Leserstimmen zu
Spock und ich

William Shatner, David Fisher

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William Shatner - Spock und ich - Mein Freund Leonard Nimoy Freundschaft ist eines der wohl wichtigsten Dinge, die man in seinem Leben erfahren kann. William Shatner beschreibt in diesem Buch, wie er Leonard Nimoy gefunden, zu lieben und zu respektieren gelernt hat. Mit einem außerordentlich gut recherchierten Hintergrundwissen, taucht man bereits auf den ersten Seiten in die Vergangenheit von Nimoy ein. Ein in Bosten aufgewachsener jüdischer Junge, der aufgrund seiner Herkunft es schon als Kind nicht leicht hatte. Am außergewöhnlichsten schien aber sein Wunsch, Schauspieler zu werden. Weder seine Eltern, noch Großeltern wollten wirklich glauben, dass daraus wirklich mal etwas wird. Anfänglich sah es auch nicht danach aus und Leonard musste sich mit Gelegenheitsjobs übers Wasser halten. Doch genau diese harte Schule, durch dich er gehen musste, formte den Mann der zu Spock wurde. In all den Jahren die er Spock verkörperte war er mehr als nur dies eine Figur. Viele kennen in nur mit den spitzen Ohren und das Star Trek sein zuhause war, doch er hat noch viel mehr geschaffen und davon spricht Shatner. All seine Auftritte und Theaterstücke an den er beteiligt war, feierten Erfolge und konnten Menschen für den Moment des Stückes begeistern und in eine andere Welt versetzen. Seine Kunst fand sich auch in Gedichtbänden wieder und in vielen Ausstellungen von fantastischen Fotografien.Man spürt schon, dass William nicht nur beeindruckt von der Vielfalt seines Freundes war, sondern auch Ehrfurcht. Das die beiden viele Jahre durch die Serie und Filme mehr Zeit als zuhause verbracht haben verwundert nicht und auch später auf all den Star Trek Treffen waren beide oft über Tage zusammen. Auch wenn am Ende sich beide nicht mehr so oft gesehen haben und Freundschaften Täler und Höhen haben, liest man doch deutlich heraus, dass Bill Leonard Nimoy immer bewunderte. Natürlich schreibt Shatner auch viel über sich, seine Schicksale und seine Sicht der Dinge. Er wiederholt sich auch und springt immer wieder gern in den Zeiten herum, so dass man hier nicht wirklich von einer reinen Biographie reden kann. Eher ein Monolog mit Fakten und einer gewissen unterschwelligen Melancholie. Am Ende des Buches veröffentlicht er seinen letzten Brief an Leonard. Auch das er nicht bei der Beerdigung war nimmt er mit auf und erklärt den Grund dafür. Vielleicht hat sich William auch einfach nur einiges von der Seele schreiben wollen und das Fans von Spock ihren Helden einmal mit anderen Augen sehen. Leonard Nimoy wird viel zitiert. Das er es geschafft hat am Ende glücklich zu sein, seine Sucht unter Kontrolle bekommen zu haben und das er seine Familie um sich hatte als er ging zeigt, dass wir als Star Trek Fans mehr verloren haben als den Schauspieler Leonard Nimoy. Fazit: Star Trek ohne Spock – funktioniert nicht! William Shatner schenkt uns mit diesem Buch ein Blick hinter die Kulissen der Serie und gibt uns einen kleinen Querschnitt über das geniereiche Leben von Leonard Nimoy. Er beschreibt seine tiefe Freundschaft, den harten Kampf als Schauspieler, die Auseinandersetzungen mit Gene Roddenberry, die privaten tiefen und lebenslustigen Stunden in den beide alles andere vergessen konnten. Ein Buch welches mit großen Respekt den Künstler und Menschen Leonard Nimoy noch einmal gut hervorhebt. Matthias Göbel Autor: William Shatner, David Fisher Taschenbuch: 300 Seiten Verlag: HEYNE Verlag Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 24.10.2016 ISBN: 978-3-453-20143-9

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'Mein Freund Leonard Nimoy' ist eine unglaublich berührende Biografie über einen großartigen Schauspieler, tollen Menschen und wunderbaren Freund. Geschrieben von William Shatner und David Fischer ist dieses Buch ein echter Lesegenuss, und zwar auch für Nicht-Trekkis, denn - und das wird hier sehr deutlich - Leonard Nimoy war mehr als Spock. Sehr informativ und lebendig erfährt der Leser in 'Spock und Ich' sehr viel über das Leben, Wirken und die Freundschaft der beiden Schauspieler.

