Leserstimmen zu
Saving Sophie - Ihr letzter Moment könnte auch Deiner sein.

Sam Carrington

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Die 17-jährige Sophie wird nach einer Partynacht von der Polizei nach Hause gebracht. Sie ist seltsam verwirrt, spricht sinnlose Sätze über ihre Freundin Amy und man bekommt nichts aus ihr heraus, was passiert sein könnte. Am nächsten Morgen dann der Schock: Amy ist nach der Nacht gar nicht nach Hause gekommen. Bange Stunden des Wartens beginnen für Amys Eltern und auch Sophies Eltern Karen und Mike machen sich Sorgen um den Verbleib der Freundin ihrer Tochter. Weiß Sophie mehr als sie vorgibt? Sam Carrington entwirft mit „Saving Sophie“ eine spannende Geschichte, die aber stellenweise etwas langatmig gehalten ist. Manchmal passiert Kapitel für Kapitel nicht wirklich nennenswertes. Ein paar gute Kapitelenden gibt es und man möchte dennoch immer wieder erfahren, was nun wirklich passiert ist. Bald wird eine Leiche gefunden und es stellt sich heraus, dass es sich dabei nicht um Amy, sondern um Erin, Sophies allerbeste Freundin, handelt. Zeitgleich erhält Sophie verstörende Nachrichten auf ihrem Computer, verpixelte Bilder, Andeutungen. Doch das behält sie lieber für sich. Die Geschichte wird abwechselnd von Sophie, ihrer Mutter Karen und einer in die Ermittlungen zu dem Fall involvierten Polizistin erzählt. Man scheint immer zur rechten Zeit am rechten Ort, damit stets die ein oder andere spannende Situation entsteht. Und als Leser oder Leserin tappt man lange Zeit mit vagen Vermutungen im Dunkeln, was den Tathergang und den Täter angeht. Das ist gut gemacht, gepaart mit der Langatmigkeit des ganzen Geschehens wird es dann aber eben nur ein guter, kein sehr guter Roman. Kann man lesen. Alles in allem gut, aber teils sehr langatmig.

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Mein Fazit: Sehr effektvoll startet das Buch mit einem Prolog, der Täter und Opfer während der Tat in den Mittelpunkt stellen. Und so ist man als Leser sehr schnell und nur nach wenigen Seiten mitten drin im Thriller. Denn, obwohl danach Szenen einer alltäglichen Situation zwischen Eltern und Teenagern folgen, wartet man mit diesem Wissen aus dem Prolog regelrecht auf den großen Knall. Und hier wurde ich zum ersten Mal überrascht. Denn, schlussendlich stellte sich ein nicht unrelevantes Detail zum Opfer, das ich hier natürlich spoilere, als WOW Effekt heraus. Sehr gut gemacht! Die Autorin hat eine völlig andere Perspektive, als man es in Thrillern gewohnt ist, gewählt. Für einmal und erst mal nicht aus der Sicht des Opfers, den Angehörigen des Opfers oder der Ermittler, sondern im Zentrum wurde die Familie und die Freundin des Opfers gestellt. Mit gutem Grund, wie ich festgestellt habe, denn nach und nach wird die Story komplexer und vielschichtiger. Wechselnde Perspektiven zwischen Karen, Sophie und auch der zuständigen Ermittlerin machen die Story sehr vielseitig. Etliches geht um Teenager, Alkoholexzesse und Freundschaft, aber auch um Internetbekanntschaften. Leider nur zu authentisch wird das Problem Alkohol bei Jugendlichen hier beschrieben. Trinken bis zum Umfallen oder Drogen, die untergejubelt werden, und Jugendliche, die deswegen in brenzlige Situationen geraten. Etwas wovor wohl jede Mutter und jeder Vater Angst und Respekt hat. Karen, die Mutter von Sophie ist hartnäckig und zeigt ab und zu Reaktionen, die ich nicht so richtig nachvollziehen konnte. Nach und nach erfährt man auch den Grund für ihre etwas überzogenen Reaktionen. Karen leidet unter Agoraphobie und Panikattacken, die sehr eindringlich beschrieben sind. Allerdings empfand ich doch ein paar Handlungen von Karen als hanebüchen. So schickt sie ihre Tochter alleine zum Kauf eines Fertiggerichts in den Supermarkt. Und das, obwohl die beiden kurz zuvor über den Stalker, der die 17 jährige verfolgt, gesprochen haben. Oder Karen macht sich eines abends Sorgen, weil Ehemann Mick mit dem Hund nicht zurück nach Hause gekommen ist. Sie schaut aus dem Fenster in die Dunkelheit und ist besorgt. Geht jedoch gleich danach ins Bett und nimmt dazu noch Schlaftabletten. Am nächsten Morgen, vermutet sie den Mörder im Haus. Karen, die ansonsten wegen jedem kleinsten Problem eine Panikattacke kriegt, schnappt sich ein Messer und sucht das Haus ab, statt die Polizei anzurufen. Hat mich nicht wirklich überzeugt. Der Schreibstil ist einfach gehalten. So wie auch die Charakterisierungen der Figuren eher einfach und überschaubar gehalten sind. Man verzettelt sich nicht, da die Figuren sehr typisch und auch etwas klischeehaft gezeichnet sind. Von der pubertierenden Teenietochter bis zur Freundin, die ein ganz schönes Biest ist. Vom IPad abhängigen Vater bis zur paranoiden Mutter. Gerade zu Beginn empfand ich einen Hänger in der Spannung, da immer wieder das Erinnerungsvermögen von Sophie, thematisiert wird. Nach und nach wir die Story reifer, es fließen noch andere Komponente dazu und die Spannung steigt wieder an. Abgesehen von den oben erwähnten negativen Punkten hat mir die Geschichte gefallen und mich überzeugt.

