Leserstimmen zu
Löwenzahnkind

Lina Bengtsdotter

Die Charlie-Lager-Serie (1)

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Der Fall einer vermissten 17-jährigen schlägt hohe Wellen und Ermittlerin Charlie soll den Fall aufklären. Doch sie kämpft mit noch ganz anderen Sachen. Ich liebe die Thriller aus dem Pinguin Verlag. Bisher hatte ich nur Volltreffer und daher habe ich mich wahnsinnig auf diesen neuen gefreut. Und jab, es war wieder absolut genial. Anfangs erfährt man einiges über die Hauptprotagonistin, die sich ihren Ruf hart erarbeiten musste. Als Frau musste sie oft Beleidigungen und Spott über sich ergehen lassen. Doch daran ist sie gewachsen und ihre Ermittlungsarbeit ist tadellos. Als eine Teenagerin vermisst gemeldet wird, kehrt sie in ihren Heimatort zurück, an den sie nur schlechte Erinnerungen aus ihrer Kindheit hat. Dies erschwert für sie die Arbeit, da sie keinerlei Aufmerksamkeit auf sich ziehen möchte. Die 17-jährige Annabelle verschwindet nach einer Party spurlos und eine rätselhafte Suche beginnt. Nach kurzer Zeit wird klar, es gibt einige, die ein Motiv hätten. Annabelle wird nachgesagt, sie flirtet gerne und hat einige Männergeschichten am Laufen. Auch ältere Männer wären unter ihren Liebhabern. Charlie versucht taktisch vorzugehen und gerät dabei selber ungewollt in die Ermittlungen… Mir war Charlie auf Anhieb sympathisch, was es für mich umso spannender gemacht hat, da man nach und nach immer mehr aus ihrer Vergangenheit erfährt. Auch ihre Probleme und Sorgen, mit denen sie zu kämpfen hat finde ich von der Autorin sehr gut ausgearbeitet. Da sie sich von ihren Kollegen abschottet, weiß keiner etwas von ihrer Vergangenheit und es wird für sie immer schwerer ihre Lügen und Geheimnisse zu wahren. Ich habe im Nachhinein gesehen, dass dies wohl der erste Band einer neuen Thriller Reihe ist, was ich super finde. Ich freue mich, dass es noch mehr Fälle mit Charlie geben wird! Der Schreibstil ist super. Detailreich, aber nicht zu ausschweifend oder langwierig. Man hat als Leser mitgerätselt und bei jedem neuen Verdächtigen dachte man sich: Ja, der muss es gewesen sein, anders macht es keinen Sinn. Ich wurde mehr als einmal auf die falsche Fährt gelockt und mit dem Ende hätte ich so absolut gar nicht gerechnet. FAZIT. Absolut gelungener Auftakt! Mein einziger Kritikpunkt, weswegen ich auch ein halbes Lesezeichen abziehe, ist das Ende. Versteht mich nicht falsch, das Ende an sich war schon gut und überraschend, aber irgendwie für mich nicht ganz befriedigend. Für mich ist das Buch definitiv eine Empfehlung für alle Thriller und Krimi Liebhaber. Ich persönlich finde, dass es kein brutaler Thriller ist und einige Krimielemente enthält. Bewertung: 4,5 von 5 Lesezeichen.

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Selbstzerstörung, Intelligenz, zu viel Sex, ein Alkoholproblem - das Ermittlerkonzept aus Schweden ist bekannt. Hier ist es aber ausnahmsweise mal die Frau und nicht ein Kerl, die mit der eigenen Dämonen kämpft. Charlie Lager ist Stockholms beste Ermittlerin, aber der aktuelle Fall überfordert sie. Er führt sie in die kleine Stadt Gullspång in Westschweden, in der die Zeit stehengeblieben scheint. Ihr Geheimnis ist, dass sie selbst bis zum 14. Lebensjahr in Gullspång aufgewachsen ist. Zum Fall: Annabelle, 17, ist nach einer ausufernden Party verschwunden. Charlie soll die scheinbar überbehütet aufwachsende Jugendliche zusammen mit einem Kollegen auffinden. Dabei kommt sie ihrer eigenen Familiengeschichte näher, als es ihre eigene psychische Gesundheit verkraftet. Das Buch wird als Thriller verkauft, was sich mir allerdings nicht erschließt. Der Begriff Thriller hält mich normalerweise vom Lesen ab, weil ich es nicht zu spannend mag, und ich habe nur näher hingeschaut, weil mich das Titelbild so angesprochen hat. Für mich ist das allerdings ein Krimi. Löwenzahnkind fand ich spannend, mir ist aber zu keiner Sekunde das Herz beim Lesen gefühlt stehen geblieben. Ich hätte das Buch alleine zu Hause im Dunkeln lesen können. Es sind keine Bilder in meinem Kopf entstanden, die schwer zu vertreiben gewesen wären. Wobei Spannung nicht von Blut abhängt, aber tatsächlich ist die Story unblutig. Die Spannung entsteht durch die Vernetzungen der Geschichten von früher und heute. Ich habe das Buch in neunzigseitigen Schüben in zwei Tagen verschlungen. Es ist der beste Krimi, den ich seit langem gelesen habe. Zum Titel: Ein Löwenzahnkind ist ein Kind, das es allen Widrigkeiten zum Trotz zu etwas gebracht hat (Seite 29). Was auch immer zu etwas gebracht hat heißen soll … und ob das nun auf Charlie zutrifft oder nicht, finde am besten selbst heraus. Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar vom Penguin Verlag aus der Random House Verlagsgruppe zur Verfügung gestellt. Es ist der beste Krimi, den ich seit langem gelesen habe. Am liebsten würde ich sofort Band 2 lesen. Leider ist Band 1 gerade erst erschienen und ich habe keine Ahnung, wie lange ich auf Band 2 zu warten habe.