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Die Fernsehserie „Raumschiff Enterprise“ gehört für mich zu einer meiner vielen Kindheitserinnerungen. Später habe ich auch viele der erschienenen Star Trek – Bücher gelesen. Doch als ich jetzt diese Biographie sah wollte ich sie lesen um ein wenig hinter die Kulissen zu schauen. Inhalt: Leonard Nimoy wurde durch seine Rolle als Mr. Spock in der Serie Star Trek berühmt. Mit dem stets auf Logik bedachten Vulkanier schuf er einen Charakter, der wie kaum ein zweiter die Popkultur bis heute prägt. Am Set lernte Nimoy William Shatner alias Captain Kirk kennen, mit dem ihn 50 Jahre lang eine enge Freundschaft verband. Gemeinsam gingen die beiden Männer durch Höhen und Tiefen, beruflich wie privat. Anhand zahlreicher Anekdoten zeichnet William Shatner nun das faszinierende Leben seines besten Freundes nach und zeigt uns den Mann hinter dem unemotionalen Vulkanier: den feinfühligen Poeten, Fotografen, gläubigen Juden und trockenen Alkoholiker. Eine berührende Biografie und die Geschichte einer großen Freundschaft – nicht nur für Star-Trek-Fans! Mr. Spock und Captain Kirk gehören zusammen, untrennbar. Das es für William Shatner und Leonard Nimoy ebenso galt, ist nicht sellbstverständlich. William Shatner, der Leonard Nimoy lange kannte, war nicht nur sein Freund, sondern über viele Jahre sein Wegbegleiter und gemeinsam haben sie die Geschichte Hollywoods erlebt und waren Bestandteil davon. Aus dem Mix der beiden Lebensgeschichten, der Freundschaft und das eingebettet in die Geschichte die deren Leben begleitet hat, vermittelt William Shatner mehr als nur einen Abriss von Leonard Nimoys Leben. Dadurch, dass William Shatner nicht nur die Höhepunkte mit Leonard Nimoy geteilt hat, sonder auch Tiefpunkte kann er Details erzählen, die nicht vielen bekannt sind. An diesen läßt er den Leser teilhaben. Das Buch beginnt mit der Kindheit von Leonard und der Umgebung, in der er aufgewachsen ist. Dies ist notwendig, um den Menschen Nimoy verstehen zu können. Dies endet, mit Star Trek. Damit aus meiner Sicht auch der interessantere Teil des Buches, denn ab dem Moment, erzählt zwar das Buch weiter von der Freundschaft und beider Biographien, doch weitestgehend immer im Kontext von Raumschiff Enterprise. Das Leben von Leonard Nimoy, das nach und neben Raumschiff Enterprise stattfand, kam aus meiner Sicht viel zu kurz, und wurde mehr als Randnotiz erwähnt. Dafür lag der Schwerpunkt auf der Freundschaft, die man in den Zeilen immer wieder spürt. Auch der William Shatners Verlust, der mit dem Tod von Leonard Nimoy daherging ist spürbar. Dennoch verschweigt William Shatner nicht, dass sie sich am Ende nicht gut verstanden haben und Leonard Nimoy starb bevor die Disonanz geklärt werden konnte. Das Buch ist unterhaltsam, mit einige neue Anekdoten, die mir bis dahin unbekannt waren. Dennoch habe ich das Buch als oberflächlich empfunden. Gerade die späteren Jahre von Leonard Nimoy hätte ich mir ausführlich gewünscht. Für jeden, der mehr über die beiden Menschen hinter Mr. Spock und Captain Kirk wissen möchte ist es empfehlenswert.

