Leserstimmen zu
Empire of Storms - Schatten des Todes

Jon Skovron

Empire of Storms-Reihe (2)

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Fulminanter zweiter Teil (Hörbuch)

Von: Tini Wider aus Burnaby

01.05.2019

Es geht ganz wunderbar weiter. Die Geschichte geht tiefer und wir lernen (nicht nur) Hope und Red Schicht für Schicht besser kennen. Auch wenn es schwer auszuhalten ist die beiden so weit getrennt voneinander zu wissen fiebert man umso mehr mit. Manche Stellen sind nichts für schwache Nerven aber da die Charaktere so liebevoll gezeichnet sind lebt man umso mehr mit. Ich konnte gar nicht mehr aufhören und hatte das Hörbuch quasi intravenös überall dabei. Der Sprecher bekommt diesmal 5 Sterne weil er so wahnsinnig gut erzählen kann und so leidenschaftlich bei der Sache ist. Frauenstimmen sind zwar nicht ganz seine Stärke aber dafür macht er alle anderen richtig gut. Und das sind eine Menge! Ich kann den dritten Teil kaum erwarten. Klare Hörempfehlung von einem Hörbuchjunkie!

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Das Imperium der Stürme ist ein gewaltiges Reich, das von einem gottgleichen Kaiser regiert wird - und von den Biomanten, mächtigen Zauberern, die einen Menschen mit nur einem Wimpernschlag töten können. Der junge Straßendieb Red soll von ihnen zum Assassinen ausgebildet werden, im Gegenzug dafür schenkten die Magier seiner großen Liebe Hope die Freiheit. Noch während Red versucht, das Spiel der Intrigen und Ränke am Kaiserhof mitzuspielen, segelt Hope als Piratenkönigin Dire Bane die Küste entlang. Doch dann stößt sie auf eine gewaltige Verschwörung der Biomanten, die Red in tödliche Gefahr bringt. Eine Verschwörung, die sogar das Imperium der Stürme in den Untergang reißen könnte … (Klappentext) Der nachfolgende Text kann Spoiler enthalten. Am Anfang ist es mir etwas schwer gefallen, mich wieder an das Ende des ersten Buches zu erinnern. Allerdings gibt es innerhalb der ersten paar Seiten eine kleine Auffrischung, die mir sehr gelegen kam. Es gefällt mir sehr gut, dass immer mehr Charaktere dazu kommen, die irgendwie in die Geschichte verwickelt werden. Gerade Lady Merivale hat es mir doch sehr angetan, denn ich finde sie ziemlich faszinierend. Am Ende wurde es mir aber ein wenig zu viel, das gefühlt jeder zweite Charakter eine Existenzkrise hatte und sich ständig fragte, ob er oder sie gut oder schlecht oder was weiß ich ist. Das wurde mir gegen Ende hin ein wenig zu viel. Ich hoffe, dass sie sich im dritten Teil dann endlich gefunden haben und wir dieses etwas nervige Thema hinter uns lassen können. Natürlich werden in diesem Teil wieder mehr Fragen aufgeworfen, als es eigentlich Antworten gibt, aber es gab doch einige interessante Entwicklungen, mit denen ich so nicht gerechnet habe. Damit meine ich nicht Reds Storybogen, denn den fand ich sehr vorhersehbar und viel zu schnell gelöst. Aber gerade über die Welt außerhalb der Inseln erfährt man doch etwas mehr, und das, was man liest, lässt meine Neugierde ja in ungeahnte Höhen steigen. Hoffentlich hört man darüber im nächsten Teil noch mehr! Trotz kleiner Schwächen hat mich der zweite Teil der Reihe doch sehr gut unterhalten und nicht enttäuscht. Der dritte Teil soll unter dem Titel „Schwur der Kriegerin“ am 09.07.2018 erscheinen und ich kann es kaum erwarten.

