Leserstimmen zu
Low Carb typgerecht

Marina Lommel

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Paperback
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Ich habe mich ja schon mehrfach darüber amüsiert, dass es ständig neue Thesen darüber gibt, was man jetzt essen soll oder darf oder auf alle Fälle meiden muss, um abzunehmen. Seit Jahrzehnten ganz vorne mit dabei : carbs, also Kohlenhydrate. Die brauchen wir zwar (wie zum Beispiel Fett) in gewissen Mengen, aber eben nicht Übermengen. Und da jeder Mensch ja auch unterschiedlich ist, bietet "Low carb typgerecht. Die individuelle 30-Tage-Fatburn-Challenge" von Marina Lommel mehrere unterschiedliche Programme an. Klingt auf alle Fälle gut und 30 Tage - das sollte doch eigentlich jeder irgendwie schaffen, oder? Los geht es mit der Rubrik "Foodwissen" und den Unterkapiteln "Die Macht der Ernährung", "Die Nährstoffe stellen sich vor", "Wie Hunger und Sättigung entstehen", "Lebensmittel für Foodpunks" und "Die Phasen deiner Challenge". Die Autorin möchte uns nämlich nicht einfach ein Programm vorsetzen, das wir treudoof befolgen und fertig, sondern möchte, dass wir verstehen, warum wir essen, was und wie wir essen und wie wir das beeinflussen können. Das ist mehr als sinnvoll, gerade da die Voraussetzung für dauerhaftes Abnehmen ja eine Ernährungsumstellung und nicht nur eine kurzfristige Diät ist. In einem kleinen Crashkurs "Biologie des Körpers" erfahren wir alles rund um unseren Stoffwechsel und die Nährstoffe. Kurzweilig, kompakt zusammengefasst und allemal gut verständlich. Damit wir jetzt wissen, welche Challenge die für uns passende ist, gibt es einen kurzen Fragebogen (zur eigenen Lebenssituation, Ernährungsgewohnheiten, Sportpensum usw..) und schon wissen wir, ob wir bei Phase 1, 2 oder 3 einsteigen. In Phase 1 heißt es "Boost your Brain" und man isst 30 g Kohlenhydrate pro Tag. Diese Phase befreit von der Zuckersucht und sie ermöglicht eine intensive Fettverbrennung. Durch die wirklich sehr geringe Menge an Kohlenhydraten gelangt der Körper in die sogenannte Ketose, in der das Gehirn von Ketonkörpern mit Energie versorgt wird, wodurch wir in den folgenden Phasen viel leichter ohne Zucker auskommen. Phase 2 "Burn the Fat" erlaubt 50 g Kohlenhydrate pro Tag und bedeutet somit klassisches "low carb". Es werden mehr Vitamine und Ballaststoffe in Form von Gemüse aufgenommen, als es in Phase 1 der Fall ist. Gleichzeitig halten die Mahlzeiten mit 50 g Kohlenhydraten pro Tag den Insulinspiegel flach und führen damit zu einer anhaltenden Sättigung und guten Fettverbrennung. Last but not least Phase 3 "Eat Clean" mit 100 g Kohlenhydrate pro Tag, was für einige Körperfunktionen (angeblich) ganz gut ist. Das Hormon Leptin, das den Stoffwechsel ankurbelt, wird durch gelegentliche kohlenhydratreichere Mahlzeiten angeregt. Ziel ist es natürlich, durch einen optimalen Mix der drei Phasen schlank zu werden und dauerhaft zu bleiben. Die passenden Rezepte dürfen da natürlich auf keinen Fall fehlen. Für alle drei Phasen gibt es jeweils die drei Rubriken "Das Frühstück", "Mittagessen to go" sowie "Das Abendessen". Für Phase 1 sind bei Frühstück unter anderem "Beeriger Chia-Pudding", "Süßes Rührei mit Kokosbeeren", "Feines Omelett mit grünem Spargel", "Grüner Superfood-Shake", "Quark-Beeren-Trifle" und "Foodpunk-Oatmeal mit Chia" im Angebot, beim Mittagessen dann "Knackiger Rosenkohlsalat mit Bacon", "Scharfer Salat von grüner Papaya mit Garnelen", "Mairübchen Salat", "Antipasti-Salat und Proteinpudding" oder auch "Blumenkohl-Kokos-Cremesuppe". Das Ende des Tages lockt dann mit "Zartes Lammfilet