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Das Buch "Spock und Ich" wurde von William Shatner und David Fisher geschrieben. Es hat genau 300 Seiten und erschien 2016 im Heyne-Verlag. Es geht um das Leben des wohl berühmtesten Vulkaniers der Welt (und alles darüber hinaus). Doch man erfährt nicht nur, wie Leonard Nimoy zu Mr. Spock wurde, sondern auch wie sich sein privates Leben verändert hat und wie es vor und nach "Spock" verlief. William Shatner und Leonard Nimoy lernten sich am Set zu der Serie Star Trek kennen. Niemand glaubte damals, dass es die Serie über eine Staffel hinausschaffen würde oder das sie sich überhaupt jemand ansieht. Doch jeder der das glaubte täuschte sich. Mit dieser Ur-Serie wurde der Stein gerade erst ins Rollen gebracht und Captain Kirk und Mr. Spock wurden zu Fernsehhelden. Sie hatten anfangs einige Startschwierigkeiten, doch es entwickelte sich eine Freundschaft, die 50 Jahre anhalten sollte. William Shatner erzählt viele Geschichten vom Star Trek-Set und wie er und seine Kollegen miteinander umgingen und sich anfreundeten. Man erfährt sehr viel darüber, wie Leonard Nimoy zu Spock wurde und wie er diesen emotionslosen Vulkanier überhaupt erst zum Leben erweckte. Doch auch über den Mann hinter Mr. Spock erfährt man sehr viel. Über den gläubigen Juden, den Familienvater, den Alkoholiker und Dichter. Nicht nur vor der Kamera, sondern auch privat führte Leonard Nimoy ein sehr spannendes Leben. Mir persönlich hat dieses Buch so unglaublich gut gefallen. Ich bin ein riesen Star Trek Fan und ich hatte mir erhofft, ein bisschen was über die Entstehung von Mr. Spock zu erfahren und wie man in eine solche Rolle hineinwächst. Ich habe aber so viel mehr bekommen als nur das. Ich habe den Menschen hinter der Rolle kennenlernen dürfen, so wie er wirklich gelebt hat und was ihm Freude bereitete. Auch Nimoys Leben hat Höhen und Tiefen, wie das von jedem anderen Menschen auch. Es wurden so viele Denkanstöße geboten, so viele Stellen, die zum Nachdenken anregten. Ich musste feststellen, dass Mr. Spock und Leonard Nimoy nicht diesselbe Person waren sondern, dass der Schauspieler hinter der Filmlegende keinesfalls emotionslos oder rein logisch war. Es war so fesselnd, aber auch teilweise erschreckend, was ich so erfahren habe. Für die letzten 30 Seiten brauchte ich durchgehend Taschentücher, so unglaublich mitreißend war diese Biografie. Es war eine unglaubliche Reise durch die Zeit und das Leben eines Schauspielers. William Shatner zeigt dem Leser den wahren Leonard Nimoy mit allen Ecken und Kanten, so wie auch er ihn kennenlernen durfte. Mit Star Trek wurde eine Legende geschaffen, aber vergessen wir nicht die Menschen hinter dieser Legende, die echten Menschen. 5 Sterne für einen unsterblichen Leonard Nimoy. Das Buch ist einfach nur - faszinierend!

