Leserstimmen zu
Die Blausteinkriege 1 - Das Erbe von Berun

T. S. Orgel

Die Blausteinkriege (1)

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Paperback
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http://annasalvatoresbuchblog.blogspot.de/2015/11/rezension-die-blausteinkriege-das-erbe.html Nach Tanjas begeisterter Rezension habe ich solche Lust auf das Buch bekommen, dass es kurz darauf auch bei mir einzog. Es hat sich gelohnt! Cover/Gestaltung Die Gestaltung ist wirklich sehr schön! Ich mag dieses Schloss und die Armee davor, auch den Buchrücken finde ich echt gut, schlicht und ausdrucksstark. Auch fühlt sich die Schrift toll an. Und: Ich weiß nicht woran es liegt, aber ich finde es riecht gut o.o Mehrmals habe ich den Seiten wie beim Daumenkino flattern lassen, weil es total gut nach Buch riecht. Idee/Handlung Die Idee ist der Hammer. Wir befinden uns in einer High Fantasy-Welt, mitsamt wunderschöner Karte im Inneren. Es gibt verschiedene Reiche, das Augenmerk liegt bei dem Kaiserreich Berun. Das Kaiserreich, einst gefürchtet, sieht nun vielen Gefahren ins Auge, und ist längst nicht mehr so mächtig wie früher. So ergeben sich natürlich einige Konflikte, auch mit anderen Reichen. Es gibt schon ein paar Fantasy-Aspekte, davon aber nicht zu viele und auch mal andere. D. h. nicht zu überladen und originell. Es gibt z. B. Seedrachen, aber dafür keine Elfen, Zwerge oder böse Zauberer, also typische Fantasy-Figuren sind nicht zu finden. Ein Aspekt ist der Blaustein, ein besonderes Gestein, welches gekaut besondere Eigenschaften von "Gezeichneten" hervor rufen kann. Diese Eigenschaften können z. B. sein, jegliche Macht über das Wasser oder Schmerzen zu besitzen, und die Unsichtbarkeit. Es gibt noch ganz viele andere Talente, und oftmals wissen die Betroffenen gar nicht davon. Das Besondere: Im Kaiserreich, ein riesiges Reich übrigens, wird nicht darüber gesprochen bzw. ist es verpöhnt. Auch die verschiedenen Religionen überzeugen vollkommen, die Religion der Reisenden ist mal äußerst ungewohnt, aber auch erfrischend. Ein Gruppe Reisender hat nämlich die Menschen von den Göttern befreit, und diese erschlagen. Die Handlung ist sehr spannend. Zu Anfang hatte ich noch ein paar Probleme mit den ganzen Namen, den verschiedenen Reichen, da die vielen Handlungsstränge am Beginn mich wirklich leicht überforderten, aber so ab S. 70 konnte man sich schon einen guten Überblick verschaffen. Außerdem sind Fantasy Welten immer recht komplex und brauchen ein bisschen Zeit bis man alles vor Augen hat, da habe ich schon wesentlich länger gebraucht, um mit einer Welt warm zu werden. Die Story hat einfach alles: Humor, Fantasy, eine problematische Gesellschaft, Kämpfe, Freundschaft, ein wenig Liebe, viel Gefühl und noch eine Schlacht. Vor allem hat es mich gefreut, dass es mal etwas "lockerere" High Fantasy ist, nicht immer so total ernst. Was noch toll ist, dass es - trotz vieler Handlungsstränge - noch einen roten Faden gibt. Immer mal wieder merkt man, wie dies und das zusammenhängt, und ich bin schon sehr auf die Fortsetzung gespannt, die leider noch etwas dauert. Schreibstil Der Schreibstil ist einfach super. Trotz der Komplexität dieser Welt kommt man gut in die Geschichte rein, und fühlt sich dort schon bald wohl. Der jeweilige Stil passt sich dem grad erzählenden Charakter an. Ich konnte mir alles sehr bildlich vorstellen, und dennoch gibt es diese beschwingte Leichtigkeit. Erzählt wird immer aus der 3. Person, was bei der Menge der Charaktere jawohl verständlich ist. Trotz der vielen Perspektiven, gibt es natürlich immer