Leserstimmen zu
Wächter und Wölfe - Das Ende des Friedens

Anna Stephens

Wächter und Wölfe (1)

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Meine Meinung Allgemein High Fantasy vom Feinsten und definitiv nichts für schwache Nerven. An diesem Buch habe ich doch einige Zeit länger gesessen, als gedacht. Liebte ich doch die Handlung, war mir das Buch an einigen Stellen schon sehr düster und somit hart zu lesen. Manchmal brauchte ich eine Auszeit. Bieten kann es auf jeden Fall alles, was in diesem Genre wichtig ist. Kampfbereite Charaktere, Szenen die das Adrenalin hoch treiben und ausgefeilte Intrigen auf allen Seiten. Vor allem bei den Schlachten und Kämpfen bleibt mir nur zu sagen: Bildgewaltig! Hier wird an keiner Beschreibung gespart. In meinem Kopf fanden die tollkühnsten Situationen statt, die allesamt realistisch waren. So wie ich es persönlich liebe. Ich möchte hier gar nicht aufzählen, wie oft ich fassungslos auf die Seiten gestarrt habe, während ich blätterte und blätterte, weil die Seiten einfach nur dahin flogen. Von dem einen Schrecken sofort in den nächsten. In jedem Buch wichtig, finde ich, die Vorhersehbarkeit. Auch hier konnten die Wächter und Wölfe punkten, dessen Pläne so ausgefeilt waren, dass es bis zur letzten Seite spannend blieb. Teilweise ließen mich Aufdeckungen von Plänen richtig mitfiebern. Man kennt die Pläne beider Seiten und sieht, wie sie beide in ihr Verderben rennen ohne etwas machen zu können. Wenn ich hier als Leser einfach ins Buch steigen möchte, um den Charakteren Informationen an den Kopf zu werfen, hat die Autorin definitiv etwas richtig gemacht. Zudem ein tolles Finale, welches mich dazu brachte, sofort zum PC zu laufen, um nach dem zweiten Band zu schauen. Charaktere Die Charaktere werden in diesem Buch eher von innen heraus beleuchtet, bleiben aber dennoch an vielen Stellen blass. Ich mochte die verschiedenen Persönlichkeiten, die sich Seite für Seite herauskristallisierten und auch die unerwarteten Wendungen mancher Personen, doch zu vielen konnte ich bis Ende keine wirkliche Bindung aufbauen. Schreibstil & Sichtweise Stephens hat eine sehr detaillierte Art und Weise zu schweifen. Oftmals ist dies nichts für schwache Nerven, denn hier wird nichts ausgelassen, geschweige denn verschönert. Wer hier mit der knallharten Realität rechnet, ist genau richtig. Geschrieben ist das Buch aus mehreren Sichten in der dritten Person. Die Abschnitte sind oft kurz, geben aber genau die richtigen Einblicke, um das Buch spannend zu halten. Cover & Titel Alleine beim Anblick des Covers kommt mir das „Ende des Friedens“ in den Sinn. Es ist düster und verkörpert sofort die Stimmung des Buches. Obwohl es so schlicht gehalten ist, vermittelt es sehr viel an Atmosphäre. Auch der Titel „Ende des Friedens“ ist hier Programm. Schön finde ich hierbei, dass das Ende des Friedens nicht erst am Ende des Bandes kommt, sondern von Anfang an deutlich wird und in vielen verschiedenen Wegen interpretiert werden kann. Zitat „Der menschliche Körper ist sehr widerstandsfähig: Es gibt so viel, was er aufnehmen und ertragen kann, bevor er aufhört zu funktionieren.“ – Seite 108 Fazit Ein schonungsloser Roman, der viel verspricht. Hier findet man alles, was das High-Fantasy Herz höher schlagen lässt.

