Leserstimmen zu
Das Labyrinth von London

Benedict Jacka

Alex Verus (1)

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€ 9,99 [D] inkl. MwSt. | € 10,30 [A] | CHF 14,50* (* empf. VK-Preis)

Benedict Jacka gelingt mit "Das Labyrinth von London" nicht nur ein überzeugender Reihen-Auftakt um den Magier Alex Verus, sondern verleiht speziell durch dessen ungewöhnliche seherische Kräfte dem Urban-Fantasy-Genre einiges an frischem Wind, zumal der findige Alex ein bestechend sympathischer Erzähler ist, den man gerne noch auf weitere Abenteuer im von Magie durchdrungenen London begleiten möchte.

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Sehr habe ich mich auf diese neue Reihe gefreut, spielt sie doch im magischen London und wird – nicht zu unrecht – vom Verlag mit Ben Aaronovitchs Flüsse von London teils verglichen. Auch Alex Verus erzählt aus persönlicher Sicht mit schnippischen, sarkastischen Tönen von seinem Leben als Magier. Nur ist Alex ein besonderer Zauberer, denn im Gegensatz zu den meisten, kann er keine direkte Magie wirken. Aber er kann in die unmittelbare Zukunft schauen und sich so durchs Leben mogeln. Keine schlechte Sache! Für einen Reihenauftakt fand ich das Buch sehr gelungen, man erfährt ein wenig hier und da zu den persönlichen Hintergründen Alex‘, doch nicht zu viel, so dass noch genug Luft nach oben bleibt. Der Fall, in den er verstrickt wird, wirkt etwas gleichförmig. Jemand will seine Dienste, er lehnt ab, wird verfolgt und findet einen Weg hinaus aus der Klemme. Doch trotzdem hatte ich viel Spaß an der Geschichte, ging im Geiste die Perlenschnüre der Zukunftsvisionen durch, die Alex sah. Bemerkenswert finde ich außerdem, dass mit Alex Verus kein ausschließlich guter oder böser Protagonist erschaffen wurde. Denn in ihm scheinen beide Seiten gut versteckt zu sein und ich bin gespannt, für welche er sich schlussendlich irgendwann entscheiden wird. Auch Luna ist eine sympathische und nicht immer nur freundliche Gefährtin, die einen finsteren Fluch mit sich herumträgt. Schön war auch, dass diese Konstellation nicht direkt als Liebesauftakt ausgenutzt wurde. Nun harre ich also gespannt auf den nächsten Teil! Fazit Magischer Reihenauftakt der sich durchaus nicht hinter den Flüssen von London zu verstecken braucht. Wem Peter Grant etwas zu rasant und verschachtelt ist, der kann es mit Alex Verus etwas entschleunigter versuchen.

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Cover: Das Cover ist mir aufgrund der Farbgebung direkt ins Auge gesprungen. Es hebt sich in der Masse durch das Gelb sehr gut ab und die darauf erhaltenen Symbole passen perfekt zum Inhalt des Buches. Inhalt: Alex Verus ist Magier und betreibt einen kleinen Laden in London. Seine magischen Fähigkeiten unterscheiden sich von der Magie anderer, denn er ist Wahrsager. Durch das Auffinden eines mächtigen Artefaktes ist Alex ins Visier verschiedener Magier geraten. Um zu überleben muss er seine besten Tricks anwenden und sich seiner Vergangenheit stellen. Fazit: Absolut Empfehlenswert. Ich hatte zu Beginn etwas Sorge, dass das Buch zu sehr den Flüssen von London ähnelt. Aber diese Sorge war beim Lesen schnell verschwunden. Klar hat es gewisse Ähnlichkeiten, doch es ist irgendwie eine andere und erwachsenere Geschichte. Wobei interessanterweise hier weniger Menschen zu Tode kommen. Aber allein durch die Hauptfigur Alex Verus, der seine Lehre bei einem schwarzen Magier gemacht hatte, hat es etwas Düsteres an sich. Alex ist ein durchweg positiver Charakter, der einem sehr sympathisch ist. Er ist ein Außenseiter innerhalb der Welt der Magier und steht dessen Handlungen und Ansichten sehr kritisch entgegen. Besonders spannend und mitreißend machte das Buch für mich die Art, wie Dinge beschrieben wurden. Alex beschreibt und erklärt sehr viele Dinge in Bezug auf Magie und wie diese funktioniert. An bestimmten Stellen lässt Benedict Jacka aber bewusst eine explizite Beschreibung weg, z.B. in Bezug auf die Gräueltaten der Schwarzen Magier. Dies hätte ich bei den meisten Büchern eher als unbefriedigend empfunden, aber hier passte es, da es der eigenen Fantasie freie Bahn bot. Das Buch empfand ich durchgehend als unterhaltsam und der Schreibstil ist sehr angenehm. Ich freue mich bereits auf die Fortsetzung, denn es sind doch einige Fragen, allen voran zu Luna und deren Fluch, offen geblieben. Das Buch bekommt von mir fünf Sterne und eine Weiterempfehlung für alle Fan des Contemporary Fantasy Genres.

