Leserstimmen zu
Kleinhirn an alle

Otto Waalkes

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"Vorsicht Spoiler" Darauf haben wir alle gewartet. Ganze Generationen von Fans konnten es kaum abwarten und jetzt ist es da! Die Otto-Biografie: Seine Fans erfahren nun alles aus den Ersten 70 Jahren seines Lebens. Sein enormer Wortschatz, der auch uns beeinflusst hat, kann niemand vergessen. So wie Harry Hirsch, der sich einst im Funkhaus übergab, Robin Hood, der einst die Entnervten gestochen hat. Auch Susi Sorglos, die ihr goldenes Haar föhnte, ist jedem ein Begriff genauso wie Louis Flambée, der Pommes de Bordell gesellschaftsfähig machte. Unvergessen der „Schniedelwutz“, den man sogar im Duden wiederfinden kann. Ottos enorme Englischkenntnisse brachten uns Peter, Paul and Mary näher, sie „are planning a bank robbery“. Unvergessen natürlich auch die "Unterhaltung zwischen den Organen", dem das Buch seinen Titel zu verdanken hat. Trotzdem bleiben Fragen offen, die in diesem Buch beantwortet werden: Wer waren eigentlich Ottos Vorbilder? Wo kommt er her? Was treibt ihn an? Wie entsteht seine eigene Art von Komik? Und wozu überhaupt? Gibt es ein Geheimnis? Diese und viele andere Fragen werden hier beantwortet. Das Buch teilt sich quasi in 4 wesentliche Teile auf. Wobei hier das Nachwort quasi das Vorwort und umgekehrt ist! Alles klar? Ist halt Otto-Logik! So wie man ihn kennt, stellt er sich auch im Buch vor. Statt Kapitel hat Otto hier Teile eingefügt: Teil 1: Lehr- und Wunderjahre Teil 2: Gründerjahre Teil 3: Märchenzeit THE FINAL COUNTDOWN 16 Seiten Bildmaterial zeigen einige unbekannte Aufnahmen aus seinem Leben. Darunter viele Bilder aus seiner Kindheit, die „klein Otto“ zeigen. Viele rein private Einblicke, wie Bilder seines Sohnes usw. zeigt uns Otto in seiner Biografie.

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Ein Rückblick ist es, wenn auch kein wehmütiger. Gewohnt humorvoll skizziert Otto seinen Werdegang und lässt manche wahre oder halbwahre Anekdote mit einfließen. Was davon wirklich stimmt erfährt man gelegentlich erst ein paar Absätze weiter, es passt aber durchaus zu dem, was man von einem Blödelbarden eben erwarten darf. Sonderlich ernst nimmt sich Otto nicht. Aber auch sonst kaum jemanden. Von langjährigen Kollegen und seiner Familie erzählt er allerdings mit Respekt und gewährt einen Einblick in seine frühen Jahre und das Familienleben jenseits der Bühne, falls es denn eins gab. Denn hauptsächlich handeln die gut vierhundert Seiten (plus Bildteil) vom komischen Schaffen des Ostfriesen. Vorbilder und Kollegen von Heinz Ehrhardt über Loriot bis zu den Co-Stars der "7 Zwerge"-Filme nennt und würdigt Otto gleichfalls und erstellt damit eine unverschämt unterhaltsame Biografie des deutschen Humors. Gleichzeitig offenbart sich das fröhliche Gesicht hinter dem fröhlichen Gesicht - sprich: Es gibt keine tragische Vorgeschichte. Dieser Friese ist jenseits des Rampenlichts offenbar genauso gut gelaunt wie vor Publikum. Vielleicht macht genau das einen Gutteil der Faszination Otto aus. Zwar lässt und ließ Herr Waalkes Drehbücher, Gags und Bühnenprogramme auch von Autoren der GEK-Gruppe mitschreiben, ein wesentlicher Teil seiner Person steckt allerdings durchaus in dem was er tut. Daran haben auch die verschiedenen Bühnenunfälle - vom Stromschlag bis hin zu abgeschossenen Kronleuchtern - nichts geändert. Diese Verschmelzung von Kunstfigur und Authentizität dürfte weitgehend einmalig sein, schon angesichts etlicher Comedy-Eintagsfliegen der letzten beiden Jahrzehnte, von denen heute niemand mehr spricht. Darüber hinaus gibt es durchaus auch Einblicke hinter die Kulissen seines Schaffens, vor allem was Ottos Ansichten über Komik, das Filmemachen und Gefühle auf und hinter der Bühne angeht. In den Exkursen über die Geschichte des Lachens und filmische und literarische Einflüsse erleben wir einen in Sachen Bildung bestens ausgerüsteten Menschen, der vielseitig interessiert und belesen ist. Amüsant liest sich, dass Otto auch schon Rollen als Tatort-Kommissar angeboten wurden und dass er auf dem Höhepunkt seiner Laufbahn auch in Opern mitgespielt hat. Wenns ans Persönliche geht, verheimlicht Otto nicht seine beiden gescheiterten Ehen und bekennt freimütig die eigene Mitschuld. Die große Selbstdemütigung bleibt allerdings aus - zum Glück. Fazit: Otto ist Kult und Kult wird nicht hinterfragt. Wäre in diesem Fall auch sinnlos, denn immerhin wird er nicht müde zu betonen, dass für ihn Nonsens stets genug war und ist und dass es nicht immer tiefgründige Satire oder Kabarett mit dem Zaunspfahl sein muss. Den Kritikern hat das seinen Berichten nach noch nie gefallen, aber noch hat er sie alle überlebt. Es darf also auch mal geblödelt werden!

