Leserstimmen zu
Iskari - Der Sturm naht

Kristen Ciccarelli

Iskari-Serie (1)

(91)
(48)
(6)
(1)
(0)

Bookshot Iskari Kristen Ciccarelli Nachdem Prinzessin Asha als Kind von dem ersten Drachen Kozu verbrannt wurde, ist sie die todbringende Iskari. Sie lockt die Drachen mit den alten, verbotenen Geschichten an & tötet sie dann. Jarek der grausame, aber favorisierte Soldat des Königs rettete Asha einst, so dass sie ihm versprochen wurde. Die einzige Möglichkeit ihn nicht heiraten zu müssen ist Kozu zu töten. Dabei bekommt sie die Hilfe von Jemandem, der sich gar nicht einmischen dürfte. Ehe sie sich versieht nimmt Ashas eigene Geschichte einen ganz eigenen Lauf... ➖➖➖➖➖➖➖➖➖➖➖ Eine Geschichte die man durchaus bei Fantasy einordnen darf. Eigentlich nicht ganz mein Thema, aber Ausnahmen bestätigen die Regel. Iskari ist definitiv eine Ausnahme. Die Story ist schlüssig, gut erzählt und fesselnd. Die Protagonistin ist eine absolut starke Frau, die sich nichts sagen lässt. Ich mag sie, auch wenn sie oft mürrisch wirkt. Am meisten mochte ich aber den Sklaven Torwin, der immer fröhlich und selbst in der dunkelsten Stunde hoffnungsvoll und mutig war. Kein Wunder das Asha sich in ihn verliebt. Jarek hingegen ist ein Klischee Arsch, den man einfach hasst. Er nervt den Leser, aber das gehört dazu. Das Ende war ein Plottwist inklusive Chliffhanger, der zwar etwas zu wünschen übrig lies, aber trotzdem Lust auf mehr macht.

Lesen Sie weiter

Cover: Das Cover ist einfach wunderschön gestaltet. Man sieht ein Gesicht mit einem Messer an den Lippen. Das ganze ist in grau und schwarz gehalten, was das ganze sehr düster wirken lässt. Was das ganze jedoch aufpeppt, sind die goldenen Sprenkel und der goldene Schriftzug, der reflektiert. Protagonistin: Asha ist die Iskari – die Todbringerin. Ich konnte mich sehr gut mit ihr identifizieren. Sie ist eine Person die sich selbst nicht sonderlich mag, da sie sich für etwas Verdorbenes hält und auch niemanden an sich ran lässt. Auf ihr lastet die Schuld, vielen Menschen den Tod gebracht zu haben, da sie die alten Geschichten erzählt hat, und somit den großen, ersten Drachen Kozu verärgert hat. Dieser griff daraufhin die Stadt an und auch sie selbst wurde nicht verschont, ihre Haut ist verbrannt und mit diesem Mal muss sie leben. Man hat sehr gut gemerkt, wie groß ihr Wunsch ist, sich zu beweisen, alles wieder gut zu machen, indem sie die Drachen jagt und tötet. Schreibstil: Die Seiten im Buch sind nur so dahingeflogen, man beginnt fast mitten im Geschehen und muss sich erst einmal zurecht finden. Man kommt aber meiner Meinung nach sehr schnell in die Geschichte und hat dann Mühe, sich davon los zu reißen. Die Autorin hat eine Welt kreiert, die voller Machtspielchen und Intrigen ist. Dadurch bleibt immer ein leicht unbehagliches Gefühl, wenn es um die Sklaven oder allgemein das Tun des Königs geht. Die Personen sind liebevoll gestaltet und man kann alle gut auseinander halten. Besonders Asha mochte ich gerne, aber auch dem Sklaven Torwin konnte ich Sympathie abgewinnen. Fazit: Ein tolles Buch, das für mich als Fantay-Fan ein Muss ist. Ich freue mich bereits, den zweiten Teil zu lesen.