die Protagonisten, die deutlich öfters erzählen, als z. B. ein für den Moment wichtiger Nebencharakter. Insgesamt kann ich das Buch sogar als Pageturner bezeichnen, da ich die beeindruckenden 600 Seiten innerhalb weniger Tage verschlang, und die letzten 200 Seiten sogar am Stück las. Charaktere Marten ist mein absoluter Favourit. Er ist humorvoll und charmant, und auch ein kleiner Pechvogel. Bei manchen Sachen habe ich mich echt schlapp gelacht. Auch die Schiffscrew, z. B. Ness & Hammer, fand ich auf ihre Art sehr sympathisch. Sara hat mir auch sehr gut gefallen. Ich mag ihre schlagfertige Art sehr, und ihr Talent ist auch beeindruckend. Sogar Thoren, einen eher ernsten Ritter, mag ich sehr, allgemein gefiel mir die Gruppe rund um Danil, Thoren und die Mutterkaiserin sehr. Es gab so viele sympathische, nicht-sympathische, lustige & ätzende Charaktere, da würde dies entschieden zu lange dauern. Noch ein Tipp von mir: Ganz hinten ist noch ein Personenverzeichnis, welches ich leider erst nach dem Lesen entdeckte. Zu den Namen: Ich fand die Namen alle sehr gut, irgendwie fantasievoll, aber nicht zu abgedreht und noch aussprechbar. Fazit Ein wahnsinnig mitreißender High Fantasy-Auftakt, der sehr vielen Fans dieses Genres gefallen wird. Humorvoll, tolle Idee, geniale Umsetzung & noch viel mehr. Ich bin sehr gespannt auf die Fortsetzung!!! - 4,5 von 5 Feenfaltern -

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INHALT Seit dem die Reisenden Berun von den Göttern befreiten, gibt es für die Gezeichneten nur zwei Möglichkeiten: man ist für oder gegen den Orden. Das einstmals große Kaiserreich Berun ist im Untergang begriffen. Von innen und außen rütteln die Neider an der Macht Beruns. Der Kaiser, weich und schwach, sieht die Gefahr nicht. Die Kaiserinmutter ist dafür umso scharfsinnger. Zusammen mit dem Puppenspieler, dem Narr, einem jungen Straßenmädchen mit besonderen Fähigkeiten und einem Schwertmann im Exil versucht sie das Reich vor dem Verfall zu bewahren. Immer wieder scheint der geheimnisvolle Blaustein eine Rolle in den Machtkämpfen zu spielen und eine Spurt aus Blut hinter sich zu ziehen… FAZIT “Die Blausteinkriege – Das Erbe von Berun” von den Brüdern Tom und Stephan Orgel hat mich auf der ersten Seite gepackt und bis zum bitteren Ende nicht mehr losgelassen. Die beiden haben hier einen High-Fantasy Roman der Extraklasse geschrieben. Von der ersten bis zur letzten Seite spannend führen die beiden Autoren ihre Leser in die Welt von Tertys ein. Mit den detail- und facettenreichen Charakteren wie Sara, Marten, Lebrec und vielen anderen, spinnt das Autorenduo ein feines Netz aus Intrigen, dass immer dichter wird, weitere Ausmaße bekommt und immer undurchsichtiger wird. Ich habe mit den Charakteren mitgefiebert und gelitten, wenn sie sich wieder einer neuen Wendung ihres Schicksals gegenüber sahen. Was mich außerdem beeindruckt, sind Autoren, die ihre ganz eigene Welt schaffen und diese interessant und ausgearbeitet ihrem Leser näher bringen können. Mich haben hat das Autorenduo mit ihrer Welt fasziniert und verzaubert. Neben dem angenehmen und flüssigen Schreibstil der beiden Brüder und der gut ausgearbeiteten Charaktere, hat mich auch der Perspektivenwechsel überzeugt. Anfangs war das noch verwirrend, aber gegen Ende von Band 1 der Blausteinkriege laufen die Erzählstränge zusammen, ein erstes Bild vom ganzen Ausmaß der Situation ergibt sich und macht mir Lust auf mehr. Einen kleinen Punkt für eine Verbesserung gibt aber doch noch: Zwar gibt es ein Personenverzeichnis, aber hier wünsche ich mir mehr Details, z.B. Stammbäume. “Die Blausteinkriege – Das Erbe von Berun” von den Brüdern Tom und Stephan Orgel ist eine klare Leseempfehlung für Fans von komplexen High-Fantasy-Romanen. Ich wage zu behaupten, wer Brandon Sanderson’s “Sturmlicht-Chroniken” mag, wird “Die Blausteinkriege” lieben! <3

