Leserstimmen zu
Winterküsse im Schnee

Karen Swan

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Inhalt des Buchs: In diesem Buch geht es um die Karrierefrau Allegra, die es nicht erwarten kann, dass die Weihnachtszeit zu Ende geht. Sie arbeitet daran einen großen Deal an Land zu ziehen und will sich auf nichts Anderes, als auf ihre Karriere konzentrieren. Ihre Schwester Isobel ist das absolute Gegenteil von Allegra und hat sich mehr auf die Familienplanung konzentriert. Isobel versucht auch immer Allegra zu zeigen, dass es viel mehr im Leben gibt, also nur die Arbeit und ein Workaholic zu sein. Ein Familiengeheimnis aus der Vergangenheit bringt die beiden Schwestern in die Schweiz, wo sie diesem Geheimnis auf die Spur kommen wollen. Natürlich lernt Allgera im Laufe des Buches auch einen Mann kennen. Ob sie lernt ihre Prioritäten anders zu setzen und auf was es im Leben wirklich ankommt, müsst ihr natürlich selber lesen. Meine Meinung: Im großen und Ganzen hat mir das Buch ganz gut gefallen. Ich konnte mich mit Allegra aber nicht so gut identifizieren und meiner Meinung nach hat das Buch einige Längen gehabt, die nicht nötig gewesen wären. Ansonsten aber ein tolles Buch für die kälteren Tage, wo man die Zeit einfach mit einer Tasse Tee und einem Buch auf der Couch verbringen möchte. Für mehr Details könnt ihr gerne bei meiner Rezension auf meinem Youtube Kanal vorbeischauen. Darüber würde ich mich natürlich sehr freuen.

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"Winterküsse im Schnee" war mein erster Roman von Karen Swan. Erwartet habe ich mir eine winterliche Liebesgeschichte mit weihnachtlichem Flair. Bekommen habe ich etwas ganz anderes...und das war noch besser ;) Das Cover des Buches gefällt mir unglaublich gut, auch wenn es in meinen Augen nicht zum Inhalt passt. Zu sehen ist eine Frau im roten Mantel die im Schnee auf den Big Ben zustapft. Zudem sind kleine Glitzersteinchen auf dem Cover aufgebracht. Das Cover erweckt allerdings falsche Erwartungen bei dem Leser. London spielt in diesem Buch nur eine kleine Rolle, denn die Geschichte selbst, spielt hauptsächlich in Zermatt (Schweiz). Zudem sieht die abgebildete Frau Allegra leider selbst von hinten nicht ähnlich. Die Allegra aus dem Buch hat deutlich kürzere Haare und einen roten Mantel kann ich mir an ihr auch nicht vorstellen. Aber seis drum ;) Ein Hingucker ist das Buch auf jeden Fall. Allegra ist Anfang 30 und eine erfolgreiche Hedgie. Als solche handelt sie mit Hedge-Fonds...und genau dieser Job ist ihr Leben. Abgesehen von ihrer Schwester Isobel und der an Alzheimer erkrankten Mutter, hat Allegra kaum soziale Kontakte. In ihrem von Männern dominierten Beruf muss sie als Frau immer weiter um Anerkennung und Gleichstellung kämpfen. Ihre weibliche Seite oder gar ein Freund / Ehemann haben da keinen Platz. Mit dieser Allegra hatte ich zunächst meine Probleme und so kam es, dass ich auf den ersten Seiten des Buches nicht besonders angetan von der Geschichte war. Die karriereorientierte Allegra war mir zu Beginn unsympathisch, ihr Handeln für mich nur schwer nachvollziehbar. Doch nach und nach blickt der Leser hinter ihre Fassade und erfährt, wieso ihr dieser Job so verdammt wichtig ist. Nach einigen Seiten war mein Vorurteil das ich gegen Allegra hegte auch schon Vergangenheit und ich lernte sie insbesondere wegen ihrem Ehrgeiz und ihrer Stärke als Protagonistin sehr zu schätzen. Zudem wurde sie mir auch immer sympathischer, denn hinter der Fassade der knallharten Geschäftsfrau verbirgt sich eine liebevolle Schwester, eine fürsorgliche Tochter und eine Frau, die vielleicht nicht ganz so selbstbewusst ist, wie es zunächst scheint. Der Schreibstil von Karen Swan passt perfekt zu der Geschichte. Er ist sehr flüssig geschrieben und liest sich dadurch sehr angenehm. Zudem konnte ich mir Orte und Charaktere sehr gut vorstellen. Und auch an Spannung mangelte es diesem