Lesen Sie weiter

Als kleines Kind lockte Asha einst Kozu herbei, den mächtigsten aller Drachen. Er gab vor, ihr Freund zu sein, doch dann flog er auf und vernichtete mit seinen mörderischen Flammen Ashas Heimatstadt. Um die unverzeihliche Schuld, die sie damit auf sich geladen hat, zu sühnen, ist sie eine Iskari geworden, eine Drachentöterin – die beste und mutigste. Doch ihre größte Prüfung steht noch bevor. Denn ihr Vater, der König, stellt ihr ein schreckliches Ultimatum. Entweder befreit sie das Land endgültig von Kozu – oder sie muss den ihr verhassten Jarek heiraten. Aber Kozu ist unbesiegbar, der Kampf mit ihm selbst für eine Iskari viel zu schwer. Doch Asha ist nicht allein, denn plötzlich stellt sich jemand an ihre Seite. Jemand, der sie noch nicht einmal ansehen dürfte: Torwin, der geheimnisvolle Sklave Jareks … Das Cover sieht unglaublich schön aus und ist ein wahrer Blickfang. Ob es wirklich zum Buch passt, ist eine andere Frage. Auch der Schreibstil hat mir unglaublich gut gefallen, denn er ist flüssig, spannend und emotional. Man möchte immer wissen, was wohl als nächstes passieren wird. Die Kapitel sind aus Ashas Sicht geschrieben, was es einem erlaubt, ihre Gedanken und Gefühle besser nachzuvollziehen. Bei den Charakteren hätte ich mir gewünscht, dass die Nebencharaktere nicht so untergehen. Besonders Safira, Dax und Roa fand ich nämlich ziemlich interessant, aber man hat nicht viel über sie erfahren. Ashas Handlungen konnte ich leider auch nicht immer nachvollziehen, besonders zu Anfang nicht, aber das hat sich zum Glück ab der Mitte des Buches geändert. Torwin ist mysteriös und bis zum Ende hin, weiß man nicht viel über ihn. Insgesamt hat mir das Buch trotzdem wirklich gut gefallen und besonders nach diesem Ende bin ich unglaublich gespannt, wie es wohl weiter geht.

Lesen Sie weiter

Inhalt: Als kleines Kind lockte Asha einst Kozu herbei, den mächtigsten aller Drachen. Er gab vor, ihr Freund zu sein, doch dann flog er auf und vernichtete mit seinen mörderischen Flammen Ashas Heimatstadt. Um die unverzeihliche Schuld, die sie damit auf sich geladen hat, zu sühnen, ist sie eine Iskari geworden, eine Drachentöterin – die beste und mutigste. Doch ihre größte Prüfung steht noch bevor. Denn ihr Vater, der König, stellt ihr ein schreckliches Ultimatum. Entweder befreit sie das Land endgültig von Kozu – oder sie muss den ihr verhassten Jarek heiraten. Aber Kozu ist unbesiegbar, der Kampf mit ihm selbst für eine Iskari viel zu schwer. Doch Asha ist nicht allein, denn plötzlich stellt sich jemand an ihre Seite. Jemand, der sie noch nicht einmal ansehen dürfte: Torwin, der geheimnisvolle Sklave Jareks … Fazit: Die Geschichte hatte mich von Anfang an - spannend, dramatisch und authentisch. In diesem "Jugendbuch" geht es jedoch schon sehr heftig vor, weswegen ich es nicht unbedingt ab 12 empfehlen würde- Sklaven werden misshandelt, Zwangsheirat usw. Für mich passte jedoch alles in dem Buch zusammen. Die Charaktere gefielen mir sehr - Ashas kämpferische Ader, Torwins hilfsbereite Art und ihr Vater, welcher glaube ich so ist, wie man sich einen Herrscher in den schlimmsten Alpträumen vorstellt. Auch der Schreibstil konnte mich überzeugen man war bereits anfangs mitten im Geschehen und die Handlungsstränge waren spannend erzählt und nachvollziehbar - auch die anbahnende Liebe wirkte auf mich echt. Ich freu mich sehr auf die Fortsetzung ♥

