um über die Herausgabe des Heilmittels zu verhandeln. Eine gefährliche Reise beginnt… Ich hatte recht hohe Erwartungen an den Roman, da ich schon einige Bücher von Torsten Fink gelesen habe und er mich immer begeistern konnte. Ich war also sehr gespannt auf sein neuestes Werk und auf die Ideen, die sich Torsten Fink mal wieder hat einfallen lassen. Mir wurde jedoch schon nach den ersten Seiten klar, dass es mit mir und dem Buch nichts wird. Der Start war sehr holprig und mir ist es einfach nicht gelungen mich in der Story zurechtzufinden und bin mit der Geschichte und auch den Figuren einfach nicht warm geworden. Ich hatte einfach das Gefühl, dass die Truppe die ganze Zeit einfach nur marschieren und vor allem auf den ersten 200 Seiten einfach nichts anderes passiert. Zum Ende hin häuften sich jedoch die Ereignisse und es passiert sehr viel. Ich hätte mir einfach gewünscht, dass der Autor die Ereignisse etwas besser aufteilt, sodass man sich nicht erst durch 200 Seiten kämpfen muss bis endlich etwas passiert. Der Schreibstil von Torsten Fink konnte mich hingegen wieder begeistern. Es gelingt ihm einfach perfekt die düstere und teils hoffnungslose Atmosphäre der Gruppe einzufangen und auch die Angst, die sie ständig begleitet wirkt schon förmlich greifbar. Ich liebe Figuren, die Ecken und Kanten haben und der Autor oder die Autorin nicht in schwarz-weiß denken. Ich kann mit zu perfekten Figuren einfach nichts anfangen. Auch, wenn die Figuren die Torsten Fink in diesem Roman erschaffen hat, genau dem entspricht, was ich so mag, gelingt es mir einfach nicht eine Beziehung aufzubauen. Tatsächlich kann ich dies noch nicht mal genau begründen und das hat mich bis zur letzten Seite einfach fürchterlich aufgeregt. Es gab für mich einfach keinen Sympathieträger, sodass ich richtig mitfiebern konnte und auch wollte. Insgesamt war ich leider von der Story als auch von den Figuren enttäuscht. Ich konnte einfach nicht richtig in die düstere Welt eintauchen und mir hat einfach der gewisse Funke gefehlt.

