Leserstimmen zu
Kleinhirn an alle

Otto Waalkes

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Hardcover
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Während die halbe Welt derzeit nach der Biografie von Michelle Obama greift, war für mich kein Leben interessanter als das des Otto Waalkes - außer vielleicht meinem eigenen. Ich bin mit Otto aufgewachsen und obwohl er nicht mein Baujahr ist, habe ich in meinem Leben viel durch Otto gelacht, viel durch Otto gelernt und auch ein paar Ottifanten gezeichnet. Es war mein Vater, der mir zeigte, wie ich diese einfach genialen Wesen zeichne und es war das Fernsehn, welches mir Otto näher brachte ... In seiner Biografie erfahren wir mehr über den Komödianten, mehr über den Menschen Otto Waalkes. Denn man glaube es kaum, er kann ja doch mehr als witzig sein. Eine Tatsache, die man vor der Flimmerkiste schnell vergisst. Es ist eben nicht alles nur Witzgewalt! Einmal in dem Leben von Otto zu schmökern und durch ein paar vorteilhafte und unvorteilhafte Fotografien zu blättern war für mich einfach unglaublich interessant. Ich werde auch die Geschichte dieses fabelhaften Menschen nicht zerreißen wollen oder besonders loben. Wie soll man ein Buch bewerten, in dem es um ein Leben geht?! "Ich finde deine Biografie schlecht, weil dein Leben recht gut verlief und ich irgendwie doch schon etwas neidisch bin."? Oder: "Ich empfinde deine Biografie als außerordentlich gut, denn du hast dein Leben aufgeschrieben." - witzlos. Dennoch werde ich diesem Buch für so viel Ehrlichkeit und so vielen Seiten eine gute Bewertung geben, denn mir gefällt das Lebenswerk des Otto Waalkes! Mit jedem Kapitel habe ich Ottos Stimme im Ohr. Das ist beim selbst lesen schon eine Herausforderung und dennoch. Tolles Lebenswerk. Otto ist und bleibt eine Institution für sich. Weiter so!

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In meiner Generation der rund 50-jährigen gibt es, glaube ich, niemanden, der Otto nicht kennt. Wir sind mit ihm groß geworden, haben seine Witze zu unseren gemacht und unsere Schulhefte mit Ottifanten verziert. Eine Jugend ohne Otto - undenkbar. Daher freute ich mich wie ein Schnitzel, als ich seine Biografie in Händen hielt. Unterteilt in vier große Kapitel, Lehr- und Wunderjahre, Gründerjahre, Märchenzeit und The Final Countdown, erfährt man überraschend viel neues des künstlerischen Lebens Otto Waalkes. So erzählt er von den Einflüssen in Kunst und Musik, die ihn geprägt haben, von seinem etwas holprigen Einstieg in die Welt des Films und schließlich seine geniale Rolle als Synchronsprecher für Sid in Ice Age. Neu war mir, dass Otto ein abgeschlossenes Kunststudium hat und angehender Lehrer war. So sind sein Bilder überraschend variantenreich und beschränken sich bei Weitem nicht nur auf seine Ottifanten. Auf der einen Seite beschreibt er sein Leben reflektiert und mit einer gewissen Ernsthaftigkeit, auf der anderen Seite spielt er aber in gewohnter Weise mit der Doppeldeutigkeit von Wörtern und bringt einen mit alternativen Lebensläufen, die er immer wieder einfließen lässt, zum Lachen. Ich habe mich köstlich über seinen alternativen Lebenslauf als Kunstlehrer in Baden-Württemberg amüsiert, wo er es mit einem aufmüpfigen Schüler namens Harald Schmidt zu tun hatte. Sehr gelungen fand ich auch den Spagat, privates zu erzählen und dabei doch immer die Privatsphäre seiner Familie, seiner Frauen und seines Sohnes, zu schützen. Als Person des öffentlichen Lebens ist das eine Aufgabe, die sicher nicht immer leicht ist. Und grade hier wird wieder deutlich, das Otto eben nicht nur ein Komiker ist, sondern auch ein verdammt kluger und reflektierter Mensch. Mich hat dieses Buch begeistert und berührt, da es neben der Geschichte Ottos auch ein Stück Zeitgeschichte ist. DANKE OTTO