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Inhalt: Das Kaiserreich Berun hat seine besten Tage hinter sich. Ob primär innere Faktoren (z. B. strukturelle Probleme, Dekadenz, religiöse und soziale Umbrüche) oder der Druck durch äußere Angreifer und Separatisten für die Entwicklung verantwortlich zu machen sind, wer weiß es schon. Die Geschichte zeigt, dass alle Imperien irgendwann zerfallen. Das Kaiserreich sieht sich aktuell einer Verschwörung gegenüber. Es gibt die, die für den Erhalt des Reiches kämpfen und eine friedliche Transformation ins Werk setzen wollen sowie die, die es zu stürzen versuchen, um sich ihren Teil des „Kuchens“ zu sichern. Das Buch vereint nun gebrochene Helden, die vor diesem Hintergrund im verzweifelten Kampf um ihr Schicksal stehen. Der Auftragsmörder Messer, das Mädchen Sarah, mit der besonderen Gabe, der Puppenspieler Thoren, Danil und Marten. Alle geraten in diese Verstrickungen und sind bald Teil einer Geschichte, deren Verlauf und deren Ausgang keiner so genau zu erahnen vermag. Wichtigste Charaktere: Messer ist ein Auftragsmörder mit einem sehr merkwürdigen Geschmack, was Essen angeht. Sein optisches Erscheinungsbild sorgt dafür, dass man ihn den Vogelmann nennt. Seine Aufträge führt er ohne viel Aufhebens davon zu machen aus, schnell und präzise. Sarah ist ein kleines Mädchen. Sie kommt aus dem fernen Macouban. Nicht nur ihre dunkle Hautfarbe, auch ein Talent, was ihr zu eigen ist, zeichnet sie aus. Sarah ist mutig und charakterstark. Sie weiß sich durchzusetzen und in der harten Welt zu überleben. Henrey Thoren wird auch der Puppenspieler genannt. Er setzt sich für den Adel ein. Dadurch, dass er Sarah bei einer Diskussion mit dem örtlichen Bäcker beispringt und dafür sorgt, dass sie etwas zu essen erhält, erwärmt sich das Mädchen für ihn. Bei einen Auftrag kann sie ihn nicht in eine Falle locken, was dazu führt, dass die beiden fortan zusammenarbeiten. Danil und Marten sind sehr gute Freunde. Solange, bis sich ihre Wege durch einen Verrat voneinander trennen. Danil arbeitet weiter für die kaiserliche Krone und erwärmt sich für Sarah. Marten hingegen gerät in einen Twist, welcher ihm fast das Leben kostet. Sein Ausweg besteht darin auf ein Schiff zu steigen und die Reise in eine ferne Provinz anzutreten. Aufmachung: Das Buch enthält vorne eine schön gezeichnete farbige Karte, auf der der Leser sich schnell einen Überblick verschaffen kann, wo sich die Helden gerade befinden. Weiterhin findet man im hinteren Teil ein Personenverzeichnis, was bei der Vielzahl der Charaktere sehr hilfreich sein wird. Welt: Der Leser befindet sich in einer altertümlichen Welt, in der es Spinnen gibt, deren Netze aus Fäden gewoben sind, die einem unachtsamen Wanderer direkt den Körper aufschlitzen können. Zudem legen diese Insekten Eier im Körper eines Menschen ab. Es gibt hier Skellinge – möwenartige Vögel mit rasiermesserscharfen Zähnen, die sich unter anderem von Seehunds- und Menschenkadavern ernähren. Immer wieder wird der Blaustein erwähnt, der zwar seltener als Gold sein soll, aber dennoch oft im Besitz der Charaktere auftaucht. Seine Wirkung ist berauschend. Schreibstil: Die Autoren pflegen einen sehr plastischen und spannenden Schreibstil. Sie stürzen ihre Charaktere immer wieder in Gefahren und bauen die Handlung sehr