Leserstimmen zu
A Modern Way to Cook

Anna Jones

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Hardcover
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Wer sich vegetarische und modern ernähren will, kommt an Anna Jones quasi nicht vorbei. Klar, dass ich Ihr Buch herauszog, als der Lieblingsmann mir von seinem Vorhaben erzählte, mehr vegetarisch essen zu wollen. Das erste Rezept, das wir daraus kochten, war dieses Linsen Bolognese, das wir seit Dezember bereits vier Mal nachgekocht haben. Mittlerweile koche ich gleich die doppelte Menge, d. h. für acht Personen, weil wir es so gern essen. Anna nennt es ihre Antwort auf Spaghetti Bolognese. Ich finde, das wird diesem Rezept gar nicht gerecht. Mit seiner süß-säuerlichen Note ist das Linsen Bolognese damit kaum zu vergleichen und das meine ich im positiven Sinne. Es ist weit mehr als eine schnöde Bolognese - ein wahres Soul Food und mein go-to-Gericht geworden, wenn ich mich nach Aufmunterung sehne. Die Linsen-Bolognese hält sich im Kühlschrank vier Tage und lässt sich wunderbar einfrieren. Die Reste der Soße kann man auch gut zu einer Ofenkartoffel oder gebratenen Süßkartoffeln essen. Ein super praktisches Gericht also für Meal-Prepping. "A modern way to cook" ist im Mosaik Verlag erschienen und wurde mir für eine Rezension zur Verfügung gestellt. Es enthält über 150 schnelle every day Rezepte und gliedert sich in die Kochzeit: bis der Tisch gedeckt ist fertig in zwanzig Minuten Auf dem Tisch in einer halben Stunde Vierzig-Minuten-Festessen Vorratsküche Fix gefrühstückt schnelle Desserts und Süßigkeiten Die Linsenbolognese ist eines der "Vierzig-Minuten-Festessen". Ergänzt werden die Kapitel um mehrere praktische Register: Rezeptregister Zutatenregister Register für vegane Rezepte Register für glutunfreie Rezepte. Zutaten {für vier Personen} 2 Karotten 3 EL Olivenöl 1 Zwiebel 1 Dose (Puy) Linsen (400g, ich nehme gern Berglinsen) 350g Passata 1 TL gekörnte Gemüsebrühe (oder 1/2 Würfel, ich nehme Bio Gemüsebrühe ohne Hefe) 2 Medjool Datteln (1 rote Chilischote, ohne Samen) (wir essen nicht gern scharf und lassen sie weg) 2 EL (gutes, altes, dunkles) Balsamico Essig Meersalz 300g Pasta (wir nehmen gerne Dinkel) Parmesan Rezept Die Karotten schälen, würfeln und in einem Topf mit dickem Boden bei mittlerer Hitze in den Olivenöl dünsten. In der Zwischenzeit die Zwiebeln schälen und würfeln. Zwiebeln zu den Karotten geben und 10 Minuten garen bis sie weiche und gebräunt sind. Linsen durch ein Sieb abgießen und mit der Passata und der Gemüsebrühe dazugeben. Datteln (und Chili) grob hacken und mit dem Essig unterrühren. 25 Minuten bei mittlerer Hitze und geschlossenem Deckel köcheln lassen. Einen großen Topf mit Wasser aufsetzen, großzügig salzen und zum Kochen bringen. Wenn das Ragu 25 Minuten hinter sich hat, die Pasta garen und anschließend abgießen. Eine Tasse Kochwasser auffangen. Ragu vom Herd nehmen, mit einem Kartoffelstampfe halb zerstampfen und anschließend noch einmal einige Minuten erhitzen. Pasta unterrühren und gegebenenfalls mit dem Kochwasser etwas verdünnen. Mit Parmesan servieren.