mit Auberginengemüse", "Zucchinipasta mit würzigem Ofenhähnchen", "Asiatischer Blumenkohl-Reis mit Schweinefiletstreifen", "Knusprige Austernpilze mit Brokkolipüree" und "Bergkäse-Gnocci mit Salat". In Phase zwei gibt es zuerst "Soufflé-Omelett", "Geröstete Karotten mit pochiertem Ei", "Erdbeer-Mangold-Smoothie", "Easy Blaubeer-Muffins", "Kokosjoghurt mit Himbeere" und "Griechischer Joghurt mit Papaya", dann "Garnelen mit Zucchini-Hummus", "Frittata mit Tomate und Feta", "Fenchelsuppe mit Bacon", "Zucchini-Bärlauch-Sahne-Suppe", "Blumenkohlsalat mit Huhn" und abends "Panierter Patisson-Kürbis und Zimtpflaumen", "Sushi-Bowl", "Burrito-Bowl mit pulled pork", "Italienische Auberginenröllchen mit Ricotta", "Saftiger Burger mit Karotten-Fries" oder "Warmer Zucchinisalat". Ind er letzten und härtesten Phase sind morgens "Eier im Glas mit Cinnamon Carrots", "Blueberry-Banana-Icecream", "Grüner Smoothie mit Ananas und Banane", "Chia-Mango-Pudding", "Banana-Pancake" und "Süßkartoffelwaffeln" erlaubt. Mittags "Räucherlachs mit Auberginendip", "Sahnige Petersiliecremensuppe", "Mango-Avocado-Salat", "Rote-Bete-Salat mit gebackenem Ziegenkäse", "Feldsalat mit Feigen und feinen Rinderstreifen" und abends gibt es dann "Ofen-Wedges mit Spargel und Parmesan"," Rinderfilet mit Prinzess-Bohnen-Gemüse", "Knoblauch-Garnelen auf Chilischoten", "Pastinaken-Pommes mit Avocado-Dip", "Süßkartoffelauflauf" und "Butternut-Kürbis-Suppe. Alle Rezepte sind kurz und knackig gehalten, verständlich und ohen viel Schischi umzusetzen. Was mir allerdings fehlt, sind eindeutig Bilder, denn von denen gibt es leider nur recht wenige. Ansonsten finde ich die Gerichte gerade dafür, dass man damit abnehmen können soll, absolut bombastisch. Und für alle Schleckermäulchen, die auf Süßes nicht verzichten möchten, gibt es dann noch richtig Süßes aber auf gesunde Weise mit "Schoko-Mandel-"Pudding", "Kokos-Eis mit Beeren-Wirbel", "Limetten-Gummibärchen", "Apfelringe in Vanillesauce", "Panna Cotta mit Beeren" und "Salted Crème Brulée". Genussvoll abnehmen ist also durchaus möglich :O)

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  Meine Meinung: Ich habe dieses Buch schon einige Zeit und mir in diesem Fall auch bewusst viel Zeit gelassen, bis ich es rezensiere. Vorab wollte ich so viele Rezepte wie möglich ausprobiert haben, um es wirklich in Gänze beurteilen zu können. Ich muss dazu sagen, dass es mein erstes Low Carb Kochbuch ist und ich bis dato mich auch noch nicht so ernährt habe. Das Schöne an dem Buch ist, dass, durch die angebotenen Challenges, wirklich für morgens, mittags und abends Rezepte zu finden sind. Zusätzlich enthält es einen Extrateil mit Beispielen für Low- Carb- Nachspeisen. Dieses sollten zwar nicht täglich, können aber ab und an mit in den Speiseplan eingebaut werden. Zu erwähnen ist unbedingt auch noch der theoretische Teil des Buches, in dem die Autorin erklärt wie ein Essen zusammengesetzt sein muss, damit der Körper ideal „funktioniert“. Dabei liegt der Fokus auf der Bedeutung und Wirkung von Kohlehydraten, Proteinen Fetten usw. Marina Lommel zeigt auf wie Hunger und Sättigung entstehen und was unsere Hormone damit zu tun haben…. Fazit: Die Rezepte die ich bisher gekocht habe waren alle sehr lecker und auch einfach nach zu kochen. Auch die Bilder sind sehr ansprechend. Zusammenfassend kann ich dieses Buch sehr empfehlen, vor allen Dingen, wenn man seine Ernährung umstellen möchte…    

