Leserstimmen zu
New York 2140

Kim Stanley Robinson

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Das Buch einer Zukunftsvision, die die Geschichte in etwa 100 Jahren erzählt, eine Fiktion zum Klimawandel der den Meeresspiegel stark ansteigen lässt und die Küsten überflutet. Es wird über die Ereignisse erzählt, die in der Folge der Veränderungen in Nee York und Venedig passieren. Im Vordergrund steht dabei auch die Menschheit, für die ein neues Kapitel der Zivilisation und des Lebens auf der Erde erzählt wird. Meine Meinung zum Buch: Ich lege dieses Buch allen Lesern ans Herz die mehr über die Lebenspläne aus der Zukunft der Erde erfahren möchten und sich gerne ihrer Fantasie vom Leben bereichern möchten. Mir hat diese Leseerlebnis sehr gut gefallen und hat mich dazu motiviert auch die anderen Romane des Autors zu lesen, den ich bisher noch nicht kannte.

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Zwischendurch lese ich sehr gerne einen Roman, der mich aus meiner Wohlfühlzone herausholt. Das Thema in “New York 2140” hat mich direkt begeistert. Ich mag Katastrophen-Geschichten unheimlich gerne. Wenn sie dann auch noch nah an der Realität sind bzw. sogar passieren könnten, mag ich es noch lieber. Dieses Buch schiebt sich somit in die Utopie. Der Nordpol ist geschmolzen und New York steht unter Wasser. Die meisten Bewohner sind noch dort und beschützen ihr Hab und Gut. Im “Met” leben noch viele Menschen, die wir hier verfolgen dürfen. Ich finde die Geschichte großartig. Es ist schön zu lesen, wie die Menschen füreinander da sind. Und auch wie sie leben, wie sie sich Lebensmittel beschaffen und selber anbauen. Wie die Wirtschaft funktioniert. Und natürlich auch die Finanzlage, was ein recht großes Thema ist. Das finde ich persönlich etwas langweilig, aber es war zu erwarten, dass mir nicht alles gut gefällt in diesem Buch. 816 Seiten umfasst das Buch und es ist in Episoden erzählt. Wir begleiten die verschiedenen Charaktere, wie sie teilweise ihr eigenes Leben führen, aber auch zusammen in der Wohngemeinschaft oder auch nur mit den anderen Charakteren agieren. Ich mag Episoden sehr gerne lesen. Es ist so schön, wenn man einen Charakter besonders gerne mag und ihn begleiten darf oder er dann irgendwo anders wieder auftaucht. Die einzelnen Episoden wurden dann noch mal in Kapitel unterteilt. Das klingt jetzt vielleicht viel, aber die Kapitel waren eher zweitrangig oder eher gar nicht nötig. Durch die Sprünge zwischen den Charakteren war es ganz angenehm zu lesen. Der Schreibstil des Autors ist leider recht schwer. Ich habe lange gebraucht bis ich drin war und dem Buch folgen konnte. Ich hatte auch leider immer wieder Probleme rein zu kommen, wenn ich das Buch zur Seite gelegt habe. Die Charaktere fand ich alle richtig gut gemacht. Ich hätte hier aber gerne etwas mehr Tiefe erwartet. Die Charaktere waren alle durchweg oberflächlich. Einer hat über die Zeit vor den Wellen erzählt, die New York getroffen haben. Aber direkt über ihn selber hat man auch wieder wenig erfahren. Aber dafür kommt dann doch noch eine ganz süße Liebesgeschichte vor. Mit der hätte ich am Wenigsten gerechnet. Ich muss sie einfach erwähnen, weil sie einfach süß ist. Ich glaube, hier geht es eher um New York selbst als über die Charaktere, die dort leben. Es geht um die Stadt, wie sie sich gewandelt hat und weiterhin existiert. Die Charaktere sind einfach da, um die Stadt lebendig zu machen. Es ist schwierig zu erklären. Der beste Charakter war allerdings “Der Bürger”, dessen Namen wir nie erfahren werden. Er hat Hintergrundwissen geliefert und das in einem Humor, der vollkommen meiner ist. Die beiden Zitate stammen von ihm. Am Liebsten hätte ich nur von ihm gelesen. Neben New York war eben auch unser Planet ein ganz großes Thema in diesem Buch und das zu recht. Das Buch ist, als würde ein ganz großer Zeigefinger auf uns zeigen und uns wachrütteln wollen. Was passiert, wenn wir nicht endlich anfangen unseren Planeten zu beschützen. Von mir gibt es eine dicke Lesempfehlung. Das Cover: Mich hat das Cover sofort angesprochen. Ich mag Katastrophen-Geschichten sehr gerne und das Cover verspricht es ja regelrecht. Fazit: Der Schreibstil des Autors ist sehr schwer, was das Lesen nicht sehr einfach gemacht hat. Aber sonst ist einfach alles genial. Die Geschichte, der Hintergrund und auch die Charaktere.