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Die Geschichte um Red und Hope beginnt wenige Monate nach dem Ende von Band eins "Pakt der Diebe". Red, welcher jetzt unter dem Namen Lord Pastinas im kaiserlichen Palast lebt, findet überraschenderweise gerade im Prinzen einen guten Freund. Gleichzeitig zum Leben am Hofe wird er von den Biomanten zum Assassinen ausgebildet. Doch schon bald entdeckt er das Geheimnis, in welcher Weise die Biomanten ihn verändert haben. Währenddessen hat Hope den Namen Dire Bane angenommen und führt als Kapitän der Krakenjäger das Leben eines Piraten. Dabei ist sie immer auf der Suche nach den Biomanten und natürlich einem geeigneten Weg um Red zu befreien. Meist ist der zweite Band einer Trilogie ja eher etwas schwächer. Dies kann ich jedoch für "Schatten des Todes nicht behaupten. Die Story geht ebenso turbulent weiter, wie sie aufgehört hat. Dabei wechseln sich Action geladene Szenen mit ruhigen Passagen wunderbar ab. Langeweile kommt jedoch zu keinem Zeitpunkt auf, selbst wenn der Autor das Tempo manchmal etwas drosselt. Die beiden Hauptprotagonisten Red und Hope gehen in diesem Band komplett getrennte Wege und eine (erhoffte oder auch befürchtete) Romanze der zwei bleibt somit aus. Skovron versteht es jedoch, das Tempo der beiden Handlungsstränge gekonnt zu forcieren, ohne dass sich diese zwei Charaktere überhaupt treffen müssen. Neben Hope und Red, begegnen wir in "Schatten des Todes" auch einigen alten Bekannten aus dem ersten Band wieder. So bereichern Finn, Sadie, Filler, Nessel, Alash und Brigga Lin auch dieses mal den Roman. Dabei gelingt es Skovron sehr gut, den Charakteren mehr und mehr Tiefe zu verleihen und man ist fast schon traurig, wenn eine der Figuren überraschenderweise stirbt. Auch in Band zwei von "Empire of Storms" setzt Jon Skovron wieder gezielt auf eine rüde Ausdrucksweise der Protagonisten, was nicht nur perfekt zum Setting passt, sondern auch den Charme der Geschichte zusätzlich unterstreicht. Die von mir im ersten Teil bemängelten, ständigen Wiederholungen einiger Ausdrücke gibt es zum Glück in diesem Band nicht mehr. Eine tolle Erwachsenen-Fantasy mit einer Reihe von Intrigen und Machtkämpfen, einem gewissen Grad an Brutalität und allerhand rüder Ausdrucksweise, viel Piraterie und jeder Menge Action!

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Mit zweiten Teilen ist das bei einer Trilogie oft so eine Sache. Nicht selten sind sie lediglich das Atemholen vor dem großen Finale und fristen als Übergang ein undankbares Schicksal. Oft flacht genau hier die Handlung ab, weil der Autor sich das ein oder andere Highlight noch aufsparen will. Nicht so beim Steampunk-Fantasy-Mix „Empire of Storms“. Teil zwei „Schatten des Todes“ nimmt den Schwung von Band eins auf und führt die Geschichte noch packender weiter, als vermutet. Jon Skovrons Setting ist einfach genial erdacht und macht mit seinen vielen unterschiedlichen und toll gezeichneten Figuren ungemein Laune. Zwischen Gangstermilieu und Adelsgeplänkel bei Hofe ist alles dabei. Neue Charaktere bringen dabei noch einmal neue Facetten und Geheimnisse in die Geschichte, was der Story gut tut. Noch mehr als in Teil eins geht es um menschliche Untiefen und die schmerzhafte Frage, ob ein Ziel tatsächlich alle Mittel heiligt. Jon Skovron schmiedet eine Handlung, die nicht nur erneut von der rotzigen Gassensprache herrlich gewürzt wird, sondern auch durch unvermutete Wendungen und reichlich Action punktet. Hier ist es nicht eine Minute langweilig.

