Leserstimmen zu
Nach der Party

A. Beatrice DiSclafani

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Nach der Party

Von: Mia M.

22.08.2018

Meine Meinung: Ich wollte dieses Buch unbedingt lesen, da es um die Zeit um 1950 geht und ich dies sehr interessant finde. Zudem war ich sehr gespannt darauf wie es wohl ist hinter die Fassade der Glamourwelt zu blicken. Der Schreibstil... ... war anfangs sehr gewöhnungsbedürftig. Die Autorin schreibt nicht sehr gefühlvoll dadurch fühlt man sich den Charakteren manchmal sehr distanziert und kann mit ihnen keine Bindung aufbauen. Das ist sehr schade gewesen, da es in dem Buch auch sehr um persönliche Entwicklung geht. Die Charaktere... ... sind sehr authentisch. Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive von Cece erzählt. Cece war mir eigentlich immer sehr sympathisch. Sie kümmert und "bemüttert" die Menschen die sie liebt, allerdings hatte ich manchmal das Gefühl das sie regelrecht besessen von Joan ist. Sehr viel der Geschichte geht um ihre Gedanken (alle über Joan) das war manchmal sehr nervig. Joan ist das komplette Gegenteil von Cece, sie ist sehr lebhaft und unabhängig. Auch sie mochte ich. Meine Meinung... ... in dem Buch geht es um das Erwachsen werden von Cece und Joan. Die Geschichte wird von Cece erzählt und es wird oft in der Zeit gesprungen. Manchmal verliefen dabei aber die Übergänge nicht so gut, sodass ich manchmal etwas verwirrt war. Die Geschichte war aber sehr spannend, da sie nicht vorhersehbar war und vom Ende des Buches war ich sehr überrascht. Die Autorin schreibt sehr detailliert, da durch kann man sich gut vorstellen wie es zu damaligen Zeiten war. Fazit: Ein tolles Thema für ein Buch, allerdings hat mir persönlich die Umsetzung nicht gefallen.

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Guter Roman

Von: SophieNdm

06.01.2018

Inhalt: Texas in den 1950er Jahren: Joan Fortier ist das Epizentrum der Welt der Schönen und Reichen von Houston. Groß, blond, atemberaubend schön und unabhängig, zieht sie alle Blicke auf sich. Jeder Mann scheint sich nach ihr zu verzehren, jede Frau ihr nachzueifern. Texas ist in diesen Tagen eine starr geordnete Welt. Das Geld sprudelt hier wie das Öl aus den Fördertürmen, aber Freiheit, Macht und Einfluss haben nur die Männer. Was aber, wenn eine Frau sich aus der Norm bewegt? Und wie wirkt sich das auf ihre beste Freundin aus? Cece Buchanan ist Joans Freundin seit Kindertagen. Sie hat sich der glamourösen Freundin verschrieben, mit Haut und Haaren. Früh verwaist, sehnt Cece sich nach Zuneigung und Anerkennung und lebt als Ehefrau und Mutter die Rolle, die Frauen in dieser Welt zugestanden wird. Doch in ihrer Verschworenheit mit Joan wird sie deren Komplizin und Zeugin ihrer Eskapaden, die bis an den Rand der Selbstzerstörung gehen. Bis Cece eine Entscheidung treffen muss mit Folgen für sie beide. Meine Meinung: Der Roman hat ein wunderschönes Cover welches, meiner Meinung nach, genauso wie der Titel perfekt zum Inhalt des Buches passt! Die Story plätschert anfangs so dahin. Man wird ausführlich in das Leben und die Vergangenheit von Joan und Cece eingeweiht, was damals als beide noch Teenager waren passierte und wie dies die Beiden geprägt hat. Die Atmosphäre in Texas wird sehr bildlich und anschaulich beschrieben. Dadurch kann man sich gut in die Story hineinversetzen. Joan ist ziemlich egoistisch, rechthaberisch und dickköpfig. Cece würde alles tun um Joans Anerkennung und Liebe zu spüren zu bekommen. Sie ist extrem auf Joan angewiesen, verhält sich unterwürfig und hält Joan für eine Heilige. Dass das auf Dauer keine gute Kombination sein kann, wird im Verlauf der Geschichte immer deutlicher und Cece muss sich schließlich eingestehen, dass ihre Beziehung zu Joan ihrem eigenen Leben erheblichen Schaden zufügt. Die Entwicklung der Geschichte waren zwar ziemlich vorhersehbar aber trotzdem nicht langweilig. Ceces "Besessenheit" von Joan hat mich allerdings zeitweise schon genervt. Das Ende fand ich ziemlich unspektakulär, ich hätte irgendwie mehr erwartet. Auch Rays Entscheidung am Schluss fand ich langweilig und unrealistisch. Der Schreibstil von A. Beatrice DiSclafani ist angenehm und einfach gehalten, man kommt beim Lesen schnell voran. Die Kapitel sind kurz gehalten und werden aus Cece's Sicht in einem Wechsel aus Vergangenheit und Gegenwart erzählt. Fazit: Eine dramatische Geschichte über die Freundschaft zweier Frauen. Wenig Spannung, dafür aber viele Gefühle und Emotionen. Ein Buch das man durchaus lesen kann, aber kein muss. War okay :)