Lesen Sie weiter

Meinung Alte Geschichten sind verboten und dennoch flüstert Asha, die Iskari, eine berüchtigte Drachentöterin, die ein jedermann fürchtet, jene Geschichten heimlich, um Drachen anzulocken und ihnen anschließend den Todesstoß zu versetzen. Asha hält sich selbst für verdorben und findet den Titel Isakri, den sonst nur Todbringer tragen, durchaus passend für sich geeignet. Als ich das Buch angefangen habe, rechnete ich nicht mit der rasanten Geschwindigkeit die diese Story aufnehmen würde. Schon im ersten Kapitel war Action angesagt und nur ein paar wenige Kapitel weiter, wurde Asha eine große Mission anvertraut, die ihr Leben verändern könnte. Nie hätte ich damit gerechnet in eine so gut ausgearbeitete Geschichte einzutauchen, die mich mit Haut und Haaren für sich beansprucht! Dazu muss ich anmerken, dass das meine erste Geschichte war, in dem Drachen eine wichtige Rolle gespielt haben. Ich liebe Drachen über alles und hätte viel eher damit anfangen sollen Fantasy-Bücher über ihr Dasein zu lesen. Da muss ich nämlich eindeutig was nachholen. Gerade wie die Beziehung zwischen Draksor und den Drachen sich in diesem Band entwickelt hat, ist mir wirklich nahe gegangen und ich musste an den ein oder anderen Stellen sogar mal eine Träne unterdrücken... Die Balance zwischen der wesentlichen Geschichte und den Alten Geschichten, ist genial geschrieben. Auf diese Art erfährt man nämlich Stück für Stück all die genauen Hintergründe und Details, die man braucht, um das Puzzle dieser gut ausgetüftelten Story zusammen zu setzen. Nach und nach folgen Plottwist mit denen man so nie gerechnet hätte und die einen noch tiefer in das Geschehen ziehen. Der einzige negative Punkt, den diese Geschichte für mich hatte, war die Protagonistin Asha. Normalerweise liebe ich ja starke und unabhängige Charaktere, aber irgendwie... war sie das überhaupt nicht. Klar, sie tötet Drachen und das im zarten Alter von 18 Jahre. Da müsste man doch meinen, dass sie auch im Kampf gegen, sagen wir, ihrem toxischen Verlobten gut zurecht kommen würde, nicht wahr? Tja, falsch gedacht. Offenbar ist sie stark genug um Drachen zu erlegen, aber zu schwach um sich gegen einen Menschen zu behaupten. Da wundert man sich teilweise echt, wieso es nur Asha vorbehalten ist, Drachen töten zu dürfen und sonst keinem. Zwar nimmt sie hin und wieder auch Verstärkung mit, aber die wirken eher wie nutzlose Hintergrundfiguren. In meinen Augen wirkt Asha nicht so stark, wie sie sich gerne mal gibt und das finde ich an manchen Stellen sogar echt gut und auch angebracht. Die Liebesgeschichte, die sich nach und nach entwickelt, wirkt durch Ashas Verletzlichkeit und ihrer Scham bezüglich ihrer Narben nämlich umso intensiver, emotionaler und wirkt auch echt. Ich kann mir auch gut vorstellen, dass die Autorin, dass bewirken wollte. Fazit Ein Hauptcharakter an den man sich erst gewöhnen muss. Dafür eine Story, die einen lange Zeit nicht mehr loslassen wird. Ich bin begeistert und kann es gar nicht mehr abwarten den zweiten Band zu lesen! Gebt dem Buch unbedingt eine Chance, es lohnt sich.

Lesen Sie weiter

Meine Meinung: "Iskari - der Sturm naht" ist das erste Buch von der kanadischen Autorin Kristen Ciccarelli und für mich das Highlight Buch des Jahres. Das Cover ist ein absoluter Blickfang, nicht nur durch das Messer was an die Lippen gehalten wird, sondern auch durch die gold/glitzer Partikel. Auch die einzelnen Kapitel sind wunderschön gestaltet. In "Iskari - der Sturm naht" geht es um Asha, die eine Iskari ist. Sie trotz nur so von Energie und Hoffnung auf Vergebung. Durch eine schlimme Tat ihrer seits, wurde sie schwer von dem ersten Drachen Kozu verbrannt, genauso wie ihr halbes Dorf. Um ihrem Vater, dem König, zu beweißen das sie sich geändert hat, tötet sie jeden Drachen für ihn. Asha widerspricht ihrem Vater nicht und tut was er ihr befiehlt. Manchmal hatte ich das Gefühl, sie würde nicht richtig mit bekommen was um sie rum geschieht. Doch nicht nur Asha konnte mein Herz im Sturm erobern, auch die anderen Charaktere wie z.B. Torwin, Safira, Dax und Schatten, werden mit so viel Liebe beschrieben, dass ich das Gefühl hatte ich würde mit ihnen das Abenteuer begehen. Was mir auch sehr gut gefallen hat war, dass das Buch Wendungen und Überraschungen hatte mit denen ich niemals gerechnet hätte. Charaktere die böse erschienen, waren doch nett und Charaktere die nett erschienen, waren eigentlich Böse. Die Autorin schafft es durch ihren wunderbaren fließenden und bildlichen Schreibstil, dass man in diesem Buch gefangen genommen wird. Ich würde es beschreiben wie einen Wirbelsturm, denn wenn das Buch dich erst einmal gepackt hat, dann lässt es dich nicht mehr los. Die Geschichte enthält so viel Action, Kampfgeist, Emotionen und Hoffnung, dass es einfach GRANDIOS ist.

