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Leserstimmen (33)

Jon Skovron: Empire of Storms - Pakt der Diebe (Empire of Storms-Reihe) (1)

Empire of Storms - Pakt der Diebe Blick ins Buch

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€ 14,99 [D] inkl. MwSt.
€ 15,50 [A] | CHF 20,50*
(* empf. VK-Preis)

Paperback, Klappenbroschur ISBN: 978-3-453-31785-7

Erschienen: 13.02.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

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Kundenrezensionen

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[RavenclawThreadsister] Empire of Storms - der Pakt der Diebe

Von: Ravenclaw Threadsister Datum : 16.11.2017

ravenclawthreadsister.blogspot.com

Ich muss ehrlich sagen, dieses Buch hat es mir nicht ganz einfach gemacht. Die Beschreibung fand ich super spannend und habe mich auch sehr darüber gefreut, dass Buch fürs Bloggerportal lesen zu dürfen. Als ich dann aber anfing zu lesen bin ich nicht wirklich vorangekommen.

Ich konnte mich nicht in die Geschichte einfinden und mich in keinster Weise mit den Charakteren identifizieren oder anfreunden.
Ein Grund hierfür war sicher der „Dialekt“ der von einem Großteil der Personen gesprochen wird, ich konnte damit leider nichts anfangen und fand einige der Ausdrücke schwer nachvollziehbar.
Auch mit der Welt in der die Geschichte spielt konnte ich nicht viel anfangen, ich bin großer Fan von bis ins Detail ausgearbeiteten Welten mit genauen Beschreibungen die die Vorstellungskraft beflügeln. Das hat mir hier leider etwas gefehlt.

Als die Handlung dann aber weiter voranschritt, und unsere Hauptcharaktere älter waren wurde ich doch von den Vorkommnissen mit gerissen und konnte auch etwas mehr mit den Hauptpersonen mitfühlen.
Eine wirklich nachvollziehbare Handlung konnte ich aber nicht erkennen, Hope verfolgt natürlichen ihren Rache-Plan aber Red wird einfach von den Ereignissen ‚mitgerissen‘ und auch als beide ‚Handlungsstränge‘ zusammen laufen ist keine klare Handlung zu erkennen. Wie oben schon gesagt sind die Ereignisse interessant und haben mich auch mit gerissen, allerdings war für mich überhaupt kein ‚Ziel‘ zu erkennen, außer Hopes eventueller Rache, die aber eher einer vagen Vorstellung gleicht.

Was mir gefallen hat war, dass es in New Laven, oder zumindest in Paradise Circle keine wirklichen Geschlechterrollen zu geben schien , ‚Mollys‘ und ‚Toms‘ wurden gleich behandelt und hatten den selben sozialen ‚Status‘ und die selben Beschäftigungen.

Ob ich den nächsten Teil der Reihe lesen möchte weiß ich noch nicht, und bin etwas zwiegespalten. Auf der einen Seite gefällt mir die Schreibweise nicht sonderlich und auch zu den Personen konnte ich keine Beziehung aufbauen, auf der anderen Seite mag ich es nicht nach dem ersten Buch aufzuhören und mit drei Sternen habe ich definitiv auch schon viel schlechtere Bücher gelesen.

Rotzig und frech

Von: Fantasie und Träumerei Datum : 08.11.2017

fantasie-und-traeumerei.blogspot.de/

Hope ist durch die Hölle gegangen. Das diese unterschiedlich ist und mehrmals den Lebensweg kreuzen kann, muss sie dann erfahren, als sie eigentlich dachte, gerettet worden zu sein. Als sie im Schwertkampf unterrichtet wird, lernt sich zur Wehr zu setzen, scheint die Zukunft positiver. Doch wird sie das wirklich, wenn der Kopf voller Rachegedanken ist?

Red ist ein Straßenjunge, ein Taschendieb, der unter den anderen seiner Bande auffällt, weil er rote Augen hat. Warum das so ist, weiß er nicht. Er schließt sich einem zänkischen Weib an, fährt mit ihr zur See, lernt die Piraterie, kehrt dann zurück an Land und verliebt sich. Alles scheint in Ordnung, doch dann kreuzen sich die Wege von Red und Hope und das Leben des Straßenjungen wird ordentlich durcheinander gewirbelt.

Schon nach den ersten Seiten dachte ich:"Whow, dieser Amerikaner hat Ideen. Der ist sich für nichts zu fein." Eine rotzige Sprache, die nach dem Leben auf der Straße klingt und doch so besonders ist, dass Skovron eigens dafür einen Glossar angefertigt hat. Seine Schreibe liest sich schnell und flüssig und macht irgendwie Spaß, auch wenn es teilweise recht eklig zugeht.

Im Mittelteil ist mir dieser ein wenig vergangen. Das Buch zieht sich bzw. harmonieren Erzähltempo und Handlungen nicht mehr so gut, wie am Anfang. Zum Ende hin zieht Skovron dann aber noch mal ordentlich an und beendet das Buch mit einem ziemlich interessanten Fakt, den ich so nicht erwartet hätte, der mich aber auch ein wenig aus dem Konzept gebracht hat.

Über die Längen im Mittelteil helfen die Figuren des Romans definitiv hinweg. Sie alle haben Charakter, haben ihre Ecken und Kanten, sind auffällig, mutig und frech. Ob Nebencharaktere wie die Ohrenbeißende Wirtin oder Protagonisten wie Red, dessen Vater als Hure arbeitete, sie alle sind durch Unebenheiten besonders sympathisch.

Aktuell weiß ich noch nicht, ob ich auch Band zwei "Schatten des Todes" lesen werde, denn es gab ein zwei Punkte im Handlungsgefüge, die mir nicht so gut gefallen haben und gerade reizt mich Teil zwei noch nicht so sehr. Vielleicht kommt das aber noch und dass ich mich nicht nach der Fortsetzung verzehre, heißt ja nicht, dass dir die "Empire of Storms" - Trilogie nicht gefallen wird. Wenn du Charaktere magst, die sich von der breiten Masse abheben, dann bist du hier genau richtig.

Anfangs etwas zäh, danach sehr spannend

Von: Nadja Datum : 08.08.2017

booksaretrueadventures.blogspot.com/

Empire of Storms - Pakt der Diebe von Jon Skovron

Zum Inhalt:
Hope war noch ein junges Mädchen als ihr Dorf von Biomanten angegriffen wurde. Sie war die einzige die diesen Angriff überlebte. Anschliessend wurde Hope von den Mönchen des Vinchen Ordens aufgezogen und von ihrem Anführer heimlich zur Kriegerin ausgebildet. Auch Red war noch jung als er seine Eltern verloren hat und auf der Strasse gelandet ist. Er hat sich seitdem als Dieb durchgeschlagen und einen Namen gemacht. Als Hope und Red in New Laven aufeinandertreffen, merken sie schnell, dass sie zusammen ein tolles Team abgeben und vielleicht sogar einiges verändern können...

Meine Meinung:
Empire of Storms ist hauptsächlich aus zwei Sichtweisen erzählt, aus der Sicht von Hope und aus der Sicht von Red. Anders als ich erwartet hatte dauert es ziemlich lange bis sich Hope und Red das erste Mal treffen und leider hatte ich das Gefühl, dass die Geschichte erst ab diesem Punkt wirklich spannend wurde. Sowieso merkt man dem Buch insgesamt an, dass es der Auftakt einer Trilogie ist, denn die Geschichte ist alles andere als abgeschlossen. 

Hope und Red sind beide ziemlich interessante Charaktere, die keine einfache Vergangenheit haben und daher hatte ich grundsätzlich auch nichts dagegen etwas mehr über ihre Vergangenheit zu erfahren, doch es dauert fast bis zur Hälfte des Buches bis die beiden aufeinandertreffen. Auch wenn es den Figuren Tiefe gibt und es hilft sie zu verstehen, wenn man ihre Vergangenheit kennt, zogen sich diese ersten ungefähr 250 doch teilweise ziemlich. 

Wie schon erwähnt, sind Hope und Red jedoch wirklich interessante Figuren. Beide befinden sich, wie eigentlich die meisten Figuren in der Geschichte, in einer Art Grauzone zwischen Gut und Böse. Hope wurde zur Kriegerin ausgebildet und ihr grösstes Ziel ist es Rache zu nehmen am dem Biomanten, der ihr Dorf ausgelöscht hat, sie verfolgt dieses Ziel ziemlich skrupellos. Red wurde nach dem er auf der Strasse gelandet ist ein ziemlich talentierter Dieb und kann auch gut mit seinen Wurfmessern umgehen. Die beiden bilden aber besonders zusammen ein tolles Team, Hope die ernst und entschlossen ihr Ziel verfolgt und Red mit seinem Humor und seinen Tricks und Beziehungen. 

Ich mochte insbesondere die Nebenfiguren wie Sadie, Nessel, Filler oder auch Hurlo total. Auch sie fallen in diese Grauzone. Sie sind alles andere als perfekt, oftmals fragt man sich, ob man sie sogar als gut bezeichnen könnte, aber dafür sind sie umso interessanter. Auch hier blieben jedoch zu einigen Figuren lange viele Fragen offen, was die Geschichte zwar spannend und überraschend machte, doch teilweise auch etwas frustrierend.

Womit ich teilweise auch etwas Probleme hatte, war der Schreibstil. Ich fand es zwar echt cool, dass es in der Welt, welche der Autor erschaffen hat, eigene Ausdrücke gibt, welche auch in einem Glossar hinten im Buch erklärt werden, doch teilweise fand ich wirkte die Verwendung dieser Redeweisen im Text etwas gezwungen und hat mich eher irritiert. Auch sonst gab es immer Mal wieder Stellen, die ich mehrmals lesen musste, da die Formulierungen irgendwie kompliziert waren oder meinem Gefühl nach beim ersten Lesen keinen Sinn machten. 

Die Welt dieses Buches fand ich sehr interessant und man merkt, dass sich der Autor viel dazu überlegt hat. Besonders die Biomanten sind extrem gruslig, gefährlich und mysteriös und ich fand es interessant gegen Ende des Buches etwas mehr über sie zu erfahren und hoffe auch das da im nächsten Teil noch mehr kommt. Sowieso hoffe ich, dass in den nächsten Teilen die Welt noch etwas mehr erforscht wird, denn im Moment scheint man erst einen sehr kleinen Teil davon gesehen zu haben. 

Fazit:
Man merkt dem Buch an, dass es der Auftakt zu einer Trilogie ist und es dauert leider anfangs ziemlich lange bis die Geschichte wirklich spannend wird. Während ich Hope und Red wirklich mochte und ihre jeweilige Hintergrundgeschichte durchaus interessant war, passierte doch im ersten Teil des Buches für meinen Geschmack einfach zu wenig. Danach nimmt die Geschichte aber richtig an Fahrt auf und ich bin gespannt auf den zweiten Teil, da man merkt, dass diese Welt noch einiges zu bieten hat.

„Empire of Storms – Pakt der Diebe“ von Jon Skovron

Von: Bücherserien.de Datum : 01.08.2017

www.buecherserien.de/rezension-empire-of-storms-pakt-der-diebe-von-jon-skovron/

Inhaltsangabe:

Ein Junge aus dem Armenviertel. Ein Mädchen, das bei Kriegermönchen aufwächst. Red und Hope sind beide Waisen, darüber hinaus haben sie nichts gemeinsam. Doch als sie eines Tages aufeinandertreffen, merken sie schnell, dass ihre unterschiedlichen Fähigkeiten sie einem gemeinsamen Ziel näher bringen: Sich gegen die gefürchteten Biomanten zu behaupten.
Die grausamen Schergen des Imperators verbreiten im ganzen Reich Angst und Schrecken. Was können ein Taschendieb und eine junge Kriegerin gegen die gefährlichen Experimente der Biomanten ausrichten? Zwei sehr gegensätzliche Charaktere müssen lernen, ihre jeweiligen Stärken anzunehmen – und gegen den Feind zu richten.

Kritik:

Dass Jon Skovron Erfahrung mit dem Schreiben von Jugendbüchern hat, merkt man dem Auftakt seiner neuen „Empire of Storms“-Serie durchaus an. Seine Figuren sind jung, voller Tatendrang und mit dem unbedingten Wunsch, die Welt zu verbessern. Dennoch ist „Pakt der Diebe“ definitiv ein Buch für Erwachsene. Die Sprache mag recht einfach sein – was nicht unbedingt ein Nachteil ist für einen Roman, der hauptsächlich unterhalten will – sie ist aber auch stellenweise äußerst derb. Deftige Kraftausdrücke fehlen ebenso wenig wie drastisch geschilderte und brutale Kämpfe.
Doch Jon Skovron nutzt seine Sprache als Stilmittel und porträtiert damit eine harte und gefährliche Welt. Es sind nun einmal nicht die Viertel der Reichen und Schönen, in denen sich die Geschichte abspielt, sondern die Slums. Umso authentischer wirkt es, dass der Autor den Bewohnern der „Paradieskehre“ – so der Spottname für den Slum, in dem Red aufwächst – eigene Ausdrücke und Redewendungen zugesteht.

Red und Hope (die mich, warum auch immer und obwohl als hellhäutig und blond beschrieben, an Zhang Ziyi aus dem Film "Tiger and Dragon" erinnert), den beiden Protagonisten, widmet Jon Skovron viel Raum für ihre persönliche Entwicklung. Dabei tritt die eigentliche Handlung ein wenig in den Hintergrund. Dennoch ist „Pakt der Diebe“ ein spannungsreiches Abenteuer im Fantasy-Milieu, das mit kurzen Kapiteln und reichlich Action auch Wenig-Leser anspricht. Das Buch hat viel von einem klassischen Abenteuer-Roman, besonders das Piraten-Ambiente ist eine selten aufgegriffene Idee.

Mein Fazit:

Im Fantasy-Genre sind vollkommen neue Ideen rar gesät. Auch Jon Skovron erfindet nicht das Rad neu, bringt aber doch überraschend interessante Figuren ins Spiel. Die Biomanten sind spannende Bösewichte, die eine Art wissenschaftlich basierte Veränderungs-Magie betreiben. Sie hätten aber gern noch näher beschrieben werden dürfen. Das gilt auch für das Imperium, das man in diesem Buch noch als recht grob ausgestaltete Inselwelt kennenlernt.
Es ist aber sehr wahrscheinlich, dass all das in den beiden folgenden Bänden der Reihe noch ausführlicher zur Sprache kommt. „Pakt der Diebe“ ist reizvoll genug, sich darauf zu freuen: Leicht und flüssig zu lesen, mit sympathischen Charakteren, die der Autor auf eine spannende Abenteuerreise schickt.