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Torsten Fink ist ein bekannter Fantasy-Autor. So hat er zum Beispiel die „Schattenprinz“-Trilogie geschrieben, die hier auf Splashbooks bereits besprochen wurde. Jetzt liegt mit „Imperium des Lichts“ sein neustes Werk vor. Das Imperium des Lichts ist eine Macht, die bereits über einen Großteil der bekannten Welt herrscht. Dank seiner disziplinierten und durchtrainierten Armee ist es bislang unbesiegbar gewesen. Doch gleichzeitig kriselt es im Inneren. Denn der Kaiser ist todkrank und er ist noch nicht bereit, seine Macht mit seinem Sohn zu teilen. Weshalb er auf ein außergewöhnliches Heilmittel hofft. Das einzige Problem ist, dass dieses Wundermittel nur bei seinem Erzfeind zu erhalten ist, der Herrin der Dunkelheit. Eine Gruppe von Soldaten und Priesterinnen des Lichts soll sich ins Feindesland aufmachen. Geleitet wird es von dem jungen Offizier Aureus Moris, der ein überzeugter Soldat und Anhänger des Imperiums des Lichts ist. Doch schnell muss er feststellen, dass nicht alles so ist, wie es zu sein scheint. Und das auch das Licht dunkle Seiten hat. Je mehr man „Imperium des Lichts“ liest, desto deutlicher wird, woran sich Torsten Fink beim Schreiben orientiert hat. Als Vorlage für das titelgebende Reich dient ganz eindeutig das römische Imperium, zum Zeitpunkt seiner größten Ausbreitung. Vieles von dem was man liest klingt auch teilweise lateinisch oder nach römischen Sitten. So liest sich die Beschreibung von dem Werdegang der Priesterinnen des Lichts wie das, was man über die Vestallinen des römischen Imperiums weiß. Also, dass es sich um Jungfrauen handelt, die hoch verehrt sind. Der Weg in das Reich der Dunkelheit hingegen liest sich ein wenig an die Ereignisse der Varus-Schlacht. Wer die Historie nicht kennt? Damals wurden römische Legionen in das Germanische Reich geschickt, wo sie nach und nach aufgerieben wurde, um schließlich bei der bekannten Schlacht im Teutoburger Wald vernichtet zu werden. Und es gelingt dem Autoren eine unheimliche Atmosphäre zu erzeugen. Denn wenn man liest, wie die Legionen nach und nach durch diverse Umstände und Fallen dezimiert werden, wird einem schon ganz anders. Vor allem, weil die Soldaten des Imperiums trotz aller Rückschläge weitergehen und immer weitergehen. Geschickt charakterisiert Torsten Fink dabei auch die einzelnen Parteien. Es handelt sich hierbei um Fälle, in denen deutlich gemacht wird, dass die Soldaten keine strahlenden Helden sind, sondern auch schlechte Seiten haben. Etwa, wenn sie auf Befehl eines Generals das Dorf von Einheimischen überfallen und alle Männer abschlachten. Teilweise kann man ihre Reaktionen nachvollziehen, weil die verschiedenen Völker ihnen ihr Leben nicht einfach machen. Aber andererseits ist man darüber auch entsetzt. Getragen wird die Story dabei von zwei Charakteren, deren Sichtweisen sich jeweils abwechseln. Auf der einen Seite hat man den überzeugten Anhänger des Lichts, Aureus Moris, der in einem Land geboren wurde, dass erst in seiner Kindheit vom dem Imperium erobert wurde. Zu sehen, wie er sich langsam von einem überzeugten Anhänger zu einem Skeptiker wandelt, angesichts aller Ereignisse, ist gut geschrieben! Der andere Erzähler ist Meister Narth, ein Pelzhändler, der das Reich der Dunkelheit etwas kennt. In Wahrheit ist er so etwas wie der Antagonist, der, geleitet von Visionen der Dunkelheit wiederholt versucht, der Expedition Knüppel zwischen die Beine zu werfen und sie so Stück für Stück dezimiert. Allerdings kann man ihm deswegen nicht böse sein, da Torsten Fink ihn hervorragend charakterisiert. Denn auch ihm kommen Zweifel an seiner Mission, wenn auch diese von einer anderen Sorte sind, als die von Aureus. Der Roman ist bis zum Finale spannend geschrieben. Doch dann leistet sich der Autor einige Patzer, in dem er Sachen enthüllt, die man sich schon so gedacht hat. Sie überraschen nicht, weil es offensichtlich war, dass hier etwas nicht stimmte. Und deshalb wird das Buch zum „Reinschauen“ empfohlen.

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Das ist mein erstes Buch von Torsten Fink und mich hat der Klapptext als auch das Cover sehr angesprochen. Der Twist zwischen Licht und Dunkelheit hat mir gut gefallen und die Idee dahinter ist sehr interessant und spannend. Torsten Finks Schreibstil ist sehr angenehm und ich konnte ihm gut folgen. Er hat es geschafft einen in den Bann zu ziehen, sodass ich gar nicht gemerkt habe als ich schon fast am Schluss war :) Ich fand den Anfang sehr schwierig und ich habe lange gebraucht um in die Geschichte reinzukommen. Torsten Fink hat direkt mitten in einer Schlacht gestartet ohne davor den Protagonisten oder die Welt ein wenig zu erläutern. Ich denke das hätte mir geholfen schneller reinzukommen. So waren all die Namen, Titel und auch Orte sehr verwirrend. Jedoch nach der "Eingewöhnungszeit" hat mich die Geschichte immer mehr in den Bann gezogen und ich fand die Geschichte immer besser. Aureus ist eine komplexe Person mit verschiedenen Seiten, so ist er einmal der knallharte Kriegsherr dann sorgt er sich wiederum um einzelne Personen. Trotzdem fand ich Personen authentisch und ich fand diese sympathisch. Torsten Fink hat sich große Mühe gegeben die Welt detailliert zu beschreiben, sodass ich mir diese gut vorstellen konnte. Imperium des Lichts ist meiner Meinung nach logisch aufgebaut und die Handlung ist nachvollziehbar. Wäre der Start etwas flüssiger gewesen, hätte ich 5 Punkte gegeben.