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Inhalt: Wer einen maßgeschneiderten Abnehmturbo sucht, ist bei Low Carb richtig: Ob man 5, 10 oder mehr Kilo verlieren will, ob in 30 Tagen oder länger – all das lässt sich durch das typgerechte Ernährungsprogramm steuern. Ein Test zeigt, welcher Typ zutrifft und welche Kohlenhydratmengen erlaubt sind. Auf dem Teller befinden sich Leckereien wie Pulled Pork, Lachsburger und Bergkäse-Gnocchi sowie vegetarische und bürotaugliche Alternativen. Der individuelle Weg zum Traumbody! Meine Meinung: Mittlerweile gibt es zum Thema Low Carb ja Ernährungsbücher wie Sand am Meer. Die Anzahl der Rezepte ist zwar sehr hoch, aber oft sprechen sie mich nicht an. Zu fad und lieblos, sie versorgen zwar mit Nährstoffen aber tun nichts für das Wohlbefinden. Denn der Verzicht auf "Carbs" soll meiner Ansicht nach nicht gleichbedeutend sein mit dem weglassen der Geschmacks! Es soll schmecken, satt machen und auch nach etwas aussehen. Das ist mit den hier vorgestellten Gerichten absolut gelungen. Sie bieten Abwechslung auf dem Teller und man kann recht schnell erste Erfolge mit der gesunden Ernährung feiern. Das Buch ist in 5 Teile gegliedert. Das erste Kapitel beschäftigt sich mit dem Thema Foodwissen. Hier wird Hintergrundwissen vermittelt und letztendlich die Phasen der Challenge erklärt. Das Kapitel endet mit einem Test, mit dem man seinen Typ ermittelt. Dem Typ entsprechend ernährt man sich die nächsten 30 Tage. Jeder Typ isst unterschiedlich lang Gerichte die drei Phasen zugeordnet sind: BOOST YOUR BRAIN, BURN THE FAT und EAT CLEAN. Die letzten 4 Kapitel umfassen Rezepte zu den 3 Phasen plus ein Kapitel zum Thema Kohlenhydrat-arme Desserts. Es wird mit guten und überall erhältlichen Zutaten gearbeitet. Die Rezepte sind gut erklärt und schnell zubereitet. Auch ausserhalb der Challenge werde ich in Zukunft die Rezepte in meine Ernährung integrieren, denn sie sind durchweg sehr lecker!

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Ich habe dieses Buch weniger wegen des Abnehmens ins Auge gefasst. Mir ging es darum, neue Rezepte kennenzulernen und diese auszuprobieren. Einfach um neue Inspiration. Daher bin ich mit anderen Aspekten ans Buch gegangen, wie manch anderer Leser. Gleich zu Beginn lernt erhält man einen kurzen Einblick in das Thema Low Carb. Locker und mit schönen Bildern gespickt, erfährt man Grundsätzliches und kann sich schon mal ein wenig informieren. Mir gefiel es, dass das Ganze nicht allzu wissenschaftlich aufgebaut war und es trotz der 41 Seiten auch nicht allzu viel Platz im Buch einnahm. Danach geht es bald ins Eingemachte. Für die Gesundheitsbewussten folgen jetzt ein Test und verschiedene Challenges. Ob die ketone Ernährung mit einem kh-Anteil von bis zu 30g oder einfach die Eat-Clean-Ernährung. Im Prinzip gibt es das Buch für jeden etwas her. Da ich das Buch aber wie schon erwähnt eher als Kochbuch nutzen wollte, haben mich die Rezepte am meisten interessiert. Diese nehmen etwas dreiviertel des Buches ein. Die Vielzahl der Gerichte werden mit den entsprechenden Bildern dargestellt. Das finde ich immer sehr hilfreich. Jedoch hatte nicht jedes Rezept ein Bild, was ich immer etwas schade finde. Ich schaue mir auch gerne die Fotos der Gerichte an und hier fehlte es mir dann doch. Es gehört für mich zu einem Kochbuch dazu. Aufgeteilt in Frühstück, Mittag- & Abendessen sowie Dessert, wurde das Buch übersichtlich und leicht verständlich gestaltet. Für schnelle Infos dienen kleine Bildchen, die z. B. die Proteinquelle des Gerichts zeigen. Auch ob das Gericht paleo, vegetarisch oder vegan ist, erkennt man an den entsprechenden Symbolen. Für Anfänger kann ich das Buch sehr empfehlen. Für die, die schon tiefer in die Ernährung Low Carb eingetaucht sind, könnte