gemächlich auf. Die Charaktere entsprechen keinem gängigen Klischee. Sie sind teilweise richtig übel und hässlich, mit anderen Worten: glaubwürdig. Alle müssen sich in dieser harten Welt durchsetzen. Es gibt etwa fünf (Lebrec, Sarah, Marten, Danil und Messer) Charaktere aus deren Sicht die Geschehnisse in den Kapiteln beschrieben werden. Die vielen weiteren Charaktere kann man aufgrund des Personenverzeichnisses noch zuordnen. Auf den Seiten bildet sich gemächlich ein Zusammenhang zwischen den einzelnen Schicksalen heraus. Der Handlungsstrang bleibt somit auf längere Zeit wage, jedoch ahnt man bald, dass es eine große Verschwörung im Gange ist und sich langsam aber sicher ein Krieg anbahnt. Fazit: Die Gebrüder Orgel haben mit ihrem Roman „Die Blausteinkriege“ einen sehr spannenden Roman verfasst, bei dem man sich auf jeder Seite wie in einem großen Abenteuer vorkommt. Die Charaktere sind zumeist kleine Spielbälle, die in das Geschehen hineingeraten. Im Hintergrund bahnt sich ein Krieg an. Viele Seiten über denkt man als Leser, man befände sich in dem individuellen Überlebenskampf jedes einzelnen und stellt dann irgendwann fest, dass alles auf das große Ganze hinausläuft, dass politische Geschehnisse eine Rolle spielen und eine große Verschwörung im Gange ist. Sehr gut geschrieben und sehr spannend. Ich empfehle den Roman Fantasylesern, die nicht unbedingt eine Liebesgeschichte in ihrer Lektüre brauchen, viele Perspektivwechsel nicht scheuen und gerne in einem actionreichen Abenteuer unterwegs sind. Buchzitate: Dornik spuckte auf den Boden. „Ich habe keine Angst vor dem Tod.“ - „Das glaube ich dir sogar, Dornik. Der Tod ist dein Freund. Aber der Weg dorthin – den solltest du fürchten.“ „Warum suchst du nach einem Gesicht? Unzufrieden mit deinem eigenen? Kann ich verstehen.“ „Also?“, hakte Danil nach. „Irgendeine schlaue Idee?“ Marten betrachtete den Stapel der Fässer, der in den nächtlichen Regen aufragte. „Nein. Aber vielleicht eine bescheuerte.“

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Inhalt aus dem Klappentext: Einst war es der Nabel der Welt, doch nun steht es vor dem Niedergang: das Kaiserreich Berun, gegründet auf die Schlagkraft seiner Heere und den unerbittlichen Kampf gegen die Magie des Blausteins. Als Beruns Macht schwindet, kreuzen sich die Pfade dreier Menschen – ein Mädchen, ein Schwertkämpfer und ein Spion. Keiner von ihnen ahnt, wie unauflöslich ihr Schicksal mit der Zukunft von Berun verwoben ist. Das Zeitalter der Blausteinkriege ist angebrochen … Meinung: Als mich vor ein paar Wochen die Leseprobe zu dem neuen Fantasy-Epos „Die Blausteinkriege“ erreichte, war ich mehr als neugierig auf das Buch und wollte direkt wissen, wie es weiter geht, doch vorerst musste ich auf das Erscheinen des Buches warten. Als ich es dann endlich in den Händen hielt, legte ich auch so schnell wie möglich mit dem Lesen los. Im einst prächtigen und starken Kaiserreich Berun hat sich einiges verändert. Der alte Kaiser ist nicht mehr und sein Sohn ist mehr schöngeistig veranlagt und weniger an den politischen Belangen seines Reiches interessiert. Die Kaisermutter versucht zwar ihr Bestes, die politischen Geschicke im Reich zu lenken, doch das Sagen hat sie leider nicht. In diesen Zeiten kommt es zu ersten Unruhen und Intrigen, die das Reich schwächen und auf ein großes Ziel hinzusteuern scheinen: Krieg. In Berun selber wird die junge Frau Sara, die sich als Taschendiebin durchschlägt, in die Verstrickungen des „Puppenspielers“ hineingezogen und entpuppt sich als wichtiges Rädchen in diesem Spiel um die Macht. Auch der