Leserstimmen zu
Das Geheimnis der Schnallenschuhe

Agatha Christie

Hercule Poirot (20)

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„Literaturwerkstatt- kreativ“ stellt vor: „Das Geheimnis der Schnallenschuhe“ (Hörbuch) von Agatha Christie Hercule Poirot muss zu seinem Zahnarzt Dr. Morley. Am gleichen Tag wird dieser mit einem Revolver in der Hand tot aufgefunden. Die Polizei geht von Selbstmord aus, da ein Patient von Dr. Morley aufgrund falsch dosierter Betäubung verstorben ist und er sich daraufhin das Leben nahm. Nachdem Poirot seinem Besuch beim Zahnarzt rekonstruiert, kommt er zu dem Ergebnis, dass es sich doch eher um Mord zu handeln scheint. Dabei geht er alle Personen minutiös durch, die ihm bei seinem Besuch in der Praxis über den Weg gelaufen sind. Vor allem eine Frau mit hässlichen Schnallenschuhen lässt ihm keine Ruhe. Hercule Poirots kleine grauen Zellen beginnen zu arbeiten. Könnte Alistair Blunt, der auch die Zahnarztpraxis besucht hat und einer der bekanntesten Finanzmagnate Englands ist, das eigentliche Ziel gewesen sein ? Fazit: Wieder einmal ein klassischer und spannender Kriminalroman aus der Feder von Agatha Christie. Die Handlung ist gut und geheimnisvoll aufgebaut und natürlich ist das Ende wie immer sehr überraschend. Die Ermittlungen führen Poirot zunächst einmal auf eine falsche Fährte. Und es hätte diesmal auch nicht viel gefehlt und unser Detektiv wäre dem Mörder fast auf den Leim gegangen. Doch zum Schluss löst Poirot den Fall, wie so oft, durch seine extrem gute Beobachtungsgabe und seiner schneidenden Logik. Positiv überrascht war ich von Oliver Kalkhofe als Sprecher, denn eigentlich bin ich überhaupt kein großer Fan von ihm. Er ist mir in vielen seiner Arbeiten einfach viel zu überdreht. Kalkhofe hat hier eine sehr angenehme Stimme, der ich toll zuhören konnte und vor allem, – er gleitete (diesmal) nie in den Klamauk ab. Die Rolle des Hercule Poirot hat er wunderbar ausgefüllt und auch den anderen Charakteren hat er mit seiner sehr facettenreichen und angenehmen Stimme Leben eingehaucht. Mal wieder ein genialer Fall von der „Queen of Crime“ und einem hervorragenden Oliver Kalkhofe, als Sprecher !!! Besten Dank an den Hörverlag für das Rezensionsexemplar.

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Während ich anfangs vor allem die Fälle mit Miss Marple geliebt habe, habe ich mittlerweile große Sympathien für Hercule Poirot entwickelt. „Das Geheinmis der Schnallenschuhe“ wird gelesen von Oliver Kalkhofe, der die verschiedenen Figuren wirklich grandios liest. Ich wäre nicht auf die Lösung des Falls gekommen, aber sie ist nicht konstruiert, wie es bei moderneren Krimis häufig der Fall ist. Ein klassischer, toller Agatha Christie!

