Leserstimmen zu
Die H.I.T.-Bibel

Lisa Purcell

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Vielen Dank an das Bloggerportal für die Zusendung dieses Buches Da dieses Buch eine Art Lexikon darstellt, kann ich vergleichsweise nicht so viel dazu schreiben. So viel sei verraten: Ich werde es in Zukunft noch viele Male nutzen. Für mich als angehende Fitnesstrainerin und Liebhaberin der H.I.T-Workouts bietet das Buch einen tollen Überblick verschiedenster Übungen und deren Funktionsweisen. Zu jeder Grundübung gibt es eine Erklärung, welche Muskelgruppen beansprucht werden. Es gibt einen kurzen Infotext, warum die Übung gut ist, was sie bewirkt und eine bildliche Darstellung über die Ausführung. Dabei sind auch alle beanspruchten Muskeln eingezeichnet. Im Anschluss gibt es immer einige Variationen, die aus der Grundübung hervorgehen. Hier hätte ich mich ebenfalls Muskelbeanspruchungshinweise gewünscht, da manche Übungen ja zusätzliche Muskeln beanspruchen. Dies ist gerade für den Anfang gut zu wissen. Der Aufbau ist ansonsten recht übersichtlich und in verschiedene Kategorien eingeteilt. Ein guter Ratgeber also für die Erstellung von Trainingsplänen und vielen Variationen, um sich und den Körper immer neu zu reizen.

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Eine kurze Anmerkung vorweg: Ich bin kein Profi und/oder Fitness-Coach. Das Buch nutze ich ausschließlich im Zuge meines persönlichen Trainigs, weshalb ich es auch nur aus dieser Perspektive bewerten kann. Aufbau ★★★★★ Das Erste, was mir positiv aufgefallen ist, waren Inhaltsverzeichnis und Register. Beide sind bei 500 Übungen zwingend notwendig. Sämtliche durchnummerierte Übungen sind gelistet und ermöglichen dadurch eine einfache Navigation. Die Gliederung erfolgt in Basic-Übungen und Power-Übungen, welche intensiver sind, und werden sowohl im Verzeichnis als auch innerhalb des Buches visuell durch verschiedene Farben voneinander getrennt. Man kann jetzt darüber streiten, ob es im Inhaltsverzeichnis wirklich notwendig ist, jede Übungsnummer zu listen, da es sich bei vielen lediglich um Variationen der jeweiligen Grundübung handelt (siehe Informationsgehalt). Es gibt jedoch sicherlich viele Leser, die Wert auf Vollständigkeit legen. Es folgen einige einleitende Bemerkungen zur Handhabung des Buches, bevor der Hauptteil beginnt. Die Binnenstruktur ist soweit logisch und folgt konsequent demselben Schema: Ein neues Kapitel beginnt mit einer Grundübung (meistens eine Seite füllend), dann folgen Abwandlungen derselben. Im Grunde ist das die einzig sinnvolle Anordnung, wenn man Chaos vermeiden will. Beim Register fand ich besonders toll, dass die Übungen nach den zu trainierenden Körperpartien geordnet und dann alphabetisch sortiert sind. Das ist optimal für eine gezielte Suche. Optik ★★★★☆ Ich finde es lobenswert, dass wirklich jede Übung mit entsprechenden farbigen Abbildungen versehen wurde. Überwiegend ist jeder Übung ein Foto zugeordnet, manchmal sind auch Bewegungsabläufe in mehreren Bildern dargestellt. Dadurch ist in der Regel das Verständnis sichergestellt. An sich sind Text und Illustrationen übersichtlich auf den Seiten verteilt. Es gibt eine Art Raster: links ist die Beschreibung der Ausführung, rechts das entsprechende Bild angeordnet. Gelegentlich habe ich aber auch das Gefühl gehabt, die Seiten wären etwas überfüllt, da mehrere Übungen (3-4, manchmal mehr) auf eine Seite komprimiert sind. Ich kann nachvollziehen, dass man bei so vielen Übungen Platz sparen will und auch muss (wer will schon in einem Trainingsbuch blättern, das die Dicke eines Dudens hat?), eine großzügigere Flächenverteilung hätte ich aber dennoch optisch ansprechender gefunden. Insgesamt also eine gute Visualisierung mit etwas Verbesserungspotenzial. Informationsgehalt ★★★★☆ In Bezug auf den Content fällt meine Meinung nicht ganz so positiv aus. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob das Buch - wie im Klappentext beschrieben - wirklich auch für Einsteiger geeignet ist. Ich finde, dass es erst dann nützlich ist, wenn man bereits etwas Vorwissen mitbringt. Die Übungen werden soweit klar und ausreichend erklärt, sodass man weiß, für welche Körperpartien sie geeignet sind und ggf. welche typischen Fehler man vermeiden sollte. Hinzu kommt, dass es kapiteleinleitend jeweils eine anatomische Abbildung gibt, in der die beanspruchten Muskelgruppen markiert sind. Das hilft sehr bei der Auswahl der Übungen, wenn man gezielt trainieren möchte. Auch die Boxen mit Zusatzinformationen finde ich nützlich. Unter diesen Gesichtspunkten ist das Buch auch für Anfänger geeignet. Allerdings fehlen Empfehlungen bezüglich der Anzahl der Wiederholungen bzw. Dauer oder Kombinationen der Übungen. Letzteres wurde in der Einleitung damit begründet, dass man sich so ein individuelles und der eigenen Leistung entsprechendes Trainingsprogramm zusammenstellen kann, was für mich persönlich perfekt ist. Ein blutiger Anfänger könnte hier aber vollkommen ratlos sein, weil er oder sie zumindest ein paar Vorschläge oder Richtwerte bräuchte. Mein zweiter "Kritikpunkt" bezieht sich auf den Neuigkeitswert. Viele Übungen (Plank, Squat, Liegestütz, Beinheben, Dips etc.) sind bereits bekannt. Natürlich dürfen sie nicht fehlen, schließlich haben sie sich bewährt und ohne sie wäre das Buch unvollständig. Ich hatte mir allerdings mehr unbekannte Übungen, die ich ausprobieren kann, erhofft. Ich wollte das Buch vordergründig dafür, mehr Abwechslung in meinen Trainigsablauf zu bekommen, weil ich mich schnell langweile. Wie der Klappentext schon sagt, liefert das Buch mehrere Grundübungen, deren Variation im Hinzufügen bzw. Wechseln der Fitnessgeräte (Sling-Trainer, Kurzhanteln, Kettlebell, Gymnastikball usw.) oder auch durch Veränderungen der Ausgangsposition besteht. Natürlich kann man dadurch die Intensität des Workouts ändern, aber für mich persönlich waren zu wenige neuartige Inspirationen dabei. Das sagt selbstverständlich nichts über die Effektivität der Übungen aus, denn diese (zumindest die, die ich verwende) sind anspruchsvoll und bringen einen zum Schwitzen. Ein Power-Workout kann man sich damit also durchaus zusammenbasteln. Abschließend noch einen Kommentar zum Untertitel "500 hochintensive Übungen": Es sind wirklich 500 Einträge, aber ich würde nicht jede Abwandlung zwangsläufig als separate Übung werten. Ich verstehe, dass 500 Übungen wesentlich vielversprechender klingen als "xxx Übungen mit verschiedenen Variationen". Aus Marketingperspektive ist das einfach effektiver, aus Käuferperspektive aber ein bisschen irreführend. Fazit Pluspunkte gibt es für den leicht verständlichen, sehr übersichtlichen Aufbau sowie die Anzahl der Visualisierungen. Speziell die Einbindung anatomischer Illustrationen hat mir sehr gut gefallen. Auch den Anweisungen kann man gut folgen. In Bezug auf die Übungen sollte man nicht allzu viel Neues erwarten, effektiv sind sie aber allemal. Für Einsteiger ist das Buch meiner Meinung nach nicht optimal, da man bewusst auf Empfehlungen bzgl. Dauer, Anzahl der Wiederholungen und Kombinationsmöglichkeiten verzichtet hat. Zum Nachschlagen für etwas Fortgeschrittenere ist die "Bibel" super geeignet, für Anfänger, die einen vorgegebenen Trainigsplan suchen, wahrscheinlich eher nicht. Das Buch ersetzt natürlich kein professionelles, persönliches Coaching, aber ich denke, das ist auch nicht das Ziel gewesen.

