Leserstimmen zu
Wolfsthron

Leo Carew

Under the Northern Sky (1)

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In Leo Carew's "Wolfsthron" geht es um den jungen Lord Roper aus dem Volk der Anakim, der in der ersten Schlacht, bei der er zugegen ist, mit ansehen muss, wie sein Vater von einem Pfeilhagel niedergestreckt wird. Nun ist er der Herrscher des Schwarzen Königreichs, das im Krieg mit Süddal liegt, dem verhassten Feind vom anderen Ufer des Flusses Abus, der beide Länder mehr schlecht als recht voneinander trennt. Roper muss herausfinden, wem er trauen darf - und wem nicht. Uvoren, ein mächtiger Krieger und Hauptmann der Heiligen Wache strebt nach dem Thron, für den er, Roper, nie manns genug sein wird. Das Heer aus Süddal zieht derweil mordend und marodierend durch das Schwarze Königreich und Roper sieht sich zwei Fronten gegenüber - in seinem eigenen Heim und draußen in der Wildnis, die seine Heimat ist und bedroht wird von dem Heerführer Bellamus, einem Emporkömmling und der Mörder seines Vaters. Zugegeben, ich habe zu anfangs lange gebraucht, um in das Buch hineinzufinden. Im Nachhinein frage ich mich, warum. Was dem Anfang an fesselnden Phrasen und "Page Turnern" fehlt, macht der Rest des Buches ab ca. Seite 100 wieder wett. Roper entwickelt sich sichtbar. Das habe ich seit langem nicht mehr erlebt bei einem Protagonisten. Alle Charaktere haben Tiefe und wachsen einem ans Herz. Der Autor hat die Welt Erebos zum Greifen nah formuliert, die Kultur der Anakim wunderbar durchdacht und ausgeschmückt mit Ritualen, Sprache und Anekdoten. Ich gebe dem Buch 4 Sterne, da ich wirklich Zeit gebraucht habe, bis ich reinkam. Es handelt sich um großartiges High Fantasy und den Einstieg in eine Reihe, die viel vorhat. Leseempfehlung für alle Phantasten!