Auf der Buchrückseite wird mit „Die Fantasy-Sensation“ geworben. Nun, das halte ich doch für etwas übertrieben, aber den Leser erwartet eine gute und spannende Fantasygeschichte. Ein Problem mit drastischen Schilderungen und derber Sprache (ein paar „verpisst“ weniger hätten dem Buch auch nicht geschadet) sollte man als Leser besser nicht haben – wen das nicht stört, der wird aber gut unterhalten.

„Empire of Storms – Pakt der Diebe“ von Jon Skovron - Ein toller Auftakt einer Fantasyserie.

Von: Bücherserien.de Datum : 31.07.2017

www.buecherserien.de/rezension-empire-of-storms-pakt-der-diebe-von-jon-skovron/

Inhaltsangabe:

Ein Junge aus dem Armenviertel. Ein Mädchen, das bei Kriegermönchen aufwächst. Red und Hope sind beide Waisen, darüber hinaus haben sie nichts gemeinsam. Doch als sie eines Tages aufeinandertreffen, merken sie schnell, dass ihre unterschiedlichen Fähigkeiten sie einem gemeinsamen Ziel näher bringen: Sich gegen die gefürchteten Biomanten zu behaupten.

Die grausamen Schergen des Imperators verbreiten im ganzen Reich Angst und Schrecken. Was können ein Taschendieb und eine junge Kriegerin gegen die gefährlichen Experimente der Biomanten ausrichten? Zwei sehr gegensätzliche Charaktere müssen lernen, ihre jeweiligen Stärken anzunehmen – und gegen den Feind zu richten.

Kritik:

Dass Jon Skovron Erfahrung mit dem Schreiben von Jugendbüchern hat, merkt man dem Auftakt seiner neuen „Empire of Storms“-Serie durchaus an. Seine Figuren sind jung, voller Tatendrang und mit dem unbedingten Wunsch, die Welt zu verbessern. Dennoch ist „Pakt der Diebe“ definitiv ein Buch für Erwachsene. Die Sprache mag recht einfach sein – was nicht unbedingt ein Nachteil ist für einen Roman, der hauptsächlich unterhalten will -, sie ist aber auch stellenweise äußerst derb. Deftige Kraftausdrücke fehlen ebenso wenig wie drastisch geschilderte und brutale Kämpfe.

Doch Jon Skovron nutzt seine Sprache als Stilmittel und porträtiert damit eine harte und gefährliche Welt. Es sind nun einmal nicht die Viertel der Reichen und Schönen, in denen sich die Geschichte abspielt, sondern die Slums. Umso authentischer wirkt es, dass der Autor den Bewohnern der „Paradieskehre“ – so der Spottname für den Slum, in dem Red aufwächst – eigene Ausdrücke und Redewendungen zugesteht.

Red und Hope (die mich, warum auch immer und obwohl als hellhäutig und blond beschrieben, an Zhang Ziyi aus dem Film Tiger and Dragon erinnert), den beiden Protagonisten, widmet Jon Skovron viel Raum für ihre persönliche Entwicklung. Dabei tritt die eigentliche Handlung ein wenig in den Hintergrund. Dennoch ist „Pakt der Diebe“ ein spannungsreiches Abenteuer im Fantasy-Milieu, das mit kurzen Kapiteln und reichlich Action auch Wenig-Leser anspricht. Das Buch hat viel von einem klassischen Abenteuer-Roman, besonders das Piraten-Ambiente ist eine selten aufgegriffene Idee.

Mein Fazit:

Im Fantasy-Genre sind vollkommen neue Ideen rar gesät. Auch Jon Skovron erfindet nicht das Rad neu, bringt aber doch überraschend interessante Figuren ins Spiel. Die Biomanten sind spannende Bösewichte, die eine Art wissenschaftlich basierte Veränderungs-Magie betreiben. Sie hätten aber gern noch näher beschrieben werden dürfen. Das gilt auch für das Imperium, das man in diesem Buch noch als recht grob ausgestaltete Inselwelt kennenlernt.

Es ist aber sehr wahrscheinlich, dass all das in den beiden folgenden Bänden der Reihe noch ausführlicher zur Sprache kommt. „Pakt der Diebe“ ist reizvoll genug, sich darauf zu freuen: Leicht und flüssig zu lesen, mit sympathischen Charakteren, die der Autor auf eine spannende Abenteuerreise schickt.

Auf der Buchrückseite wird mit „Die Fantasy-Sensation“ geworben. Nun, das halte ich doch für etwas übertrieben, aber den Leser erwartet eine gute und spannende Fantasygeschichte. Ein Problem mit drastischen Schilderungen und derber Sprache (ein paar „verpisst“ weniger hätten dem Buch auch nicht geschadet) sollte man als Leser besser nicht haben – wen das nicht stört, der wird aber gut unterhalten.

Erfrischende Mischung aus Abenteuer und Fantasy

Von: Libellchen Datum : 16.07.2017

libellchen11.blogspot.de

Ort der Handlung ist das Imperium der Stürme, welches sich über ein großes Inselreich erstreckt.
Nachdem ihr Dorf von Magiern des Imperiums, den Biomanten, komplett ausgelöscht wird, wächst die jung Hope als einzige Überlebende des Massakers im Vinchen-Kloster auf. Dort bildet sie Hurlo, der Großmeister des Vinchen Ordens, heimlich zu einer Kriegerin aus. Kurz bevor dieser von seinen Ordensbrüdern ermordet wird, schenkt er Hope das Schwert Kummerklang und verhilft ihr zur Flucht. Hope hat mittlerweile nur noch ein Ziel vor Augen, irgendwann Rache an den Biomanten zu nehmen.
Zeitgleich wächst Red nach dem Tod seiner Eltern in den Straßen der Paradieskehre, dem Armenviertel New Lavens, auf. Mit Hilfe der gerissenen Sadie wird er dort nicht nur zum Überlebenskünstler, sondern auch zum Meisterdieb. Doch auch in New Laven treiben die Biomanten ihr Unwesen. Eines Tages treffen Hope und Red aufeinander und bekämpfen fortan gemeinsam den Feind.

Die Welt des Imperiums der Stürme wirkt stimmig, wenn man als Leser auch nicht wirklich viel Weltbeschreibung erhält. Hier hätte ich mir doch etwas mehr Details erhofft, aber vielleicht holt dies der Autor ja in Band zwei nach. Die sich im Buch befindende Weltkarte des Imperiums ist zudem recht klein gehalten und scheint fast etwas rudimentär.

Empire of Storms ist eine Mischung aus Fantasy und Abenteuerroman, besitzt allerdings auch einen Hauch Steampunk.
Hauptsächlich geht es in diesem Buch um die Geschichte von Hope und Red. Aber auch die Konflikte der Armenviertel, Piraterie, sowie das Machtgefüge des Imperiums spielen eine große Rolle. Da in dieser Welt vor allem die Biomanten das Sagen haben, welche auch vor menschlichen Experimenten nicht zurückschrecken, gilt es für die Bevölkerung des Imperiums die Angst zu überwinden und endlich gegen diese vorzugehen. Den Anfang machen dabei Hope und Red.

Der erste Teil der Trilogie umfasst Kindheit, Jugend, sowie die ersten Jahre des Erwachsenenalters von Hope und Red. Die beiden Haupt-Charaktere sind facettenreich gestaltet und bieten einen guten Kontrast. So ist Hope eher ernster Natur, konsequent und zielstrebig, während Red andererseits pfiffig, sowie gewitzt herüberkommt und einen kleinen Hang zur Romantik besitzt. Neben den beiden Haupt-Protagonisten, konnten mich aber auch viele der Neben-Charaktere durch ihre Individualität begeistern.

Skovrons Buch richtet sich in erster Linie an Erwachsene, was er vor allem mit Szenen körperlicher Gewalt und rüder Sprechweise zum Ausdruck bringt. Besonders in der Paradieskehre ist die Sprache der Protagonisten derb, wenn nicht gar vulgär, was aber wiederum perfekt zum Setting passt. Einige dieser Ausdrücke wiederholen sich leider so oft, dass ich es stellenweise ein bisschen ermüdend fand.

Wenngleich Empire of Storms einige ruhige Passagen enthält, kommt zu keinem Zeitpunkt Langeweile auf. Skovron schafft es, die abwechslungsreiche Story durchweg spannend zu gestalten und viele unvorhersehbare Wendungen einzuflechten. So konnte mich Empire of Storms, trotz einiger weniger Kritikpunkte, vom ersten Moment an in seinen Bann ziehen und bin ich bereits mächtig gespannt auf den zweiten Teil der Reihe. Empire of Storms - Schatten des Todes soll übrigens Anfang Oktober diesen Jahres in Deutschland erscheinen!

Endlich wieder ein echter Abenteuerroman!

Von: Book.Bird Datum : 01.07.2017

https://www.instagram.com/book.bird/?hl=de

Zum Inhalt:

Hope ist noch klein, als ihre Eltern bei einem Massaker sterben und sie daraufhin bei Mönchen unterkommt. Auch Red verliert seine Eltern als Kind und wächst in den Straßen New Lavens zum meisterhaften Taschendieb heran.
Eines Tages begegnet er Hope, mittlerweile ausgebildet zur gefürchteten Kriegerin. Gemeinsam beschließen sie, sich gegen das Imperium zu stellen...

Meine Meinung:

Den ersten Band dieser Trilogie zu lesen, hat mir wirklich Spaß gemacht. Die Welt, die Jon Skovron präsentiert, ist detailliert aufgebaut und bildlich toll beschrieben. Mein Kopfkino hat mir beim Lesen großartige Schauplätze beschert. Ich hatte stets Kulissen à la "One piece" oder "Fluch der Karibik" vor mir. Das Ganze hat in meinen Augen viel Piraten-Flair, was mir ausgesprochen gut gefallen hat. Der Abenteuerroman ist nämlich am Aussterben - und das ist überaus schade. Diese Geschichte erinnert endlich wieder an die geliebten Klassiker aus vergangenen Zeiten.
Die Protagonisten Red und Hope sind ein ausgesprochen starkes Team. Er ist einfach nur liebenswürdig, clever und gewitzt; sie hingegen ein wenig unnahbar, mit eisernem Willen und doch verletzlich. Von ihrer ersten Begegnung bis zum Beschließen ihres Pakts habe ich die Entwicklung der beiden mit großem Interesse verfolgt.
Weniger gefallen hat mir dagegen die Sprache, die der Autor für sein Buch gewählt hat. Einerseits fand ich die Idee, neue Begrifflichkeiten (zumindest für mich) und Redewendungen (z. B. "südgeholt") in die Dialoge einzubauen, andererseits war mir das Gerede an vielen Stellen zu vulgär, zu gossenartig und auf Dauer echt anstrengend. Es passt zweifelsohne zur Geschichte, aber es hätte ruhig weniger sein dürfen. Das bringt mich zum nächsten Kritikpunkt: Die Länge des Buches. Mit knapp 600 Seiten kann man es getrost als dick bezeichnen, was die Gefahr von "überflüssigen" Passagen bergen kann. Diese haben sich bei "Empire of storms" leider in einige Kapitel eingeschlichen.
Insgesamt hat mich das Buch trotz kleiner Schwächen sehr gut unterhalten.
Ich vergebe vier Sterne.

Gegensätze ziehen sich an - ein super Buch!

Von: RainReads Datum : 16.06.2017

https://rainreads.wordpress.com/

Ich muss sagen, das Buch hat mich stellenweise sehr an Scott Lynch’s „Die Lügen des Locke Lamora“ erinnert. Im positiven Sinne!
Das Piraten-/Dieb-Setting hat mich vom Aufbau der Umgebung und der Charaktere doch sehr an Lynch’s Werk erinnert. Wahrscheinlich habe ich mich deshalb direkt zuhause und wohl gefühlt.

Mir gefallen die Charaktere, die Skovron entwickelt hat, sehr gut. Die Bösen sind (auf den ersten Blick) böse, die Guten sind … naja … nicht immer gut, aber sie bemühen sich. Und wer kann denn schon etwas gegen die ein oder andere Gaunerei sagen, wenn es ums nackte Überleben geht?
Die Story an sich war nicht wirklich vorhersehbar (klar, dass die beiden Hauptcharaktere die man getrennt voneinander kennenlernt, sich irgendwann begegnen müssen) und es hat mir sehr viel Spaß gemacht, das Zwischenmenschliche zu beobachten. Red und Hope sind wie Feuer und Eis. Gegensätze, die sich anziehen, aber auch gleichzeitig abstoßen. Diese Dynamik hat mir sehr viel Spaß gemacht – nicht nur zwischen den beiden Hauptcharakteren – sondern auch zwischen allen anderen Charakteren.

Man merkt allerdings recht schnell an der Sprache, dass sich dieses Buch an Erwachsene richtet. Die teilweise doch derbe Sprache (in diesem Setting durchaus angemessen) passt sich den jeweiligen Charakteren an. Durch die individuellen Flüche und Ausrufe lernt man doch noch einiges. Neue Ausdrücke, ja, aber auch interessante Facetten an den einzelnen Personen.

Gelungener Auftakt!,

Von: Dreamingbooks123 Datum : 15.06.2017

dreamingbooks123.blogspot.de/

Allgemeines:
Titel: Empire of Storms - Pakt der Diebe
Autor: Jon Skovron
Verlag: Heyne
ISBN: 978-3-453-31785-7
Preis: 14,99€

Inhalt:
Ein gewaltiges Imperium, eine gnadenlose Kriegerin und der gerissenste Dieb des Landes.
Hope verwaist bereits mit acht Jahren und findet in einem Kloster der Vinchen Unterschlupf, um dort im geheimen als Kriegerin ausgebildet zu werden.
Ähnliches geschieht mit Red der ebenfalls mit acht seine Eltern verliert, dennoch muss er sich als Dieb beweisen, um in seiner Heimat New Leaven zu überleben.
Beide kennen sich nicht, dennoch werden sich ihre Wege kreuzen und sie merken schnell, dass sie ein gemeinsamen Ziel haben, Rache.
Von da an sind die beiden ein Team und geraten schlag auf schlag in neue Abenteuer.

