Leserstimmen zu
Löwenzahnkind

Lina Bengtsdotter

Die Charlie-Lager-Serie (1)

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Gelungenes Romamdebüt

Von: ALKO

18.06.2019

Der erste Roman einer hoffentlich weiterhin so guten Reihe mit einer eigenwilligen schwedischen Komissarin. Die Geschichte wird aus verschiedenenPerspektiven erzählt, was die Charaktere des Buches lebendig werden lässt. Der angenehme Schreibstil und die kurzen Kapitel machen das Buch zu einem echten Genuss. Bis zum Schluss scheint das Verschwinden der 17-jährigen Annabelle undurchsichtig und wird plotzlich auf unerwartete Weise aufgelöst. Absolut lesenswert!

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Löwenzahnkind, ein klischeehaft anmutender schwedischer Thriller. Ein hoffnungsvolles Talent, welches aus der Großstadt Stockholm in seine Vergangenheit katapultiert wird, indem es aufgrund eines Falles in seinen Heimatort geschickt wird. Auch wenn das Buch anfangs den typischen schwedischen Büchern ähnelte, hebt sie sich deutlich ab. Der Plot: Eine ambitionierte Kommissarin wird mit den Geistern der Vergangenheit konfrontiert, in dem sie in Ihrem Heimatort einen Fall übernimmt. Ein junges Mädchen ist verschwunden und die Ermittlungen laufen auf Hochtouren, um sie entgegen aller Bedenken lebend zu finden. Der Anfang des Buches liest sich etwas schwer und die persönlichen Probleme der einzelnen Personen beeinflussen stets Ihre Handlungen. Doch gerade dies und der wunderbar flüssig zu lesende Schreibstil der Autorin machen es mit der Zeit einfach, der Geschichte zu folgen. Dieses Buch zeigt einem, dass niemand perfekt ist und jeder auf die eine oder andere Art mit seinen Problemen fertig werden muss, da niemand perfekt ist. Die Geschichte ist kurzweilig und doch düster und spannend. Trotzdem würde ich es nicht dem anspruchsvollen Leser empfehlen, da die Probleme der Protagonisten und ihr Umgang damit doch nur geschildert werden. Das Buch hat letztendlich ein sehr eindrucksvolles Ende, welches dem Leser zeigt, dass nicht so ist wie es scheint. Dieses Buch ist perfekt für den Urlaub oder schöne Abende, an denen man einfach nur schmökern möchte.

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Löwenzahnkind von Lina Bengtsdotter ist ein spannender, unterhaltsamer, gefühlsstarker schwedischer Thriller, den ich sehr gerne gelesen habe. Toll hierbei fand ich, dass der Thriller in kurze Kapitel eingeteilt ist und sich sehr gut durch verständliche Sprache liest.

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Sehr gut gemacht

Von: OliIdk

16.06.2019

Dieser Thriller ist wirklich sehr gut geschrieben. Die handelnden Personen gut wieder gegeben. Die Geschichte an sich ist sehr flüssig und gut geschrieben. Was mir besonders gefallen hat waren die kurzen Kapitel, irgendwie bekam die Geschichte noch mehr Schwung und hat einen sehr schnell gefesselt! Einfach Klasse und sehr zum empfehlen!

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Nachdem die 17-jährige Annabelle vermisst wird, werden Charlie Langer und ihr Kollege eingeschaltet, um den Fall aufzuklären. Ihr Weg führt sie nach Gullspang, doch Charlie verbindet keine guten Erinnerungen mit diesem Ort, denn sie ist dort aufgewachsen, allerdings weiß dies kaum jemand. Die skandinavischen Krimis und Thriller zeichnen sich ja in der Regel durch ihre Düsternis und depressiven Ermittler, mit extremen Problemen aus. Mir ist das manchmal zu viel Dunkelheit, aber ich war gespannt auf "Löwenzahnkind". Und was soll ich sagen, "Löwenzahnkind" ist auch so, allerdings ist das Buch auch eher ein Drama als ein Thriller. Annabelle ist zwar der Aufhänger für diesen Fall, aber eigentlich stehr die Ermittlerin Charlie Langer im Mittelpunkt. Das "Löwenzahnkind" wohl der Auftakt einer Reihe ist, ist es für mich in Ordnung. Ich würde mir wünschen, dass sich der Fokus in den nächsten Bänden aber mehr auf den Fall an sich konzentriert. Die Spannung ist in meinen Augen eher mäßig und ich würde das Buch eher als schwedisches Familiendrama sehen. Der Schreibstil ist gut zu lesen, neigt an manchen Stellen aber leicht zur Langatmigkeit. Im Großen und Ganzen hat mir der Auftakt gut gefallen und so gibt es 4 Sterne.