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Nein, es ist nicht Harry Potter 2. Es ist was tolles anderes. Für mich ein echter Lesespaß. Wieso erfahrt ihr sofort. Zu Anfang lernen wir unseren Protagonisten, Alex Versus kennen. Dieser hat sich mehr oder weniger aus den Kreisen der Schwarzmagier und denen des Rates zurückgezogen. So erscheint er auch zunächst ein wenig ruhig, fast schon schüchtern. Das täuscht aber, denn Alex nutzt vielmehr seine Gabe um allem Unangenehmen aus dem Weg zu gehen oder zu sehen, das er keinen Schaden nimmt. Er ist sozusagen ein Einzelgänger, der sich mit seinem Leben als solcher arrangiert hat. Das er trotzdem kein ruhiges Leben führt, wird klar als seine Bekannte Luna, ein Artefakt vorbei bringt hinter dem alle her sind. Und bevor man sieht ist Alex gezwungen aus sich herauszugehen und all seine Fähigkeiten einzusetzen. Dabei mochte ich das er kein Charakter ist dem gleich alles in den Schoss fällt, er leidet noch immer unter einigen Aspekten seiner Vergangenheit und versucht sich so gut es geht aus allem rauszuhalten. Im weiteren Verlauf des Buches wächst er aber immer mehr über sich hinaus und man sieht, das in Alex eine starke, hilfsbereite und auch mächtige Persönlichkeit steckt. Aber auch die zweite wichtige Person, Luna, hat mir sehr gut gefallen. Sie ist mit einem Fluch belegt der einen großen Einfluss auf ihr Leben nimmt. Trotzdem ist auch sie eine nette und mir sympathische Figur gewesen. Sie ist trotz ihreres Handicaps nicht gerade unsicher, im Gegenteil. Sie steht hinter Alex und er merkt auch schnell, das in ihr mehr steckt als nur eine junge Frau. Ich mochte auch ihre Reaktion auf die besondere Schneiderin. Ich persönlich wäre schreiend weggelaufen, Luna nicht. Die Handlung ist auch spannend und bietet zahlreiche Wendungen die ich nicht immer so vorausgesehen habe. Das macht aber nichts, denn ich mag Überraschungen. Auch Alex`s Probleme mit beiden Seiten der Magier fand ich interessant und nachvollziehbar. Wie er sich auch entscheidet, es scheint immer falsch oder gefährlich zu sein und das machte das Lesen gleich noch spannender. Es fehlte weder an reichlich Action, noch an zahlreichen Gegnern und einigen Figuren, die richtig interessant waren. Dazu verlieh das Setting mit London dem ganzen Buch einen gewissen Charme. Ich mochte die tollen Ortsbeschreibungen, die teilweise recht ins Detail gingen. Natürlich wäre ein Buch so voller Magie nur halb so toll, gäbe es nicht auch noch magische Wesen. Hier gibt es einige davon. Zum Beispiel ein Elementar namens dreizehn das nahezu unzerstörbar scheint oder auch Starbreeze. Starbreeze ist ein Luftelementar und lockert die Szenen gut auf, fand ich. Die Schneiderin will ich auch noch mal erwähnen, aber was sie ist lest ihr lieber selber. Es macht auf jeden Fall richtig Spaß dieses Buch zu lesen und die Figuren und Wesen kennen zulernen. Alles was man von einem tollen Fantasybuch erwartet bekommt man hier geboten. Interessante Charaktere, eine spannende Handlung mit Konflikten und Wendungen und klasse Nebencharaktere. Dazu kommt, das der Schreibstil des Autors einen locker durch die Seiten lesen lässt. Also für mich ist sowas immer ein großes Plus. Ich persönlich mag Alex und Luna als Charaktere sehr und hoffe das es bald einen neuen Teil mit weiteren Abenteuern geben wird