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Es gibt nicht viel was wir nicht über Otto wissen oder vielleicht doch? Nun er ist mit einer der bekanntesten deutschen unsere Zeit und ich bin mir sicher ihn wird man auch noch in Erinnerung halten. Mir hat es wirklich spaß gemacht dieses Buch zu lesen. Ich muss sagen das dieses Buch mich aber überrascht hat. Das Buch gibt Sachen Preis die auch ich nicht wusste von Otto. Doch genau das fand ich an dem Buch dann so toll, es gab Sachen die mich überrascht haben und so hat mir das Lesen viel Spaß gemacht. Vom schreiben her konnte man dieses Buch auch sehr gut verfolgen denn es war leicht geschrieben. Man darf aber keine Spannung erwartet, was ich auch nicht habe. Spannung ist an manchen Stellen vielleicht da doch diese Stellen kommen nicht so oft vor. Für mich war es aber schön dieses Buch zu lesen denn ich finde Otto am Menschen sehr interessant. Ich würde dieses Buch aber nur empfehlen, wenn man über Otto vielleicht ein bisschen was erfahren möchte.

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Von Anfang an spürt man den typischen Otto Humor. Man hat quasi seine Stimme im Ohr und sein Gesicht vor Augen, während man liest. Auch klasse finde ich die farbigen Bilder. Hier wurde sich echt Mühe gegeben. Zudem sehen diese wirklich qualitativ hochwertig aus. Hier wurde sich echt Mühe gegeben, statt den Lesern irgendeinen Mist vorzusetzen. Auch neben seinen ulkigen Seiten lernt man den wahren Otto kennen. Man hat das Gefühl hinter die Fassade zu blicken. Wie zu erwarten erzählt Otto hier eher scherzhaft von sich mit all seinen typischen Blödelleien. Doch sobald es um Familie und Kollegen geht, hat man das Gefühl er nimmt es total ernst. Plötzlich ist da nichts mehr seiner typischen Angewohnheiten. Auf jeden Fall lesenswert, egal ob für eingefleischte Fans oder nicht.

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"Vorsicht Spoiler" Darauf haben wir alle gewartet. Ganze Generationen von Fans konnten es kaum abwarten und jetzt ist es da! Die Otto-Biografie: Seine Fans erfahren nun alles aus den Ersten 70 Jahren seines Lebens. Sein enormer Wortschatz, der auch uns beeinflusst hat, kann niemand vergessen. So wie Harry Hirsch, der sich einst im Funkhaus übergab, Robin Hood, der einst die Entnervten gestochen hat. Auch Susi Sorglos, die ihr goldenes Haar föhnte, ist jedem ein Begriff genauso wie Louis Flambée, der Pommes de Bordell gesellschaftsfähig machte. Unvergessen der „Schniedelwutz“, den man sogar im Duden wiederfinden kann. Ottos enorme Englischkenntnisse brachten uns Peter, Paul and Mary näher, sie „are planning a bank robbery“. Unvergessen natürlich auch die "Unterhaltung zwischen den Organen", dem das Buch seinen Titel zu verdanken hat. Trotzdem bleiben Fragen offen, die in diesem Buch beantwortet werden: Wer waren eigentlich Ottos Vorbilder? Wo kommt er her? Was treibt ihn an? Wie entsteht seine eigene Art von Komik? Und wozu überhaupt? Gibt es ein Geheimnis? Diese und viele andere Fragen werden hier beantwortet. Das Buch teilt sich quasi in 4 wesentliche Teile auf. Wobei hier das Nachwort quasi das Vorwort und umgekehrt ist! Alles klar? Ist halt Otto-Logik! So wie man ihn kennt, stellt er sich auch im Buch vor. Statt Kapitel hat Otto hier Teile eingefügt: Teil 1: Lehr- und Wunderjahre Teil 2: Gründerjahre Teil 3: Märchenzeit THE FINAL COUNTDOWN 16 Seiten Bildmaterial zeigen einige unbekannte Aufnahmen aus seinem Leben. Darunter viele Bilder aus seiner Kindheit, die „klein Otto“ zeigen. Viele rein private Einblicke, wie Bilder seines Sohnes usw. zeigt uns Otto in seiner Biografie.

