Leserstimmen zu
Sandgrab

Helene Tursten

Die Embla-Nyström-Krimis (2)

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Sandgrab

Von: Juttamoments

05.02.2020

Ich kenne den ersten Teil mit der Kriminalinspektorin Embla Nyström noch nicht, hat aber nicht gestört. In Südschweden, in einer kleinen Stadt in Strömstad verschwindet im Winter die neunjährige Amelie auf dem Nachhauseweg von der Schule. Kurz darauf wird auch ein weiteres Kind als vermisst gemeldet. Ein etwas sonderbarer Teenager wird von den Nachbarn und auch im Internet verdächtigt. Als es kurz darauf zu einem großen Brand kommt, wird Embla von der Bezirkskriminalpolizei Västra Götaland hinzugezogen. Embla erinnert sich bei den Ermittlungen an einen alten Vermisstenfall: ihre Teenagerfreundin ist vor vielen Jahren verschwunden. Es plagen sie noch immer Schuldgefühle und Alpträume. Die Anspannung wird immer größer und das Buch endet mit einem Cliffhanger 😱. Wer Krimis mag, die nicht actionreich sind, aber von der Atmosphäre und den Charakteren leben, der wird „Sandgrab“ gerne lesen

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In Strömstad,ein kleiner Ort in Südschweden,verschwindet die kleine Amelie spurlos. Der Verdacht richtet sich gegen den sonderbaren und schweigsamen Kristoffer aus dem Ort.Eine Hetzjagd gegen den Jungen beginnt und es wird noch schlimmer als noch ein kleiner Junge verschwindet. Kriminalkommissarin Embla Nyström von der mobilen Einheit der Bezirkskriminalpolizei Västra Götaland übernimmt den Fall. Das ist der zweite Fall um die sympatische Kommissarin Embla Nyström. Die 28 jährige ist schwedische Meisterin im Boxen und passionierte Jägerin. Mit ihren Kollegen Göran und Sven Ove Berglund bildet sie ein gut eingespieltes Team. Die Suche nach dem Mörder der Kinder gestaltet sich mehr als schwierig und dann wird auch noch ein Polizist ermordet aufgefunden. Ein Puzzle der besonders schwierigen Sorte bildet den Plot.Die Spannung ist auf hohem Niveau und ich wurde bei meinen eigenen Ermittlungen oft aufs Glatteis geführt. Eine lesenswerte neue Reihe die ich im Auge behalten werde.

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In einer Schwedischen Kleinstadt werden kurz nacheinander zwei Kinder vermisst. Ein Junge ist verdächtig, aber er ist ein Autist und wird von jedem als liebevoll beschrieben. Könnte er etwas mit dem verschwinden der Kinder zu tun haben oder ist jemand anders für diese Dinge verantwortlich? Embla Nyström die Kriminalinspektorin geht die Spur nach. Was sie alles findet, wünscht man es keinem. Dieses Buch ist aufregend und spannend bis zum Schluss. Ein guter Thriller für zwischendurch, da er sehr leicht und verständlich geschrieben ist. Ich hatte ihn in 2 ½ Tagen durchgelesen. Er war packend. Was ich echt toll fand, dass dieses Buch wie ein Spielfilm in meinem Kopf abgelaufen ist. Zwischendurch dachte ich ja, das wäre doch auch eine gute Vorlage für einen Film. Ich wurde von dem Buch nicht enttäuscht. Fazit: Wenn du dich fragst, was mit den beiden Kindern passiert ist? Du noch dazu skandinavische Kriminalliteratur magst, dann solltest du dieses Buch lesen. Es wird dir gefallen!

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Ich freue mich seit Wochen auf diesen Thriller. Klappentext und Autorin haben mich extrem neugierig gemacht. Diese packende Geschichte lässt mich bis heute nicht los und ich habe wirklich Angst. Das letzte Mal, dass ich ein Thriller so gefesselt hat, war "Cupido". Unglaublich fesselnd und spannend. Sehr bildlich und einfühlsam werden die einzelnen Personen beschrieben. Der Spannungsbogen reißt zu keiner Zeit ab, was es einem schwer macht, nur mal auf die Toilette zu gehen:) Ich freue mich auf weitere Teile.