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Kennt ihr das Spiel "Scotland Yard"? Dieses Spiel, wo ein paar Polizisten den mysteriösen Mr.X durch London jagen? Bei dem X weiß, wo die Polizisten sind und seine Schritte sorgfältig erwägen kann, während die andere Seite im Dunklen tappt? Dann wisst ihr in etwa, wie dieses Buch funktioniert. Nur, dass Mr. X Alex Verus heißt und Hellseher ist. Nicht so einer mit Kristallkugel und blühender Phantasie, nein, ein echter, der die Zukunft in Wahrscheinlichkeitsstränge aufteilen und so Ärger weitestgehend aus dem Weg gehen kann. Das klappt aber nicht immer, sonst gäbe es dieses Buch nicht. Verus hat nämlich etwas, das sowohl weiße wie schwarze Magier haben möchten, ein mächtiges Artefakt, um das ein heißer Kampf entbrennt. Mittendrin der immer zu Scherzen aufgelegte Verus. Außenrum die Stadt London mit ihren unwissenden Normalos, die von dem ganzen Trubel selbstredend auch nichts mitbekommen. Dazwischen ein paar seltsame Gestalten, etwa die maßschneidernde Riesentarantel Arachne. Das ist grundsätzlich ganz witzig umgesetzt, mit mal mehr mal weniger aufregenden Spannungsbögen. Das Grundmuster ist immer gleich: Magier planen Verus oder seine Begleiter zu töten, Verus sieht die beste Fluchtmöglichkeit voraus, stolpert dabei in den nächsten Ärger, hat aber immer eine passende Behelfslösung im Hinterstübchen. Ganz witzig, wie gesagt, und auch wirklich flüssig geschrieben. Ich habe den Band an einem freien Tag komplett gelesen und hatte durchaus meinen Spass dabei. Eines hat mich allerdings erheblich gestört, die frappierende Ähnlichkeit mit Ben Aaronovitchs "Die Flüsse von London". Für andere mag das ein Pluspunkt sein, der Verlag macht z.B. genau damit Werbung im Klappentext, ich dagegen fand den Stil zu deckungsgleich. Derselbe Schauplatz, dieselbe Art, Magie in das Alltagsleben einzubauen, dieselbe Art Humor. "Die Flüsse von London" erschien erstmalig im November 2011, "Das Labyrinth von London" im März 2012. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Andererseits wollen ja viele Leser genau das. Reihen, die sich in Stil und Aufmachung ähneln und bei denen man schon so ungefähr weiß, auf was man sich einlässt. Diese Leser werden mit Jackas Roman sehr glücklich werden. Und, zugegeben, unglücklich war ich damit ja auch nicht. Ich habe das Buch gern gelesen. Verus und seine Mitspielerin Luna sind ein sympathisches Gespann, die Geschichte ist hinreichend spannend und war eine willkommene Ablenkung vom Alltag. Und das ist mehr, als man von manch anderem Buch behaupten kann.

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Inhalt: Alex ist unser Protagonist. Er betreibt einen kleinen Laden für Magie in Camden Market. Generell hält er sich eher von anderen Magiern fern und ist gerne für sich, doch bald holt ihn seine Vergangenheit wieder ein. Und diese Vergangenheit ist nicht gerade rosig, im Gegenteil; sie ist dunkel und gefährlich. Allerdings werden er und seine Fähigkeiten von Personen aus dieser Vergangenheit aufgesucht um ein altes Relikt zu entlüften. Bald schon befindet er sich nicht nur zwischen Gut und Böse sondern auch zwischen Parteien des magischen Rates... "Schon seit es Magie gibt, besteht eine Kluft zwischen den beiden Pfaden, zwischen den Weißmagiern und den Schwarzmagiern" Meine Meinung: London steht schon seit Jahren auf meiner Bucketlist und bis ich es endlich selbst dahin schaffe, lese ich eben Bücher, welche in London spielen. Mit dem gelben Cover fällt es im Buchladen einen eben auch direkt auf und eine Magiergeschichte welche in London spielt lässt mein Herz (spätestens seit Vier Farben der Magie) ohnehin immer etwas schneller schlagen. Der Schreibstil des Autors hat mir durchaus gut gefallen und die Geschichte selbst war auch gut erzählt. Man lernt London etwas kennen und auch wenn man die Stadt noch nie besucht hat, weißt man etwas mit den Orten anzufangen. Im Laufe des Buches bekommt man viel Informationen über verschiedene Magien und lernt auch nach und nach Alex's Freunde (Luna, Starbreeze und Arachne und Feinde (Lyle, Morden, Levistus sowie Rachel, Cinder und Khazad). Es wird auch ausführlich erklärt, wieso er sich von anderen Magiern, vor allem von Schwarzmagiern fernhält und er nichts mehr mit seiner Vergangenheit zutun haben möchte. Allerdings schweift mir der Autor auch etwas zuviel ab und das Buch wird an manchen Stellen einfach unnötig in die Länge mit vielen und langen Erklärungen oder aber nichtigen Streitigkeiten zischen den Protagonisten (Alex und Luna), die teilweise an Streits von Kleinkindern erinnern. Und das zusammen mit diesen vielen Abschweifungen - nicht alle waren sinnlos oder unnötigt, aber viele - hat den Lesespaß etwas getrübt. Es ist eine wirklich spannende Geschichte, aber alles in allem kann ich dem Buch aufgrund der oben beschriebenen Punkte nur 3.5 Sterne geben. Ob ich noch ein weiteres Buch der Reihe lesen werden, kann ich im Moment noch nicht sagen...aber manchmal muss man Dingen doch auch eine zweite Chance geben, oder?