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Das Cover passt wie die Faust auf´s Auge. Die Machart der Bindung erinnert an Bücher von früher. Hier habe ich ganz klar das Bücherregal meiner Eltern und Großeltern vor Augen und das schafft einen zusätzlichen Pluspunkt. Es besticht nicht nur das Aussehen, sondern auch die Haptik, denn die Abbildungen und Beschreibungen werden in unterschiedlichen Höhen dargestellt. Aber, nicht nur das, das Buch regt auch noch den Geruchssinn an, denn bereits beim "in-die-Hand-nehmen" und auch durchblättern strömt einem ein wunderbar angenehmer Apfelduft entgegen. Das liegt daran, dass hier mit Apfelpapier gearbeitet wurde. Ja, Ihr habt richtig gelesen: Apfelpapier. Wusste bisher auch noch nicht, dass es so etwas gibt und finde es einfach genial. Am Schluss des Buches ist diesem Thema noch eine hochinteressante Seite gewidmet. Hut ab, das sollte Schule machen, denn so werden Reste verwertet und die Ökologie-Bilanz stimmt. Obwohl man bei einem Kochbuch vielleicht nicht unbedingt einen liebevollen Schreibstil erwarten würde, ist dieser hier voll und ganz gegeben. Die Autorin stellt das Buch gelungen und, wie gesagt, liebevoll dar und ich hatte das Gefühl, als würde ich mit einer guten Freundin quatschen und nebenbei super leckere, einfache, schnelle Rezepte tauschen. Die verwendeten Zutaten und die benötigten Kochutensilien sind nicht abgehoben und somit lassen sich die Gerichte wunderbar ohne großen Aufwand nachkochen. Schon beim Durchblättern hat man Lust darauf, gleich loszulegen. Die Speisen sind wunderbar kombiniert, dass sicherlich für jeden etwas dabei ist und ausserdem wird auf die Nährstoffzusammensetzung geguckt, so dass man mit allem Wichtigen versorgt ist. Die Erläuterungen und Rezepte werden ebenfalls mit liebevollen Fotos untermalt. So ist dieses Kochbuch nicht nur ein Rezeptbuch, aus dem man mal kurz was zum Kochen sucht, sondern ein Augenschmaus obendrein. Hier stelle ich das Inhaltsverzeichnis vor: a modern way to cook Bis der Tisch gedeckt ist Fertig in zwanzig Minuten auf dem Tisch in einer halben Stunde Vierzig-Minuten-Festessen Vorratsküche Fix gefrühstückt Schnelle Desserts und Süßigkeiten Rezeptregister Zutatenregister Register für vegane Rezepte Register für glutenfreie Rezepte Danksagung Wie man an den Aufteilungen gut erkennen kann, hat Anna Jones die Rezepte u.a. darin aufgegliedert, wie lange der Vorgang bis zum fertigen Gericht in etwa dauern wird. Diese erstrecken sich von ca. 15 Minuten im ersten Kapitel über etwa 20 bis 30 Minuten bis hin zu 40-Minuten-Rezepten. Den jeweiligen Kapiteln geht auch noch eine wundervolle Einleitung voraus. Wie man schon erkennen kann, bin ich voll und ganz geflasht von diesem Buch und froh, dieses immer und immer und immer wieder nutzen und mich und meine Lieben mit tollen Gerichten verwöhnen zu können. Mein Fazit: dieses Kochbuch ist nicht nur eine simple Rezeptesammlung sondern ist eine Bereicherung für die vielfältigsten Gelegenheiten

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Auch das zweite Buch von Anna Jones hinterlässt einen eher zwiespältigen Eindruck: Beim ersten Durchblättern von A Modern Way To Cook möchte ich auf Anhieb alles nachkochen, ich klebe Post-it um Post an die Rezept. Leider werde ich nicht fündig, wenn ich mich konkret entscheiden muss und koche lieber eines unserer zahlreichen Alltagsrezepte. Das geht am schnellstens, da ich hierfür kein Kochbuch wälzen muss und die Zutaten auswendig kenne. Wieder ist es also keine Liebe auf den ersten Blick, aber vielleicht wird meine Begeisterung für A Modern Way To Cook ja noch endgültig entfacht? Genug Potential ist schließlich vorhanden.