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Kurz vor Weihnachten verschwindet ein neunjähriges Mädchen auf dem Weg von der Schule nach Hause in einem kleinen Städtchen Südschwedens. Als ein weiteres Kind verschwindet, gerät ein schweigsamer und introvertierter Teenager mit autistischen Zügen bei der Bevölkerung in Verdacht. Das Besondere an skandinavischen Krimis sind die abgeschiedenen Gehöfte, die weiten Entfernungen und die unendlichen Wälder. Hier fühlt man sich auch an "Dunkelsommer" von Stina Jackson erinnert. Dies wird von der Autorin, die für ihre Figur der Irene Huss von der Kripo Göteborg bekannt ist, bestens in Szene gesetzt. Doch auch bei ihrer zweiten Ermittlerin Embla Nyström, die im vorliegenden Roman zum zweiten Mal ermittelt, setzt sie auf ihre konsequente Entwicklung von Spannung. In einem routinierten Erzählstil führt sie die Leserinnen und Leser in eine Geschichte, und somit in ein Geschehen, aus dem diese nicht wieder herauskommen. Mit der Ermittlerin verfolgt man die Spuren und ist bei jeder Wendung erneut überrascht über den Verlauf, den die Geschichte nimmt. Die Figuren sind skandinavisch spröde, doch sie wirken authentisch. Die Ablehnung der lokalen Polizei gegenüber den übergeordneten Behörden sorgt für zusätzlichen Zoff im Figurenensemble. Hinzugelernt habe ich nebenbei, was ein A-Traktor ist. Den Begriff kannte ich bislang nicht. Doch Google half mir dann. Ist schon interessant. Der Roman ist gut gegliedert in Teile und Kapitel. Allein schon wegen der Spannung lässt er sich schnell lesen. Für alle, die gerne skandinavische Krimis mit viel Spannung lesen bestens zu empfehlen. © Detlef Knut, Düsseldorf 2019

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Rezi zu "Sand Grab" von Helene Tursten 📚📚📚📚📚📚📚📚📚📚📚📚📚📚📚 In einer eher ruhigen, schwedischen Kleinstadt verschwinden kurz hintereinander zwei Kinder. Jegliche Spurensuche bleibt zunächst erfolglos. Erst nach und nach kommen immer mehr Tatsachen ans Tageslicht, die es zusammenzufügen gilt. Zunächst möchte ich das eher schlichte Cover erwähnen, dass im Vordergrund den roten Gibel eines wahrscheinlich typischen nordischen Hauses zeigt. Den düsteren Hintergrund mit Unwettergefahr finde ich ebenfalls ein typisches Merkmal für nordische Krimis und Thriller. Unter dem Titel Sand Grab habe ich mir ein Grab vorgestellt, indem eine Leiche entdeckt wird, wurde jedoch eines anderen besseren belehrt. Zum Inhalt: Der Einstieg des Plots war aufgrund des Verschwindens eine Kindes direkt spannend gehalten, was sich jedoch während der ersten Hälfte des Buches, die mit vielen Infos, die Arbeitsweise der skandinavischen Polizei betreffend und das Kennenlernen der einzelnen Ermittler und deren Hintergründe, sowie einige unnütze Nebensächlichkeiten und die zahlreichen nordischen Städtenamen, die Spannung und den Lesefluss etwas behinderten. Zum Glück kam die Wendung mit dem zweiten Teil des Buches. Die Fahrt um einen spannenden und flüssigen Erzählstil wurde wieder aufgenommen, sodass es leichter fiel konzentriert und mit Lust über die Seiten zu huschen. Wie gesagt, einige Nebensächlichen störten auch hier in Form von Oberflächlichkeiten oder eben unnütze Infos, die die Spannung ausbremsten. Die Atmosphäre ist wie erwähnt meist düster gehalten und die Orte des Geschehens detailliert beschrieben. In den zu ermittelnden Fällen sind zahlreiche Kommissare involviert, die es zunächst auseinanderzuhalten gilt. Es kristallisiert sich jedoch eine Gruppe um Embla, Göran und Hampus heraus, die kurz MEB genannt als Hauptermittler fungieren. Gegen Ende des Plots gibt es, auch wenn zum Teil vorhersehbar, eine interessante Entwicklung, die zur endgültigen Aufklärung der Fälle führt. Fazit: Ein Thriller, der ganz okay ist, der für mich aber nicht den thrill beinhaltet hat um 5 Sterne zu geben. Deshalb 🌟🌟🌟🌟/🌟🌟🌟🌟🌟

