Imperium des Lichts

Roman

(7)
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Im Namen des Lichts: Tötet sie alle!

Das Imperium des Lichts steht auf dem Höhepunkt seiner Macht. Doch die Feinde sammeln sich, und Sebastos Valis – der Kaiser und Erste Hüter des Lichts – ist todkrank. Das einzig mögliche Heilmittel befindet sich im Besitz des ältesten Feindes des Reiches, der Herrin der Dunkelheit. Der junge Offizier Aureus Moris wird ausgewählt, eine Expedition ins Reich der Finsternis zu führen, um über die Herausgabe des Heilmittels zu verhandeln. Doch er erkennt bald, dass die Dunkelheit nicht so schrecklich ist, wie erwartet – und dass sogar das strahlende Licht dunkle Schatten wirft.


eBook epub (epub), 1 s/w Abbildung
ISBN: 978-3-641-11403-9
Erschienen am  16. November 2015
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Enttäuschend

Von: thebookpassion

07.03.2017

Das Imperium des Lichts scheint unbesiegbar, denn es hat den Höhepunkt seiner Macht erreicht. Das Imperium wird jedoch von mächtigen Feinden beobachtet, die selbst die Macht ergreifen wollen. Zu diesem ungünstigen Zeitpunkt erkrankt der Kaiser und Erste Hüter des Lichts. Für die tödliche Krankheit gibt es ein Heilmittel, dies befindet sich jedoch in den Händen des ältesten und zugleich stärksten Feindes. So macht sich der junge Offizier Aureus Moris, mit einer ausgewählten Truppe auf den Weg, um über die Herausgabe des Heilmittels zu verhandeln. Eine gefährliche Reise beginnt… Ich hatte recht hohe Erwartungen an den Roman, da ich schon einige Bücher von Torsten Fink gelesen habe und er mich immer begeistern konnte. Ich war also sehr gespannt auf sein neuestes Werk und auf die Ideen, die sich Torsten Fink mal wieder hat einfallen lassen. Mir wurde jedoch schon nach den ersten Seiten klar, dass es mit mir und dem Buch nichts wird. Der Start war sehr holprig und mir ist es einfach nicht gelungen mich in der Story zurechtzufinden und bin mit der Geschichte und auch den Figuren einfach nicht warm geworden. Ich hatte einfach das Gefühl, dass die Truppe die ganze Zeit einfach nur marschieren und vor allem auf den ersten 200 Seiten einfach nichts anderes passiert. Zum Ende hin häuften sich jedoch die Ereignisse und es passiert sehr viel. Ich hätte mir einfach gewünscht, dass der Autor die Ereignisse etwas besser aufteilt, sodass man sich nicht erst durch 200 Seiten kämpfen muss bis endlich etwas passiert. Der Schreibstil von Torsten Fink konnte mich hingegen wieder begeistern. Es gelingt ihm einfach perfekt die düstere und teils hoffnungslose Atmosphäre der Gruppe einzufangen und auch die Angst, die sie ständig begleitet wirkt schon förmlich greifbar. Ich liebe Figuren, die Ecken und Kanten haben und der Autor oder die Autorin nicht in schwarz-weiß denken. Ich kann mit zu perfekten Figuren einfach nichts anfangen. Auch, wenn die Figuren die Torsten Fink in diesem Roman erschaffen hat, genau dem entspricht, was ich so mag, gelingt es mir einfach nicht eine Beziehung aufzubauen. Tatsächlich kann ich dies noch nicht mal genau begründen und das hat mich bis zur letzten Seite einfach fürchterlich aufgeregt. Es gab für mich einfach keinen Sympathieträger, sodass ich richtig mitfiebern konnte und auch wollte. Insgesamt war ich leider von der Story als auch von den Figuren enttäuscht. Ich konnte einfach nicht richtig in die düstere Welt eintauchen und mir hat einfach der gewisse Funke gefehlt.