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An solchen Trainingskonzepten kommt man momentan kaum dran vorbei. H.I.T. (High Intensity Training) steht für ein sehr intensives Training, das einen in kürzester Zeit richtig fit machen soll. Und bei derart vielen verschiedenen Übungen und Varianten wird es nicht so schnell langweilig. ;-) Wer für sein eigenes Training noch Anregungen, Tipps und Ideen braucht, der sollte es mal mit diesem Buch versuchen, das ganz bescheiden als H.I.T. - Bibel bezeichnet wird. ;-) Ich selber trainiere sehr gern auf diese Art und Weise und war daher gleich neugierig auf dieses Buch. Nach einer kurzen Einleitung, in der das Konzept näher beschrieben wird, geht es gleich los mit Kapitel 1 und den funktionellen Moves. Und die erste Übung ist die Kniebeuge, ein echter Klassiker und wie man auf den folgenden Seiten sieht, ist sie auch super abwandelbar, denn es folgen auf die klassische Variante noch 41 weitere. Ob mit Sandsack oder Widerstandsband, auf dem Bosu-Ball oder einbeinig, es gibt einige Möglichkeiten. Vorweg wird die Übung (Grundübung: Kniebeuge) erklärt und auf einer Abbildung angezeigt, welche Muskelgruppen beansprucht werden. Die Anleitungen an sich finde ich sehr gut. Es wird auch darauf hingewiesen, dass man nur so tief heruntersinken soll, wie man die Wirbelsäule aufrecht halten kann. Klingt simpel, aber vielleicht sollte gerade bei den ersten Kniebeugen doch mal ein Profi zuschauen, damit sich gar nicht erst Fehler einschleichen können!!! Selbst sehr fitte und trainierte Personen machen Fehler, nicht nur "blutige" Anfänger! ;-) Ich hätte nie gedacht, dass es von diesem Klassiker so viele Varianten gibt. Da wird das Training wirklich nicht langweilig. Sehr gut finde ich auch die Zusatzinfos, die man regelmäßig geliefert bekommt. Beispiel: Es gibt auch Kniebeugen, die mit einem Gymnastikball ausgeführt werden. Nach diesen Übungen wird das Thema Gymnastikball nochmal kurz aufgegriffen und erklärt, welcher Ball bei welcher Körpergröße der richtige ist. Ich mag es, wenn man nebenbei auch immer noch ein paar nützliche Zusatzinfos bekommt. Die Kapitel sind alle gleich aufgebaut und die Übungen werden jeweils von Grund auf erklärt. Natürlich jedes Mal mit Abbildung. Mit manchen Beschreibungen hatte ich allerdings trotzdem Schwierigkeiten. Man muss sich mit der ein oder anderen Übung etwas länger auseinandersetzen, bis alles sitzt! ;-) Und wie gesagt, es schadet wirklich nicht gerade bei den ersten Versuchen auch mal einen Profi um Hilfe zu bitten! Bei einer Übung (Burpee mit halber Rolle rückwärts) empfand ich auch die Abbildungen als zu unübersichtlich. Da wäre eine Nummerierung der einzelnen Bilder hilfreich gewesen. Hier muss ich gestehen, dass allein der erste Blick auf die Seite bei mir schon zum Weiterblättern geführt hat. Da war einfach zu viel los! ;-) Natürlich habe ich dann versucht mich damit auseinanderzusetzen, aber Übung Nummer 390 ist und bleibt mir einfach zu unübersichtlich dargestellt. Die Übungen sind insgesamt wirklich sehr schön und abwechslungsreich. So könnt Ihr Euer Training bunt zusammenstellen und Langeweile hat keine Chance. Je nach Eurem persönlichen Fitnesslevel wählt Ihr die für Euch passenden Übungen aus. Und wer meint, bei einer Variante unterfordert zu sein, der wählt einfach die anspruchsvollere. Hat man mal einen schlechten Tag, macht man eine leichtere Version. Alles möglich, das Buch bietet da mehr als genug Anregungen. Seit der H.I.T.-Bibel habe ich sogar eine neue Lieblingsübung. Das umgekehrte Klappmesser am Schlingentrainer oder auf dem Fitnessball. Damit kann man den Bauch schön ärgern! ;-) Sehr schön finde ich auch die Rückenstrecker-Übungen. Diese "Bibel" ist eben sehr vielseitig. Man hat Übungen, die einem alles abverlangen und zusätzlich solche, die die Flexibilität fördern. Auch sehr wichtig. Genau diesen Bereich vernachlässigt man selbst ja gern mal! ;-) Insgesamt bin ich mit diesem Sportbuch wirklich sehr zufrieden und habe schon einige tolle neue Übungen für mich entdecken können! Anfänger und Profis können aus der H.I.T.