Meinung:
Mir hat die Geschichte rund um Hop, Red und das Imperium in dem sie leben wirklich sehr gut gefallen.
Der Autor hat es geschafft mich mit seinem Schreibstil in eine andere Welt zu katapultieren, denn durch seine sehr lebhaften Beschreibungen war es nicht schwer sich die Umgebung und die Charakter vorzustellen.
Der Schreibstil war zudem sehr flüssig und verständlich, was mich geradezu in einen Lesefluss gebracht hat.
Die Charaktere die er erschaffen hat waren alle für sich einzigartig, mit ihren Macken und Fehlern aber auch mit ihren positiven Seiten. Hope hat mir besonders gut gefallen, da sie eine der wenigen Protagonistinnen ist (die ich kenne) die wirklich weiß was sie will. Sie hat ein Ziel vor Augen und lässt sich von nichts und niemanden davon abringen dieses auch zu erreichen, was ich sehr bewundernswert finde. Zudem weiß sie sich zu verteidigen und muss nicht von jemand anderen beschützt bzw. gerettet werden.
Dennoch ist sie nicht ganz alleine sondern lernt den Dieb Red kennen, der in seiner Kindheit ähnliches wie sie erlitten hat wie sie. Die beiden verstehen sich auf Anhieb, auch wenn die gegenseitigen Gefühle etwas unterschiedlich sind. Red verguckt sich schnell in sie, aber Hope hat nur ihren Plan im Kopf. Die Beziehung die sich zwischen den beiden anbahnt hat mir sehr gut gefallen, da es nie zu kitschig oder klischeehaft wurde.

Ein kleiner Kritikpunkt in dem Buch war nur, dass die beschriebene
Handlung vom Klappentext, erst auf ca. Seite 250 begonnen hat. Davor lernt man zwar die Vorgeschichte der beiden Protagonisten kennen aber diese war meiner Meinung nach einfach viel zu lang, was der Geschichte zu Beginn ihren Schwung genommen hat.

Fazit:
Eine absolute Empfehlung für alle Fantasy Fans, die auf Spannung, Action, Magie und einen Hauch von Brutalität stehen.
Für mich war Empire of Storms ein 4/5 Sterne Buch!

Eine packende Story mit liebenswerten Charakteren - Gerne mehr davon!

Von: michaelaschreibt Datum : 24.05.2017

https://michaelaschreibt.wordpress.com/

Die Beschreibung auf der Rückseite des Buchs hat mich definitiv neugierig gemacht. Eine Kriegerin und ein Dieb – zwei, die eigentlich so gar nicht zusammen passen sollten. Klingt auf jeden Fall interessant.

Es wird in dieser Beschreibung schon ein wichtiges Ereignis vorweg genommen: Hope und Red begegnen sich. Danach sieht es nämlich zumindest zunächst nicht aus. Die Geschichte beginnt mit einer achtjährigen Hope, die mit ansehen muss, wie ihr gesamtes Dorf von einem Biomanten, einer Art Zauberer und Wissenschaftler in einem, im Rahmen eines Experiments vernichtet wird. Einige Zeit später wird sie von einem Handelsschiff aufgegriffen und landet schließlich in einem Kloster, in dem sie vom Ordensleiter in den geheimen Kampfkünsten der Mönche unterrichtet wird.

Und die Geschichte beginnt mit dem achtjährigen Red, eigentlich Rixidenteron (klingt wie eine Zahnpasta^^), der nach dem Tod seiner Eltern lernen muss, in den rauen Straßen der Stadt New Laven zu überleben. Ihm zur Hilfe steht dabei Sadie, eine stadtbekannte Draufgängerin, die sein Geschick erkennt und den Sohn einer Künstlerin und einer Hure zum besten Dieb in der „Kehre“, dem Armenviertel von New Laven, ausbildet.

Obwohl das Aufeinandertreffen von Hope und Red unausweichlich ist, finde ich die Anfangszeit der beiden, ihre achtjährigen und auch ihre sechzehnjährigen Ichs, überhaupt nicht langweilig. Das mag zum einen am flüssigen und klaren Schreibstil liegen, zum anderen finde ich viele Szenen auch echt witzig. Zum Beispiel, als Sadie auf die Idee kommt, Piratin zu werden. Gemeinsam mit Red heuert sie eine Bande mehr oder weniger begabter Matrosen an, mit der sie ein paar Monate lang die Gewässer rund um New Laven unsicher macht – oder es zumindest versucht.

Das Imperium der Stürme ist eine Ansammlung von Inseln mit der Hauptstadt bzw. Hauptinsel Steingrat im Norden, New Laven im Zentrum und der Heimatinsel von Hope (sie ist nach ihrem Heimatdorf Bleak Hope benannt, ihr richtiger Name bleibt zunächst unbekannt) im Süden. Im Buch ist eine Karte des Imperiums abgebildet, die jedoch sehr klein ist, sodass man nicht wirklich viel erkennt. Auch die Stadt-/Inselkarte von New Laven, wo später ein Großteil der Handlung stattfindet, ist sehr rudimentär gehalten. Aufgrund der Topografie des Imperiums spielt vor allem in der ersten Hälfte des Buchs die Seefahrt eine wichtige Rolle.

Mit etwa achtzehn Jahren begegnen sich Hope und Red schließlich. Hope, die unterkühlte Kriegerin, die auf Rache für ihr Dorf aus ist, und Red, der sich mit Gewitztheit und Scharfblick durchs Leben schlängelt und dabei eigentlich mehr erreichen könnte, als die Kehre ihm bieten kann. Die beiden Protagonisten sind mir sehr sympathisch und auch ihre Begleiter, oder eher Reds Begleiter, allem voran die taffe Nessel und der treue Filler, sind nicht bloß reine Anhängsel, sondern besitzen eine eigene Persönlichkeit.

Mit dem Kennenlernen von Hope und Red, zwischen denen sich, zumindest von Reds Seite aus, auch tiefere Gefühle als reine Kameradschaft entwickeln, ohne jemals kitschig zu werden, wandelt sich die Handlung von einer reinen Abenteuergeschichte zu einer Mixtur aus Action- und Gangstergeschichte. Die Fantasy spielt dabei zunächst sogar eine eher untergeordnete Rolle, was mich überhaupt nicht gestört hat. Der Aufbau des Buchs ist sehr stimmig, nicht zu langatmig, nicht zu knapp. Die Sprache, besonders auch die Umgangssprache in der Kehre, kommt glaubwürdig rüber und hat mich auch mit ihren vielen, durchaus kreativen Schimpfwörtern nicht abgeschreckt.

Habe ich zu Anfang vor allem weitergelesen, weil ich wissen wollte, welches Abenteuer Hope und Red als nächstes bestehen, oder auch welche Dummheit sie als nächstes begehen, so wird die Geschichte nach ihrem Kennenlernen erst so richtig spannend. Ein Ereignis jagt das nächste, ohne großartige Verschnaufpausen, aber auch ohne zu hektisch zu wirken. Das Erzähltempo passt einfach, mehr kann ich dazu nicht sagen.

Wenn ich etwas bemängeln müsste, dann wäre das vielleicht die Figur Brigga Lin. Mit ihr bin ich nicht so recht warm geworden und obwohl sie doch gegen Ende des Buchs ziemlich wichtig wird, so ist mir ihr Auftauchen ein bisschen wie das des Gottes aus der Maschine vorgekommen. Vielleicht liegt das aber auch nur daran, dass die Vergangenheit von Brigga Lin nicht so detailliert erzählt wird wie die von Hope und Red. Das Buch, das so schon 592 Seiten hat, wäre sonst vermutlich noch einmal so dick geworden. Aber mal ehrlich: Diesen negativen Punkt musste ich mir schon ziemlich aus der Nase ziehen.

Alles in allem finde ich Empire of Storms – Pakt der Diebe richtig gut. Eine packende Story mit liebenswerten Charakteren, mehr braucht es doch eigentlich nicht.

Und was die Beschreibung des Buchs nicht direkt verrät, das Vorhandensein eines Untertitels aber vielleicht vermuten lässt: Pakt der Diebe ist der Auftakt einer Serie. Spätestens mit dem wirklich fiesen Cliffhanger, mit dem dieser erste Band endet, wird das aber klar. Der nächste Band (Schatten des Todes) erscheint im Oktober dieses Jahres, so lange muss ich mich also noch mit dem Weiterlesen gedulden. Und ich würde wirklich am liebsten jetzt gleich wissen wollen, wie es mit Hope und Red und dem Rest ihrer Rasselbande weitergeht. Vor allem nach diesem Ende!

Ein Schicksal das Dich vereint...

Von: Susanne Glahn / Solara300/ Solaria Datum : 14.05.2017

fantastikbooks.blogspot.de/


Kurzbeschreibung
Die Junge Kriegerin Bleak Hope und ihr magisches Schwert Kummerklang haben eine lange Reise hinter sich, nachdem ihr mit acht Jahren grausames geschah und sie Zeuge brutaler Morde in ihrem Dorf wurde.
Dabei hat sich Hope entwickelt und im Kloster bei Großmeister Hurlo den Kampf gelernt, obwohl das Frauen strengstens untersagt war.
Bei Hope hatte Hurlo eine Ausnahme gemacht, da er denkt das es wichtig wäre ihr dies beizubringen. Zum Glück, denn nach einem Umbruch war es an Hope, sich auf die Reise aus dem Kloster in die Welt und auf die Suche nach den Mördern ihrer Eltern zu machen.

Dabei lernt sie nicht nur viele verschiedene Personen kennen, die ihr auf ihrem Weg behilflich sind, sondern trifft auch auf Red, der seinen Namen seinen unverwechselbaren Augen zu verdanken hat. Red hat selbst viel miterlebt als Kind und wurde aus dieser Situation einer der besten Straßendiebe die es gibt.
Dabei ist er im Kern wie Hope ein Krieger und zu größerem berufen, auch wenn er es noch nicht merkt. ��


Cover
Ein sehr interessantes Cover mit der Silhouette von zwei die auf alles gefasst zu sein scheinen.
Der Mann scheint auf dem Dach zu sitzen und die Gegend zu überwachen mit seiner Pistole und gleich daneben steht eine Frau mit einem Schwert das die andere Seite beobachtet.
Sehr schön mit dem Blutrot als Hintergrund zu dem dunkeln wo sich die beiden befinden. Und für mich ein interessanter Titel der sehr gut passt.


Schreibstil
Der Autor Jon Skovron hat einen flüssigen bildhaften Schreibstil der mich mitgenommen hat in zwei Vergangenheiten von Hope und Red, die beide ihrer Schicksal hatten und sie auch annehmen anstatt sich einfach in die Hilflosigkeit des seins fallen zu lassen.
Was mir sehr gut daran gefällt ist die Ausarbeitung der Charakteristika. Wie sie sich entwickeln und zu dem werden was sie dann sind. Denn genau diese Erzählung finde ich extrem wichtig, denn aus der Erfahrung entwickelt sich die Persönlichkeit.
Daran ist die Story sehr passend umgesetzt und zeigt ein unglaubliches Machtgefüge auf, in dem Imperium des Kaisers, wie auch in den umliegenden Bereichen.
Jeder schaut auf seinen Vorteil ohne Rücksicht auf Verluste. Wie will man sich dann noch Gewahr sein wer einen echte Seele hat, die versucht das richtige zu tun, und nicht nur aus Gier und Schadenfreude handelt...
Eine sehr interessant Geschichte und für mich ein passender Auftakt der Lust auf Band zwei macht.

Meinung
Ein Schicksal das Dich vereint...

In diesem packenden Auftakt lernen wir die Junge Kriegerin Hope Bleak kennen, die ihr Schicksal einem Überfall auf ihr Dorf zu verdanken hat. Denn durch diese grausamen Geschehnisse wurde sie zu der Person die sie jetzt ist.
Aber von Anfang.
Hope wuchs in einem kleinen Küstendorf auf, wo sie mit ihren Eltern glücklich war, bis eines Tages die Biomanten (Mächtige Zauberer) in ihrem Dorf auftauchten.
Die wiederum ließen jeden umkommen den sie fanden. Nur Hope hatte sich sehr gut versteckt und war somit die einzige Überlebende.

Bei dem Kapitän der eigentlich wie immer an dem Dorf anlegen wollte bot sich ein grausiges Bild und er blieb vor Anker bis er sich dazu entschied Bleak Hope wie das Dorf hieß zu meiden.
Was er nicht wusste war, das Hope mittlerweile blinder Passagier war und sie durch seine Hilfe in das Kloster des Vinchen Ordens kam. Dort war es grundsätzlich für Frauen verboten und nur durch eine Eingebung machte der Großmeister Hurlo eine Ausnahme.

Allerdings waren viele nicht seiner Meinung und im geheimen lernte Hope die Kampfkunst von Hurlo, der sie unterrichtete.
Er schenkte ihr das Schwert Kummerklang, das seinen Namen nicht ohne Grund trug und schickte sie weg, als die Zeit gekommen war.
Denn jetzt war Hope bereit sich auf den Weg zu machen, nach den Mördern ihrer Familie, bewaffnet mit der Finsternis die tief in ihr zu schlummern schien.

Zur selben Zeit hatte auch Red einiges hinter sich und war von einem adligen jungen Spross zu einem Meisterdieb herangereift, der sein Handwerk verstand. Denn nur so konnte er überleben und mit Hilfe von Sadie die mit ihm damals auf einem Schiff unterwegs war um verkauft zu werden.

Beide Schicksale eint ein wichtiger Kampf und ein Umbruch den sie beide beginnen wollen.

Denn viele sind schon lange nicht mehr mit der Regierung des Imperators einverstanden und es kommt zu immer mehr Gegenwehr.

Ein toller Auftakt der den Leser nicht nur in die Gewaltigen Umbrüche ins Imperium der Stürme mitnimmt. Sondern wo auch noch aufzeigt, das es immer noch Machtgefüge gibt, die sich nehmen was sie wollen ohne Rücksicht auf Verluste und das einzelne Schicksale zu etwas großem erwachen können.

Fazit
Absolut empfehlenswert!!! ��������

Ein Auftakt der aller Anfang Schicksal enthält...

