Leserstimmen zu
So still in meinen Armen

Mary Higgins Clark, Alafair Burke

Laurie-Moran-Serie (2)

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Susan ist eine junge Schauspielerin und wird zu einem Vorsprechen eingeladen. Von dort kehrt sie aber nie mehr zurück, stattdessen findet man ihre Leiche in einem Park, neben ihr ein einzelner Schuh, der ihr den Beinamen "Cinderella-Mord" einbringt. Zwanzig Jahre lang kann das Verbrechen nicht aufgeklärt werden, dann wagt sich Laurie, die Produzentin der Reality-TV-Show "Unter Verdacht" an den Fall und kontaktiert die Verdächtigen von damals. Was hat es mit der geheimnisvollen Kirche FG auf sich? Oder mit der dubiosen Firma REACH? Wie war Susan in diese Geschichten verwickelt und könnte das die Spur zum Mörder sein? In diesem Thriller hat Mary Higgins Clark, eine der bekanntesten Thrillerautorinnen, mit Alafair Burke zusammengearbeitet. Bei Zusammenarbeiten bin ich immer etwas skeptisch, da sie in meinen Augen oft den Stil des Autors stören und für weniger Gefühle, dafür mehr Handlung, die einfach nur aneinandergereiht wird, sorgen. So leider auch hier. An sich ist die Idee nicht schlecht, wobei sie auch nicht überragend ist, ziemlich durchschnittlich würde ich sagen. Man hätte die Handlung sicher spannender erzählen können, gerade dafür, dass das Buch "Thriller" heißt, meines Erachtens gehört das noch mehr in das Genre Kriminalroman auch wenn keine Polizei im Spiel ist. Insbesondere das Ende hat mich enttäuscht. Gerade in dem Moment, als es wirklich spannend wird, ist es auch direkt schon wieder gelöst und vorbei, mir fehlt hier einfach der Nervenkitzel. Sprachlich ist das Buch top, da kann man absolut nichts gegen sagen. Das Lesen wird aber trotzdem leider immer mühseliger, da eine Person nach der anderen dazukommt, bis man irgendwann überhaupt nicht mehr versteht, wer denn nun wer ist und wie sie alle in Beziehung zueinander stehen. Insbesondere Randfiguren, die mehr eine Statistenrolle innehaben, als wirklich zum Handlungsplot beizutragen, hätte man sich vielleicht besser sparen können, um etwas mehr Struktur in den Thriller zu bekommen. Nichtsdestotrotz handelt es sich hierbei um ein Buch, das unterhält, und einem einige Lesestunden Rätselspaß garantiert. Wer aber Thriller von der harten Sorte mag, bei denen es einem eiskalt über den Rücken läuft, für den ist "So still in meinen Armen" definitiv nichts.

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Mary Higgins Clark So still in meinen Armen Random House Audio 6 CDs 6:25 Stunden Laufzeit 17,99€ Zum Inhalt Susan Dempsey ging zu einem Vorsprechen, doch sie kam nie an. Zwanzig Jahre ist dies mittlerweile her. Am darauffolgenden Tag wurde ihre Leiche in einem Park gefunden. Das Merkwürdige daran, sie trug nur einen Schuh. Viele berühmte Stars zählten zu den Verdächtigen, doch nie wurde das aufgeklärt. Nun, nach all der Zeit, nimmt sich Laurie Moran des Ganzen an. Sie ist Journalistin für das TV und behandelt Cold Cases, Fälle, die nie aufgeklärt wurden. Und damit begibt sie sich direkt in das Zeilfeld des Mörders. Meine Meinung Gleich zu Beginn muss ich sagen, dies ist mein erstes Hörbuch. Daher erstmal ganz ungewohnt für mich. Michou Friesz liest den Krimi wirklich gut und man kann dem Ganzen folgen. Leider verfliegt die Spannung recht schnell. Mary Higgins Clark hat weitaus spannendere Krimis veröffentlicht, dieser ist doch recht schnell vorhersehbar. Leider.