es vielleicht etwas zu einfach sein. Aber nichtsdestotrotz waren die Gerichte appetitanregend. Besonders die Desserts fand ich interessant, da ich da gerne auch mal nach Low-Carb-Alternativen suche. Wer jetzt also nach einfachen Rezepten mit Gelinggarantie und vielleicht auch nach einer schönen Herausforderung sucht, dem sei dieses Kochbuch ans Herz gelegt. Fazit Tolle Gestaltung, leckere Rezepte und ein nicht allzu wissenschaflticher Aufbau machen "Low Carb typgerecht" zu einem guten Kochbuch für Einsteiger in diese Ernährungsform. Erfahrene Low-Carber ziehen sich vielleicht ein paar Rezepte heraus oder finden gefallen an der Challenge. Alles in allem ein hungermachender Schmöker für alle die Interesse an gesunde Ernährung haben und diese auch gleich umsetzen wollen.

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Die Autorin ist ausgebildete Ernährungswissenschaftlerin, Bloggerin und Journalistin – und diese drei Erfahrungsbereiche merkt man diesem Ratgeber auch deutlich an. Sie erklärt in einem umfassenden Einleitungsteil (dem sog. Foodwissen) u.a. wie sie im Studium beim Exkurs in eine Schokoladenfabrik erfahren hat, was eine optimale Schokolade ausmacht... und nein, es geht den Wissenschaftlern dort nicht nur um Geschmack oder Geruch. Die Antwort (welche ich euch nicht verraten möchte – schaut doch mal auf S. 6 des Buches ;)) ist wirklich überraschend und war für mich ein Eye-Opener, obwohl ich der Ernährungsindustrie ja wirklich viel zutraue. Geschickt nimmt uns die Autorin nicht nur mit solchen Praxisbeispiele mit (besonders das Thema Schokolade ist bei vielen Abnehmwilligen ja ein „Reizthema“), sondern bringt gerade Neulingen, die sich bislang wenig bis gar nicht mit Ernährung, Nährstoffe, Stoffwechsel im Körper etc. befasst haben, jede Menge fundiertes Wissen bei. Hierbei wird nichts staubtrocken erklärt, sondern in moderner, gut verständlicher Sprache übermittelt – auch wenn mir manchmal der (auf-?) fordernde Ton nicht gefällt, aber das ist wirklich ein sehr persönliches Empfinden. Tipps wie Zuckeralternativen oder sinnvolle Nahrungsquellen werden kurz ausgeführt – aber auch absolute No-Gos... wobei erfahrene LeserInnen ja nicht immer mit allen Ratschlägen einverstanden sein müssen ;) Modern ist nicht nur die Sprache, sondern auch die Aufmachung des Buches. Schicke Farben, die ich derzeit immer wieder in „hippen“ Ernährungsbüchern finde, schön fotografierte Lebensmittel bzw. Gerichte, übersichtliche Rubrikkategorien – nicht nur farblich zu unterscheiden, sondern auch mit Symbolen sofort erkennbar, ob z.B. paleo, vegan oder veggie bzw. welche Proteinquellen verwendet werden. Ach ja, da war ja noch was: eine Challenge... aufgrund dieses Schlagwortes hätte ich wohl das Buch nicht aufgegriffen, aber vielleicht bin ich auch einfach aus dem Alter raus, sich in einen Wettbewerb mit anderen (oder mit mir selbst?) verwirklichen zu müssen. Aber das „individuell“ hat mich doch neugierig gemacht: und so findet sich ein Typentest im Buch, der erst einmal an einen Ankreuz-Test aus einer Frauenzeitschrift erinnert, aber deutlich ernster genommen werden sollte, möchte man danach „seinen“ Abnehmweg finden. Die Auswertung des Testes mit Typen und Untertypen, dazu die Erstellung des eigenen Ernährungsplanes und der Dauer der 3 Phasen ist schon anspruchsvoll. Die Autorin bietet aber an, sich beim Verständnis- oder Umsetzungsproblemen gerne an sie direkt oder den Blog bzw. die Facebook-Gruppe zu wenden. Aber dann geht`s an das Eingemachte: an das Essen! Und in dem Rezeptteil, der den Hauptteil des Buches ausmacht, finden sich in verschiedenen