Lesen Sie weiter

Dieser erste Iskari-Band hat mir wirklich sehr gut gefallen. Beginnend mit dem wundervollen Cover, bis hin zu den Charakteren. Die starke Protagonistin Asha, der Geheimnis umwogende Sklave Torwin, der grausame General und der schlimmste Vater aller Zeiten. All dies spielt wundervoll zusammen in einer Welt der Drachen. Doch wie so oft, ist auch hier das Gleichgewicht gestört und wo einst Drachen und Menschen im Einklang lebten, herrscht nun Tod und Zerstörung. Für ein Jugendbuch fand ich diese Geschichte manchmal schon echt heftig. Sklaven werden misshandelt, Drachen auf grausamste Art getötet, Frauen gegen ihren Willen an grausame Männer verheiratet. Ich selbst fand diese düsteren Aspekte wunderbar passend in diesem gesamten Szenario, denn weich gespülte Drachentöter und fügsame Sklaven wären eine Geschichte, die sich vor Langeweile vermutlich selbst zerbröselt. Aber die Autorin findet hier den perfekten Mittelweg und begeistert mit vielen Kniffen und verschlungenen Pfaden, welche dennoch wieder zusammen führen, ohne kompliziert zu werden. Das ist ganz nach meinem Geschmack. Ich liebe Ashas Kämpferische Art, Torwins Übermut und Aufopferung und ihre gemeinsamen Momente. Ich verachte den König, Ashas Vater, der ihr unglaubliches antun will. Und ich verabscheue den General, der mit seiner widerlichen Art viel zu oft schon an sein gewünschtes Ziel kam. In diesem Buch gibt es zwischendurch Auszüge aus der alten Geschichte, welche dem Leser zunächst die erschaffene Welt näher bringen sollen und auch zugleich auf einige Geheimnisse und mögliche Geschehnisse hinweisen. Auch ich habe gerätselt und bin wahnsinnig gespannt auf die Auflösung der ein oder anderen Frage, die mir derzeit noch im Kopf herum schwirrt. Ihr liebt Drachen? Starke Kämpferinnen? Konflikte? Ausweglos erscheinende Verstrickungen und aufkeimende, unmögliche Liebe? Dann seid ihr hier genau richtig, denn Kristen Ciccarelli erschafft eine zauberhafte Welt der Geschichten zwischen Mensch und Drache, zwischen Tod und Zerstörung, zwischen Krieg und Frieden!