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Es ist das zweite Kochbuch von Anna Jones. Das erste, „A modern way to eat“ habe ich bislang nicht gelesen. Aber jetzt habe ich auch erstmal genug Rezepte auf meiner „to cook Liste“, denn das Buch gibt so einiges her. Genauer gesagt über 150 vegane und vegetarische Gerichte. In meinem Fall heißt es, noch über 148 Gerichte zum Testen, denn zwei habe ich bereits daraus nachgekocht. Nicht alle Rezepte sind bebildert, was ich immer etwas schade finde, aber dafür ist die Aufmachung des Buches schön einfach gehalten und die Kategorisierung ist mal was anderes, als das klassische Frühstück, Mittag, Abendessen, Dessert. Da finde ich meistens die Unterteilung Mittag/Abendessen blödsinn, ich kann auch abends meist die Sachen essen, die es in der Mittagskategorie gibt und umgekehrt 😉 A modern way to cook unterteilt sich in: Bis derTisch gedeckt ist Fertig in zwanzig Minuten Auf dem Tisch in einer halben Stunde Vierzig Minuten Festessen Vorratsküche Fix gefrühstückt Schnelle Desserts und Süßigkeiten Was mir an dem Kochbuch gut gefällt ist, dass es neben einfachen Rezepten auch ausgefallenere Sachen enthält. Zudem gibt es ein paar Baukasten-Seiten, wie z.B. „Büro-Salate“, in dem mehrere Vorschläge für „etwas herzhaftes als Basis“, „ein oder zwei Gemüse dazu“, „ein paar Blätter“, „für den kernigen Biss“, „ein Schub Extrawürze“ und „Das Dressing“ zu unwahrscheinlich vielfältigen Variationsmöglichkeiten führen. Hier gibt es also immer wieder Neues zu entdecken. Nicht nur für Vegetarier/Veganer, die noch neu „dabei“ sind, sondern auch für die „eingefleischten“ 😉 Insofern eine absolute Empfehlung von mir. Ich bin dann mal wieder blättern…!