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Da es sich hier um den zweiten Teil einer Reihe handelt, möchte ich nicht weiter auf den Inhalt eingehen. Unsere beiden Hauptcharaktere Red und Hope müssen ihren jeweiligen Weg gehen, den sie zum Wohl des anderen eingeschlagen haben und versuchen auf ihre eigene Weise das Imperium vor der Bedrohung der Biomanten zu retten... Zunächst einmal: es ist ein typischer zweiter Band. Die Handlung zieht sich ein wenig mehr hin, versucht Band 1 und die kommenden Geschehnisse in Band 3 zu verbinden und darauf hinaus zu führen... allerdings bin ich ihr da nicht so ganz sicher, wo das ganze in Band 2 hinausführen sollte. Das Schicksal von Red ist da eindeutiger als die Geschichte von Hope. Wir müssen uns wohl überraschen lassen. Die Spannung war allerdings trotz des etwas gemächlicheren Schreibstils - der durchaus zu der Geschichte zu passen scheint - durchweg spannend. Überall passiert etwas, Kämpfe, Intrigen, Machtspiele und Wendungen... es scheint nicht langweilig zu werden und immer düsterer... Ein wenig Schwierigkeiten hatte ich da mit den Passagen, die auf dem Schiff spielten, aufgrund des begrenzten Raums passiert hier weniger und leider habe ich selber so null Ahnung von all den Begriffen. Ein wenig gewöhnungsbedürftig sind noch immer die Gossenausdrücke, aber nun ja... die kehre ist neunmal die Gosse und warum sollte sie nicht auch den eigenen Jargon hervorbringen auch wenn einem als Leser so manch ein Begriff stutzig macht oder überlegen lässt, was es überhaupt bedeuten soll. Glücklicherweise gibt es am Ende ein Glossar. Glücklicherweise hat man auch keine Schwierigkeiten mit dem zweiten Band zu starten, wenn man sich nicht mehr vollständig an die Geschehnisse des ersten Bandes erinnert. Es gibt genügend Hinweise und Erzählungen, die einem alles wieder ins Gedächtnis rufen, was wichtig ist. Es ist unglaublich was der Autor hier für eine Welt erschaffen hat, dienlogisch aufgebaut ist und zu funktionieren scheint trotz der vielen Gegensätze und zahlreicher schillernder Figuren. Ich bin gespannt was uns Leser noch alles erwarten wird. Zumindest Band 3 steht schon im Juli dieses Jahres in den Startlöchern und ich freue mich schon sehr darauf.

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Ausgehend von der Exposition seiner Figuren und des Settings im Vorgänger-Bang gelingt es Jon Skovron in "Empire of Storms – Schatten des Todes", seine Geschichte gleichermaßen stimmig und abwechslungsreich fortzuspinnen und dabei mit Spannungsmomenten und Dramatik nicht zu geizen, derweil ihm die ungewöhnliche Ausgestaltung seiner Fantasy-Welt auch hier erneut zugutekommt, denn noch immer wirken die Biomanten, Vinchen und nicht zuletzt die Bewohner der Paradieskehre erfrischend unverbraucht. Getragen allerdings wird die Story unverkennbar von ihren vielschichtigen, lebendigen und sich in einem fort entwickelnden Figuren, denen man nur zu bereitwillig ins "Imperium der Stürme" folgen mag.

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Erneut in die Welt von Red und Hope einzutauchen war wieder ein herrliches Vergnügen. Dem Autor gelingt es mühelos zu überraschen. Ständige Plotwendungen sorgen dafür, dass die Geschichte kein bisschen offensichtlich verläuft. Wenn man einmal von einem viel zu auffälligen Foreshadowing absieht, das zwar durchaus seinen Reiz hat, aber dem Leser seine Spekulationen nimmt. Das ist aber nur ein kleines Manko. Gerade der Ton, der schon im ersten Band mitgeschwungen ist, ist auch hier wieder ungewöhnlich und brillant und das schließt noch nicht einmal das Jargon ein, das einem schnell wieder geläufig wird und eine ganz besondere Atmosphäre erzeugt. Der Unterton der Geschichte hat etwas Düsteres und gleichzeitig federleicht Gelassenes an sich, das zwar zunächst wie eine seltsame Mischung wirkt, aber tadellos funktioniert. Etwas schwierig war es, sich wieder in die Geschichte einzufinden, da die vielen Namen doch eine Herausforderung sind, aber man ist schnell wieder in der Handlung drin. Vor allem Hope macht hier eine große Entwicklung durch, aber auch Nessel stellt sich eine unerwartete Herausforderung. Reds Handlungsstrang wiederum war gleichzeitig wieder einmal der amüsanteste, aber durchaus auch sehr interessant. Langsam zeichnet sich eine Richtung ab, in die die Geschichte gehen möchte, um am Ende doch wieder ein Stück weit zerschlagen zu werden. Gerade die Sympathie der Charaktere und die unvorhergesehenen Ereignisse geben eine wunderbare Kombination und pures Lesevergnügen ab. Fazit: „Schatten des Todes“ begeistert wieder mit ungewöhnlicher Handlung und einer in sich völlig konsistenten Atmosphäre. Alte, aber auch neue Charaktere sorgen zudem für eine Prise Humor, die der Roman gut verträgt. Inhalt: 5/5 Charaktere: 5/5 Lesespaß: 5/5 Schreibstil: 4/5