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Titel: Nach der Party Originaltitel: The After Party Autor/in: A. Beatrice DiSclafani Übersetzt von: Andrea Stumpf, Gabriele Werbeck Genre: Roman Erschienen am: 25.04.2017 Verlag: C. Bertelsmann Seiten: 400 Format: gebundenes Buch mit Schutzumschlag/ eBook (epub) Preis: 19,99€/ 15,99€ Kaufen? Hier! ISBN: 978-3-570-10308-1/ 978-3-641-19409-3 Bewertung insgesamt: *** Klappentext Cece Buchanan und Joan Fortier sind Freundinnen seit Kindertagen. Hineingeboren in die Welt der Schönen und Reichen der texanischen Ölmetropole Houston in den 1950er Jahren, folgen sie zwei ganz unterschiedlichen Lebensentwürfen und sind dennoch unzertrennlich. Joan, atemberaubend schön und unabhängig, füllt die Klatschspalten der Society-Blätter, weil sie sich jede Freiheit erlaubt. Cece hingegen wählt den konven- tionellen Weg als Ehefrau und Mutter. Doch sie ist ihrer Freundin mit Haut und Haaren verschrieben und wir in dieser Verschworenheit zur Komplizin von Joans Fluchten, die bis an den Rand der Selbstzerstörung gehen... >>Nach der Party ist ein literarischer Gin Tonic: intensiv, herb und köstlich.<< Washington Post Inhalt Texas in den 1950er Jahren: Joan Fortier ist das Epizentrum der Welt der Schönen und Reichen von Houston. Groß, blond, atemberaubend schön und unabhängig, zieht sie alle Blicke auf sich, sobald sie auf einer Party erscheint, und füllt die Klatschspalten der Society-Blätter. Jeder Mann in der Gesellschaft der Ölbarone scheint sich nach ihr zu verzehren, jede Frau ihr nachzueifern. Aber Texas ist in diesen Tagen eine starr geordnete Welt rhythmisiert durch Clubabende und Debütantinnen-Bälle. Das Geld sprudelt hier wie das Öl aus den zu dieser Zeit noch als unerschöpflich geltenden Quellen, aber Freiheit, Macht und Einfluss haben unange- fochten nur die Männer. Was aber, wenn eine Frau sich aus der Norm bewegt und Freiheit für sich beansprucht, die ihr diese starre Hierar- chie nicht zugesteht? Und wie wirkt sich das auf ihre beste Freundin aus? Cece Buchanan ist Joans Freundin seit Kinder- tagen. Sie hat sich Joan verschrieben, mit Haut und Haaren. Sie steht im Schatten der glamourösen Freundin, einem >>It-Girl<< früher Jahre. Gesellschaftlich angepasst lebt Cece als Ehefrau und Mutter mit allen Annehmlichkeiten der High Society die Rolle, die ihr die kon- servativen Strukturen der 1950er Jahre vor- geben. Doch in ihrer Verschworenheit mit Joan wird sie deren Komplizin und Teilhaberin an deren Fluchten und Ausbrüchen, die bis an den Rand der Selbstzerstörung gehen. Bis Cece eine Entscheidung treffen muss mit Folgen für sie beide… A. Beatrice DiScalfani erzählt mitreißend und elegant von einer ungleichen Frauenfreund- schaft, die so symbiotisch, obsessiv, eupho- risch, vereinnahmend und mindestens so kompliziert ist wie eine Liebesgeschichte zwischen Mann und Frau. Über die Autorin A. Beatrice DiSclafani wuchs in Florida auf. Seit ihrem Debütroman zählt sie zu den neuen vielversprechenden Erzählstimmen der USA. "Nach der Party" ist ihr zweiter Roman, der Presse und Publikum begeis- terte. Sie lebt mit ihrer Familie in Alabama, wo sie an der Auburn University Creative Writing lehrt. Erster Satz Prolog "Es sind die Frauen, die mich noch immer nach Joan fra- gen." Meine Meinung Also ich muss schon sagen, dass ich das Cover einfach total hübsch finde und es auch super den Inhalt wiedergibt. Die Frau auf dem Cover ist wahrscheinlich Joan mit ihrer selbstbewussten und beliebten Art. Aber leider ist es das einzige, was mir so richtig an dem Buch gefallen hat... Der Schreibstil von A. Beatrice DiSclafani ist wirklich gut. Die Story wird aus der Ich-Perspektive von Cece geschrieben. Die Kapitel wechseln häufig zwischen Gegenwart und Geschichten aus der Vergangenheit und ich finde auch, dass die Abschnitte nicht immer wirklich gelungen sind. So kam es auch dazu, dass ich der Meinung bin, dass mich das hat stolpern lassen, weil die Situationen auch nicht immer klar miteinander verbunden waren... Der nächste Störfaktor im Buch waren die ständigen Gedanken von Cece gewesen, welche sich die ganze Zeit nur um Joan drehten. Das hat einen einfach total genervt, sodass ich das Buch zwischendurch einfach aus der Hand legen musste, weil es einfach nicht mehr auszuhalten war (Bin da auch eher ungeduldig, also nicht jeder muss es so anstrengend finden wie ich :D). Was ich an dem Buch jedoch gut fand, war das die Situation immer klarer wurde. Hinter der Glitzerwelt, die alle ausstrahlen, sind ganz normale Menschen, die auch mal Probleme haben und auch mal einen schlechten Tag haben können. So kam der Ausdruck "Nach der Party" auch noch einmal super zur Geltung. Als Fazit kann ich sagen, dass mir der Roman "Nach der Party" von A. Beatrice DiSclafani nicht so gut gefallen hat. Die Autorin hat ein gutes Thema genommen, jedoch hat es mir wegen der ganzen Sachen nicht wirklich gefallen. Für mich war die Geschichte einfach nur nervig und das mit den Kapiteln hat mich am meisten aufgeregt... Also: Schönes Thema genommen, jedoch hat mir die Umsetzung persönlich nicht gefallen. Wer sowas mag, dem kann ich es nur weiterempfehlen! Ein großer Dank an den Verlag C. Bertelsmann und auch an A. Beatrice DiSclafani für das wunderbare Rezensionsexemplar! Eure Jacky

