Leserstimmen zu
Opernroman

Petra Morsbach

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Von Kindheit an, bin ich mit Opern großgeworden und wurde so später selber zu einer begeisterten Hörerin von Opern und Operetten. Trotz einer Hörbehinderung ist die Oper für mich, abgesehen von Schlagern, Musik die die Seele erfüllt. Einmal gehört und ins Herz geschlossen oder wie sagte Edward zu Vivien in „Pretty Woman“: Entweder man liebt die Oper oder man hasst sie. Dazwischen gibt es nichts. Das finde ich, trifft es und deshalb war das Buch „Opern Roman“ von Petra Morsbach wirklich mal ein Blick hinter die Kulissen einer Bühne. Und der Vorhang hebt sich für den Leser mit der Frage: Was passiert hinter den Kulissen eines Kleinstadttheaters? Viel, vieles geahntes und Ungeahntes. Schade, dass es ohne Intrigen und Boshaftigkeiten nicht abgeht. Man erfährt auf gut erzählte Art und Weise nicht nur viel Wissenswertes, sondern auch sehr viel menschliche Tragödien. Vor allem, dass Erfolge oft durch Missgunst und Neid nicht stattfinden. Aber auch unendlich viel Tragik und übersteigertes Selbstwertgefühl. Feinfühlig und äußerst gekonnt beschreibt die Autorin selbst die traurigen und auch lustigen Momente der vielen Protagonisten über Ballett, Chor, Orchester,Diven und Helden. Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt, viel gelacht, den Kopf geschüttelt und mir gedacht, es wird mal wieder Zeit in die Oper zu gehen.

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