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Buchvorstellung: STAR WARS - Auf Messers Schneide IMPERIUM und REBELLEN Taschenbuch: 416 Seiten Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag (16. März 2015) Übersetzer: Andreas Kasprzak ISBN-10: 3442264030 ISBN-13: 978-3442264032 ASIN: B00SD5HHXC Originaltitel: Star Wars(TM) Empire & Rebellion 1. Razor's Edge von MARTHA WELLS INHALTSANGABE DES VERLAGS Schwere Zeiten für die Rebellen-Allianz. Bedrohungen durch das Imperium und Engpässe in der Rohstoffversorgung verzögern die Fertigstellung einer neuen Geheimbasis auf dem Eisplaneten Hoth. Als Händler aus dem Mittleren Rand dringend benötigte Güter zum Verkauf anbieten, führen Prinzessin Leia Organa und Han Solo eine Rebellen-Delegation an, um ein Geschäft auszuhandeln. Aber als ein Verrat das Rebellen-Schiff zum Rückzug in ein von Piraten kontrolliertes Gebiet zwingt, macht Leia eine schockierende Entdeckung: Die brutalen Plünderer stammen von ihrer Heimatwelt Alderaan, die erst kürzlich vom Todesstern vernichtet wurde. Diese Flüchtlinge halten sich mit Plünderungen über Wasser und haben Schulden bei einer Piraten-Armada, weswegen sich eine Auslieferung der Prinzessin gegen Lösegeld an das Imperium anbietet... sofern sie deren wahre Identität herausfinden. Leia ringt mit Schuldgefühlen, Loyalität und Betrug, doch ist sie entschlossen ihren missratenen Landsleuten zu helfen, selbst als sich imperiale Streitkräfte ihrem angeschlagenem Schiff nähern. Gefangen zwischen tödlichen Halsabschneidern und brutalen Unterdrückern müssen Leia und Han gemeinsam mit Luke, Chewbacca und einer kampfbereiten Crew dem Tod trotzen – oder ihn in Kauf nehmen – um die Rebellion zu schützen. BIOGRAFIE MARTHA WELLS (*1964) IST EINE US-AMERIKANISCHE AUTORIN. Martha Wells wurde in Fort Worth, Texas, geboren. Sie hat einen B.A.-Abschluss in Anthropologie an einer texanischen Universität. Wells hat mehrere Bücher, Novellen und Kurzgeschichten im Bereich der Fantasy und der Science Fiction, unter anderem Stargate Atlantis veröffentlicht und wurde mehrfach mit Preisen ausgezeichnet.Auf Messers Schneide ist ihr erster Star-Wars-Roman. Wells ist verheiratet und lebt in College Station, Texas. FAZIT Als grosser Star Wars Fan waren auch meine Erwartungen an das Buch hoch. Ich wurde nicht enttäuscht. Es ist ein gut zu lesendes Buch, das aber dennoch keine grossen Höhen aufweist. Etwas mehr Spannung und Aktion, neue Informationen und Ausführungen hätten hier nicht geschadet.

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Madlen

Von: Mrs Angel

16.03.2016

Das Imperium des Lichts steht auf dem Höhepunkt seiner Macht. Doch die Feinde sammeln sich, und Sebastos Valis – der Kaiser und Erste Hüter des Lichts – ist todkrank. Das einzig mögliche Heilmittel befindet sich im Besitz des ältesten Feindes des Reiches, der Herrin der Dunkelheit. Der junge Offizier Aureus Moris wird ausgewählt, eine Expedition ins Reich der Finsternis zu führen, um über die Herausgabe des Heilmittels zu verhandeln. Doch er erkennt bald, dass die Dunkelheit nicht so schrecklich ist, wie erwartet – und dass sogar das strahlende Licht dunkle Schatten wirft. Dieses Buch hat einen sehr ausgeprägten Schreibstil. Wahrscheinlich hat es mir deshalb so gut gefallen. Die Geschichte klingt auf den ersten Blick sehr spannend und ich muss sagen, ich wurde nicht enttäuscht. Allerdings, hat mir der Verlauf nicht so unglaublich gut gefallen. Es hat sich meiner Meinung nach an manchen Stellen zu sehr gezogen. Mir fehlte ein bisschen dieses Wow-Gefühl. Doch wenn wir dies erst einmal außen vor lassen, hatte ich viel Spaß am lesen. Ich musste mich zwar manchmal zum Lesen zwingen aber wenn ich dann angefangen habe, ging es und versank in der Magischen Welt. Hier gab es gegen meine Erwartungen keine Übernatürliche Wesen. Wenn, waren es nur Geschichte oder Aberglauben. Aber damit habe ich mich abgefunden. Der Charakter hat mir äußerst gut gefallen. Ich habe ihn zwar nicht so unglaublich ins Herz geschlossen aber ich habe ein bisschen liebgewonnen. Auch die Veränderung der er durchgemacht hat, hat mir sehr gut gefallen. Manchmal war ich mit der Entwicklung der Geschichte nicht ganz Einverstanden und mir fehlte ein bisschen der rote Faden. Fazit: Das Buch hat meiner Meinung nach sowohl seine Vorteile so wie auch Nachteile. Deshalb kann ich nur sagen: Ich kann es weiterempfehlen allerdings kann ich schon eine kleine Vorwarnung geben, dass es an manchen Stellen etwas merkwürdig werden könnte und man kurzzeitig denkt, dass es keinen Sinn hat und das Buch wegpackt. Doch man sollte sich zusammen raffen und weiter lesen, denn an vielen Stellen, ist die Geschichte wirklich sehr sehr gut! Ich möchte mich bedanken, dass mir diese Buch zur Verfügung gestllt wurde! Viel Dank! ~M

