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New York 2140 Roman

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Paperback, Broschur ISBN: 978-3-453-31900-4

Erschienen:  14.05.2018
Dieser Titel ist lieferbar.

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New York, einhundert Jahre später. Der Meeresspiegel ist angestiegen, und die Straßen des Big Apple haben sich in Kanäle verwandelt und aus den einstigen Wolkenkratzern sind hoch aufragende Inseln geworden. Aber noch hat New York sich nicht aufgegeben. In einem Haus treffen so unterschiedliche wie ergreifende Schicksale aufeinander – Schicksale, die von der Zukunft nach dem Ökokollaps erzählen. Da ist zum Beispiel ein nimmermüder Detektiv, und da ist das Internet-Sternchen. Auf dem Dach leben die Coder. Ihr Verschwinden setzt schließlich eine Kette von Ereignissen in Gang, die das Leben aller New Yorker für immer beeinflussen werden.

Kim Stanley Robinson (Autor)

Kim Stanley Robinson wurde 1952 in Illinois geboren, studierte Literatur an der University of California in San Diego und promovierte über die Romane von Philip K. Dick. Mitte der Siebzigerjahre veröffentlichte er seine ersten Science-Fiction-Kurzgeschichten, 1984 seinen ersten Roman. 1992 erschien mit Roter Mars der Auftakt der Mars-Trilogie, die ihn weltberühmt machte und für die er mit dem Hugo, dem Nebula und dem Locus Award ausgezeichnet wurde. Kim Stanley Robinson lebt mit seiner Familie in Kalifornien.

kimstanleyrobinson.info

DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Amerikanischen von Jakob Schmidt
Originaltitel: New York 2140
Originalverlag: Orbit

Paperback, Broschur, 816 Seiten, 13,5 x 20,6 cm

ISBN: 978-3-453-31900-4

€ 16,99 [D] | € 17,50 [A] | CHF 23,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne

Erschienen:  14.05.2018

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New York 2140

Von: angeltearz liest Datum: 23.08.2018

www.angeltearz-liest.de

Zwischendurch lese ich sehr gerne einen Roman, der mich aus meiner Wohlfühlzone herausholt. Das Thema in “New York 2140” hat mich direkt begeistert. Ich mag Katastrophen-Geschichten unheimlich gerne. Wenn sie dann auch noch nah an der Realität sind bzw. sogar passieren könnten, mag ich es noch lieber. Dieses Buch schiebt sich somit in die Utopie. Der Nordpol ist geschmolzen und New York steht unter Wasser. Die meisten Bewohner sind noch dort und beschützen ihr Hab und Gut. Im “Met” leben noch viele Menschen, die wir hier verfolgen dürfen.
Ich finde die Geschichte großartig. Es ist schön zu lesen, wie die Menschen füreinander da sind. Und auch wie sie leben, wie sie sich Lebensmittel beschaffen und selber anbauen. Wie die Wirtschaft funktioniert. Und natürlich auch die Finanzlage, was ein recht großes Thema ist. Das finde ich persönlich etwas langweilig, aber es war zu erwarten, dass mir nicht alles gut gefällt in diesem Buch.

816 Seiten umfasst das Buch und es ist in Episoden erzählt. Wir begleiten die verschiedenen Charaktere, wie sie teilweise ihr eigenes Leben führen, aber auch zusammen in der Wohngemeinschaft oder auch nur mit den anderen Charakteren agieren. Ich mag Episoden sehr gerne lesen. Es ist so schön, wenn man einen Charakter besonders gerne mag und ihn begleiten darf oder er dann irgendwo anders wieder auftaucht. Die einzelnen Episoden wurden dann noch mal in Kapitel unterteilt. Das klingt jetzt vielleicht viel, aber die Kapitel waren eher zweitrangig oder eher gar nicht nötig. Durch die Sprünge zwischen den Charakteren war es ganz angenehm zu lesen.

Der Schreibstil des Autors ist leider recht schwer. Ich habe lange gebraucht bis ich drin war und dem Buch folgen konnte. Ich hatte auch leider immer wieder Probleme rein zu kommen, wenn ich das Buch zur Seite gelegt habe.

Die Charaktere fand ich alle richtig gut gemacht. Ich hätte hier aber gerne etwas mehr Tiefe erwartet. Die Charaktere waren alle durchweg oberflächlich. Einer hat über die Zeit vor den Wellen erzählt, die New York getroffen haben. Aber direkt über ihn selber hat man auch wieder wenig erfahren. Aber dafür kommt dann doch noch eine ganz süße Liebesgeschichte vor. Mit der hätte ich am Wenigsten gerechnet. Ich muss sie einfach erwähnen, weil sie einfach süß ist.
Ich glaube, hier geht es eher um New York selbst als über die Charaktere, die dort leben. Es geht um die Stadt, wie sie sich gewandelt hat und weiterhin existiert. Die Charaktere sind einfach da, um die Stadt lebendig zu machen. Es ist schwierig zu erklären.
Der beste Charakter war allerdings “Der Bürger”, dessen Namen wir nie erfahren werden. Er hat Hintergrundwissen geliefert und das in einem Humor, der vollkommen meiner ist. Die beiden Zitate stammen von ihm. Am Liebsten hätte ich nur von ihm gelesen.