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Bei diesem Fantasy-Roman hat mich in erster Linie der Klappentext in seinen Bann gezogen – und nicht enttäuscht. Der Schreibstil ist toll – bildreich, liest sich flüssig und passt sich perfekt den jeweils vorherrschenden Stimmungen an. Man erlebt brutale Kampfszenen und Kriegsschauplätze, es wird gefoltert, intrigiert, aber auch mal gelacht. Die Mischung ist extrem gut gelungen und hat mir viel Spaß gemacht. Auch die Figuren sind authentisch und (mal mehr, mal weniger) liebenswert gestaltet. Mir gefiel vor allem, wie sich die junge Sklavin im Verlauf entwickelt hat und das Ende kam für mich ehrlich gesagt sehr unerwartet. Die Geschichte konnte mich fesseln, mitreißen und absolut begeistern. Zartbesaiten Lesern würde ich die Leseprobe vorab anraten, aber allen, die gerne in kriegerische Abenteuer abtauchen, kann ich diesen Roman nur wärmstens empfehlen.

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Mir gefallen ja vor allem bildgewaltige Fantasy Welten und detailreiche Erzählungen über Schlachten und neuen Völkern. Helden und ihre Widersacher die den Guten immer das Leben schwer machen. Ein hin und her zwischen Gut und Böse ist genau das was ich mir unter einer guten Geschichte im Genre Fantasy vorstelle. Dementsprechend waren auch meine Erwartungen an dieses Buch hoch angesetzt. Nichtsdestotrotz konnte mich diese bildgewaltige Geschichte fesseln und mitfiebern lassen. Die Autorin hat bereits zum Beginn einen wirklich leichten Schreibstil, der sich gut und flüssig lesen lässt. Denn die Geschichte beginnt mittendrin und entwickelt sich nach und nach mit den Figuren zusammen die alle sehr liebevoll und realistisch gestaltet worden sind. Die Geschichte besticht außerdem durch abwechslungsreiche und interessante Dialoge die genauso spannend und bildgewaltig sind wie der Rest der Geschichte. Dabei ist die Geschichte schnell zusammengefasst; Rillirin ist eine Sklaven der Mirak die den roten und blutigen Göttern huldigen und dafür aus ihrem Fruchtbaren Land hinauf auf die kahlen Berge verbannt worden sind. Dafür das sie selbst aus dem Tal kommt und den falschen Göttern huldigt ist sie in den Augen der anderen nichts Wert. Sie will diesem Wahnsinn entkommen zu ihrem Heimatort fliehen und wartet nur darauf dass der ihr so verhasste König einen Fehler macht. Während Rillirin um ihr Leben rennt, ist auf der anderen Seite des Berges bereits jemand auf der Suche nach ihr. Denn sie ist die Botin, die Dom dem Seher gesandt wird. Noch weiß er seine Aufgabe nicht in das Geschehen einzubinden aber seine Götter werden ihm den richtigen Pfad weisen um die Dunkelheit hinter dem Schleier einzusperren. Und hinterher wird er es sein, der über Sieg und Niederlage entscheidet. Währenddessen spinnen die Verräter im Schloss des Königs ihre Netze. Verrat wird der Beginn des Krieges sein und nur eine Handvoll Helden wagen es, sich dem Bösen entgegen zu stellen. Unter ihnen der Soldat Crys der seit Jahren im Dienst für die Krone steht. Er wird auch der Gauner genannt, so sind Diebstahl und Kartenspiel seine Spezialität bis der Prinz ihn für seine Leibwache einteilt – und das dunkle Spiel beginnt. Mit Rillirin steigt der Leser mitten ins Geschehen ein, die Mirak planen mit ihren roten Göttern Krieg über das Land zu bringen. Doch Rillirin interessiert dies nicht sie musste seit ihrer Kindheit viel Leid erfahren und hat sich in sich zurückgezogen. Bereits zu beginn konnte ich sie als Figur sehr gut verstehen und habe mit ihr gelitten. Sie ist sehr sympathisch und nie auf sich selbst bedacht auch später im Fortlauf der Geschichte merkt man das sie das Herz am richtigen Fleck trägt. Dom stand ich seit dem Beginn der Geschichte eher skeptisch gegenüber. Er war mir nicht sonderlich geheuer was mich während der nächsten Seiten immer wieder bestätigte. Er stieß die Menschen um sich herum, seine Freunde und Familie, ständig vor den Kopf. So tat er nichts um den Wölfen zu helfen, etwas was ich nicht verstehen konnte – man konnte einfach nicht einschätzen auf wessen Seite er stand. Bei Crys hingegen hatte ich einen sympathischen Helden, der sich seiner Aufgabe und seiner wichtigen Rolle erst später bewusst wird. Er gefiel mir von allen Figuren wirklich am besten, seine Sicht der Ereignisse habe ich wirklich gern gelesen. Das Buch baut sich in mehrere Kapitel auf, in der durch die Überschrift deutlich gemacht wird aus welcher Sicht die Geschichte erzählt wird. So erfährt man von Corvus dem König der Mirak als auch über Crys und Rillirin verschiedene Sichtwinkel aller Ereignisse. Dabei springt man meist von Ort zu Ort um alle Handlungen verstehen zu können. Mein Ansicht nach gibt es der Geschichte eine gute Tiefe und baut die Spannung nach und nach auf. Fazit Die Autorin konnte vor allem mit einem guten Schreibstil und einer bildgewaltigen Geschichte bei mir punkten. Die Spannung war von der ersten bis zur letzten Seite zu spüren und riss nicht ab. Ich bin wirklich sehr froh dieses Buch gelesen zu haben und freue mich bereits auf den zweiten Teil der im Februar 2019 herauskommen wird.