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Die Geschichte: Torsten Finks neuestes Buch nimmt uns mit in eine Welt, in der zwei große Mächte herrschen: das Licht und die Dunkelheit. Zwischen den Anhängern der beiden “Religionen” wüten viele Kriege, unter anderem um einen Landstrich, der “Dämmermark” genannt wird. Die Dunkelheit gewinnt immer mehr Land zurück, das das Imperium des Lichts bereits erobert hatte. Der Kaiser der Lichtanhänger ist durch eine tödliche Krankheit geschwächt und fürchtet um die Zukunft seines Reiches. Seine Heiler können ihm nicht helfen und so ersinnt er einen seltsamen Plan: er will Männer auf eine weite Reise schicken zur “Dhurna”, der Herrin der Dunkelheit. Diese verfügt über ein Mittel, das sämtliche Krankheiten heilen kann. Anführer dieser Männer ist Aureos Moris, ein junger Mann aus der Dämmermark, der noch während der Dunkelheit gezeugt wurde, aber erst geboren wurde, als dort schon das Licht herrschte. Nicht alle seine untergebenen Männer schenken ihm ihr Vertrauen aufgrund seiner Herkunft. Kann er das Heilmittel für den Kaiser beschaffen – und welche Opfer sind dafür nötig? Meine Meinung: Für mich war es das erste Buch von Torsten Fink. Sein Schreibstil ist ausführlich und atmosphärisch: sehr detailreich entsteht eine lebendige fremde Welt in den Gedanken des Lesers. Da annähernd die gesamte Geschichte aus einer Reise besteht, dürfen wir auch viele verschiedene Landschaften und Völker kennenlernen. Der fantastische Teil besteht dabei eigentlich fast ausschließlich aus Geisterglauben und -erscheinungen, ansonsten ist alles “normal” und könnte genauso gut in der realen Welt spielen. Es gibt keine Fabelwesen, wie Drachen, Elben etc. Diese werden höchstens als Sagengestalten erwähnt. Auch die Charaktere zeichnet Torsten Fink mit der gleichen Liebe und Sorgfalt wie seine übrige Welt. Auf mich wirkten diese Figuren wohl sogar etwas zu authentisch, denn ich konnte mich mit keinem Protagonisten wirklich “anfreunden”. Aureos handelt mir oft zu widersprüchlich: mal ist er der harte Kriegsherr, dann macht er sich wieder Sorgen um Einzelne. Außerdem machte ihn der ständige Zwist mit seinem Adoptivbruder und das Buhlen um die gleiche Frau auch nicht wirklich sympathischer. Also alles sehr lebensnah – und im wirklichen Leben würde ich ihn auch nicht unbedingt mögen. Leider war auch sonst kein Charakter dabei, der mir wirklich sympathisch war. Das macht es aber andererseits auch leichter, die vielen Verluste zu ertragen, die während der Reise haufenweise zu beklagen sind. Es geht ziemlich blutig zu und an Kämpfen, Hinterhalten und Kriegsgräuel mangelt es dieser Geschichte nicht. Sehr ungeschickt fand ich den Einstieg in die Geschichte: ohne vorher auch nur einen Protagonisten näher zu kennen, befinden wir uns sofort mitten in einer Schlacht. Die fremden Namen, die seltsamen Titel der Männer und dazu noch die Umgebung und die Andeutungen über den Sinn der ganzen Auseinandersetzung waren einfach nur verwirrend und so brauchte ich fast 100 Seiten, um endlich irgendwie einen Zugang zu dieser Story zu finden. Es fiel mir echt schwer, das Buch immer wieder zur Hand zu nehmen und ich war sogar kurz davor, es abzubrechen. Dann geht es irgendwann auf die große Reise zur Dhurna und man kann getrost behaupten, dass hier der Weg gleichzeitig praktisch das Ziel ist, denn außer Marschieren, Rasten und Kämpfen passiert kaum etwas. Dem Autor ist es wirklich hervorragend gelungen, den Fokus auf die Grauzonen zu lenken: nichts ist nur gut oder nur böse … das Licht und die Dunkelheit haben gleichermaßen ihre Berechtigung. Das drückt sich in den Handlungen der Figuren aus, aber auch im unerwarteten Ende des Ganzen. Fazit: Eine sehr atmosphärische Geschichte, in deren Mittelpunkt der Widerstreit zwischen Licht und Dunkelheit liegt. Stellenweise sehr grausam, reich an Kriegshandlungen und mit einem irgendwie “sperrigen” Einstieg, der es mir nicht leicht gemacht hat. 3,5 Sterne