Die Reihenfolge
- Empire of Storms - Pakt der Diebe
- Empire of Storms - Schatten des Todes (vö. 09.10.2017)


5 von 5 Sternen

„Du wirst ein Schatten des Todes sein.“

Von: Talliann Datum : 12.05.2017

https://diagnose-tsundoku.blogspot.de/

Red und Hope haben oberflächlich nicht viel miteinander zu tun – doch das Schicksal hat beide zusammengeschmiedet. Sie leben im Imperium der Stürme, dass von dem gottgleichen Imperator regiert wird., und sie beide litten unter den Biomanten, den Magiern des Imperiums, die abscheuliche Experimente an den Armen und entbehrlichen verüben. Hope schwört ihnen Rache und von nun an heißt es „Red und Hope gegen das Imperium“. Doch sie ahnen nichts von der Gefahr, die am Rande ihrer Heimat lauert ...

Die erste Hälfte des Buches stürzt mich in ein Dilemma: Einerseits mag ich es, dass die beiden Hauptcharaktere schon als Kind eingeführt werden. Das lässt sie eine tiefe Entwicklung durchlaufen und ihre Motivation wird deutlich. Doch auf der anderen Seite zieht sich das erste Drittel doch ein wenig in die Länge und als Leser scharrt man quasi mit den Hufen, um endlich die Handlung voll erfassen zu können.
Tatsächlich ist der langsame Anfange auch meine einzige negative Kritik.

Sämtliche Charaktere werden so lebhaft geschildert, dass sie mir beim Lesen vollständig vor Augen stehen. Auch die Handlung folgt diesem Muster, denn gerade im letzten Drittel wird der Spannungsbogen noch einmal ordentlich angezogen.
Ich habe mich wirklich in Reds und Hopes Charakter verliebt und zittere um sie. Ihre Entwicklung ist beachtlich und zeigt die tiefe Hingabe des Autors an seine Geschichte. Das schließt auch die Nebenfiguren ein, die allesamt liebevoll angelegt sind.

Natürlich werden längst nicht alle Fragen beantwortet. So ist mir immer noch nicht völlig klar, wer denn diese unbekannte Bedrohung für das Imperium ist, doch ich denke, dass wird sich im nächsten Band schon noch aufklären. Die Aufklärung dieses Geheimnisses lässt mich schon ganz hibbelig werden, denn ich wittere eine großartige Geschichte.

Im Oktober 2017 soll der zweite Band mit dem Namen „Schatten des Todes“ erscheinen. Ich freue mich schon sehr darauf und werde ihn sicher lesen, denn höchstwahrscheinlich wird er wieder große Unterhaltung bringen. Auch einen der Ausdrücke im Buch habe ich liebgewonnen, nämlich „leewärts gehen“ - einen Ausdruck dafür, dass eine Sache gründlich schief geht.

Nach anfänglichen Schwierigkeiten trotzdem ein toller Auftakt für eine neue Buchreihe

Von: Gefühlsseite Datum : 11.05.2017

https://gefuehlsseite.jimdo.com/

Worum geht es?
Hope ist noch ein Mädchen, als ihr Dorf von den Magiern des Kaisers angegriffen und dem Erdboden gleich gemacht wird. Sie allein überlebt und findet in einem Kloster nicht nur Unterschlupf, sondern wird dort auch von den Kriegermönchen in den Kampfkünsten unterwiesen. Red ist ein Straßenjunge, der in den finsteren und überfüllten Gassen New Lavens zum besten Taschendieb heranwächst, den das Imperium je gesehen hat. Jahre vergehen – doch als Hope und Red einander auf schicksalhafte Weise begegnen, schließen sie einen Pakt, der die Zeit der Ungerechtigkeit beenden wird …

Wie ich das Buch finde
Um dieses Buch bin ich länger rum geschlichen, da ich mir nicht ganz sicher war. Naja was soll ich sagen - die Neugierde hat gesiegt.
Das Buch springt in den Charakteren hin und her was aber nicht weiter schlimm ist. Man steigt da recht schnell durch. Wo ich mich ganz stark dran gewöhnen musste, war die Art und Weise wie geschrieben wird. Teilweise ist das ganze ziemlich hart geschrieben, aber wenn man sich erst mal rein gefunden hat, ist auch der Schreck vergessen. Ich musste mich allerdings durch die ersten 200 Seiten ganz schön durchkämpfen. Vorgeschichten beschreiben kann ich verstehen, da man ja auch den Hintergrund verstehen möchte. Allerdings zog sich das ganze dann sehr lang und Hope und Red lernen sich erst bei der Hälfte des Buches kennen. Ich war irgentwann schon richtig genervt. Naja die beiden haben es dann doch endlich geschafft sich zu treffen, ich war wieder beruhigt und dann wurde das Buch noch richtig gut. Für mich persöhnlich war das ein Buch, wo ich erst mal die Zähne zusammen beißen musste. Aber es war aufgrund der zweiten Buchhälfte wirklich super und ich hoffe, das es genauso im zweiten Teil weiter geht.

Stürmischer Serienauftakt

Von: Savian_lesefuchs Datum : 19.04.2017

https://instagram.com/savian_lesefuchs/

Inhalt:
Hopes Eltern und alle Bewohner ihres Dorfes wurden von einem Biomanten des Imperators getötet, Reds Mutter stirbt an einem Nervenleiten und auch ein Vater stirbt kurz darauf.
Hope und Red, beide müssen sich von klein auf ohne Eltern zurechtfinden und lernen zu überleben. Während Hope in einem Kloster zu einer Kriegerin ausgebildet wird, schlägt sich Red als Pirat und Dieb durch die Gosse von New Laven.
Als die beiden sich begegnen, ist es für Red liebe auf den ersten Blick, von nun an weicht er Hope nicht mehr von der Seite und die beiden schließen sich zusammen, um die Ungerechtigkeit die ihnen wiederfahren ist ein für alle mal zu rächen und zu beenden. Doch sie ahnen noch nicht, dass ihr Handeln das Schicksal des gesamten Imperiums verändern wird.

Meine Meinung:
Empire of Stormes- Pakt der Diebe ist ein Serienauftakt, der es in sich hat. Nachdem die erste Hälfte des Buches, sehr interessant und unterhaltsam war, jagt in der zweiten Hälfte ein Höhepunkt den nächsten und gipfelt schließlich in einem Finale, welches einen sehnsüchtig wartend auf Band zwei zurück lässt. Obgleich es eine Liebesgeschichte in der Handlung gibt, wirkt diese zu keiner Zeit kitschig, sondern wird stets angenehm und plausibel weiter entwickelt. Die Kämpfe und Action des Buches, werden teilweise sehr ausführlich und brutal geschildert und sind nichts für schwache Nerven. Der Aufbau des Imperiums der Stürme wird im Verlauf der Handlung immer deutlicher, so dass man gut in diese neue und zunächst fremde Welt hineinwächst.
Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und entwickeln sich stetig weiter. Auch die Dynamik zwischen Red und Hope war sehr spannend nachzuverfolgen. Mit Red bekommt man hier einen sehr sympathischen Antihelden, welcher sich oft nicht recht wohl in seiner Haut zu fühlen scheint, da sein ganzes Leben wie ein großes Schmierentheater aufgebaut ist.
Hope hingegen ist eine Heldin und Kriegerin, für die Ehre und Gerechtigkeit in erster Linie stehen. Umso aufregender ist es dann natürlich, als die beiden sich verbünden und das Handeln des jeweils anderen genau entgegengesetzt wirkt.
Auch die anderen Charaktere sind einfach liebenswert und man schließt sie ob ihrer Eigenarten sofort ins Herz.
Der Schreibstil ist klar, einfach, teilweise herrlich sarkastisch und bedient sich vor allem während der Dialoge häufig einer recht vulgären Gossensprache, welche angesichts des Settings jedoch vollkommen passend erscheint.

Fazit: Empire of Stormes- Pakt der Diebe hat für mich alle Voraussetzungen für einen gelungenen Auftakt einer Fantasyreihe erfüllt und lässt einen mit einem salzigen Geschmack zurück, denn salz schmeckt ja bekanntlich nach Me(h)er!
So gebe ich dem Pakt der Diebe 4 von 5 Sterne!

Titel: Empire of Stormes- Pakt der Diebe
Autor: Jon Skovron
Verlag: Heyne
ISBN: 978-3-453-31785-7
Preis: 14,99 €
Paperback/Taschenbuch

Begeisterndes Buch

Von: thebeautyofthebooks Datum : 16.04.2017

https://thebeautyofthebooks.wordpress.com/

Ich habe wirklich nichts gegen dieses Buch in der Hand, 10/10 Punkten! Ich denke es ist Zufall, aber ich finde es ziemlich cool das einer der Hauptcharaktere Red heißt, und eine der Hauptfarben im Cover Rot ist. Das ist ziemlich witzig, genau wie Red selbst. Ich hatte erst Angst, dass das Buch langweilig werden könnte, da es so dick ist, aber das genaue Gegenteil war der Fall. Wie schon erwähnt ist Red ziemlich witzig beziehungsweise eher sehr aufgedreht und frech, aber das sorgt dafür, dass das Buch an einigen Stelen wirklich lustig ist und auch teilweise viel spannender wirkt. Auch Hope fand ich wirklich sympathisch, obwohl sie irgendwie einen Stock im Arsch hat, was durch ihre Zeit bei den Mönchen kommt, aber die Beiden ergänzen sich wirklich wunderbar. Es geht im Buch wie oft darum, dass ein Bestimmter Teil des Volkes irgendwie unterdrückt wird, unfrei ist und die zwei Helden der Geschichte versuchen dem entgegen zu wirken. Eigentlich nichts neues, aber Jon Skovron schafft es, dass die Geschichte wie etwas völlig neues und sehr spannendes wirkt. Sehr interessant fand ich auch die Bionauten, wirklich eine tolle Idee. Der Schreibstil und Einfallsreichtum des Autors konnten mich wirklich sehr überzeugen und ich bin schon gespannt wie es weitergeht. Ich fand es etwas befremdlich, dass alle etwas schwammig sprechen, aber man gewöhnt sich sehr schnell daran und es passt auch definitiv zum Charme des Buches. Was ich auch noch gut fand, was, dass die Kapitel nicht ewig lang waren, wie es ja bei dicken Büchern oft der Fall ist. So konnte man das Buch auch pausieren ohne sich lustlos noch durch ein ellenlanges Kapitel zu quälen. Ich hoffe, dass mich der nächste Band genauso begeistern wird, aber ich bin ziemlich sicher, dass das der Fall sein wird. Ich kann es also wirklich nur empfehlen dieses Buch zu lesen.

Vielversprechend-innovativer Auftakt einer neuen Fantasy-Reihe

Von: Wulf | Medienjournal Datum : 16.04.2017

medienjournal-blog.de/medienjournal-blog.de/2017/03/review-empire-of-storms-pakt-der-diebe-jon-skovron-buch/

Mit "Empire of Storms – Pakt der Diebe" hebt der amerikanische Autor Jon Skovron eine neue Fantasy-Reihe aus der Taufe und begeistert mit einer gelungenen Mischung aus ungewöhnlichen Versatzstücken und Genre-Einschlägen, konzentriert sich zwar zunächst auf zwei im Grunde klassische Coming-of-Age-Geschichten und erinnert damit an seine Expertise im Jugendbuchbereich, spielt sich aber im weiteren Verlauf weitestgehend erfolgreich von diesen Wurzeln frei und punktet mit einer vielschichtig-durchdachten Welt, die man gerne weitergehend bereisen möchte – die Fortsetzung kann also kommen!

Packende Fantasy und ein cooles Duo!

Von: Tiefseezeilen Datum : 09.04.2017

www.tiefseezeilen.de/

Inhalt: Hope ist noch ein Mädchen, als ihr Dorf von den Magiern des Kaisers angegriffen und dem Erdboden gleich gemacht wird. Sie allein überlebt und findet in einem Kloster nicht nur Unterschlupf, sondern wird dort auch von den Kriegermönchen in den Kampfkünsten unterwiesen. Red ist ein Straßenjunge, der in den finsteren und überfüllten Gassen New Lavens zum besten Taschendieb heranwächst, den das Imperium je gesehen hat. Jahre vergehen – doch als Hope und Red einander auf schicksalhafte Weise begegnen, schließen sie einen Pakt, der die Zeit der Ungerechtigkeit beenden wird …


"Die, die alles verloren haben, sind frei, jemand zu werden. Sie bezahlen einen hohen Preis, aber so verhält es sich immer mit wahrer Größe." - S.7

Dieser erster Teil einer Reihe hat mich in manchen Punkten überrascht, trotz Klischees und war sehr amüsant und spannend zu lesen gewesen, dank der verschiedenen Settings und der Sprache, die der Autor verwendet.

Wir begleiten in diesem fast 600 Seiten langen Wälzer, einmal Hope und Red von Kindesbeinen bis zu ihrem Zusammentreffen, dass erst fast bei der Hälfte des Buches kommt.
Sie haben es Beide nicht leicht im Leben, wachsen in vollkommen verschiedenen Situationen, aber ähnlichen, auf und unterschiedlich sind auch ihre Wege, bis sie aufeinander treffen. Schlag auf Schlag werden unsere Protagonisten ein Team und es wird chaotischer um sie herum!

Hope hat Rache geschworen. Sie will diesen einen Biomanten (Magier) umbringen, der ihr ganzes Dorf vernichtet hat und sie wächst zu einer Kriegerin der Vinchen auf, wobei sie heimlich unterrichtet wird, denn ein Vinchenkrieger dürfen nur Männer sein. Sie bricht ein Tabu mit ihrer Ausbildung und muss über die Jahre viel im Kloster der Vinchen erdulden, bis es zu einer Eskalation kommt...Und ist Rache wirklich alles?

Red ist ein Wunder. Er hat überlebt, nicht nur auf der Straße, sondern auch seine ersten Jahre, da seine Mutter eine Kraut geraucht hat, wodurch viele Babys gestorben sind. Ganz allein auf sich gestellt lernt er die verschiedensten Leute, auch Freunde, auf der Straße kennen und plötzlich reißt ihn sein Handeln in unvorstellbare Probleme...

Die Beiden geben ein umwerfendes Team ab und ergänzen sich sehr leicht in ihrer Art, dazu kommt noch ein zusammengewürfelte Mannschaft von treuen Freunden, die ebenso spannend zu lesen sind.
Hope fiel mir im Roman viel mehr auf, als Red, er wirkte dagegen oftmals blass und seine Entwicklung war, im Gegenzug zu Hope ihrer, nicht sehr bedeutungsvoll. Wiederum hat das Ende einen Ausblick gezeigt, der viel für beide Charaktere verspricht und ich bin gespannt wie das Auftreten von Red im zweiten Band wird.

