Leserstimmen zu
Bad Boy Stole My Bra

Lauren Price

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Riley, 15, eine von den Lieben, Braven, Strebsamen, verguckt sich in Alec, auch nicht viel älter, aber einer von den Coolen, Taffen und etwas Düsteren, als Alecs Familie – Mutter und zwei Kinder – im Haus nebenan einzieht. Nicht, dass ihr das gleich bewusst wird, denn erst mal kriegt sie sich mit ihm in die Wolle: Noch am Tag, nein, eigentlich in der Nacht des Einzugs, klettert Alec in ihr Zimmer und klaut ihr einen BH. Auch eine Art, sich vorzustellen. Deshalb und natürlich auch bedingt durch die Nachbarschaft und die Schule entwickelt sich zwischen den beiden eine Art Freundschaft mit einem gewissen Prickeln … und mit allerhand Verwicklungen. Der Roman wurde anscheinend zunächst auf einer Internetplattform namens Wattpad veröffentlicht und dort ziemlich gehypt. In der Tat ist er flott geschrieben, zum Teil recht lustig, auch wenn die Versuche, witzig zu schreiben, für meinen Geschmack manchmal ein wenig gezwungen wirken. Die Hauptpersonen, also Riley und Alec, kommen sehr realistisch rüber. Da schreibt jemand, der selber frisch aus der Pubertät kommt und sich mit Schrecken an das ständige Auf und Ab der Gefühle, die Stimmungsschwankungen und das Leben in Extrempositionen erinnert. Für Teenies also genau die richtige Lektüre – ein All-Ager ist das aber nicht. Wer nämlich, wie ich, diese Phase schon eine Weile hinter sich hat, ist schnell genervt von dem ständigen Wechselbad, das manchmal -für jemanden wie mich - nicht so ganz nachzuvollziehen ist. Wie im echten Leben eben. Auch inhaltlich stören mich ein paar Dinge. Rileys „Problem“, das für einen nicht unwesentlichen Teil der Verstrickungen verantwortlich ist, kommt mir ein bisschen an den Haaren herbeigezogen vor genau wie so manche Nebenhandlung. Alec scheint ebenfalls ein „Problem“ zu haben, aber das wird nie aufgeklärt (evtl. ist eine Fortsetzung geplant, für die das dann herhalten soll). Die Tatsache, dass der Jahrgangsnerd plötzlich mit den coolen Jungs abhängt, sorgt an der Schule (USA?) für überraschend wenig Aufregung und Anfeindungen, auch die Mütter reagieren ziemlich (US-)untypisch auf die Freundschaft der Protagonisten. Mein Fazit: Das uralte Thema „Er liebt mich, er liebt mich nicht“ ganz originell aber nicht unbedingt für alle Altersstufen interessant verpackt.

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Bad boy stole my bra – Lauren Price unbezahlte Werbung Klappentext:Riley wacht mitten in der Nacht auf – und traut ihren Augen kaum: Vor ihr steht ihr neuer Nachbar Alec, der sich seelenruhig ihren Micky-Maus-BH schnappt und durchs Fenster wieder zu seiner Jungs-Party nach nebenan abhaut. Klar, dass Riley ihn nach dieser Aktion aus tiefstem Herzen hassen müsste – wenn er nur nicht so verdammt gut aussehend wäre! Ihr Kennenlernen geht stürmisch weiter: Nach einer Feier, auf der einfach alles schiefgeht, findet sich Riley in Alecs Bett wieder (immerhin voll bekleidet). Bei so viel (ungewollter) Nähe kann man der Sache fast schon eine Chance geben, findet Riley, zumal Alec hinter seiner ganzen Coolness durchaus tiefe Gefühle zu verbergen scheint. Doch dann funkt ausgerechnet Rileys Exfreund Toby dazwischen ... Orte: Das Buch spielt in einer typischen Kleinstadt in der eigentlich immer alles so ist, wie immer bis der neue Nachbar samt Familie neben dem Haus von Riley auftaucht, denn danach ist nichts mehr so wie vorher. Ich mochte die Orte sehr gerne, da sie sehr gut zu der Handlung gepasst haben, vor allem die Highschool und der besondere Ort von den beiden hat mir sehr gut gefallen. Ich konnte mir alles sehr gut vorstellen. Gestaltung: Das Cover ist definitiv nicht mein Fall, da finde ich die Englische Version sehr viel schöner, aber das ist Geschmackssache, da werde ich dem Buch keinen Punkt abziehen. Ich finde die Farbwahl nicht passend und auch das Bild von den beiden Protagonisten mochte ich nicht sehr gerne, da man das gefühlt schon auf jedem dritten Buchcover gesehen hat. Auch die Kapitelgestaltung mochte ich nicht so gerne, aber wie gesagt, dass ist Geschmackssache. Schreibstil: mit dem Schreibstil hatte ich über das ganze Buch hinweg irgendwie sehr große Schwierigkeiten. Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht genau warum, aber die Dialoge waren sehr oberflächlich und ich mochte auch viele Beschreibungen einfach nicht passend. Personen: Eigentlich mochte ich die Protagonistin Riley sehr gerne. Ich konnte mich mit ihr identifizieren, allerdings war sie des Öfteren ein bisschen naiv und nervig, wer da auch war war Alec. Ich habe lange gebraucht um mich mit ihm anzufreunden. Mindestens die Hälfte des Buches. Mit seiner obercoolen Art ist er mir einfach auf die Nerven gegangen, dagegen mochte ich die anderen Charaktere sehr gerne und sie haben der Geschichte das gewisse Etwas gegeben. Handlung: Ich hatte am Anfang große Schwierigkeiten mich in das Buch hineinzufinden und mochte es irgendwie nicht, weil es am Anfang sehr irrational, doch je weiter ich gelesen habe desto mehr hat sich das Buch gesteigert und ich konnte mich immer mehr mit allem anfreunden. Das Ende mochte ich sehr gerne, denn es war ein schöner Abschluss und lässt auf mehr von der Autorin erhoffen. Fazit: Das Buch war gut, aber nicht perfekt. Mir haben viele Sachen gefallen, vor allem die Protagonistin habe ich in mein Herz geschlossen, aber es gab für mich auch negative Seiten in diesem Buch, deswegen kann ich leider nur 3 von 5 Sternen geben, hoffe aber auf mehr von der Autorin und bedanke mich hier beim Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

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