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Ich habe schon einige Bücher aus der Feder von Torsten Fink gelesen, die mich gut unterhalten konnten. Auch wenn ich Torsten Fink nicht gerade zu meinen Lieblingsautoren zähle, habe ich seine Bücher immer gern gelesen, da sie zwar dem Genre High-Fantasy zugehören, aber generell eher “leichtere” Lektüre sind. Genau in dieses Schema passt auch dieses Buch. Imperium des Lichts ist ein Werk, das für sich steht und zu keinem von Finks anderen Universen gehört. Der Kaiser, ein Anhänger des Lichts, ist erkrankt und sieht nur noch eine Hoffnung für sich: Man munkelt, dass die Dhurna, die Herrin der Dunkelheit, ihren treuen Anhängern eine Gust erweist, die sie nahezu unsterblich macht. Der Kaiser schickt daher den Offizier Aureus Moris in ihr weit entferntes Land um diesen Dorn für sich zu besorgen. Moris ist ein Dormorer und daher besonders geeignet diese Mission zu leiten, da die Dormorer vor seiner Geburt selbst noch die Dunkelheit verehrt haben. Doch Moris geht nicht allein. Mit von der Partie ist sein heilkundiger Bruder, Priesterinnen des Lichts und ein Führer. Auch ein General samt neuen Rekruten für die Hirschfeste soll sie auf dem ersten Abschnitt begleiten. Das Buch erzählt die Geschichte dieser Reise. Dabei wechselt die Perspektive zwischen Aureus Moris und dem Führer Screamo Narth. Es wird schnell deutlich, das letztere keine lauteren Absichten hegt. Mehr kann man eigentlich über das Buch nicht erzählen, ohne zu viel vorweg zu nehmen, denn bei diesem Buch ist der Weg eindeutig das Ziel. Es gibt praktisch kein Finale. Diese Tasache und auch die Auflösung des Buches haben mir nicht wirklich zusagen können. Ich kann das leider nicht begründen, ohne zu viel zu verraten. Letztlich dachte ich mir: “Na eigentlich hätte ich mir das Lesen dieses Buches auch sparen können”. Dennoch ist das Buch gut geschrieben, wie all die anderen Bücher Finks auch, die ich bereits gelesen habe. Doch ich hätte mir mehr gewünscht. Mit einem anderen Ausgang und einer etwas anders gearteten Dhurna hätte dieses Buch ein guter Auftakt für eine Trilogie werden können. So ist es irgendwie nichts Halbes und nichts Ganzes. Schade. Fazit: Imperium das Lichts hat mich zwar ganz gut unterhalten, aber aufgrund des Endes wäre das nachträglich keines der Bücher, die ich hätte unbedingt lesen müssen. Daher kann ich das Buch auch nur bedingt weiterempfehlen.

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