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Es gibt immer wieder mal Bücher, wo man einfach nicht weiß, wie man sie rezensieren oder bewerten soll. New York 2140 gehört für mich dazu und ich habe die Rezension jetzt auch schon einige Wochen vor mir hergeschoben. Dass Kim Stanley Robinsons Bücher und ich eine Art Hassliebe miteinander haben, hatte ich ja schon in meiner Rezension von Die eisigen Säulen des Pluto geschrieben. Dabei sind seine Werke nicht schlecht. Wirklich nicht. Robinson gehört eindeutig zu den Meistern des Scifi-Genres. Allerdings sind seine Bücher für mich oftmals echt harte Arbeit. Dabei kann ich ganz klar sagen, dass es nicht an den Übersetzungen liegt. Ob ich seine Bücher in Englisch oder Deutsch lese macht für mich hier echt keinen Unterschied. In New York 2140 erschafft Robinson eine faszinierende utopische Welt. Die Meerespiegel sind um einige Meter gestiegen und die Metropole hat sich eine Art gigantisches Venedig verwandelt. Die Menschen leben genossenschaftlich organisiert in den aus dem Wasser ragenden Wolkenkratzern, die mit Brücken und Wasserstraßen miteinander verbunden sind. Das Buch folgt hier den Menschen des Met Life Towers, die unterschiedlicher nicht sein können. Da fingen für mich aber die Probleme an. Die Figuren des Buches und ich wurden einfach nicht warm miteinander. Mir waren die alle so richtig herzlich egal. Ganz besonders Franklin ging mir einfach nur auf den Wecker und verursachte bei mir so manches genervtes Augenrollen. Die geschaffene Welt selbst hat mir dafür besonders gefallen, wobei Robinson New York hier so detailliert beschreibt, als würde man mit Streetview auf Google Maps durch die Karte laufen. Aber auch hier kam Robinson sehr oft mit seinen berühmten Infodumps daher, die es mir so manches mal echt schwer machten, voranzukommen. Und da liegt eigentlich auch die Krux des Ganzen: das Buch ist wirklich, wirklich nicht schlecht, die erschaffene Welt, die Idee davon, wie Menschen sein könnten, wie die Welt sein könnte, die Abrechnung mit dem Kapitalismus….einfach toll. Aber Mann, Mann, Mann, das Buch war einfach nur harte Arbeit. Ihr merkt schon, die Rezension wird nicht lang. Ich weiß einfach nicht, wie ich sie schreiben kann, ohne jetzt schon wieder genervt zu sein von diesem Buch. Ein ganz klassisches ‚Ich wollte es einfach wirklich toll finden, aber…‘-Szenario. Ich, die ja eigentlich dicke Wälzer mit viel Worldbuilding liebt. Ich, die mit Begeisterung jeden tausendseitigen Peter F. Hamilton-Roman in kürzester Zeit verschlingt….aber mir persönlich fehlt bei Kim Stanley Robinson einfach die Natürlichkeit des Erzählens, die Hamilton in meinen Augen für seine Werke perfektioniert hat. Fazit Es fällt mir schwer, hier eine klare Leseempfehlung oder ein klares Finger-weg auszusprechen, weil das Problem ja meines ist und andere Scifi-Fans bei Robinsons Werken einen wesentlich leichteren Zugang finden, als ich. Ergo, das Buch empfiehlt sich für alle, die weder mit Robinsons Mars-Trilogie noch mit Aurora große Probleme hatten. Wer sich da allerdings schon durchkämpfen musste wie ich, der könnte mit New York 2140 ebenfalls Probleme bekommen und sollte sich gut überlegen, ob er die 800 Seiten in Angriff nimmt. Meine Bewertung liegt deswegen genau in der Mitte, eben weil es für mich weder gut noch schlecht war.

