Leserstimmen zu
Löwenzahnkind

Lina Bengtsdotter

Die Charlie-Lager-Serie (1)

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Genial....

Von: myjoyce

21.10.2019

Sehr spannend geschrieben, die Geschichte baut sich über 2 Zeitebenen auf, bei der die Polizei ihre Ermittlungen über eine Ermittlerin mit Ortskenntnis, da sie dort aufgewachsen ist.... zurück greifen kann. Die zweite Ebene befasst sich mit einem ebenfalls ungeklärten Mord . Am Ende des Buches werden alle Fälle geschlossen betrachtet und dieses auch schlüssig in sich. ich hoffe auf weitere Bücher, mit dieser Ermittlerin. Ich gebe diesem Buch eine Leseempfehlung und 4,5 🌟

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Es wird dunkler, die Blätter färben sich langsam und es regnet - absolutes Herbstwetter 🍂! Herbst ist für mich Thriller-Zeit! Ich liebe Thriller und ich liebe „Löwenzahnkind“ von Lina Bengsdotter! Alleine das Cover wirkt düster, verheißungsvoll und mystisch. Ort des Geschehens ist eine düstere, einkommensschwache Kleinstadt namens Gullspång, wo das Leben so ganz anders verläuft als in Stockholm. Besonders besticht der Thriller durch die gut beschriebenen und detailreichen Charaktere. Nicht nur die Ermittlerin Charlie wird eindrucksvoll dargestellt, sondern vom Pfarrer bis hin zum eingebildeten und wohlhabenden Schüler, werden alle Personen deutlich beschrieben. Landschaft, Häuser und die Mentalität der Stadt kann man sich wirklich gut vorstellen. Gerade deswegen und den spannenden Handlungen konnte ich „Löwenzahnkind“ kaum aus den Händen legen. Für mich ein wirklich spannender Thriller mit viel Liebe zum Detail, der einen mit rätseln lässt! Definitiv werde ich auch den zweiten Thriller der Autorin lesen, der im nächsten Jahr erscheinen wird.

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Gullspäng, eine Kleinstadt in Westschweden. Als in einer heißen Sommernacht die siebzehnjährige Annabelle spurlos verschwindet, ist schnell klar, dass Verstärkung angefordert werden muss. Mit Charlie Lager schickt die Stockholmer Polizei ihre fähigste Ermittlerin – doch was die Kollegen nicht wissen dürfen: Die brillante Kommissarin ist selbst in dieser Kleinstadt aufgewachsen. Je tiefer Charlie nach der Wahrheit hinter Annabelles Verschwinden gräbt, desto mehr droht das Netz aus Lügen zu reißen, das sie um ihre eigene, dunkle Vergangenheit gesponnen hat. Doch die Zeit drängt – sie muss Annabelle finden, bevor es für sie beide zu spät ist… Als ich mit dem Buch durch war habe ich zunächst nochmal gucken müssen, was das sein sollte. Laut Cover ein Thriller. Da muss ich sagen, so ist mir das Buch nicht vorgekommen. Mehr war es ein Drama mit etwas Spannung. Es geht doch sehr viel um Charlies Kindheit in dem Ort. Dazu ist das Buch in drei verschiedenen Zeitebenen geschrieben. Die aktuellen Ermittlungen, dann kann man Annabelle an ihrem letzten Tag folgen und es gibt noch einen Rückblick in die Vergangenheit, der sich aber erst ganz zum Schluss erschließt. Das Buch ist der Auftakt einer Reihe mit dieser Ermittlerin. Charlie hat mir als Person richtig gut gefallen. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass es bei weiteren Bänden, die nicht so mit Charlies Vergangenheit zu tun haben, richtig spannend wird.

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Der Klappentext des Buches hat mich sehr angesprochen und mir war klar: Dieses Buch musste du lesen. Leider hatte ich am Anfang starke Probleme in das Buch reinzukommen, was unter anderem auch am gewöhnungsbedürftigen Schreibstil der Autorin gelegen hat. Ich konnte auch keine Bindung zu den Charakteren des Buches aufbauen, diese blieben doch recht blass. Tatsächlich würde ich das Buch auch eher als Roman bezeichnen und nicht als Thriller. Das Geschichte an sich war spannend, allerdings habe ich mit dem Ende nichts anfangen können. Die Lösung des Falles wurde so unspektakulär abgehandelt, weil die Geschichte und die Probleme von Charlie Lager einfach permanent im Vordergrund standen und das finde ich doch sehr schade. Wir bekommen die Geschichte in drei Handlungssträngen erzählt. Da hätten wir einmal die "Aufklärung" des Falles aus Charlies Sicht, die Ereignisse vor dem Verschwinden von Annabelle aus deren Sicht und einen dritten Erzählstrang, indem wir die Geschichte der Mädchen Rosa und Alice erfahren. Dieser Teil des Buches hat mich erst verwirrt, da nicht klar ist was dieser mit dem Fall zu tun hat, wird aber ab einem gewissen Punkt sehr vorhersehbar. Das Cover des Buches gefällt mir Sehr gut, vermittelt es doch eine ungemütliche Atmosphäre. Im Großen und Ganzen fand ich das Buch gut und es konnte mich unterhalten und ich gebe dem Buch solide 3 von 5 ✨

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Ich kann es kaum abwarten, Teil 2 zu lesen...