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gelungener Auftakt

Von: Jade

20.05.2018

Der Einstieg in das Buch gelang mir mühelos und ich fand mich sehr schnell in der Welt von Rillirin und Dom zurecht. Beide Protagonisten waren mir auf Anhieb sehr sympathisch. Rillirin, die in ihrem Leben als Sklavin viel durchgemacht hat, ebenso wie Dom, der als Seher in seinem Volk eher der Außenseiter war. Beide zusammen stehen nun vor dem Problem, den Klan der Wächter und Wölfe von dem drohenden Krieg zu überzeugen, was jedoch nicht ganz einfach ist. Den Spannungsbogen baut die Autorin direkt von Beginn an auf und hält ihn auch bis zum Ende durch einige unvorhergesehne Ereignisse aufrecht, sodass ich das Buch mitunter nicht aus der Hand legen konnte. Der Sprachstil von Frau Stephens ist schön und klar und kommt ohne viel Schnörkel aus, was aufgrund der Handlung sich auch als positiv erweist. Das Cover ist in Blautönen gehalten und ein Wolfskopf ist oben erkennbar, außerdem sieht man eine etwas mysteriös aussehende Landschaft. Insgesamt passt es jedoch sehr gut zur Handlung. Alles in allem hat mir das Buch einige schöne Lesestunden beschert und bekommt daher 5 VON 5 STERNEN

