Leserstimmen zu
Löwenzahnkind

Lina Bengtsdotter

Die Charlie-Lager-Serie (1)

(34)
(28)
(15)
(1)
(0)
€ 13,00 [D] inkl. MwSt. | € 13,40 [A] | CHF 18,90* (* empf. VK-Preis)

„Literaturwerkstatt- kreativ / Blog“ stellt vor: „Löwenzahnkind“ von Lina Bengtsdotter Charlie Lager ist eine der fähigsten Ermittlerinnen der Stockholmer Polizei. Als in Gullspång – einer Kleinstadt in Westschweden – die siebzehnjährige Annabelle spurlos verschwindet, wird Charlie mit ihrem Kollegen Anders Bratt, zur Verstärkung dorthin geschickt. Doch was keiner ihrer Kollegen in Stockholm weiß, Charlie ist hier in Gullspång aufgewachsen. „Je tiefer Charlie nach der Wahrheit hinter Annabelles Verschwinden gräbt, desto mehr droht das Netz aus Lügen zu reißen, das sie um ihre eigene, dunkle Vergangenheit gesponnen hat.“ Fazit: Lina Bengtsdotter ist selber in der schwedischen Kleinstadt Gullspång – wo auch ihr Debütroman spielt – aufgewachsen. Es ist der erste Teil einer angelegten Reihe, der in ihrer Heimat Schweden ein Riesenerfolg war und bereits in mehreren Ländern veröffentlicht wurde. Mit „Löwenzahnkind“ legt die Autorin einen sehr interessanten, fesselnden und auch spannenden Krimi vor. Das Buch als „Thriller“ anzukündigen finde ich jedoch ein wenig zu hoch gegriffen. Mit Charlie, die eigentlich Charline heißt, hat die Autorin eine sehr komplexe Persönlichkeit geschaffen. Aufgewachsen bei einer alkoholabhängigen und phasenweise psychisch kranken Mutter, hat Charlie selbst mit Alkoholproblemen zu kämpfen und nimmt zudem Medikamente gegen ihre Angststörungen. „Eine echte Erfolgsgeschichte, hatte es eine Mitarbeiterin des Jugendamtes in Gullspång formuliert, als sie sich einmal zufällig auf der Drottninggatan getroffen hatte. Ein Löwenzahnkind, das es allen Widrigkeiten zum Trotz zu etwas gebracht hat.“ Charlie ist wirklich eine absolut interessante Persönlichkeit, aber auch die anderen Charaktere haben ihren Reiz und sind sehr bemerkenswert dargestellt. Bengtsdotter hat einen sehr flüssigen, bildhaften und auch sehr spannenden Erzählstil. Der Autorin gelingt es mühelos den Spannungsbogen konstant bis zum Schuss aufrecht zu erhalten. Die Geschichte gewinnt alleine durch die verschiedenen Perspektivwechsel ungemein an Dynamik. Durch die verschiedenen Rückblenden erfährt man immer mehr von Charlies und Annabells Leben, sodass sich zum Schluss alles zu einer verständlichen Auflösung zusammen findet. Der zweite Teil „Hagebuttenblut“ erscheint bereits im Juli 2020 und ich bin sehr gespannt wie es weiter geht! Besten Dank an den „Penguin Verlag“ für das Rezensionsexemplar.

Lesen Sie weiter

Mir hat der Thriller gut gefallen. Die Handlung hat wenig Tempo und es passiert recht wenig aber Lina Bengtsdotter gelingt es mich mit gleichbleibender Spannung von der ersten bis zur letzten Seite zu fesseln. Ich habe es genossen, diesen eher ruhigeren Thriller zu lesen. Trotz, dass nicht wirklich viel passiert, konnte ich es nicht erwarten immer weiter zu lesen und mich in dem kleinen Ort Gullspang niederzulassen und der Hauptprotagonistin, Charlie Lager, zu folgen. Die Stimmung empfand ich vom Beginn bis zum Ende als Düster und Drückend aber auf eine leichte, angenehme Art. Die Autorin konnte in meiner Phantasie deutliche Bilder wachrufen, so dass die Handlung wie ein Film vor meinem Auge ablief. Die Protagonisten sind sehr bildlich und ausführlich beschrieben, so dass man jeden gut kennenlernt und ein exaktes Bild von der jeweiligen Person erhält. Ich wurde mit diesem Thriller sehr gut unterhalten. Fazit: Ein eher tempoarmer Thriller, der jedoch mit gleichbleibender Spannung und sehr bildhafter Beschreibung trotzdem für gute Unterhaltung sorgt.

Lesen Sie weiter

Gelungener Thriller

Von: Julia P.

13.01.2020

Wer auf spannende Unterhaltung steht, wird dieses Buch mögen! Von der Kreation authentischer Charaktere über einen mitreißen Plot mit aufschlussreichen Rückblenden bis hin zu unerwarteten Wendungen ist alles dabei. Ich konnte kaum aufhören zu lesen. Ein absolut empfehlenswertes Buch!

Lesen Sie weiter

[ Werbung - Rezensionsexemplar ] ⭐⭐⭐⭐|5 Charlie ist eine junge Polizistin, die in Stockholm die Karriereleiter schnell empor steigt. Doch dann verschwindet eine 17-jährige in Gullspång, dem Ort in dem Charlie aufgewachsen ist. Der Chef schickt ausgerechnet Charlie und ihren Kollegen Anders nach Gullspång. Dort trifft man auf die Dramen der unterschiedlichen Familien, viele haben keine Aussichten und sind auf dem absteigenden Zweig. Ich kam toll in die Geschichte rein, es war auf beiden Seiten sehr spannend! Die meiste Zeit erlebt man die Geschichte aus Sicht von Charlie, gelegentlich gibt's aber auch Sprünge in die Vergangenheit und zum Opfer. Allerdings hätte ich es vielleicht nicht unbedingt als Thriller, sondern als Drama oder Krimi eingeordnet. Das macht aber absolut nicht, von mir gibt's ein klare Leseempfehlung! 📚

Lesen Sie weiter

Genial....

