Leserstimmen zu
Winter eines Lebens

Jeffrey Archer

Die Clifton-Saga (7)

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Finale

Von: Eliza

08.12.2018

Solche Bücher hebt man sich für besondere Momente auf, denn man will das Ende hinauszögern, weil man weiß, dass die Geschichte der lieb gewonnen Figuren dann ein Ende hat. So ging es mir auch mit diesem Buch, der Abschied stand von der ersten Seite an fest und die Tränen waren vorprogrammiert. Das Cover passt sich wunderbar in die Reihe ein, sodass alle sieben Bücher gemeinsam ein wunderbares Gesamtbild geben. Auch der Klappentext spricht den Leser direkt an, das Finale wird angekündigt, dennoch ist man gespannt, wie der Autor diese Saga zu Ende bringt. Inhaltlich knüpft der Roman an die vorherigen Bände an und es ist ratsam, sie wirklich gelesen zu haben, denn so einiges an Hintergrundinformationen wird vorausgesetzt und Zusammenhänge nur angedeutet. Die handelnden Figuren sind bekannt, sie haben sich im Laufe der sieben Bücher weiterentwickelt. Es kommt zum Show-Down zwischen Emma und ihrem Bruder Giles, beide schenken sich in Sachen Politik nichts. Spannend zu lesen, wer von beiden das Rennen machen wird. Wir sind hautnah dabei wie Margret Thatcher das Amt der Ministerpräsidentin anstrebt. Aber auch innerhalb der Familie geht es zur Sache, ein Mitglied der Familie gerät aufgrund einer „falschen“ Liebe auf die schiefe Bahn und die eigene Existenz steht auf einmal auf dem Spiel. Kann die Familie helfen? Aber da sind auch die Schatten der Vergangenheit, einige Gegenspieler wollen der Familie immer noch böses, z.B. Giles Ex-Frau Virginia. Wird sie für ihren Betrug, ihre Manipulationen und ihre perfiden Intrigen endlich einmal die Quittung bekommen? All dies beantwortet uns Jeffrey Archer in seinem letzten Band der Clifton-Saga. Der Roman war mal wieder viel zu schnell vorbei, in alter Manier schafft es der Autor, durch die verschiedenen Erzählperspektiven und abwechselnden Erzählschwerpunkte das Tempo des Romans hoch zu halten. Spannung ist somit auf allen Ebenen versprochen. Besonders die Dialoge sind in dieser Geschichte wieder sehr gelungen, viele machen einfach unglaublich viel Spaß zu lesen. Ich kann diese Reihe wirklich nur empfehlen, sie macht Spaß, unterhält und bietet so einige Überraschungen. Eine klare Lese- und Kaufempfehlung für Fans von großangelegten Familien-Sagas! Ich bedanke mich sehr beim Bloggerportal, bei der Verlagsgruppe Random House sowie dem Heyne Verlag für die Bereitstellung des Rezensions- und Leseexemplars.

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Im Mittelpunkt dieses letzten Bandes des Clifton-Saga steht der enge Kern der Familie Clifton: • Harry und Emma, zu Beginn der Handlung 58 bzw. 57 Jahre alt, • deren Sohn Sebastian (38) mit Familie und • Emmas Bruder Giles Barrington, der gleichzeitig Harrys ältester und bester Freund ist. Und auch Lady Virginia Fenwick, Giles intrigante erste Ehefrau, spielt wieder eine zentrale Rolle. Das Geschehen umfasst die Jahre 1978 bis 1992: Emma und Giles machen politisch Karriere, jedoch in verschiedenen Lagern, was in Bezug auf ihre private Beziehung nicht immer spannungsfrei ist. Harry ist weiterhin als Autor erfolgreich und von den Bestseller-Listen nicht mehr wegzudenken. Auch Sebastian steigt beruflich auf und hat mit Samantha sein privates Glück gefunden. Tochter Jessica bereitet ihnen zeitweise jedoch Kummer. Lady Fenwick lässt nichts unversucht, um zu Ansehen und Reichtum zu gelangen - dafür ist sie auch bereit, über Leichen zu gehen. Resümee: Auch in diesem 7. und letzten Band der Familien-Saga gelingt es dem Autor, das Niveau hoch zu halten. Er erzählt wieder spannend und mitreißend aus dem Leben der Cliftons und Barringtons - erneut sind politische und private Konflikte zu bewältigen. Und Intrigantin Lady Virginia Fenwick treibt es diesmal auf die Spitze! Eine realistische Atmosphäre entsteht auch diesmal wieder durch das Auftauchen realer Personen, wie z.B. Margaret Thatcher und Walter Scheel. Obwohl das Ende mir ein wenig zu schnell und unvermittelt kam, fand ich es stilvoll und angemessen: Giles hält eine Rede auf seinen Freund Harry, in der er die wichtigsten Stationen aus dessen Leben noch einmal Revue passieren lässt, und an der einige Wegbegleiter teilnehmen - ein großartiger literarischer Kunstgriff. Fazit: Ich bin ehrlich gesagt ein wenig traurig, dass die Familien-Saga um die Cliftons nun zu Ende ist. Jeffrey Archer ist ein hervorragender Erzähler, der mich von Anfang an in den Bann gezogen und nicht mehr losgelassen hat.