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Schon der erste Satz macht " boooom"

Von: Annah

13.06.2019

Ich freue mich schon wenn der 2. Teil des Buches raus kommt. Spannung pur und bis zum Schluss weiss man nicht was passiert ist. Es tun sich Abgründe auf die absolut nicht vorhersehbar sind. Klasse.

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Löwenzahnkind

Von: Lana Ange

13.06.2019

Bei Löwenzahnkind handelt es sich um einen Krimi/ Thriller der in Schweden spielt. Hauptsächlich wird aus der Sicht von der Ermittlerin Charlie geschrieben, es wird aber auch gewechselt. Diese Sichtwechsel sind gut, um manches besser zu verstehen aber auch verwirrend, da sie oft nur noch mehr Fragen aufwerfen. Die Protagonisten finde ich oft einfach nur nervig und ich kann mir nicht vorstellen, dass Schweden so sind. Keiner kam mir in dem Buch " normal" vor. Untreue, Eheprobleme, viel zu viel Alkohol, Drogen und merkwürdige Freundschaften sind anscheinend nichts besonderes. Die Protagonisten zogen einen einfach nicht ins Buch und fesselten einen damit auch nicht. Besonders Rosa nervte mich seit ihrem ersten Auftritt und es wurde nicht besser. Die Handlung plätschert vor sich hin. Spannung baut sich nicht einmal so richtig auf, wobei das Buch ab ungefähr der Hälfte besser wird. Haltet bis dahin durch. Oft hatte ich das Gefühl, dass sich nichts tut und man das Gleiche ein paar Seiten vorher schon einmal gelesen hatte. Dazu fand ich das Ende auch nicht gut und vorhersehbar. Der Schreibstil der Autorin gefällt mir sehr gut. Er ist flüssig und gut zu lesen. Wäre es spannender gewesen, hätte man das Buch schnell durchlesen können. Die Beschreibungen der Orte fließen sehr schön und bildlich immer wieder mit im Text ein, ohne das man es richtig bemerkt. Zusammenfassend kann ich sagen, dass es ein Buch für zwischendurch ist, von den man nicht zu viel erwarten darf, dass man aber schön am Strand/Garten/Balkon oder wo man möchte lesen kann.

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In Gullspång, einer Kleinstadt in Westschweden, verschwindet in einer heißen Sommernacht die siebzehnjährige Annabelle. Zur Unterstützung der lokalen Polizei wird Stockholms beste Ermittlerin Charlie Lager zusammen mit ihrem Kollegen dorthin beordert. Doch die hat nicht nur ein Alkohol- und Medikamentenproblem, sondern auch eine dunkle Vergangenheit in Gullspång… „Löwenzahnkind“ – der erste Roman der schwedischen Autorin Lina Bengtsdotter – soll der Auftakt zu einer ganzen Charlie Lager-Serie sein. Zwar wird das Werk als Thriller angepriesen, von Aufbau und Stil her würde ich das ganze aber eher als klassischen Kriminalroman einordnen. Der Einstieg in die Reihe ist der Autorin meiner Meinung nach ganz gut gelungen, auch wenn ich ihn nicht unbedingt als Highlight unter den Schweden-Krimis bezeichnen würde. Die meiste Zeit wird mehr oder weniger ermittelt und befragt, über das verschwundene Mädchen erfährt man nur in Form von Rückblenden. Das ist manchmal etwas ermüdend, da es scheinbar keinerlei Fortschritt gibt. Interessanter ist da schon das Privatleben der Ermittlerin: neben den bereits angesprochenen privaten Problemen von Charlie ist deren Vergangenheit in Gullspång sowie noch weiter zurückliegende Ereignisse – die ebenfalls in Form von Rückblenden erzählt werden – von großer Bedeutung für das Verständnis von Charlies Seelenleben. Insofern kann man diesen ersten Band der Reihe auch mehr als Einführung der Hauptperson und weniger als eigenständigen Krimi sehen. Die Auflösung des eigentlichen „Hauptfalls“ in diesem Buch ist dann bezeichnenderweise auch eher unspektakulär, ja fast schon enttäuschend. Fazit: mit Charlie Lager gibt es zwar eine neue, interessante skandinavische Ermittlerin mit viel (Erzähl-)Potential, die bei ihrem ersten Fall aber nur bedingt überzeugt und noch deutlich Luft nach oben lässt.

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