Leserstimmen zu
Der Wanderer

Luca D'Andrea

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Luca D'Andrea Der Wanderer Thriller Die Leiche einer jungen Frau an einem unzugänglichen Bergsee. Ein Tarot-Zeichen, das vom Bösen kündet. Ein Wanderer, dem keiner entkommt. Mit Entsetzen blickt Sibylle auf das Foto ihrer toten Mutter. Es kam in einem Brief ohne Absender. Zwanzig Jahre ist es her, dass man die Leiche der »narrischen Erika«, die aus Tarotkarten die Zukunft las, an einem abgelegenen Bergsee gefunden hat. In Kreuzwirt waren sich alle einig: Selbstmord. Aber das Foto weckt Sibylles Zweifel. Was war damals wirklich geschehen? Zusammen mit dem Schriftsteller Tony, der als junger Lokaljournalist über den Leichenfund berichtet hatte, macht sich Sibylle auf die Suche nach der Wahrheit. Dabei stoßen sie auf ein dunkles Geflecht aus Lügen, Eifersucht und Verrat, Drogen, Okkultismus und Wahnsinn – und stellen mit Entsetzen fest, dass Erika nicht das einzige Opfer war. Auch sie selbst schweben bald in Lebensgefahr... Nach "der Tod so kalt" und "das Böse, es bleibt" habe ich mich auf das dritte Buch von D'Andrea gefreut. Und fand es nicht schlecht. Es hat mich nicht so umgehauen wie seine Vorgänger,aber es war gut. Die Haupt-Protagonisten sind wieder gut ausgearbeitet und ich konnte verstehen warum und wieso etwas war wie es war. Aber die Geschichte macht so viele Wendungen und hat so viele Charaktere dabei, daß ich zwischendurch mal ein bisschen den Überblick verloren habe. Es nimmt einen Lauf der am Anfang überhaupt nicht danach aussieht. Dennoch fand ich die Idee sehr gut. Im Ganzen eine angenehme Lesezeit. Man muß nur den Überblick behalten! Daher gebe ich vier von fünf Sternen.

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Öde...

Von: Einfach nur ich

25.01.2020

Dieses Buch hat geschafft, was bisher nur wenigen gelungen ist - ich habe es mittendrin abgebrochen. Durchgehalten habe ich bis knapp über die Hälfte, aber das war auch schon das höchste Maß an Durchhaltevermögen. Was der im Titel erwähnte Wanderer mit der Geschichte zu tun hat, mag ja vielleicht in der 2. Hälfte geklärt werden, aber bis dahin hat er nicht wirklich Erwähnung gefunden. Zum Schreibstil ist zu sagen, daß dieser nicht wirklich mitreißt. Oftmals habe ich die Sätze mehrfach lesen müssen, weil es einfach nicht hängen blieb. Die Story ist öde, furchtbar langatmig und in Kombination mit dem Schreibstil einfach nur vertane Lese- und Lebenszeit. Das Packende und Spannende, Überraschende und Fesselnde, was einen Thriller ausmacht, fehlt genauso wie der Grusel, der vom Schlafen abhält. Nein, weder das Buch noch der Autor konnten mich überzeugen.

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Die beiden Protagonisten Sibylle und Tony sowie die anderen Charaktere sind detailliert beschrieben in ihren Gefühlen und Handlungen. Sibylle schaut auf das Foto ihrer toten Mutter. Sie hat es in einem misteriösen Brief erhalten, der keinen Absender enthielt. Erika wurde vor 20 Jahren tot gefunden - an einem Bergsee. Man sagte damals, sie hätte Selbstmord begangen. Tony war damals für die lokale Presse zuständig - jetzt ist er Autor. Er berichtete damals über den Fund der Leiche. Sibylle kann aufgrund des Fotos nicht mehr glauben, dass ihre Mutter sich umgebracht hat. Die beiden beginnen gemeinsam zu ermitteln und in der Vergangenheit zu stochern. Man fühlt sich schnell involviert, dennoch nicht ganz leicht zu lesen, weil es doch recht viele Charaktere gibt, die spielen und die Fäden ziehen, der Autor bringt einen immer wieder auf eine Spur, vermeintlich aufklärend, dann doch wieder nicht, mir hat es ganz gut gefallen. Auch schon die ersten beiden Thriller aus seiner Feder fand ich gut. Die Herangehensweise an den Fall und der regionale Aspekt haben mir gut gefallen. Ich mochte den Thriller, der mehr ein Krimi ist würde ich für mich behaupten.