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Klappentext: Texas in den 1950er Jahren: Joan Fortier ist das Epizentrum der Welt der Schönen und Reichen von Houston. Texas ist in diesen Tagen eine starr geordnete Welt. Das Geld sprudelt hier wie das Öl aus den Fördertürmen, aber Freiheit, Macht und Einfluss haben nur die Männer. Was aber, wenn eine Frau sich aus der Norm bewegt? Und wie wirkt sich das auf ihre beste Freundin aus? Autorin: A. Beatrice DiSclafani, 34 Jahre alt, wuchs in Florida auf. Sie lebt mit Mann und Kind in St. Louis und lehrt an der Washington University Creative Writing. Sie gilt als eine der herausragenden neuen jungen Erzählstimmen. Nach der Party ist ihr zweiter Roman, der Presse und Publikum begeisterte. Daten: Die gebundene Ausgabe mit 400 Seiten kostet 19,99€, die Kindle-Edition 15,99€. Veröffentlicht wurde der Roman am 25.04.2017 im C. Bertelsmann-Verlag. Plot: Der Leser begleitet Joan und Cece beim Erwachsenwerden. Die beiden haben zwar denselben sozialen Hintergrund, sind aber das genaue Gegenteil voneinander, Cece ist eine Art Schattenfreundin und macht alles, was Joan will, doch irgendwann geschieht etwas und Cece muss das Ruder in die Hand nehmen. Die Geschichte aus Cece's Sicht erzählt, wechselnd zwischen den verschiedenen Jahren der jeweiligen Handlungen, beziehend auf die Jahre 1950-1958. Die Zeitprünge haben mir beim Lesen keine Probleme bereitet, ich konnte der Geschichte jederzeit gut folgen. Ich mag Geschichten sehr, die nicht voraussehbar sind und sich erst nach und nach aufklären. Dadurch war der Spannungsbogen konstant hoch, was mir sehr gut gefallen hat. Am Schluss gibt es einen Plottwist, mit dem ich nicht gerechnet habe, und der mich deswegen sehr überrascht hat. Figuren: Cece ist diejenige, die die Geschichte erzählt. Sie verhält sich Joan gegenüber sehr behutsam, umsorgt sie und liebt sie scheinbar bedingungslos. Ich habe sie zwar als sehr sympathisch empfunden, jedoch hat mich ihre Besessenheit manchmal etwas genervt, teilweise hatte ich das Gefühl, das Joan für Cece so wichtig ist, wie die Luft zum Atmen. Joan hingegen ist sehr lebhaft, unabhängig und oft grenzt ihr Verhalten an Selbstzerstörung und ist alles andere als gesund. Trotzdem mochte ich auch sie gerne leiden, teilweise konnte ich sogar auch sie verstehen. In beide Figuren konnte ich mich gut hineinversetzen, da sie beide sehr detailliert ausgearbeitet sind, das habe ich in der Geschichte sehr geschätzt. Schreibstil: An den Schreibstil musste ich mich erst ein wenig gewöhnen, da ich mich den beiden Frauen oft nicht nahe gefühlt habe. Die Sätze wirken teilweise ein wenig distanziert, was ich sehr schade fand, zumal die Geschichte aus Sicht einer der Protagonistinnen erzählt wird. Hier hätte ich mir mehr Einfühlsamkeit gewünscht, gerade weil es ja um persönliche Entwicklung geht. Meiner Meinung nach wurde hier das meiste Potenzial verschenkt. Fazit: Für Leser geeignet, die keinen gefühlsorientierten Schreibstil brauchen und die Geschichten mögen, in denen klar wird, das Geld und Wohlstand nicht alles sind im Leben.