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Otto Waalkes muss man einfach mögen!

Von: Büchereule

31.08.2018

Ich würde mich jetzt nicht direkt als Fan bezeichnen aber ich mag, was diese Mann so alles tut. Er hat mich irgendwie schon mein ganzes Leben lang begleitet, ohne das mir das so richtig bewusst war. Zum einen durch die zahlreichen Otto Filme, dann durch seine legendären Ottifanten und den jüngeren ist er sicher bekannt als kleinster Zwerg (in den Filmen "7 Zwerge - Männer allein im Wald" und "7 Zwerge - der Wald ist nicht genug") und nicht zu vergessen als Stimme vom Faultier Sid in "ICE AGE". Otto Waalkes ist ein wahres Multitalent. Er ist nicht nur Schauspieler, Komödiant und Synchronsprecher sondern auch noch Buchautor und Künstler. Einige seiner Kunstwerke sind auch in der Biografie abgebildet. Des weiteren befinden sich in diesem Buch auch zahlreiche Bilder aus dem privaten Familienalbum von Otto. Und nicht zu vergessen ist Otto auch begeisterter Musiker! Er hat sogar mal mit Udo Lindenberg und Marius Müller Westernhagen in einer "Musiker-WG" gewohnt. Diese „große Otto Biografie“ ist in folgende 3 Abschnitte aufgeteilt:# - Lehr- und Wunderjahre (1948 – 1968) - Gründerjahre (1969 – 1985) - Märchenzeit (1986 bis heute) sowie dem Kapitel „The Final Countdown“. Wer wirklich herzhaft lachen möchte, für den ist dieses Buch genau das Richtige! Doch in dem Buch lernt man auch noch ein paar andere Seiten von Otto kennen, was mich zum Teil auch ziemlich beeindruckt hat. Ich kann es euch wirklich sehr empfehlen und ich verspreche euch, es bleibt kein Auge trocken! In diesem Sinne: Holladihiti !!! :D