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Ein Rückblick ist es, wenn auch kein wehmütiger. Gewohnt humorvoll skizziert Otto seinen Werdegang und lässt manche wahre oder halbwahre Anekdote mit einfließen. Was davon wirklich stimmt erfährt man gelegentlich erst ein paar Absätze weiter, es passt aber durchaus zu dem, was man von einem Blödelbarden eben erwarten darf. Sonderlich ernst nimmt sich Otto nicht. Aber auch sonst kaum jemanden. Von langjährigen Kollegen und seiner Familie erzählt er allerdings mit Respekt und gewährt einen Einblick in seine frühen Jahre und das Familienleben jenseits der Bühne, falls es denn eins gab. Denn hauptsächlich handeln die gut vierhundert Seiten (plus Bildteil) vom komischen Schaffen des Ostfriesen. Vorbilder und Kollegen von Heinz Ehrhardt über Loriot bis zu den Co-Stars der "7 Zwerge"-Filme nennt und würdigt Otto gleichfalls und erstellt damit eine unverschämt unterhaltsame Biografie des deutschen Humors. Gleichzeitig offenbart sich das fröhliche Gesicht hinter dem fröhlichen Gesicht - sprich: Es gibt keine tragische Vorgeschichte. Dieser Friese ist jenseits des Rampenlichts offenbar genauso gut gelaunt wie vor Publikum. Vielleicht macht genau das einen Gutteil der Faszination Otto aus. Zwar lässt und ließ Herr Waalkes Drehbücher, Gags und Bühnenprogramme auch von Autoren der GEK-Gruppe mitschreiben, ein wesentlicher Teil seiner Person steckt allerdings durchaus in dem was er tut. Daran haben auch die verschiedenen Bühnenunfälle - vom Stromschlag bis hin zu abgeschossenen Kronleuchtern - nichts geändert. Diese Verschmelzung von Kunstfigur und Authentizität dürfte weitgehend einmalig sein, schon angesichts etlicher Comedy-Eintagsfliegen der letzten beiden Jahrzehnte, von denen heute niemand mehr spricht. Darüber hinaus gibt es durchaus auch Einblicke hinter die Kulissen seines Schaffens, vor allem was Ottos Ansichten über Komik, das Filmemachen und Gefühle auf und hinter der Bühne angeht. In den Exkursen über die Geschichte des Lachens und filmische und literarische Einflüsse erleben wir einen in Sachen Bildung bestens ausgerüsteten Menschen, der vielseitig interessiert und belesen ist. Amüsant liest sich, dass Otto auch schon Rollen als Tatort-Kommissar angeboten wurden und dass er auf dem Höhepunkt seiner Laufbahn auch in Opern mitgespielt hat. Wenns ans Persönliche geht, verheimlicht Otto nicht seine beiden gescheiterten Ehen und bekennt freimütig die eigene Mitschuld. Die große Selbstdemütigung bleibt allerdings aus - zum Glück. Fazit: Otto ist Kult und Kult wird nicht hinterfragt. Wäre in diesem Fall auch sinnlos, denn immerhin wird er nicht müde zu betonen, dass für ihn Nonsens stets genug war und ist und dass es nicht immer tiefgründige Satire oder Kabarett mit dem Zaunspfahl sein muss. Den Kritikern hat das seinen Berichten nach noch nie gefallen, aber noch hat er sie alle überlebt. Es darf also auch mal geblödelt werden!

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Ich würde mich jetzt nicht direkt als Fan bezeichnen aber ich mag, was diese Mann so alles tut. Er hat mich irgendwie schon mein ganzes Leben lang begleitet, ohne das mir das so richtig bewusst war. Zum einen durch die zahlreichen Otto Filme, dann durch seine legendären Ottifanten und den jüngeren ist er sicher bekannt als kleinster Zwerg (in den Filmen "7 Zwerge - Männer allein im Wald" und "7 Zwerge - der Wald ist nicht genug") und nicht zu vergessen als Stimme vom Faultier Sid in "ICE AGE". Otto Waalkes ist ein wahres Multitalent. Er ist nicht nur Schauspieler, Komödiant und Synchronsprecher sondern auch noch Buchautor und Künstler. Einige seiner Kunstwerke sind auch in der Biografie abgebildet. Des weiteren befinden sich in diesem Buch auch zahlreiche Bilder aus dem privaten Familienalbum von Otto. Und nicht zu vergessen ist Otto auch begeisterter Musiker! Er hat sogar mal mit Udo Lindenberg und Marius Müller Westernhagen in einer "Musiker-WG" gewohnt. Diese „große Otto Biografie“ ist in folgende 3 Abschnitte aufgeteilt:# - Lehr- und Wunderjahre (1948 – 1968) - Gründerjahre (1969 – 1985) - Märchenzeit (1986 bis heute) sowie dem Kapitel „The Final Countdown“. Wer wirklich herzhaft lachen möchte, für den ist dieses Buch genau das Richtige! Doch in dem Buch lernt man auch noch ein paar andere Seiten von Otto kennen, was mich zum Teil auch ziemlich beeindruckt hat. Ich kann es euch wirklich sehr empfehlen und ich verspreche euch, es bleibt kein Auge trocken! In diesem Sinne: Holladihiti !!! :D