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Aller guten Dinge sind drei, heißt es immer so nett. Aber manchmal funktioniert es eben doch nicht, zumindest was meine Leseerlebnisse den Autoren Luca d´Andrea betreffen. Was habe ich sein erstes Buch gefeiert. „Der Tod so kalt“ - aus meiner damaligen Rezension:. „Es war weniger die Geschichte in diesem Buch die mich so faszinierte, sondern die Sprache und der Ausdruck. Es war das Zischen und das Knistern des Eises, das Flüstern der Bergmasse, das Grollen in der Bergschlucht.“ Auch das zweite Buch „Das Böse es bleibt“ hatte mich komplett gepackt: „Diese Geschichte ist von der Sprache her kristallklar wie ein Bergsee und vom Inhalt her so eisig kalt wie ein Schneesturm. Es ist eine Geschichte voller Kobolde und Märchen, Traditionen und altem Wissen. Eine Reise in Gedanken und Erinnerungen, in Träume und Wahnvorstellungen.“ Nun aber, das dritte Buch hat mich komplett enttäuscht zurück gelassen und nur dank eines gemeinsamen Buddyread habe ich überhaupt bis zum Ende durchgehalten. Was war ich neugierig auf diesen Ort in den Tiroler Bergen und die Geschichte um diese tote Frau. Ich hatte mich gefreut auf diesen sprachlichen Ausdruck und hoffte auf einen ähnlichen Sog, doch was kam war ein Wirrwarr aus allem, nur eben kein Leseerlebnis. "Kreuzwirt ist wie ein altes böses Tier. Eins, das sich nur schwer an Veränderungen gewöhnt." Seite 220 Im Buch folgt man dem Schriftsteller Tony, der mittels gut verkaufter Schmonzetten ein wohliges, wenn auch einsames Leben führt. Sein treuer Begleiter ist Freddy, ein in die Jahre gekommener Hund. Schon auf den ersten Seiten begegnen beide der jungen Sibylle, von allen nur Sib genannt. Die zwanzigjährige ist auf der Suche nach der Wahrheit über den Tod ihrer Mutter und tritt Tony erst einmal ganz gewaltig auf die Füße. Durch ihr forsches Auftreten und der Tatsache, dass er damals am Fundort der Leiche war, ist sein Interesse auch geweckt und so machen beide sich auf, das Rätsel zu entschlüsseln. Ton lernt den Ort Kreuzwirt kennen und so manche der dort lebenden Menschen. Der Ort selbst bleibt dabei im Hintertreffen. Es gibt Gerüchte und Legenden, eine Familie die alles und jeden zu besitzen scheint und eine Menge an sehr verworrenen Hintergründen. Soweit, so gut, dass hätte richtig was werden können, denn es stellt sich heraus, dass es einige weitere ungeklärter Todesfälle gab. Der Ort an sich ist autark, kein Tourismus, keine Anbindung an die Außenwelt und irgendetwas scheint da im Argen zu liegen. Tony und Sib kommen einiger recht mystischer Dinge sehr nahe und nicht einmal das hat mich gestört, sondern, dass kaum eines der Themen komplett durchgezogen wurde, sondern ständig neue dazu kamen. Vieles wurde angerissen um dann wieder in das nächste abzudriften. Irgendwie hat der Autor keinen geraden Weg genommen, sondern etliche Umwege, die gerne auch mal im Nichts landen. Eine Sache hatte mich schon recht früh sehr gestört. Die Nennung einer ganz bestimmten Behandlungsart, die tatsächlich mehr als 10 Jahre nach dem geschilderten Ereignis existierte. Das war entweder sehr schlecht recherchiert, oder unglücklich eingearbeitet. Auch das es unweigerlich zu einer Liebensbeziehung zwischen Tony und Sib kommt hat mich genervt. Und die Tatsache, dass er sie ständig Mädchen nannte. Hallo? Das ist eine Frau! Das ganze Buch trieft von Klischees. Eine superreiche Familie, die über alles bestimmt. Eine Tante hier, die nervt, eine andere Tante da, die perfekte Kontakte hat und mal eben an sämtliche Ermittlungsakten oder notwendige Daten kommt. Der böse Jäger, der dämliche Kioskbesitzer, die verschollene Freundin, die hinterlistige Reporterin, eine nicht existierende Polizei, der dank Drogen durchgeknallte Freund, ein traumhaft schönes Umfeld in dem man aber bitte nie in den See geht, Wälder voller Abenteuer und tollwütiger Füchse. Nicht zu vergessen der Haus- und Leibarzt, der aufgrund einer schlimmen Verunstaltung eingesperrte Mann und natürlich die über alles stehende Schwester desselbigen, Zwillinge übrigens. Und, ganz wichtig, der große auf einmal auftauchende unbekannte Russe. Zig Baustellen, aber keine die endgültig fertiggestellt war. So viele rote Fäden, dass sich alles automatisch miteinander verknotete. Ein einziger hätte mir ja gereicht, so aber konnte ich dieses Durcheinander nicht mehr entwirren. Pluspunkte gibt es von mir aber dennoch. Die Kapitel war übersichtlich und kurz gehalten. Es hat mich schon neugierig gemacht, mehr zu erfahren über diesen Wanderer und ob er nun aus Fleisch und Blut ist oder nur ein Hirngespenst. Bei der sprachlichen Ausdrucksweise war es eher verhalten, im Bezug auf die ersten zwei Bücher. Eher Action lastig, stellenweise flach, voller Flüche und hier und da sehr fragwürdiger Verhaltensweisen. Eine Szene zum Ende hin hat mich erinnert, wie toll der Autor schreiben kann. Es ging um ein besonderes Erlebnis zwischen Vater und Sohn. Diese Schilderung hatte mich besänftigt, aber nur kurzfristig. Sollte es ein viertes Buch des Autoren geben, werde ich es wieder lesen und hoffen, dass es wieder ein besonderes wird. Das Ende war dermaßen überdreht, dass ich mich fragte was das alles letztendlich sollte und wo verdammt ist überhaupt Freddy abgeblieben? Rezension verfasst von © Kerstin