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Jandy

Von: Das Finale

30.04.2018

Hörbuchinformationen Für die Cliftons und Barringtons kommt die Zeit, in der sich die verschlungenen Wege der beiden Familien und Generationen zum letzten Mal kreuzen. Während Giles Barrington die finstere Wahrheit über seine Frau Karin erfährt, scheinen Harry und Emma Clifton am Gipfel ihrer Karrieren zu stehen. Doch dann melden sich alte Feinde zurück und das Spiel des Schicksals kommt zum tragischen Finale ... Ein großes Epos braucht eine große Stimme – Erich Räuker wird diesem Anspruch mehr als gerecht. Informationen Die Clifton Saga 7 Erscheinungstermin: 11. Dezember 2017 Enthält: 2 mp3-CDs Gekürzte Lesung Laufzeit: ca. 12 Stunden und 16 Minuten Gelesen von Erich Räuker Meine Meinung Dieser Band ist anders, als seine Vorgänger. Man weiß, dass das Ende naht und weiß nicht wie es kommt, doch schon in der ersten Hälfte erfährt man so vieles auf einmal, das ich die CD jeweils zweimal hören musste. So viele Informationen auf einen Schlag. Sprünge von Charakter zu Charakter, das ich selber nicht weiß wo mir der Sinn steht. Mehr als alles andere Intrigen, die hier bis zum Anschlag gesponnen werden. Ein packendes und spannendes Finale eines Familienepos. Auch wenn ich es immer noch mehr als sehr schade finde, dass es keine unkürzte Lesung gibt, man hätte sich die Zeit nehmen müssen.

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Siebter und letzter Band der Clifton-Saga – Ende der grandiosen Familiensaga Nach sieben Bänden und mehr als 3800 Seiten ist diese großartige Familiensaga zu Ende erzählt. Alle 7 Bände habe ich im Laufe der vergangenen 3 Jahre gelesen, mal mit mehr, mal mit weniger Begeisterung. Beschreibung des Buches: Der siebte Band der Clifton-Saga „Winter eines Lebens“ von Jeffrey Archer ist 2017 im HEYNE-Verlag als Taschenbuch erschienen. Es hat 590 Seiten. Das Titelbild zeigt in Wintergrau/blau gehalten einen Mann mit Hut in einer Schneelandschaft vor einem nostalgischen Gebäude. Das Cover reiht sich in die wunderschön gestalteten Titelbilder der Saga ein. Kurze Zusammenfassung: In diesem Band erzählt Jeffrey Archer die Familiengeschichte, die hier in den Jahren 1978 -1992 spielt. Die Kapitel sind in die verschiedenen Jahresabschnitte unterteilt und haben immer den Fokus auf eine/n der Protagonisten/innen. Die Schauplätze sind hauptsächlich die Wohnsitze der Familie in England (u.a. London). Mein Leseeindruck: Bei jedem neuen Band muss ich mir zuerst wieder einen Überblick Überblick über die verwandtschaftlichen Verhältnisse machen. Eine Übersicht/Stammbaum findet man in den Innenseiten der Buchdeckel. Denn zwischen den Lesepausen von einem zum nächsten Band habe ich die einzelnen Protagonisten und ihre Verwandtschaftsgrade nicht mehr parat. Den Fokus hat Jeffrey Archer dieses Mal hauptsächlich wieder auf die Protagonisten Emma, Harry, Sebastian und Virginia, die Intrigantin gelegt. Die Familienmitglieder werden älter und weitere Nachkommen werden geboren. Während sich die Schauplätze der ersten Bände auch von England wegbewegten, so spielt die Familiengeschichte dieses Mal hauptsächlich auf der britischen Insel, England. Interessant fand ich besonders die parlamentarischen Auftritte Emmas, Gesundheitsministerin, die sich hier in der konservativen Regierung unter Margaret Thatcher einbringt. Ebenfalls gut gefallen hat mir, dass man beim Lesen so wunderbar in die Themen der 80er und 90er Jahre des 20. Jahrhunderts eintauchen kann und sich so an vieles erinnert, was man selbst in den Nachrichten damals erfahren hat. Natürlich fehlen die typischen Intrigen auch in diesem 7. Teil der Saga nicht, gerade das macht den Reiz von Familiengeschichten aus. Schön fand ich, dass in diesem Band einmal wieder mehr über die Leidenschaft von Harry Clifton, das Schreiben und das Leben als Autor einen Platz in diesen 590 Seiten gefunden hat. Und wer Interesse am Bankenwesen, Aktienkursen und großen Versteigerungen mit besonderen Wertgegenständen hat, der kommt hier auch auf seine Kosten. Der Schreibstil von Jeffrey Archer gefällt mir nach wie vor, das mag auch an der gelungenen Übersetzung liegen. Sicherlich sind einige Intrigen vielleicht zu weit gespannt, aber sie führen zu sehr spannenden Passagen und halten diese Familiengeschichte immer auf einem hohen Spannungslevel. Jeffrey Archer bedient sich auch in diesem Band einmal mehr wieder gekonnt der Cliffhanger, so fällt es einem schwer, dieses dicke Buch abends aus den Händen zu legen. Am besten man gönnt sich eine lange Zugfahrt oder einen sonnigen Sonntag, um in diese Familiengeschichte voll und ganz einzutauchen. Fazit: Ich kann mich nur wiederholen, was ich zu den Vorgänger-Bänden schon geschrieben habe: Mit gleichbleibend guter Qualität, bleibt diese Familiensaga mein ganz persönliches Highlight im Bereich der Mehrteiler. Schade, dass die Geschichte mit diesem Band endgültig zu Ende geschrieben ist.