Roman auf keiner Seite. "Winterküsse im Schnee" ist viel mehr als ein winterlicher Liebesroman. In meinen Augen stand die Liebesgeschichte nicht einmal im Vordergrund. Viel mehr ging es um Allegras und Isobels Vergangenheit und ein Familiengeheimnis, das die beiden im Laufe des Buches lüften. Es geht um das Leben einer Frau, das vor allem durch den Beruf bestimmt wird und es geht um einen Beruf, in dem Frauen und Männer noch längst nicht gleichgestellt sind. So kam es, dass man Allegra bspw. auch bei ihrem Kampf, einfach nur als gleichwertige Kollegin angesehen zu werden, begleitete. Das bis dahin auch in der Realität noch ein weiter Weg ist, macht dieses Buch sehr deutlich klar. Zudem erhält der Leser einige interessante Einblick in das Leben eines Hedgies. Auch die Nebencharaktere empfand ich als sehr authentisch und liebenswert. Dennoch hätten die Szenen mit Sam (oder auch Sam im Allgemeinen) gerne einen größeren Platz in der Geschichte einnehmen dürfen. Durch den Klappentext erwartete ich eigentlich "viel mehr Sam". Besonders spannend empfand ich allerdings das Geheimnis, dass Allegras und Isobels Großmutter umgab. Während der Geschichte tauchten immer mehr Details auf, bis zum Schluss auch die letzte Frage geklärt war. Das Ende hat mir sehr gut gefallen. Ein bisschen kitschig, allerdings nicht zu viel, und schön in sich abgeschlossen. Der einzige Kritikpunkt: Teilweise hatte ich das Gefühl von einem Ereignis ausgeschlossen zu werden. Ich möchte hier nicht zu viel verraten, aber wenn ein Kapitel mit einer Entdeckung endet, wäre ich als Leser doch gerne bei dem anschließenden Geschehen mit dabei. Allerdings startete das neue Kapitel oftmals damit, dass Allegra ihrer Schwester von den Geschehnissen erzählte. Dies fand ich stellenweise etwas schade. Fazit: Eine rundum gelungene Geschichte mit liebenswerten Charakteren und einer spannend-schönen Geschichte.

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Karrierefrau Allegra hat keine Zeit für Romantik. Doch das Fest der Liebe macht seinem Namen alle Ehre ... Weihnachtszeit in London: Die Stadt funkelt, unter den Sohlen knirscht der Schnee – doch Allegra Fisher hat nur einen Wunsch: dass die Feiertage schnell vorübergehen. Die Karrierefrau arbeitet an einem Riesendeal und hat keine Zeit für das »Fest der Liebe«. Als im verschneiten Zermatt eine alte Berghütte entdeckt wird, kann Allegra kaum glauben, dass der Fund etwas mit ihrer Familie zu tun haben soll. Gemeinsam mit ihrer Schwester Isobel fliegt sie in die Schweiz – und mit der Reise und ihrem attraktiven Konkurrenten Sam nimmt Allegras Leben eine neue Wendung. Vielleicht wird es doch ein Fest der Liebe ... Meine Meinung: Dieses Cover ist einfach nur wunderschön und war der ausschlaggebende Grund, warum ich dieses Buch unbedingt lesen wollte. Während ich den Prolog noch sehr interessant fand, waren die ersten Kapitel doch ein wenig verwirrend für mich zu lesen. Ich fand zunächst einfach keinen rechten Einstieg zu den beiden Schwestern Allegra und Isobel und hatte Schwierigkeiten sie auseinanderzuhalten. Das änderte sich zum Glück während des Lesens und ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Der Mittelteil hat mich so begeistert, hat mich zum Lachen gebracht und ich musste einfach wissen, wie es weitergeht. Das Ende kam zu schnell und ich hätte mir gewünscht, noch ewig so weiterzulesen! Der Schreibstil ist einfach toll, flüssig, angenehm und mit Humor gespickt, sodass ich an einigen Stellen sogar laut auflachen musste. Die Charaktere fand ich sehr interessant und im Laufe der Geschichte gewannen sie immer mehr an Tiefe dazu und entwickelten sich auch weiter. Sie sind mir sehr ans Herz gewachsen! Die Handlung fand ich äußerst spannend, da es dieses Familiengeheimnis zu lüften galt. Lasst euch überraschen! Fazit: Dieses Buch ist einfach toll und ich kann nur sagen: Lest es!! Trotz des Sterns Abzug einfach ein tolles Buch!