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„Mr. Spock und James T. Kirk, die Figuren, die Leonhard und ich bei Star Trek verkörperten, waren beste Freunde, und so war es auch im wahren Leben“. In einer Mischung aus Seriengeschichte, Filmgeschichte und der persönlichen Lebensgeschichte von Leonard Nimoy und William Shatner (was die jüdische Kindheit beider und ihr Fuß fassen im Film und Fernsehgeschäft anging). Familiäre Wurzeln, die Shatner durchaus nicht unwichtig findet für das, was sich dann auch privat zwischen ihm und Nimoy entwickelt hat. Wobei der Leser viel vom damals erst beginnenden und dann Fahrt aufnehmendem Fernsehgeschäft erfährt, ebenso, wie über die Philosophie und Haltung zur Menschen von Gene Roddenberry, die von Beginn an einen großen Einfluss auf die Konzeption der Serie und deren Ansatz der “Gleichheit“ genommen hat. Dass in einer bestimmten Szene der “weiße“ Shatner die „schwarze „Nichols“ küsste und zugleich der „Vulkanier“ Spock eine „Menschenfrau“, das gehört dabei ebenso zur massiven Zeitkritik der damaligen Zeit, wie an sich der „Umgang mit Fremden“ von Toleranz geprägt war. Wie sich Shatner und Nimoy, vom Charakter her wie Feuer und Wasser, ihre Rollen je erarbeiteten, wie verschieden Ihre Arbeitsweise am Set war und das Nimoy immer schon langsam, aber stetig, seine Interessen, Leidenschaften und eben seine Rollen aneignete (und dabei keine Ruhe ließ, wenn ihn Details störten), das ist interessant zu lesen. Allein schon, was die „vulkanischen Monde“ angeht zeigt sich über das gesamte Buch hinweg die Akribie Nimoys, die ihn auch im Leben auszeichnete. Über die gesamte Strecke der Entwicklung erzählt Shatner in munterem Plauderton, vom mäßigen Erfolg der Serie mit doch bereits ersten, intensiven Fans über die Filme, die zu jener Bewegung wurde, die noch heute als „Trekkies“ eng mit dem Werk und den Schauspielern verbunden sind. Und verweist ebenfalls ehrlicherweise immer wieder auf die Härten des Anfangs und das Glück, das dazu gehört, Teil von etwas zu werden, was einen als Schauspieler wirklich bekannt macht, „Nimoys Großvater zumindest könnte in den Anfangsjahren ohne Weiteres am Zustand der Schuhe seines Enkels erkennen, ob es gerade gut lief oder nicht. Das ein solches Leben Spuren hinterlässt, das selten wirklich Freundschaften geschlossen werden, dass Ehen zerbrechen, der Rausch nicht nur mental im Raume steht und man doch gemeinsam auch vieles bewältigt hat, das sind die menschlichen Feinheiten, die dieses Buch zu einer anregenden Lektüre (nicht nur für „Trekkies“ gestaltet. Warm, persönlich, voller Geschichte und Details, eine Lektüre, die sich lohnt.

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Meine Liebe Zu Star Trek - "Der Weltraum - unendliche Weiten... Wir schreiben das Jahr 2200. Dies sind die Abenteuer des Raumschiffs Enterprise, das mit seiner 400 Mann starken Besatzung 5 Jahre lang unterwegs ist, um neue Welten zu erforschen, neues Leben und neue Zivilisationen. Viele Lichtjahre von der Erde entfernt, dringt die Enterprise in Galaxien vor, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat." Gefühlt 2984249 mal habe ich diese Sätze nun schon gehört. Sie begleiten mich bereits mein ganzes Leben lang. Untypisch für Kinder meiner Generation bin ich nämlich nicht mit Harry Potter aufgewachsen (ich habe nur die Filme geliebt, alles andere hohle