Leserstimmen zu
Die H.I.T.-Bibel

Lisa Purcell

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An solchen Trainingskonzepten kommt man momentan kaum dran vorbei. H.I.T. (High Intensity Training) steht für ein sehr intensives Training, das einen in kürzester Zeit richtig fit machen soll. Und bei derart vielen verschiedenen Übungen und Varianten wird es nicht so schnell langweilig. ;-) Wer für sein eigenes Training noch Anregungen, Tipps und Ideen braucht, der sollte es mal mit diesem Buch versuchen, das ganz bescheiden als H.I.T. - Bibel bezeichnet wird. ;-) Ich selber trainiere sehr gern auf diese Art und Weise und war daher gleich neugierig auf dieses Buch. Nach einer kurzen Einleitung, in der das Konzept näher beschrieben wird, geht es gleich los mit Kapitel 1 und den funktionellen Moves. Und die erste Übung ist die Kniebeuge, ein echter Klassiker und wie man auf den folgenden Seiten sieht, ist sie auch super abwandelbar, denn es folgen auf die klassische Variante noch 41 weitere. Ob mit Sandsack oder Widerstandsband, auf dem Bosu-Ball oder einbeinig, es gibt einige Möglichkeiten. Vorweg wird die Übung (Grundübung: Kniebeuge) erklärt und auf einer Abbildung angezeigt, welche Muskelgruppen beansprucht werden. Die Anleitungen an sich finde ich sehr gut. Es wird auch darauf hingewiesen, dass man nur so tief heruntersinken soll, wie man die Wirbelsäule aufrecht halten kann. Klingt simpel, aber vielleicht sollte gerade bei den ersten Kniebeugen doch mal ein Profi zuschauen, damit sich gar nicht erst Fehler einschleichen können!!! Selbst sehr fitte und trainierte Personen machen Fehler, nicht nur "blutige" Anfänger! ;-) Ich hätte nie gedacht, dass es von diesem Klassiker so viele Varianten gibt. Da wird das Training wirklich nicht langweilig. Sehr gut finde ich auch die Zusatzinfos, die man regelmäßig geliefert bekommt. Beispiel: Es gibt auch Kniebeugen, die mit einem Gymnastikball ausgeführt werden. Nach diesen Übungen wird das Thema Gymnastikball nochmal kurz aufgegriffen und erklärt, welcher Ball bei welcher Körpergröße der richtige ist. Ich mag es, wenn man nebenbei auch immer noch ein paar nützliche Zusatzinfos bekommt. Die Kapitel sind alle gleich aufgebaut und die Übungen werden jeweils von Grund auf erklärt. Natürlich jedes Mal mit Abbildung. Mit manchen Beschreibungen hatte ich allerdings trotzdem Schwierigkeiten. Man muss sich mit der ein oder anderen Übung etwas länger auseinandersetzen, bis alles sitzt! ;-) Und wie gesagt, es schadet wirklich nicht gerade bei den ersten Versuchen auch mal einen Profi um Hilfe zu bitten! Bei einer Übung (Burpee mit halber Rolle rückwärts) empfand ich auch die Abbildungen als zu unübersichtlich. Da wäre eine Nummerierung der einzelnen Bilder hilfreich gewesen. Hier muss ich gestehen, dass allein der erste Blick auf die Seite bei mir schon zum Weiterblättern geführt hat. Da war einfach zu viel los! ;-) Natürlich habe ich dann versucht mich damit auseinanderzusetzen, aber Übung Nummer 390 ist und bleibt mir einfach zu unübersichtlich dargestellt. Die Übungen sind insgesamt wirklich sehr schön und abwechslungsreich. So könnt Ihr Euer Training bunt zusammenstellen und Langeweile hat keine Chance. Je nach Eurem persönlichen Fitnesslevel wählt Ihr die für Euch passenden Übungen aus. Und wer meint, bei einer Variante unterfordert zu sein, der wählt einfach die anspruchsvollere. Hat man mal einen schlechten Tag, macht man eine leichtere Version. Alles möglich, das Buch bietet da mehr als genug Anregungen. Seit der H.I.T.-Bibel habe ich sogar eine neue Lieblingsübung. Das umgekehrte Klappmesser am Schlingentrainer oder auf dem Fitnessball. Damit kann man den Bauch schön ärgern! ;-) Sehr schön finde ich auch die Rückenstrecker-Übungen. Diese "Bibel" ist eben sehr vielseitig. Man hat Übungen, die einem alles abverlangen und zusätzlich solche, die die Flexibilität fördern. Auch sehr wichtig. Genau diesen Bereich vernachlässigt man selbst ja gern mal! ;-) Insgesamt bin ich mit diesem Sportbuch wirklich sehr zufrieden und habe schon einige tolle neue Übungen für mich entdecken können! Anfänger und Profis können aus der H.I.T.-Bilder sehr schöne Anregungen mitnehmen und bekommen auch einige interessante Infos. Besonders gut gefällt mir, dass vor den Grundübungen anhand einer Zeichnung gezeigt wird, welche Muskelgruppen dadurch beansprucht werden sollen. Das fand ich sehr spannend. Alle Übungen sind kurz erklärt und mit Abbildungen versehen, allerdings in ein oder zwei Fällen etwas unübersichtlich dargestellt. Daher solltet Ihr zur Sicherheit immer einen Trainer fragen, der mal kontrolliert und anleitet. Das Buch ist sehr ansprechend gestaltet und übersichtlich gegliedert. Die Übungen sind abwechslungsreich und es ist für jedes Fitnesslevel etwas dabei. Langeweile beim Training könnt Ihr so also vergessen! :-) Für alle die Lust auf ein vielseitiges Trainingsprogramm haben, ist die H.I.T.-Bibel perfekt!