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Imperium des Lichts

Von: Splashbooks

08.09.2016

Torsten Fink ist ein bekannter Fantasy-Autor. So hat er zum Beispiel die „Schattenprinz“-Trilogie geschrieben, die hier auf Splashbooks bereits besprochen wurde. Jetzt liegt mit „Imperium des Lichts“ sein neustes Werk vor. Das Imperium des Lichts ist eine Macht, die bereits über einen Großteil der bekannten Welt herrscht. Dank seiner disziplinierten und durchtrainierten Armee ist es bislang unbesiegbar gewesen. Doch gleichzeitig kriselt es im Inneren. Denn der Kaiser ist todkrank und er ist noch nicht bereit, seine Macht mit seinem Sohn zu teilen. Weshalb er auf ein außergewöhnliches Heilmittel hofft. Das einzige Problem ist, dass dieses Wundermittel nur bei seinem Erzfeind zu erhalten ist, der Herrin der Dunkelheit. Eine Gruppe von Soldaten und Priesterinnen des Lichts soll sich ins Feindesland aufmachen. Geleitet wird es von dem jungen Offizier Aureus Moris, der ein überzeugter Soldat und Anhänger des Imperiums des Lichts ist. Doch schnell muss er feststellen, dass nicht alles so ist, wie es zu sein scheint. Und das auch das Licht dunkle Seiten hat. Je mehr man „Imperium des Lichts“ liest, desto deutlicher wird, woran sich Torsten Fink beim Schreiben orientiert hat. Als Vorlage für das titelgebende Reich dient ganz eindeutig das römische Imperium, zum Zeitpunkt seiner größten Ausbreitung. Vieles von dem was man liest klingt auch teilweise lateinisch oder nach römischen Sitten. So liest sich die Beschreibung von dem Werdegang der Priesterinnen des Lichts wie das, was man über die Vestallinen des römischen Imperiums weiß. Also, dass es sich um Jungfrauen handelt, die hoch verehrt sind. Der Weg in das Reich der Dunkelheit hingegen liest sich ein wenig an die Ereignisse der Varus-Schlacht. Wer die Historie nicht kennt? Damals wurden römische Legionen in das Germanische Reich geschickt, wo sie nach und nach aufgerieben wurde, um schließlich bei der bekannten Schlacht im Teutoburger Wald vernichtet zu werden. Und es gelingt dem Autoren eine unheimliche Atmosphäre zu erzeugen. Denn wenn man liest, wie die Legionen nach und nach durch diverse Umstände und Fallen dezimiert werden, wird einem schon ganz anders. Vor allem, weil die Soldaten des Imperiums trotz aller Rückschläge weitergehen und immer weitergehen. Geschickt charakterisiert Torsten Fink dabei auch die einzelnen Parteien. Es handelt sich hierbei um Fälle, in denen deutlich gemacht wird, dass die Soldaten keine strahlenden Helden sind, sondern auch schlechte Seiten haben. Etwa, wenn sie auf Befehl eines Generals das Dorf von Einheimischen überfallen und alle Männer abschlachten. Teilweise kann man ihre Reaktionen nachvollziehen, weil die verschiedenen Völker ihnen ihr Leben nicht einfach machen. Aber andererseits ist man darüber auch entsetzt. Getragen wird die Story dabei von zwei Charakteren, deren Sichtweisen sich jeweils abwechseln. Auf der einen Seite hat man den überzeugten Anhänger des Lichts, Aureus Moris, der in einem Land geboren wurde, dass erst in seiner Kindheit vom dem Imperium erobert wurde. Zu sehen, wie er sich langsam von einem überzeugten Anhänger zu einem Skeptiker wandelt, angesichts aller Ereignisse, ist gut geschrieben! Der andere Erzähler ist Meister Narth, ein Pelzhändler, der das Reich der Dunkelheit etwas kennt. In Wahrheit ist er so etwas wie der Antagonist, der, geleitet von Visionen der Dunkelheit wiederholt versucht, der Expedition Knüppel zwischen die Beine zu werfen und sie so Stück für Stück dezimiert. Allerdings kann man ihm deswegen nicht böse sein, da Torsten Fink ihn hervorragend charakterisiert. Denn auch ihm kommen Zweifel an seiner Mission, wenn auch diese von einer anderen Sorte sind, als die von Aureus. Der Roman ist bis zum Finale spannend geschrieben. Doch dann leistet sich der Autor einige Patzer, in dem er Sachen enthüllt, die man sich schon so gedacht hat. Sie überraschen nicht, weil es offensichtlich war, dass hier etwas nicht stimmte. Und deshalb wird das Buch zum „Reinschauen“ empfohlen.

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Vita

Torsten Fink

Torsten Fink, Jahrgang 1965, arbeitete lange als Texter, Journalist und literarischer Kabarettist. Außerdem schrieb er unter seinem Pseudonym Arthur Philipp die Trilogie »Der graue Orden« um die Dunkelmagierin Feja. Er lebt und schreibt heute in Mainz.

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