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Covergestaltung: Das Cover ist bezaubernd. Mit Abstand eines der schönsten Cover, die es bei den Winterbüchern in diesem Winter gab. Bildschön gestaltet! Meine Meinung: "Winterküsse im Schnee" hat mir insgesamt betrachtet, tolle Lesestunden beschert. Es handelt sich um eine winterliche Geschichte für gemütliche Stunden auf dem Sofa. Zu Beginn habe ich ein bisschen gebraucht, um in die Geschichte reinzufinden. Ich bin nicht gleich auf Anhieb mit den Charakteren und der Story warm geworden. Trotzdem habe ich weitergelesen und es hat sich gelohnt. Als Leserin wir man mit einer interessanten, spannenden Familiengeschichte belohnt und auch das Herz kommt nicht zu kurz. Der Schreibstil der Autorin war angenehm und flüssig. Ich muss aber auch gestehen, dass er mir teilweise zu detailliert und langatmig war. Ich glaube, dass die Geschichte noch unterhaltsamer gewesen wäre, wenn man sie ein wenig zusammengekürzt hätte. Stellenweise war es mir zu sehr in die Länge gezogen und nicht genug auf dem Punkt. Daher ziehe ich auch einen Stern ab und bewerte das Buch mit vier von fünf Sternen. Im Großen und Ganzen ist es Karen Swan gelungen, mich zu unterhalten. Auch wenn die Story in der Vorweihnachtszeit spielt, ist das Feeling nicht zu weihnachtlich, sodass man diesen Roman, meiner Ansicht nach, den ganzen Winter über sehr gut lesen kann. Im Laufe der Geschichte schließt man die Protagonistin Allegra Fisher immer mehr ins Herz und fiebert als Leser mit ihr mit. Aber auch die restlichen Charaktere sind interessant entworfen. Leser, die auf Romantik und Spannung stehen und die gerne Familiengeheimnisse lösen, sollten sich diesen Roman auf jeden Fall einmal genauer ansehen. Tolle Schauplätze runden diesen gelungenen Winterroman ab. "Winterküsse im Schnee" war nicht mein erster Roman der Autorin und wird hoffentlich auch nicht mein letzter gewesen sein. Es würde mich sehr freuen, wenn Karen Swan auch im nächsten Winter wieder einen Weihnachtsroman vorlegt. Fazit: Ein richtig schöner Schmöker für kalte Wintertage. Romantik und Spannung sorgen für ein tolles Leseerlebnis.

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Inhalt aus dem Klappentext: Weihnachtszeit in London: Die Stadt funkelt, unter den Sohlen knirscht der Schnee – doch Allegra Fisher hat nur einen Wunsch: dass die Feiertage schnell vorübergehen. Die Karrierefrau arbeitet an einem Riesendeal und hat keine Zeit für das »Fest der Liebe«. Als im verschneiten Zermatt eine alte Berghütte entdeckt wird, kann Allegra kaum glauben, dass der Fund etwas mit ihrer Familie zu tun haben soll. Gemeinsam mit ihrer Schwester Isobel fliegt sie in die Schweiz – und mit der Reise und ihrem attraktiven Konkurrenten Sam nimmt Allegras Leben eine neue Wendung. Vielleicht wird es doch ein Fest der Liebe ... Meinung: So langsam gehören Karen Swans Romane schon fast zu meinen festen Winterromanen. In diesem Buch hat sie wieder eine auf den ersten Blick nicht wirklich sympathische Protagonistin ins Rennen um die Liebe geschickt. Wir begleiten die ehrgeizige Allegra auf ihrem Weg durch die Weihnachtszeit. Eigentlich hat Allegra für so etwas wie Weihnachten keine Zeit, denn die Geschäfte ruhen nicht und in ihrer erfolgreichen Stellung kann sie es sich nicht leisten, nachlässig zu werden, denn sie ist ja NUR eine Frau in einer von Männern dominierten Geschäftswelt. Aber ein Familienereignis zwingt sie dazu, einen Gang runter zu schalten und sich mit sich, ihrer Familie und deren Vergangenheit auseinander zu setzen. Und dann ist da auch noch Sam, ihr neuer Kollege und Konkurrent, der Allegra leider nur allzu sehr unter die Haut geht. Karen