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Als sportbegeisterer Mensch, der interessiert ist an gesunder Ernährung und neuen, effektiven Übungen, stieß ich auf dieses Werk, weil es sensationelle 500 Übungen verspricht. Kann so ein Versprechen wirklich gehalten werden? Gleich vorweg möchte ich erwähnen, dass sich dieses Buch eher an Sportler richtet, die bereits Erfahrungen gesammelt haben, eben weil sie selbst Trainer sind oder regelmäßig diverse Fitnesskurse besuchen. Anfänger werden eher Schwierigkeiten haben die Übungen umzusetzen. Eine kleine Einführung zu hoch intensiven Workouts zeigt auf, was man beachten muss, wenn man sich einen Trainingsplan zusammenstellt. Danach geht es dann direkt los mit den Kategorien "Funktionelle Moves" und "Power-Übungen". Vor jeder Übungsgruppe wird erklärt und bildlich dargestellt welche Muskeln beansprucht werden und wozu die Übung gut ist. Die Erklärungen zu den einzelnen Übungen sind kurz und knackig, aber dennoch verständlich, so dass man sie richtig ausführen kann. An dem Buch gefällt mir besonders, dass die abgebildeten Personen, die die Übungen vormachen normal gebaute Menschen sind wie du und ich und nicht alle ein Sixpack haben und komplett durchtrainiert sind, so bleibt einem die Motivation erhalten. Die Abbildungen von Muskelgewebe und ähnlichem sind computeranimierte Bilder, die sehr schön zeigen, welche Muskeln wo liegen und vor allem welche bei welcher Übung dann letztendlich auch zum Einsatz kommen. Hättet ihr gedacht, dass es allein 42 Möglichkeiten gibt eine Kniebeuge zu machen? Für Trainer und Physiotherapeuten sei noch gesagt, dass in den schematischen Abbildungen auch die einzelnen Muskeln und Muskelgruppen jeweils benannt sind. Mir als Leie ist das nicht so wichtig, aber es schadet ja auch nicht das zu wissen. Fazit: In meinen Augen eine unglaublich tolle Sammlung an Übungen, von denen man auch viele einfach zu Hause machen kann. Ich kann nur eine klare Kaufempfehlung aussprechen, es wurde nicht zu viel versprochen. Wer hier keine neuen Ideen für sein Training findet, ist selbst Schuld.

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„Die H.I.T. Bibel“ des südwest Verlages, von Lisa Purcell, stellt 500 hochintensive Übungen zur Gestaltung eines anspruchsvollen Workouts vor. Zu Anfang erklärt eine informativ kompakte Einführung die wesentlichen Vorteile des hochintensiven Trainings (kurz: H.I.T. Training). Das Buch unterteilt sich in zwei große Kapitel. Das erste umfasst den Bereich „Funktionelle Moves“ mit 225 Übungen, die sich an alltäglichen Bewegungsmustern wie bspw. Gehen, Drehen, Tragen etc. orientieren. Der zweite Teil zeigt 275 „Power-Übungen“, die in erster Linie traditionell-klassische Übungen wie z.B. Liegestütz, Sit-up usw. enthalten. Jede einzelne Übung wird mit einer ausführlichen Erklärung eingeleitet. Hierbei erhält man wissenswerte Informationen und Tipps zu der Übung im Allgemeinen, und deren korrekter Ausführung. Auch auf typische Fehler und deren Vermeidung wird hingewiesen. Eine nachfolgende präzise anatomische Zeichnung zeigt die jeweilige Übung, und hebt deutlich die Muskeln hervor, die bei dieser besonders, bzw. zusätzlich, trainiert werden. Anschließend erfolgt eine mit Fotos bebilderte korrekte Anleitung der Übungsausführung. Zahlreiche Varianten der vorgestellten Übung bilden den Schluss einer jeden Einheit. Hier ist anzumerken, dass diese Übungsvarianten stets als separate Übung nummeriert sind. Ein Beispiel, Übung Nr. 1 „Kniebeuge“ beinhaltet 10 Varianten. Die nächste eigenständige Übung „Langhantel-Kniebeuge“ wird darum nicht mit Nr. 2 sondern Nr. 12 angeführt usw.. Die 500 H.I.T. Übungen stellen also nicht 500 einzelne Übungen vor, sondern beinhalten auch verschiedenste Varianten einer jeweiligen Übung. Mir gefällt sehr, dass sich das Buch überwiegend auf klassische Übungen fokussiert, die sich bereits seit langem im Fitnessbereich bewährt haben, und bei regelmäßiger Ausübung effektive Trainingserfolge garantieren. Durch die im Buch vorgestellten, teils sehr interessanten Variationen, können diese Übungen beliebig abgewandelt werden, um das alltägliche Training abwechslungsreicher zu gestalten. Die meisten Übungen arbeiten mit dem eigenen Körpergewicht, es werden aber auch viele Versionen mit Kurzhanteln, Langhantel, Med-Ball, Gymnastikball, Foam-Roll, Stepbrett u.v.m. vorgestellt. Die aufgezeigten Übungen können so zu einem effektiven, individuellen Ganzkörper-Workout zusammenstellt werden. Am Ende des Buches führt ein übersichtliches Register alle enthaltenen Übungen nach den jeweils zu trainierenden Muskelgruppen auf. Fazit: Für mich ein hervorragender Ratgeber, der wirklich nahezu alle Klassiker an Fitnessübungen beinhaltet, die sich in der Praxis durch Effektivität bewährt haben. Die zahlreichen Variationen der traditionellen Übungen gefallen mir ausnehmend gut. So kann man sich immer aufs Neue ein abwechslungsreiches, individuelles Workout zusammenstellen, das Spaß und Erfolg garantiert. https://buchkatzeblog.wordpress.com/

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