Rubriken – nach Phase und und Mahlzeit geordnet – wirklich leckere Rezepte bzw. Rezeptideen. Ich habe spontan den „saftigen Lachsburger“ nachgemacht und musste zwar die ein oder andere Zutat austauschen (Ghee und Portobello-Pilze mag bzw. habe ich nicht, aber normale Champignons und dafür kleinere Patties, nicht in Ghee gebraten, sondern in der Heißluftfritteuse gegrillt, tun es auch), aber das Beispiel zeigt, dass die Rezepte leicht nachzumachen bzw. mit ein wenig Erfahrung austauschbar sind und einfach lecker! Alles in allem hat mich das Buch angesprochen; und ich möchte es gerne vor allem Low-Carb-Neulingen ans Herz legen, die bislang keine guten Erfahrungen mit Diäten oder Ernährungsumstellungen gemacht haben. Das Buch bringt Basiswissen und leckere, umsetzbare Rezepte in einem Nachschlagewerk zusammen... und wer Spaß an einer Community hat, ist bei Marina Lommel und ihren Foodpunks gut aufgehoben.

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In den ersten 41 Seiten gibt das Buch einen schönen Einstieg in das Thema Low Carb Ernährung. Hier wird nichts zu wissenschaftlich erklärt, alles ist gut gegliedert und das Ganze ist schön frisch und modern illustriert. Das besondere im Buch ist die 30 Tage Challenge, die in 3 Phasen unterteilt ist. Außerdem macht man einen Test und findet somit die typgerechte Herangehensweise an die Challenge. Je nach Typ beginnt man die Challenge in verschiedenen Phasen bzw. führt diese unterschiedlich lange aus. Gut finde ich auch, dass der Test auch Untertypen ermittelt und dadurch noch etwas genauer wird. Zu den einzelnen Phasen findet man dann sehr übersichtlich anhand von farbigen Überschriften Rezepte im Buch. Das wurde wirklich sehr gut gelöst. Ansonsten kann ich zu der Challenge allerdings nichts sagen, da ich das Buch hauptsächlich als reines Kochbuch genutzt habe. Die Rezepte erstrecken sich über etwa drei viertel des Buches. Die Gestaltung ist übersichtlich und alles wirkt modern und peppig. Leider gibt es nicht zu jedem Rezept eine Foto. Ich persönlich würde da lieber auf ein paar Rezepte verzichten, damit ich zu jedem ein Foto zu sehen bekommen könnte. Gut gelöst finde ich, dass man anhand kleiner Symbole sofort sieht, ob eine Gericht Paleo, Vegetarisch oder Vegan ist. Auch die jeweilige Proteinquelle (z.b. Fleischsorte, Milchprodukt, Proteinpulver...) wird anhand eines Symbols angezeigt. Ich persönlich brauche das nicht, aber es ist ein netter Zusatz. Die Rezepte sind vielseitig. Man findet etliche Frühstücks-, Mittags- und Abendmahlzeiten sowie Desserts. Sie sind in die einzelnen Phasen der Challenge eingeteilt. Für Leser, die die Challenge durchziehen wollen, ist dies sehr hilfreich und man muss nicht lange suchen. Die Zutaten sind eher aus der oberen Preisklasse und teilweise für Anfänger sehr ausgefallen. Leser, die sich bereits Low Carb ernähren werden größtenteils alles im Haus haben bzw. wissen, wo sie es bekommen. Viele Rezepte verwenden hier Proteinpulver. Ich persönlich nutze dies ab und zu und stehe dem Ganzen nicht negativ gegenüber. Wer allerdings Proteinpulver vermeidet, muss etliche Frühstücksrezepte im Buch abwandeln. Die Fotos im Buch sind wirklich sehr gut, sowohl von der Bildqualität an sich als auch von der Komposition. Man wird wirklich angeregt, diese nachzukochen. Daher muss ich nochmal sagen, dass ich es schade finde, dass es zu vielen Rezepten keine Fotos gibt. Manche Leser stört dies sicher nicht, aber ich bin ein sehr visueller Typ. Für Anfänger bietet das Buch eine sehr ausgewogene und vielseitige Mischung an Rezepten. Leser, wie mich, die schon viele Bücher dieser