Neben New York war eben auch unser Planet ein ganz großes Thema in diesem Buch und das zu recht. Das Buch ist, als würde ein ganz großer Zeigefinger auf uns zeigen und uns wachrütteln wollen. Was passiert, wenn wir nicht endlich anfangen unseren Planeten zu beschützen.

Von mir gibt es eine dicke Lesempfehlung.

Das Cover: Mich hat das Cover sofort angesprochen. Ich mag Katastrophen-Geschichten sehr gerne und das Cover verspricht es ja regelrecht.

Fazit: Der Schreibstil des Autors ist sehr schwer, was das Lesen nicht sehr einfach gemacht hat. Aber sonst ist einfach alles genial. Die Geschichte, der Hintergrund und auch die Charaktere.

Wenn lesen harte Arbeit ist

Von: Powerschnute Datum: 26.07.2018

www.powerschnute.de

Es gibt immer wieder mal Bücher, wo man einfach nicht weiß, wie man sie rezensieren oder bewerten soll. New York 2140 gehört für mich dazu und ich habe die Rezension jetzt auch schon einige Wochen vor mir hergeschoben. Dass Kim Stanley Robinsons Bücher und ich eine Art Hassliebe miteinander haben, hatte ich ja schon in meiner Rezension von Die eisigen Säulen des Pluto geschrieben. Dabei sind seine Werke nicht schlecht. Wirklich nicht. Robinson gehört eindeutig zu den Meistern des Scifi-Genres. Allerdings sind seine Bücher für mich oftmals echt harte Arbeit. Dabei kann ich ganz klar sagen, dass es nicht an den Übersetzungen liegt. Ob ich seine Bücher in Englisch oder Deutsch lese macht für mich hier echt keinen Unterschied.

In New York 2140 erschafft Robinson eine faszinierende utopische Welt. Die Meerespiegel sind um einige Meter gestiegen und die Metropole hat sich eine Art gigantisches Venedig verwandelt. Die Menschen leben genossenschaftlich organisiert in den aus dem Wasser ragenden Wolkenkratzern, die mit Brücken und Wasserstraßen miteinander verbunden sind. Das Buch folgt hier den Menschen des Met Life Towers, die unterschiedlicher nicht sein können. Da fingen für mich aber die Probleme an. Die Figuren des Buches und ich wurden einfach nicht warm miteinander. Mir waren die alle so richtig herzlich egal. Ganz besonders Franklin ging mir einfach nur auf den Wecker und verursachte bei mir so manches genervtes Augenrollen.

Die geschaffene Welt selbst hat mir dafür besonders gefallen, wobei Robinson New York hier so detailliert beschreibt, als würde man mit Streetview auf Google Maps durch die Karte laufen. Aber auch hier kam Robinson sehr oft mit seinen berühmten Infodumps daher, die es mir so manches mal echt schwer machten, voranzukommen. Und da liegt eigentlich auch die Krux des Ganzen: das Buch ist wirklich, wirklich nicht schlecht, die erschaffene Welt, die Idee davon, wie Menschen sein könnten, wie die Welt sein könnte, die Abrechnung mit dem Kapitalismus….einfach toll. Aber Mann, Mann, Mann, das Buch war einfach nur harte Arbeit.

Ihr merkt schon, die Rezension wird nicht lang. Ich weiß einfach nicht, wie ich sie schreiben kann, ohne jetzt schon wieder genervt zu sein von diesem Buch. Ein ganz klassisches ‚Ich wollte es einfach wirklich toll finden, aber…‘-Szenario. Ich, die ja eigentlich dicke Wälzer mit viel Worldbuilding liebt. Ich, die mit Begeisterung jeden tausendseitigen Peter F. Hamilton-Roman in kürzester Zeit verschlingt….aber mir persönlich fehlt bei Kim Stanley Robinson einfach die Natürlichkeit des Erzählens, die Hamilton in meinen Augen für seine Werke perfektioniert hat.

Fazit
Es fällt mir schwer, hier eine klare Leseempfehlung oder ein klares Finger-weg auszusprechen, weil das Problem ja meines ist und andere Scifi-Fans bei Robinsons Werken einen wesentlich leichteren Zugang finden, als ich. Ergo, das Buch empfiehlt sich für alle, die weder mit Robinsons Mars-Trilogie noch mit Aurora große Probleme hatten. Wer sich da allerdings schon durchkämpfen musste wie ich, der könnte mit New York 2140 ebenfalls Probleme bekommen und sollte sich gut überlegen, ob er die 800 Seiten in Angriff nimmt. Meine Bewertung liegt deswegen genau in der Mitte, eben weil es für mich weder gut noch schlecht war.

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