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Das Finale

Von: Frau Goethe

02.03.2018

Einen siebten Band um eine Familie zu füllen, bedarf es einiger aufregender Erlebnisse. Die Cliftons haben davon immer genug zu bieten. Falls der Schriftsteller Harry Clifton nicht gerade seine Feder stärker einsetzt als es ein Schwert jemals sein könnte, gerät sicher seine Frau Emma in eine verzwickte Situation im Krankenhausvorstand. Emma bringt es im letzten Band sogar bis in die Regierung Maggie Thatchers. Bekannterweise ist ihr Bruder Giles in der Gegenpartei. Im Vergleich zum Vorgängerbuch hat Giles mit seiner Familie eher wenig auszustehen. Auch Lady Virginia wirkt nahezu zahm. Sympathiepunkte bringt ihr das dennoch nicht. Hofft man nun auf Sebastian und eine Bankenkrise, wird man auch dort enttäuscht. Die 80er Jahre des 20. Jahrhunderts gaben einfach nicht mehr her. Nur so ist es wohl auch zu erklären, dass wir in die Geheimnisse des Kricketspiels eingeführt werden. Für Nicht-Briten wird das aber immer ein Buch mit sieben Siegeln bleiben. Der Band beschreibt die Jahre zwischen 1978 und 1992. Wer aufmerksam ab „Spiel der Zeit“ die Lebensgeschichte des verarmten Jungen aus den Docks in Bristol gelesen hat, wird sicher nicht überrascht sein, dass es vermutlich keine Fortsetzung geben wird. Kenner der Serie ahnen es wohl auch, weil der sonst übliche Cliffhanger fehlt. Mir ist es selten so schwer gefallen, ein Buch zu beenden. Zwei Jahre habe ich in regelmäßigen Abständen am Leben der Familie teilgenommen. Ich habe ihnen die Daumen gedrückt, mitgelitten und bei einigen Aktionen anerkennend genickt. Alles hatte immer seinen Ursprung und wurde trickreich aufgelöst. Es gab Schurken im In- und Ausland und immer wieder ehrenwerte Menschen, die ihr Leben einer guten Sache verschrieben hatten. Immer war auch der Zeitgeist zu spüren. Anfangs erinnerte ich mich an die Erzählungen meiner Großeltern und Eltern und dann wurde es auch für mich ein Rückblick. Und jetzt? Jeffrey Archer hat in seiner Reihe ein ganzes Jahrhundert beschrieben und einen Mann darin die Fäden ziehen lassen. Die Charaktere wurden dabei gut gewählt, sodass alle Bereiche abgedeckt waren. Obwohl alles fiktiv ist, war es stets glaubhaft vor der politischen und weltwirtschaftlichen Kulisse positioniert. Er spielt sogar ein wenig damit, dass sich manche Gegebenheiten erst so entwickeln konnten, weil eine der Figuren den Weg ebnete. Je weiter die Zeit voranschritt, desto mehr zog sich die ältere Generation zurück. Fast kam es mir vor, als wollten sie den Jüngeren das Feld überlassen. Wenn Harry, Emma und Giles so loslassen können, muss ich es wohl auch tun. Schweren Herzens las ich also noch den letzten Abschnitt bis zum Finale in der Kathedrale. Ein Ort, wo schon Wellington und Admiral Nelson ihre letzte Ruhe gefunden haben, ist wie gemacht für den Bestsellerautoren. Auch wenn die Handlung eigentlich nur noch die aufgenommenen Fäden verknotet, sorgt es doch für genügend Spannung und einen runden Abschluss. Von mir bekommt die Serie weiterhin eine uneingeschränkte Leseempfehlung.