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Modern Cooking

Von: mb

17.08.2017

Die in Großbritannien bekannte Köchin Anna Jones hat mit ihrem zweiten Kochbuch “a modern way to cook” erneut einen bunten Reigen schneller, gesunder Gemüseküche aufgetischt. Wir haben es getestet und für gut befunden. Lesen und kochen Sie selbst: 2014 veröffentlichte Anna Jones mit a modern way to eat ihr erstes Kochbuch, das in Großbritannien ein Bestseller wurde und ein Jahr später in deutscher Übersetzung erschien. Nach einer Ausbildung bei Jamie Oliver, anschließender Zusammenarbeit mit internationalen Starköchen und zuletzt einigen Jahren als Stylistin und Mitarbeiterin an Jamie Olivers Büchern, Fernsehshows und Foodkampagnen startete sie damit ihre eigene Karriere als Kochbuchautorin. Wie ihr Mentor möchte Anna Jones ein möglichst breites Publikum dafür begeistern, aus frischen Zutaten selbst einfache und zugleich schmackhafte Gerichte zu kreieren. Sie stellt dabei aber ausnahmslos Gemüse und pflanzliche Erzeugnisse in den Mittelpunkt und präsentiert Gerichte, die abwechslungsreich und genussvoll sind ohne, dass man Stunden schnippelnd in der Küche steht. So machte sie ihrem Publikum Chili, Burger oder Bourguignon ohne Fleisch und die Vielfalt internationaler vegetarischer Küche spielerisch zugänglich. Der „modern way“, auf den Jones sich auch mit dem Titel ihres neuen Buches a modern way to cook bezieht, liegt aber nicht nur in den Zutaten, sondern auch in der Zusammenstellung der Gerichte: Der klassischen Aufteilung in eine Hauptspeise – meist Fleisch – und zwei Beilagen erteilt sie als „prähistiorisch“ rundheraus eine Absage. Stattdessen setzt sie auf ein „modernes“ Baukastenprinzip, das Alternativen und vegane oder glutenfreie Ersatzmöglichkeiten bereithält. Konsequent wird dieser Ansatz in a modern way to cook erweitert: Je nach Laune und Geschmack kann man z. B. für herzhafte Bürosalate wählen aus einer Vielfalt an Zutaten u. a. für „den kernigen Biss“, den „Schub Extrawürze“ und das „Dressing“. Ähnliche Angaben gibt es zu Wok-Pfannen, Ofenkartoffeln und Füllungen für Omeletts – jeweils veranschaulicht in übersichtlichen Registern, die Aussuchen und Vergleichen zum Vergnügen machen. Diese sorgfältige Aufbereitung ermöglicht nicht nur, das Rezept auf den individuellen Geschmack abzustimmen oder die Abwandlung eines Gerichts für mehrere Esser, es motiviert auch, selbst neue Variationen zu erproben. Ungewöhnlich ist die Einteilung der Kapitel in Gerichte, die in 15 Minuten (wenn die Zeit knapp und der Hunger groß ist), 20 Minuten (alltagstauglich, herzhaft), 30 Minuten (schnell, aber mit Raum für Raffinesse) oder 40 Minuten (Festessen in überschaubarer Zeit) fertig sind. Mit geringer Zeit und nach einem anstrengenden Alltag noch ein frisch gekochtes Essen herzurichten kann gelingen, da Jones auch die Arbeitsabläufe sorgfältig durchgeplant und vereinfacht hat. Dabei beachtet sie nicht nur die Dauer der Zubereitung, sie ist auch darauf bedacht, dass die Küche nicht als Schlachtfeld aus bekleckerten Utensilien zurückbleibt. Dazu trägt eine Vielzahl nützlicher Tipps zu Küchenausstattung und zur Vorbereitung des Kochens bei – schließlich sollen Genuss und Entspannung nicht mit dem Essen, sondern schon mit dem Kochen beginnen. Eine kleine Trickkiste, auf die man zurückgreifen kann, wenn die Zeit zum Kochen knapp ist, findet sich unter dem Kapitel „Vorratsküche“. Hier gibt es z. B. Rezepte für Tahini oder Gemüsebrühe, die man liebevoll und in Muße zubereiten, lagern und bei Bedarf nutzen kann. Rezepte für einen ersten „reality check“ auszuwählen fällt bei dem vielfältigen Angebot nicht leicht, aber die wuchernde Zucchini in meinem Krautgarten hat mir die Entscheidung abgenommen. „Gegrillte Zucchini Ratatouille mit knusprigen Kichererbsen“ ist eine gelungene Abwandlung des provencalischen Klassikers. Die geraspelten und vorab im Backofen schon etwas reduzierten Zucchini verbinden sich perfekt mit der anschließend darüber verteilten fruchtig-würzigen Sauce aus Tomaten und Paprika. Die knusprig gebratenen und gleichzeitig etwas mehligen Kichererbsen fügen noch ein weiteres Aroma und eine neue Konsistenz hinzu. Sie machen das leichte Gericht zu einer sättigenden Hauptspeise. Wenn man es etwas weniger fettig mag, könnte man die Kichererbsen auch einfach im Backofen rösten. Das nächste Rezept „Spinat-Polpette mit Zitrone“ ist eine Variation der köstlichen Zucchini-Polpette aus Jones’ erstem Buch. Es bleibt eine pfiffige Idee, die Linsenbällchen im Ofen knusprig zu backen. Wenn die Linsen bereits gegart und eingefroren wurden, wie im Kapitel „Vorratsküche“ beschrieben, kann man die Zubereitungszeit von 20 -25 Minuten einhalten. Auch für die „Schwarzaugenbohnen mit Mangold und Kräuterpesto“ braucht man vorgegarte Bohnen. Alles wird dann nach und nach in einer Pfanne miteinander zubereitet, mit Zitronensaft abgeschmeckt und die ausgepresste Zitrone mitgekocht. Dadurch entsteht ein spritziger, fruchtiger Geschmack, der eine gelungene Alternative zur sonst in Verbindung mit Mangold üblichen Tomatensauce ist. Das Kräuterpesto mit fruchtigen, scharfen, nussigen und süßen Aromen gibt dem Ganzen köstlichen Schwung. Das Buch ist überschaubar aufgebaut; es gibt viele Querverweise und sorgfältige Register mit gesonderter Aufzählung der veganen und glutenfreien Rezepte. Wer mit wenig Zeit mit einfallsreichen Rezepten frisch kochen möchte findet hier gut strukturierte Anleitungen. Die von Jones vorgeschlagenen Gerichte sind einfach, aber keineswegs anspruchslos. Sie verwendet jede Menge frischer Kräuter und Gewürze, von denen die meisten aber im Bio-Fachhandel und die restlichen im Asia- bzw. Orient-Shop zu finden sind. Damit das Gemüse in Geschmack und Konsistenz der von Jones zugewiesenen Hauptrolle gerecht wird, muss es unbedingt frisch und aus biologischem Anbau sein. Die Präsentation der Gerichte ist liebevoll aber ohne betuliche Schnörkel. Manches Rezept würde auch mit zwei statt vier Seiten auskommen, dann wäre das Buch etwas leichter und besser handhabbar. Besonders gefällt mir das griffige, samtige mit kleinen Einsprengseln lebendig verzierte Papier, das – eine Besonderheit – aus Apfelresten (Trester) hergestellt wurde. Wer erst einmal Rezepte zum „Reinschnuppern“ sucht, wird fündig auf http://annajones.co.uk/ Und wer sich mit Begeisterung rasch durch die 150 Gerichte plus Variationen kocht, darf sich freuen auf das für diesen Herbst angekündigte nächste Buch von Anna Jones freuen The Modern Cook’s Year. Mit einer baldigen Übersetzung dieses Jahreszeiten-Kochbuchs darf man sicher rechnen.