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Band eins der Trilogie konnte mich aufgrund seines Aufbaus und der Charaktere von sich überzeugen. Nachdem am Ende klar war, das Red und Hope nun getrennte Weg gehen müssen, ist dies im gesamten Buch der Fall gewesen. Red lebt nun in der Haupstadt und wird dort nicht nur von den Biomanten ausgebildet, sondern lebt dort im Palast und freundet sich mit dem Sohn und Erben des Imperators und der Botschafterin eines angeblich verfeindeten und kurz von dem Angriff auf das Imperium der Stürme stehenden Landes an. Dabei wird er nicht nur tiefer eingeweiht in die politischen Machenschaften der Biomanten, sondern findet auch noch ein Geheimnis hinter seiner Ausbildung heraus. Hope dagegen hat nun den Namen des bekannten Piratenkapitäns Dire Bane angenommen und macht diesem Namen alle Ehre. Bald jedoch fallen ihr die Machenschaften der Biomanten ins Auge und sie sucht Verbündete, um diesen Einhalt zu gebieten. Dieser Teil setzt praktisch am Ende des ersten Bandes an und setzt die Geschichte konsequent fort. Was diesem Buch fehlt ist der geschickte Aufbau des ersten Bandes, durch den der Leser die Entwicklung der beiden Hauptcharaktere nachvollziehen konnte. Das ist hier nun auch nicht mehr nötig, denn wir sind mittten in der Haupthandlung angekommen. Was ich recht schade finde, ist die durchgehende Zweiteilung der Handlung: Wieder erhalten Red und Hope jeweils eine Hauptperspektive, die durch ein paar ergänzende Perspektiven der Nebencharaktere vervollständigt wird. Jeder Hauptstrang erhielt ein eigenes Finale, wobei das von Red eindeutig weniger spektakulär und spannend ausfällt. Das Buch ist in sich abgeschlossen mit einem deutlichen Hinweis wie es zumindest in der Handlung von Hope weiter gehen könnte. Die Wartezeit zum Erscheinen des dritten Bandes ist daher nicht so dramatisch. Die Geschichte setzt sich atmosphärisch fort und bringt die Haupthandlung voran. Dabei gab es zwar zahlreiche kriegerische Auseinandersetzungen sowohl zu Lande als auch zur See, doch im Gegensatz zu einem anderen zweiten Teil, bei dem dies genau so der Fall war, legt Schatten des Todes nicht den Schwerpunkt auf die kriegerischen Handlungen, sondern auf die Entwicklung der Charaktere und so mag ich das. Im Gegenteil haben mir gerade die Seemanöwer besonders gut gefallen, waren sie doch herrlich authetisch. Dazu beigetragen hat auch Skovrons Schreibstil, der es mit gezielt eingesetzten „neuen Wörtern“ (die eigentlich nicht neu sind) geschafft hat eine eigene Sprache des Stadtteils Paradieskehre zu erschaffen. Die deutsche Übersetzung ist sehr gut gelungen und hat dieses Element gut integriert. So ist z.B. eine Mieze eine junge Frau, ein Kater ein junger Mann und fein bedeutet u.a. „alles klar?“. Ein Glossar zu dieser Sprache befindet sich im Anhang. Ein schöner Gag war hier, dass das Thema Sprache auch mehrmals Gegenstand einer Unterhaltung in Reds Perspektive war. Fazit: Insgesamt gesehen ist dieser Band sicher nicht spektakulär, setzt die Geschichte jedoch athmosphärisch und authentisch sehr gut fort. Dabei hat mir besonders die maritime Atmosphäre und die Charakterentwicklung gefallen. Skovron hat sich noch ausreichend Stoff für den nächsten Band aufgehoben und ich bin gespannt, wie es mit Hope und Red weitergehen wird und ob die beiden wieder zusammenfinden werden.

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