Swans Hauptfiguren sind immer ein wenig speziell und oft anstrengend. Auch Allegra bildet da keine Ausnahme, denn sie ist extrem zielstrebig und erfolgsorientiert. Sie kann nicht wirklich abschalten und hat den Kopf voller Zahlen. Aber sie hängt auch an ihrer Schwester und ihrer Mutter. Isobel, ihre Schwester, mochte ich aber auf Anhieb und auch den viel verteufelten Sam habe ich direkt gern gehabt. Die ersten 150-200 Seiten war ich mir nicht so ganz schlüssig, ob ich die Geschichte mag, denn Karen Swans Roman ist sehr in der Finanzwelt verhaftet, in der Allegra etabliert ist und sie mir dadurch nicht sehr nah brachte, da sie anfangs sehr kühl und unnahbar wirkt. Aber nach dem schweren Einstieg wurde es viel besser und man lernt die menschliche Seite von ihr kennen. Außerdem hat sich die Story auch noch als sehr spannend und geheimnisvoll entwickelt. Zwar blieb diese an ein oder zwei Stellen etwas merkwürdig bis leicht unrealistisch, hat aber am Unterhaltungsfaktor nichts dadurch eingebüßt. Erzählt wird der Roman in der dritten Person, der Blickwinkel bleibt auf Allegra gerichtet. Die Kapitel sind angenehm lang und Karen Swans schöner Schreibstil hat für einen guten Lesefluss gesorgt. Fazit: Zwar braucht die Geschichte ein bisschen, bis sie in Fahrt kommt, danach kommt man aber kaum noch vom Buch weg. Berührend, spannend und unterhaltsam, ein wenig kitschig, aber noch im Rahmen, bereitet dieses Buch einem schöne Lesestunden. Von mir gibt es 4 von 5 Punkten.

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Für mich gehört in der Vorweihnachtszeit ein Buch aus dem Chicklit Genre einfach dazu! Ich liebe es, mich mit einem Kaffee oder einem Tee unter die Decke zu kuscheln und einfache, banale aber auch richtig schön schnulzige Frauenliteratur zu lesen. Winterküsse im Schnee von Karen Swan hat mich schon alleine auf Grund des Covers angesprochen... Ja, ich weiß... Aber es glitzert ;-) Das Buch beginnt allerdings so gar nicht chicklitmäßig, denn der Prolog spielt im Jahre 1951 und Karen Swan schildert auf 2 Seiten was damals einer jungen Frau widerfahren ist. Nicht ausführlich und sie sagt auch nichts darüber, wie es zu der Situation kam, aber der Leser wird neugierig auf die Story die es nun aufzuklären gilt. "Die Darsteller hatten die Bühne verlassen, die Zeit war abgelaufen. Jetzt nach Antworten zu suchen wäre, als würde man einen wolkenlosen Himmel nach dem schlechten Wetter von gestern absuchen." Die Atmosphäre im Buch ist sehr weihnachtlich, obwohl die Protagonistin Allegra eigentlich so gar keine Lust auf Weihnachten hat. Sie kümmert sich mit aller Kraft und jede Minute um ihre Karriere. Denn Allegra hat einen guten Job in einem Hedgefonds Unternehmen. So hat sie sich zwar einen guten Namen in der Firma gemacht, ein Privatleben hat sie aber nicht. Eigentlich hat sie außerhalb der Firma nur ihre Schwester Isobel und ihre Mutter, die im Pflegeheim lebt und an Alzheimer erkrankt ist. Beim aufräumen des Dachbodens ihrer Mutter entdecken die Schwestern einen Kalender aus Holz, der mit dem Familiengeheimnis und dem Prolog zutun hat. Kurze Zeit später erhält Allegra einen Anruf der Schweizer Polizei. Eine Leiche ist gefunden worden und es ist zu vermuten, dass die Person mit Allegra verwandt ist. Da Allegras Karriere gerade einen kleinen Rückschlag erfahren hat, beschließt sie kurzerhand, gemeinsam mit Isobel in die Schweiz zu reisen und dem Geheimnis ihrer Familie auf die Spur zu kommen. Der Schreibstil von Karen Swan ist toll, nicht zu blumig aber auch nicht alltäglich und so lesen sich die 500 Seiten wunderbar in einem Rutsch weg. Das zentrale Thema im Buch ist tatsächlich die Aufklärung des Falles in Zermatt