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Es gibt im Genre Thriller immer mal wieder Ausflüge ins okkulte, mystische, in esoterische – manchmal in Kombination mit wilden Verschwörungstheorien. „Der Wanderer“ – der neueste Titel des italienischen Bestsellerautors Luca D’Andrea reiht sich mühelos ein. Mit Entsetzen blickt Sibylle auf das Foto ihrer toten Mutter. Es kam in einem Brief ohne Absender. Zwanzig Jahre ist es her, dass man die Leiche der »narrischen Erika«, die aus Tarotkarten die Zukunft las, an einem abgelegenen Bergsee gefunden hat. In Kreuzwirt waren sich alle einig: Selbstmord. Aber das Foto weckt Sibylles Zweifel. Was war damals wirklich geschehen? Zusammen mit dem Schriftsteller Tony, der als junger Lokaljournalist über den Leichenfund berichtet hatte, macht sich Sibylle auf die Suche nach der Wahrheit. Dabei stoßen sie auf ein dunkles Geflecht aus Lügen, Eifersucht und Verrat, Drogen, Okkultismus und Wahnsinn – und stellen mit Entsetzen fest, dass Erika nicht das einzige Opfer war. Auch sie selbst schweben bald in Lebensgefahr…(Thriller) Machen wir es kurz: Ich habe selten einen Roman gelesen, der orientierungslos in einem Meer voller Personen, Storys, Legenden, Symbolischen Elementen und Geheimkulten, einfach keine Richtung hat. Völlig verfahren, mit vielen erzählerischen Szenen, die überflüssig sind, und nicht mal die Nebencharaktere dazu animieren, die Story interessant zu gestalten. Ja, dass Setting – die Südtiroler Alpen, ein Dorf mit einer eingeschworenen Gemeinschaft und vielen „Leichen“ im Keller – klingt schon mal attraktiv, entsprechend ist die Erwartungshaltung auch nicht gering. „Der Wanderer“ von Luca D’Andrea ist ein Thriller, der am Ende davor abschrecken könnte, ein weiteres von dem Autor lesen zu wollen. Ein Roman ist ja fast immer fiktiv, aber der vorliegende ist absolut abgefahren – keinerlei Navigation, keine Spannung, völlig zerfasert und am Ende bleibt ein schales Gefühl übrig. Fazit Jede weitere Kritik ist überflüssig – einer der schlechtesten Thriller in diesem Jahr und sowieso überhaupt. Nicht empfehlenswert – Zeitverschwendung.

