Leserstimmen zu
Mein kompetentes Baby

Nora Imlau

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Wer Mama wird, hat immer viele Fragen und – wenn man zum ersten Mal Mama wird – auch immer wieder gewisse Ängste. Macht man alles richtig? Ist es wirklich falsch, sein Kind hochzunehmen wenn es weint und es zu trösten? Es so oft zu füttern, wie das Kind es braucht und nicht nach Plan? Meine Hebamme sagte immer zu mir – mittlerweile bin ich 2fach Mama und das Krümel ist 4 Monate alt – als Mama hat man Urinstinkte und weiß vom Gefühl her einfach, was richtig ist. Und Nora Imlau bestätigt dies. Es ist einfach so, dass man ein Baby nicht zu viel verwöhnen kann. Grad was Kuscheleinheiten angeht – die braucht das kleine Menschlein einfach. Dieses Buch rät zu einer bedürfnisorientierten Erziehung – ganz einfach in dem man auf das Kind eingeht. Das man es trägt, wenn es das braucht und das man es füttert, wenn es das braucht und nicht nach striktem Zeitplan. Ein Baby kann sehr wohl mit uns als Eltern kommunizieren, kann uns sehr wohl mitteilen was es will und braucht. Dem Thema Kommunikation widmet Nora Imlau ein ganzes Kapitel und gerade dieses habe ich verschlungen. Und ich muss sagen – genau das Buch hätte ich vor 2 ½ Jahren, als unsere Tochter auf die Welt gekommen ist – schon gebraucht. Dann wäre ich nicht teilweise so unsicher gewesen, hätte mehr auf mein Gefühl vertraut. Der Schreibstil der Autorin ist sehr ansprechend, menschlich und leicht verständlich. Sie verzichtet auf Fachjargon und wendet sich an alle (werdenden) Eltern und Großeltern und vielleicht auch an all diejenigen, die denken sie wüssten alles besser. Ich werde das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen – gerade jetzt wo im Freundeskreis die Babys „purzeln“. Eine klare Empfehlung und 5 von 5 Sternen von mir.

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Liebe Eltern, kennt ihr das? Das erste Baby ist da, im Vorfeld hat man so viel gelesen, sich Tipps und Tricks von der Hebamme und von Freunden geholt – man fühlt sich recht gut vorbereitet. Ist das Kleine dann da, ist das Glück riesengroß und man weiß, dass das ein Kinderspiel wird. Zumindest so lange, wie man noch im Krankenhaus ist und bei Fragen ständig jemand zur Verfügung steht. Tja, und dann geht es nach Hause. Und schon bald treten die ersten Problemchen auf. Was in der Theorie alles so einfach klang, ist es plötzlich überhaupt nicht mehr. Man weiß, dass man das Kind füttern muss, wenn es Hunger hat – logisch. Aber wie zeigt es eigentlich seinen Hunger? Und wie schaut es denn überhaupt mit der Erziehung im ersten Jahr aus? Soll man da schon erziehen? Oder darf das Baby einfach Baby sein? Essen, schlafen und andere alltägliche Problemchen Eltern stellen schnell fest: sie können sich im Vorfeld noch so gut informiert haben, Fragen werden immer aufkommen. Ein Buch, dass diese Frage aber wirklich sehr gut beantwortet, ist „Mein kompetentes Baby“. In erster Linie geht die Autorin Nora Imlau auf zwei Themen ein, mit denen sich alle Eltern schnell konfrontiert sehen. Essen und Schlafen. Dabei schreibt sie nicht einfach ihre Meinung nieder, sondern geht auf wissenschaftliche Studien ein, betrachtet diese aber auch kritisch. Nehmen wir das allein Schlafen als Beispiel: Sollte ein sechs Monate altes Kind wirklich schon allein einschlafen müssen? Oder sind die Bedürfnisse nach Nähe und Geborgenheit nicht wichtiger, sodass es besser im Arm von Mama und Papa einschlafen sollte? Die Autorin zeigt auf, dass Babys nicht etwa unfertige Minimenschen sind, die erst geformt werden müssen. Sie zeigt viel mehr, dass – ganz dem Titel des Buches entsprechend – bereits Neugeborene über bestimmte Kompetenzen verfügen und zu wahren Wundern im Stande sind. Was ein kleines Kind in den ersten Monaten seines Lebens alles lernt und entdeckt, kann man kaum anders beschreiben. Wenngleich Eltern natürlich ihre Babys beeinflussen, indem sie auf ihre Art die Welt näher bringen, kann ein Baby doch schon vieles von selbst und bringt sich vieles selbst bei. Es beobachtet und ahmt nach. Es gibt Zeichen und deutet solche ebenso. Ein Must Have für kompetente Eltern mit kompetenten Babys „Mein kompetentes Baby“ ist ein Buch, das allen Eltern – und solchen, die es noch werden wollen – wärmstens zu empfehlen ist. Nora Imlau schreibt nicht in einem trockenen Ratgeberstil, vielmehr zeigt sie, dass sie „eine von uns“ ist. Verständlich, ohne große fachliche Ausschweifung und mitten aus dem Leben gegriffen, dennoch aber mit sehr viel Fachwissen. Vom Essen über das Schlafen bis hin zur Motorik und den Emotionen geht sie auf alles ein und hilft Eltern somit, das eigene Kind mit anderen Augen zu sehen: als kompetenten kleinen Menschen, der Großes vor sich hat.

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