Leserstimmen zu
Die Sanduhr unserer Liebe

Kate Riordan

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Die Sanduhr unserer Liebe hat mich wirklich tief beeindruckt und sehr berührt. Die ganze Geschichte und deren Fortgang ist durch so viele Kleinigkeiten grundlegend verändert worden und das Leben so vieler Menschen hätte sich durch die vielen kleinen „Zufälle“ verändern können. Manchmal zum Guten und manchmal zum Schlechten. Ich bin sehr beeindruckt wie geschickt Kate Riordan die Schicksale dieser drei Familien über drei Generationen hinweg verwoben hat. Ich lese sehr oft und gerne Familiengeschichten, aber in dieser wurden die Fäden am Ende ganz besonders geschickt miteinander verbunden. Irgendwann ist es mir wie Schuppen von den Augen gefallen, dass ich von Seite 1 an mit Details und wichtigen Informationen versorgt wurde. Die Charaktere sind sehr vielschichtig. Von liebevoll bis herrschsüchtig ist alles dabei. Die beiden Protagonisten Grace und Harriet waren mir sehr sympathisch. Harriet geht nach dem Tod ihres Vaters den einzigen Weg den sie noch hat und wird Gouvernante. Immer wieder lässt sich Der Wunsch nach Rache in ihren Zügen wiederfinden. Manchmal wirkt sie auf mich verbittert und erweckt den Eindruck, das sie in der Vergangenheit feststeckt. Es macht traurig wie viele verpasste Chancen einen das ganzes Leben lang begleiten können. Auch nachdem ich längst in ein anderes Buch versunken bin, lässt mich die Tragik dieses Buches einfach nicht los. Von mir bekommt Die Sanduhr unserer Liebe eine wirklich dicke fette Leseempfehlung! Diese Buch gehört ganz sicher jetzt schon zu meine Jahreshighlights.

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Hier ist der Autorin Kate Riordan ein wundervoller und wunderbar zu lesender Roman gelungen. Ich bin richtig abgetaucht in diese zwei Erzählebenen und mich haben beide begeistert und in ihren Bann gezogen. Die Autorin hat einen tollen Schreibstil. Sie beschreibt Umgebungen, Örtlichkeiten, Personen und ihre Wesens- bzw- Charakterzüge sehr hervorragend und anschaulich. In den wechselnden Kapiteln habe ich erfahren, wie Harriet und Grace ihr Leben in Fenix House erlebt und bestritten haben. Zu Beginn empfand ich manche Stellen als etwas zu ausschweifend, aber dieser Mini-Makel ist schnell vergessen, wenn man durch verschiedene Wendungen wieder in die Story gezogen wird und neben den beiden Frauen "mit lebt" und ihr Leben "erlebt". Wer wieder einmal einen leichten, wundervollen und schönen Familiengeheimnisroman lesen möchte, dem lege ich dieses Buch ans Herz. Tretet ein und lasst Euch vom Fenix-House verzaubern.

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Es ist ein leichter, harmonischer Frauenroman. War nicht so ganz mein Genre aber ich denke es gibt einige denen das gefallen könnte. Von der Geschichte her hat es mir gut gefallen, man erfährt vieles in diesem Buch und kann sich auch gut in die Umgebung hinein versetzen das ist mir immer wichtig in einer Geschichte. Man macht eine kleine Zeitreise wo man um das Schicksal erfährt was Harriet passiert ist, aber auch die Familiengeschichte wird dort gut geschildert. An machen stellen fand ich etwas zu viel aber wer es mag dem wird das sehr gut gefallen. Fazit: Eine sehr interessante Liebesgeschichte , mit viel Liebe , Lügen und intriegen!