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Yummy!

Von: Bearnerdette

24.07.2017

Rezepte in Kochbüchern müssen für mich vor allem eins sein: Leicht zu verstehen. Ich gehöre nicht zu den passionierten Köchen. die jedes Rezept noch auf eigene Art verfeinern, jeder Speise einen eigenen Kniff geben. Ich brauche Anleitungen, Schritt für Schritt. In Anna Jones Buch "A Modern Way To Cook" ist dies gegeben. Das Buch ist im Mosaik Verlag erschienen und umfasst 150 vegetarische und vegane Rezepte. Besonders gut: Die Aufteilung. Die Kapitel richten sich nach der Zubereitungszeit. Da ich schnelle Rezepte bevorzuge weiß ich diese Übersichtlichkeit zu schätzen. Zu den Blitzrezepten (max. 15 Minuten Zubereitungszeit) gehören beispielsweise Erbsen-Kokossuppe, Süßkartoffel-Quinoa Bowls und Erbsen-Panir-Fladenbrote. Yummy! Neben den Standart-Kapiteln erwarten uns Leser noch Rezepte für die Vorratsküche, die mich ganz besonders interessieren: Himmlische Nussbutter, Sonntagssuppe, Gemüsebrühe und selbstgemachtes Panir zum Beispiel. Das Buch ist wunderschön aufgemacht. Es hat viele schöne Fotografien der fertigen Kreationen zu bieten. Eine Besonderheit: Das Buch ist zu 100% ökologisch - die Seiten bestehen aus Apfelresten, sogenanntem Trester. Ich finde ja, dass sich die Seiten richtig gut anfühlen. Diese Art von Papier sollte auch für andere Bücher benutzt werden. A Modern Way To Cook ist ein sehr schön gestaltetes Kochbuch mit Rezepten, die einem das Wasser im Munde zusammenlaufen lassen. Ob als Kochhilfe für Zuhause oder als Geschenk - das Buch macht immer eine gute Figur.

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This is Anna Jones second cookbook (after “A Modern Way to Eat”) and it’s just as good – if not better, as her first one. She’s really likeable and all of our recipes go with a nice little anecdote or story. She combines a lot of flavours I would have never though of, like lemon and coriander cake for example. The recipes are presented in a beautiful way too, so all I want to do after leaving through the book is eat only beautiful meals from now on. Aside from being really inspiring, her recipes aren’t too complicated: The first chapter is full of recipes that can be made in the same time it takes to set the table! It’s perfect if you’re just home from work and just want to eat. If you love modern tastes, this is definitely a cookbook for you.