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Der Schreibstil der Autorin ist angenehm zu lesen. Die düstere Atmosphäre des Buches wird immer wieder aufgebrochen, durch witzige Episoden oder Formulierungen, bei denen ich herzhaft lachen konnte. Das hat mir persönlich sehr gut gefallen. Die Kapitel sind recht kurz, jedoch war ich irritiert, das die Kapitel nicht durch Zahlen oder ähnliches markiert wurden. Jedoch hat man da den Dreh schnell raus. Die Ermittler in diesem Buch sind mir allesamt sehr sympathisch und vor allem auch kompetent erschienen. Der Fall an sich ist doch schon ziemlich heftig. Wer keine Verbrechen an Kindern in einem Thriller erträgt, sollte die Finger von dem Buch lassen. Ich selbst habe da keine Probleme mit, aber hier musste ich doch zwischendurch ganz schön schlucken. Zwar werden die Taten durch die Autorin nicht bis ins kleinste Detail beschrieben, aber sie hat es trotzdem geschafft die notwendigen Emotionen mit ihrem Schreibstil zu übermitteln. Ich hoffe ihr wisst in etwa wie ich das meine, ich kann es nicht genauer beschreiben ohne zu spoilern. Die Aufklärung der Fälle war gut, aber für den ein oder anderen vielleicht etwas zu unspektakulär. Mich hat es nicht gestört, da ich mit dem Ende so nicht gerechnet habe. Wir haben da auch einen gemeinen Cliffhanger, der mich sehr neugierig auf den nächsten Fall gemacht hat. Ich werde mir auch unbedingt noch den ersten Fall zulegen, da minimale Andeutungen doch den Anschein wecken, das uns auch im ersten Band ein spannendee Fall erwartet. Ich gebe dem Buch eine klare Leseempfehlung 👍

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Inhalt: Amelie hat ihr Luciakostüm zu Hause vergessen. In der Mittagspause möchte sie das Kostüm zu Hause holen, doch sie kommt nicht wieder in der Schule an. Die Polizeistation in Strömstad ist nur mit wenig Personal ausgestattet und im zuständigen Distrikt grassiert die Grippe und so kommt die Suche nach Amelie ins Stocken. Der 17 jährige Kristoffer ist der einzige Verdächtige, den die Polizei ausmachen kann, doch er hat ein wasserdichtes Alibi. Als dann, einige Zeit später ein Polizist ermordet wird und der kleine Viggo aus seinem Garten verschwindet, werden Embla Nyström, Göran Krantz und Hampus Stare von der Mobilen Einheit Götaland nach Strömstadt gerufen. Einige Bewohner Strömstad bringen auch das Verschwinden Viggos mit Kristoffer in Verbindung und nun befindet sich Kristoffer in akuter Lebensgefahr. Embla und ihre Kollegen müssen jetzt nicht nur einen Polizistenmörder und zwei verschwundene Kinder finden, sie müssen auch Kristoffer schützen.... Fazit: "Sandgrab" ist ein spannender und unterhaltsamer Ermittlerkrimi aus Schweden. Die Ermittler haben natürlich, wie es sich für skandinavische Krimis gehört, einige Probleme, Ecken und Kanten, aber keiner der Dreien ist ein psychisches Wrack, hat große Suchtprobleme oder komplett desaströses Beziehungsleben. Embla hat sich von den Verletzungen aus dem letzten Fall noch nicht ganz erholt, Göran ist viel zu dick und Hampus lebt in Trennung. Ganz normale Ermittler also. Diese Drei arbeiten hervorragend zusammen und schaffen es auch, neben der Ermittlerarbeit, ihre privaten Baustellen etwas zu reparieren. Diese kleinen Nebengeschichten tun der Spannung aber keinen Abbruch, sondern lassen die Ermittler lebendiger, plastischer wirken. Insgesamt laufen hier vier Ermittlungen parallel und nach und nach verdichten sich die Fälle zur großen Frage, wer hier Opfer und wer Täter ist. Ist Kristoffer der Täter oder jetzt ein Opfer, ist Viggos Familie eine Opferfamilie oder sind es Täter, ist Amelies Vater Opfervater oder wurde er im Laufe der Suche nach Amelie selbst zum Täter. Mir hat dieser zweite Band um die Ermittlerin Embla Nyström sehr gut gefallen, denn es war zwar ein typisch skandinavischer Krimi, doch hatte er nicht die ganz große Schwere die nordische Thriller oft haben. Hier habe ich auch viel Leichtigkeit gefunden und konnte zwischendurch auch mal schmunzeln.

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