-Bilder sehr schöne Anregungen mitnehmen und bekommen auch einige interessante Infos. Besonders gut gefällt mir, dass vor den Grundübungen anhand einer Zeichnung gezeigt wird, welche Muskelgruppen dadurch beansprucht werden sollen. Das fand ich sehr spannend. Alle Übungen sind kurz erklärt und mit Abbildungen versehen, allerdings in ein oder zwei Fällen etwas unübersichtlich dargestellt. Daher solltet Ihr zur Sicherheit immer einen Trainer fragen, der mal kontrolliert und anleitet. Das Buch ist sehr ansprechend gestaltet und übersichtlich gegliedert. Die Übungen sind abwechslungsreich und es ist für jedes Fitnesslevel etwas dabei. Langeweile beim Training könnt Ihr so also vergessen! :-) Für alle die Lust auf ein vielseitiges Trainingsprogramm haben, ist die H.I.T.-Bibel perfekt!

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Die Aufmachung des Buches ist sehr schön. Die vielen Fotos, Darstellungen und die schematische Gestaltung machen es leicht dieses Buch zu Nutzen. Der Einband ist flexibel und so kann man das Buch aufgeklappt liegen lassen, während man eine Übung ausführt. Ich persönlich beschäftige mich seit etwa einen Jahr intensiv mit Functional Training und Crossfit. Dieses Buch ist für mich perfekt, da ich den Crossfit-Raum eines Fitness-Studios nutze und somit viele Geräte, die hier im Buch genutzt werden, zur Verfügung habe. Meine Trainingszusammenstellung fällt mir daher nun deutlich leichter. Diese Vielfalt an Geräten und Übungen bot mir bisher noch kein Buch. Es wird hier wirklich alles von TRX, Battle Ropes, Langhantel, Kurzhantel, Gymnastikball, Medizinball und vieles mehr eingebunden. Selbst Animal Movement-Übungen sind hier zu finden. Für mich hätte das Buch daher eher etwas wie Functional Training heißen sollen. Das ganze H.I.T. Thema wird nämlich kaum erklärt und absolute Anfänger werden sich fragen, wie sie eigentlich diese ganzen Übungen zu einem H.I.T. Trainingsplan zusammen stellen sollen. Hier wird weder etwas zur Wiederholung noch zu Zeiten oder Kombinationen gesagt. Das fand ich schon sehr merkwürdig und war für mich Anlass, dass Buch etwas schwächer zu bewerten. Bei vielen Übungen gibt es anatomische Modelle, die aufzeigen welche Muskelgruppen hauptsächlich beansprucht werden. Besonders gut gefiel mir hier, dass auch die Tiefenmuskulatur extra erwähnt wurde. Gerade der Tiefenmuskulaturaufbau ist für mich ein Hauptgrund Functional Training zu betreiben. Zu jeder 'Grundübung' gibt es dann noch einmal etliche Varianten mit verschiedene Geräten oder dem eigenen Körpergewicht. Das fand ich einerseits klasse, weil es viel Abwechslung bietet, andererseits gab es hier zu wenig Erklärungen zu den Abwandlungen. Sprich weder zur richtigen Durchführung, noch zu den jeweiligen Vorteilen zur Grundübung. Das hätte ich definitiv von dem Buch erwartet. Da ich mich bereits einige Zeit mit dem Thema beschäftige, weiß ich, dass die einzelnen Übungen (Variationen) durchaus signifikante Unterschiede bei der Ansteuerung der Muskelgruppen bewirken und eben auch verschiedene Schwierigkeitsgrade beinhalten. Auch wird zu wenig darauf eingegangen worauf man unbedingt achten sollte, um Gelenke nicht zu schädigen oder Fehlhaltungen zu verursachen. Daher würde ich das Buch Anfänger eher nicht empfehlen. Für Fortgeschrittene bietet es aber eine Vielfalt an neuen Trainingsimpulsen. *Fazit:* 4 von 5 Sternen Für mich persönlich ist es eine sehr große Hilfe bei der Zusammenstellung meines Trainingsplans. Es bietet mir unglaublich viele Variationen, zu Übungen, die ich sonst mache. Somit kann ich neue Trainingsreize setzten und es wird nicht langweilig. Vor allem, dass hier so viele unterschiedliche Geräte benutzt werden, fand ich klasse. Für Anfänger finde ich das Buch allerdings nicht geeignet, da es zu wenig zum Ablauf der einzelnen Übungen erklärt und keine Tipps für eine sinnvolle Trainingszusammenstellung bietet.