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"Nach Der Party" erzählt die Geschichte von einer ungesunden, unausgeglichenen Freundschaft. Etwas, das man normalerweise vermeiden sollte. Doch dieses Buch zeigt, dass, wenn man jemanden wirklich liebt, es lohnt an ihn zu glauben. Es lohnt sich, denjenigen zu unterstützen. auch wenn man denjenigen vielleicht mehr braucht, als andersherum. Auf der anderen Seite macht es aufmerksam darauf, dass im Leben nichts so ist, wie man sich wünscht und nicht jede Freundschaft ein Märchen sein kann. Andererseits warnt es davor, sich zu sehr von einer anderen Person abhängig zu machen, da es vermutlich andere Freundschaften oder Beziehungen aufs Spiel setzt. Leben ist nunmal ein Risiko. Und Liebe auch. Dieses Buch hat einen ganz besonderen Flair. Es spielt in den 50-ern, umfasst von der Erzählperspektive fast zehn Jahre und erzählt die Geschichte einer Freundschaft, die abhängig ist vom öffentlichen Blick auf eine Person und ihre Fehler. Die Charaktere sind unglaublich aufwendig gestaltet, allein das ist ein Grund dieses Buch zu lesen. Zudem kommt der Blick der Figur Cece auf ihre beste Freundin, der einen über eigene Beziehungen nachdenken lässt. Zudem ist es so detailliert beschrieben, dass man leichtt die Botschaften zwischen den Zeilen versteht. Grö´ßtenteils befinden diese sich in den Szenen zwischen zwei Damen aus den 50-ern, die unterschwellig Andeutungen auf gesellschaftlichen Stand, Reichtum und eine perfekte Ehe machen. Ein überaus empfehlenswertes Buch, wenn man sich in die Zeit der 50-er versetzen möchte und mal eine andere Sicht auf Feuundschaft haben möchte. Eine Sicht, die nichts beschönigt und auch die schlimmen Seiten darstellt.