Die Sprache, die der Autor hier verwendet gefällt nicht jedem, da es oftmals derb zugeht, durch Wörter wie "angepisst", "Eier und Schwänze", "Schwanzspritzer", "verpisste Hölle" und "Mietze" (Bezeichnung für junge Frau - Kater für den jungen Mann), dabei muss man aber erwähnen, dass diese Wörter und manch andere eine besondere Bedeutung für den Roman haben (Glossar im Anhang). Denn der Autor versucht hier eine ruppige Welt zu schaffen und die Sprache anzupassen. Auch unser Setting ist keine schöne heile Welt, von einem Slum zum anderen und auf den Schiffen, wo wir einen Teil der Geschichte verbringen läuft es auch nicht immer gesittet zu.

Mir haben viele Dinge an dem Buch gefallen, wie die rasante Action und das es voll ist mit Handlung, denn es passiert bis zum Ende hin wirklich viel und auch noch ein paar Überraschungen. Aber ich musste immer wieder darüber stutzen, wie leicht die Beiden es hatten, egal was sie gebraucht haben, Kleidung oder sogar ein Schiff (!), es hatte sich in wenigen Seiten schnell erledigt. Ernsthaft?

"Die Sommerhitze lag wie eine Decke über New Laven, aber wie eine, die man zuvor noch in kochendes Wasser getaucht hatte." - S. 183

In meinen Augen bietet der erste Band viele amüsante und aufregende Stunden, für den richtigen Leser. Hier kommt nicht viel kitschige Liebe vor, hier wird gekämpft und getötet. Die Protagonisten geraten immer wieder in waghalsige Momente und in dieser Welt experimentieren die Magier auf furchtbare Art und Weise mit den Menschen...
Und neben unseren Helden bekommen wir ein ganze Mannschaft aus aufregenden Charakteren (da verrate ich nicht mehr), auf die ich mich jetzt schon riesig freue! Und das Ende...

"Seine Haut wurde blass. seine Venen waren deutlich zu erkennen - blaue Spinnweben, die über seine Finger und sein Gesicht schossen. Sein Körper wurde steif und schüttelte sich. Seine Augen verschleierten sich und wurden zu Kugeln aus Eis." - S. 345

Gelungener Auftakt

Von: thebookpassion Datum : 04.04.2017

thebookpassion.blogspot.de/

Als kleines Mädchen muss Hope mitansehen, wie ihr ganzes Dorf durch das Wirken von Biomanten zerstört wird. Sie ist die einzige Überlebende. Durch Zufall wird sie in einem Kloster aufgenommen und wird dort von einem Kriegermönch in die Kunst des Kampfes unterwiesen. Doch nicht alle heißen es gut, dass eine Frau sich mit der Kampfkunst auseinandersetzt… Red zählt zu den besten Taschendieben in New Lavens. Doch das reicht ihm nicht, denn er will seine zu Hause vor dem Untergang bewahren… Das Schicksal bring die beiden auf überraschende Art und Weise zusammen und beide kämpfen für das Ziel die Ungerechtigkeit im Imperium endlich zu besiegen.


Wie so oft ist in „Empire of Storms“ der Kampf gegen die Unterdrückung und für die Freiheit eines jeden ein zentrales Grundthema, verfeinert mit dem Wunsch nach Rache und Vergeltung verschiedener Figuren. Die Grundthemen werden jedoch geschickt mit anderen Themen und witzigen Figuren verwoben, sodass der Roman etwas ganz Eigenes hat.
Biomanten des Imperiums versetzen das Land in Angst und Schrecken, da jeder für die grausamen und schmerzhaften Versuche ausgewählt werden könne, denn Biomanten sind dazu fähig Menschen und Tiere nach ihrem Willen zu verändern. Sie wollten die ultimativen Waffen entwickeln, um das Imperium zu schützen und so sehen sie die Opfer, derer die sie zur Entwicklung der Waffen benötigen, als absolut notwendig an.
Auch das Frauenbild spiel eine durchaus wichtige Rolle in dem Roman, so wird Hope gejagt und verachtet, da viele der Ansicht sind, dass Frauen nicht zum Kämpfen geeignet sind und sich lieber sicher und zu Hause beschäftigen sollen. Doch Hope als auch Red sehen dies anders. So betont Red beispielsweise in einer Szene, dass es absolut egal ist, wer oder was man ist und nur die Taten und das Können zählt. Der Autor bringt diese Themen absolut geschickt in die Geschichte ein, sodass man beim Lesen praktisch nebenbei zum Nachdenken angeregt wird und nicht mit der Moralkeule geschwungen wird. Im Vordergrund steht definitiv das bunte, gefährliche und auch amüsante Abenteuer der beiden.

Red ist voller taten Drang, oft ziemlich leichtsinnig und frech. Er war mir von vornherein sehr sympathisch und die Figur verleiht der Geschichte deutlich mehr Witz und Spannung. Er möchte etwas bewirken und die Welt bzw. das Leben der Leute, die er in sein Herz geschlossen hat, verbessern. Trotz dem Wunsch das Leben der anderen zu verbessern hat er auch durchaus verschlagene Seiten und nimmt es mit den Versprechen nicht immer so ernst.
Hope ist dagegen das komplette Gegenteil von Red. Sie ist äußert diszipliniert und für sie sind versprechen und Schwüre heilig. Ihr Leben bei den Mönchen und auch die Vergangenheit ihres Dorfes hat sie stark geprägt und sie weigert sich zunächst Beziehungen zu anderen Menschen aufzubauen.

Die Sprache der Figuren ist oft ordinär, dies passt aber perfekt zu der Geschichte, da sich diese zum Größtenteils in den schlechteren Gegenden des Imperiums abspielt. Eine blumige Wortwahl hätte daher zu der Geschichte von Red und Hope nicht gepasst. Durch recht kurze Kapitel gelingt es dem Autor konstant Spannung aufzubauen und eine gewisse Dynamik in die Geschichte zu bringen.

Insgesamt konnte mich „Empire of Storm“ absolut begeistern und ich freue mich schon auf die Fortsetzung, um mehr über die beiden Figuren zu erfahren. Vor allem Reds Art und Humor haben es mir angetan und ich musste ihn einfach in mein Herz schließen.

Rezension zu "Empire of Storms - Pakt der Diebe"

Von: Zsadista Datum : 28.03.2017

zsadista.blogspot.de

Das Imperium ist ein gewaltiges Reich, das sich über mehrere Kontinente erstreckt. Regiert wird das Ganze von einem gottgleichen Kaiser mit einer besonderen Armee. Die Biomanten. Das sind die mächtigsten Zauberer, die je einer erlebt hat, und unendlich skrupellos.

So passiert es auch, dass diese Biomanten einfach das Dorf der kleinen Hope ausrotten. Nur sie kann fliehen. Sie wird von Mönchen aufgegriffen und in ihrem Orden aufgenommen. Dort wird sie dann auch zur Kriegerin ausgebildet.

Doch auch Reds Eltern sind tot. Er schlägt sich als Straßendieb durch.

Und dann treffen diese beiden unterschiedlichen Charaktere aufeinander. Können sich die beiden zusammen raufen um an einem Strang zu ziehen? Denn auch wenn es auf den ersten Blick so erscheint, sind ihre Gegner die gleich und ihre Vorstellungen nicht weit voneinander entfernt.

„Empire of Storms – Pakt der Diebe“ ist der Auftakt einer Fantasy Reihe aus der Feder des Autors Jon Skovron.

Das Cover mutet etwas nach Jugendroman an. Der Inhalt ist jedoch eher für Erwachsene gedacht. Es ist recht einfach gehalten, trotzdem hat es mich direkt angesprochen.

Die Story ist eine Sache für sich. Ich fand das komplette Paket eine wahnsinnig gute Zusammenstellung mehrerer Genre. Es liegt hier kein klassischer Fantasy Roman vor. Die Biomanten sind keine Magier im üblichen Sinne. Sie sind eher Wissenschaftler, die Menschen und Tiere verändern können.

Durch die Welt der Inseln sind hier sogar Piraten zu finden. Auch einen Schlag ins Mittelalter wird einem hier geboten. Selbst ein bisschen Steampunk steckt in dem Buch. Mir hat das sehr gut gefallen.

Die Geschichte ist stellenweise ziemlich derbe und ruppig. Die Piraten hatten ein loses Mundwerk, von dem sie viel Gebrauch machten. Und auch sonst blieb keiner hinten stehen.

Der Schreibstil selbst hat mir sehr gut gefallen. Durch die recht kurzen Kapitel lies sich das dicke Buch sehr gut lesen. Das Werk hat über satte 580 Seiten. Und es war es wert, sie alle bis zum Ende zu lesen. Jetzt bleibt mir nur noch, auf den nächsten Teil zu warten.

Das einzige, was mir nicht so gefallen hat, war die Mini-Karte ganz am Anfang des Buches. Ich liebe Karten in Büchern und ich hätte sie mir einfach etwas größer gewünscht. Ich hatte, ehrlich gesagt, Probleme die Namen zu lesen.

Eine tolle neue Fantasy-Trilogie

Von: horrorbiene Datum : 26.03.2017

https://armariumnostrum.wordpress.com/

Eigentlich versuche ich mich mit neuen Trilogien etwas zurückzuhalten, da mein SUB einfach zu hoch ist, doch die Beschreibung und das Cover haben mich dann doch dazu verleitet, dieses Buch zu lesen und ich habe es keine Sekunde bereut. Obwohl dies Skovrons erster Fantasy-Roman ist, schreibt er wirklich grandios, so dass mich das Buch wirklich packen konnte. Zudem hat er hier erfolgreich mehrere Elemente zu seiner eigenen Welt zusammen gestellt: Piraten, Diebe, Revolver und mystische Schwerter sind nur einige davon. Ich möchte nicht zu viel vorweg nehmen.
Es gibt, wie der Klappentext vermuten lässt, zwei Hauptcharaktere: Hope, die von den Vinchen zur Kriegerin ausgebildet wird und Red, ein rotäugiger in seinem Viertel berühmt und berüchtigter Dieb. Beide sind gleich alt, beide wurden aufgrund ihrer Vergangenheit zu dem, der sie jetzt sind. Der Leser begleitet abgwechsend jeweils einen von ihnen. Zwischendurch wechselt die Perspeltive auch mal zu einem Nebencharakter.
Dieser Auftaktband ist wirklich geschickt aufgebaut: Er ist in vier „Teile“ aufgeteilt, zwischen denen jeweils ein wenig Zeit vergeht. Auf diese Weise macht Skovron es möglich, dass der Leser sowohl bei Red als auch bei Hope Lebensabschnitte miterlebt und somit nachvollzieht wie die Figuren zu dem wurden, der sie letztlich sind. Oft ist es so, dass ein Charakter dargestellt wird und klar ist, dass seine Vergangenheit bedeutsam war und man nach und nach erfährt, was dies bedeutet. Hier ist der Leser live dabei, was mir sehr gut gefallen hat, da dadurch die Charaktere lebendiger und sympathischer wurden. Nach etwas mehr als der Hälfte und „Teil 4“ hatte ich das Gefühl, dass die Haupthandlung beginnt. Das mag zwar viel klingen, doch die ersten drei Teile haben sich genauso gut gelesen wie der Hauptteil.
In diesem letzten Teil sind noch einmal zwei neue Charaktere zur Gruppe gestoßen, die beide ebenfalls sehr interessant sind. Ich persönlich hätte es schön gefunden, wenn auch über Alash in den ersten Teilen berichtet worden wäre. Bei Brigga Lin ist das zwar der Fall gewesen, doch auch in ihrem Fall hätte ich noch mehr gut gefunden. Das Buch hat ja „nur“ 577 Seiten, da wäre noch etwas mehr drin gewesen. Das wäre der Atmosphäre sicher sehr zuträglich gewesen. Es ist aber auf keinden Fall so, dass dem Buch nun etwas fehlt. Im nächsten Teil gibt es bestimmt noch ausreichend Gelegenheit die beiden näher kennenzulernen.
Das Buch ist nicht in sich abgeschlossen, sondern endet nur an einem Sinnabschnitt. Die Entwicklung, die am Ende passiert, war zwar kein Überraschungsmoment, aber doch so erstaunlich, dass ich nun eigentlich gern sofort weiter gelesen hätte. Es wurde immer mal wieder angedeutet, dass es eine größere Bedrohung für das Imperium gibt und die Biomanten (die Magier dieser Welt) im Prinzip sich nur für einen Kampf gegen diesen Feind rüsten. Wie genau diese Bedrohung aussieht ist jedoch nicht genannt worden und ich bin sehr gespannt, wie sich „gut“ und „böse“ im Verlauf der Trilogie noch entwickeln werden.
Gut gefallen hat mir vor allem Skovrons Schreibstil, der es mit gezielt eingesetzten „neuen Wörtern“ (die eigentlich nicht neu sind) geschafft hat eine eigene Sprache des Stadtteils Paradieskehre zu erschaffen, was die Geschichte unheimlich atmosphärisch gemacht hat. So ist z.B. eine Mieze eine junge Frau, ein Kater ein junger Mann und fein bedeutet u.a. „alles klar?“. Ein Glossar zu dieser Sprache befindet sich im Anhang.

Fazit: Mit Empire of Storms. Pakt der Diebe hat Jon Skovron einen wirklicht guten Trilogieauftakt geschrieben, der sehr vielversprechend für den weiteren Verlauf der Trilogie ist. Mit seinem geschickten Aufbau, hat der Leser die Hauptcharaktere Hope und Red von Kindesbeiden an kennen gelernt, so dass ich sie von Beginn an sehr sympathisch fand. Wie es sich für einen guten Trilogieauftakt gehört, ist der Leser am Ende des Buches bestens darauf vorbereitet die entscheidende Handlung aufzunehmen: Die Chraktere und die Welt sind vorgestellt und man konnte eine Beziehung zu ihnen aufbauen, allerdings ist mir noch nicht ganz klar, wie genau es weiter geht, da dahingehend nur Andeutungen gemacht wurden. Nun bin ich so richtig angefixt auf den zweiten Teil!

Empire of Storms - Pakt der Diebe

Von: N. Özer aus Köln Datum : 24.03.2017

Die Geschichte handelt von zwei Kindern, die im Alter von acht Jahren verwaist sind. Der Junge, Red, beabsichtigt, der größte Dieb zu sein, den es je gegeben hat. Das Mädchen, Hope , wird von einer Gruppe von Elite-Kriegern geschult. Ihr Ziel ist es, den Tod ihrer Eltern zu rächen.