Lesen Sie weiter

Inhalt: Als junges Mädchen lockte Asha einst Kozu, den mächtigsten aller Drachen an. Gebannt durch ihre lebhaften Geschichten wurde Kozu ihr Freund, bis sie ihm keine neuen Geschichten mehr geben konnte. Aus Rache zerstörte er Ashas Heimatstadt. Um ihre Schuld am Volk von Firgaard zu sühnen, lässt sie sich zur Iskari, der besten und mutigsten Drachentöterin, ausbilden. Widerwillig stimmt sie auch der Ehe mit Jarek zu, der seine Eltern bei dem Brand verlor. Denn wenn er ihr durch eine Heirat verzeihen kann, dann kann es auch das gesamte Volk. Jedoch hasst Asha Jarek aus tiefstem Herzen und ihr Vater stellt sie daher vor ein Ultimatum. Wenn sie Kozu tötet, dann ist sie frei von jeder Schuld und kann die Hochzeit umgehen. Doch selbst die Iskari ist einem Drachen mit Kozus Macht nicht gewachsen. Asha wagt das Unmögliche und begibt sich auf eine gefährliche Jagd. Dabei hilft ihr unerwartet Torwin, Jareks geheimnisvoller Sklave… Cover: Das Cover ist reduziert, aber dennoch ein richtiger Blickfang. Das Messer nimmt den Großteil der Darstellung ein und gibt einen Vorgeschmack auf die actiongeladene und kämpferische Geschichte. Durch die metallischen Effekte bekommt das Cover eine geheimnisvolle Note und man wird neugierig auf den Klappentext. Meinung: Schon in der Verlagsvorschau bin ich auf „Iskari“ aufmerksam geworden. Ich habe seit Langem keine Geschichte mehr über Drachen gelesen und der Klappentext verspricht ein märchenhaftes Abenteuer. Als Leser wird man sofort ins Geschehen geworfen und begleitet Asha auf Drachenjagd. Es wird schnell klar, dass sie eine starke und taffe Frau ist, die sich nichts gefallen lässt. Der Einstieg ist sehr gut gewählt, da man das nötige Hintergrundwissen über Firgaard und seine Bräuche erlangt. Die Spannung steigert sich mit der nahenden Hochzeit und der schier unlösbaren Aufgabe von Ashas Vater sehr schnell. Der Plot ist spannungsgeladen, temporeich und besticht mit seiner besonders düsteren Atmosphäre. Durch den bildgewaltigen Schreibstil wird dies noch mehr unterstützt. Selten habe ich von den Schauplätzen und Personen so genaue Vorstellungen, wie es bei „Iskari“ der Fall ist. Viele kleine, gemeine Plotttwists lassen den Leser aufmerksam bleiben und machen es unmöglich, das Buch aus der Hand zu legen. Außerdem gefällt es mir sehr gut, dass die Handlung immer durch kleine Geschichten aus der Sagenwelt und der Vergangenheit von Asha unterbrochen wird. Positiv kann ich auch die Figuren hervorheben. Teilweise sind sie ein wenig klischeehaft, aber dennoch auf gewisse Weise speziell. Asha ist eine richtige Badass-Protagonistin! Sie lässt sich nichts sagen und geht ihren eigenen Weg. Sie hat früh gelernt, stark zu sein und genießt den Respekt, den man ihr als Iskari entgegenbringt. Auf der anderen Seite ist sie aber noch immer das verschüchterte Mädchen, das ihr Heimatdorf ins Verderben gestürzt hat. Sie erinnert sich ständig daran, dass sie Buße tun muss. Ich denke, bei ihr trifft es der Spruch „Harte Schale, weicher Kern!“ sehr gut. Torwin konnte ich zu Beginn nur schwer einschätzen. Seien Beweggründe bleiben sehr lange im Dunkeln und man traut ihm nicht wirklich über den Weg. Als Sklave gehört er der untersten Gesellschaftsschicht an und ist ein Außenseiter. Ihm ist es nicht gestattet die Iskari anzusprechen, anzusehen, geschweige denn anzufassen. Dennoch beweist er Mut und steht Asha bei ihrer Jagd nach Kozu bei – unabhängig von der Strafe, die ihm für sein Verhalten blüht. Er möchte einfach frei sein und sieht das Bündnis mit der Iskari als seine einzige Fluchtmöglichkeit an. Ich finde es ein wenig schade, dass die beiden Hauptprotagonisten zeitweise nicht so gut miteinander harmonieren. Zu Beginn ist ihre Abneigung und Vorsicht gegenüber dem anderen durchaus verständlich, aber dann wirken ihre Streitigkeiten nur noch an den Haaren herbeigezogen. Beide führen sich wie hormongesteuerte Teenager auf, die sich unnötig das Leben schwer machen. Solch ein Verhalten erwartet man einfach nicht von einer skrupellosen Drachentöterin und einem mutigen jungen Mann. Das hat bei mir den Lesespaß sehr getrübt. Insgesamt wird es sich um eine Trilogie handeln. Die Bücher können aber unabhängig voneinander gelesen werden. Der zweite Band „The Caged Queen“ soll nächstes Jahr im Herbst erscheinen. „The Soul Thief“ beendet die Reihe mit seinem Erscheinen im Herbst 2019. Dementsprechend werden auch die deutschen Übersetzungen relativ spät erscheinen und es heißt ab jetzt: Abwarten und Tee trinken! Fazit: „Iskari“ konnte mich mit seinem Plot und seinen Figuren begeistern. Die Idee und das Setting waren für mich neu und spannend. Ein großer Kritikpunkt ist für mich jedoch das Verhalten von Asha und Torwin ab der Hälfte des Buches. Es hat mich extrem gestört, dass sie sich teilweise sehr kindisch einander gegenüber benommen haben. Das grandiose Ende hat es für mich aber wieder herausreißen können. Selten habe ich ein Buch so zufrieden und mit einem wohligen Seufzen beendet. Insgesamt vergebe ich somit 4 Ananas.

Lesen Sie weiter