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1878 beginnt die 21-jährige Harriet Jenner als Gouvernante in Fenix House. Genau 50 Jahre später tritt ihre Enkelin Grace Fairford die gleiche Stelle als Gouvernante in Fenix House an, weil ihre Großmutter das so wollte. Harriet hat ihrer Enkelin Grace immer die tollsten Geschichten über Fenix House und ihre Bewohner erzählt und wie traumhaft das Haus und die Einrichtung war. Nach ihrer Ankunft muss Grace aber feststellen, dass die Erzählungen ihrer Großmutter nicht wirklich stimmen können, Es dreht sich vor allem um die Familie Pembridge, bei der früher Harriet und nun ihre Enkelin Grace arbeitet. Die Geschichte wird hauptsächlich in zwei Zeitebenen erzählt, einmal von Harriet vor 50 Jahren und ihrer Zeit in Fenix House und 1928 von Grace, die langsam aber sicher hinter die Familiengeschichte kommt und nach und nach einigen Geheimnissen ihrer Großmutter auf die Schliche kommt. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und Kate Riordan hat wundervolle Charaktere in die Geschichte gezaubert, die so lebensecht auf mich gewirkt haben. Natürlich gab es auch ein paar Charaktere, die ich von Anfang an nicht mochte, aber um so mehr mochte man dann ja die anderen. "Die Sanduhr unserer Liebe" hat mir sehr gut gefallen, doch ich muss zugeben, dass manche Erzählungen sehr in die Länge gezogen wirkten. Es blieb einfach manchmal zu lange, zu ruhig und für meinen Geschmack hat ein bisschen Spannung gefehlt. Am Ende war ich dann aber froh, dass ich durchgehalten habe, denn ich wurde mit einem Ende nach meinen Geschmack belohnt und wahrscheinlich brauchte diese Geschichte einfach die Ruhe vor den Sturm. Ein leichtes Buch mit vielen Geheimnissen und schönen Einblicke in verschiedene Zeitfenster der gleichen Familien, deren Schicksal irgendwie miteinander verwoben ist.

