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(Hrsg.)

Die H.I.T.-Bibel 500 hochintensive Übungen für Ihr Power-Workout

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Paperback, Broschur ISBN: 978-3-517-09629-2

Erschienen:  19.03.2018
Dieser Titel ist lieferbar.

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Volle Power!

Hochintensive Übungen geben beim Cardio- und Krafttraining den Kick und machen in kürzester Zeit fit. Die 500 besten Übungen fürs Power-Training liefert nun „Die H.I.T.-Bibel“. Egal ob Einsteiger oder Profi, mit den Step-by-Step-Anleitungen zur korrekten Ausführung und den zahlreichen Varianten mit Geräten oder ohne kann auf jedem Level trainiert werden. 70 anatomische Illustrationen zeigen, welcher Part der Muskulatur besonders beansprucht wird.

Originaltitel: 501 Best High-Intensity Exercises
Originalverlag: Moseley Road Inc.

Paperback, Broschur, 288 Seiten, 19,5 x 24,0 cm
farbige Abbildungen

ISBN: 978-3-517-09629-2

€ 20,00 [D] | € 20,60 [A] | CHF 27,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Südwest

Erschienen:  19.03.2018

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Gutes Überblickswerk für fortgeschrittenere Fitness-Freunde

Von: Katharina P. Datum: 26.04.2018

svenjasbookchallenge.blogspot.de/

Eine kurze Anmerkung vorweg: Ich bin kein Profi und/oder Fitness-Coach. Das Buch nutze ich ausschließlich im Zuge meines persönlichen Trainigs, weshalb ich es auch nur aus dieser Perspektive bewerten kann.

Aufbau ★★★★★

Das Erste, was mir positiv aufgefallen ist, waren Inhaltsverzeichnis und Register. Beide sind bei 500 Übungen zwingend notwendig. Sämtliche durchnummerierte Übungen sind gelistet und ermöglichen dadurch eine einfache Navigation. Die Gliederung erfolgt in Basic-Übungen und Power-Übungen, welche intensiver sind, und werden sowohl im Verzeichnis als auch innerhalb des Buches visuell durch verschiedene Farben voneinander getrennt. Man kann jetzt darüber streiten, ob es im Inhaltsverzeichnis wirklich notwendig ist, jede Übungsnummer zu listen, da es sich bei vielen lediglich um Variationen der jeweiligen Grundübung handelt (siehe Informationsgehalt). Es gibt jedoch sicherlich viele Leser, die Wert auf Vollständigkeit legen.
Es folgen einige einleitende Bemerkungen zur Handhabung des Buches, bevor der Hauptteil beginnt. Die Binnenstruktur ist soweit logisch und folgt konsequent demselben Schema: Ein neues Kapitel beginnt mit einer Grundübung (meistens eine Seite füllend), dann folgen Abwandlungen derselben. Im Grunde ist das die einzig sinnvolle Anordnung, wenn man Chaos vermeiden will.
Beim Register fand ich besonders toll, dass die Übungen nach den zu trainierenden Körperpartien geordnet und dann alphabetisch sortiert sind. Das ist optimal für eine gezielte Suche.


Optik ★★★★☆

Ich finde es lobenswert, dass wirklich jede Übung mit entsprechenden farbigen Abbildungen versehen wurde. Überwiegend ist jeder Übung ein Foto zugeordnet, manchmal sind auch Bewegungsabläufe in mehreren Bildern dargestellt. Dadurch ist in der Regel das Verständnis sichergestellt. An sich sind Text und Illustrationen übersichtlich auf den Seiten verteilt. Es gibt eine Art Raster: links ist die Beschreibung der Ausführung, rechts das entsprechende Bild angeordnet. Gelegentlich habe ich aber auch das Gefühl gehabt, die Seiten wären etwas überfüllt, da mehrere Übungen (3-4, manchmal mehr) auf eine Seite komprimiert sind. Ich kann nachvollziehen, dass man bei so vielen Übungen Platz sparen will und auch muss (wer will schon in einem Trainingsbuch blättern, das die Dicke eines Dudens hat?), eine großzügigere Flächenverteilung hätte ich aber dennoch optisch ansprechender gefunden. Insgesamt also eine gute Visualisierung mit etwas Verbesserungspotenzial.