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Eigentlich war ich nie Otto-Fan, aber die lustigen Ottifanten haben in unserem Haushalt eine ganz besondere Bedeutung – und seit dem Besuch einer Otto-Ausstellung seiner Kunstwerke bin ich nun doch zu einem heimlichen Otto-Fan geworden. Beschreibung des Buches: Die Autobiografie „Kleinhirn an alle“ von Otto Waalkes ist von Otto selbst geschrieben. Das Buch ist als Hardcover 2018 im HEYNE-Verlag erschienen. Es hat 413 Seiten. Auf dem Titelbild sieht man einen nachdenklichen, aber freundlich schauenden Otto Waalkes. Der Titel passt zu Ottos Humor. Kurze Zusammenfassung: Diese „große Otto Biografie“ ist aufgeteilt in 3 Lebensabschnitte. „Lehr- und Wunderjahre (1948 – 1968)“, „Gründerjahre (1969 – 1985)“ und „Märchenzeit (1986 bis heute) sowie dem Kapitel „The Final Countdown“. Es gibt zwei Fotobereiche, einen mit Fotos aus dem Familienalbum bzw. Fotos mit Otto in Aktion. Im zweiten Bereich findet man ein paar seiner zahlreichen Kunstwerke incl. Beschreibungen. Mein Leseeindruck: Die Reise durch die Lebensabschnitte ist kurzweilig, humorvoll und in Ottos sehr eigener, aber feinen Schriftsprache erzählt. Ich fand es sehr erstaunlich mit welchem schönen Sprachstil Otto aus seinem Leben berichtet, hatte ich ihn doch bisher eher als „Ulknudel“ wahrgenommen. Noch heute habe ich Filmsequenzen aus Auftritten oder den Otto-Filmen vor Augen und auch seine lustige Art zu Sprechen. Neben den familiären Ereignissen erlebt man als Leser auch Welt- bzw. Deutsche Geschichte, schließlich umreißt dieses Buch fast 70 Jahre. In dieser Zeit ist Otto zahlreichen bekannten Künstlern begegnet, von diesen erfährt man so manche nette Geschichte. Niemals ist Otto beleidigend oder macht jemanden schlecht. Er spricht eigentlich nur positiv von seinen Mitmenschen – oder – er unterlässt jede weitere Erwähnung – da kann man sich dann sein eigenes Bild machen. Zur Auflockerung benutzt Otto eine Menge englischer und deutscher Zitate, die meist ein Kapitel einleiten. Warum habe ich diese Biografie gelesen? Weil mich der Mensch Otto Waalkes mein Leben lang, zumindest im Fernsehen, „begleitet“ hat. Seine teils etwas übertrieben witzige Art spiegelte zwar nicht immer meinen Humor wieder, aber irgendwie kann man diesem lustigen Menschen nicht böse sein. Was ich erfahren habe? Dass Otto ein Kunststudium absolviert hat, ist mir erst seit einiger Zeit bekannt. Eine Ausstellung seiner zahlreichen Werke habe ich gerade besucht und fand diese ganz hinreißend. Außerdem sind in mir Erinnerungen an andere Komiker, Comedians und Bühnen- bzw. Fernsehkünstler geweckt worden. Einige haben tatsächlich so manchen Fernsehabend in unserer Familie gefüllt. Weshalb schreibt ein Künstler eine Biografie? Sicherlich auch, um mal wieder auf sich aufmerksam zu machen. Schließlich wird Otto 2018 70 Jahre alt, da passt so eine Biografie natürlich hervorragend, um aus ihr auf Lesungen vorzutragen oder in Talkshows darüber zu sprechen. Fazit: Mir hat diese „Reise“ durch Ottos Leben Spaß bereitet. Sie ist gut geschrieben, weckt Erinnerungen und hat mir den Komiker Otto in ein anderes Licht gerückt.

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