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Als sportbegeisterer Mensch, der interessiert ist an gesunder Ernährung und neuen, effektiven Übungen, stieß ich auf dieses Werk, weil es sensationelle 500 Übungen verspricht. Kann so ein Versprechen wirklich gehalten werden? Gleich vorweg möchte ich erwähnen, dass sich dieses Buch eher an Sportler richtet, die bereits Erfahrungen gesammelt haben, eben weil sie selbst Trainer sind oder regelmäßig diverse Fitnesskurse besuchen. Anfänger werden eher Schwierigkeiten haben die Übungen umzusetzen. Eine kleine Einführung zu hoch intensiven Workouts zeigt auf, was man beachten muss, wenn man sich einen Trainingsplan zusammenstellt. Danach geht es dann direkt los mit den Kategorien "Funktionelle Moves" und "Power-Übungen". Vor jeder Übungsgruppe wird erklärt und bildlich dargestellt welche Muskeln beansprucht werden und wozu die Übung gut ist. Die Erklärungen zu den einzelnen Übungen sind kurz und knackig, aber dennoch verständlich, so dass man sie richtig ausführen kann. An dem Buch gefällt mir besonders, dass die abgebildeten Personen, die die Übungen vormachen normal gebaute Menschen sind wie du und ich und nicht alle ein Sixpack haben und komplett durchtrainiert sind, so bleibt einem die Motivation erhalten. Die Abbildungen von Muskelgewebe und ähnlichem sind computeranimierte Bilder, die sehr schön zeigen, welche Muskeln wo liegen und vor allem welche bei welcher Übung dann letztendlich auch zum Einsatz kommen. Hättet ihr gedacht, dass es allein 42 Möglichkeiten gibt eine Kniebeuge zu machen? Für Trainer und Physiotherapeuten sei noch gesagt, dass in den schematischen Abbildungen auch die einzelnen Muskeln und Muskelgruppen jeweils benannt sind. Mir als Leie ist das nicht so wichtig, aber es schadet ja auch nicht das zu wissen. Fazit: In meinen Augen eine unglaublich tolle Sammlung an Übungen, von denen man auch viele einfach zu Hause machen kann. Ich kann nur eine klare Kaufempfehlung aussprechen, es wurde nicht zu viel versprochen. Wer hier keine neuen Ideen für sein Training findet, ist selbst Schuld.

