Jede Liebe führt nach Rom

Roman

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Die ewige Stadt Rom – gibt es einen schöneren Ort auf der Welt, um sich zu verlieben?

Rom ist die Stadt der Liebe. Das hofft auch Alice, als sie nach Italien reist, um etwas Verrücktes zu erleben. Megan und Alec sind verheiratet, doch ihnen ist die Liebe abhandengekommen. In Rom verliebten sie sich einst unsterblich, kann die Stadt sie auch wieder zueinander führen? Die Damen Constance und Lizzie möchten Constances verstorbenem Ehemann Henry seinen Herzenswunsch erfüllen. Lizzie ahnt jedoch nichts von Constances und Henrys wahrer Geschichte, die vor Jahrzehnten hier begann. Am Ende ist für jeden von ihnen nichts mehr, wie es war. Denn alle Wege führen nach Rom – und der ein oder andere vielleicht direkt ins Glück …

Der Titel erschien im Blanvalet Paperback unter dem Titel "Via dell'Amore. Jede Liebe führt nach Rom."


Aus dem Englischen von Sonja Rebernik-Heidegger
Originaltitel: The Lover's Guide to Rome
Originalverlag: Allen & Unwin, Sydney 2016
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-25482-7
Erschienen am  20. Mai 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Rezension zu "Jede Liebe führt nach Rom"

Von: Büchereule

24.09.2019

In diesem Buch gibt es viele Figuren, die unterschiedlicher kaum sein könne. Doch das Besondere an diesem Buch ist, dass die Geschichte nicht aus der Sicht eines der Protagonisten erzählt wird, sondern so zu sagen von dem Geist der über Rom schwebt. Einmal geht es um die 19-jährige Alice, Sie fühlt sich von Ihren Eltern nicht richtig wahrgenommen und reist nach Rom um einmal etwas verrücktes zu erleben und dem Alltag zu entkommen. Bereits am Flughafen beginnt ihr Abenteuer, da sie dort auf 4 Junge Männer trifft die in diesem Buch eine große Rolle für sie spielen. Dann geht es um Megan und ihren Mann Alec, die ebenfalls aus Amerika nach Rom reisen. Megan ist hier auf der Suche nach einer ganz bestimmten Fliese, die sie damals vor zwanzig Jahren aus ihren Flitterwochen mitbrachte. Ihr Mann ist von der Reise nicht sonderlich begeistert, macht sie aber dennoch mit, in der Hoffnung, das sie dort wieder zu einander finden. Denn durch den Alltag ist ihre Liebe ein wenig abhanden gekommen. Ob ihnen die Stadt der Liebe dabei behilflich ist? Und die dritte Geschichte handelt von Constance und ihrer Schwägerin Lizzie aus London. Constances Mann Henry ist kürzlich verstorben und gemeinsam mit Lizzi macht sie sich auf den Weg nach Rom um dort Henrys Asche zu verstreuen, wie es sein letzter Wunsch gewesen ist. Bei so vielen Charakteren ist einem natürlich nicht jeder sympathisch. Am besten fand ich Alice. Auch der Schreibstil hat mir gut gefallen und ich fand es großartig, dass auch die Umgebung in Rom mit eingebracht wurde, so konnte man sich gut in die Stadt und die Geschichten dort hinein versetzen. Natürlich sind die Geschichten auch mit einander verbunden, doch wie genau das möchte ich nicht vorweg nehmen.

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Einige Tage mit Constance, Alec und Alice in Rom