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Susan Dempsey war 19 Jahre alt, als sie vor 20 Jahren ermordet im Laurel Canyon Park in den Hollywood Hills gefunden wurde. Weil sie offensichtlich vor ihrem Mörder fliehen wollte und dabei einen ihrer Schuhe verloren hatte, wurde die Tat von der Presse mit dem Etikett "Der Cinderella-Mord" versehen. Niemand hatte damals etwas über mögliche Feinde, die die Informatik-Studentin und angehende Schauspielerin gehabt haben könnte, ausgesagt. Die Polizei hatte schnell einen Verdächtigen ausgemacht: Der zu diesem Zeitpunkt noch unbekannte Regisseur Frank Parker hatte Susan zum Vorsprechen für einen neuen Film in sein Haus gebeten. Doch er schien ein Alibi zu haben: Nachdem die junge Frau nicht aufgetaucht war, hatte er auf der Suche nach Ersatz ihre Freundin und Mitbewohnerin Madison Meyer zu sich gebeten, die diese Chance auch sofort erfolgreich genutzt hatte. Aber Susans Mutter Rosemary hatte von Anfang an einen ganz anderen Verdacht: Keith Ratner war bis zu deren Tod der Freund ihrer Tochter, und ihre Antipathie gegen den Studenten war immer groß genug, um ihm eine solche Tat zuzutrauen. Mary Higgins Clark und Alafair Burke begleiten in So still in meinen Armen neue Ermittlungen, die dieses Mal nicht vom LAPD ausgehen. Unter Verdacht ist der Titel einer TV-Sendereihe, die alte ungelöste Kriminalfälle untersuchen und die Täter ermitteln will. Die Produzentin Laurie Moran ist für das Konzept der Sendungen verantwortlich: Sie und ihr Team stellen zwar eigene Ermittlungen an, der Kern sind aber Interviews mit den nächsten Angehörigen und dem Freundes- und Kollegenkreis der Getöteten. Nach diesem Muster wird auch bei der Aufarbeitung des Mordfalls Susan Dempsey vorgegangen. Doch je tiefer Laurie und ihre Mitarbeiter in den Fall einsteigen, umso mehr Personen kommen als Täter infrage: Warum hat Susans Freundin Nicole kurz nach dem schrecklichen Ereignis ihr Studium an der University of California abgebrochen, sich einen anderen Nachnamen zugelegt und die Stadt verlassen? Was hat es mit dem Sektenführer Martin Collins auf sich, der alle Versuche staatlicher Institutionen, hinter die Kulissen der Fürsprecher Gottes zu schauen, mit fragwürdigen Mitteln abwehrt? Und welche Rolle spielte damals Susans Kommilitone Dwight Cook, ein Computer-Nerd, der zusammen mit seinem ehemaligen Professor Hathaway die sehr erfolgreiche IT-Firma REACH gegründet hatte und bis heute leitet? Rosemary hatte nach dem Tod ihres Mannes vor drei Jahren ihr Haus verkauft und war in eine bewachte Wohnsiedlung gezogen. Dort hatte sie sich mit ihrer etwas redseligen Nachbarin Lydia angefreundet. Aber als die Ermittlungen des Fernsehteams Fahrt aufnehmen, wird Lydias Leiche gefunden - jemand hat die Seniorin in Rosemarys Garten erschlagen. Doch das ist nur der Anfang einer unheilvollen Serie: Jerry, einer von Lauries Mitarbeitern, überrascht einen Einbrecher im Wohnhaus, das dem TV-Team von Dwight Cook für die Dauer der Dreharbeiten kostenlos zur Verfügung gestelt wurde. Er wird ins Koma geprügelt, der Eindringling entkommt mit den wichtigsten Aufzeichnungen. Was Laurie nicht ahnt: Dwight war vor 20 Jahren heimlich in Susan verliebt und hat ihren brutalen Tod nie völlig verwunden. Ihm liegt sehr daran, dass ihr Mörder nun endlich gefunden wird, und er beginnt mit eigenen Nachforschungen. Doch als er auf eine Spur stößt, über die er Laurie telefonisch informieren will, nimmt sie seinen Anruf nicht entgegen. Das soll sich als gravierender Fehler erweisen: Dwight wird tot aufgefunden, die Anzeichen deuten zunächst auf einen Tauchunfall hin. Aber dann findet die Polizei heraus, dass er ermordet wurde. Steckt hinter diesen Verbrechen derselbe Täter, der auch Susan auf dem Gewissen hat? Ich hatte mir So still in meinen Armen in erster Linie wegen Mary Higgins Clark ausgesucht, von der ich schon mehrere gute Krimis gelesen habe. Ihre Co-Autorin Alafair Burke war früher Staatsanwältin, bevor sie sich dem Schreiben zuwandte. Von Higgins Clarks Verleger stammte die Idee zur Zusammenarbeit der beiden Schriftstellerinnen, mit der eine neue Romanreihe aus der Taufe gehoben wurde. Nach der Lektüre ist für mich klar, dass ich künftig nur noch dann Bücher von Mary Higgins Clark lesen werde, wenn sie sie allein geschrieben hat. Die Handlung tröpfelte teilweise so vor sich hin, dass kein Spannungsbogen, sondern eine flache Spannungswellenlinie entstand. Der Grundgedanke, mithilfe einer TV-Sendereihe alten Kriminalfällen nachzugehen, gefällt mir gut, die Ausführung ist allerdings steigerungsfähig. Die Beschreibung der Figuren bleibt ziemlich konturlos, der Verlauf ist zum Teil vorhersehbar. Wenn die Romanserie ein Erfolg werden soll, sollte sie sich noch deutlich steigern.