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Schreibstil Es war mal wieder an der Zeit für einen Roman über ein Familiengeheimnis, auch wenn ich aus diesem Genre in diesem Monat schon viel gelesen habe. Bei "Die Sanduhr unserer Liebe" hat mich erst einmal England angesprochen, aber auch die Zeit, in der die Frauen unterdrückt wurden. Das Buch besteht aus zwei Sichtweisen. Einmal haben wir Grace im Jahre 1922, die, wie ihre Großmutter viele Jahre zuvor, im Fenix House als Gouvernante anfängt. Der zweite Strang beschäftigt sich mit der Großmutter Harriet, die 1879 selbst in dem Haus als Gouvernante anfängt. Beide Frauen entdecken das Haus, aber auch die Menschen, die dort gerade leben und Grace bekommt nach und nach die Wahrheit über ihre Großmutter präsentiert! "Die Sanduhr unserer Liebe" war mein erstes Buch von Kate Riordan und bestimmt nicht mein letztes. Ihr Schreibstil ist sehr bildhaft und voller Empfindungen. Zwar gibt es in diesen Buch einige Längen, aber insgesamt hat mich die Geschichte tief in sich aufgesogen. Charaktere - Harriet - Harriet ist die Großmutter von Grace und war 1879 selbst als Gouvernante im Fenix House. In dem Buch geht es darum, was damals passiert ist, denn schnell wird klar, dass die Geschichten, die sie ihrer Enkelin erzählt hat, nur die halbe Wahrheit sind. Wie der Titel vermutet lässt, geht es in ihrer Geschichte um Liebe und ich konnte tatsächlich mit ihr mitfühlen, habe mich aber auch immer gefragt, ob ich Harriet selbst wirklich vertrauen kann. Sie wirkt zwar sehr freundlich und zurückhaltend, doch sie hat auch einen guten Grund die Hausherrin zu hassen. Ihr Leben in Fenix House ist nicht einfach. Sie freundet sich zwar schnell mit den Kindern an und hat Spaß an ihrer Arbeit, doch letztendlich gibt es auch dort Probleme, denn sie verliebt sich leider in eine Person, die sie nicht lieben darf ... - Grace - Grace ist Harriets Enkelin und sie hat schon viel über Fenix House gehört. Es überrascht sie, als ihre Großmutter plötzlich verlangt, dass sie in ihre Fußstapfen tritt und selbst Gouvernante in Fenix House wird. Schnell wird klar, dass sich das Haus verändert hat - das alles ist ja auch mehr als 50 Jahre her ... Grace selbst blieb eigentlich nur eine Randfigur. In ihren Abschnitten lernen wir das Haus und die Menschen viele Jahre später kennen und finden mit Grace gemeinsam heraus, was mit ihrer Großmutter passiert ist. Meine Meinung Der Einstieg in das Buch ist mir gut gelungen. Der Schreibstil mit den zarten Beschreibungen der Umgebung und den Menschen hat mir gleich zugesagt und der Prolog aus dem Jahr 1910 hat sofort eine unheimliche Stimmung aufgebaut. Alles beginnt hier nämlich mit einem Zugunglück, bei dem Grace ihre Eltern verloren hat. Sie wächst bei ihrer Großmutter auf, wird allerdings nach Fenix House geschickt, als dort eine Gouvernante gesucht wird. Was Grace noch nicht weiß: Der Junge, auf den sie aufpassen soll, ist kein normaler Junge und das Haus ist nicht mehr das Haus aus Harriets Erzählungen! Im Wechsel erfahren wir hier nun die Geschichten der beiden Frauen, die zu unterschiedlichen Zeiten und mit unterschiedlichen Erwartungen nach Fenix House kommen. Spannend ist die Geschichte auf jeden Fall, besonders wenn man im Hintergrund behält, dass auch das Zugunglück eine wichtige Role zu spielen scheint. Während Grace erst einmal Probleme mit dem derzeitigen Hausherren Mr. Pembridge hat, lebt sich Harriet in ihrer Zeit gut ein, muss aber mit Erschrecken feststellen, dass sie die Hausherrin kennt. Auch hier verbirgt sich eine düstere und böse Geschichte, die darauf deuten lässt, dass es vielleicht kein Zufall ist, dass Harriet nach Fenix House gekommen ist. Die zwei Sichtweisen haben mir gut gefallen, auch wenn ich zugeben muss, dass ich an manchen Stellen leicht verwirrt war. Grace und Harriet sind sich charakterlich doch recht ähnlich und da sie beide als Gouvernante dort anfangen, hatte ich im Kopf manchmal Überschneidungen. Es fiel mir manchmal schwer, umzudenken, da natürlich in Graces Abschnitten auch Personen aus der Vergangenheit vorkamen. Ein Art Stammbaum hätte das Lesen hier sicher erleichtert, denn diesen musste ich mir im Verlauf selbst zulegen, um wirklich alle Verbindungen zu verstehen! "Die Sanduhr unserer Liebe" ist mit 544 Seiten kein kurzes Lesevergnügen. Teilweise hatte ich das Gefühl, dass mir die Geschichte ein wenig zu ausgeschweift war. Als Leser erfahren wir einige Dinge früher als Grace, dennoch werden diese von ihr noch einmal durchgekaut. Für mich hätte es ausgereicht, Graces Abschnitte kürzer zu halten und Harriets Geschichte mehr Beachtung zu schenken. Um ehrlich zu sein fand ich Graces Abschnitte nämlich viel schwächer als die von Harriet! Das Ende konnte mich aber begeistern, auch wenn es wohl recht typisch für dieses Genre sein dürfte. Zum Glück habe ich aber noch nicht allzu viel im Bereich der Familiengeschichten gelesen, sodass ich mit den Auflösungen rundum zufrieden war. Ich werde bestimmt bald wieder ein Buch der Autrin lesen. Fazit "Die Sanduhr unserer Liebe" ist eine interessante Geschichte über eine Frau und die Liebe und über Lügen, die erst viele Jahre später ans Tageslicht kommen ... Trotz einiger Längen konnte mich das Buch begeistern und ich hatte einige schöne Stunden im Fenix House!

