Leserstimmen zu
Jede Liebe führt nach Rom

Mark Lamprell

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Rom ist eine tolle Stadt und obwohl ich erst gerade vor vier Monaten dort war, würde ich gerne wieder hin. Wenn ich physisch nicht kann, dann wenigstens literarisch. Beim Lesen des Roman gelingt es, sich zu fühlen, als ob man selbst in der ewigen Stadt weilt. Die Geschichte, die vom "Geist der Liebe" erzählt wird, nimmt uns mit auf Sightseeingtour durch Rom: mit der 19jährigen Alice brettern wir auf der Vespa zum Koloseum, schauen mit Constance und Lizzy von der Ponte Sant'Angelo auf den Tiber und laufen mit Alec und Meg durch die Gassen der Stadt. Der Roman erzählt die Geschichten dieser sechs Personen, die sich in Charakter und Alter total unterscheiden. Alice aus Amerika lernt am Flughafen vier Jungs aus England kennen und zusammen landen sie schlussendlich im selben Hotel. Mit dem "erbsengrünen" - Alice hat ein aussergewöhnliches Gespür für Farben - August Clutterbuck streift sie durch die Stadt und geniesst die ihr unbekannte Freiheit. Obwohl sie eigentlich nach Florenz zu ihrem Verlobten sollte... Die rüstigen Seniorinnen Constance und Lizzie spazieren mit Henrys Urne durch die Stadt. Eigentlich wollen sie seinen letzten Wunsch, seine Asche über dem Tiber zu verstreuen, erfüllen, doch das zögert sich hinaus. Die Amerikaner Alec und Meg befinden sich in einer Midlifekrise. Meg zuliebe kam Alec mit auf die Reise nach Rom, da sie verbissen auf der Suche nach dem Hersteller einer Fliese ist. Meg ist eine zänkische Zicke, die fortwährend Streit sucht. Alec mag nicht streiten, hat genug von Megs Egoismus und freut sich, als er die nette Ärztin Stephanie kennenlernt, die ihm immer wieder über den Weg läuft. Die Wege der Protagonisten kreuzen sich immer mal wieder, doch da sie sich nicht kennen, fällt es ihnen nicht auf. Erst am Ende finden alle drei Geschichten zusammen. Leider muss der Leser lange warten, um zu wissen, welches das geschichtenverbindende Element ist. Es wird erst am Schluss und somit reichlich spät verraten und versandete ein wenig. Genau das ist mein Kritikpunkt am Buch, denn viel zu lange bleibt man im Ungewissen darüber, welches der rote Faden des Romanes sein soll und man hat dadurch das Gefühl drei Kurzgeschichten zu lesen. Mir kommt es vor, als ob der Roman als Drehbuch geschrieben wurde. Verfilmt würde mir die Geschichte als Ganzes wohl viel besser gefallen. So würde der "Geist der Liebe"-Erzähler mehr Sinn machen und mehr zur Geltung kommen. Aber auch der vereinende Schluss könnte mit Spezialeffekten um einiges ausdrucksvoller dargestellt werden, als im Buch beschrieben. Die zwei "angsteinflössenden alten" Schachteln - nein, sie sind überhaupt nicht angsteinflössend, sondern sehr nett. Meistens. - haben mir am besten gefallen, eigentlich hätte der Autor auch nur ihre Geschichte erzählen können und ich wär glücklich gewesen! Zum Anpreisen des Buches wird erwähnt, dass der Autor extra nach Rom fuhr, um seinen Roman zu schreiben. Wieso das, ist dies so ungewöhnlich? Ich erwarte und setze voraus, dass sich Autoren mit den Schauplätzen ihrer Bücher auseinandersetzen und vor Ort recherchieren. Dazu müsste man gegebenenfalls öfters hinfahren. Ob das Buch dann dort oder zuhause geschrieben wurde, ist mir als Leser hingegen total egal und deshalb finde ich diese Anmerkung nichts Spezielles und unnötig. Der Roman mit den drei Geschichten ist eine leichte Ferienlektüre, ideal als Begleiter für eine Reise nach Rom. Das Buch zu lesen, wenn man in der Nähe der jeweiligen Schauplätze auf einer Bank oder in einem Café sitzt, stell ich mir schön vor. Zumindest auf dem reformierten Friedhof bei der Cystus-Pyramide hat es genug Schattenplätze um sich mit dem Buch für zwei, drei Stunden dorthin zu verziehen. Fazit: Die einzelnen Geschichten sind schön geschrieben. Mir fehlte jedoch der rote Faden und das verbindende Element, das mir zu spät enthüllt wurde. 4 Punkte.