adlige Schwertmann Marten wird eher unfreiwillig in die Geschichte mit hineingezogen und zum Spielball des Schicksals. Mehr will ich schon gar nicht über den Inhalt verraten. Lasst euch also überraschen… Die Protagonisten im Buch sind vielfältig und insgesamt auch ganz gut ausgearbeitet, so dass man sich in die meisten Figuren hineinversetzten kann. Natürlich ist nicht jeder sympathisch, aber das wäre ja auch langweilig und für ein Buch wie dieses unangebracht, sonst fehlt ja die ganze Spannung, wenn sich alle grün sind :) Die Figuren bleiben den ihnen zugedachten Rollen treu und sind somit konsequent umgesetzt. Lange Zeit war ich mir nicht sicher, wohin die Geschichte mich führen will. Tom und Stephan Orgels Schreibstil ist fesselnd und eingängig, die Sprache klar, simpel und manchmal etwas derb, was aber hervorragend zu dem Buch passt. Der Weltenentwurf ist ziemlich komplex und die vielen Details, besonders was die Götterwelt betrifft, haben mich anfangs schon etwas verwirrt. Die Kapitel sind meist recht kurz gehalten und die Sichtweise im Buch wechselt zwischen den verschiedensten Protagonisten. Dadurch kommt man im Buch ziemlich rum und verfolgt viele verschiedene Handlungsstränge, die im Roman teilweise zusammenführen. Aber natürlich bleibt noch einiges offen, denn das Buch ist als Mehrteiler angelegt, so dass am Ende des Buches noch viele, viele Fragen offen bleiben und man am liebsten weiterlesen möchte. Geschrieben ist das Buch in der dritten Person. Die Story hat richtig Potential und macht definitiv Lust auf mehr, denn obwohl manche Handlungsverläufe für mich eigentlich hätten offensichtlich sein sollen, haben die Autoren es dennoch geschafft, mich zu überraschen und dieses Offensichtliche außen vor zu lassen. Respekt! Fazit: Die Geschichte braucht zwar ein wenig, bis man ganz drin ist, danach legen die Autoren aber richtig los und lassen einen nicht mehr so schnell aus ihrer Welt. Fans von Highfantasy werden hier auf jeden Fall Spaß dran haben. Von mir gibt es 4 von 5 Punkten.

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Eine Rezi meines Mannes Das Kaiserreich Berun beherrscht fast die gesamte bekannte Welt von Tertys. Doch der junge Kaiser ist schwach. Intrigen und Aufstände drohen die bekannte Ordnung umzustürzen. Ein geheimer Bund versucht im Verborgenen. Der jungen Sara kommt dabei eine besondere Rolle zu, verfügt sie doch über ein ungeahntes Talent. Doch auch andere nutzen ihre Talente für ihre eigenen Interessen. Und bei allem spielt Blaustein eine magische Rolle. In welche Richtung wird sich das Schicksal wenden? Tom und Stephan Orgel haben wieder eine große fantastische Welt voller Magie erschaffen. Interessante Charaktere die schon nach wenigen Seiten zum Leben erwachen und dabei nie langweilig werden, da man immer neue Züge an ihnen entdeckt. Auch die Umgebung, die Städte und Landschaften, werden mit viel Liebe zum Detail geschildert, aber ohne sich dabei in den Details zu verlieren. Mehrere Handlungsstränge werden parallel erzählt, von Kapitel zu Kapitel wechselt die Perspektive. Die Geschichte bleibt aber trotzdem fließend und wirkt nie zersplittert. Schon nach kurzer Zeit war ich gefangen an der Seite von Sara, Henrey, Marten und auch Lebrec und versuchte selber hinter die Intrigen zu kommen. Doch den Orgel-Brüdern gelang es immer wieder mich mit ungeahnten Wendungen zu überraschen. Eine fantastische Welt voller Magie und Intrigen die den Leser in kurzer Zeit gefangen nimmt. Vorsicht – Blaustein macht süchtig! Absolute Leseempfehlung für die Fans phantastischer Literatur! 6 von 5 Sternen!