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Da sie dem Klimawandel keine besondere Beachtung schenken, sind die USA aus dem Pariser Klimaabkommen ausgestiegen. Welche Konsequenzen die kontinuierliche Erderwärmung auch für die Vereinigten Staaten haben könnte, scheint in Washington offenbar niemand auf dem Schirm zu haben. Zumindest genießt dieser Fakt keine besondere Priorität. Klima ist Nebensache, im Mittelpunkt des Interesses stehen ausschließlich monetäre Interessen. Soweit die Realität. Kommen wir zur Fiktion. In seinem Science-Fiction Roman „New York 2140“ führt uns der amerikanische Autor Kim Stanley Robinson vor Augen, was passieren könnte, wenn der Meeresspiegel unkontrolliert ansteigt. New York, wie wir es kennen, liegt zum großen Teil unter Wasser. Zwei große Flutwellen haben dafür gesorgt, dass sich das Leben in der Metropole drastisch verändert hat, ein „Supervenedig“ ist entstanden, in dem die Bewohner ihren Alltag an die geänderten Bedingungen anpassen müssen. Fortbewegung ist nur noch per Boot möglich, die Lebensräume konzentrieren sich auf Wolkenkratzer, die noch nicht komplett überspült wurden. Das tägliche Leben wird weitestgehend genossenschaftlich organisiert, die Versorgung mit Lebensmitteln erfolgt über den Anbau auf den Dachterrassen. Mahlzeiten werden gemeinsam zubereitet und verzehrt, es gibt mehr Miteinander als vor der Flut. Dennoch, die Welt ist zwar neu, aber nicht uneingeschränkt schöner. Es gibt noch immer Menschen, die unterhalb der Wasserlinie leben und für ihren Unterhalt in den toxischen Gewässern sorgen müssen. „Wasserratten“, obdachlose Kinder, die zum Überleben auf das Wohlwollen ihrer Mitmenschen angewiesen sind. Und langsam aber sicher kriechen auch die Spekulanten wieder aus ihren Löchern. Wie Franklin, aalglatter Investmentbanker, der sich über persönliche Beziehungen Informationen über bevorstehende Gentrifizierungen innerhalb der Metropole verschafft. Er ist ein Bewohner des Met Life Tower, auf den Robinson sein besonderes Augenmerk richtet. Der Autor lässt wechselweise insgesamt acht Personen zu Wort kommen: Mutt und Jeff, Programmierer ohne festen Wohnsitz, die spurlos verschwinden. Gen, eine Inspektorin beim NYPD, die mit den Ermittlungen zu diesem Fall betraut wird. Franklin, der bereits erwähnte Banker mit dem besonderen Interesse an Immobilienpreisen in den überfluteten Gebieten. Stefan und Roberto, zwei Jungs ohne Familie, die einen Schatz in der Bronx heben wollen. Amelia, die Videobloggerin, mit ihren Reportagen aus einem Zeppelin die Menschen für Umweltthemen sensibilisieren möchte. Charlotte, Sozialarbeiterin mit Schwerpunkt Einwanderer und im Verwaltungsrat des Met Life Tower vertreten. Vlad, Hausmeister, der sich im Tower um die anfallenden Arbeiten kümmert. Und schließlich der „Bürger“ mit seinen Kommentaren zur Historie von New York sowie der Gegenwart. Es ist eine kritische und äußerst spannende Zukunftsvision, die Robinson in „New York 2140“ entwirft, denn die verschiedenen Sichtweisen der Protagonisten sorgen für eine immense Themenvielfalt, aus der sich im Laufe der Lektüre immer stärker die Zusammenhänge bzw. Einflüsse zwischen Wirtschaftslage und Klimaveränderung herauskristallisieren. Lesen!