Art gelesen haben und/oder die sich schon länger Low Carb ernähren, werden vieles bereits kennen. Das finde ich aber völlig in Ordnung, da gerade so ein Challenge-Buch doch eher auf Neueinsteiger zugeschnitten sein sollte. Trotzdem findet man als 'alter Hase' noch etliche schöne, neue Ideen und Varianten im Buch. Für mich ganz persönlich kann das Buch leider nicht so viel bieten. Das Problem liegt bei zwei Zutaten, die in diesem Buch wirklich sehr häufig verwendet werden. Wie oben schon beschrieben, besitze ich etliche Low Carb Kochbücher und beschäftige mich nun schon eine ganze Weile damit. Daher weiß ich das Mandelmehl und Kokosprodukte ein wichtiger Bestandteil der Low Carb Ernährung sind. Leider mag ich beides nicht. Kokosöl ersetzte ich durch Kokosfett, Ghee oder Olivenöl und Kokosmilch ist für einige Rezepte noch in Ordnung, aber ansonsten ersetzte ich sie oder lasse das jeweilige Rezept aus. Bei allen anderen Büchern, die ich besitze war dies nie eine großes Problem. Hier allerdings war es schon sehr deutlich. Ich wünschte ich könnte meinen Geschmack ändern, aber so war das Buch für mich persönlich nicht so gut wie andere Bücher dieser Art. Die Challenge hätte ich daher (selbst wenn ich es gewollt hätte) anhand der Rezepte auch niemals in Angriff nehmen können. *Fazit:* 3,6 von 5 Sternen Wer Mandelmehl und Kokosprodukte genauso wenig mag wie ich, kann dieses Buch nur bedingt nutzen. Ansonsten ist es aber ein wirklich gutes Einsteigerbuch in die Low Carb Ernährung. Gerade durch die Einteilung (anhand eines Tests) in verschiedene Typen und die sehr gut gegliederten Rezepte für die einzelnen Phasen der Abnehm-Challenge ist das Buch ideal für Neulinge geeignet. Auch die vielseitige Rezepte und die gute Einleitung bieten ein gutes Rundumpaket. Erfahrene Low Carb Ernährer werden ebenfalls einige neue Rezepte im Buch finden oder für bereits Bekanntes neue Varianten geboten bekommen.

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Inhalt: Wer einen maßgeschneiderten Abnehmturbo sucht. ist bei Low Carb goldrichtig: Ob man fünf, zehn oder mehr Kilo verlieren will, ob in 30 Tagen oder länger- all das lässt sich durch das typengerechte Ernährungsprogramm steuern. Ein Test zeigt, welcher Typ zutrifft und welche Kohlenhydratmengen erlaubt sind. Die vielen Rezepte lassen keine Wünsche offen. Auf dem Teller liegen Leckereien wie Pulled Pork, Lachsburger und Bergkäse-Gnocci sowie vegetarische, vegane und bürotaugliche Alternativen. Zur Belohnung ist auch Naschen erlaubt. Hier findet jeder endlich seinen eigenen Weg zum Traumkörper ! So einfach, lecker und praktisch kann Low Carb sein: ツ Mit Test für einen typgerechten Ernährungsfahrplan ツ 70 Rezepte für Frühstück, Mitagsessen to go, Schlemmerdinner und sogar Dessert ツ Viele Ideen für Veganer, Vegetarier und Flexitarier Über die Autorin: Marina Lommel geboren 1989, ist eine Ernährungswissenschaftlerin und Gründerin der Online-Plattform " Foodpunk ". Dank spannender Hintergrundartikel, kostenfreier Rezepte und effektiver Abnehm-Challenges wächst die " Foodpunk " - Community stetig. Zudem coacht die Autorin ihre Kunden auch persönlich in Einzelberatungen. Durch ihre Erfahrung als Journalistin kann sie komplexe Inhalte unterhaltsam auf Augenhöhe vermitteln. Eines meiner absoluten Lieblingsrezepte aus dem tollen Kochbuch " Banana Pancakes " Mein Fazit: Ich finde das Kochbuch total klasse, ich habe auch schon 3 Kilo abgenommen dies ging fast von ganz alleine nur durch das umstellen der Ernährung sind die Kilos förmlich geschmolzen. Ich werde demnächst noch weitere tolle Low Carb Rezepte nach Kochen.