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Inhalt Rom ist die Stadt der Liebe. Das hofft auch Alice, als sie nach Italien reist, um endlich etwas Verrücktes zu erleben. Meg und Alec sind seit Jahren verheiratet, doch im Alltag ist ihnen die Liebe abhandengekommen. In Rom verliebten sie sich einst unsterblich, kann diese Stadt sie auch wieder zueinander führen? Die beiden älteren Damen Constance und Lizzie möchten Constances verstorbenem Ehemann Henry seinen Herzenswunsch erfüllen. Lizzie ahnt jedoch nichts von Constances und Henrys wahrer Geschichte, die vor Jahrzehnten genau hier begann. Am Ende ist für jeden von ihnen nichts mehr, wie es war. Denn alle Wege führen nach Rom – und der ein oder andere vielleicht direkt ins Glück … Quelle: Blanvalet Meine Meinung Rom ist bis heute eine der schönsten Städte die ich je besucht habe! Sie hat einfach einen bestimmten Charme, den ich nicht widerstehen kann. An jeder Ecke hast du Geschichte und Monumente, die einem den Atem rauben und trotzdem hast du auch die Leichtigkeit der Bewohner und die gemütlichen Plätzchen zum verweilen. Via dell'Amore schien auf dem ersten Blick genau diese Eigenschaften mit mehreren, aussergewöhnlichen Liebesgeschichten zu verbinden, was mich natürlich sofort neugierig gemacht hat. 3 Liebesgeschichten die nicht unterschiedlicher sein könnten! Alice war noch nie gut genug für ihre Eltern und langsam hat sie das gleiche Gefühl auch bei ihrem Verlobten. Auf der Suche nach einem Abenteuer, nach einer Erfüllung in ihrem Leben landet sie in Rom und erlebt die Stadt ganz anders als erwartet. Meg und Alec sind schon lange verheiratet und langsam scheint es zwischen ihnen einfach nicht mehr zu funktionieren, kann die Stadt der Liebe sie retten? Constance und Lizzie haben schon sehr viel zusammen erlebt und langsam geht ihr Leben zu Ende. Nach dem Tod ihres Ehemannes und Bruders wollen sie seinen letzten Wusch erfüllen und reisen mit seiner Asche nach Rom wo Geschichten ans Licht kommen, die vielleicht lieber verborgen geblieben wären. Was diese Geschichte auf jeden Fall zu einer einzigartigen Leseerfahrung macht ist die Perspektive! Via dell'Amore wird nämlich nicht wie gewohnt aus der Sicht der Protagonisten, sondern aus der des Geistes von Rom erzählt. Als hätte der Geist persönlich alle diese Pärchen zu sich gerufen, erzählt er uns genau wie er sie alle am besten manipulieren und zueinander führen möchte. Gleichzeitig probiert er uns seine geliebte Stadt etwas näher zu bringen, so dass vielleicht auch wir unseren Weg dorthin finden? Doch trotz detailliertem und flüssigen Schreibstil, konnte mich Mark Lamprell nicht mit allen Facetten seiner Geschichte überzeugen! Ich habe selten über so nervige Charaktere gelesen, wie in diesem Buch. Ich kann verstehen, dass der Autor seine Liebesgeschichten realistisch schreiben wollte, doch teilweise war es für mich einfach zu viel. Alice kann sich nicht entscheiden ob sie rockig, frech und eigenständig oder fügsam und schüchtern sein soll, Meg kann tatsächlich nichts anderes als permanent herum zu zicken und Alec ist NIE zufrieden. Das obligatorische Happy End hat da leider auch nicht mehr geholfen. Dazu kam noch, dass ich die Darstellung der Frauen sehr dramatisch fand und einige Dialoge wirklich unnötig waren! Fazit Alles in allem muss ich sagen, dass diese Geschichte es geschafft hat mich gleichzeitig zu enttäuschen und zu überraschen. Die Beschreibungen der Stadt, der Schreibstil und die Kulissen konnten mich immer wieder zum weiterlesen bewegen, doch die teilweise nervigen Charaktere, unnötigen Blickwinkel und Dialoge haben es mir wirklich schwer gemacht die Geschichte auch tatsächlich zu mögen.