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Inhalt: Alex ist unser Protagonist. Er betreibt einen kleinen Laden für Magie in Camden Market. Generell hält er sich eher von anderen Magiern fern und ist gerne für sich, doch bald holt ihn seine Vergangenheit wieder ein. Und diese Vergangenheit ist nicht gerade rosig, im Gegenteil; sie ist dunkel und gefährlich. Allerdings werden er und seine Fähigkeiten von Personen aus dieser Vergangenheit aufgesucht um ein altes Relikt zu entlüften. Bald schon befindet er sich nicht nur zwischen Gut und Böse sondern auch zwischen Parteien des magischen Rates... "Schon seit es Magie gibt, besteht eine Kluft zwischen den beiden Pfaden, zwischen den Weißmagiern und den Schwarzmagiern" Meine Meinung: London steht schon seit Jahren auf meiner Bucketlist und bis ich es endlich selbst dahin schaffe, lese ich eben Bücher, welche in London spielen. Mit dem gelben Cover fällt es im Buchladen einen eben auch direkt auf und eine Magiergeschichte welche in London spielt lässt mein Herz (spätestens seit Vier Farben der Magie) ohnehin immer etwas schneller schlagen. Der Schreibstil des Autors hat mir durchaus gut gefallen und die Geschichte selbst war auch gut erzählt. Man lernt London etwas kennen und auch wenn man die Stadt noch nie besucht hat, weißt man etwas mit den Orten anzufangen. Im Laufe des Buches bekommt man viel Informationen über verschiedene Magien und lernt auch nach und nach Alex's Freunde (Luna, Starbreeze und Arachne und Feinde (Lyle, Morden, Levistus sowie Rachel, Cinder und Khazad). Es wird auch ausführlich erklärt, wieso er sich von anderen Magiern, vor allem von Schwarzmagiern fernhält und er nichts mehr mit seiner Vergangenheit zutun haben möchte. Allerdings schweift mir der Autor auch etwas zuviel ab und das Buch wird an manchen Stellen einfach unnötig in die Länge mit vielen und langen Erklärungen oder aber nichtigen Streitigkeiten zischen den Protagonisten (Alex und Luna), die teilweise an Streits von Kleinkindern erinnern. Und das zusammen mit diesen vielen Abschweifungen - nicht alle waren sinnlos oder unnötigt, aber viele - hat den Lesespaß etwas getrübt. Es ist eine wirklich spannende Geschichte, aber alles in allem kann ich dem Buch aufgrund der oben beschriebenen Punkte nur 3.5 Sterne geben. Ob ich noch ein weiteres Buch der Reihe lesen werden, kann ich im Moment noch nicht sagen...aber manchmal muss man Dingen doch auch eine zweite Chance geben, oder?

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Harry Dresden trifft den Eisernen Druiden

Kindlers Buchhandlung

Von: Inge Götz aus Aglasterhausen

05.05.2018

Coole Mischung aus Harry Dresden und Atticus O'Sullivan. Hat mir beim Lesen sehr viel Spaß gemacht und ich habe mich immer wieder beim Lachen erwischt. Noch nicht ganz so komplex wie K.Hearnes Eiserner Druide aber definitiv auf dem richtigen Weg. Ich hoffe sehr auf weitere Übersetzungen

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