ich jetzt fleißig nach ;D ) sondern mit einer ganz anderen Welt, die voll mit ihrer eigenen Magie ist. Erst mit der Original Serie, den Filmen, dann den folgenen Serien wie The Next Generation, Voyager und Raumschiff Enterprise, und dann mit einer wahren Liebe, dem Reebot mit Chris Pine ( ich liebe diesen Mann seit dem ich 12 war.. ♥) und Zachary Quinto. Für mich ist Star Trek etwas besonderes, etwas was mich mit meiner Mutter verbindet, die mir diese schöne Welt gezeigt hat und genauso liebt wie ich es tue- sie hat ihren Captain und ich habe meinen und das ist einfach nur perfekt - Als bibliophiler Mensch hat es mich dieses Jahr sehr gefreut, dass anlässlich des 50 Jubiläums des Franchise einige tolle Bücher erschienen sind. Zum einen haben wir da das Buch Spock und Ich- Mein Freund Leonard Nimoy. Geschrieben wurde es von niemand geringerem als Captain Kirk himself, William ( Bill) Schatner. Es ist eine Hommage an die Freundschaft dieser beiden besonderen Menschen. Inhalt: Leonard Nimoy wurde durch seine Rolle als Mr. Spock in der Serie Star Trek berühmt. Mit dem stets auf Logik bedachten Vulkanier schuf er einen Charakter, der wie kaum ein zweiter die Popkultur bis heute prägt. Am Set lernte Nimoy William Shatner alias Captain Kirk kennen, mit dem ihn 50 Jahre lang eine enge Freundschaft verband. Gemeinsam gingen die beiden Männer durch Höhen und Tiefen, beruflich wie privat. Anhand zahlreicher Anekdoten zeichnet William Shatner nun das faszinierende Leben seines besten Freundes nach und zeigt uns den Mann hinter dem unemotionalen Vulkanier: den feinfühligen Poeten, Fotografen, gläubigen Juden und trockenen Alkoholiker. Eine berührende Biografie und die Geschichte einer großen Freundschaft – nicht nur für Star-Trek-Fans! Meinung: Shatner schreibt mit seiner eigenen Art von Humor, die an den richtigen Stellen Platz für die nötige Ernsthaftigkeit lässt. Er teilt die Erinnerungen an seinen alten Freund, erzählt Anekdoten und schafft es ausgesprochen gut den Mann zu porträtieren, der mich bereits als kleines Mädchen so in seien Bann gezogen hat. Dabei wird sehr deutlich, dass Leonard Nimoy aber auch mehr war als nur der Vulkanier als welchen wir alle ihn kennen und lieben gelernt haben. Von inniger Freundschaft erzählt dieses Buch, eines derer Werte die an auch immer wieder in der Serie und in den Filmen findet. Aber auch von den Schattenseiten des Lebens wird erzählt, von dem schwierigen Weg den beide bestreiten mussten, Leonard noch mehr Als Bill. Es wird immer deutlicher, dass die Harmonie zwischen Captain Kirk und Mr. Spock nicht nur gespielt war, sondern das sich die beiden wirklich nahe gestanden und einander vertraut haben. Immer wieder gerät man ins staunen, erfährt Dinge über die beiden, über ihr Umfeld, über die Serie, die man noch nicht wusste und die einen vieles in einem anderen licht sehen lassen. Eineinhalb Jahre nach dem Tod des begnadeten Schauspielers ist es sehr als bewegend den Erzählungen seines Freundes zu folgen. Nicht selten hatte ich Tränen in den Augen und musste mich zusammen nehmen. Dieses Buch kann ich wirklich nur jedem ans Herz legen, der sich auch nur ein bisschen für Star Trek interessiert, aber auch all denen, die etwas über diese wunderbaren Menschen und der Welt in der sie Leben erfahren möchten. Denn man erfährt generell viel dazu was es heißt, wenn man im Rampenlicht steht.