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Ein paar Tage in Rom

Von: leseratte1310 aus Mönchengladbach

23.08.2017

Rom ist wirklich eine ganz besondere Stadt, eine Stadt mit langer Geschichte und eine Stadt voller Leben. In diese Stadt verschlägt es ganz unterschiedliche Menschen. Die Kunststudentin Alice ist eigentlich nur auf der Durchreise nach Florenz, wo sie ihren Verlobten Daniel treffen will. Doch sie trifft auf eine Gruppe Studenten, die sie überzeugen wollen, einfach ein wenig länger zu bleiben. Da sie gerne etwas Verrücktes erleben und sich eigentlich auch selbst finden wollte, lässt sie sich überreden und so kommt alles ganz anders als geplant. Meghan und Alec sind schon fast zwanzig Jahre verheiratet und wie es oft so ist, ist die Liebe irgendwann auf dem gemeinsamen Weg verschwunden. Als die Liebe noch da war, hatten sie in Rom eine wunderschöne Zeit erlebt und eine blaue Fliese, die sie einst aus ihrem Hotel mitgenommen hat, erinnert daran. Nun möchte Meg die Werkstatt finden, in der diese Fliese hergestellt wurde. Alec hat dieser Reise nur zugestimmt, weil er ein schlechtes Gewissen hat, da er nicht nur Megs Geburtstag, sondern auch den Hochzeitstag vergessen hat. Zwei alte Damen wollen einen letzten Wunsch erfüllen, sie wollen Henrys Asche in den Tiber streuen. Henry war Constanzes Ehemann und der Bruder von Lizzie. Für die beiden Frauen ist es eine Reise in die Vergangenheit, die Erinnerungen wieder hervorbringt. Diese Protagonisten erleben zwei Tage in Rom, aber sie begegnen sich nicht, und so laufen diese unterschiedlichen Erzählstränge nebeneinander her und doch gibt es einen Zusammenhang. Jeder von ihnen hat seine ganz eigenen Geschichte, aber immer geht es um Beziehungen und die Liebe. Alle Charaktere sind gut und authentisch beschrieben und ich konnte mich in alle hineinversetzen, aber am liebsten waren mir Lizzie und Constanze. Der Schreibstil ist angenehm flüssig und leicht zu lesen. Sehr bildhaft ist auch der Handlungsort beschrieben, so dass ich mit den beteiligten Personen durch Rom gewandert bin und diese ganz besondere Atmosphäre aufnehmen konnte. Dabei habe ich ganz nebenbei vieles über diese Stadt und ihre Geschichte erfahren. Ein unterhaltsamer Roman.