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Rezension zu "Saving Sophie" - Sam Carrington Völlig betrunken und verwirrt wird Sophie an einem Samstagabend von zwei Polizisten nach Hause gebracht. Einen Tag später stellt sich heraus, dass ihre Freundin Erin, mit der sie gemeinsam unterwegs war, ermordet wurde... Sophie hat Flashbacks... Sie erinnert sich an Teile des Mordes. Doch ihr ist nicht klar, ob sie selbst den Mord begangen oder nur dabei zugesehen hat. Ihre Mutter Karen, durch einen Überfall, psychisch so mitgenommen, dass sie seit knapp 2 Jahren das Haus nicht mehr verlassen hat, vermutet, dass Sophie mehr weiß als sie zugibt und versucht mit Hilfe von Facebook, Instagram etc. mehr herauszufinden. Mehr gibt es meinerseits nicht zur Geschichte, da ich glaube dann zu viel vorweg zu nehmen und ich will ja mit meinen Rezensionen niemanden spoilern. Dieser Thriller ist einfach zu lesen, an den richtigen Stellen haben wir Spannung zum Nervenaufreiben, wir haben eine stimmige Mischung Thrill und Geheimnisse. Die Protagonisten sind sympathisch gestaltet,jede der Personen wird hier mal verdächtig. Eine super Kriminalgeschichte, welche ohne große Polizeiermittlungen bestens zurecht kommt und aus den Perspektiven von Sophie und ihrer Mutter erzählt wird. Ich mochte die kurzen Kapitel und das ohne viel schnickschnack und große Details die richtige Stimmung aufkommt. Die Atmosphäre ist düster, aber so düster, dass es genau passt. Nicht zu dunkel, aber gruselig. Wie das Leben nunmal manchmal ist. Der Leser hat Angst um Sophie, ist aber nicht ganz sicher, ob diese Angst auch berechtigt ist oder das Böse nicht in Sophie selbst schlummert. Ich habe mich von Sam Carrington gut unterhalten gefühlt und habe das Lesen genossen. Da es nicht über grandios war, aber sehr stimmig für mich ist, gibt es 4 von 5 Sternen.

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Das Cover hat bei mir,gleich Interesse ausgelöst und der Klappentext ebenfalls. Ich finde gleich in die Geschichte hinein.Der flüssige Schreibstil, lädt dazu ein,ungebremst lesen zu wollen.Es trifft meinen Geschmack ,voll und ganz.Die Kapitel sind kurz gehalten und Spannungsgeladen,was für noch mehr Lesespass sorgt. Die Protagonisten sind einfach gehalten und gut überschaubar. Karen,Sophies Mutter verfügt über einige Geheimnisse,wodurch vieles im Plot,für Spannung sorgt.Zwar kann ich die ein oder andere Handlung von Sophie,nicht nachvollziehen,aber dennoch hält mich das Buch,weiter in seinen Bann.Manchmal spitzt sich auch das Verhalten von Karen,als überzogen zu.Sie leidet unter Agoraphobie.Hier verschafft es ,die Autorin völlig zu überzeugen und man fühlt mit. Viele Spuren werden gelegt,doch man wird mit einigen Wendungen überrascht.Bis zum Ende bleibt es auf hohem Niveau.Was harmlos begann,wurde zum wahren Alptraum.Das Ende hat mich sehr überzeugt. Ich finde es hat nicht nur den Titel,Thriller verdient,das könnte durchaus als Psychothriller durchgehen .Mich hat es begeistert und ich wollte einfach erfahren, was es mit allem auf sich hat.