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Ich habe schon mehrere Thriller von Mary Higgins Clark gelesen, allerdings gefallen mir die jüngsten Werke nicht mehr so gut, wie die älteren Romane der Autorin. Beschreibung des Buches: „So still in meinen Armen“ ist ein Gemeinschaftsprojekt der Autorin Mary Higgins Clark und der ehemaligen Staatsanwältin Alafair Burke, deren Vater der Erfolgsautor James Lee Burke ist. Das Hardcover Buch ist 2016 im HEYNE-Verlag erschienen. Es hat 412 Seiten. Das Buch ein zweiter Teil von „In der Stunde deines Todes“ sein. Hier ging es bereits um den Mord am Ehemann der Protagonistin Laurie Moran, die auch in diesem Buch Hauptperson ist. Auf dem Titelbild, das schwaz/weiß gehalten ist, sind Damenschuhe abgebildet. Ein Schuh liegt auf der Seite. Im Thriller selbst geht es um einen sogenannten „Cinderella-Mord“ bei dem die Tote nur mit einem einzelner Schuh aufgefunden wird. Somit passt das Cover gut zum Inhalt und auch zu den jüngeren Büchern und deren Titelbildern der Autorin Mary Higgins Clark, die ebenfalls hauptsächlich in den Farben schwarz/weiß gestaltet sind. Kurze Zusammenfassung: Die TV-Produzentin Laurie Moran geht in ihrer Sendung „Unter Verdacht“ auf Spurensuche längst vergangener Mordfälle. Zwanzig Jahre nach dem Mord an Susan Dempsey, einer angehenden Schauspielerin, will die Produzentin den Fall in ihrer Sendung wieder aufrollen. Zusammen mit damaligen Zeugen, Mitbewohnern, Freunden und Susans Mutter macht sie sich auf die Suche nach dem tatsächlichen Mörder. Dabei begibt auch sie sich in Gefahr. Spätestens nach dem Mord an der Nachbarin von Susans Mutter und dem Überfall eines Mitarbeiters der Sendung, merken alle Beteiligten, dass der Mörder auch nach zwanzig Jahren alles daran setzt, nicht erkannt zu werden. Mein Leseeindruck: Die Idee einen Thriller um eine TV Sendung zu spannen, die sich mit ungeklärten Mordfällen befasst, gefällt mir gut. Ich habe auch bereits den ersten Thriller um Laurie Moran gelesen. Allerdings habe ich mir von diesem Buch dann doch mehr versprochen, als von seinem Vorgänger. Der Sprachstil von Mary Higgins Clark gefällt mir schon immer gut. Die Kapitel sind immer recht kurz gehalten und behandeln abwechselnd Szenen in denen die vielen mitwirkenden Personen vorkommen. Man ist als Leser immer ganz gut im Bilde. Allerdings kommen immer neue Personen ins Spiel, wobei man dann leicht den Überblick verlieren kann, wenn man das Buch nicht am Stück liest. Mir fällt es dann bei solchen Büchern wirklich schwer, mich auf die einzelnen Personen einzulassen, gerade wenn die Kapitel nur sehr kurz sind und der Blickwinkel damit sehr schnell wechselt. Habe ich dann ein paar Tage das Buch nicht weiterlesen können, so braucht es wieder eine gewisse Einlesezeit, um in so ein Buch neu einzutauchen. Zu den Kapiteln ist noch zu bemerken: Jedes neue Kapitel beginnt auf der rechten Seite. Endet ein Kapitel auch auf einer rechten Seite, so bleibt immer die linke Seite unbedruckt… Was mich aber am meisten stört ist, dass der Thriller für mich keinen ordentlichen Spannungsbogen aufweist. Die ersten Seiten „plätschern“ so dahin. Es werden nach und nach einige Personen eingeführt, die im weiteren Verlauf an Bedeutung gewinnen. Die beschriebenen Verwicklungen scheinen gut durchdacht und wirken logisch, allerdings habe ich auch hier die Spannung vermisst. So konnte ich mich auch auf diesen Thriller nicht so sehr einlassen, wie auf frühere Bücher der Autorin. Fazit Die Reihe um die TV-Produzentin Laurie Moran werde ich nicht weiter verfolgen. Ich hätte mir mehr Spannung und weniger Mitwirkende gewünscht. Die Idee um den „Cinderella-Mord“ selbst hat mir eigentlich ganz gut gefallen, aber bei einem Thriller wünsche ich mir deutlich mehr Spannung.