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Eigentlich war ich nie Otto-Fan, aber die lustigen Ottifanten haben in unserem Haushalt eine ganz besondere Bedeutung – und seit dem Besuch einer Otto-Ausstellung seiner Kunstwerke bin ich nun doch zu einem heimlichen Otto-Fan geworden. Beschreibung des Buches: Die Autobiografie „Kleinhirn an alle“ von Otto Waalkes ist von Otto selbst geschrieben. Das Buch ist als Hardcover 2018 im HEYNE-Verlag erschienen. Es hat 413 Seiten. Auf dem Titelbild sieht man einen nachdenklichen, aber freundlich schauenden Otto Waalkes. Der Titel passt zu Ottos Humor. Kurze Zusammenfassung: Diese „große Otto Biografie“ ist aufgeteilt in 3 Lebensabschnitte. „Lehr- und Wunderjahre (1948 – 1968)“, „Gründerjahre (1969 – 1985)“ und „Märchenzeit (1986 bis heute) sowie dem Kapitel „The Final Countdown“. Es gibt zwei Fotobereiche, einen mit Fotos aus dem Familienalbum bzw. Fotos mit Otto in Aktion. Im zweiten Bereich findet man ein paar seiner zahlreichen Kunstwerke incl. Beschreibungen. Mein Leseeindruck: Die Reise durch die Lebensabschnitte ist kurzweilig, humorvoll und in Ottos sehr eigener, aber feinen Schriftsprache erzählt. Ich fand es sehr erstaunlich mit welchem schönen Sprachstil Otto aus seinem Leben berichtet, hatte ich ihn doch bisher eher als „Ulknudel“ wahrgenommen. Noch heute habe ich Filmsequenzen aus Auftritten oder den Otto-Filmen vor Augen und auch seine lustige Art zu Sprechen. Neben den familiären Ereignissen erlebt man als Leser auch Welt- bzw. Deutsche Geschichte, schließlich umreißt dieses Buch fast 70 Jahre. In dieser Zeit ist Otto zahlreichen bekannten Künstlern begegnet, von diesen erfährt man so manche nette Geschichte. Niemals ist Otto beleidigend oder macht jemanden schlecht. Er spricht eigentlich nur positiv von seinen Mitmenschen – oder – er unterlässt jede weitere Erwähnung – da kann man sich dann sein eigenes Bild machen. Zur Auflockerung benutzt Otto eine Menge englischer und deutscher Zitate, die meist ein Kapitel einleiten. Warum habe ich diese Biografie gelesen? Weil mich der Mensch Otto Waalkes mein Leben lang, zumindest im Fernsehen, „begleitet“ hat. Seine teils etwas übertrieben witzige Art spiegelte zwar nicht immer meinen Humor wieder, aber irgendwie kann man diesem lustigen Menschen nicht böse sein. Was ich erfahren habe? Dass Otto ein Kunststudium absolviert hat, ist mir erst seit einiger Zeit bekannt. Eine Ausstellung seiner zahlreichen Werke habe ich gerade besucht und fand diese ganz hinreißend. Außerdem sind in mir Erinnerungen an andere Komiker, Comedians und Bühnen- bzw. Fernsehkünstler geweckt worden. Einige haben tatsächlich so manchen Fernsehabend in unserer Familie gefüllt. Weshalb schreibt ein Künstler eine Biografie? Sicherlich auch, um mal wieder auf sich aufmerksam zu machen. Schließlich wird Otto 2018 70 Jahre alt, da passt so eine Biografie natürlich hervorragend, um aus ihr auf Lesungen vorzutragen oder in Talkshows darüber zu sprechen. Fazit: Mir hat diese „Reise“ durch Ottos Leben Spaß bereitet. Sie ist gut geschrieben, weckt Erinnerungen und hat mir den Komiker Otto in ein anderes Licht gerückt.

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DIE Ottobiografie

Von: HEIDIZ

18.08.2018

So klein kann sein Hirn nicht sein .... Otto Waalkes - DER Komiker schlechthin über Jahrzehnte kann man sagen ... Er begeistert noch immer mit seinen Witzen, er muss sich garnichts neues einfallen lassen, er ist einfach Otto - muss nur auf die Bühne kommen und schon vergißt man den Alltag ... ich habe ihn einmal in Suhl live erlebt, es war unvergesslich ... Nach der Show nahm er sich sogar für seine Fans Zeit, gab Autogramme und ließ sich fotografieren, er ist echt noch immer ein Publikumsliebling und sein Buch habe ich mit großem Interesse gelesen, Otto wie er leibt und lebt kann man sagen ... Otto lässt nichts aus, nimmt kein Blatt vor den Mund und redet "schreibt" wie im der Schnabel gewachsen ist. Wirklich flüssig und interessant zu lesen. Er lässt auch peinliche Momente seiner Karriere nicht aus und beschreibt natürlich auch die Höhepunkte. Er gestattet einen Blick hinter die Kulissen seines privaten und seines öffentlichen Lebens und mitten im Buch gibt es zahlreiche Seiten mit Farbabbildungen zu Otto (12 Seiten) von der Schuleinführung bis hin zu einem aktuellen Foto am berühmten gelb-roten Leuchtturm. Otto ist ganz einfach Otto - das kommt im Buch sehr gut rüber. Das Buch ist ein vier Teile gegliedert, vier Lebensabschnitte, die den Menschen und Komiker - man kann es nicht auseinanderhalten - vielschichtig darstellen.

