Leserstimmen zu
Pierre, der Irrgarten-Detektiv

Hiro Kamigaki, Ic4design, Chihiro Maruyama

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Ein spannendes Rätsel-Wimmelbuch vom Prestelverlag. Jeder Doppelseite enthält eine andere Szene und es müssen verschiedenen Aufgaben gelöst werden. Besonders toll ist auch dass man nebenbei das Alphabet lernt oder sich in der Stadt anhand unterschiedlicher Sehenswürdigkeiten den Weg zum Ziel verschaffen kann. Kunterbunt und mit viel Liebe zum Detail ist dieses Wimmelbuch gestaltet. Für kleine Kinder zum durchblättern und für größere Detektive zum Rätseln. Passend dazu gibt’s auch ein Malbuch – tolle Idee, wir sind begeistert.

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Dieses Buch hat nicht nur meine Kinder in den Bann gezogen hat, sondern auch meinen Mann und mich. Meine Kinder lieben Wimmelbücher über alles. Das sind Bücher, wo ganz viel los ist und die Kinder immer wieder etwas Neues entdecken. Diesmal dürfen wir uns das Buch Pierre, der Irrgarten-Detektiv näher anschauen. Dieses wurde mir von der Verlagsgruppe Random House GmbH zum Testen zur Verfügung gestellt. Das Buch ist beim Prestel Verlag am 27.07.2015 erschienen. Das Tolle an diesem Buch ist, dass sich eine Geschichte von Anfang bis Ende durch zieht, welche mit verschiedenen Rätseln ist. Die meisten Wimmelbücher haben mehrere Geschichten oder es ist auf jeder Seite ein anderes Thema. Pierre, der Irrgarten-Detektiv, ist auf der Suche nach Mr. X, denn dieser hat den Labyrinth-Stein aus dem Museum von Opera City gestohlen. Bevor wir aber in die Geschichte eintauchen konnten, hatten wir auf der 1. Seite des Buches eine Erklärung und welche Personen alles eine Rolle spielen. Auf der nächsten Seite fanden wir eine Übungsseite (Pierres Detektivbüro), damit die Mäuse wissen auf was sie im Buch achten müssen und sich an die Illustrationen gewöhnen können. Diese sind nicht typisch Kinderbuch, sondern etwas klassischer gehalten. Jede Doppelseite hat einen Startpunkt und ein Ziel, wo man den richtigen Weg finden muss, hier muss man auf Hindernisse achten und am besten den kürzesten Weg nehmen, damit man Mr. X nicht so viel Vorsprung gibt. Aber damit nicht genug, wir müssen auch verschiedene Dinge, wie Sterne, Pokale oder Schatzkisten finden und das ist gar nicht so einfach. Dazu kommen dann noch verschiedene Aufgaben, die gelöst werden wollen. Wenn man auf einer Doppelseite das Ziel erreicht hat, ist das quasi der Start auf der nächsten Seite. Mr. X stiehlt den Labyrinth-Stein im Museum und flüchtet über das Dach in die Stadt. Auf den ersten Seiten ist das Museum das Labyrinth und das Dach das Ziel, auf der nächsten Seite findet man Opera City und das Dach des Museums ist der Startpunkt. Ich bekomme meine Mäuse von dem Buch kaum noch weg, sie schauen sich jede Seite ganz genau an und finden immer wieder neue Sachen oder Personen. So haben sie festgestellt das ein Eisbär auch auf jeder Doppelseite versteckt ist. Ob Pierre Mr. X erwischt und den Labyrinth-Stein wieder in das Museum bringt werde ich euch natürlich nicht verraten 😉 Das Buch ist im XXL-Vormat und 36 Seiten, die erkundet werden wollen. Es ist ab 6 Jahren empfohlen, aber meine kleine Maus mit 4 Jahren hat auch schon sehr viel Freude daran. Wir haben soviel Freude mit dem Buch und entdecken immer wieder neue Sachen, die Bilder sind sehr detailgetreu und lassen der Fantasie freien Lauf :)