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Gestaltung Obwohl es sich hier um einen Kriminalfall handelt, bei dem einem nicht unbedingt zum Lachen zumute sein sollte, musste ich schon nach wenigen Minuten der Geschichte schmunzeln. Warum? Weil ich bei Oliver Kalkhofes Interpretation an eine Serie denken musste, in der er einen der Hauptdarsteller synchronisiert. (Für die Serienjunkies unter euch: Es handelt sich um Little Britain). Oliver Kalkhofe untermalt Das Geheimnis der Schnallenschuhe mit seiner Interpretation sehr gelungen. Durch seine Art, den verschiedenen Charakteren eine Stimme zu geben, greift er die Feinheiten des Romanes wirklich gut auf. Inhalt Die Geschichte beginnt nicht, wie bei vielen Krimis üblich, mit dem Komissar oder dem Mord. Wir lernen hier erstmal die verschiedenen Charaktere der Geschichte kennen. So begegnen wir zu allererst einem launischen Zahnarzt. Einem Zahnarzt in dessen Praxis die wichtigen Charaktere dieser Krimigeschichte aufeinandertreffen. Detektiv Poirot befindet sich ebenfalls im Wartezimmer dieses Zahnarztes. Toll finde ich, dass dieser Handlungsstrang überhaupt nicht konstruiert wird. Schließlich muss ja jeder mal zum Arzt. Agatha Christie verstrickt die Handlung ziemlich gut. So hatte ich am Anfang noch einen groben Überblick über die Charaktere. Doch plötzlich wendete sich das Blatt und wir bekamen einen anderen Blick auf die Geschichte. Auf den Mörder bin ich erst kurz vor dem Finale gekommen. Das lag aber zum einen daran, dass es mir Poirot hier aufgrund eines Monologes recht einfach gemacht hat und ich zum anderen durch ein bisschen Krimierfahrung wusste, dass ein Detektiv nicht einfach einen Unbeteiligten so ausführlich in seine Ermittlungen einweiht. Wen ich besonders ins Herz geschlossen habe, ist eine Dame, die aber leider ziemlich in die Geschichte verstrickt ist. Dennoch hat sie mich sehr gut unterhalten. Spannung Schön finde ich, dass Agatha Christie keine großen Verfolgungsjagden braucht, um einen Roman lebendig zu erzählen. Ich fand es schon spannend genug, Hercule Poirot dabei zu beobachten, den Mörder zu finden. Viele Krimis, wie beispielsweise die Fernsehserie Columbo haben das altbekannte Stilmittel, dass der Mörder für den Zuschauer von Beginn an bekannt ist. Toll finde ich, dass Agatha Christie ihre Leser ebenfalls im Dunkeln tappen lässt. Schreibstil Schon am Schreibstil merkt man, dass Das Geheimnis der Schnallenschuhe kein neuer Roman ist. Ein Merkmal hierfür ist beispielsweise wie sich die Charaktere untereinander beschreiben. So wird die Assistentin des Zahnarztes beispielsweise als tüchtig beschrieben. Ein Wort, dass in unserer heutigen Zeit nicht mehr so häufig gebraucht wird. Was mir ebenfalls positiv aufgefallen ist, ist der szenische Schreibstil. Gerade am Anfang wechseln wir ziemlich oft die Kulisse. Es ist aber dennoch so, dass Agatha Christie ihre Geschichte auf ein paar Schauplätze beschränkt. Gesamteindruck Das Geheimnis der Schnallenschuhe hat mir sehr gut gefallen, auch wenn ich zwischenzeitlich etwas orientierungslos in der Geschichte umher gewandert bin. Obwohl es sich hier um einen Krimi mit ein paar Morden und somit auch ein paar Leichen handelt, ist es eine tolle Geschichte für Zwischendurch, die unterhaltsam erzählt wird. Gerade der Dialog am Ende der Geschichte hat mich wieder mit einem Schmunzeln zurückgelassen.

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Der Originaltitel dieses gekürzten, aber immerhin noch fast 4 Stunden langen Hörbuches, geht laut Wikipedia auf folgenen Reim zurück: One, two, Buckle my shoe; Three, four, Knock at the door; Five, six, Pick up sticks; Seven, eight, Lay them straight: Nine, ten, A big fat hen; Eleven, twelve, Dig and delve; Thirteen, fourteen, Maids a-courting; Fifteen, sixteen, Maids in the kitchen; Seventeen, eighteen, Maids a-waiting Nineteen, twenty, My plate’s empty Ich bin ganz grundsätzlich kein Fan von Agatha Christie, aber dieser Fall hat mir recht gut gefallen. Der Sprecher Kalkofe ist ohnehin einer meiner Lieblingssprecher und er schafft es, die Figuren sehr lebendig wirken zu lassen. Ich habe es nicht geschafft, den Mörder frühzeitig zu entlarven, ob dies an den Winkelzügen der Autorin oder an den Kürzungen lag, weiß ich nicht. Fazit Ein recht spannendes Hörbuch.

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