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Ein „Unikum“ ist 70 Jahre alt geworden und ich wollte mehr über seine Lebensgeschichte kennenlernen. Kürzlich las ich die große Otto-Biografie „Kleinhirn an alle“, niedergeschrieben von Otto Waalkes. Das Buch hat mich rundum begeistert. Vielleicht habt ihr meine ausführliche Rezension bereits gelesen. Obwohl ich nur selten zu Hörbüchern greife, reizte es mich, diese Biografie zu hören, zumal mir Otto als Stimmenimitator und Rollenspieler immer besonders gut gefallen hat. Die Otto-Biografie umfasst 5 CDs, drei orangefarbene und zwei schwarze. Jede CD ist mit einer anderen Otto-Karikatur gestaltet. Zudem gibt es ein kleines Heftchen, in den sich Otto kurz vorstellt, bedankt und Fotos von sich präsentiert. Das Äußerliche ist ansprechend gestaltet und lädt zum Hören ein. Da ich das Buch sehr genau gelesen hatte, fiel mir gleich auf, dass die eine oder andere Stelle im Buch etwas ausführlicher beschrieben wird. Auch meine Lieblingsszene, in der Otto ein paar Jugendliche zum Fußballspiel herausforderte, fehlte im Hörbuch. Es handelt sich hier um eine gekürzte Lesung, insgesamt mit einer Spielzeit von 6 Stunden und 12 Minuten. Das fand ich persönlich schade. Dennoch war das Hörbuch der Hammer. Otto hat es stimmlich hervorragend eingelesen. Besonders die Textstellen mit verstellter Stimme, beziehungsweise das Vorlesen der originalen Bühnentexte und Ottos typischer Slang haben mir sehr gefallen. Ich kann ihm stundenlang zuhören. Ein Erlebnis, welches ein „Lesebuch“ nicht bieten kann. Für mich kommt Otto bescheiden und selbstkritisch rüber. Ich fand es faszinierend, wie er teilweise von seinem Erfolg selbst überrascht wurde und wie locker und bodenständig er damit umgeht. Ein Mensch wie Du und ich, dem man gern einmal privat begegnen möchte. Trotz seiner nunmehr siebzig Lenze, ist Otto jung geblieben, wahrscheinlich wird er im Herzen seiner Fans der ewige Friesenjung bleiben. Für manch einen mag Otto nur ein Blödelheini sein, aber wer ihm genau zuhört, entdeckt sein großes Talent und seine Intelligenz, die er selbst gern runterspielt. Nur die Frage, ob mir jetzt das gelesen Buch oder das Hörbuch besser gefallen hat, kann ich nicht eindeutig beantworten. Diplomatisch gesagt- die Symbiose aus beiden bringt die beste Unterhaltung. Doch ist es wohl eher eine Frage des persönlichen Geschmacks. Egal wie ihr euch entscheidet, ob gehört oder gelesen - die große Otto Biografie ist sehr zu empfehlen!