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Kurzbeschreibung Die ewige Stadt Rom – gibt es einen schöneren Ort auf der Welt, um sich zu verlieben? Rom ist die Stadt der Liebe. Das hofft auch Alice, als sie nach Italien reist, um endlich etwas Verrücktes zu erleben. Meg und Alec sind seit Jahren verheiratet, doch im Alltag ist ihnen die Liebe abhandengekommen. In Rom verliebten sie sich einst unsterblich, kann diese Stadt sie auch wieder zueinander führen? Die beiden älteren Damen Constance und Lizzie möchten Constances verstorbenem Ehemann Henry seinen Herzenswunsch erfüllen. Lizzie ahnt jedoch nichts von Constances und Henrys wahrer Geschichte, die vor Jahrzehnten genau hier begann. Am Ende ist für jeden von ihnen nichts mehr, wie es war. Denn alle Wege führen nach Rom – und der ein oder andere vielleicht direkt ins Glück … (Quelle: Blanvalet Verlag) Meine Meinung Der Roman „Via dell’Amore – Jede Liebe führt nach Rom“ stammt vom Autor Mark Lamprell. Es ist der erste Roman des Autors, den ich gelesen habe. Angesprochen vom richtig tollen Cover und dem interessant klingenden Klappentext begann ich also mit neugierig dem Lesen. In dieser Geschichte hier findet man als Leser verschiedene Charaktere vor. Insgesamt sind es 3 Liebesgeschichten, die man mitverfolgt. Zum einen sind das Constanze und Lizzie. Beiden sind bereits jenseits der 70 und wollen den letzten Willen von Henry nachkommen. Seine Asche soll im Tiber verstreut werden. Also reisen sie nach Rom, nichts ahnend das diese Reise auch mit sehr vielen Erinnerungen verbunden sein wird. Dann trifft man als Leser auf Alec und seine Frau Meg. Sie wollen eine ganz bestimmt Fliese in Rom bestellen. Auch für sie ist es eine Reise mit vielen Erinnerungen. Sie haben sich in Rom verliebt, ihre Liebe aber ist nicht mehr so frisch wie sie mal war. Hier haben beide verschiedene Ansichten von der Reise nach Rom. Als letztes trifft man auf Alice. Sie ist die jüngste hier, für sie ist die Reise nach Rom eher eine Flucht. Alice möchte zu sich selbst finden, möchte erkennen wohin ihr Leben gehen soll. Dabei soll Rom nur ein Zwischenstopp sein, denn sie will zu ihren Verlobten Daniel nach Neapel. Allerdings entwickelt sich alles ganz anders als sie es geplant hat. Diese unterschiedlichen Charaktere sind hier vereint. Gerade die Verschiedenheit aber macht sie besonders, man kann sich als Leser gut in sie hineinversetzen und mit ihnen mitfiebern. Der Schreibstil des Autors ist sehr schön. Er ist sehr locker, flüssig und auch bildhaft, man fühlt sich als Leser einfach total wohl beim Lesen. Der Roman ist wirklich ideal zum Abtauchen, um mal für ein paar Stunden den hektischen Alltag komplett zu vergessen. Geschildert wird das Geschehen hier kapitelweise immer abwechselnd mit jeweils einem der Pärchen. So lernt man alle gut kennen und kann ihnen gut folgen. Hierfür gibt es eine sehr schöne Erzählperspektive, die vom „Geist Roms“. Es ist ungewöhnlich, doch gerade das macht dieses Buch in meinen Augen aus. Die Handlung selbst hat mich wirklich gefangen genommen. Der Autor hat es verstanden mich mit einfachen Dingen an die Seiten zu fesseln. Aber nicht weil es hier Spannung und Action ohne Ende gibt, nein es ist eher das Ruhige was mich hier fasziniert hat. Es ist hier nicht kitschig, es gibt Krisen und die Charaktere entwickeln sich. Mir persönlich hat aber auch alles rund um die Stadt Roms sehr gut gefallen. Der Autor hat hier unglaublich viel und sehr gut recherchiert, es werden sehr viele Namen von Straßen und Gebäuden genannt. Man bekommt als Leser richtig gehend Fernweh und würde am liebsten sofort selbst nach Rom reisen. Das Ende sehr gelungen. In meinen Augen passt es sehr gut zum gesamten Geschehen hier. Es verknüpft zudem alle 3 Geschichten irgendwie miteinander, macht so das gesamte Geschehen rund. Mich hat es wirklich zufriedengestellt. Fazit Alles in Allem ist „Via dell’Amore – Jede Liebe führt nach Rom“ von Mark Lamprell ein besonderer Roman, der mich gefangen genommen hat. Sehr schön dargestellte Charaktere, ein locker und flüssiger Schreibstil des Autors sowie eine Handlung, die eigentlich auf drei Strängen besteht, die aber zueinander gehören und deren Kulisse Lust darauf macht selbst hinzufahren, haben mich absolut überzeugt und ganz wunderbar unterhalten. Wirklich zu empfehlen!

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Titel: Via dell' Amore - Jede Liebe führt nach Rom Autor/in: Mark Lamprell Verlag: Blanvalet Genre: Liebesroman Ersterscheinung: 2017 Seitenanzahl: 320 Seiten Preis: 14,99€ (Broschierte Ausgabe) Das Buch hat mein Interesse geweckt, da es in Rom, der Stadt der Liebe spielt und gleich mehrere wunderschöne tiefe und emotionale Liebesgeschichten verspricht. Das Cover hätte mich in einer Buchhandlung vermutlich eher weniger angesprochen, der Inhalt dafür umso mehr. Zu Beginn fiel es mir allerdings schwer in die Geschichte hinenzufinden. Von Kapitel zu Kapitel wird wie zu erwarten zwischen den unterschiedlichen Charakteren hin- und hergewechselt. Trotz des Wechselns bekommt man eine gute Einführung in die Protagonisten und deren Geschichte. Man lernt sie von Zeit zu Zeit immer besser kennen und so auch ihre Motive nach Rom zu gehen. Der Schreibstil hat mir das Lesen hingegen etwas erschwert. Mir war es nicht möglich in einen lockeren Lesefluss zu kommen, was ich sehr schade fand. Die Geschichte an sich und auch der Verlauf des Buches haben mir gut gefallen. Meine Erwartungen an mehrere emotionale und ergreifende Geschichten wurden erfüllt. Gerade die Zitate vor jedem neuen Kapitel haben mir super gefallen und waren eine schöne Idee, so dass man sich trotz des nicht vorhandenen Leseflusses auf das nächstes Kapitel gefreut hat. Als Leser bekommt man schnell Bezug zu den Charakteren. Man kann mit ihnen mitfühlen und sie verstehen. Ebenfalls war es spannend zu sehen, wie diese einen Bezug zueinander bekommen. Leider war es mir dennoch nicht möglich mit der Geschichte zu 100 Prozent warm zu werden, was mich selbst enttäuscht hat. Potenzial ist in jedem Fall da und vielleicht kommen einige von Euch ja auch besser mit dem Buch klar und der Schreibweise klar. Es lohnt sich auf jeden Fall einen Blick in das Buch hineinzuwerfen. Daher gibt es von mir 3,5/5 Sterne. Vielen Dank für das Rezensionsexemplar. :)