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Band 7 ist ein hervorragender Abschluss der Familiensaga. Im Mittelpunkt des Geschehens stehen Lady Virgina, Jessica und Emma - alle drei Frauen, sind starke Persönlichkeiten, die (jeder auf ihre eigene Weise) für ihr Glück kämpfen. Leider wird Harry und Sebastian hier etwas vernachlässigt. Das gab für mich ein Minuspunkt, da gerade Harry mein absulter Liebling ist. Erich Räuker liest wie immer spannend bis zum Schluss - Gerade jetzt, wo die Figuren alle etwas älter sind, passt seine raue, reife Stimme einfach perfekt.

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Lange habe ich auf dieses Buch, dieses Finale gewartet und war umso gespannter als ich es dann endlich in den Händen gehalten habe. Das Cover gefällt mir sehr gut, passt sich in die Reihe ganz gut, war aber absolute Nebensache weil ich so gespannt war wie die Clifton Saga endet. Es hätte genauso gut ein blankes Blatt sein können, ich hätte das Buch trotzdem gelesen. Archer zeigt wie erwartet wieder viele detailreiche Einblicke in das Leben der einzelnen Charakter und vor allem hat mich gefreut, fast alle nochmal wieder zu "sehen". Hier gab es für mich leider auch etwas unschöne Punkte, denn einige Charaktere kamen meiner Meinung nach etwas zu kurz, das fand ich sehr schade. Natürlich werden auch wieder ein paar Geheimnisse aufgedeckt und Überraschungen dürfen wir auch nicht lange suchen. Auch die politischen Ereignisse kamen mal wieder nicht zu kurz, etwas das mir am Anfang der Reihe noch etwas sauer aufgestoßen hat, ich mich aber im laufe der Bücher dran gewöhnt habe und vor allem darauf gespannt war. Ich finde die Mischung daraus einfach toll, auch wenn es in dem ein oder anderen Teil mal Überhand hatte und ich ein paar Minuspunkte vergeben musste. In diesem Teil jedoch war die "Dosis" wieder sehr gut gewählt. Das Ende dieses Buches habe ich mir so zwar nicht vorgestellt, es hat mich jedoch mitgerissen und vor allem, zufrieden zurück gelassen. Ich denke nach 6 Bänden hat sich jeder so sein eigenes Ende ausgemalt, ich könnte mir vorstellen das einige damit nicht zufrieden sind aber das ist auf jeden Fall Geschmacksache. Wenn ich die Reihe Revue passieren lasse, so ist dieser Teil nicht der Stärkste, was für ein Finale schade ist aber er ist wie gewohnt gut. Mein persönlicher Favorit der Reihe bleibt der zweite Teil "Das Vermächtnis des Vaters", das Buch habe ich regelrecht verschlungen. Fazit: Ein unerwartetes Ende der Saga, ich hatte es mir anders vorgestellt, bin aber positiv überrascht. Der letzte Band der Saga hat mich nochmal begeistert auch wenn ich schon fast traurig bin, dass die Reihe zu Ende ist. Ich kann jedem diese Saga nur ans Herz legen und werde auch weiterhin zu Archer's Büchern greifen!

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Im siebten und letzen Teil der Clifton-Saga geht es turbulent weiter. Karin wird als Verräter enttarnt und soll beseitigt werden. Der Reederei Barrington liegt ein Übernahmeangebot vor. Als ein altes Schiff abgewrackt wird, kann endlich die offene Frage um den Verbleib von Harrys Vater geklärt werden. Obwohl Emma und Harry mittlerweile ein hohes Alter erreicht haben, ist noch keine Ende ihrer Karrieren in Sicht. Trotzdem befinden sie sich, wie der Titel schon sagt, im Winter ihres Lebens. Der Abschluss der Clifton-Saga ist leider nicht mehr so tiefgründig wie die ersten Teile. Der Roman wechselt zwar noch zwischen den Sichtweisen der Charaktere, aber es werden keine Zeiträume mehr aus verschiedenen Sichten beschrieben. Offenbar wollte der Autor nur noch zum Ende kommen. Schade. Insgesamt hat mir die Saga sehr gut gefallen.

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