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Die Verwirrung vertreibt die Spannung

Von: Carolin Mücke

22.11.2019

Es liegt ein Hauch von Mord in der Luft; ach nein, es war Selbstmord. Sicher? Luca d´Andrea, 1979 in Bozen geboren, lebt auch noch heute in Italien, wo er nicht nur dort für seine Thriller gefeiert und ausgezeichnet wird. Sein Debütroman „Der Tod so kalt“ verkaufte sich weltweit und belegte die oberen Plätze der Bestsellerlisten, erfolgreich genug, dass dieser aktuell verfilmt wird. Dem steht sein zweiter Roman „Das Böse, es bleibt“ in nichts nach. Jetzt folgte „Der Wanderer“, doch kann d´Andrea sein Niveau halten? Vor 20 Jahren nahm sich die „narrische Andrea“ an einem abgelegenen Bergsee das Leben. Nun hat Sibylle Knapp einen anonymen Brief erhalten. Entsetzt blickt sie auf das Bild ihrer verstorbenen Mutter und ist sich sicher: Diesem Tod kann kein Selbstverschulden zugrunde liegen. Auf der Suche nach einer Antwort stößt die junge Frau mit dem Schriftsteller Antonio Carcano auf weitere Geheimnisse, welchen sie nicht auf die Schliche hätten kommen sollen, denn die Gefahr ist näher als sie denken… Es ist das erste Mal, dass ich einen Roman von Luca d´Andrea in meinen Händen halte. Der Einband zeigt eine düstere Winterlandschaft, ein Mann wartet in der Einsamkeit der Berge. In goldener Schrift windet sich der Titel aus Nebelschwaden- „Der Wanderer“. Mit dem Beginn des Lesens bildet sich in meinem Kopf ein verworrenes Knäul aus verschiedenen Namen. Theoretisch müsste man die einzelnen Charaktere aufschreiben, andernfalls verliert man den Überblick. Sollte das in den vorherigen Büchern ebenfalls so sein, zweifle ich am Erfolg des Autors. Allerdings schreibt er gut, so gut, dass die Spannung exponentiell zu wachsen scheint. Die Geschichte ist nicht zu stoppen, ich kann nicht stoppen und verfolge gespannt den Fortgang der Geschichte. Anders als der Titel es vermuten lässt, finde ich mich nicht in einem Alpenkrimi wieder. Natürlich spielt die Handlung in Südtirol, doch die Erwähnung des Motivs des Wanderers erfolgt fast schon nur beiläufig. Vielmehr spinnen zahlreiche Nebenhandlungen ein Bett für unsere Hauptstory, zwar mit Bezug aber ohne Bedeutung. Dennoch muss man dem Autor eines lassen. Bis zur letzten Seite wusste ich nicht, wer für was verantwortlich war, mit zum Teil überraschender Wendung. Alle Fragen werden beantwortet, zumindest glaube ich, das Ende zu kennen. Wie schon erwähnt, es ist alles sehr verworren. Wer ein zweites Mal liest, der versteht mehr. Dennoch muss ich ehrlich bleiben. Es handelt sich hierbei weder um eine Geschichte, die ich selbst noch einmal lesen würde, noch kann ich sie jemandem anderen empfehlen.

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Spannend bis zum Ende

Von: BILLY

28.10.2019

Ein verdammt spannendes Buch mit einer überraschenden Wendung! Man kann das Buch kaum aus der Hand legen, denn es ist spannend bis zur letzten Seite! Allerdings endet die Geschichte dann abrupt ohne Schluss..leider!

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Leider habe ich es nicht geschafft, in der angegebenen Zeit das Buch zu lesen. Ich habe es bis zur Hälfte geschafft. Der Klappentext (Inhalt) klingt sehr interessant, jedoch fand ich die Zeitsprünge im Roman sehr verwirrend. Jedoch denke ich, dass sich Jeder, der sich für das Thema interessiert, sehr gut unterhalten fühlt. Ich empfehle dieses Buch Jedem Krimi/Thriller-Fan.

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