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Auf der ganzen Welt hat sich der Meeresspiegel gehoben, so dass vieles unter Wasser steht. So auch in New York, das sich zu einem amerikanischen Venedig entwickelt hat, in dem Hochhäuser wie autarke kleine Städte wirken. In einem dieser Hochhäuser betätigt sich Vlade als Hausmeister. Zusammen mit anderen Bewohnern, die in verschiedenen Berufen tätig sind, versucht er, diese kleine Welt instand zu halten. Doch dann wird plötzlich ein verlockendes Kaufangebot auf das Gebäude abgegeben, zugleich verschwinden zwei Bewohner des Komplexes. Vlade und seine Freunde versuchen, Licht hinter die Sache zu bringen und entdecken ein abgekartetes Spiel, hinter dem reine Profitgier zu stecken scheint. . Kim Stanley Robinson hat eine Ausgangssituation entworfen, die vollkommen plausibel und nachvollziehbar wirkt. Sein Roman über das zukünftige New York im Jahre 2140 ist eine gekonnte Mischung aus Science Fiction, Dystopie und Polit-Thriller, der mich bereits nach wenigen Seiten in seinen Bann gezogen und nicht mehr losgelassen hat. Es dauert sicherlich eine Weile, bis man mit den zahlreichen Protagonisten „warm“ wird, doch das Durchhalten lohnt sich. Auch wenn Robinson den Charakteren nicht wirklich viel Tiefe verliehen hat, folgt man ihrem Lebensweg neugierig und möchte wissen, wie es ihnen im weiteren Verlauf der Geschichte ergeht. Besonders gut gefallen haben mir die gesellschaftskritischen und politischen Aspekte, die der Autor in seinen Plot mit eingebaut hat. Diese Entwicklungen waren absolut authentisch und ich dachte mir des Öfteren, dass sich viele der kritisierten Dinge bereits in unserer heutigen Zeit so zutragen. Genau aus diesem Grund empfinde ich Robinsons Zukunftsvision absolut lesenswert. Der Autor erhebt niemals den Zeigefinger wie ein strenger Lehrer, sondern regt uns mit seinen Ideen schlichtweg zum Nachdenken an, damit uns genau solch eine Zukunft nicht erwartet. Doch es ist nicht nur die politische Seite, die diesen Roman sehr interessant macht, sondern auch die abenteuerliche Geschichten der Protagonisten, die sich munter zwischen den Genres des Liebes-, SF oder Weltuntergangsromans bewegen, aber auch klassische Elemente des Abenteuerromans beinhalten. Obwohl viel geredet wird (und eben auch politisches, das ich eigentlich überhaupt nicht mag) fliegen die achthundert Seiten nur so dahin. Nur selten empfand ich die Geschichte langweilig, meistens konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen, so hat es mich gefesselt. „New York 2140“ ist kein typischer Science Fiction-Roman, sondern bewegt sich, so wie die meisten anderen Romane von Kim Stanley Robinson, eher auf einem sehr realitätsnahen Niveau und zeigt zwar ein Zukunftsbild unserer Welt, das allerdings nicht besonders weit von unserer Jetztzeit entfernt ist. Mit einer erschreckenden Detailgenauigkeit und einer überaus schockierenden Konsequenz schildert Robinson die Auswirkungen des Klimawandels und der daraus resultierenden Lebenssituation, die sich der Mensch selbst bereitet hat. Es ist faszinierend, wie der Autor die diversen Bereiche einer solchen Naturkatastrophe ausleuchtet und sie anhand von Einzelschicksalen dennoch zu einer allgemein anwendbaren „Sache“ macht. Ich fühlte mich in dieser „Wasserwelt“ sehr heimisch, obwohl diese natürlich mit einer Unmenge an Problemen verbunden war. Dennoch schildert Robinson das Leben seiner Protagonisten auf eine Art und Weise, die den Leser unmittelbar daran teilhaben lässt. Man wünscht sich fast, man könnte einen Blick auf dieses New York in einer nicht allzu fernen Zukunft werfen, mit all seinen Brücken und Wasserwegen. Die Lebensgeschichten seiner Protagonisten verbinden sich am Ende zwar zu einem Gesamtbild, bringen aber nicht einen Aha-Effekt, wie sich manch ein Leser wohl wünschen würde. „New York 2140“ ist aus Actionperspektive absolut unspektakulär, aus erzählerischer Sicht jedoch fast schon visionär in seiner Detailgenauigkeit und Klarheit. Die Finanzwelt ist auch hier, wie schon in der Gegenwart, vollkommen abgedreht und machthungrig. Robinson zeigt dem aufmerksamen Leser auf, wie sich solch ein Verhalten auf die Zukunft der Menschheit auswirken kann. Und das tut er sehr nachhaltig und intensiv. Ich habe dieses Buch sehr genossen. . Fazit: Abenteuer, Science Fiction, Gesellschaftskritik und Liebesroman in einem. Wer sich darauf einlassen kann, erhält ein absolut detailliertes Zukunftsbild unserer Erde. © 2018 Wolfgang Brunner für Buchwelten