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Es gibt selten Cover die mich so mitreißen wie dieses. Es hat ewas sommerliches, etwas von "Komm, packen wir es an" und auch etwas magisches mit Rom im Hintergrund. Einfach gesagt: Ich liebe es! Die Geschichte wird auch aus einer ganz besonderen Perspektive erzählt: Nämlich von dem Geist des Ortes - der Geist Roms, der da war, als Romulus Remus tötete. Als August die Stadt in Marmor hüllte, als Michelangelo aus Liebe zu siner Kapelle gegen den Papst auflehte. Und er ist auch da, als Alice nach Italien reißt, als Meg und Alec Rom besuchen, als Constance ihrem verstorbenen Mann einen letzten Wunsch erfüllen will. Und genau hier beginnt unsere Geschichte. Was für eine Stadt! Nach diesem Buch ist das Fernweh ganz groß - ich möchte nach Rom reisen! Die Stadt wird einfach so unglaublich toll durch diesen malerischen, manchmal ausschweifenden Schreibstil beschrieben. Der Autor schafft es mit Leichtigkeit, alle Charaktere einzuführen und sie trotz ihrer Macken liebenswürdig zu machen. Es werden mehrere Geschichten in dem Buch erzählt, die auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben. Aber wenn man tiefer blickt, erkennt man die Zusammenhänge. Ich habe schnell gemerkt, dass es kein Buch ist, dass ich unbedingt weiterlesen will. Es ist kein Buch, bei dem man wissen will, wie es zu Ende geht. Es ist ein Buch zum eintauchen, zum Alltag-Vergessen und abschalten undn dementsprechend habe ich auch jede Seite, jedes Kapitel, genossen. Der Autor hat es mit Leichtigkeit geschafft, mehrere schwere Themen in das Buch zu verflechten und hat mich als Leser damit unbewusst zum nachdenken angeregt, auch wenn die Geschichte auf den ersten Blick gar nicht so viel erzählen kann. Das tut sie aber - wahnsinnig geschickt und immer mit dem Hauch von Schicksal, dass das ganze Buch in sich trägt. Mein Fazit Ein wunderschönes Sommerbuch, das mehr zu erzählen hat, als wie es auf den ersten Blick scheint. Der leichte, teilweise ausschweifende Schreibstil gepaart mit dem Gefühl von Fernweh haben das Buch zu etwas Besonderem gemacht.