und damit die Familiengeschichte von Allegra und Isobels Vorfahren aber um dieses Ereignis herum findet natürlich auch noch ein bisschen Liebe statt, die mir sehr gefallen hat und gut zu der Karrierefrau Allegra passte. Sie ist eben nicht das typische Mädchen und auch nicht die typische Figur für einen Chicklit Roman. Ich mochte sie als Protagonistin eigentlich auch nicht besonders, da sie immer sehr kühl und distanziert ist. Das hat dem Lesespaß aber keinen Abbruch getan. Fazit: Eine Mischung aus Familiengeschichte und Chicklit. Ein paar kleine Lügen, ein paar Intrigen und natürlich Liebe. Genau das richtige Buch für den Winter. Am besten lesen wenn es draußen schneit ;-)

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Aufmachung des Buches „Winterküsse im Schnee“ von Karen Swan hat ein richtiges winterliches/weihnachtliches Cover. Am oberen Rand sieht man Tannenzweige. Außerdem läuft eine Frau mit roten Mantel , den Rücken dem Betrachter zugekehrt, durch eine Schneelandschaft. Im Hintergrund erkennt man London mit Big Ben. Zum einen spielt das Buch in der britischen Hauptstadt, zum anderen im verschneiten Zermatt/Schweiz. Von daher finde ich die Buchgestaltung sehr beeindruckend. Es gibt somit ein Übergang zwischen London und dem Schweizer Schneeparadies. Inhalt Die erfolgreiche Geschäftsfrau Allegra lebt für ihren Beruf in einem Hedgefonds-Unternehmen. Kurz vor Weihnachten steht sie kurz vor ihrem Ziel auf der Karriereleiter wieder ein Stück aufwärts zu klettern. Doch dann erhält sie Konkurrenz in Gestalt des attraktiven Sam. Plötzlich ist Allegras Job ein Scherbenhaufen. Ausgerechnet jetzt muss sie mit ihrer Schwester Isobel nach Zermatt in die Schweiz fliegen, da ein Leichenfund von einer 1951 vermissten Frau ihre Familie betrifft. Allegra und Isobel müssen feststellen, dass ihre Familiengeschichte so einige Geheimnisse birgt, die sie auf die Spuren gehen. In Zermatt trifft sie auch noch auf Sam und seinem chinesischen Freund Zhou. Dabei hatte Allegra gehofft den beiden aus dem Weg gehen zu können. Aber jetzt treffen sie doch ständig wieder aufeinander. Kann das gut gehen? Meine Meinung „Winterküsse im Schnee“ ist ein unterhaltsames Buch für die Winter-/Weihnachtszeit besonders wegen dem verschneiten Zermatt, das in dem Roman eine größere Rolle spielt. Die beschriebene Schneelandschaft hat in mir richtige winterliche Gefühle hervorgerufen. Die Szenen in denen Allegra & Co. Skilaufen haben ihr Übriges dazu beigetragen, auch wenn ich selbst noch nie Skigelaufen bin ;). Das Buch beginnt aber erst einmal in London, wo Allegra wohnt und für ihren Beruf lebt. Sie ist eine ernste Geschäftsfrau, die sich in dem Hedgefonds-Unternehmen versucht gegenüber ihre hauptsächlich männlichen Kollegen durchzusetzen. Allegra hat kein richtiges Privatleben, was sie zunächst nicht weiter zu stören scheint. Ihre Schwester Isobel ist da das genaue Gegenteil. Sie ist verheiratet und hat einen kleinen Sohn. Die Schwestern könnten nicht gegensätzlicher sein von ihrer Art. Doch sie sind auch so etwas wie beste Freundinnen. Sie haben eine traurige gemeinsame Vergangenheit und leiden darunter, dass ihre Mutter an Demenz erkrankt ist. Zunächst kommt Allegra nicht so sympathisch herüber, denn man lernt sie als harte Geschäftsfrau kennen, der nichts wichtiger ist als ihr Job. Doch nach und nach lernt man auch ihre liebenswerten Seiten kennen und sie wächst einen ans Herz. Besonders gut hat mir ihre Beziehung zu ihrer Schwester gefallen. Und schön ist es auch, als sie dann mit ihr in die Schweiz reist, wo sie nicht nur einem Familiengeheimnis auf die Spur kommen sondern auch ihrer gemeinsamen Leidenschaft fürs Skifahren nachgehen. Süß