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-Rezension- (Werbung, unbezahlt, Rezensionsexemplar) Hallo an alle Lieben, heute möchte ich Euch das Buch vorstellen, welches mich in meinem Urlaub begleitet hat. Wolfsthron von Leo Carew. Ja, wir liegen in der Sonne und ich lese ein Buch das im eisigen, verschneiten Norden spielt. Das Buch Wolfsthron war der Debütroman des Autors und hat mir wirklich sehr gut gefallen. Ich werde dem Buch 4 Sterne geben, denn obwohl die Geschichte an für sich richtig genial war, spannend, durchdacht und voller Intrigen, muss ich dennoch auch ein kleines Manko anbringen. Denn da gab es ein paar Punkte, die mich ein wenig gestört haben. Vieles kam mir an bekannte Serien angelehnt oder sogar abgeschaut vor. Die Geschichte behandelt den Krieg zwischen dem Schwarzen Königreich und Süddal die beide auf Albion liegen. (Erinnert mich an Westeros und den Krieg dort.) Dann gibt es ein Macht- und Intrigenspiel, da der Herrscher des Schwarzen Königreiches verstorben ist und sein Sohn Roper sich in einer sehr schwierigen Lage befindet, um sein Recht auf den Thron einzufordern. Zudem hat das Haus, oder die Familie zu der Roper gehört das Wappen des Silbernen Wolfes. ( Dort finde ich entstehen zu viele Parallelen zu Game of Thrones, denn das Haus Stark, das den Norden hält, hat als Wappen ebenfalls den Schattenwolf.) Und als Gegenspieler im Norden muss sich Roper mit Uvoren Lothbrok herumärgern (Ragnar Lothbrok wie in Vikings.) Uvorens Haus trägt das Wappen der Wildkatze (Haus Lennister mit dem Wappen des Löwen in Game of Thrones.) Das sind schon einige Parallelen die mir so ins Auge gesprungen sind und vieles kommt mir abgeschaut vor, was eigentlich sehr schade ist. Denn in dem Buch herrscht eine unglaubliche Stimmung. Die Welt wird geradezu lebendig beschrieben. Man begleitet die Legionen des Nordens regelrecht auf Ihrem Weg durch Schnee und Eis auf dem Weg in die Schlacht. Man spürt die Spannung, die im Heerlager um sich greift, kurz vor der entscheidenden Schlacht. Als Leser ist man gespannt, wie die Intrigen weitergesponnen werden. Welche Allianzen darunter zerbrechen und welche überdauern. Die genaue Wendung der Ereignisse ist zumeist nicht vorherzusehen was die Spannung wirklich richtig steigert. Darum geht es in dem Buch: Eine Armee aus Süddal marschiert im Norden ein. Das kann sich der Herrscher des Schwarzen Königreiches, Kynortas, natürlich nicht gefallen lassen, und mobilisiert seine Legionen. Schon allein kräftemäßig sind die Nordmänner den Südländern überlegen, denn sie sind wirklich riesig groß, reiten auf gigantischen Schlachtrössern, und haben eine natürliche Panzerung aus Knochen, die Ihren Körper überzieht und schützt. Aber der Armee aus Süddal gelingt es mit einem Trick, die Reihen ihrer Gegner massiv zu Fall zu bringen, wobei auch der Herrscher Kynortas fällt. Roper, sein, Sohn, hat nun das Kommando. Um weitere Verluste zu vermeiden, befiehlt er den Rückzug, was bei den Legionären natürlich überhaupt nicht gut ankommt, sind die Nordländer doch noch die besiegt worden. Wie es weitergeht, das verrate ich hier natürlich nicht. Drachige Grüße Eure Reading Dragonlady

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Spannend bis zum Schluss

Von: Luisa-Marie Göbel

19.04.2019

Das Buch Wolfsthron nimmt seine Leser von Beginn an mit auf die Reise ins nördliche Albion. Lebensweise, Kultur und Landschaft werden beschrieben und erwecken die Neugierde an dem Volk der Anakim sowie an den Bewohner des Süddal. Man entwickelt schnell Sypmathie zu einigen Charakteren und nimmt teil an ihren Freuden und Leiden. Geschickt geschriebene Wendungen verleihen der Handlung eine gewisse Spannung, welche dazu verleitet weiter lesen zu wollen. Die abgedruckte Karte ermöglicht dem Leser eine Orientierung, an welchen Orten sich die Handlungen abspielen. Man erkennt das Wissen, welches sich der Autor auf seiner eigenen Reise angeeignet hat. Alles in allem ein Buch, welches jedem Leser der gern neben der Handlung "neue Orte" entdeckt, nur zu empfehlen ist. Ich kann es jedem nur an Herz legen, sich das Buch von Leo Carew zu lesen. Ich wünsche mit inständig eine Fortsetzung dieses Romans.

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Ein grandioses Debüt

Von: 13Sarah06

02.03.2019

"Wolfsthron" von Leo Carew hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Die Welt in die uns der Autor Leo Carew entführt ist rau und uralt. Es herrscht Krieg zwischen dem Süden und dem Norden. Als Anführer des Nordens muss der Schwarze Lord seine Legionen anführen und sich seinem Feind stellen. Hierbei sind nicht nur die Südlinge seine Feinde, sondern auch innerhalb der Mauern des Hindrunn, der uneinnehmbaren Festung im Norden, gibt es für ihn Gegner. Fans von Games of Thrones werden diese Reihe lieben. Es gibt genauso viele Verzweigungen, verschiedene Häuser mit unterschiedlich viel Macht, Gute und Böse, einen jungen Helden, der sofort sympathisch ist, Liebe, Intrigen und Freundschaft. Der Schreibstil von Carew ist leicht zu lesen und trotzdem nicht eintönig. Die Welt, die er beschreibt, bildet sich sofort vor dem Inneren Auge ab. Auch die Handlungsabfolgen sind wirklich gut überlegt und man hält als Leser so manches Mal den Atem an. Vieles habe ich so nicht kommen sehen. Ich bin nun schon gespannt auf den zweiten Teil, an dem der Autor wohl derzeit arbeitet und kann der "Wolfsthron" nur weiterempfehlen!