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Wieso ich das Buch lesen wollte, schaut euch das Cover an. Es ist ein Traum. Man sieht eine wunderschöne Burg und ein großes Heer davor. Selten habe ich ein Cover mit so vielen Details gesehen, ich bin richtig verliebt. Doch das Buch punktet nicht nur mit einem beeindruckend Cover, sondern auch mit einer umwerfend Geschichte. Die Geschichte hält, was das Cover verspricht. Zu Beginn des Buches gibt es ein Inhaltsverzeichnis, so habe ich auch gleich das Personenverzeichnis am Ende gefunden. Welches wirklich sehr hilfreich war, ich kann nicht sagen, wie oft ich nach hinten geblättert habe, aber es war sehr oft. Fast genau so oft habe ich nach vorne geschaut, dort findet man nämlich eine Karte. Sie ist auf alt getrimmt und schaut richtig toll aus. Sie hat mir oft geholfen den räumlichen Weg besser zu begreifen. Und auch dabei, mir die Welt besser Vorstellen zu können. Der Leser begleitet immer wieder unterschiedliche Charaktere. Trotzdem habe ich nie die Orientierung verloren. Ich wusste immer wen ich gerade begleite bzw. wo ich bin. So erlebt man als Leser so einiges. Man lernt einen Auftragsmörder kenne, Kriegsknechte, ein Straßenmädchen, Fürstinnen und noch viele mehr. Trotz dieser Fülle an Charaktere, haben die wichtigen alle einen Wiedererkennungswert. Ich könnte sie mir alle gut Vorstellen und habe auch den ein oder anderen Lieb gewonnen. Gefallen hat mir auch, dass sie Facettenreich sind, sie bewegen sich in verschiedenen Grauabstufungen. Ich habe mich lange gefragt, wer die "Guten" und wer die " Bösen" sind und bin zu dem Entschluss gekommen, es gibt sie nicht. Der Schreibstil der Autoren ist sehr flüssig zu lesen. Genau die Richtige Mischung aus Beschreibungen und Handeln. Mit seinen 600 Seiten ist es ein kleiner Brummer, doch gelangweilt habe ich mich an keiner Stelle. Die letzten 300 Seiten habe ich am Stück gelesen, es war wie ein Zog. Da die Perspektive immer wieder wechselt, wollte ich immer mehr lesen, um zu wissen wie es weiter geht. Besonders gefallen hat mir auch der Humor, bissige und sarkastische Sätze, über die ich öfters schmunzeln musste. Es ging auch des öfteren Brutal zu, Körperteile wurden abgetrennt, Menschen abgeschlachtet. Doch hatte es nichts Vulgäres, was mich oft bei Erwachsenen High Fantasy Büchern stört. Eine Liebesgeschichte wird nur ganz ganz leicht angedeutet. Die Fantasy Elemente kommen auch nur dezent vor, sind aber trotzdem sehr interessant und viel versprechend.Ich bin wirklich sehr gespannt wie es weiter gehen wird in einem Jahr. Kommt es zu einem Krieg, welche Intrigen werde Früchte tragen, wer steckt wo dahinter. Werden alle überleben, die mir sympathisch geworden sind. Habe ich die richtigen Vermutungen angestellt oder bin ich jemanden auf den Leim gegangen. Es bleiben viele Fragen offen und doch bleibe ich nicht frustriert, sondern neugierig zurück. Es ist genau die richtige Mischung, aus Antworten und offenen Fragen. T.S Orgel steht für für die beiden Brüder Tom und Stephan Orgel. Ihre Orks vs. Zwerge Reihe sagte mir, bevor ich dieses Buch hier las nichts, doch nun werde ich sie mir mal genauer anschauen. Da mich der Schreibstil und die Ideen, der beiden überzeugen konnten. Fazit: Von außen und innen Top. Die Geschichte muss sich nicht hinter dem beeindruckenden Cover verstecken. Das ist High Fantasy, wie ich es liebe. Facettenreiche Charaktere, grauabstufungen und keine Schubladen. Dezenter Magie Anteil, in einer ideenreichen und neuen Welt. Ich will mehr!

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