Leserstimmen zu
Über dem Meer tanzt das Licht

Meike Werkmeister

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Ein perfekter Sommerroman!

Von: Lenalovesbooks

22.06.2020

Maria wohnt mit ihrer Familie auf Nordeney und ihr Glück scheint endlich perfekt, als sie mit ihren zwei Töchtern und ihrem Freund den ersten heißen Sommertag am Meer genießt. Doch sie spürt, das dies nicht lange anhalten wird. Ein zweiter toller Sommerroman der Autorin, bei dem die Handlung auf der Insel Nordeney spielt. Die Figuren kommen auch im ersten Roman "Sterne sieht man nur im Dunkeln" vor. Es ist von Vorteil, wenn man den ersten Roman gelesen hat. Die Handlung geht nun weiter. Falls nicht, ist es nicht allzu schlimm. Da Maria vorher eine Nebenfigur war und einiges erklärt wird. Dass die Autorin selbst sehr gerne Urlaub auf Nordeney macht, merkt man von der ersten bis zur letzten Seite. Bis ins kleinste Detail wird die Insel beschrieben und damit eine wunderschöne Atmosphäre geschaffen. Dementsprechend ist auch das schöne Cover gestaltet worden. Innen findet man noch ein paar Sprüche und ein Bild vom Nordsee-Strand. Am liebsten würde ich auch einen Cappucino bei Maria in der ''Strandmuschel'' trinken. Das Buch hat mir gut gefallen. Bei der Ich-Form kann ich mich am besten in die Figuren hineinversetzen. Maria trauert um ihre Mutter und kümmert sich liebevoll um ihre Kinder. Sowohl Maria als auch ihren Freund Simon finde ich sehr sympathisch. Es hat Spaß gemacht, die Entwicklung ihrer Beziehung zu verfolgen. Die unterschiedlichen Erwartungen von Mann und Frau an eine Beziehung werden gut ausgearbeitet. Das Buch lässt sich flüssig lesen, ich hatte es leider viel zu schnell durch. Meiner Meinung nach ist kein großer Spannungsbogen vorhanden. Das erwarte ich aber auch nicht von einem Sommerroman. Gefreut habe ich mich zum Schluss über Marias Tagebucheinträge, mit süßen Sprüchen und Rezepten zum Nachmachen. Fazit: Das Buch würde ich definitv jedem empfehlen, der ''Sterne sieht man nur im Dunkeln'' gelesen hat. Außerdem freuen sich bestimmt viele, die vor allem in der jetztigen Corona-Zeit über einen Nordsee-Urlaub nachdenken. Dazu passt auch der schöne Spruch: ''Manchmal wartet das Glück nicht in der weiten Welt, sondern auf einer kleiner Nordseeinsel.''

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Ein Roman zum Wohlfühlen

Von: Jules

16.06.2020

Die Rückseite des Buches verspricht die Geschichte einer Weltenbummlerin, die sich auf einer Nordseeinsel mit ihrer Familie niedergelassen hat. Alles erscheint gut, bis ihr Freund sich mit einer der Töchtern auf eine Reise begibt. Plötzlich allein für einen gewissen Zeitraum hat Maria, die Hauptperson, Zeit, ihr Leben in Ruhe zu betrachten. Und das scheint auch bitter notwendig, denn hinter der heilen Fassade verbergen sich mehr Probleme, als sie geahnt hat - unter anderem eine Vergangenheit, die durch verschiedene Personen wie Toni, Hannes oder Jan verkörpert wird. Diese Geschichten sind über verschiedene Handlungsstränge miteinander verbunden und wurden zu unterschiedlichen Zeiten aufgedeckt oder angesprochen. Eine schöne Spielerei, die das Innenleben von Maria mehr und mehr beleuchtet und die Möglichkeit gibt, sich einzufühlen. Wer zu diesem Buch greift, wird zudem auf eine erstaunlich engagierte 11-jährige Morlen treffen, die eine tragende Rolle dazu beiträgt, dass Maria ihre Vergangenheit aufarbeiten kann - nicht immer ganz selbstlos. Das Buch eignet sich perfekt für jeden Strandurlaub oder zum (Weiter-)Träumen. Von mir bekommt das Buch 4 von 5 Sternen aufgrund des wunderschönen Schreibstils und der authentischen Probleme, die beeindruckend real dargestellt sind. Abzug gibt es sowohl für das zu fade Ende für solch ein schönes Buch, als auch über die Figur der Tochter Morlen, deren Handlungen teilweise weit über ihr Alter hinausgegangen sind.