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Dass auf das Vorgängerbuch zurückgegriffen wird hat leider den Nachtteil das man an einigen Stellen etwas verwirrt ist, da nicht alles aus dem ersten Buch aufgegriffen wird. Leider ist das nicht das Einzige was ich zu bemängeln habe. Als Zuhörer ist man den Protagonisten um einige Schritte voraus. Man weiß Dinge die sie nicht wissen und so geht die Spannung an vielen Stellen einfach verloren. Die Handlungsabläufe sind zwar gut durchdacht, aber eben auch leicht vorhersehbar. Es ist schwer am Ball zu bleiben, wenn man schon weiß wer der Mörder ist. Dennoch ist es nicht das schlechteste Buch von der guten Mary.

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Mary Higgins Clark ist für mich als Kriminalautorin keine Unbekannte. Einige ihrer Werke brachte sie auch zusammen mit Tochter Clair heraus. In “So still in meinen Armen” ging sie eine Kooperation mit Alafiar Burke ein. Deren Vater ist kein geringerer als James Lee Burke. Seines Zeichens ebenfalls ein grandioser Krimiautor. Da sollte dann doch etwas gutes dabei zustande kommen! Als Zuhörer ist man den beteiligten Personen immer um einige Schritte voraus, denn man ahnt bereits lange im Vorhinein, was sich gleich abspielen wird. Die Handlungsabläufe sind zwar gut durchdacht, aber eben auch leicht vorhersehbar. Ab und zu wurden einige Wendungen in die Geschichte eingebaut, mit denen man nicht rechnen konnte. Doch führten sie mich als Zuhörer nicht wirklich lange auf den Holzweg. Richtig spannend macht es diese Art der Erzählung nicht diesen Roman nicht. Schade eigentlich. Von der Autorin ist man doch anderes gewohnt. Es wird zwar versucht andere neue Fährten zu legen, doch werden diese dann auch wieder rasch aufgelöst. Micou Friesz hat eine wirklich angenehme Erzählstimme. Doch empfand ich sie zu emotionslos und eintönig. Dieser Geschichte hätte mehr Power und Spannung im Erzählstimme nicht geschadet. Der Originaltitel lautet “The Cinderella Murder”. Kennt man die Handlung passt dieser auf jeden Fall besser als das deutschen Übersetzung. Mein Fazit: Ein kurzweiliger Krimi mit überschaubaren Handlungsabläufen und zu viel an vorausahnenden Vorgängen.