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Hallo Bücherfreunde! Ich habe jetzt die Ehre euch ein wundervolles Buch vorstellen zu dürfen: Wolfs Thron von Leo Carew. Viel Spaß! Dieser Beitrag enthält Werbung, da es sich bei dem Buch im ein Rezensionsexemplar des Bloggerportals handelt. Stell dir vor, du schlägst ein Buch auf und landest auf einmal im Mittelalter. Jedoch mit anderen Sitten, anderen Kreaturen. So fühlt es sich an, wenn du das Buch „Wolfs Thron“ von Leo Carew liest. Das Buch spielt auf unserer Erde (ich kann darüber nur spekulieren, aber die Karte im Buch hat die gleichen geographischen Landmarken wie unsere Welt s. Bild), jedoch existieren verschiedene Formen von menschlichem Leben. Außerdem gibt es keine Elektrizität oder andere moderne Waffen. In Wolfs Thron wird der junge Roper Kynortasson überraschend zum Schwarzen Lord, dem Anführer der Anakim, als sein Vater in einem Kampf stirbt. Doch trotzdem Roper rein rechtlich gesehen nun der Anführer der Anakim ist, muss er sich erst noch behaupten, denn ehemalige Freunde möchten ihn nicht auf dem Thron sehen und es beginnt ein Kreig um das Überleben des Schwarzen Königreichs, den Steinernen Thron und um Ropers Leben. Die zwei Völker um die es geht, sind die „Anakim“ und die „Südlinge“. Die Anakim sind ein Volk, das im Norden der heutigen Britischen Inseln lebt. Sie sind im Vergleich zu den Südlingen hünenhaft und haben unter ihrer Haut Knochenpanzer, die sie vor Außeneinwirkungen schützen. Ihr Anführer ist der Schwarze Lord. Die Armee des Schwarzen Königreichs ist in verschiedene Legionen aufgeteilt, die jeweils von einem Legaten angeführt werden. Zum besseren Verständnis, sind diese Legionen hinten im Buch aufgeführt, was mir manchmal sehr geholfen hat. Außerdem ist die Gesellschaft anders gegliedert: Nämlich in Häuser, die verschieden stark, groß oder reich sind. Auch diese sind hinten aufgeführt. Die Südlinge sind ganz „normale“ Menschen wie du und ich. Sie fürchten die Anakim, wegen ihrer Sprache, ihrer Gesänge, ihrer Größe, ihrer Legionen. Die Südlande sind eine Monarchie. Kommen wir zu einigen Fakten über das Buch: Originaltitel: The Wolf Dt. Verlag: Goldmann Seitenanzahl: 567 (Paperback, Klappenbroschur) Erscheinungsdatum: September 2018 Genre: Fantasy Das Buch hat mir von Anfang an schon gefallen, trotzdem habe ich sehr lange gebraucht um das Buch zu beenden. Die Story war verständlich geschrieben und trotz der ganzen Unterschiede kam man sehr schnell rein, denn es wurde vieles durch Gedanken subtil genug erklärt. Ich habe das Buch nicht an einem Stück gelesen, da es am Anfang nicht so spannend war. Trotzdem wollte ich wissen wie es weiter geht. Und es hat sich gelohnt! Die Spannungskurve ist rasant angestiegen und ich konnte das Buch nicht mehr weglegen. Und es wurde mir klar, dass der weniger spannendere Anfang wichtig für die fortlaufende Handlung war. Jedoch wird meiner Meinung nach, insbesondere auf der Seite der Südlinge, nicht klar gemacht, dass Krieg etwas schreckliches ist, was aber auch am manipulierenden Charakter von Bellamus liegt. (Sorry für diesen Kettensatz) Ansonsten denke ich, dass man zwischen den Zeilen herauslesen kann, wozu Engstirnigkeit führen kann. Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Er war nicht zu kompliziert, sodass man nicht mehr durchblickt, aber man sollte trotzdem aufpassen, sonst fragt man sich ein paar Seiten später, wo zu Hölle auf einmal diese Figur herkommt??! Die Kapitel sind recht lang geraten, haben aber klare Absätze, die auch oft an einem anderen Handlungsort spielen, als die Szene davor. Dort wird auch oft die Erzählperspektive gewechselt. Das Buch ist aus 3 verschiedenen Perspektiven geschrieben. Da ist der Protagonist Roper, der Schwarze Lord. Sein Kontrahent Uvoren, ein Anakim. Und ein Südling namens Bellamus, welcher die Armee der Südlinge führt. Da wir in die Gedanken des jeweiligen Erzählers eintauchen können, kriegen wir jede Perspektive, jeden Plan mit und können die sich überkreuzenden Handlungsstränge nachvollziehen. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, kriegen wir aber nicht immer alle Pläne mit. Das macht das Buch so aus, langsam setzten sich alle Stückchen zusammen und führen ins Finale. So konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen und musste bis spät in die Nacht lesen. Das Ende hat mich nicht befriedigt und ich warte nun sehnsüchtigst auf den nächsten Teil dieser Reihe!! „Wolfs Thron-Under the Northern Sky“ ist der Auftakt einer Reihe und für alle J.R.R. Martin und Game of Thrones-Fans ein Muss. Generell ist es ab 14 Jahren, aber für alle ungeeignet, die keine Kampfszenen mögen. Meine Bewertung lautet wie folgt: Ich gebe dem Buch 5/5 Sternen. Es ist absolut mein Thema, hat die richtige Spannungskurve und folgt dem Beispiel eines super High-Fantasy Buches. Es macht Spaß das Buch zu lesen und macht auch Laune auf die Fortsetzungen. Die oben genannten Abzüge fallen nicht weiter ins Gewicht und das Buch hat die Höchstbewertung verdient.