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„Die H.I.T. Bibel“ des südwest Verlages, von Lisa Purcell, stellt 500 hochintensive Übungen zur Gestaltung eines anspruchsvollen Workouts vor. Zu Anfang erklärt eine informativ kompakte Einführung die wesentlichen Vorteile des hochintensiven Trainings (kurz: H.I.T. Training). Das Buch unterteilt sich in zwei große Kapitel. Das erste umfasst den Bereich „Funktionelle Moves“ mit 225 Übungen, die sich an alltäglichen Bewegungsmustern wie bspw. Gehen, Drehen, Tragen etc. orientieren. Der zweite Teil zeigt 275 „Power-Übungen“, die in erster Linie traditionell-klassische Übungen wie z.B. Liegestütz, Sit-up usw. enthalten. Jede einzelne Übung wird mit einer ausführlichen Erklärung eingeleitet. Hierbei erhält man wissenswerte Informationen und Tipps zu der Übung im Allgemeinen, und deren korrekter Ausführung. Auch auf typische Fehler und deren Vermeidung wird hingewiesen. Eine nachfolgende präzise anatomische Zeichnung zeigt die jeweilige Übung, und hebt deutlich die Muskeln hervor, die bei dieser besonders, bzw. zusätzlich, trainiert werden. Anschließend erfolgt eine mit Fotos bebilderte korrekte Anleitung der Übungsausführung. Zahlreiche Varianten der vorgestellten Übung bilden den Schluss einer jeden Einheit. Hier ist anzumerken, dass diese Übungsvarianten stets als separate Übung nummeriert sind. Ein Beispiel, Übung Nr. 1 „Kniebeuge“ beinhaltet 10 Varianten. Die nächste eigenständige Übung „Langhantel-Kniebeuge“ wird darum nicht mit Nr. 2 sondern Nr. 12 angeführt usw.. Die 500 H.I.T. Übungen stellen also nicht 500 einzelne Übungen vor, sondern beinhalten auch verschiedenste Varianten einer jeweiligen Übung. Mir gefällt sehr, dass sich das Buch überwiegend auf klassische Übungen fokussiert, die sich bereits seit langem im Fitnessbereich bewährt haben, und bei regelmäßiger Ausübung effektive Trainingserfolge garantieren. Durch die im Buch vorgestellten, teils sehr interessanten Variationen, können diese Übungen beliebig abgewandelt werden, um das alltägliche Training abwechslungsreicher zu gestalten. Die meisten Übungen arbeiten mit dem eigenen Körpergewicht, es werden aber auch viele Versionen mit Kurzhanteln, Langhantel, Med-Ball, Gymnastikball, Foam-Roll, Stepbrett u.v.m. vorgestellt. Die aufgezeigten Übungen können so zu einem effektiven, individuellen Ganzkörper-Workout zusammenstellt werden. Am Ende des Buches führt ein übersichtliches Register alle enthaltenen Übungen nach den jeweils zu trainierenden Muskelgruppen auf. Fazit: Für mich ein hervorragender Ratgeber, der wirklich nahezu alle Klassiker an Fitnessübungen beinhaltet, die sich in der Praxis durch Effektivität bewährt haben. Die zahlreichen Variationen der traditionellen Übungen gefallen mir ausnehmend gut. So kann man sich immer aufs Neue ein abwechslungsreiches, individuelles Workout zusammenstellen, das Spaß und Erfolg garantiert. https://buchkatzeblog.wordpress.com/

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Volle Power wird es bei mir mit diesem Buch wohl leider nicht geben. Ich war etwas enttäuscht von der Aufmachung des Buches. Es geht ohne große Worte direkt mit den funktionellen Moves los. Was folgt sind viele (wirklich viele) Übungen, die anhand von nur ein bis zwei Bildern erklärt werden. Dazu gibt es einen Text, der beschreibt, was man machen soll. Wenn man sich durch die 225 funktionellen Moves gekämpft hat, kann man direkt zu den Powerübungen (226-500) übergehen und auch dort bekommt man die Übungen mit nur wenigen Bildern (jedoch etwas mehr als bei den funktionellen Moves) und einer kurzen Beschreibung erklärt. Auf mich wirkte das Buch wie ein Lehrbuch für Studenten der Sportwissenschaft - nüchtern, ohne große Schnörkel und Erklärungen. Ich fühlte mich durch diese Art der Darstellung so gar nicht motiviert loszulegen. Ich hatte auf ein paar Trainingspläne gehofft. 15min, 25min usw. Trainings mit verschiedenen Schwerpunkten und ein paar Tipps und Tricks und vor allem Hinweisen auf typische Fehlhaltungen, damit man diese vermeiden kann. Vielleicht könnte man bei einer weiteren/späteren Auflage eine Übungs-CD beilegen, damit man nicht mit dem Buch in der Hand trainieren muss.

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