Empire of Storms - Pakt der Diebe

Roman

eBook epub
11,99 [D] inkl. MwSt.
CHF 14,00 * (* empf. VK-Preis)

Bestellen Sie mit einem Klick:

Oder kaufen Sie direkt vor Ort bei Ihrem Buchhändler

Hope ist noch ein Mädchen, als ihr Dorf von den Magiern des Kaisers angegriffen und dem Erdboden gleich gemacht wird. Sie allein überlebt und findet in einem Kloster nicht nur Unterschlupf, sondern wird dort auch von den Kriegermönchen in den Kampfkünsten unterwiesen. Red ist ein Straßenjunge, der in den finsteren und überfüllten Gassen New Lavens zum besten Taschendieb heranwächst, den das Imperium je gesehen hat. Jahre vergehen – doch als Hope und Red einander auf schicksalhafte Weise begegnen, schließen sie einen Pakt, der die Zeit der Ungerechtigkeit beenden wird …


Aus dem Amerikanischen von Michelle Gyo
Originaltitel: Hope & Red - The Empire of Storms Book 1
Originalverlag: Orbit
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-19428-4
Erschienen am  13. Februar 2017
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Empire of Storms-Reihe

Leserstimmen

Ein Hoffnungsschimmer, der zu einem Inferno werden kann

Von: Anna Fuchsia

17.01.2019

Tatsächlich bin ich an dieses Buch mit einer gewissen Neugierde herangegangen. Der Untertitel klang vielversprechend, das Cover sah wahnsinnig gut aus und der Klappentext hat mich dann letzten Endes wirklich davon überzeugt, zu diesem Buch zu greifen. Der Einstieg viel mir wahnsinnig leicht. Ich glaube, dass das meine größte Angst war, nachdem ich einige Bücher zuvor gelesen hatte, deren World Building ähnlich komplex und viel schwieriger zu verstehen war. Genau dies scheint der Autor hier vorbeugen zu wollen. Mit einer Raffinesse, die nur Skovron haben kann, führt er die beiden Protagonisten ein, ohne das der Leser den Eindruck hat, hier völlig Fremde vor sich zu haben. Er erschafft das Gefühl von alten Bekannten, ein Gefühl, dass man sich selbst in jedem Charakter irgendwie selbst von außen Betrachten kann und das fand ich wahnsinnig faszinierend. Ich meine gar nicht direkt: Identifikation, sondern es sind eher Wesenszüge, Gedanken, Taten, die einen an sich selbst erinnern. Es hat mich so manches mal wirklich nachdenklich gestimmt. Was ruhig beginnt, entpuppt sich schnell als Einführung in die ganz gewaltigen Elemente, denn der Autor versteht es Fantasy mit Humor aber auch horrormäßigen Elementen ähnlich Jay Kristoff in Nevernight zu verknüpfen. Wenn ich eines schätze, dann diese ultra unpassenden Vergleiche an so manchen Stellen oder die Beschreibungen, bei denen man nicht weiß, ob man hingucken oder wegschauen will. Auch diese Gradwanderung beherrscht der Autor wahnsinnig gut, was mich neben der Figurenausarbeitung echt überzeugen konnte und mich wirklich positiv überrascht hat. Ich hätte nicht gedacht, dass jemand auch nur ansatzweise ähnliche Gedanken mit Jay Kristoff teilen könnte. In Skovron habe ich wohl jemanden gefunden, den ich auf jeden Fall weiterhin verfolgen werde. Als Leser tauchen wir immer tiefer in eine Welt voller Piraterie, Korruption und einem Imperium ein, das das Wort Macht groß zu schreiben scheint. Interessant finde ich hier, dass er dieser mittelalterlichen Welt einen Hauch vom 21. Jahrhundert gibt, indem gängige Klischees und ab und an auch simple Logiken verbastelt wurden, was der Geschichte aber wirklich keinen Abbruch getan hat, ganz im Gegenteil. Es sorgte mehr dafür, dass man sich als Leser in einer fremden Welt fast ein wenig wie zu Hause fühlte. Was ebenfalls dafür sorgte, dass gewisse Puzzleteile an die richtige Stelle rutschten und sich so immer mehr ein Bild der Symphonie zusammensetzte. Es löste eher dieses Gefühl von Vertrautheit aus, was ich in Büchern immer total toll finde, wenn man gängige Dinge einfach ein Mal komplett neu verknüpft erlebt. Allerdings hatte ich trotz allem das Gefühl, gerade zu Beginn erst mal viel mehr wissen zu müssen, um wirklich vollends in die Geschichte einsteigen zu können. Gewisse Dinge erschlossen sich mir nicht direkt und manche Zusammenhänge wurden auch erst im Verlauf der Handlung wirklich erklärt, was meinen Lesefluss ein wenig gestört hat, jedem anderen aber direkt wieder gefallen kann, wenn der-/diejenige gerne miträstelt. Fazit: Für mich war dies ein bildgewaltiges Abenteuer voller Spannung, Aktion und der richtigen Prise Tod. Trotz des kleinen Mankos, dass ich nicht direkt warm mit der Geschichte geworden bin, weil mir einfach die Details in der Tiefe gefehlt haben (gar nicht mal aufgrund der Beschreibung, sondern eher aufgrund von Zusammenhängen und wieso gewisse Dinge jetzt passieren), hat mich die Story letzten Endes wirklich überzeugen können.