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"Via dell' Amore - Jede Liebe führt nach Rom" Mark Lamprell Verlag: blanvalet Seitenzahl: 315 ISBN: 978-3-7645-0617-9 Erstausgabe: 24. Juli 2017 Preis: 14,99 Euro Klappentext: "Absolut zauberhaft. Eine Ode an all die magischen Orte dieser Welt, an denen Liebe und Schicksal aufeinandertreffen." Nina George Rom ist die Stadt der Liebe. Das hofft auch Alice, als sie nach Italien reist, um endlich etwas Verrücktes zu erleben. Meg und Alec sind seit Jahren verheiratet, doch im Alltag ist ihnen die Liebe abhandengekommen. In Rom verliebten sie sich einst unsterblich, kann diese Stadt sie auch wieder zueinander führen? Die beiden älteren Damen Constance und Lizzie möchten Constances verstorbenem Ehemann Henry seinen Herzenswunsch erfüllen. Lizzie ahnt jedoch nichts von Constances und Henrys wahrer Geschichte, die vor Jahrzehnten genau hier begann. Am Ende ist für jeden von ihnen nichts mehr, wie es war. Denn alle Wege führen nach Rom – und der ein oder andere vielleicht direkt ins Glück … Gestaltung des Buches: Das Cover ist wirklich schön geworden. Von den Farben her und auch anhand der Stadtdetails. Ein wirklich ansprechendes Cover, welches zum Kaufen anregt. Meine Meinung: Nachdem das Cover sowie der Klappentext mich überzeugt haben, freute ich mich auf das Lesen. Ich habe noch kein Buch von dem Autor gelesen und ging völlig uneingenommen an das Lesen. Der Einstieg in das Buch waren gut, und der Autor erklärte, das er direkt in Rom an den verschiedenen Plätzen dieses Buch geschrieben hat. Nach einigen Kapiteln konnte mich das Buch leider nicht mehr überzeugen. Vielleicht waren es zu viele Details über die Plätze an denen der Autor schrieb, ganz genau kann ich es nicht sagen. Für meinen Geschmack sind zu viele Details über die Stadt vorhanden und der Charme der Geschichte geht für meine Meinung verloren, was wirklich schade ist. Vielleicht kann mich ein anderes Buch vom Autor mehr überzeugen. Meine Bewertung: 3 von 5* Vielen Dank an den blanvalet Verlag und das Bloggerportal für die Zusendung des Buches!

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Warum reist ein Autor extra nach Rom, um dort seinen Roman zu schreiben? Weil er sich durch eine frühere Drehbuch- und Regiearbeit bereits in die Stadt verliebt hatte und jetzt an den Originalschauplätzen seines Romanes sitzen und das dortige Gefühl zu Papier bringen möchte... so jedenfalls beschreibt Mark Lamprell das Entstehen seines Romanes „Via dell`Amore“. Das Cover führt uns jedenfalls über die Brücken von Rom, die auch in dem Roman eine Rolle spielen und doch spricht mit das Buchcover irgendwie nicht an – ich hätte es jedenfalls nicht in die Hand genommen, wenn es in der Bücherei vor mir gelegen hätte... warum? Es wirkt so unruhig und fast lieblos auf mich – eine davonlaufende, rothaarige „bunte“ Frau, die „uns“ bzw. ihren Begleiter an der Hand hält und im Hintergrund eine Brücke mit ein wenig „Rom“; dazu über das halbe Cover der Buchtitel und ein Untertitel... nein, leider finde ich das Cover dieses Mal nicht gelungen, lieber Blanvalet Verlag. Wobei die „bunte Frau“ einen Hinweis auf eine der Protagonistinnen gibt, denn wir haben es in dem Buch mit mehreren Erzählsträngen zu tun: Alice läuft von Zuhause und später vor ihrem „Fast-Verlobten“ davon in die Arme eines vertraut wirkenden Fremden – Meg & Alec erleben ein Krimiabenteuer, welches sie entzweit und wieder vereint – Constance und Lizzie streuen die Asche ihres Mannes bzw. Bruders in das Herz Roms und erleben Abschied sowie einen Neuanfang. Das klingt kitschig? Ist es auch ;) und besonders durch die erhabene Erzählweise eines römischen Geistes, der alte Sagen & Mythen mit den aktuellen Erzählsträngen vermischt. Das mag wohl informativ gewollt sein, hinterlässt bei mir aber eher ein anstrengendes Lesegefühl. Interessant ist allerdings die Verflechtung der drei Geschichten, denn die Personen laufen sich im Verlauf des Buches immer wieder in Rom über den Weg und schlußendlich verbindet sie eine besondere blaue Fliese... ja, wie sie letztendlich miteinander verknüpft werden, die drei Geschichten, werde ich nicht verraten – aber so viel sei verraten: gut, dass die Fliese nicht kaputt gegangen ist ;) Nun, verfilmt kann ich mir diesen Stoff deutlich besser vorstellen als der Roman an sich zu lesen war. Das Buch hat mich jedenfalls eher angestrengt im Schreibstil und aufgrund des gewollt wirkenden, übervollen Inhalts. Daher kommt dieser Roman bei mir nicht so gut weg ;) aber sollte der Autor daraus mal ein Drehbuch machen und bei der Verfilmung Regie führen, würde ich mir den Fall glatt anschauen ;)

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