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Der Beginn des packenden historischen Fantasy-Epos Under the Northern Sky. In Albion zerbricht der jahrhundertealte Frieden, als die Heerscharen des Südens im rauen Reich des Nordens einfallen. Der junge Roper, Sohn des Hauses Silberner Wolf und Thronerbe des Nordens, steht vor seiner ersten Schlacht – und sieht sich schon bald von Feinden umzingelt. Denn nicht nur will die Königin des Südens sein Volk auslöschen, auch mächtige Feinde im Inneren greifen nach dem Thron. Ropers einzige Chance ist eine Allianz mit der schönen Keturah, Tochter des mächtigen Hauses Vidarr. Doch seine Gegner planen bereits den nächsten Schachzug – mit nur einem Ziel: Das Heulen des Silbernen Wolfes soll für immer verklingen ... Der Autor: Der Mann, der die Kälte liebt: Der 1992 geborene Autor und angehende Mediziner Leo Carew wuchs im Zentrum von London im Schatten der St. Paul's Cathedral auf. Er graduierte an der University of Cambridge in Biologischer Anthropologie und lässt sich zum Arzt ausbilden. Sein Spezialgebiet ist die Höhen- und Polarmedizin. Denn Carew liebt nicht nur das Schreiben – er hegt eine Leidenschaft für Expeditionen, vorzugsweise in nördliche Gefilde. So verbrachte er ein ganzes Jahr in der Arktis, wo er in einem Zelt lebte und eine Ausbildung zum Polarführer absolvierte. In dieser rauen, dunklen und ereignisarmen Umgebung seien ihm viele Ideen und Bilder für sein erstes Buch gekommen. Sein 2018 erschienenes Fantasydebüt „The Wolf“ (dt. „Wolfsthron“) wurde von der Presse frenetisch gefeiert. Die Daily Mail bezeichnete das Epos als das „neue Game of Thrones“. Im Mittelpunkt steht der junge Roper, Sohn des Hauses Silberner Wolf und Thronerbe des Nordens, der mit ansehen muss, wie im Königreich Albion die Heerscharen des Südens einfallen und der jahrhundertealte Frieden zerbricht. Roper steht vor der gewaltigen Herausforderung, sein Volk vor der Auslöschung retten zu müssen. Leo Carew lebt aktuell wieder in London. Meine Meinung: Ich liebe Geschichten aus einer fernen Welt und war so neugierig auf dieses Buch. Es wird ja hoch gelobt und dazu ist es noch ein Erstlingswerk. Ich habe mir dieses Buch besorgt und es lag erst eine Weile bei mir, doch dann kam die richtige Stimmung und ich habe es endlich zu Hand genommen. Warum habe ich es nicht schon früher gelesen, frage ich mich heute. Eine tolle Geschichte die uns in eine phantastische Welt entführt. Der Schreibstil des Autors lässt bei mir Bilder im Kopf entstehen. Ich war mitten im Geschehen und auch die Charaktere waren super ausgearbeitet. Es gibt nichts schlimmeres, wenn mich die Charaktere nicht begeistern können. Hier war es aber alles eine runde Sache. Die Geschichte ist spannend und sehr unterhaltsam. Ich habe wirklich gerne zu dem Buch gegriffen und es schneller beendet als gewollt. Viele vergleichen das Buch mit den Büchern um das Lied von Eis und Feuer. Ich sage nein, dies ist eine ganz eigene Geschichte mit vielen interessanten Charakteren. Eine spannende Handlung und man sollte das Buch nicht vergleichen. Für mich ein Genuss und ich freue mich auf den nächsten Teil. Ich lese sonst wirklich kein Fantasy, aber dieses Buch hat mich dem Genre wieder näher gebracht. Danke und eine klare Empfehlung