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Innerhalb 2 Tagen habe ich dieses Buch verschlungen. Unglaublich gut haben mir die Charaktere sowie die Erzählweise aus drei verschiedenen Zeiten gefallen. Die Kapitel hörten spannend auf. Außerdem fand untereinander ebenfalls ein Wechsel der Sicht statt. Mal von der Ermittlerin dann wieder von den Beteiligten. Ich bin gespannt auf die Reihe, denn das war ein gelungener Auftakt.

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'Löwenzahnkind' von Lina Bengtsdotter war der erste Schweden Krimi seit langem. Was mir an Krimis und Thriller die in Schweden spielen normalerweise nicht gut gefällt sind die Namen der Protagonisten und der Orte (schon klar, wenn es in Schweden spielt, kann es kein deutscher Ort sein 😉). Mir fällt es aber häufig schwer diese Namen zu unterscheiden. Lina Bengtsdotter hat mich deshalb sehr überrascht. Sie hat die Orte und Protagonisten so facettenreich beschrieben, dass man sie problemlos voneinander unterscheiden kann. Mein liebster Protagonist war Charlie Lager. Trotz ihrer dunklen Vergangenheit versucht sie das beste aus sich herauszuholen. Doch jeder Mensch hat seine Laster, so auch Charlie. Sie trinkt und flirtet gerne und macht dabei auch keinen halt vor verheirateten Kollegen. Charlie hat für mich etwas äußerst sympathisches und taffes an sich, was mir sehr gut gefallen hat. Die Geschichte spielt Gullspång, Charlies früheren Heimatort, was definitiv zu Konflikten führt. Das Buch hat mir wirklich sehr gut gefallen und es ist ein wirklich starker Debüt Roman.

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In Gullspång, einer verschlafenen Kleinstadt im Schweden, verschwindet die 17-jährige Annabelle. Schnell ist für die Gemeinde klar, dass das lebenslustige Mädchen nicht einfach so von zu Hause weggelaufen sein kann, sodass die Stockholmer Polizei ihre beste Ermittlerin an diesen Fall setzen. Doch Charlie Lager stammt selbst aus Gullspång und verbindet nicht die besten Erinnerungen mit ihrer Heimatstadt! „Löwenzahnkind“ ist der erste Roman aus der neuen Reihe von Lina Bingtsdotter rund um die Ermittlerin, jedoch würde ich die Geschichte eher als Kriminal- oder Spannungsroman einstufen. Für einen Thriller ist sie mir doch etwas zu ruhig … Lina Bingtsdotter zieht hier einige Klischees aus dem klassischen „Schwedenkrimi“ heran. Das beginnt schon bei ihrer Ermittlerin Charlie Lager: Auch wenn diese Gullspång bereits mit 14 Jahren verlassen hat, haben sie die Erinnerungen an ihre Kindheit geprägt. Sie wirkt nicht nur hart und verhärmt, auch der Alkohol und ihre Medikamentenabhängigkeit haben ihre Spuren hinterlassen und sie für mich zu einer eher unsympathischen Protagonistin gemacht. Und ich denke, das war auch ein sehr gekonnter Schachzug der Autorin. Was anfangs noch ziemlich stereotyp klingen mag wandelt sich im Laufe der Geschichte aber bald zu einem sehr clever durchdachten Spiel mit dem Leser. Wir werden nicht direkt über die Hintergründe aufgeklärt, die zu Charlies momentaner Lage geführt haben, wir erfahren dies Schritt für Schritt in fortwährenden Rückblenden. Das gesamte Gullspång und seine Bewohner waren ein einziges Rätsel. Seltsam, verschlossen und oftmals einfach nur sonderbar. Alle schienen etwas zu wissen, aber Niemand wollte mit der Sprache rausrücken. Was ist denn nun an dem Abend wirklich geschehen? Ich hatte da einige Dinge im Kopf, war mir aber nicht sicher. Leider wurde ich auch von der Auflösung stellenweise etwas enttäuscht. Da wäre wirklich noch Luft nach Oben gewesen. Selbst die Schreibweise spiegelt diesen Stil der Autorin wieder. Die Handlung wird zwar unaufgeregt, jedoch klar und direkt erzählt. Detailreich, aber nicht zu ausschweifend oder langwierig. Dennoch kommen die Bilder toll beim Leser an und ich war immer wieder neugierig, wie es denn weitergeht. Mir gefiel es sehr gut, wie sich im Laufe der Zeit die Spannung immer weiter mit der Handlung verdichtet und alle Stränge an Stimmung hinzu gewonnen haben. Auch wenn mich „Löwenzahnkind“ noch nicht vollkommen von sich überzeugen konnte, bin ich doch schon gespannt wie es mit Charlie Lager und ihren Kollegen weitergeht. Ein Erstlingswerk, das auf Mehr hoffen lässt …

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