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Die amerikanische Krimiautorin Mary Higgins Clark ist bei uns zu Hause keine Unbekannte. Meine sehr geehrte Frau Mama hat ihre Bücher schon vor Jahren entdeckt und auch ich habe hier bereits über ein Buch von Mary Higgins Clark berichtet. Diesmal hat sich Frau Clark Unterstützung von Alafair Burke geholt, der Tochter des Erfolgsautoren James Lee Burke. Sie hat sich von ihrer Tätigkeit als Staatsanwältin inspirieren lassen und landete mit ihren Büchern bereits auf der New York Times Bestsellerliste. Der gemeinsame Thriller „So still in meinen Armen“ klingt vielversprechend, denn ein seit zwanzig Jahren ungeklärter Mordfall soll in der erfolgreichen TV-Sendung „Unter Verdacht“ aufgeklärt werden. Die TV-Produzentin Laurie Moran widmet sich in ihrer Serie immer spektakulären Fällen, die Publikum, Presse und Polizei in Atem hielten. So war es auch bei dem so genantem Cinderella-Mord, in den einige einflussreiche Persönlichkeiten Hollywoods und auch aus Silicon Valley verwickelt waren. Laurie Moran hat es sich zum Ziel gesetzt den Mordfall an der jungen Schauspielerin aufzuklären, da sie aus eigener Erfahrung weiss, wie es sich anfühlt, wenn man einen geliebten Menschen verliert und der Mörder nicht gefasst wird. Cinderella-Mord, Hollywood Hills, Kalifornien - klingt alles ganz spannend, oder? Aber ich muss leider gestehen, dass ich von dem Thriller „So still in meinen Armen“ schon etwas enttäuscht bin. Die Handlung und auch die Personen sind ohne Phantasie und Spannung beschrieben. Es werden eine Menge Klischees bedient und ich hatte wirklich an keiner Stelle einen Überraschungsmoment. Immer wusste man schon, was jetzt passieren wird. Alles war irgendwie vorhersehbar. Und auch die Auflösung des Cinderella-Mords war meines Erachtens einer Mary Higgins Clark nicht würdig. Das Buch „So still in meinen Armen“ von Mary Higgins Clark und Alafair liest sich relativ schnell, da der Schreibstil flüssig und einfach gewählt ist. Die Charaktere waren relativ simpel und durchschaubar, also auch hier fehlte irgendwie das Besondere. Lediglich die Beschreibung der kalifornischen Handlungsorte barg einige schöne Momente für mich, weil ich mich an unseren Urlaub dort vor zwei Jahren erinnerte. Ich denke, wenn jemand noch nicht allzu viele Krimis oder Thriller gelesen hat und sich erstmal an das Genre herantasten will, ist das Buch aus dem Heyne fliegt Verlag vielleicht ein guter Einstieg. Es gibt keine allzu brutalen Beschreibungen von Gewalt und auch keine schwer verständlichen Verwicklungen. Schlaflose Nächte wird der Leser hier nicht haben und man traut sich auch noch abends in den Keller. Glaube ich jedenfalls, oder ich bin einfach schon etwas abgehärtet. Das kommt davon, wenn man zu viele Thriller liest.

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Ein 20 Jahre zurückliegender Mord wird Thema in einer Fernsehshow, doch dadurch werden schlafende Hunde geweckt! Susann wurde auf ihrem Weg zu einem Vorsprechtermin ermordet. Ihre Mutter kam nie darüber hinweg. Nach 20 Jahren möchte ein Fernsehsender alte Fälle wieder aufrollen, und dieser Fall scheint perfekt. Doch bereits im Vorfeld der Dreharbeiten kommt eine Frau ums Leben und jemand ist unterwegs, der nichts Gutes im Schilde führt. Doch wer hat Grund, etwas zu verheimlichen? Mary Higgins Clark schreibt hier in Kooperation mit Alafair Burke, einer mir bisher unbekannten Krimischriftstellerin. Wer hier was genau geschrieben hat, ist mir nicht ganz klar geworden, aber es war wie immer flüssig zu lesen. Der Krimi, als Thriller würde ich es jetzt nicht unbedingt bezeichnen, ist der Auftakt einer Serie rund um Laurie, die wir aus „In der Stunde deines Todes“ kennen und wird sich um unaufgeklärte Mordfälle drehen. Cold Case aus der Feder von Higgins Clark sozusagen. Das Buch liest sich sehr schnell, die Charaktere sind etwas oberflächlich, gerade im Falle des Priesters hätte ich mir mehr Aufklärung gewünscht. Auch Rebecca Dempsey, die am Anfang so viel Raum einnimmt, verschwindet auf einmal fast in der Versenkung. Alles in allem ein wenig flacher Krimi, der aber dennoch gut unterhält, wenn man keine riesengroßen Ansprüche hat.

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