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Mein Fazit: Dieses Buch erzählt die Geschichte des jungen Roper, der mit gerade einmal 19 Jahren den Schwarzen Thron des Nordens besteigen muss. Nachdem sein Vater während einer Schlacht gegen die Südlinge zum Opfer gefallen ist, wird nun von ihm erwartet, das Reich zu führen. Doch das gestaltet sich als sehr schwierig, denn Roper wird schnell zu einer Schachfigur in einem Spiel um Macht und Prestige. Sein Widersacher setzt alles daran, Roper zu erniedrigen und schreckt auch vor Mord nicht zurück. Aber Roper kann Unterstützer gewinnen, die ihm loyal zur Seite stehen. Nur so wagt er den Schritt zu seinem ersten Kampf gegen die Südlinge. Angepriesen wurde „Wolfsthron“ der Debütroman des jungen Autors Leo Carew mit dem Vergleich zu George R. R. Martins Fantasy-Epos „Game of Thrones“, allerdings kann ich persönlich dem ehrlich gesagt nicht so ganz zustimmen. Es mag vielleicht einige Parallelen geben, aber Wolfsthron ist doch schon nochmal ganz anders. Aber zumindest meiner Meinung nach auf keinen Fall schlechter. Ich bin der absoluten Überzeugung das der Autor mit diesem Debüt etwas erstklassiges geschaffen hat, und hoffe sogar sehr, das wir bald mehr von ihm lesen werden. Parallelen zu GoT könnte man insoweit ziehen, das auch Wolfsthron in einem fiktiven Land „Albion“ spielt, wobei Albion andererseits ja auch eine alte Bezeichnung für England ist. Also ist dieser Roman vielleicht gar nicht so viel „Fantasy“ wie man auf den ersten Anschein denken mag. Na gut... „riesige Menschen, mit Knochenpanzern unter der Haut?“, dann vielleicht andererseits doch wieder. Aber auch die Drachen sucht man hier vergebens. Was mir persönlich auch viel besser gefiel, war das es nicht ganz so viele Charaktere gibt, die ich mir merken muss, was mir dieses Debüt schon gleich noch um einiges mehr sympathisch macht und das obwohl ich wirklich ein absoluter GoT Fan bin. Eines steht in meinen Augen auf jedenfall fest, der Autor braucht einen Vergleich mit George R. R. Martins Epos nicht zu scheuen, obwohl dieser Roman, so empfinde ich es auf jedenfall doch schon noch etwas ganz anderes ist. Für mich ist „Wolfsthron“ auf jedenfall bisher eines meiner absoluten Buchhighlights dieses Jahr.

