Leserstimmen zu
Die neue Psychologie des Alterns

Hans-Werner Wahl

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eBook
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Neugierig platziert sich eine kleine Schildkröte auf dem Cover über dem Untertitel „Überraschende Erkenntnisse über unsere längste Lebensphase“. Ehrlich … schon dieses Bild und die Verbindung zur Psychologie hat mich neugierig gemacht. Auch wenn ich nicht zu dieser Altersgruppe zählen würde – dieses Buch beschäftigt sich mit einer Thematik die uns alle betrifft. Ausnahmslos (vorausgesetzt kein Unfall oder Krankheit beendet das Leben in jungen Jahren) haben wir alle dieses Ziel: Altwerden. Der Autor, Hans-Werner Wahl, trägt mit einer lebendigen, Interesse weckenden Schreibweise - mit interessanten Fragen und Betrachtungsweisen - dazu bei, dass ich sofort in das Thema eintauchen konnte. Da ich selbst die Kriterien der beschriebenen Altersgruppe erfülle, fiel es mir leicht, dem roten Faden zu folgen und auch eigene Gedanken weiter zu führen. Die Kernfrage: Die neue Psychologie des Altern, was will sie und was kann sie, wird ausführlich besprochen. Die „Neue Alternspsychologie“ (NAPs) konzentriert sich primär auf alternsbezogene Veränderungen. Die neun wichtigsten Prinzipien der NAPs werden vorgestellt. Wir kennen alle den Satz: „Jeder ist seines Glückes Schmied“. Der Autor behauptet auch: ... wir sind unseres Alterns Schmied. Da ist doch Etwas dran, denn nach einer zentralen Erkenntnis der NAPs verfügen ältere Menschen über eine regelrechte „Toolbox“, wie sie ihr Wohlbefinden aufrechterhalten und sich gegenüber Widrigkeiten des Älterwerdens wappnen können. Wir haben es also (bis zu einem bestimmten Punkt) auch selbst in der Hand, relativ beruhigt in unseren vierten oder fünften Lebensabschnitt – belegbar die längste Lebensphase – zu gehen. Ältere fühlen sich heute meist deutlich jünger und können sich erstaunlich gut anpassen und altersbedingte Einschränkungen bewältigen. Sie fühlen sich wohl und sind zufrieden. Die Bedeutung des Alterns und wie das früher war, gehört ebenso zum Thema, wie das Älterwerden in den kommenden 20/30 Jahren sich erneut verändern wird. Am Ende jedes Kapitels sorgt ein Resümee für einen schnellen Überblick und Zusammenfassung. „Kein Ende in Sicht: Altern im Übergang zu Neuem und noch weithin Unbekanntem“ als Schlusskapitel macht mich wiederum neugierig auf alles was noch kommt. Auf jeden Fall fühle ich mich nach dem Lesen dieses Buches zehn Jahre jünger.

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