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Gelungen

Von: Kathj

22.06.2019

Für mich zwar eher kein Thriller, sondern ein Familiendrama aber es hat mir dennoch sehr gut gefallen. Die Autorin beschreibt Orte und Personen auf ihre ganz eigene Art und Weise. Das Buch hat sich sehr gut lesen lassen.

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Löwenzahnkind von Lina Bengtsdotter ist ein spannender, unterhaltsamer, gefühlsstarker schwedischer Thriller, den ich sehr gerne gelesen habe. Toll hierbei fand ich, dass der Thriller in kurze Kapitel eingeteilt ist und sich sehr gut durch verständliche Sprache liest.

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Sehr gut gemacht

Von: OliIdk

16.06.2019

Dieser Thriller ist wirklich sehr gut geschrieben. Die handelnden Personen gut wieder gegeben. Die Geschichte an sich ist sehr flüssig und gut geschrieben. Was mir besonders gefallen hat waren die kurzen Kapitel, irgendwie bekam die Geschichte noch mehr Schwung und hat einen sehr schnell gefesselt! Einfach Klasse und sehr zum empfehlen!

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Kurze Zusammenfassung: In Gullspång verschwindet in einer Sommernacht die siebzehnjährige Annabelle. Keine Spurt führt zu Annabelle und die örtliche Polizei kommt nicht weiter. Also fordern sie Verstärkung an. Die Stockholmer Polizei schickt Charlie Lager nach Gullspång. Charlie ist Stockholms beste Ermittlerin, verbirgt aber, dass sie selbst in Gullspång gelebt hat. Doch Charlie Lagers Ermittlungen gefährden ihr Geheimnis und der Fall scheint sich nach und nach mit Charlies eigener dunkler Vergangenheit zu verweben ... Viele Menschen scheinen etwas zu wissen, doch alle schweigen und Charlie begreift, dass sie hier auch ihr eigenes Leben, ihre eigene Geschichte klären muss, bevor sie wirklich weiter kommt. Fazit: Auch in diesem Schwedenkrimi dreht es sich um Vergehen, die die Zeit überdauern, die Generationen von Menschen betreffen, Familien schon seit Jahren quälen. Ich liebe das sehr! Die naheliegende Lösung, das kurzweilige Verbrechen ist nichts was die Skandinavier gerne als Stilmittel nutzen, nein, es sind Vergehen und Probleme die so lange schon gären, dass sie ganze Ortschaften und soziale Netze vollkommen verändern. Um die Zusammenhänge zum Gestern zu begreifen, wird viel in Rückblenden erzählt. Rückblenden, die Annabelles Leben beschreiben und Rückblenden in Charlies Vergangenheit. Nach und nach verbinden sich die Rückblenden mit der aktuellen Gegenwart und dem Leser wird klar, was hier passiert. Ich hatte das Buch mit im Urlaub und ich konnte mich kaum von meiner Sonnenliege fortbewegen, weil ich das Buch nicht aus der Hand legen wollte. Lina Bengtsdotter hat hier ein äußerst gelungenes Debüt abgeliefert, dass mir richtig Spaß gemacht hat. Ob Schreibstil, Plot oder die Figuren, ich fand alles passend und packend.

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Schon der erste Satz macht " boooom"

Von: Annah

13.06.2019

Ich freue mich schon wenn der 2. Teil des Buches raus kommt. Spannung pur und bis zum Schluss weiss man nicht was passiert ist. Es tun sich Abgründe auf die absolut nicht vorhersehbar sind. Klasse.

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Der erste Band "Löwenzahnkind" einer Reihe um die Ermittlerin Charlie Lager, beginnt von der ersten Seite an spannend. Charlie ist eine eigenwillige, brillante Ermittlerin, die gerne etwas zu viel trinkt und ein Beziehungsproblem zu haben scheint. Erzählt wird über verschiedene Personen und verschiedene Zeitebenen. Bei einem Handlungsstrang ist anfangs noch gar nicht klar, wie die Personen in Zusammenhang zu der Story stehen. Das wird allerdings am Ende der Geschichte aufgeklärt. Wir nehmen teil an der Ermittlungsarbeit von Charlie und ihrem Team, erfahren sehr viel über Charlies Vergangenheit und erleben in einem Handlungsstrang mit, was mit Annabelle passiert ist. Die Geschichte ist fesselnd und spannend geschrieben, mit sehr viel Atmosphäre. Die Charaktere sind sehr interessant und lebendig dargestellt. Ein richtig starkes Krimidebüt hat Lina Bengtsdotter da hingelegt. Ich freue mich schon auf weitere Fälle mit Charlie Lager.

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