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Nach dem Tod seines Vaters ist es an Roper dessen Nachfolge anzutreten und der neue Thronerbe des Nordens zu werden. Roper ist ein junger Mann, voller Tatendrang, schneller Auffassungsgabe und mit dem Herz am rechten Fleck. Man kann ihn förmlich dabei beobachten, wie er nach und nach mit seinen Aufgaben wächst, aber auch aus seinen Fehlern lernt. Ich muss den Autor dafür loben, dass es endlich mal wieder einen Helden gibt, der so realistisch wirkt und keineswegs unfehlbar ist oder aus jeder Schlacht unverletzt und energiegeladen hervor geht. Keturah aus dem Hause Vidarr war meine liebste Nebenfigur. Sie ist eine überaus starke Persönlichkeit und ich hoffe stark, dass man in den weiteren Bänden noch mehr über sie erfahren wird. Keturah ist eine wahre Stütze für Roper und hilft ihm wo sie nur kann. Aber auch Grey habe ich wirklich sehr in mein Herz geschlossen und noch einige andere, die ich aber unmöglich alle aufzählen kann, das würde den Rahmen sprengen ;) Die Geschichte wird überwiegend aus der Sicht von Roper erzählt, aber es gibt noch eine zweite Perspektive aus der man die Handlungen erlebt. Belamus ist ein Emporkömmling aus dem Süden, der die Armee gegen die Feine im Norden anführt. Auf mich wirkte er sehr vielschichtig, aber schwer zu durchschauen, was ihm etwas geheimnisvolles verleiht. Die von Leo Carew geschaffene Welt ist überaus groß und erinnert vage an Game of Thrones. Es gibt zahlreiche verschiedene Völker, Häuser und Familien sowie deren Geschichten und Vergangenheit. Die Atmosphäre ist oft rau und kalt, aber das hat perfekt zu gepasst und ich konnte mich vollkommen in die Ereignisse einfühlen. Die Schlachten sind gewaltig, teilweise brutal und der Autor schont seine Leser nicht. Im Gegenteil, man erlebt den Krieg und die Kämpfe mit all ihren Facetten und lernt dabei beide Seiten der Medaille kennen. Zum Schluss möchte ich auch noch kurz auf den Sprecher Peter Lontzek eingehen. Ein Hörbuch steht und fällt oft mit dem Sprecher, denn wenn einem die Stimme nicht zusagt, so wird es schwer der Geschichte zu folgen. Herr Lontzek hat mich komplett überrascht. Nicht nur, dass seine Stimme überaus angenehm ist, er weiß sie auch gekonnt einzusetzen. Obwohl man sich in "Wolfsthron" einer wirklich großen Anzahl an Charakteren gegenübersieht gelingt es ihm scheinbar mühelos jedem seine einzelne Stimme zu geben. Ich konnte wirklich alle Figuren sehr gut voneinander unterscheiden und könnte dem Sprecher endlos lange zuhören. Eine wirklich großartige und erstklassige Leistung!! Ich bin extrem begeistert!!

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