Informationsgehalt ★★★★☆

In Bezug auf den Content fällt meine Meinung nicht ganz so positiv aus. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob das Buch - wie im Klappentext beschrieben - wirklich auch für Einsteiger geeignet ist. Ich finde, dass es erst dann nützlich ist, wenn man bereits etwas Vorwissen mitbringt. Die Übungen werden soweit klar und ausreichend erklärt, sodass man weiß, für welche Körperpartien sie geeignet sind und ggf. welche typischen Fehler man vermeiden sollte. Hinzu kommt, dass es kapiteleinleitend jeweils eine anatomische Abbildung gibt, in der die beanspruchten Muskelgruppen markiert sind. Das hilft sehr bei der Auswahl der Übungen, wenn man gezielt trainieren möchte. Auch die Boxen mit Zusatzinformationen finde ich nützlich. Unter diesen Gesichtspunkten ist das Buch auch für Anfänger geeignet. Allerdings fehlen Empfehlungen bezüglich der Anzahl der Wiederholungen bzw. Dauer oder Kombinationen der Übungen. Letzteres wurde in der Einleitung damit begründet, dass man sich so ein individuelles und der eigenen Leistung entsprechendes Trainingsprogramm zusammenstellen kann, was für mich persönlich perfekt ist. Ein blutiger Anfänger könnte hier aber vollkommen ratlos sein, weil er oder sie zumindest ein paar Vorschläge oder Richtwerte bräuchte.
Mein zweiter "Kritikpunkt" bezieht sich auf den Neuigkeitswert. Viele Übungen (Plank, Squat, Liegestütz, Beinheben, Dips etc.) sind bereits bekannt. Natürlich dürfen sie nicht fehlen, schließlich haben sie sich bewährt und ohne sie wäre das Buch unvollständig. Ich hatte mir allerdings mehr unbekannte Übungen, die ich ausprobieren kann, erhofft. Ich wollte das Buch vordergründig dafür, mehr Abwechslung in meinen Trainigsablauf zu bekommen, weil ich mich schnell langweile. Wie der Klappentext schon sagt, liefert das Buch mehrere Grundübungen, deren Variation im Hinzufügen bzw. Wechseln der Fitnessgeräte (Sling-Trainer, Kurzhanteln, Kettlebell, Gymnastikball usw.) oder auch durch Veränderungen der Ausgangsposition besteht. Natürlich kann man dadurch die Intensität des Workouts ändern, aber für mich persönlich waren zu wenige neuartige Inspirationen dabei. Das sagt selbstverständlich nichts über die Effektivität der Übungen aus, denn diese (zumindest die, die ich verwende) sind anspruchsvoll und bringen einen zum Schwitzen. Ein Power-Workout kann man sich damit also durchaus zusammenbasteln.
Abschließend noch einen Kommentar zum Untertitel "500 hochintensive Übungen": Es sind wirklich 500 Einträge, aber ich würde nicht jede Abwandlung zwangsläufig als separate Übung werten. Ich verstehe, dass 500 Übungen wesentlich vielversprechender klingen als "xxx Übungen mit verschiedenen Variationen". Aus Marketingperspektive ist das einfach effektiver, aus Käuferperspektive aber ein bisschen irreführend.

Fazit
Pluspunkte gibt es für den leicht verständlichen, sehr übersichtlichen Aufbau sowie die Anzahl der Visualisierungen. Speziell die Einbindung anatomischer Illustrationen hat mir sehr gut gefallen. Auch den Anweisungen kann man gut folgen. In Bezug auf die Übungen sollte man nicht allzu viel Neues erwarten, effektiv sind sie aber allemal. Für Einsteiger ist das Buch meiner Meinung nach nicht optimal, da man bewusst auf Empfehlungen bzgl. Dauer, Anzahl der Wiederholungen und Kombinationsmöglichkeiten verzichtet hat. Zum Nachschlagen für etwas Fortgeschrittenere ist die "Bibel" super geeignet, für Anfänger, die einen vorgegebenen Trainigsplan suchen, wahrscheinlich eher nicht. Das Buch ersetzt natürlich kein professionelles, persönliches Coaching, aber ich denke, das ist auch nicht das Ziel gewesen.

Langweiliges Training war gestern

Von: Cocolinchen Datum: 26.04.2018

cocolinchenundkatti.blogspot.de/

An solchen Trainingskonzepten kommt man momentan kaum dran vorbei. H.I.T. (High Intensity Training) steht für ein sehr intensives Training, das einen in kürzester Zeit richtig fit machen soll. Und bei derart vielen verschiedenen Übungen und Varianten wird es nicht so schnell langweilig. ;-) Wer für sein eigenes Training noch Anregungen, Tipps und Ideen braucht, der sollte es mal mit diesem Buch versuchen, das ganz bescheiden als H.I.T. - Bibel bezeichnet wird. ;-)

Ich selber trainiere sehr gern auf diese Art und Weise und war daher gleich neugierig auf dieses Buch.

Nach einer kurzen Einleitung, in der das Konzept näher beschrieben wird, geht es gleich los mit Kapitel 1 und den funktionellen Moves. Und die erste Übung ist die Kniebeuge, ein echter Klassiker und wie man auf den folgenden Seiten sieht, ist sie auch super abwandelbar, denn es folgen auf die klassische Variante noch 41 weitere.
Ob mit Sandsack oder Widerstandsband, auf dem Bosu-Ball oder einbeinig, es gibt einige Möglichkeiten.