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FIGUREN: Wie so oft, wenn ich High Fantasy rezensiere, habe ich mir wieder nur ein Paar der auftretenden Charaktere herausgepickt, da sie mir am wichtigsten erscheinen. Als Ersten hätten wir da Dom. Er ist der Calestar seines Volkes, was bedeutet, dass er immer wieder relativ unkontrollierbare Anfälle hat, in denen er die Zukunft oder wichtige Ereignisse sieht, die gerade woanders stattfinden. Am schlimmsten sind diese Visionen jedoch, wenn er Rillirin berührt. Diese landet eher zufällig in seiner Obhut, denn eigentlich ist sie eine Sklavin der Mirak, den Feinden der Wächter und der Wölfe. Dafür, dass Rillirin ungefähr in meinem Alter sein müsste, verhält sie sich nicht wirklich so. Sie wirkt mit ihrer Tollpatschigkeit und ihrer Angst noch sehr kindlich und immer fehl am Platz, entwickelt sich jedoch mit dem Verlauf der Geschichte immer weiter zu einer Figur, von der ich gern gelesen habe. Darüber bin ich auch sehr froh, denn anfangs hat sie mich eher gestört und schien absolut nichts Besonderes zu sein. Die dritte Figur, die ich euch vorstellen will, ist Crys. Es gibt zwar noch andere relativ wichtige Charaktere, doch er ist mir besonders ans Herz gewachsen und trägt auch nicht gerade wenig zu den Geschehnissen bei. Crys ist die Wache der beiden Prinzen von Rilpor und auch, wenn man ihn zu Beginn als einen Spieler und Trinker kennenlernt, entpuppt er sich schnell zu einer sehr fähigen Person. Mit seiner leicht abgedroschenen Art, konnte ich einfach nicht anders, als ihn zu mögen. Zumal er am Ende des Buches etwas tut, das ich quietschend und breit grinsend verfolgt habe. SCHREIBSTIL: Die derbe Art der Figuren aber auch der rohe Schreibstil der Autorin sorgen nicht nur für sehr realistisch geschriebenes Gemetzel sondern hin und wieder sogar für den einen oder anderen Lacher. Zuerst hatte ich ja etwas gestutzt, als der Wechsel zwischen rund zehn Charakteren scheinbar gar nicht mehr aufhören wollte. Hinzu kommt, dass jedes Kapitel nur einige Seiten lag ist und man damit gar nicht wirklich lange nur bei einer Person bleibt.- Und doch hat das Ganze irgendwie funktioniert. Vielleicht liegt es daran, dass man trotzdem bestimmte Gruppen von Figuren hat und sich immer in deren Umkreis befindet, aber je weiter ich in der Geschichte vorankam, desto weniger fielen mir die Wechsel tatsächlich wirklich bewusst auf. Die Autorin hat sich auch mit überflüssigen Details sehr zurückgehalten. Der Fokus des Ganzen lag nicht auf Nichtigkeiten sondern auf dem Vorankommen der Story. INHALT: In „Wächter und Wölfe“ habe ich als Leserin (ganz grob genommen) zwei Seiten kennengelernt: Die Mirak, welche sich zu Beginn im Westen von Rilpor noch zusammenrotten und die Seite der Wächter und der Wölfe, welche zwar verschiedene Gruppen sind, aber immerhin ähnliche Interessen verfolgen und die Mirak als gemeinsamen Feind haben. Die Geschichte beginnt bei den Mirak, bei welchen Rillirin als Sklavin lebt und dort einer blutigen Opferung beiwohnen muss, die so offenbar regelmäßig stattfindet (und von denen noch einige kommen werden). Von dort flieht sie jedoch Hals über Kopf, nachdem sie ihren Herren ermordet hat. Es dauert nicht besonders lange, bis sie auf Dom trifft, der sie bei sich aufnimmt und sich für ihre Rettung sogar mit seinen eigenen Leuten, den Wölfen, anlegt. Zu diesem Zeitpunkt ahnt er noch nicht, wie viele Probleme und Offenbarungen für ihn Rillirin mit sich zieht. Nicht nur unter den Mirak, sondern in so ziemlich allen Gruppen und Gemeinschaften und sogar im Königshaus kommt es immer wieder zu Reibereien und der große Knall, der alle ins Unglück stürzen könnte, lässt somit nicht lange auf sich warten. Die Worte „Krieg wird kommen, Verrat wird lähmen, Tod wird herrschen.“ auf dem Klappentext treffen den Nagel auf den Kopf, denn genau diese Dinge treten ein. Die Story beginnt düster und dunkelt sich immer weiter ab, während ich das Gefühl hatte, dass das trotzdem erst der Anfang ist. Es kocht in allen Ecken und die Menschen fallen tot um wie die Fliegen.- Sei es durch Kämpfe, Opferungen oder Folterungen, die zum Schlechtwerden genau beschrieben sind. Wie bereits erwähnt wechselt mit jedem Kapitel auch die Sicht, aus der die Geschehnisse gerade beschrieben werden, doch gibt es im Großen und Ganzen trotzdem wenige abzweigende Handlungen. Alle Figuren bewegen sich auf ein und demselben Roten Faden, während dessen genauer Verlauf jedoch völlig in den Sternen steht. Sobald ich glaube, ich würde wissen, was nun kommen würde, wendete sich das Blatt drastisch und alles geriet wieder so durcheinander, dass ich mir meine Ideen neu zusammenlegen musste.- Die Spannung kommt also auch nicht zu kurz, sondern bleibt sogar permanent. Bemerkenswert finde ich an diesem Buch, wie real Anna Stephens die Götter von Rilpor erscheinen lässt. Das liegt nicht zuletzt daran, dass sie immer mehr mit der irdischen Welt verschmelzen und sogar zum Greifen nahe scheinen.