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Okay, let's get straight to the point - Ich liebe, liebe, liebe dieses Buch. Es wird zwar nicht eines meiner absoluten All-Time-Favoriten, aber es war dennoch unglaublich Klasse! Die Mars-Trilogie habe ich von KSR leider noch nicht gelesen, deswegen kann ich zu ihrem früheren Sci-Fi-Werk keinen Vergleich ziehen. (Ich werde mir die Bücher aber definitiv zulegen!) Okay, dann fangen wir mal an! Was hat mit gefallen? 1. Die verschiedenen Erzählperspektiven/-sichtweisen/you name it. 2. Es ist ziemlich... optimistisch erzählt? Ich weiß nicht, wie genau ich das formulieren soll. Jedenfalls wird einem die Ansicht vermittelt, dass die Menschheit als solche - als Spezies - durchaus in der Lage ist, ihre schlechten Gewohnheiten abzulegen und... ja... erwachsen zu werden im universellen Sinne? Call it utopia, wobei das Buch an sich in keinster Weise utopisch ausgelegt ist. Es ist ein wirklich interessanter Widerspruch, der das Buch so faszinierend gemacht hat. 3. Das Core-Element der Menschheit wird quasi zum Mittelpunkt der Geschichte gemacht. So viele Dinge passieren in New York (Buch natürlich), aber dennoch bleibt der Mensch im Inneren ein Mensch. Also auch wenn die Umgebung sich verändern mag, behält man doch noch die Dinge, die "Menschlichkeit" ausmachen. Also, die guten Dinge, nicht die schlechten. Bspw. Freundschaft, Liebe etc. Ich hoffe, ihr wisst, worauf ich hinaus will. 4. Der Schreibstil war wirklich sehr erfrischend und erinnerte mich teilweise an "Die steinernen Götter", ein Buch, bei dem ich den Schreibstil auch hart gefeiert hatte. Definitiv die 5 Sterne wert!

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Der Meeresspiegel hat sich weltweit gehoben. Fast alles steht unter Wasser. Gerade in den Städten haben sich autarke Komplexe gebildet. Hochhäuser die in sich abgeschlossene kleine Städte bilden. In solch einem Komplex arbeitet Vlade als Hausmeister. Bei einem Rundgang entdeckt Vlade, dass die Versiegelung gegen das ständige Wasser beschädigt ist. Und das wurde auch noch durch Absicht herbeigeführt. Hat es etwa damit zu tun, dass ein horrendes Kaufangebot auf das Gebäude abgegeben wurde? Doch zu welchem Zweck sollte dann Wasser in den Komplex laufen? Doch wer blickt schon wirklich hinter die Geldgier der einzelnen Menschen und was sie tun um an noch mehr Geld zu kommen. „New York 2140“ ist ein Science Fiction Roman aus der Feder des Autors Kim Stanley Robinson. Das Cover hat mich gleich in den Bann gezogen. Die Stadt im Wasser hat für mich eine erschreckende Anziehungskraft. Trotzdem finde ich das Bild wunderschön. Die Story selbst ist sehr interessant gestaltet. Der Autor hat eine große Fantasie, was die Fortbewegungsmittel und Lebensarten für dieses Buch betrifft. Es war immer wieder spannend zu lesen, was sich der Autor noch hat einfallen lassen. Auch die verschiedenen Handlungsstränge fand ich sehr gut gewoben und alle ergaben am Ende dann auch ein passendes Ende. Bei einem Buch mit 810 Seiten brauchte ich schon meine Zeit, um es durchzulesen. Selbst bei einem so guten Buch, kann ich nur eine bestimmte Zeit am Tag lesen. So hatte ich dann recht lange an dem Buch und fand es trotzdem klasse. Es war auch für mich wieder einmal eine etwas neue Story, der ich mit Spannung gefolgt bin. Im Grunde ist es zwar die typische menschliche Geschichte aus Geld- und Machtgier. Trotzdem kann ich das Buch wirklich weiter empfehlen. Mir hat es richtig gut gefallen.

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Hier lernen wir eine Stadt kennen die wir uns so vielleicht nicht vorstellen können. Ein New York wie es vielleicht 2140 aussehen könnte. Es ist für uns vorzustellen wie in Venedig, nur eben moderner. 15 Meter ist der Wasserspiegel gestiegen und so ist alles anders als vorher. Die Bewohner der Stadt haben sich natürlich drauf eingestellt und man erfährt hier auch wie und was passiert ist um dem Wasser stand zu halten. Die Charaktere die wir im Buch kennenlernen sind unterschiedlich aber trotzdem faszinierend. Es gibt Charaktere die nicht unterschiedlicher sein könnten in diesem Buch. Wirklich toll das man hier so viele unterschiedliche unterbringen konnte und es wirkt nicht zu überzogen im Buch. Es gibt leider ein Punkt der mir schwergefallen ist. Der Schriebstil vom Autor sagt mir nicht zu. Er ist sehr trocken und nicht richtig flüssig zu Lesen. So viel mir das Buch sehr schwer. Ich musste Pausen machen, auch wegen der vielen Informationen die im Buch auf einen reinbrechen. Diese braucht man aber bei der Geschichte auch. Trotzdem war es leider nicht so einfach zu Lesen. Doch trotzdem ist die Geschichte wirklich klasse.

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