Vorweg wird die Übung (Grundübung: Kniebeuge) erklärt und auf einer Abbildung angezeigt, welche Muskelgruppen beansprucht werden.

Die Anleitungen an sich finde ich sehr gut. Es wird auch darauf hingewiesen, dass man nur so tief heruntersinken soll, wie man die Wirbelsäule aufrecht halten kann. Klingt simpel, aber vielleicht sollte gerade bei den ersten Kniebeugen doch mal ein Profi zuschauen, damit sich gar nicht erst Fehler einschleichen können!!!
Selbst sehr fitte und trainierte Personen machen Fehler, nicht nur "blutige" Anfänger! ;-)

Ich hätte nie gedacht, dass es von diesem Klassiker so viele Varianten gibt. Da wird das Training wirklich nicht langweilig.
Sehr gut finde ich auch die Zusatzinfos, die man regelmäßig geliefert bekommt.
Beispiel:
Es gibt auch Kniebeugen, die mit einem Gymnastikball ausgeführt werden. Nach diesen Übungen wird das Thema Gymnastikball nochmal kurz aufgegriffen und erklärt, welcher Ball bei welcher Körpergröße der richtige ist.
Ich mag es, wenn man nebenbei auch immer noch ein paar nützliche Zusatzinfos bekommt.

Die Kapitel sind alle gleich aufgebaut und die Übungen werden jeweils von Grund auf erklärt. Natürlich jedes Mal mit Abbildung.

Mit manchen Beschreibungen hatte ich allerdings trotzdem Schwierigkeiten. Man muss sich mit der ein oder anderen Übung etwas länger auseinandersetzen, bis alles sitzt! ;-) Und wie gesagt, es schadet wirklich nicht gerade bei den ersten Versuchen auch mal einen Profi um Hilfe zu bitten!
Bei einer Übung (Burpee mit halber Rolle rückwärts) empfand ich auch die Abbildungen als zu unübersichtlich. Da wäre eine Nummerierung der einzelnen Bilder hilfreich gewesen. Hier muss ich gestehen, dass allein der erste Blick auf die Seite bei mir schon zum Weiterblättern geführt hat. Da war einfach zu viel los! ;-) Natürlich habe ich dann versucht mich damit auseinanderzusetzen, aber Übung Nummer 390 ist und bleibt mir einfach zu unübersichtlich dargestellt.


Die Übungen sind insgesamt wirklich sehr schön und abwechslungsreich. So könnt Ihr Euer Training bunt zusammenstellen und Langeweile hat keine Chance.
Je nach Eurem persönlichen Fitnesslevel wählt Ihr die für Euch passenden Übungen aus. Und wer meint, bei einer Variante unterfordert zu sein, der wählt einfach die anspruchsvollere. Hat man mal einen schlechten Tag, macht man eine leichtere Version. Alles möglich, das Buch bietet da mehr als genug Anregungen.

Seit der H.I.T.-Bibel habe ich sogar eine neue Lieblingsübung. Das umgekehrte Klappmesser am Schlingentrainer oder auf dem Fitnessball. Damit kann man den Bauch schön ärgern! ;-)

Sehr schön finde ich auch die Rückenstrecker-Übungen. Diese "Bibel" ist eben sehr vielseitig. Man hat Übungen, die einem alles abverlangen und zusätzlich solche, die die Flexibilität fördern. Auch sehr wichtig. Genau diesen Bereich vernachlässigt man selbst ja gern mal! ;-)



Insgesamt bin ich mit diesem Sportbuch wirklich sehr zufrieden und habe schon einige tolle neue Übungen für mich entdecken können!
Anfänger und Profis können aus der H.I.T.-Bilder sehr schöne Anregungen mitnehmen und bekommen auch einige interessante Infos.
Besonders gut gefällt mir, dass vor den Grundübungen anhand einer Zeichnung gezeigt wird, welche Muskelgruppen dadurch beansprucht werden sollen. Das fand ich sehr spannend.
Alle Übungen sind kurz erklärt und mit Abbildungen versehen, allerdings in ein oder zwei Fällen etwas unübersichtlich dargestellt.
Daher solltet Ihr zur Sicherheit immer einen Trainer fragen, der mal kontrolliert und anleitet.

Das Buch ist sehr ansprechend gestaltet und übersichtlich gegliedert.

Die Übungen sind abwechslungsreich und es ist für jedes Fitnesslevel etwas dabei.

Langeweile beim Training könnt Ihr so also vergessen! :-)

Für alle die Lust auf ein vielseitiges Trainingsprogramm haben, ist die H.I.T.-Bibel perfekt!

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