Leserstimmen zu
Mein Leben als Schäfer

James Rebanks

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Figur: James ist ein sehr intelligenter Mensch mit einem wachen Verstand, den er auch zu gebrauchen weiß. Er liebt seine Arbeit als Schäfer heißt und innig, er ist ein Mensch, der um die Schönheit, aber auch die Gefahren, die die Natur mit sich bringen kann, weiß. Seine Welt abwechslungsreich und die Liebe zu den Tieren ist groß, doch er sieht sie auch als das an, was sie sind, Nutztiere. Jedoch lernt er in seiner Zeit in London auch die Städter zu verstehen, sein Leben ist jedoch in den Bergen, in der rauen, aber freien Natur. Schreibstil: Die Sätze sind klar in ihrem Ausdruck, aber manchmal auch fast poetisch, vor allem, wenn es um die Natur geht. Oft habe ich Gerüche wahrgenommen, oder das Wetter gespürt. Der Schreibstil hat in mir den Wunsch gepackt, aus dem Alltag auszubrechen und mir die wunderbare Landschaft anzusehen, in der James zu Hause ist. Fazit: Ich liebe Menschen und Bücher, von denen ich etwas mitnehmen kann, der Erfahrungsbericht von James gehört auf jeden Fall dazu. Was mich noch immer beschäftigt, ist die Aussage, dass man darauf achten sollte, das auch altes Wissen nicht verloren geht und wir uns durch die Moderne nicht blenden lassen sollen, denn sonst geht viel von unserer Geschichte und Kultur verloren. Ich bin noch immer sehr gerührt und vergebe die 5 Sterne mit einem glühenden Herzen.

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Ein tolles Buch über die Natur und das Leben als Schäfer - das Leben im Einklang von Tieren, Mensch und der unberührten Natur, die zu schätzen und althergekommenes zu lieben, nicht die industrialisierte moderne Welt ist das was uns glücklich macht, sondern die innere Ausgeglichenkeit und Ruhe die wir in uns finden. Tolles Buch!!

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Wenn man noch kein Exemplar dieses großartigen Buches zu Hause hat, rate ich die nächste Buchhandlung aufzusuchen und eines zu kaufen, sich hinzusetzen und mit dem Lesen zu beginnen. Der Autor verwebt in diesem großartigen Memoire die Geschichte um die Landschaft des Lake Districts mit der Geschichte seiner Familie zu einer großartigen Erzählung, die einen nicht mehr loslässt, bis man das Buch durch hat! Wer schon einmal in Großbritannien war, dort vielleicht sogar gewandert ist, der wird beim Lesen die frische Luft dieser Landschaft spüren, das Bild von grünen, saftigen Wiesen vor seinem Auge haben und den Regen, der auf das nasse Moos fällt, hören. Und wer noch nicht dort war, wird seinen Rucksaft packen, Wanderschuhe anziehen und sich früher oder später auf eine Reise dorthin begeben. Wie auch immer, beim Lesen lernt man so viel Neues und taucht in eine großartige Welt ein, die von einem Leben im Einklang mit der Natur berichtet. Sie erzählt von Bergschafen, über die menschliche Kultur, die von der Landschaft nicht zu trennen ist, über Schäfer und ihre Arbeit, ihren Alltag und über die Jahreszeiten. Mit jeder Seite wird man vertrauter mit diesem Leben. Täglich wandert man mit James Rebanks über das Hochgebirge, wird nass, ziemlich nass! und begleitet ihn durch den Englischen Nationalpark. Das Leben der Schäfer verläuft auch heute noch wie vor Jahrhunderten im Takt der Jahreszeiten und der Arbeiten, die sie mit sich bringen. In einzigartien Szenen schilder er das bäuerliche Leben und die Verbundenheit mit dem Land, welche eigentlich so gut wie die meisten von uns völlig verloren haben. Das alles passiert so poetisch, so voller Leidenschaft und Gefühl, in eidrucksvoller Prosa, dass man jeden Satz, jede Seite aufsaugt und einfach nicht genug davon bekommt. James ist ein Mensch, der seine Arbeit als Schäfer liebt, sie einem gemütlichen trockenem Dasein in einem Büro vorzieht und der an vielen Stellen spöttisch über diese Menschen, die nicht in der Natur leben, seine Äußerungen auslässt, bis er eines Tages selbst für eine kurze Dauer in London leben muss. Danach lernt er sie zu verstehen und wird in seinem Tun noch mehr bestätigt. Aber wer glaubt, dass James Rebanks Welt von Langeweile und Monotonie zeugt, wird eines Besseren belehrt werden. Verurteilen wir einfach Mal nicht die Welt eines Bauerns und lassen uns auf seine Geschichte ein, denn er erzählt von einem Leben, das so irgendwie für jeden selbstverständlich sein sollte, es aber leider nicht ist. In dieser Welt gibt es keinen Pizzalieferservice und das Ergebnis des nächsten Fußballspiels oder Songcontests spielt einfach keine Rolle. Es ist ein Buch, das über eine Welt erzählt, die wir Urbanen Menschen völlig vergessen haben. In diesem Leben tötet ein Winter, Füchse und Raben sind nicht freundlich und Blut und Scheiße gehören dazu, wie für eine Sekretärin das Parfüm, das sie täglich aufträgt, bevor sie in die Arbeit fährt. Natürlich kann man seine Nase aus reinster Neugier in dieses Buch stecken, aber man kann es auch lesen und von Rebanks lernen. Dieses Buch hat eine tiefe Sehnsucht hervor beschwört und ich bin dankbar dafür. Es erinnert mich an jene Tage, als ich noch Kind war und auf dem Hof meiner Großeltern herumtollte und an ein Leben, das in der Stadt einfach nicht möglich ist. Es ist eine stolze, liebevolle, harte und ehrliche Homage an das Landleben, das Rebanks hier porträtiert. Fazit: Dieses Buch entführt in eine andere Welt, es nimmt den Leser mit in eine archäische Landschaft, die viele interessante Geschichten zu bieten hat. Eindrucksvoll erzählt, von einem Menschen, den man sicher kein zweites Mal findet. Kann das Buch nur empfehlen!! 5/5 Sternen :)

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