Von: myjoyce

21.10.2019

Sehr spannend geschrieben, die Geschichte baut sich über 2 Zeitebenen auf, bei der die Polizei ihre Ermittlungen über eine Ermittlerin mit Ortskenntnis, da sie dort aufgewachsen ist.... zurück greifen kann. Die zweite Ebene befasst sich mit einem ebenfalls ungeklärten Mord . Am Ende des Buches werden alle Fälle geschlossen betrachtet und dieses auch schlüssig in sich. ich hoffe auf weitere Bücher, mit dieser Ermittlerin. Ich gebe diesem Buch eine Leseempfehlung und 4,5 🌟

Lesen Sie weiter

Es wird dunkler, die Blätter färben sich langsam und es regnet - absolutes Herbstwetter 🍂! Herbst ist für mich Thriller-Zeit! Ich liebe Thriller und ich liebe „Löwenzahnkind“ von Lina Bengsdotter! Alleine das Cover wirkt düster, verheißungsvoll und mystisch. Ort des Geschehens ist eine düstere, einkommensschwache Kleinstadt namens Gullspång, wo das Leben so ganz anders verläuft als in Stockholm. Besonders besticht der Thriller durch die gut beschriebenen und detailreichen Charaktere. Nicht nur die Ermittlerin Charlie wird eindrucksvoll dargestellt, sondern vom Pfarrer bis hin zum eingebildeten und wohlhabenden Schüler, werden alle Personen deutlich beschrieben. Landschaft, Häuser und die Mentalität der Stadt kann man sich wirklich gut vorstellen. Gerade deswegen und den spannenden Handlungen konnte ich „Löwenzahnkind“ kaum aus den Händen legen. Für mich ein wirklich spannender Thriller mit viel Liebe zum Detail, der einen mit rätseln lässt! Definitiv werde ich auch den zweiten Thriller der Autorin lesen, der im nächsten Jahr erscheinen wird.

Lesen Sie weiter

Gullspäng, eine Kleinstadt in Westschweden. Als in einer heißen Sommernacht die siebzehnjährige Annabelle spurlos verschwindet, ist schnell klar, dass Verstärkung angefordert werden muss. Mit Charlie Lager schickt die Stockholmer Polizei ihre fähigste Ermittlerin – doch was die Kollegen nicht wissen dürfen: Die brillante Kommissarin ist selbst in dieser Kleinstadt aufgewachsen. Je tiefer Charlie nach der Wahrheit hinter Annabelles Verschwinden gräbt, desto mehr droht das Netz aus Lügen zu reißen, das sie um ihre eigene, dunkle Vergangenheit gesponnen hat. Doch die Zeit drängt – sie muss Annabelle finden, bevor es für sie beide zu spät ist… Als ich mit dem Buch durch war habe ich zunächst nochmal gucken müssen, was das sein sollte. Laut Cover ein Thriller. Da muss ich sagen, so ist mir das Buch nicht vorgekommen. Mehr war es ein Drama mit etwas Spannung. Es geht doch sehr viel um Charlies Kindheit in dem Ort. Dazu ist das Buch in drei verschiedenen Zeitebenen geschrieben. Die aktuellen Ermittlungen, dann kann man Annabelle an ihrem letzten Tag folgen und es gibt noch einen Rückblick in die Vergangenheit, der sich aber erst ganz zum Schluss erschließt. Das Buch ist der Auftakt einer Reihe mit dieser Ermittlerin. Charlie hat mir als Person richtig gut gefallen. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass es bei weiteren Bänden, die nicht so mit Charlies Vergangenheit zu tun haben, richtig spannend wird.

Lesen Sie weiter

Der Klappentext des Buches hat mich sehr angesprochen und mir war klar: Dieses Buch musste du lesen. Leider hatte ich am Anfang starke Probleme in das Buch reinzukommen, was unter anderem auch am gewöhnungsbedürftigen Schreibstil der Autorin gelegen hat. Ich konnte auch keine Bindung zu den Charakteren des Buches aufbauen, diese blieben doch recht blass. Tatsächlich würde ich das Buch auch eher als Roman bezeichnen und nicht als Thriller. Das Geschichte an sich war spannend, allerdings habe ich mit dem Ende nichts anfangen können. Die Lösung des Falles wurde so unspektakulär abgehandelt, weil die Geschichte und die Probleme von Charlie Lager einfach permanent im Vordergrund standen und das finde ich doch sehr schade. Wir bekommen die Geschichte in drei Handlungssträngen erzählt. Da hätten wir einmal die "Aufklärung" des Falles aus Charlies Sicht, die Ereignisse vor dem Verschwinden von Annabelle aus deren Sicht und einen dritten Erzählstrang, indem wir die Geschichte der Mädchen Rosa und Alice erfahren. Dieser Teil des Buches hat mich erst verwirrt, da nicht klar ist was dieser mit dem Fall zu tun hat, wird aber ab einem gewissen Punkt sehr vorhersehbar. Das Cover des Buches gefällt mir Sehr gut, vermittelt es doch eine ungemütliche Atmosphäre. Im Großen und Ganzen fand ich das Buch gut und es konnte mich unterhalten und ich gebe dem Buch solide 3 von 5 ✨

Lesen Sie weiter