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Rillirin lebt als Sklavin am Hofe der Miraks, doch als sie eines Tages ein schweres Verbrechen begeht, soll sie durch die Hohepriesterin geopfert werden. Aber ihr gelingt die Flucht, bei der sie auf den Seher Dom trifft. Doms Gabe des Sehens ist allerdings kein Segen für ihn, denn nicht nur, dass die Vorhersagen oft ungenau sind, nein, sie schwächen auch seinen Körper. Als Rillirin ihn und sein Volk vor den Barbaren und einer möglichen Invasion durch diese warnt, wird sie von niemanden ernst genommen, niemanden außer Dom, denn diesen ereilt eine Vision, die klarer ist als jede Vision zuvor. Doch wird es Dom gelingen, sein Volk wirklich davon zu überzeugen, dass Rillirin Recht hat mir ihrer Behauptung? Meine Meinung Dieses Cover ist wunderschön und passt perfekt zu dieser Fantasygeschichte, es sprach mich auf jeden Fall auf den ersten Blick an, da es ein wenig düster und geheimnisvoll wirkt. Auch der Schreibstil der Autorin Anna Stephens hat mir sehr gut gefallen, denn die Autorin beschreibt und erzählt mit sehr vielen Bildern, was ich gerade bei High Fantasy sehr gerne mag, um mir die fremden Welten vorstellen zu können. Es lässt sich flüssig lesen und bleibt sprachlich gut verständlich, auch wenn es durchaus dem Genre angepasst ist. Zum Setting und den Figuren passt die Sprache auf jeden Fall sehr gut und ab einem bestimmten Punkt war ich eh nur noch gefesselt von dem Ganzen. Auch die Geschichte ist, überwiegend, sehr spannend, allerdings fiel mir der Einstieg nicht so leicht, denn es prasselten einige Personen auf mich ein, die ich einfach nicht gleich zuordnen konnte. Dadurch dass die Blickwinkel immer hin und her sprangen, musste ich doch immer wieder zurückblättern, um mir ins Gedächtnis zu rufen, wer der gerade Handelnde nun ist. Ein Glossar hätte diesem Werk absolut gut getan, denn dann wäre der Überblick gleich gegeben gewesen, denn letzten Endes waren es eigentlich gar nicht so viele unterschiedliche Gruppierungen und auch die Personen wurden immer klarer, so kam es mir am Anfang zu verwirrend vor. Aber ansonsten hat es mir sehr gut gefallen und brachte spannende Lesestunden, aber Achtung, es geht durchaus auch mal härter und blutig zur Sache. Es gibt Kämpfe, Intrigen, Folterungen – also alles in allem eher nichts für schwache Nerven. Auch mit überraschenden Wendungen in allen Bereichen konnte die Autorin bei mir absolut Punkten. Die Spannungskurve der Geschichte ist in einem recht wechselnden Tempo gehalten, wobei mir dieses hier sehr gut gefiel. Ich konnte die Entwicklung des Krieges miterleben und auch beobachten, wie es nach und nach dazu kam, konnte beim Kämpfen mitfiebern, habe mit meinen liebsten Charakteren gehofft und gebangt und war wirklich ab ca. 75 Seiten völlig versunken in der Welt, die Anna Stephens erschaffen hat. Das Worldbuilding ist der Autorin sehr gut gelungen. Die Mischung aus unterschiedlichen Völkern, Göttern, Intrigen, Krieg und Verrat brachten eine ganze Menge Abwechslung. Durch die bildhafte Sprache konnte ich Personen, aber auch die Landschaften vor mir sehen. Es ist ein recht typisch gehaltenes Setting einer High Fantasy Story und auch die Karte im Buch ließ die Umgebung zusätzlich lebendig werden. Ein Erzähler schildert die Erlebnisse, teilweise sehr anschaulich, gerade eine bestimmte Szene taucht gerade wieder vor meinem inneren Auge auf, bei dem ich den Schmerz fast miterlebt habe. Doch genau solche Szenen machten diese fremde Welt auch lebendig. Die Charaktere haben mir hier richtig gut gefallen, denn auch wenn es so einige davon gibt, lernt man sie doch gut kennen. Anna Stephens ist es sehr gut gelungen, ihre Charaktere facettenreich und glaubhaft zu zeichnen. Man kann zu Beginn noch lange nicht jeden einschätzen, ab und an gab es Überraschungen, aber auch die Entwicklungen der Einzelnen waren vorstellbar und glaubhaft. Was hier anders ist, als in vielen anderen Fantasyromanen, ist, dass es hier nicht den oder die Protagonisten/Protagonistin gibt, sondern viele Personen wichtig für die Handlung sind. Ja, Rillirin und auch Dom nehmen wichtige Rollen ein, aber neben ihnen erscheinen auch noch weitere interessante Charaktere, wie so manch einer der Wölfe, Tara, eine Soldatin oder Crys, ebenfalls Soldat. All diese Charaktere machen im Laufe der Geschichten auch auf Grund von harten Erfahrungen gelungene Entwicklungen durch und viele davon sind mir mittlerweile ans Herz gewachsen. Aber auch die Antagonisten sind wirklich gekonnt gezeichnet und ja, man entwickelt im Laufe der Geschichte hier absolut Antipathien. Mein Fazit Bei dem etwas unübersichtlichen Einstieg, den wahrscheinlich manch einer als langatmig empfinden würde, möchte ich betonen, dass es sich hier absolut lohnt, am Ball zu bleiben. Vielleicht könnte man hier doch ein Glossar einbauen, um einfach die Übersicht zu geben. Denn Anna Stephens ist hier eine vielschichtige Story mit facettenreichen Charakteren gelungen. Man hat hier einen Rundumschlag von allem, was eine gute Fantasygeschichte ausmacht. Ein wenig fremde Welt, Intrigen, Mord, Krieg, Götter, von all dem findet man hier etwas und nach ca. 75 – 80 Seiten konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Wer Fantasygeschichten mag, sollte hier reinlesen, von mir gibt es eine Leseempfehlung und ein lautes Aufstöhnen, denn ich muss noch so lange auf die Fortsetzung warten.