finde ich auch den Adventskalender, den die Schwestern auf dem Dachboden entdeckt haben und den Allegra Tag für Tag öffnet. Dieser Kalender birgt auch noch ein Geheimnis mit dem ich nicht gerechnet hätte. Vieles wirkt erst einmal anders als es scheint… Die Beschreibungen der Hedgefonds-Angelegenheiten, die Allegra nachgeht haben mich ein wenig im Lesefluss gestört. Mir wurde es hier zu detailliert. Ich finde, man hätte auch ein wenig davon weglassen können, aber das ist Ansichtssache und es kann sein, dass mir die Stellen nicht so gefallen haben, weil es mich einfach persönlich nicht so interessiert. Aber man merkt hier deutlich, wie sehr Allegra ihr Beruf am Herzen liegt. Allegra und Sam fühlen sich zwar zueinander hingezogen, aber auch wieder von einander abgeneigt durch ihre Konkurrenz im Job. Immer wieder geraten sie aneinander, doch fast alle in ihrem Umfeld erkennen, wie gut sie zusammen passen. Manchmal wirkt es, dass sie endlich ihr Abschaum überwinden und dann kommt doch wieder etwas dazwischen. Und alles nur, weil jemand versucht Allegra zu schützen… Bei vielen Kapiteln steht als Zusatz, was sich im Adventskalender befunden hat. Immer wenn dies erwähnt wird, weiß man als Leser, dass nun ein neuer Tag angebrochen ist. Kapitel, die also keine Anmerkung haben, spielen somit noch am gleichen Tag wie das vorangegangene Kapitel. Das ist eine schöne Lösung, finde ich. Mein Fazit Ich bin zunächst etwas langsam in die Handlung gekommen, weil zu viele Szenen in Allegras Berufsleben zu Beginn spielen. Nachdem die Geschichte in der Schweiz weitergeht, hat mir das Buch von Seite zur Seite besser gefallen. Es ist ein schöner Roman für die Weihnachtszeit, der einem Familiengeheimnis auf die Spur geht und in dem auch eine Liebesgeschichte ihren Lauf nimmt. Es gibt vier Sterne von mir.

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"Verlieren Sie sich in eine zauberhafte Geschichte" lt. HEAT. Ich hatte mich für das neue Buch von der Autorin Karen Swan entschieden, da sie mich mit ihrem Buch "Ein Geschenk von Tiffany" verzaubert hat. (Vielleicht schreibe ich dazu noch einen Kurzreport). Weihnachtszeit in London. Überall Lichterglanz, es liegt Schnee und zaubert eine festliche Stimmung. Doch es gibt Menschen, die dieser Zeit nichts abgewinnen können. So auch der Single-Frau Allegra Fisher, eine Karrierefrau wie aus dem Bilderbuch. Allegra hat noch eine Schwester, das genaue Gegenteil scheint es, Isobel. Die Mutter beider ist an Alzheimer erkrankt und lebt in einem Wohnheim. Ein Anruf aus der Schweiz greift tief in aller Leben ein und so reisen sie nach Zermatt. "Winterküsse im Schnee" ist eine Familiengeschichte, konfrontiert mit der Vergangenheit zeigt es einen Weg in die Zukunft. Im Rückblick wird klar, dass Liebe Zeiten überdauert. Erkenntnisse, die Allegras Herz öffnen. Denn der Liebe hatte sie sich verschlossen. Die Handlungsplätze in London und der Schweiz sind bildhaft beschrieben. Im Verlauf der Handlung entwickelt sich die Protagonistin Allegra und zum Schluss ist auch sie mir sympathisch. Aufgeteilt in 36 Kapitel stehen unter 24 von ihnen noch Kapitelüberschriften, z. B.: 18. Tag Kuhglöckchen Der 24. Tag ist gleichzeitig das Ende von "Winterküsse im Schnee". Das Cover gefällt durch die weihnachtliche Aufmachung. Als Farbtupfer die Frau im Schnee mit dem roten Mantel. Ebenfalls in Rot Titel und Autorenname. Ein Roman, der mich gut unterhalten hat, trotz seiner Schwere der Thematik über Verlust und Krankheit. Es gibt von mir vier Sterne, denn im Vergleich zu dem vorher gelesenen Buch habe ich hier nicht zu 100 Prozent die Verbindung aufbauen können.

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