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Harriet Jenner beginnt im Jahr 1878 als 21jährige Frau eine Tätigkeit als Gouvernante in Fenix House. 50 Jahre später tritt ihre Enkelin, Grace Fairford im gleichen Hause ebenfalls die stelle der Cpuvernante an. Laut ihrer Großmutter ist Fenix house ein traumhafter Ort. Allerdings muss Grace bald feststellen, dass das Haus wenig mit den Erzählungen ihrer Großmutter gemeinsam haben, allerdings ein Geheimnis hüten... Ich tauche gerne literarisch in längst vergangene Zeiten ein und gerade solche Häuser wie Fenix House haben es mir angetan. Kate Riordan beschreibt bildhaft das Haus, die unterschiedlichen Charaktere, die von liebevoll über interessant bis hin zu unsympathisch reichen und auch die Zeiten, in denen der Roman handelt. Sehr gerne habe ich mich ins Jahr 1887 entführen lassen und erfahren, was sich in dieser Zeit geschickt hat und was eher nicht. Zeitweise habe ich mir sogar gewünscht selber mal, mit Hilfe einer Zeitmaschine, in dieses Zeitalter zu reisen, da ich es sehr spannend finde und mich oft frage, wie die Menschen damals gelebt haben, ohne all den technischen Schnickschnack, der uns heute eben so umgibt. Jede Familie hat so seine Geheimnisse, so auch die Familie Pembridge, bei denen Harriet, sowie Grace einige Jahre später angestellt sind. Harriet erzäht ihrer Enkelin von einem wunderschönen Haus und einem wundervollen Garten, liebevollen Angestelten und schmückt das Ganze noch dermaßen aus, dass Grace einfach denken muss, dass dieses Haus und auch das Umfeld, wie ein Märchen sein muss. Dort angekommen muss Grace allerdings feststellen, dass das alles wenig mit den Erzählungen ihrer Großmutter zu tun haben und würde am liebsten wieder auf dem Absatz kehrt machen und nach Hause reisen. Warum ist ihrer Großmutter ganz wild darauf, dass Grace in ihre Fußstapfen tritt? Schritt für Schritt und ganz langsam kommt Grace einem Geheimnis auf die Spur, mit dem sie niemals gerechnet hätte. "Die Sanduhr unserer Liebe" ist spannend erzählt, allerdings wies der Roman, für meinen Geschmack, auch einige Längen auf. Allerdings wurde mir am Ende bewusst, dass diese Erläuterungen so absolut notwendig waren. Trotzdem habe ich mir ab und an gewünscht, dass die Story jetzt doch noch mal anziehen müsste und so muss ich gestehen, dass ich den Roman schon ab und an mal zur Seite gelegt habe und manchmal musste ich mich auch zum Weiterlesen zwingen, bin aber letztendlich froh, den Roman bis zum Ende gelesen zu haben. Für Fans leichter Frauenlektüre gibt es von mir deshalb eine Leseempfehlung!

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INHALT: Harriet Jenner nimmt 1878 eine Stellung als Gouvernante in Fenix House, in der Nähe von Cheltenham an. Sie hat ihren Vater durch unglückliche Umstände verloren und muss nun für den eigenen Lebensunterhalt aufkommen. Die wohlhabende Familie Pembridge mit den Kindern Viktoria, Helen und Bertie nimmt sie auf , wobei die Hausherrin zu Harriet’s Schrecken aus der Familie stammt, die teilweise am finanziellen Ruin ihres Vaters beteiligt war. Mit Robert Pembridge , dem Hausherrn verbindet sie mit der Zeit eine enge, intime Beziehung. FÜNFZIG JAHRE später, wir schreiben nun das Jahr 1922, nimmt Harriet’s Enkelin Grace ebenso wie die Grossmutter eine Stellung als Gouvernante in Fenix House an. Grace hat ihre Eltern im Jahr 1910 bei einem tragischen Zugunglück verloren und wuchs mit enger und liebevoller Bindung bei Harriet auf, die ihr immer fröhliche und schöne Geschichten aus ihrer Zeit als Kindermädchen auf Fenix House erzählte. Grossmutter und Enkelin bleiben in engem Briefkontakt während des Aufenthaltes von Grace auf Fenix House zueinander,,, die Liebe der beiden Frauen zu den jeweiligen Hausherren birgt manche Überraschungen,,,, MEINE MEINUNG: Die Autorin nimmt uns in zwei Zeitsträngen mit auf diese Generationen Reise. Harriet hat , laut eigener Beschreibung, eine sehr schöne Zeit auf Fenix House erlebt und Grace macht ganz andere, eher negative Erfahrungen. Durch diese immer neuen Spannungsbögen wechselnder Erzählungen der beiden Hauptprotagonistinnen fliegt man schnell und neugierig durch diese typische Frauenlektüre. Ich empfand ein stimmungsvolles und bekannt gutes Gefühl beim Lesen, da ich ähnlicher Lektüre schon oft begegnet bin. Das hat dem leichten Lesevergnügen aber keinen Abbruch getan. Manchmal braucht der Kopf eine schön erzählte Harmonie zum Abschalten. Durch die vielen Erzählungen der Zeitzeugen , die Briefe der Grossmutter und der eigenen Erlebnisse von Grace kommt man sich vor wie eine heimliche Beobachterin hinter den verschlossenen Türen und Mauern des alten Anwesens. Eine richtig spannende Angelegenheit! Eines habe ich nicht gut nachvollziehen können. Der Titel mit dem Begriff *Sanduhr* deckt sich nicht wirklich gut mit der Pendeluhr, die im Roman erwähnt wird. Das schön gestaltete Cover soll wohl eher an die Pracht und nicht an den Verfall des Hauses zu Grace Zeiten erinnern. Insgesamt ist der Roman ein guter und leicht zu lesender Frauenschmöcker, den ich mit drei guten Sternen bewerten möchte. Bewertung: *** Sterne von *****möglichen Sternvergaben. Herzlichen Dank an die Autorin und den Heyne-Verlag für das nette Leseerlebnis.