Wenn ich ein neues Buch in die Hand bekomme, tendiere ich dazu, meine Erwartungen runterzuschrauben. Einfach aus der Furcht, enttäuscht zu werden. Das bedeutet aber auch, dass ich von Zeit zu Zeit eine angenehme Überraschung erlebe. Dies war hier der Fall. Das Buch war absolut fantastisch!

Was ich definitiv geliebt habe, war:

• Obwohl Hopes als auch Reds Charakter am Anfang eher flach erschienen, war dies doch die beste Voraussetzung für Charakterentwicklung. Da wir die Geschichte aus der Sicht beider Charaktere erfassen, können wir deren Gedanken und Gefühle besser verstehen. Die Charakterentwicklung beschleunigt sich vor allem wenn die beiden aufeinandertreffen.
• Die Chemie zwischen Red und Hope hat einfach gestimmt. Es hat so viel Spaß gemacht, beide zusammen zu erleben.
• Das Risiko eines Fantasy Buches ist immer dies: die Welt. Sie ist das Wichtigste, denn ihr leben die Charaktere. Als Leser muss man in die Welt hineingezogen werden, man muss das Verlangen spüren, darin Leben zu wollen. Das Risiko hierbei ist immer: Info-Dump. Bei diesem Buch ist es zum Glück nicht der Fall! Die Welt ist am Anfang recht skizzenhaft, erweitert sich mit jedem Kapitel, in dem die Charaktere reisen. Es ist weniger ein Erzählen und mehr ein Erleben.

Ich empfehle dieses Buch jedem Fantasy-Liebhaber!

High Fantasy vom Feinsten

Von: Sonne Datum : 20.03.2017

www.back-down-to-earth.de/

"Unglaublich, oder?" Seine roten Augen glänzten im dämmrigen Licht des Mondes, das durch das Fenster fiel. "Die Mittel und der Einfallsreichtum, die die Leute darauf verwenden, etwas Neues zu finden, das sie verdummen lässt."
Sie musste tatsächlich kurz lachen.
"Ich bin übrigens Red", sagte er und hielt ihr die Hand hin.
"Mein Name ist Bleak Hope", sagte sie und ergriff sie. "Obwohl die meisten mich nur Hope nennen."
Sein Lächeln kehrte zurück. "Hope und Red. Das klingt gut zusammen, findest du nicht?"
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INHALT:
Als er mit acht Jahren ein Waisenkind wird, findet sich der junge Red in der Paradieskehre wieder - der Unterstadt von New Laven, wo es schmutzig ist und vor Verbrechern wimmelt. Zum Glück findet er in der Bewohnerin Sadie eine Mentorin, die ihn alles lehrt, was er wissen muss, um zu überleben. Und bald hat er ein Ziel: Der größte Dieb von allen zu werden. Währenddessen ergeht es Hope auf den Südlichen Inseln ganz ähnlich: Nachdem Biomanten des Imperiums alle Bewohner ihres Dorfes getötet haben, wird auch sie zur Waisin. Sie hat das Glück, bei den Vinchen, fähigen Mönchskriegern, aufgenommen zu werden - und verbotenerweise unterweist sie einer davon in der Kunst des Kampfes. Jahre später ist sie eine wahre Kriegerin. Als sie von Rache getrieben in New Laven auf Red trifft, schließen die beiden einen Pakt: Nicht eher zu ruhen, als dass sie die Biomanten gestürzt haben...

MEINE MEINUNG:
Angefangen hat er im Young Adult-Fantasy-Bereich, nun ist er bei der Adult Fantasy angekommen: Jon Skovrons Auftakt der "Empire of Storms"-Trilogie ist ein Schmuckstück des Genres. Natürlich gibt es einige altbekannte Storyelemente, wie etwa das grausame und unterdrückendes Imperium, die strikte Unterteilung in Arm und Reich und die beginnende Rebellion. Aber das sind gleichzeitig auch die Punkte, die High Fantasy ausmachen, und hier werden sie wunderbar mit einer ganz eigenen Geschichte verwoben. Erzählt wird "Pakt der Diebe" aus der personalen Sicht von Red und Hope, später kommt auch noch eine gewisse Brigga Linn zu Wort. Der Schreibstil ist wortgewaltig, einnehmend und detailreich, besonders in den Dialogen in der Kehre aber auch ziemlich vulgär, woran man sich erst gewöhnen muss.

Red ist ein charmanter Protagonist, den man mit seiner vorlauten Klappe und seinem jugendlichen Übermut schnell ins Herz schließt. Wie es sich für einen Jungen in seinem Alter gehört, will er sich natürlich ständig beweisen - aber über seine Intelligenz und sein gutes Herz kann er damit nicht hinweg täuschen. Hope ist das ziemliche Gegenteil von ihm: Ihr halbes Leben hat sie bei Mönchen verbracht, keuschen, aber teilweise grausamen Männern. Zuneigung hat sie nur durch ihren Meister Hurlo und später durch den Kapitän Carmichael erfahren, doch wen sie liebt, den verliert sie auch. Da ist es nicht verwunderlich, dass ihr Vertrauen eher schwer fällt. Trotzdem ist sie jemand, der sich für andere einsetzt, und auch wenn sie ein wenig zu perfekt ist, ist sie durchaus sympathisch. Seine große Stärke zeigt der Autor aber mit seinen Nebenfiguren. Sadie die Ziege, Reds raue und gleichzeitig gutmütige Mentorin; sein treuer bester Freund Filler und seine freiheitsliebende Kumpanin Nessel, sie alle lassen das Buch hinreißend lebendig werden.

Tatsächlich dauert es eine ganze Weile bis zum ersten Aufeinandertreffen der Protagonisten und in diese Phase haben sich ehrlich gesagt auch ein paar Längen eingeschlichen - vor allem, weil es seine Zeit dauert, mit den Formulierungen und der Welt warm zu werden. Nachdem man aber hinein gefunden hat, lassen die Geschehnisse einen bald nicht mehr los. Red schlägt sich auf den Straßen herum, während Hope erst trainiert wird und dann auf Seefahrt geht - in beiden Welten ist das Leben auf jeden Fall nicht einfach. Eine Prise Piraterie und eine ganze Handvoll Action tun ihr Übriges, um bei Laune zu halten. So richtig hatte mich das Buch dann aber erst, als die beiden sich endlich begegnen, denn gemeinsam sind sie ein großartiges Gespann, das sich perfekt ergänzt. Ab der Hälfte gibt es kaum noch eine ruhige Minute, ein Kampf folgt auf den nächsten, ohne dabei auf ein gutes Maß Witz zu verzichten. Natürlich wird es zum Ende hin dramatisch - und die Ausgangslage für den nächsten Band ist eine gänzlich andere. Aber das macht es nur umso spannender.

FAZIT:
Ich habe meine Zeit gebraucht, um völlig in diese gewalttätige, schmutzige und vulgäre Welt einzutauchen, die Jon Skovron in "Pakt der Diebe" erschaffen hat. Nachdem ich jedoch die Charaktere lieb gewonnen hatte, gab es kein Entkommen mehr. Eine wendungsreiche, spannende Geschichte, auf die in Band 2 wahrscheinlich noch eine Schippe drauf gelegt wird. Sehr gute 4 Punkte!

Empire of Storms

Von: Niklas' Leseblog aus Freiburg Datum : 19.03.2017

niklas-leseblog.jimdo.com

Hope ist noch ein Mädchen, als ihr Dorf von den Magiern des Kaisers angegriffen und dem Erdboden gleichgemacht wird. Sie allein überlebt und findet in einem Kloster nicht nur Unterschlupf, sondern wird dort auch von den Kriegermönchen in den Kampfkünsten unterwiesen.
Red ist ein Straßenjunge, der in den finsteren und überfüllten Gassen New Lavens zum besten Taschendieb heranwächst, den das Imperium je gesehen hat. Jahre vergehen – doch als Hope und Red einander auf schicksalhafte Weise begegnen, schließen sie einen Pakt, der die Zeit der Ungerechtigkeit beenden wird …

Mal eine etwas andere Fantasy-Geschichte mit tollen Ansätzen, bunten Ideen und jeder Menge Fantasy-Mischung. So zum Beispiel auch einigen Steampunk-Elementen, die im Buch vertreten sind. Alles in allem eine interessante und nett zu lesende Geschichte, die Lust auf mehr macht.
Die Story ist nämlich spannend und packend, was auch am Schreibstil liegt: Der ist gut und flüssig zu lesen, sodass man flott durch die Geschichte kommt.
Die Protagonisten sind gut gestaltet, sehr authentisch und sympathisch. gerade Hope und Red werden natürlich stark hervorgearbeitet, aber auch die weiteren "Nebencharaktere" wissen in ihren Rollen zu überzeugen.

Fazit: Unterhaltsame Fantasy mit vielen neuen Ideen, die Lust auf mehr macht und an eine Mischung aus Aassassins Creed und Dishonored erinnert.

Echte Kerle aus der Kehre...

Von: Isa Datum : 16.03.2017

www.nerd-aber-herzlich.de/

Kurzbeschreibung:

Hope, erlebt schreckliches in Ihrer Kindheit und wächst seitdem bei einem Mönchsorden auf. Dort lernt sie nicht nur die Kampfkunst des Ordens sondern auch viel für Ihr späteres Leben. Dieses missfällt allerdings einigen Ordensmitgliedern und schon bald muss sich Hope auf den Weg in die große weite Welt machen…

Red, hat auch bereits einige Schicksalsschläge hinter sich, bevor er anfängt sich als Dieb durchzuschlagen. Sein Ziel ist es der beste Dieb aller Zeiten zu werden…

Eines Tages verbinden sich die beiden Schicksale von Hope und Red miteinander … Aber es gibt in der Welt noch viel mehr, wie z.B. die mysteriösen Biomanten, welche anscheinend die Natur kontrollieren können.

Klappentext:

Hope ist noch ein Mädchen, als ihr Dorf von den Magiern des Kaisers angegriffen und dem Erdboden gleich gemacht wird. Sie allein überlebt und findet in einem Kloster nicht nur Unterschlupf, sondern wird dort auch von den Kriegermönchen in den Kampfkünsten unterwiesen. Red ist ein Straßenjunge, der in den finsteren und überfüllten Gassen New Lavens zum besten Taschendieb heranwächst, den das Imperium je gesehen hat. Jahre vergehen – doch als Hope und Red einander auf schicksalhafte Weise begegnen, schließen sie einen Pakt, der die Zeit der Ungerechtigkeit beenden wird …

Fazit:

Die Geschichte hat mich von Anfang an gefesselt. Ich wollte permanent wissen wie es weiter geht und ich wollte das Buch nie zur Seite legen. Das ist natürlich immer ein sehr gutes Zeichen. Das Buch beginnt sehr spannend und ein wenig mysteriös und teilweise auch ziemlich Humorvoll. Die Spannung lässt auch beim weiterlesen nicht nach und die gesamte Geschichte hat einen tollen Fluss. Alles lässt sich locker – leicht lesen und es gibt keine unangenehmen längen. Langeweile kam bei mir jedenfalls absolut nicht auf.

Die Sprache / der Schreibstil passt zu der Geschichte und ist ziemlich dreckig, derb und rotzig. Aber genauso stelle ich mir eine Welt mit Piraten, Schurken und Halunken auch vor. Das häufige Fluchen störte mich also nicht, allerdings hätten die Flüche vielleicht noch ein wenig vielfältiger sein können. Die Charaktere sprechen oft in einem gewissen Slang und da wiederholen sich manche Sprüche und Wörter aber auch einfach häufiger.

Magie wird in der Geschichte auf besondere Art und Weise gewirkt und hat vor allem mit biologischen Veränderungen zu tun, was ich sehr erfrischend fand. Der Autor hat sich dazu wirklich viele Gedanken gemacht und etwas besonderes erschaffen. Meiner Meinung nach ein sehr gelungener Auftakt, welcher mich extrem gut unterhalten hat.

Sehr zu empfehlen für Fans von Schurken, Piraten und ähnlichem Gesocks gemischt mit Magie, Fantasy und einem Hauch Biologie und Wissenschaft. Wirklich eine Großartige Mischung.

Mal etwas anderes

Von: Mandys Bücherecke Datum : 14.03.2017

glutton-for-books.blogspot.de/

Inhalt
Hope lebt im Imperium der Stürme. Regiert wird es durch den Kaiser und seine Biomanten. Diese können mit Leichtigkeit Menschen töten. So wird auch Hopes Dorf ausgelöscht und sie überlebt als Einzige. Als sie in einem Kloster aufgenommen wird, lernt sie zu kämpfen mit dem Ziel irgendwann Rache zu nehmen. Eines Tages trifft sie auf Red, der zum besten Taschendieb geworden ist und sie schließen einen Pakt, denn sie haben das gleiche Ziel.

Meine Meinung
"Empire of Storms- Pakt der Diebe" ist ein Buch, das ich vor dem Lesen unterschätzt habe. Es beinhaltet so viele Elemente. Am Anfang hatte ich das Gefühl in einer eher mittelalterlichen Fantasywelt zu stecken, dann gibt es Piraten, Abenteuer, Magie und sogar Steampunkelemente. Das macht den ganzen Weltenkomplex vielfältig und interessant und ich habe es genossen in die Welt des Buches einzutauchen, auch wenn ich zunächst ein paar Einstiegsschwierigkeiten hatte. Die Idee dahinter war völlig nach meinem Geschmack.

Der Plot beginnt recht ruhig, aber das finde ich hier auch sehr passend, da man Hope und Red kennenlernt und die beiden begleitet lange bevor sie sich kennenlernen. Man erfährt, was mit Hopes Dorf geschah und wie sie ausgebildet wird, ähnlich bei Red, der als Waise endet. Beide entwickeln sich und werden älter. Ich fand beide erstklassig ausgearbeitet und ich mochte es sie auf ihrem Weg zu begleiten. Auch die anderen Figuren des Buches waren spannend, auch wenn sie mir oft zu blass blieben.