Von: Bücher in meiner Hand

25.08.2017

Rom ist eine tolle Stadt und obwohl ich erst gerade vor vier Monaten dort war, würde ich gerne wieder hin. Wenn ich physisch nicht kann, dann wenigstens literarisch. Beim Lesen des Roman gelingt es, sich zu fühlen, als ob man selbst in der ewigen Stadt weilt. Die Geschichte, die vom "Geist der Liebe" erzählt wird, nimmt uns mit auf Sightseeingtour durch Rom: mit der 19jährigen Alice brettern wir auf der Vespa zum Koloseum, schauen mit Constance und Lizzy von der Ponte Sant'Angelo auf den Tiber und laufen mit Alec und Meg durch die Gassen der Stadt. Der Roman erzählt die Geschichten dieser sechs Personen, die sich in Charakter und Alter total unterscheiden. Alice aus Amerika lernt am Flughafen vier Jungs aus England kennen und zusammen landen sie schlussendlich im selben Hotel. Mit dem "erbsengrünen" - Alice hat ein aussergewöhnliches Gespür für Farben - August Clutterbuck streift sie durch die Stadt und geniesst die ihr unbekannte Freiheit. Obwohl sie eigentlich nach Florenz zu ihrem Verlobten sollte... Die rüstigen Seniorinnen Constance und Lizzie spazieren mit Henrys Urne durch die Stadt. Eigentlich wollen sie seinen letzten Wunsch, seine Asche über dem Tiber zu verstreuen, erfüllen, doch das zögert sich hinaus. Die Amerikaner Alec und Meg befinden sich in einer Midlifekrise. Meg zuliebe kam Alec mit auf die Reise nach Rom, da sie verbissen auf der Suche nach dem Hersteller einer Fliese ist. Meg ist eine zänkische Zicke, die fortwährend Streit sucht. Alec mag nicht streiten, hat genug von Megs Egoismus und freut sich, als er die nette Ärztin Stephanie kennenlernt, die ihm immer wieder über den Weg läuft. Die Wege der Protagonisten kreuzen sich immer mal wieder, doch da sie sich nicht kennen, fällt es ihnen nicht auf. Erst am Ende finden alle drei Geschichten zusammen. Leider muss der Leser lange warten, um zu wissen, welches das geschichtenverbindende Element ist. Es wird erst am Schluss und somit reichlich spät verraten und versandete ein wenig. Genau das ist mein Kritikpunkt am Buch, denn viel zu lange bleibt man im Ungewissen darüber, welches der rote Faden des Romanes sein soll und man hat dadurch das Gefühl drei Kurzgeschichten zu lesen. Mir kommt es vor, als ob der Roman als Drehbuch geschrieben wurde. Verfilmt würde mir die Geschichte als Ganzes wohl viel besser gefallen. So würde der "Geist der Liebe"-Erzähler mehr Sinn machen und mehr zur Geltung kommen. Aber auch der vereinende Schluss könnte mit Spezialeffekten um einiges ausdrucksvoller dargestellt werden, als im Buch beschrieben. Die zwei "angsteinflössenden alten" Schachteln - nein, sie sind überhaupt nicht angsteinflössend, sondern sehr nett. Meistens. - haben mir am besten gefallen, eigentlich hätte der Autor auch nur ihre Geschichte erzählen können und ich wär glücklich gewesen! Zum Anpreisen des Buches wird erwähnt, dass der Autor extra nach Rom fuhr, um seinen Roman zu schreiben. Wieso das, ist dies so ungewöhnlich? Ich erwarte und setze voraus, dass sich Autoren mit den Schauplätzen ihrer Bücher auseinandersetzen und vor Ort recherchieren. Dazu müsste man gegebenenfalls öfters hinfahren. Ob das Buch dann dort oder zuhause geschrieben wurde, ist mir als Leser hingegen total egal und deshalb finde ich diese Anmerkung nichts Spezielles und unnötig. Der Roman mit den drei Geschichten ist eine leichte Ferienlektüre, ideal als Begleiter für eine Reise nach Rom. Das Buch zu lesen, wenn man in der Nähe der jeweiligen Schauplätze auf einer Bank oder in einem Café sitzt, stell ich mir schön vor. Zumindest auf dem reformierten Friedhof bei der Cystus-Pyramide hat es genug Schattenplätze um sich mit dem Buch für zwei, drei Stunden dorthin zu verziehen. Fazit: Die einzelnen Geschichten sind schön geschrieben. Mir fehlte jedoch der rote Faden und das verbindende Element, das mir zu spät enthüllt wurde. 4 Punkte.

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Vita

Mark Lamprell arbeitet seit Jahren für Film und Fernsehen. Die ewige Stadt Rom faszinierte ihn schon immer, sodass er nach seinem letzten Besuch beschloss, seinen nächsten Roman dort spielen zu lassen. Via dell’Amore – Jede Liebe führt nach Rom ist sein erster Roman bei Blanvalet und begeistert die Leser weltweit. Noch vor Erscheinen hat er sich in 14 Länder verkauft.

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