Lesen Sie weiter

Thalia Universitätsbuchhandlung GmbH

Von: Kerstin Hahne aus Bielefeld

29.01.2018

Zwei Waisen gegen den Rest der Welt bzw. gegen die (logisch) finstere Macht des Kaisers und seiner Biomanten – Zauberer, die mit Magie und biologischen Experimenten den Herrscher unterstützen. Während die junge Hope, nach dem Ihr Heimatdorf dem Erdboden gleichgemacht wurde, das „Glück“ hat im Kloster der Vinchen, mächtigen Ordens-Kriegern, Unterschlupf zu finden, hat Red, der Junge aus dem „Spitzenhemd(=Reichen)- Viertel“ eine Zeitspanne mehr mit seiner Mutter, einer Künstlerin mit Drogenproblem.Als sie daran stirbt, landet der einsame Junge mit den roten(!) Augen in der „Kehre“, dem berüchtigten Viertel seiner Heimatstadt und wird dort ein anerkannter, begnadeter Dieb. Hope jedoch ist vom Großmeister der Vinchen zu einer Kriegerin ausgebildet worden, als sie schließlich auf Red trifft und beide entdecken, dass sie mit den fiesen Biomanten des Kaisers noch ein Hühnchen zu rupfen haben. Ob ihrer beider Fähigkeiten allerdings ausreichen werden, um gegen die Kräfte der Biomanten antreten zu können, werden wir wohl erst in Teil 2 erfahren... Die unterschiedlichen Schauplätze: Gaunerviertel, Piratenschiffe, Krieger-Orden, “Spitzenhemden“-Viertel werden farbig geschildert und eine kleine Karte gibt es auch. Skovron verwendet relativ kurze Kapitel, in denen er immer abwechselnd Hope`s und Red`s Werdegang schildert - reichlich Action und eine derbe, fantasievolle Gaunersprache, (die hauptsächlich in Red`s Umgebung gesprochen wird, Erklärung im Glossar hinten) machen die fantasievolle Geschichte unterhaltsam und spannend. Mal was anderes !

Lesen Sie weiter
Alle anzeigen

Vita

Jon Skovron

Jon Skovron wurde in Columbus, Ohio, geboren. Er arbeitete unter anderem als Schauspieler, Musiker und Webdesigner, doch seine wahre Leidenschaft gehörte schon immer dem Schreiben. In seiner Heimat Amerika hat er sich mit verschiedenen Jugendbüchern und Kurzgeschichten bereits einen Namen gemacht, bevor er mit Empire of Storms – Der Pakt der Diebe seinen ersten Fantasy-Roman für Erwachsene veröffentlichte. Der Autor lebt mit seinen beiden Söhnen in der Nähe von Washington, D.C.

Zur AUTORENSEITE

Weitere E-Books des Autors