Nachdem die beiden aufeinander treffen, nimmt der Plot einiges an Fahrt auf, wird aber auch blutig und brutal, sodass es hier nichts für zartbesaitete ist. Der Autor nimmt kein Blatt vor dem Mund und schreibt teils sehr vulgär, was aber irgendwie zu dem Setting des Buches passt. Ansonsten ist der Schreibstil sehr humorvoll und spannend. Das Geschehen wird aus verschiedenen Perspektiven geschildert, erinnert aber eher an einen auktorialen Erzähler.

Viele Wendungen des Buches fand ich überraschend und insgesamt war es wirklich spannend und unterhaltsam und mal etwas anderes. Das Ende bietet einen kleinen Cliffhanger, sodass ich mich schon jetzt auf die Fortsetzung freue.

Fazit
"Empire of Storms- Pakt der Diebe" bietet so viel mehr, als ich vor dem Lesen dachte und es bietet mal etwas Neues. Die Mischung aus Fantasy, Steampunk, Magie, Piraten und einer mittelalterlichen Welt fand ich gelungen und auch der Plot konnte mich insgesamt überzeugen. Nur die vulgäre Sprache war nicht immer mein Fall, auch wenn sie gut zum Buch passt.

Ein Fantasy-Highlight

Von: Gwees Bücherwelt Datum : 06.03.2017

gweesbuecherwelt.blogspot.de

Der neue Fantasyroman ist mir tatsächlich nur zufällig aufgefallen. Ein Blick auf den Klappentext konnte mich allerdings bereits überzeugen. Das Cover lässt neben dem Original etwas zu wünschen übrig, aber das Rot-Blau ist dafür sehr auffällig. Im Buch gibt es, wie es sich für einen Fantasyroman schon fast gehört, eine Karte und ein Glossar. Die Karte ist leider sehr winzig gedruckt. Man hat dabei eine Sicht auf die Weltkugel und die Stadt New Laven, bei der man leider nicht viel erkennen kann.

Die Geschichte beginnt recht gemächlich. Man wird langsam an die beiden Protagonisten herangeführt und lernt sie aus der Distanz kennen. Man lernt die beiden und ihre Marotten dann schließlich über mehrere hundert Seiten kennen. Man könnte meinen, dass es sich dadurch zäh liest, aber dem ist ganz und gar nicht so. Stattdessen passiert einfach immer irgendetwas. Hope wächst als Kriegerin und Dienerin auf, während Red sich als Dieb durchschlagen muss. Man erfährt viele kleine Details, die später tatsächlich noch wichtig werden. Die Atmosphäre ist wirklich gut geschaffen. Gerade in Reds Perspektive, in der Paradieskehre, bekommt man ein sehr intensives Bild von der Umgebung. Der Autor hält sich dabei nicht zurück und berichtet von einem übel verschmutzten Viertel. Auffälliger ist aber die Brutalität, die immer wieder in den Vordergrund rückt. Anfangs war ich noch skeptisch, ob es sich nicht wieder legt, aber über das ganze Buch hinweg geschehen Dinge, die sensiblen Menschen aufstoßen könnten. Um ein noch recht harmloses Beispiel zu nennen, wird einem Charakter fast am Anfang ein Ohr abgebissen. Manchmal hätte es für meinen Geschmack nicht so detailliert beschrieben werden müssen. Davon abgesehen ist der Roman aber wirklich spannend. Vor allem, als Hope und Red aufeinandertreffen, kommt die Handlung richtig in Gang und man hetzt von einem Ereignis zum anderen. Die Verwicklungen sind wirklich sehr gut gemacht und viele Handlungsstränge werden verwoben. Dabei gibt es auch einige sehr überraschende Enthüllungen. Und auch das Ende hat es wirklich in sich und macht neugierig auf die Fortsetzung.

Zugegeben sind die Charaktere anfangs alle etwas gewöhnungsbedürftig. Während Hope obgleich ihrer tragischen Herkunft sogar noch recht normal wirkt, sind Red und seine Freunde eine sehr ungewöhnliche Bande. Red ist sehr von sich selbst überzeugt und ein richtiger Sprücheklopfer. Hope wiederum ist diszipliniert und ruhig. Beide sind nicht auf den Kopf gefallen und geben ein perfektes Protagonistenpaar ab, indem sie sich gegenseitig immer wieder fordern. Ich persönlich konnte mit Red mehr anfangen als mit Hope, da er viel offener war und ich auch das Gefühl hatte, dass seine Perspektiven mehr Raum eingenommen haben. Insgesamt sind alle Charaktere glaubwürdig und viele auch sympathisch. Man hat das Gefühl, wirkliche Menschen vor sich zu haben, auch wenn nicht jeder detailliert skizziert wird. Spannend fand ich auch den Charakter Brigga Lin, der erst später im Roman auftritt.

Der Schreibstil Skovrons liest sich sehr leicht. Für die Welt seines Romans hat er teilweise eine ganz eigene Sprache erfunden, die hinten im Glossar noch einmal genauer erläutert wird. Manchmal war es etwas anstrengend die vielen Begriffe wie Kater und Mieze für Mann und Frau zu lesen, aber generell schafft es eine gute Atmosphäre. Gerade die „Gossensprache“ zieht sich durch den ganzen Roman, da Red mit ihr aufgewachsen ist. Hope spricht dafür relativ normal. Ich fand es tatsächlich recht beeindruckend wie gut sich die Sprache durch den ganzen Roman zieht und sich die verschiedenen Ausdrücke irgendwann einprägen.

Als ich den Roman begann, war ich sehr skeptisch. Diese Skepsis habe ich allerdings mit jedem Kapitel mehr und mehr abgeschüttelt. Und nachdem ich nun den Roman beendet habe, komme ich nicht umhin, ungeduldig auf die Übersetzung des zweiten Bandes zu warten. Das Buch konnte mich restlos begeistern. Gerade die Tatsache, dass es mal etwas Anderes ist und einen sehr verworrenen Plot hat, den man nicht sofort durchschauen kann, macht es zu einem richtigen Highlight. Man lernt die Charaktere – ob nun Protagonisten oder Nebencharaktere – so intensiv kennen, dass man nicht anders kann als mitfiebern. Jon Skovron hat eine wirklich faszinierende Welt erschaffen. Dies ist seit langem mal wieder eines der Bücher, bei denen man sich wünscht, nie die letzte Seite zu erreichen, oder am liebsten nochmal von vorne anfangen würde.

Fazit:
„Empire of Storms – Pakt der Diebe“ brilliert mit einer atmosphärischen Welt, liebenswürdigen Charakteren und einer wirklich ausgefuchsten Handlung. An keiner Stelle wird es langweilig. Fantasylesern kann ich dieses Schätzchen wirklich ans Herz legen.

Gesamt: 5/5

Inhalt: 5/5
Charaktere: 5/5
Lesespaß: 5/5
Schreibstil: 4/5

Toller Buchreihen Auftakt

Von: Lilly Datum : 03.03.2017

lilianlovesbooks.blogspot.de/

Ich habe selten einen bunteren und lustigeren Haufen an Charakteren in einem Buch gesehen. Und das obwohl der Handlungshintergrund eigentlich eher ernster Natur ist. Biomanten haben das Unglück über Hopes Dorf gebracht, ihre Familie ausgelöscht, so das sie nur noch eines kennt - Rache.
Red hat mit ihnen auch keine guten Erfahrungen gemacht und auch er hasst die Biomanten, als sich ihre Wege kreuzen, schon bald erkennen die beiden das sie einen Gemeinsamen Feind haben und zusammen müssen. Klingt nach einer schlichten Handlung, aber es steckt noch sehr viel mehr in diesen tollen 600 Seiten.

Hope ist auf den ersten Blick kühl und wirkt abweisend, aber das täuscht. Tief in ihr steckt ein liebes Mädchen das jedoch ehrgeizig und gezielt ihre Ziele verfolgt. Red, ist ein sympatischer Dieb, besitzt Humor und ein weiches Herz. Sadie, die Draufgängerin und auch Mama-Ersatz für Red, ist eine gute Seele und auch Ex-Kapitän. Ihre Art ist wirklich erfrischend. Nessel, eine hübsche Kämferin die loyal ist und nicht nur optisch was hermacht. Sie alle haben das Buch so ungemein lesenswert gemacht.

Das liegt nicht zuletzt am Schreib/Sprechstil. Ich habe wirklich oft gelacht. Diese Ausdrücke die da vorkommen sind wirklich nicht ohne. Von Runzler, Eier und Schwänze und einer Menge "verpisst" ging es eher locker zu und was soll ich sagen, es passte einfach super zu allem.

Fazit:
Für mich ein Buch das wirklich zu lesen Spaß machte. Die Handlung war spannend aber die Charaktere haben mir am meisten gefallen. Sie wirkten durchweg identisch und zu

Äußerst guter Fantasy-Roman!

Von: wortgeflumselkritzelkram Datum : 27.02.2017

https://wortgeflumselkritzelkram.wordpress.com/

"Empire of Storms - Pakt der Diebe" von Jon Skovron ist 2017 bei Heyne erschienen.

Zum Inhalt: Das Reich der Stürme wird von einem mächtigen Imperator beherrscht, der seine Macht mit Hilfe von Biomanten aufrecht erhält. Diese Biomanten sind es, die das Dorf des Mädchens Hope zerstören. Allein Hope überlebt und findet Unterschlupf in einem Kloster der Vinchen, in dem sie vom Abt verbotenerweise in den Kampfkünsten der Mönche unterrichtet wird. Als sie auch von dort fliehen muss, schwört sie Rache an den Biomanten. Zur gleichen Zeit findet sich Red, nach dem Tod seiner Eltern, in den Straßen des Armenviertel von New Laven wieder und wächst dort zum besten Meisterdieb der Gegend heran. Als sich Hope und Red Jahre später begegnen, schließen sie einen Pakt, um sich gegenseitig zu helfen und die Ungerechtigkeit im Reich der Stürme zu beenden…..

„Die, die alles verloren haben, sind frei, jemand zu werden. Sie bezahlen einen hohen Preis, aber so verhält es sich immer mit wahrer Größe.“ – Aus dem Buch der Stürme

Diese Geschichte startet eher in einem gemächlichen Tempo und wir lernen zunächst Hope und Red in aller Ruhe kennen – wie sie aufwachsen, wie sie fühlen und denken. Und das ist keinesfalls langatmig, sondern eher schon liebevoll und detailreich geschrieben, so dass einem die zwei mit all ihren Facetten schnell ans Herz wachsen.

Die Welt, in der die zwei aufwachsen, ist eine blutrünstige Welt, in der es ebenso Piraterie wie Seeungeheuer gibt, und die von einem Imperator und seinem Rat der Biomanten beherrscht wird. Diese Biomanten, eine Gruppe von Magiern, schrecken weder vor Mord noch schrecklichen Menschenversuchen zurück und verbreiten eine recht grausame Schreckensherrschaft (und das ist tw. wirklich nichts für zartbesaitete Leser).

„In seiner gefühllosen Majestät, mag der Sturm so leicht geben, wie er nimmt. Trauere nicht so sehr um das, was verloren ist, dass du nicht siehst, was gewonnen werden kann.“ Aus dem Buch der Stürme

Und so gibt es im Reich der Stürme die betuchte Oberschicht, die von den Truppen des Imperators geschützt wird und die Armenviertel, in denen der Großteil der Geschichte spielt. Der Autor geht sehr ins Detail bei seinen Beschreibungen und so entfaltet sich für mich die ganze Welt von Hope und Red vor meinem geistigen Auge. Ich begleite sie auf ihren Schiffsreisen, streune mit ihnen durch das Armenviertel von New Laven, bin bei Prügeleien und Diebestouren dabei, treffe auf Reds Cousin und andere, den beiden Hauptfiguren wohlgesonnene Menschen, aber auch auf Schurken und Bösewichte, die Hope und Red an den Kragen wollen. Auch seine Protagonisten inkl. sämtlicher Nebenfiguren beschreibt Jon Skovron mit Liebe zum Detail und so fühle ich mich wie ein Teil der Gruppe rund um Hope und Red: Der skurrilen Sadie, Reds bestem Mann Filler, der hübschen Nessel und allen anderen Menschen, die das Buch bevölkern.

Teilweise nutzt der Autor eine etwas derbe, umgangssprachliche Sprache – dies hat mich persönlich nicht gestört, da es für mich einfach in den Kontext passte. Manche Begriffe scheint er speziell für dieses Buch erfunden zu haben – hier gibt es aber netterweise einen Anhang, in dem einige von diesen erläutert werden. Besonders nett fand ich persönlich Salzkopf – eine liebevolle Beleidigung für jemanden, der sich dumm verhält.

Das Ende kommt langsam, gewaltig und ungeheuer spannend und – leider – mit einem Cliffhanger. Allerdings lässt sich dieser wirklich gut aushalten.

Dieses Buch ist ganz großes Kino für mich, Fantasy vom Feinsten und ein Buch, das ich jedem Fantasy-Fan sehr ans Herz legen möchte. Ich bin sehr gespannt, wie es weiter geht ….

Ein toller Fantasy-Roman!

Von: We lived a thousand lifes Datum : 26.02.2017

https://welivedathousandlifes.wordpress.com/

Erster Satz

„Kapitän Sin Toa bereiste diese Meere schon seit vielen Jahren als Händler, und so etwas hatte er bereits gesehen.“

Inhalt
Das Dorf der kleinen Bleak Hope, welches eigentlich nicht ihr richtiger Name ist, wurde, als sie ein kleines Kind war, von Biomanten, den Magiern des Imperiums, zerstört. Sie ist die Einzigste, die überlebt hat. Ihr Schicksal bringt sie zu dem Kloster der Vinchen. Gegen die Tradition des Ordens, wird sie von Hurlo in den Orden aufgenommen und von ihm in der Kunst der Vinchen unterrichtet. Jedoch sind nicht alle Mönche mit den Entscheidungen ihres Großmeisters einverstanden und so kommt es, dass Hope eines Tages fliehen muss.
Red wird als kleines Kind südgeholt, nachdem seine Eltern verstorben sind. Dort trifft er auf Sadie, welche ihn fortan unter ihre Fittiche nimmt. Später ist er ein berüchtigter Straßendieb mit flinken Fingern, vor allem berühmt durch seine roten Augen. Durch Zufall treffen er und Hope aufeinander und sie schließen einen Packt. Denn sie haben einen gemeinsamen Feind. Doch dieser Pakt ist alles andere als harmlos, er erschüttert das gesamte Imperium.