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Vor geraumer Zeit habe ich auf unserem Blog schon einmal eine Rezi zu einem Sachbuch mit Low Carb Ernährung geschrieben. Da mich diese Ernährungsform ernsthaft interessiert, habe ich mir noch ein zweites Buch zu diesem Thema gesucht. Bei „Low Carb typgerecht“ ist mir sofort aufgefallen, dass es eine Fülle unterschiedlichster Rezepte enthält. Angesprochen hat mich auch, dass hier ein typgerechter 30-Tage-Plan genutzt werden kann. Aufbau Marina Lommel ist Ernährungswissenschaftlerin, sie beginnt ihr Buch mit vielen hilfreichen Informationen über Ernährung im Allgemeinen. Im weiteren Verlauf erklärt sie die Bedeutung und Wirkungsweise der Nährstoffe, wie beispielsweise von Proteinen und Mineralstoffen. Interessant fand ich auch den Teil „Wie Hunger und Sättigung entstehen“. Laut der Autorin liegt der Schlüssel für einen gesunden und fitten Körper in der richtigen Kombination der Lebensmittel. Sie führt verschiedenste Quellen für Proteine, Kohlenhydrate und Fette auf, außerdem berichtet sie von Zuckeralternativen und welche Lebensmittel absolute No-Gos sind. Anschließend werden drei Phasen vorgestellt, die in der Challenge je nach Typ unterschiedlich zum Tragen kommen. Seinen individuellen Typ kann jeder mittels eines Fragenbogens herausfinden. Abgerundet wird alles durch eine Menge Rezepte, die wiederum den Phasen zugeordnet sind. Hier kann man nun nach Herz und Laune wählen. Die Rezeptauswahl ist wirklich vielfältig, so dass bestimmt ein jeder etwas nach seinem Geschmack und seinen eigenen Vorlieben finden kann, auch für Veganer und Vegetarier ist gesorgt. Fazit Bei diesem Buch gefällt mir vor allem, dass man sich selbst zu einer kleinen Challenge aufraffen kann. Ich persönlich finde es manchmal ein bisschen schwer so von heute auf morgen zu entscheiden, dass ich mich jetzt bewusster ernähren will. Jeder von euch, der auch die 30-Tage-Sport-Challenges kennt, weiß, dass so eine kleine Challenge definitiv ein Ansporn sein kann. Die Autorin hat mit diesem Buch ein tolles Sachbuch geschaffen, in dem man nicht nur eine ganze Menge Rezepte findet sondern auch die Wirkung und Bedeutung von Proteinen, Kohlehydraten Vitaminen, Fetten usw. anschaulich erklärt wird – was wirklich interessant ist. Was mich ebenfalls positiv überrascht hat war, dass Marina Lommel eine kleine „Foodpunk“ Gemeinde gegründet hat. So kann man auf Facebook in die Gruppe eintreten und sich aktiv mit anderen austauschen. Auch steht sie zur Verfügung wenn man Fragen bezüglich der Challenge oder Ähnlichem hat (mit super schneller Rückmeldung! – selbst getestet ;)). Auf ihrer Internetseite kann man weitere Rezepte finden ebenso erscheinen dort Rezeptupdates. Die Autorin zielt in meinen Augen auf eine bewusste, gesunde Ernährung ab. Gefallen hat mir, dass darauf hingearbeitet wird, mit dem Körper zu arbeiten und nicht gegen ihn – etwa durch den Entzug von Lebensmitteln oder Ähnlichem. Quelle Zitate – Autorin: Marina Lommel. Titel: Low Carb typgerecht. Die individuelle 30-Tage-Fatburn-Challenge. Verlag: südwest. Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

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