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Houston 1950.Wir begleiten die beidem Freundinnen Joan Fortier und Cece Buchanan beim Erwachsenwerden. Die Mädchen werden in die konservative, texanische High Society hineingeboren, aber entwickeln sich in komplett unterschiedliche Richtungen. Cece entscheidet sich für ein gesellschaftlich angepasstes Leben als Mutter und Ehefrau, wohingegen die wunderschöne Joan einen ganz anderen Weg einschlägt. Die junge Frau möchte kein braves Leben inmitten einer Gesellschaft führen, in der Macht und Freiheit nur der Männerwelt vorbehalten ist und so entscheidet sie sich für ihre Unabhängigkeit. Während Cece immer ein wenig im Schatten ihrer geliebten Freundin steht, zieht Joan die Blicke aller Männer auf sich und ist heiß begehrt. Einerseits bewundert Cece ihre Freundin, andererseits sorgt sie sich stets um die wilde Joan, denn ab und an verschwindet sie aus Ceces Leben und lässt monatelang nichts von sich hören. Verbunden bleiben die Frauen dennoch ein Leben lang, denn ihre Freundschaft ist intensiv und obsessiv, aber vor allem ist sie kompliziert. „Nach der Party“ konnte mich bereits nach den ersten paar Seiten absolut begeistern. Vor allem den Schauplatz, die Ölmetropole Houston in den 1950er Jahren, fand ich unglaublich interessant und der Blick hinter die Fassade der Glitzer- und Glamourwelt war faszinierend. Erzählt wird der Roman aus der Sicht von Cece, wobei die Autorin zwischen Geschichten der Gegenwart und der Vergangenheit wechselt. So ist stets für Spannung gesorgt, denn durch die Zeitsprünge werden die Lebensgeschichten der Frauen erst nach und nach enthüllt. Beide Protagonistinnen waren mir auf Anhieb sehr sympathisch. Sowohl die brave Cece, die immer hinter ihrer Freundin steht, sie schützt und sie scheinbar bedingungslos liebt, als auch Joan, die zwar selbstzerstörerisch handelt, deren Beweggründe ich aber zum Schluss verstehen konnte. Allerdings war mir Cece stellenweise zu besessen von ihrer Freundin. Sie fokussiert sich dermaßen auf Joans Leben, dass ich den Eindruck hatte, dass sie ihre eigene Persönlichkeit nicht voll entfalten kann. Ihre komplette Energie fließt in diese Freundschaft und darunter leidet dann schließlich auch irgendwann ihre Ehe. Die unerwartete Wendung am Ende der Geschichte konnte mich richtig überraschen und hat nochmal gezeigt, dass Geld und Reichtum, glamouröse Partys und einflussreiche Ehemänner auf Dauer nicht glücklich machen. Bedeutend sind die Stunden „nach der Party“ und echte Freundschaften, die alle Zeiten überdauern.