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Die Autorin, welche selbst in Cheltenham (South West England) lebt, nimmt uns auf zwei Zeitreisen mit, die eng miteinander verknüpft sind: 1878 beginnt Harriet Jenner ihre Stelle als Gouvernante im Fenix House auf einem Hügel vor dem Badeort Cheltenham. Sie arbeitet dort für die Familie Pembridge und erlebt dort nicht nur ein überraschendes Wiedersehen mit einer ihr verhassten Person aus der Kindheit, sondern verliebt sich auch in den Hausherrn, was auf Gegenseitigkeit beruht, aber keinerlei Zukunft hat. Nach einem Unglücksfall verlässt sie im gleichen Sommer die Familie... und schickt knapp 50 Jahre später ihre Enkelin Grace als Gouvernante wieder nach Fenix House. Mittlerweile schreiben wir das Jahr 1922 und ein großes Zugunglück im Jahre 1910 hat Großmutter und Enkelin durch den Verlust der Eltern mehr zusammengeführt. Harriet munterte die Jahre über mit fröhlichen Geschichten aus Fenix House ihre Enkelin auf, so dass diese mit frohen Erwartungen die neue Stelle beginnt.Und doch wird alles anders... Kate Riordan nimmt uns auf eine spannende Reise durch die Generationen mit, wobei sich der Roman sehr leicht lesen lässt, weil die Szenen so anschaulich geschrieben sind. Schnell habe ich mich von der jeweiligen Stimmung einfangen lassen und musste mich so manches Mal wirklich zwingen, das Buch zur Seite zu legen... 544 Seiten lassen sich halt doch nicht in einem Rutsch lesen. Manches scheint inhaltlich vorhersehbar und doch wurde ich immer wieder von neuen Wendungen überrascht – bis zur letzten Seite. Das hat das Buch so spannend und interessant gemacht. Aber auch abschließend... denn nach dem Ende hatte ich nicht das Gefühl, dass noch eine Frage offen bleibt oder wollte wissen, wie es denn jetzt in Fenix House weitergeht. Phasenweise hatte ich – gerade am Anfang – das Gefühl, man hätte einiges inhaltlich straffen können. Aber jetzt, nachdem ich das Buch zuende gelesen habe, bin ich um die ausschweifenden Erklärungen zu anfangs dankbar: wir werden nach und nach in zwei Geschichten mitgenommen, die immer mehr durch die Entdeckungen der jungen Grace, der Geschichten der Zeitzeugen im Haus und der Briefe der Großmutter Harriet miteinander verwoben werden, was doch einiges an Konzentration beim Lesen braucht – überfliegen ist nicht ratsam ;) Für mich ist das ein wirklich gelungener Roman, der mich sprachlich und inhaltlich mitgenommen hat... im Gegensatz zum Buchcover, welches wohl eine Hommage an die wilden Gärten in Fenix House sein sollten, meiner Meinung nach aber irgendwie am Inhalt vorbei gestaltet ist – viel treffender finde ich hier das „Irrgarten-Cover“ des Originaltitels. Auch der Buchtitel hinterlässt bei mir ein Fragezeichen... im Original „The Shadow Hour“ spiegelt dieser englische Titel meiner Meinung nach Inhalt und Stimmung besser wider. Nun ja, das ist ja Geschmacksache ;) Den Roman aber mag ich euch wirklich sehr ans Herz legen... nehmt euch Zeit und genießt die Zeitreise in das Mysterium rund um Fenix House und seine Bewohner.

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