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Vegetarisch kochen muss nicht kompliziert sein! Anna Jones, der Shootingstar der vegetarischen Küche, stellt 150 schnelle Rezepte vor, die im Handumdrehen zubereitet sind und einfach köstlich schmecken. Ihre raffinierten Gerichte für jeden Tag sind in nur 15, 20, 30 oder 40 Minuten auf dem Tisch. Dazu gibt es jede Menge schnelle Frühstücksideen, Desserts und Rezepte für die Vorratsküche. Unkomplizierte Zubereitung, unglaublicher Geschmack – so kocht man heute! Da es mir als Vegetarierin recht schwer fällt mein Essen zu varriieren, bin ich über jede Abwechslung und jede Anregung dankbar. Da kam mir „A Modern Way to Cook“ gerade recht. Abgesehen vom Blickfang durch die minimalistische und stylische Aufmachung, entpuppte sich das Buch auch noch inhaltlich zu einem absoluten Jackpot. Angefangen bei der Tatsache, dass es auf Apfelpapier gedruckt ist, zieht Anna Jones den Stil bis zum Ende durch. Die Gerichte sind durchweg vegetarisch und manchmal auch vegan. Ganze 150 Gerichte und unendlich viele Tipps stecken ihn diesem Buch, was für Kochbuchkenner ein reiner Schock sein dürfte. Normalerweise halten es Kochbuchautoren gerne kurz und bündig. Die Gerichte kann man häufig an zwei Händen abzählen und wirklich viel Variation sucht man auch vergeblich. Anna Jones macht in diesem Buch einfach alles anders und im gleichen Atemzug auch alles richtig. Die Gerichte sind gegliedert in 15, 20, 30 und 40 Minuten-Rezepte, was die Navigation und den Überblick sehr einfach macht. Für alle Zeitspannen ist also etwas dabei und man lernt gleichzeitig, welche Zutaten wie viel Zeit in Anspruch nehmen. Die Zutaten sind super vielfältig und man lernt gleichzeitig immer noch ein wenig dazu, denn Anna Jones hat zu jedem Rezept eine kleine Einleitung geschrieben, was mir super gut gefällt. Zwischendurch gibt es immer wieder Tipps und Diagramme für Kombinationsmöglichkeiten, was mir unfassbar gut gefällt. Sie zeigt auf, welche Zutaten zusammen passen, ihre Lieblinge und wie man diese neu und kreativ kombinieren kann. Das bringt ordentlich Abwechslung und zeigt, dass es sich hier nicht um ein 0815-Kochbuch handelt. Die Darstellung der Kombinationsmöglichkeiten hätte jedoch ein wenig besser sein können. Da hat es der Illustrator doch ein wenig zu gut mit dem Minimalismus gemeint. Jones kocht mit sehr amerikanischen Zutaten. Das mag erstmal etwas seltsam klingen, jedoch kosten viele von ihr verwendete Zutaten hier recht viel. Das sollte jemanden, der das Gericht wirklich kochen möchte nicht abhalten, aber günstigere Alternativen wären ganz nett gewesen. Ein wenig mit Saisonalität wäre auch angebracht gewesen. Viele Gerichte enthalten Grünkohl, also ein Wintergemüse. Saisonales Einkaufen ist unglaublich wichtig und mehr Kochbücher sollten darauf hinweisen. Unterstützt eure lokale Landwirtschaft! Die Gerichte sind unglaublich vielfältig und kreativ, die Zutaten auch mal ein wenig unbekannter und sie machen unglaubliche Lust aufs loskochen. Außerdem verwendet Anna Jones sehr viele Gewürze und Kräuter, was ich in vielen Kochbüchern vermisse. Durch eine ordentliche Gewürzvielfalt lernt man andere Kulturen kennen und sammelt sich das Beste aus verschiedenen Ländern zusammen. Jones führt das super interessant auf und macht direkt Lust auf mehr. Fazit – „A Modern Way To Cook“ – Anna Jones: A Modern Way to Cook ist alles andere als ein 0815-Kochbuch. Anstatt mit Rezepten zu geizen um mehrere Ausgaben zu produzieren, packt Jones einfach 150 Rezepte zwischen die Buchdeckel und diese auch noch mit einer riesigen Vielfalt und Kreativität angereichert. Kurze Einleitungen machen die Rezepte gleich lebendiger. Hinzu kommen unfassbar tolle Bilder, die auf dem recyclebaren Apfelpapier trotzdem super klasse aussehen. „A Modern Way To Cook“ ist ein absolutes MUSS für jeden Kochbuch-Fan und bekennende Vegetarier & Veganer. Danke an Mosaik für das Rezensionsexemplar!

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