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Wer aus meiner Generation kennt sie nicht? Als Kind der Ende 50er Jahre kam man an Captain Kirk und Mr. Spock nicht vorbei. Selbst wir aus dem Osten klebten am Bildschirm, wenn es hieß: "Der Weltraum - unendliche Weiten... Wir schreiben das Jahr 2200. Dies sind die Abenteuer des Raumschiffs Enterprise, das mit seiner 400 Mann starken Besatzung 5 Jahre lang unterwegs ist, um neue Welten zu erforschen, neues Leben und neue Zivilisationen. Viele Lichtjahre von der Erde entfernt, dringt die Enterprise in Galaxien vor, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat." William Shatner und Leonard Nimoy spielten die Charaktere Captain Kirk und Mr. Spock. In der Serie Star Trek waren die beiden Freunde und auch im realen Leben wurden sie dies. William Shatner erzählt in dem Buch über ihre Freundschaft, über ihren Werdegang und über die Rollen, die sie, nicht nur in Star Trek, gespielt haben. Beide sind unter ähnlichen Zuständen aufgewachsen. Viele Dinge haben sie fast zeitgleich erlebt. Schon allein das Geburtsdatum liegt nur 4 Tage auseinander. Beide Familien flüchteten vor der Verfolgung aus Osteuropa und stammten von Juden ab. Während William in Kanada aufwuchs, lebte Leonhard in den USA. Obwohl sie in verschiedenen Ländern aufwuchsen, ähnelten sich ihre Anfänge unglaublich. William Shatner lässt die Leser teilhaben an ihren ersten Versuchen auf den Brettern, die die Welt bedeuten. Zielstrebig und unentwegt arbeiteten beide auf ein Ziel hinaus, sie wollten Schauspieler werden, Schauspieler, die man kennt. Das sollte ihnen jedoch erst so richtig mit der über 3 Staffeln laufenden Science-fiction Serie "Star Trek" gelingen. Eine Serie, der man nie so richtig die Chance gab, die aber einschlug wie eine Bombe. Man erfährt viel Hintergrundwissen über die Serie und ihre Akteure. Mit wenig Budget mussten sie auskommen, sie stritten sich mit Regisseuren und Schauspielern und versuchten das Beste aus der Serie herauszuholen. Obwohl Captain Kirk derjenige war, der das Mädchen bekommt, punktete Mr. Spock mit seiner Einmaligkeit. Leonard Nimoy verkörperte den emotionslosen Offizier Mr. Spock, dem er durch seine schauspielerische Leistung ein Denkmal setzte. Er übertrumpfte bei den Zuschauern an Beliebtheit sogar Captain Kirk, was dieser anfangs gar nicht so lustig fand. 3 Jahre lang lief die Serie und Leonard vervollkommnete die Figur Mr. Spock bis zum Schluss. Er lebte diese Figur, was sich auch in seinem Privatleben wiederspiegelte. Was alle nach Ablauf der Serie vermuteten, dass nun endgültig mit Star Trek Schluss wäre, bewahrheitete sich nicht. Die Serie hatte Fans, die nicht zu unterschätzen waren. Es gab die ersten Conventions, wo sich die Trekkis trafen. Es ging weiter mit Star Trek, wenn auch nicht mehr als Serie, sondern durch Spielfilme, die die Originalbesetzung drehte. Das Phänomen Star Trek war geboren und glich einer Lawine. William Shatner lässt den Leser teilhaben vom Beginn der Serie an bis zum weiteren Verlauf. Man erfährt, was die Schauspieler zwischen den Filmen getrieben haben, privates wie berufliches. Er lässt nichts aus, beschönigt nichts. Von katastrophalen Ehen über Kinder, mit denen man sich auseinandergelebt hat, Zigarettensucht und Alkoholismus ist alles dabei. Aber er erzählt auch die schönen Seiten der Freundschaft, einer Freundschaft, die fast 50 Jahre andauerte, über ihre Höhen und Tiefen. Ich habe in diesem Buch sogar ein Lieblingswort gefunden, es lautet: Spockigkeit. Was es damit auf sich hat und wie genial es wirklich alles über Mr. Spock alias Leonard Nimoy ausdrückt, das solltet ihr selbst lesen. Ich fand das Buch absolut faszinierend und empfehle es nicht nur den Trekkis sehr gern weiter. Ich spreche eine klare Kauf- und Leseempfehlung aus.

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