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Inhalt: Texas in den 1950er Jahren: Joan Fortier ist das Epizentrum der Welt der Schönen und Reichen von Houston. Groß, blond, atemberaubend schön und unabhängig, zieht sie alle Blicke auf sich. Jeder Mann scheint sich nach ihr zu verzehren, jede Frau ihr nachzueifern. Texas ist in diesen Tagen eine starr geordnete Welt. Das Geld sprudelt hier wie das Öl aus den Fördertürmen, aber Freiheit, Macht und Einfluss haben nur die Männer. Was aber, wenn eine Frau sich aus der Norm bewegt? Und wie wirkt sich das auf ihre beste Freundin aus? Cece Buchanan ist Joans Freundin seit Kindertagen. Sie hat sich der glamourösen Freundin verschrieben, mit Haut und Haaren. Früh verwaist, sehnt Cece sich nach Zuneigung und Anerkennung und lebt als Ehefrau und Mutter die Rolle, die Frauen in dieser Welt zugestanden wird. Doch in ihrer Verschworenheit mit Joan wird sie deren Komplizin und Zeugin ihrer Eskapaden, die bis an den Rand der Selbstzerstörung gehen. Bis Cece eine Entscheidung treffen muss mit Folgen für sie beide... Mein Lieblingszitat: Meine Meinung: An diesem Buch hat mich sowohl das wunderschöne Cover, dass auch super gut zur Geschichte passt, als auch der vielversprechende Klappentext angesprochen. Als ich einmal mit dem Lesen angefangen hatte, war ich schon nach zwei Tagen fertig, weil der Roman unglaublich flüssig geschrieben ist und außerdem noch aus relativ kurzen Kapiteln besteht. Hauptprotagonistin Cece war mir mit ihrer, stets um ihre beste Freundin besorgten Art und ihrer Gutmütigkeit echt sympathisch. Ihre beste Freundin Joan dagegen war naiv, abenteurlustig, aber teilweise auch rücksichtslos. Aus diesem Grund mochte ich sie nicht ganz so gerne, auch wenn sie mir manchmal leidtat. Dafür waren Ceces Ehemann, der selbstlos und aufmerksam gehandelt hat und Joans Vater mit seiner Sorge um seine Tochter sehr liebenswert. Der Roman besteht zwar nicht aus einer riesigen Portion Humor, regt dafür aber super oft zum Nachdenken an, da er sich um die großen Dinge des Lebens, wie z.B. Freundschaft, Heimat und natürlich Liebe dreht. Bemerkenswert ist zudem, dass die Spannung während der rund 400 Seiten nicht einmal abfällt. Ich habe immer erwartungsvoll auf eine Auflösung um Joans Treiben gewartet und war bis zum Ende auf die Folter gespannt. Von Zeit zu Zeit gibt die Autorin Rückblenden in die Kindheit und Jugend der beiden Haptcharaktere, damit der Leser das komplizierte Konstrukt ihrer Freundschaft nachvollziehen kann. Vom Setting des Romans, der in den 1950ern in Houston spielt, war ich sehr begeistert. Das Ende hat mir recht gut gefallen, auch wenn es nicht wirklich überraschend kam. Mein Fazit: Ich kann dieses Buch jedem, der sich für die guten und schlechten Seiten einer langjährigen Freundschaft interessiert, empfehlen. Vielen Dank an den C. Bertelsmann Verlag für das Rezensionsexemplar! Nach der Party bekommt von mir 4/5 Sterne!