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Klapptext: Dom ist ein Seher, doch seine Gabe ist mehr Fluch als Segen, denn seine Visionen sind ungenau und körperlich auszehrend. Da begegnet er der geflohenen Sklavin Rillirin. Sie warnt ihn und sein Volk vor einer Invasion der Barbaren. Aber kaum jemand glaubt ihr. Da ereilt Dom eine Vision von erschreckender Klarheit. Er muss Rillirin vertrauen und den Klan der Wächter und Wölfe auf den Krieg vorbereiten, sonst wird nicht nur er sterben, sondern sein ganzes Volk. Der Klapptext hat mich sofort angesprochen und ich musste da Buch unbedingt lesen. 🌸Der Autor gelingt es sehr gut die verschiedenen Handlungsstränge und Charaktere miteinander zu verbinden. 🌸Durch den flüssigen Schreibstil und die kurzweilige Geschichte hatte ich das Buch sehr schnell gelesen. 🌸Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen und die Geschichte hat mich durchweg total überzeugt und gefesselt. 🌸Ein gutes Fantasy Buch, dass mich überzeugt hat.

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Blutgötter

Von: Jandy

16.02.2018

Klappentext Dom ist ein Seher, doch seine Gabe ist mehr Fluch als Segen, denn seine Visionen sind ungenau und körperlich auszehrend. Da begegnet er der geflohenen Sklavin Rillirin. Sie warnt ihn und sein Volk vor einer Invasion der Barbaren. Aber kaum jemand glaubt ihr. Da ereilt Dom eine Vision von erschreckender Klarheit. Er muss Rillirin vertrauen und den Klan der Wächter und Wölfe auf den Krieg vorbereiten, sonst wird nicht nur er sterben, sondern sein ganzes Volk. ACHTUNG SPOILER Meine Meinung Wie soll ich nur dieses Buch beschreiben? Ich weiß es ehrlich gesagt habe nachdem ich den Klappentext gelesen habe etwas sehr überrascht was mich beim lesen erwartet hat, natürlich im Positiven Sinne. Der Plottwist ist perfekt passend gesetzt, dass man ihn so gar nicht erwartet. Das Ende ist für mich etwas verwirrend, da ich noch nicht so ganz verstehe, aber im großen und ganzen die perfekte Lektüre für Unterwegs. Leicht und Schnell zu lesen, mit den Charakter Zuordnung könnte man zu Anfang vielleicht ein paar Schwierigkeiten haben, aber diese werden sich schnell legen.

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