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"Saving Sophie - Ihr letzter Moment könnte auch Deiner sein." hat mich nicht sofort in den Bann gezogen, dieses geschah einige Zeit später. Auch wenn gleich zu Beginn ein Mord geschieht und es relativ schnell klar ist, dass auch Sophie in Gefahr ist, plätschert die Story erst einmal vor sich hin, um dann am Ende schnell an Fahrt aufzunehmen. Unbegreiflich ist für mich, das Sophie über das Geschehen schweigt und auch als der Mörder zu ihr Kontakt aufnimmt, weiterhin versucht ihr Leben zu leben, dabei ist sie diejenige, die nun in den Fokus des Täters rückt. Sieht sie die Gefahr nicht die ihr droht oder ist es Schuld die sie hindert sich mitzuteilen? Die Protagonistin Sophie empfand ich als sehr naiv und auch wenn sie sich nur teilweise an das Geschehen der besagten Nacht erinnert ist diese Geheimniskrämerei verstörend. Es läuft alles darauf hinaus, das Sophie das nächste Opfer wird und sie sitzt ihre Ängste und Sorgen aus, anstatt der Polizei oder auch ihren Eltern die Wahrheit oder zumindest die Flashbacks zu berichten. Dieses empfand ich als nicht sehr authentisch, denn niemand kann dieses auf Dauer aushalten ohne zusammenzubrechen. Ihre Mutter leidet nach einem Überfall an Agoraphobie und ist letztendlich diejenige, mit dem die Tat zusammenhängt. Ich empfand diese psychische Erkrankung als sehr gelungen dargestellt und was mich noch mehr fasziniert, ist, dass Mutterliebe dazu führt, diese Erkrankung ein Stück weit zu besiegen und sich selbst in einem völlig anderen Licht dazustellen. Die Kapitel werden aus unterschiedlichen Empfindungen und Erfahrungen dargestellt, in dem Kate und sowohl Sophie Einblicke in das Geschehen geben. Auch die Detectives, die den Mord aufklären sollen, geben Auskunft über die Ermittlungen, dadurch ergibt sich ein buntes Bild an Tatgeschehen und persönlichen Erleben. Für mich oftmals ein großer Spannungsmoment, denn alles fügt sich letztendlich so zusammen, um einen echten Überraschungsmoment präsentieren zu können. Die Autorin hat es verstanden, die Story letztendlich doch noch zu einem Thriller zu stricken. Die ersten 100 Seiten plätschern eher dahin, um dann schlussendlich doch noch genügend an Fahrt aufzunehmen, um dem Genre Thriller zu entsprechen. Gerne vergebe ich eine Leseempfehlung, obwohl ich natürlich einige Längen und Ungereimtheiten wahrgenommen habe, mich aber zum Ende hin auf die Story einlassen konnte. Wie schon erwähnt, begegnen uns einige psychische Erkrankungen, wobei Agoraphobie nur eine davon ist. Ich empfand es als sehr gelungen dargestellt, zumal Agoraphobie Thema meines Examens war und ich mich daher mit dieser Erkrankung schon vertraut gemacht hatte. Die Autorin hat sich da wirklich auf einer guten Ebene bewegt und diese Psychose glaubhaft dargestellt. ★★★★

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Trotz einiger Schwächen lesenswert

Von: Caren Lückel aus Bad Berleburg

07.10.2018

Inhalt: Sophie, 17, wird nachts völlig betrunken und orientierungslos von der Polizei bei ihren Eltern abgeliefert. Sie kann sich an nichts von dem erinnern, was in den Stunden zuvor passiert ist. Ihre Freunde haben sie angeblich in ein Taxi gesetzt. Doch warum wurde sie dann von der Polizei aufgegriffen? Und wo ist ihre beste Freundin Amy? Von der fehlt jede Spur. Am nächsten Morgen wird eine Mädchenleiche gefunden, auf die die Beschreibung von Amy genau passt. Meine Meinung: Das Buch startet furios und fesselnd mit einem Prolog, der das brutale Vorgehen des Täters mit seinem Opfer beschreibt. Man ist also sofort mitten im Geschehen. Leider gelingt es der Autorin nicht, diese Spannung aufrecht zu erhalten. In den folgenden Kapiteln wird das Geschehen in Sophies Familie und ihren Freunden geschildert. Dabei wird Sophies fehlende Erinnerung sehr stark thematisiert, ebenso die Erkrankung ihrer Mutter Karen. Vieles wiederholt sich und wirkt dadurch etwas langatmig. Die Perspektive wechselt zwischen Sophie, Karen und der zuständigen Ermittlerin, das macht die Geschichte interessant und abwechslungsreich. Durch Einblicke in Sophies Clique lernen wir Gepflogenheiten der Jugendlichen kennen, die leider der heutigen Realität entsprechen. Komasaufen, Drogen, die in Getränke gemischt werden, aber auch die Macht der sozialen Netzwerke. Der Albtraum jeder Eltern! Sophies Mutter, Karen, leidet an Agoraphobie und daraus resultierenden Panikattacken. Sie traut sich keinen Schritt aus dem Haus. Allein der Gedanke daran lässt sie schon in Panik geraten. Ihre Situation wird sehr eindringlich beschrieben. Daher kommt mir manche ihrer Handlungen wenig realistisch und überzeugend vor. Das, was sie tut, passt nicht zu ihrem Krankheitsbild und zu dem, wie sie vorher beschreiben wird. Die anfänglichen „Hänger“ in der Geschichte geben sich später und es wird richtig spannend. Anfangs hat es mich irritiert, dass die Geschichte nicht aus der Sicht des Mörders oder des Opfers erzählt wird, im Mittelpunkt steht die Freundin des Opfers und ihre Familie. Im Laufe des Geschehens stellt man als Leser fest, dass das nicht ohne Grund geschieht. Das Ende hat mich dann überrascht, gut gemacht! Fazit: Trotz der erwähnten Schwächen ein lesenswerter Thriller.

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