Schreibt-Stil
Ich bin gut in den Schreibstil rein gekommen und er lässt sich sehr flüssig lesen. Manchmal bin ich über Sätze gestolpert, die von der deutschen Grammatik her nicht ganz gepasst haben, weil ein Wort oder die Satzstellung nicht gepasst haben. Allerdings war ich mir nicht sicher ob das so gewollt war.

Charaktere
Hope: Hope wurde nach ihrem Dorf benannt. In ihrem Leben hat sie schon viel Leid erfahren müssen, doch es gab auch gute Seiten. Als ihr Mentor sie zur Kriegerin ausbildet, kann sie endlich Rache an den Biomanten des Imperiums nehmen. Sie ist ein starker Charakter, der auf den ersten Blick vielleicht ein wenig kalt und unnahbar wirkt. Aber dies kommt, denke ich, daher, dass sie ihr Leben lang immer auf sich gestellt war und Gesellschaft anderer Menschen, in der Form wie wir sie kennen, noch nicht erlebt hatte. Sie ist ein schlaues Mädchen, das eine ausgezeichnete Kriegerin ist

Red: Red ist eigentlich nicht sein Geburtsname, Sadie hat ihm diesen gegeben, als sie sich getroffen haben. Eigentlich kommt Red aus einer gehobenen Familie, doch seine Mutter hat sich für die Kunst entschieden, nicht für das Leben der Reichen. So kommt es auch, dass Red ein sehr belesener Junge ist und mehr kann, als nur zu stehlen. Er ist schlau und gerissen und weiß sich immer zu helfen.

Cover und Titel
Das Cover ist einfach gigantisch und wunderschön. Mir gefällt es sehr gut, vor allem wie sich der Titel vom Cover abhebt und man im oberen Teil Red und Hope sehen kann. Zum Titel gibt es nicht viel zu sagen, denn ich finde er ist gut gewählt und kann sehr gut mit der Geschichte in Verbindung gebracht werden.

Fazit
Erst einmal, das Buch hat mir wirklich sehr gut gefallen. Vor allem ab der Stelle, wo sich Hope und Red begegnen, denn ab da wurde es richtig spannend. Davor wurde man in die Geschichte der beiden eingeführt und hat ihr Leben und ihren Werdegang mitverfolgt.
Jon Skovron hat wirklich toll ausgebaute Charaktere, die mir sehr gut gefallen haben. Alle Freunde, die Hope und Red auf ihrem Weg kennengelernt und ins Herz geschlossen haben, habe auch ich in mein Herz geschlossen.
Skovron hat eine ganz eigene Welt geschaffen, die einen auf eine abenteuerliche Reise mitnimmt. Besonders gut hat mir seine Wortwahl an manchen Stellen gefallen. Er hat eigene Sprichwörter und eine eigene Umgangssprache entwickelt, die dem Flair in dem Buch gerecht wird. So zum Beispiel fand ich es immer wieder aufs Neue amüsant, wenn von Kater und Mietze gesprochen wurde, was so viel bedeutet wie Junge und Mädchen.
Natürlich gibt es auch in diesem Buch eine Liebesgeschichte, die erst gerade am Aufkeimen ist und eher eine Nebenrolle spielt und nicht im Fokus steht, aber dennoch von Bedeutung ist.
Ich freue mich schon wahnsinnig auf Teil zwei. Ich hoffe die Übersetzung dauert nicht allzu lange, da der zweite Band erst Ende Februar auf Englisch erscheint.

Lieblingszitat

„Verlieb dich gefälligst nicht in die keusche Mietze.“ Filler war ja nicht hier um ihn daran zu erinnern.

– Red, S. 393f

Würden wir dort gerne leben?
Die Welt des Imperiums der Stürme ist eine Welt ganz für sich. Sie besteht aus vielen kleinen Inseln, die nur mit dem Schiff erreichbar sind. Sie wird in Nord- und Südländer unterteilt, aber ich glaube das Schlimmste an dieser Welt sind die Biomanten. Denn diese führen grausame Experimente an den Bewohnern des Imperiums durch. Das Leben als einfache Leute ist dort nicht unbedingt leicht und angenehm, sondern hart und ungnädig. Dennoch gibt es Orte und Menschen, die diese Welt garantiert lebenswert machen. Aber ich glaube die Gefahr in die Finger der Biomanten zu geraten, wäre mir eindeutig zu hoch, als dass ich in dieser Welt leben wollen würde. Wobei ich gegen einen Besuch bei Hope und Red nichts einzuwenden hätte.

Quelle Zitate – Autor: Jon Skovron. Titel: Empire of Storms – Pakt der Diebe. Verlag: Heyne.

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Ein toller Auftakt

Von: Miss PageTurner Datum : 21.02.2017

miss-page-turner.blogspot.de


Seit längerem endlich mal wieder ein Klapptext, der neugierig macht ohne zu viel zu verraten. Als ich ihn als wurde ich sofort neugierig auf Hope und Red. Besonders Hope sprach mich an, denn ich erhoffte mir mit ihr eine starke Heldin zu finden. Empire of Storms hat meine Erwartungen sogar übertroffen.

Wir befinden und im Imperium der Stürme. Ein facettenreiches Inselreich. Die junge Hope stammt von den südlichen Inseln, eine kalte und unwirtlicher Ort im Imperium. Hilflos muss sie mit ansehen wie ihr gesamtes Dorf von den gefürchteten Biomanten, Magier des Imperiums, ausgelöscht wird. Sie findet Zuflucht bei den Vinchen, ein strenger Orden von Kriegermönchen. Und obwohl es verboten ist ihre Kunst an Frauen zu lehren, erhält Hope von einem mitfühlenden Mönch die Ausbildung zur Kriegerin. Sie schwört Rache an den Mördern ihres Dorfes.
Auf der anderen Seite ist da Red. Als er unvermittelt verwaist muss er lernen auf den harten Straßen New Lavens klar zu kommen. In der Paradieskehre, dem Armenviertel der Stadt lernt er die unerschrockene Sadie kennen, die ihn lehrt mit List und Tücke auf den Straßen zu überleben.
Zwei Charaktere, wie sie unterschiedlicher nichts ein können, und doch führt das Schicksal sie zusammen.

Die Handlung beginnt ganz von vorne. Man lernt Charaktere Hope und Red und ihre Schicksalsschläge kennen. Die ersten 200 Seiten begleiten man die Beiden auf ihren Weg in das Erwachsen sein. Das klingt jetzt vielleicht langweilig, aber das war es überhaupt nicht. Im Gegenteil, dadurch wachsen einem die Charaktere noch viel enger ans Herz, da man haargenau weiß warum sie so sind wie sie sind. Warum sie so denken, fühlen und handeln. Außerdem ist der Werdegang der beiden wirklich interessant gestaltet. Allgemein ist das Tempo der Geschichte für Fantasyromane ungewöhnlich langsam, aber der Autor schafft es die Handlung dennoch spannend zu gestalten. Es fühlt sich nach dem genau richtigen Tempo an und zu mindestens bei mir kam zu keinem Punkt Langeweile auf.

In die Charaktere habe ich mich verliebt. Hope und Red sind beide wundervolle und starke Protagonisten und die Beziehung zwischen den beiden baut sich ebenfalls im passenden Tempo auf. Beide sind nicht frei von Fehlern, aber das macht sie menschlich und da man als Leser ihren Werdegang kennt fühlt man mit ihnen. Auch die Nebencharaktere konnten mich überzeugen. Sei es die „Gossenbraut“ Sadie, die temperamentvolle Nessel oder der treue Filler. Sie alle wirken sehr gut ausgearbeitet.
Genauso wie das Setting. Die Stadt und die Charaktere wirken lebendig. Besonders auch durch die ganz eigene Gossensprache (für die es glücklicherweise ein Glossar gibt). Es sind genügend Ausdrücke dabei, um der Stadt ihren Flair zu verleihen, aber nicht zu viel, als dass es gezwungen wirken würde.

Das Ende hält dann einen kleinen Cliffhanger bereit. Glücklicherweise ist der aber nicht so gravierend, dass es einen ganz kirre macht. Aber verdammt neugierig, wie es weitergeht bin ich schon =).

Fazit:
Ein toller Fanatsyroman, der zwar ein ganz eigenes Tempo hat, dass vielleicht nicht jedem behagt, aber mit starken Charakteren und einer wundervoll ausgearbeiteten Welt zu überzeugen weiß.

Fantasy, Magie, Piraten und Steampunk

Von: Cori Leseratten-Buchgefluester Datum : 15.02.2017

leseratten-buchgefluester.blogspot.de

Wir befinden uns im Reich der Stürme. Eine Welt die aus einzelnen Inseln besteht und die man nur mit Schiffen erreicht. Regiert wird die ganze Welt von einem Kaiser, der neben seinen imperialen Soldaten auch Biomanten befehligt.
Solch ein Biomant ist es, der das ganze Dorf der kleinen Hope auf dem Gewissen hat. Durch sein Experiment müssen die gesamten Dorfbewohner sterben. Nur die 8 jährige Hope kann durch Zufall entkommen. Ein Schiffskapitän findet sie und bringt sie ins Kloster der Vinchen, wo sie vom Großmeister Hurlo entgegen der Traditionen des Ordens aufgenommen und in die Künste des Kampfes eingeweiht wird. Doch dann muss Hope Jahre später fliehen und sie schwört Rache...
Dann ist da noch Red, im gleichen Alter wie Hope landet er als Waise nach dem Tod seiner Eltern auf der Straße, in der tiefsten Gosse. Sein größter Traum ist es der größte Meisterdieb der Welt zu werden. Tatsächlich wird er dank seiner flinken Finger zu einer großen Größe - und sein besonderes Merkmal, seine roten Augen sind sein unverwechselbares Markenzeichen.
Schließlich treffen Hope und Red eines Tages aufeinander und schließen einen gemeinsamen Pakt mit einem gemeinsamen Ziel vor Augen...

Dieses Fantasybuch ist anders. Es verbirgt eine ganz neue Art von Fantasy zwischen den Buchdeckeln. Zunächst glaubt man in einer mittelalterlichen oder gar asiatisch anmutenden alten Welt gelandet zu sein, dann schließlich kommt irgendwann doch noch die Magie dazu und schließlich kommen neben den Piraten auch noch Steampunkelemente mit in das Gesamtwerk. Eine atemberaubende und spannende Mischung, die es so bisher noch nicht gab.

Die Geschichte beginnt langsam. Aber genau richtig. Wir lernen unsere beiden Charaktere Hope und Red in Ruhe kennen. Verbringen mit ihnen die ersten Jahre ihrer Ausbildung. Ein Charakter braucht Zeit und muss lernen. Das sehen wir hier. Bis sie schließlich aufeinander treffen ist ein Drittel des Buches und einige Jahre vergangen. Und die Geschichte vertieft sich immer mehr, erzählt, beschreibt, und wartet mit vielen spannenden Elementen auf.
So einige Szenen sieht man nicht kommen. Es überrascht einen immer wieder, was Jon Skovron noch so aus seinem Hut zaubert... Es gibt viele spannende Szenen, die teils auch blutig und brutal sind, nein hier wird kein Blatt vor den Mund genommen.

Hatte mich das Cover schon eindeutig angesprochen (ich liebe die Farbgebung und die Silhouetten am oberen Buchrand), dann hätte mich die Story auch schon sehr bald fest in Griff, die fast 600 Seiten waren im nur innerhalb von zwei Tagen gelesen.

Womit ich allerdings am Ende nicht gerechnet habe, ist das Ende, dass einen zweiten Band schon einmal ankündigt,... Ich wusste nicht, dass das eine Trilogie werden wird, bin nun aber eines besseren belehrt. Der Cliffhanger am Ende ist nicht groß, er ist erträglich, dennoch warte ich jetzt schon sehnsüchtig auf den nächsten Band. Auf englisch erscheint dieser noch im Februar, wollen wir mal hoffen, dass die Übersetzung hierzulande nicht lange auf sich warten lässt... Denn ich muss unbedingt wissen wie es weitergeht.

Eine wunderbare neue Fantasywelt, die es wert ist gelesen zu werden!
Unbedingt zugreifen !

"Empire of Storms: Pakt der Diebe“ von Jon Skovron (Heyne)

Von: Christian Funke Datum : 15.02.2017

www.wewantmedia.de/

Ein namenloses Mädchen ist die einzige Überlebende, als ihr Heimatdorf von den Magiern des Kaisers, den sogenannten Biomancer, vernichtet wird. Sie nimmt den Namen ihres Dorfes, Bleak Hope an und findet eine neue Heimat bei einer Gruppe in der Kriegskunst ausgebildeter Vinchen - Mönche, die sie aufnehmen und trainieren. Dank ihres Mentors wird sie die erste weibliche Vinchen-Kriegerin in diesem Orden.

Auf der anderen Seite haben wir in New Laven den rotäugigen Waisenjungen Red, der von der berühmt-berüchtigten Diebin Sally adoptiert und zum Dieb ausgebildet wird. Jahre später sollen diese beiden Personen zusammentreffen und den Lauf der Dinge maßgeblich verändern…

Der amerikanische Autor Jon Skovron, der in der Vergangenheit zahlreiche hochgelobte Jugendbücher veröffentlicht hat, legt hier mit Empire of Storms: Pakt der Diebe den ersten Band seiner Science Fiction/Fantasy-Trilogie vor. Ende Februar 2017 erscheint in den USA bereits der zweite Band mit dem Titel „Bane & Shadow“. Seine Geschichte von Hope und Red sprüht vor frischen Ideen und weiß direkt von der ersten Seite an den Leser in seinen Bann zu ziehen. Kleinschrittig nimmt er den Leser an die Hand und entführt ihn in sein komplex aufgebautes Inselreich, welches mit seinen bildhaften Beschreibungen und der buntgemischten Bevölkerung zum Leben erwacht. Hier gelingt es dem Autor, ein wahres Kopfkino zu entfachen, weshalb ich das Buch auch nur schwer aus der Hand legen konnte.

Empire of Storms: Pakt der Diebe (Originaltitel: Hope & Red - The Empire of Storms Book 1, 2016) erscheint in einer Übersetzung von Michelle Gyo als Paperback mit Klappenbroschur (592 Seiten, €14,99) bei Heyne.

Empire of Storms: Pakt der Diebe glänzt mit stimmig ausgearbeiteten Charakteren und einer temporeichen, spannenden, aber auch sehr emotionalen Abenteuergeschichte, die einfach Spaß macht.


Christian Funke