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Als einer der bekanntesten Komiker Deutschlands ist Otto Waalkes wohl jedem ein Begriff. Auf diesem Hörbuch erzählt er nicht nur aus seiner Kindheit und von den Anfängen seiner Karriere, sondern auch von Pleiten, Pech und Pannen und vielen schönen Erlebnissen auf der Bühne. Obwohl seine Biographie auch als Buch erschienen ist, habe ich mich für das Hörbuch entschieden, weil Otto es selbst eingesprochen hat. So erfährt man ganz gemütlich beim zuhören, wie er aufgewachsen ist und was ihn schon früh geprägt hat. Dabei erlebt man als Hörer einige Überraschungen und erfährt zum Beispiel, dass er eine baptistische Mutter hatte und schon früh gerne Blödsinn und Witze gemacht hat. Besonders hat mir gefallen, dass seine Biographie gar nicht wie eine solche klingt, sondern eher wie eines seiner vielen Bühnenprogramme. Nur an wenigen Stellen im Buch, wo er zum Beispiel von der Entstehung des Films ,,7 Zwerge" erzählt, wurde mir ein bisschen langweilig. Ansonsten erzählt Otto unterhaltsam mit viel Witz, aber ganz geschickt lenkt er von vielen Dingen ab und gibt nicht alles aus seinem Leben preis. Erstaunlich offen spricht er aber über seine erste Ehefrau und erklärt, warum diese Beziehung gescheitert ist. Mir hat auch gefallen, dass Otto keineswegs mit Erfolgen, die er auf jeden Fall vorzuweisen hat, prahlt, sondern immer wieder erwähnt, dass er sich seinen Aufstiegt kaum selbst erklären kann. Als Ergänzung zum Hörbuch gibt es in der CD-Hülle ein kleines Booklet, in dem man einige Fotos findet und sich so ein besseres Bild von Otto und seiner Familie machen kann. Insgesamt ist ,,Kleinhirn an alle" ein tolles und unterhaltsames Hörbuch für alle Ottofans. Auch wenn ich nicht alle seine Witze, besonders die über den christlichen Glauben überhaupt nicht gut finde, habe ich beim zuhören viel gelacht und empfehle diese Cd gerne weiter.

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Ich bin – wie ich so gerne sage – bekennender Otto-Fan. In meiner Wohnung gibt es Ottifanten-Dinge, von denen ich zum Teil bis zum Erwerb selbst nicht wusste, dass es sie gibt: Ottifanten-Lichterketten, Ottifanten-Krawatten, Ottifanten-Fußmatte, Ottifanten-Nachttischlampe und -wecker, Ottifanten-Geschirr usw. usw. Selbstredend habe ich Otto nicht nur einmal live gesehen… Deshalb war für mich die Ottographie besonders spannend. Würde ich Neues erfahren? Wie ehrlich ist Otto? Ist es „nur witzig“ oder auch ernst? Nach den ersten Tracks war mein Eindruck, dass etwas fehlt. Nämlich das Publikum. Von anderen Hörbüchern weiß ich, dass Sie vor Zuhörern aufgenommen worden sind. Mir fehlte das so vertraute Miteinander von Otto und seinen Fans. Vor allem, weil ich – keine Überraschung – natürlich bei einer seiner Lesungen zum neuen Buch war. Aber je weiter ich in dem Hörbuch vordrang, desto besser konnte ich verstehen, warum Otto nicht vor Publikum das Hörbuch eingesprochen hat. Es hätte dann doch nicht gepasst. Dann wäre es „nur“ eine Blödelaufnahme geworden. Das Hörbuch / Buch kann aber viel mehr. Ich erlebe Otto hier als sehr ehrlich und authentisch. So wie ich ihn immer erlebe. Logisch – der Mann ist ein Unterhaltungskünstler. Aber von Herzen! Und mit großer Freude. Otto live zu erleben ist so fantastisch, weil diese Freude von Otto und Zuschauern sich gegenseitig steigern. Otto gibt in dem (Hör-)Buch viel von sich preis: es gibt „intime“ Details in sein Privatleben, Blicke hinter die Kulissen und Otto spart auch nicht mit Selbstkritik. Zwischendurch fließen immer wieder Dinge ein, die man als Fan kennt oder sich gerne erinnert. So erfährt der Hörer etwas zu den Entstehungsgeschichten von der ersten Schallplatte, ersten Auftritte live oder im Fernsehen, zum ersten Buch, zum ersten Film, zur ersten Serie etc. Es macht Spaß, zuzuhören, weil die Mischung unglaublich gut gelungen ist. Es ist Unterhaltung par excellence und ich ziehe meinen Hut – erneut – vor Otto und sage Danke! [Danke für das Lachen, welches Du in so viele Wohnzimmer und Familien schickst! Ich sehe bei allen Veranstaltungen mit Dir, dass Du nach wie vor alle Generationen begeisterst. Ich hoffe, Dich noch ganz häufig live erleben zu können und dass das nicht wirklich Deine letzte Tour war!] Und ich weiß jetzt schon, dass ich das Hörbuch nicht zum letzten mal gehört habe. Alleine, was Otto zum Thema Zielgruppen sagt, möchte ich unbedingt nochmal hören. Eine klare Empfehlung für alle großen und kleinen Otto-Fans und alle, die es werden wollen. :O) A. Bley

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