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Nach der Party

Von: snowyy_13

10.09.2017

Bisher hatte ich noch kein Buch gelesen, dass in so einer Welt spielte wie dieses. Das einzige was Ähnlichkeiten besaß, war die Serie Gossip Girl, welche mir hin und wieder während des Lesens in den Sinn kam. Cece und Joan sind schon seit dem Kindergarten beste Freundinnen. Dennoch schien es von Beginn an, als wäre Cece von ihrer besten Freundin abhängig. Dies spiegelte sich immer wider, indem sie nach Bestätigung suchte und sogar Beziehung beendet hätte, wenn Joan diese Personen nicht mochte. Beide unterscheiden sich in ihrem Lebensstil. Joan ist wild und unabhängig, landet regelmäßig in der Klatschpresse und hat ständig einen neuen Mann an ihrer Seite. Cece dagegen ist konventioneller: Ehefrau und Mutter. Ich hatte leider ein paar Probleme mit Cece. Ich schaffte es nicht so wirklich sie als Protagonistin lieb zu gewinnen. Sie war mir viel zu besessen von Joan und manchmal hatte ich den Eindruck, dass sie keine Persönlichkeit ohne sie besaß. Zum einem handelte wirklich das ganze Buch um Joan und Cece fokussierte sich nicht auf ihr Leben und ihre Familie. Weswegen auch Probleme in der Ehe auftauchen. Nach dem beenden des Buches, war ich mir zunächst unsicher, wie ich es bewerten sollte. Irgendwie konnte mich die Geschichte nicht wirklich packen, da es eher eine Erzählung war von den vielen Malen, als Cece in Joans Schatten stand, und angemerkt sollte auch sein, dass sie es genauso mochte. Natürlich war es interessant zuzusehen, wie sich deren Freundschaft in Laufe der Zeit entwickelte, doch sie wirkte so einseitig, denn Cece hing so stark an ihr, obwohl Joan sie nicht brauchte. Und das machte sie zum einen kaputt und auch die Beziehung zu ihrem Mann, da sie ihre beste Freundin immer vorzog, auch wenn sie nicht gut von ihr behandelt wurde. Nichtsdestotrotz nahm die Geschichte eine unerwartete Wendung, weshalb ich nochmal hellhörig wurde. Ich konnte dadurch ein wenig besser die Handlungen verstehen, doch leider macht es die vorherigen Seiten nicht wett, die vor sich hin dümpelten. Mir fehlte die Spannung und Leidenschaft, und so konnte mich das Buch nicht packen, was bedeutet, dass ich öfters nach 40 Seiten das Interesse verlor weiterzulesen und mich lieber einem anderem Buch zuwenden wollte. Der Schreibstil an sich ist in Ordnung, aber dadurch, dass Cece nur von Joan erzählt, scheint sich vieles zu wiederholen. Man konnte es schon gut lesen, aber auch der beste Schreibstil kann eine mittelmäßige Geschichte nicht zu einem Bestseller machen. Dennoch besserte sich der Schreibstil sowie die Handlung sich in der zweiten Hälfte des Buches. Fazit: Leider hat mir das Buch nicht so sehr zugesagt wie erhofft. Mich konnte die Handlung nicht packen und die Charaktere konnten ebenfalls nicht wirklich meine Sympathie wecken. Es ist eine nette Geschichte, aber ich bin mir mal nicht sicher, ob man da mehr hätte rausholen können. Die letzten 100 Seiten waren glücklicherweise aufklärend, so dass ich einige Dinge endlich verstehen konnte. Man kann dieses Buch zwischendurch lesen, aber muss man nicht. Und da es mein Hauptbuch sozusagen war, bin ich die ganze Woche darum herum schlawenzelt und konnte es erst nach ca einer Woche beenden. 3 von 5 Sternen!

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