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Schon seit meiner Kindheit liebe ich Wimmelbücher, doch damals habe ich meistens nur "Wo ist Walter" gelesen. Ich liebte es, zwischen all den Leuten den Mann mit den lustigen rot-weißen Ringelklamotten zu suchen. Heutzutage gibt es viel mehr Wimmelbücher und ich bin immer wieder fasziniert, auf welche Ideen die Autoren kommen. Pierre, der Irrgarten-Detektiv ist ein solcher Fall. Dies ist nicht einfach nur ein Wimmelbuch. Es ist ein Such- und Ratespiel in Buchform. Es ist ein Wimmelbuch mit Labyrinth. Es geht nicht nur einfach darum, Mr X, den Phantomdieb zu finden. Es geht darum, es mit System zu tun. Auf jeder Doppelseite ist ein START- und ein ZIEL-Symbol versteckt. Hat man den START gefunden und findet man den Weg durchs Labyrinth bis zum ZIEL, so findet man auch Mr X. Dabei muss man darauf achten, auf dem Weg Hindernissen auszuweichen und falls möglich, stets den kürzesten zu nehmen. Das ist aber noch nicht alles. Wem die Suche nach Mr X alleine zu langweilig ist, der kann auch nach Schätzen ausschau halten. Gelbe Sterne, grüne Schatztruehen, pinke Hüte. Dazu kommen Zusatzaufgaben der Figuren. Die erste Seite zeigt Pierre, den Irrgarten-Detektiv in seinem Büro. Seine Freundin Carmen stürmt zur Tür herein, denn sie hat einen neuen Fall für Pierre. Mr X hat den Labyrinth-Stein gestohlen, mit dem er alles in ein Labyrinth verwandeln kann. Damit ist der Grundstein für die folgenden Labyrinthe gelegt. Auf dieser ersten Doppelseite findet man allerhand Dinge, denn Pierres Büro ist wahrlich vollgestopft. Unter all den Dingen soll man eine Rätselkarte finden, um die Jagd nach Mr X starten zu können. Zusätzlich können ein Stern, ein Pokal und eine Schatziste entdeckt werden, ebenso wie ein Zeppelin, ein weißer Teddybär, ein roter Handwagen und eine Sonnenmaske. Theoretisch könnte man dieses Buch also mehrmals durchspielen und jedes Mal auf etwas anderes achten. Oder man versucht es auf die schwierige Art und sucht alles gleichzeitig. Besonders gut gefällt mir auch die Kombination aus Wimmelbild und Geschichte. Die Geschichte ist im Imperativ geschrieben. Es ist also, als würde Pierre mit dem Leser sprechen und ihn bitten, bei der Jagd zu helfen: "Geh schnell die drei Treppen hinunter, aber pass auf das wütende Rentier auf!" (Seite 6). Mal gibt es Nachrichten von Mr X, mal Aufgaben von anderen Figuren wie etwa dem Museumsdirektor. Auf jeder Seite gibt es einfach unfassbar viel zu entdecken - so viel, dass sogar ich als Erwachsene noch einen Riesenspaß mit diesem Wimmelbuch habe und mich anstrengen muss, auch alle Dinge zu finden. Schön sind auch die abwechslungsreichen Plätze. Mal ist es ein wuseliges Museum, mal eine Stadt in den Bäumen, mal ein Heißluftballonfest und mal ein stürmisches Meer voller Schiffe und Inselns. Hat man alle Labyrinthe gemeistert, finden sich am Ende des Buches einige Zeitungsartikel zum Diebstahl des Labyrinth-Steins und dazu, was mit verschiedenen anderen Objekten geschehen ist, die man auf seiner Suche gefunden hat. Eine Seite mit Lösungen gibt es übrigens auch: der Weg durchs Labyrinth in Rot, Rätsel von Mr X als blaue Xe, versteckte Gegenstände als Kringel. Pierre, der Irrgarten-Detektiv ist ein Wimmelbuch für Groß und Klein, das so komplex ist, das man lange seine Freude daran haben wird. Es ist kein Buch, bei dem man innerhalb von 5 Minuten alle Gegenstände gefunden hat. Die Bilder sind extrem detailreich und durch die vielen Zusatzaufgaben gibt es wahnsinnig viel zu entdecken. Es ist ein großartiges Suchspiel in Buchform. Ich liebe es.

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