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Ich habe letztes Jahr den ersten Teil "Sterne sieht man nur im Dunkeln" gelesen und war total begeistert. Umso mehr habe ich mich natürlich gefreut, dass es nun eine Fortsetzung gibt. In "Über dem Meer tanzt das Licht" geht es um Maria, die wir schon im ersten Band kennen lernen durften. Maria betreibt ein kleines Café am Strand der Norderney und sie liebt diesen Job und ihre Familie. Doch irgendwo auf ihrem Weg scheint sie sich selbst verloren zu haben und sie muss herausfinden, wie es weitergehen soll. Auch diesmal muss man wieder hervorheben, wie schön das Buch gestaltet ist. Wir haben auch hier am Ende wieder schöne Sprüche, Songtexte und sogar Rezepte, die in der Geschichte vorkommen. Mir hat der Schreibstil wieder sehr gut gefallen, man fühlt sich einfach enorm wohl beim Lesen und die Seiten fliegen nur so dahin. Der Schreibstil ist leicht zu lesen, aber das Setting wird super bildlich dargestellt und man kann sich richtig an den Strand träumen. In dieser Geschichte lernen wir überwiegend Maria kennen, aber wir lernen auch ein wenig über den Vater von Marias erster Tochter und über ihren Freund Simon. Mir hat die Geschichte rund um Maria und ihr Leben sehr gut gefallen, insbesondere deswegen, weil es so nah am realen Leben war. Maria hat Probleme die nicht voller künstlichem Drama waren, sondern einfach realistisch. Aber auch das Setting und die sympathischen Charaktere haben das Buch zu einem absoluten Wohlfühlroman gemacht. Bei Meikes Werken bekommt man einfach Sehnsucht nach dem Meer. Maria ist eine sehr tapfere, starke Persönlichkeit. Sie liebt ihre Familie über alles und versucht alles, um diese glücklich zu machen. Sie ist einfach sehr menschlich, denn sie macht Fehler und gesteht sich diese auch ein. Auch die Nebencharaktere wirkten sehr authentisch und waren mir sehr sympathisch. Generell muss ich sagen, dass ich die Bücher von der Autorin ganz besonders mag, weil sie eben nicht nur aus unnötigem Streit und Drama bestehen, sondern einfach sehr gefühlsvoll und authentisch sind. Auch die Emotionen der Charaktere konnte man richtig nachempfinden und das macht es so einfach sie alle irgendwie ins Herz zu schließen und mitzufiebern bei all ihren Entscheidungen. Fazit: Ein toller Wohlfühlroman um sich wegzuträumen und das tolle Norderney Setting zu genießen. Das Buch hat viel Tiefgang und handelt sehr realistisch vom Leben mit seinen Höhen und Tiefen und auch der Selbstfindung. Die Charaktere schließt man so schnell ins Herz und ich hoffe, dass es ganz bald einen neuen Roman von der Autorin geben wird. Mir hat das Buch richtig gut gefallen und ich kann es wirklich nur empfehlen. Von mir gibt es 4,5 von 5 Sterne.

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Berührender Sommerroman

Von: MARIA

12.06.2020

Maria ist ihr ganzes Leben lang immer auf Reisen gewesen. Als ihre Mutter erkrankt, zieht sie mit ihrer Tochter Morlen zu ihr auf die Insel Norderney, wo sie sich in Simon verliebt. Gemeinsam beginnen sie dort ein Leben, bis eines Tages Simon beschließt, mit ihrer jüngeren Tochter Hannah einen Monat lang zu verreisen. Maria widmet sich in dieser Zeit ihrem Strandcafé und trifft auf alte Freunde. Beim Ausräumen des Hauses ihrer Mutter, die mitlerweile verstorben war, findet Maria alte Tagebücher, die ihr ein Geheimnis offenbaren. Zudem muss Maria sich der Frage stellen, ob sie nicht doch ihr altes Leben als Reisende vermisst. Der Einstieg in das Buch fiel mir leider etwas schwer. Am Anfang erscheinen manche Beweggründe nicht nachvollziehbar und auch sonst wurde kaum Spannung aufgebaut. ABER ab ca. der Mitte des Romans, nimmt die Geschichte Fahrt auf und ich konnte das Buch nicht mehr aus den Händen legen. Die letzten Kapitel haben mich wirklich sehr berührt, denn man konnte spüren, was wirklich wichtig im Leben ist. Besonders positiv aufgefallen ist mir außerdem die Anschaulichkeit: Ich konnte den Sand zwischen meinen Zehen und den Wind in meinem Haar spüren. Daher empfinde ich das Buch als perfekten Sommerroman, um ein bisschen Urlaub auch zu sich nach Hause zu bringen. Das Buch ist als Ich-Erzähler geschrieben.

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Zum Inhalt: Maria war in jungen Jahren eine echte Weltenbummlerin. Jetzt lebt sie jedoch mit ihren zwei Töchtern, Morlen und Hannah, auf Norderney. Der Familienalltag mit ihren Töchtern und Simon, Hannahs Vater, sowie ihrem Strandcafé füllt sie vollkommen aus. Doch als Simon sich zusammen mit Hannah eine Auszeit nimmt, beginnt Maria zu grübeln … Meine Meinung: Das Cover ist sehr gelungen und passt für mich optimal zum Titel. Obwohl die Story sich sehr vom Vorgängerbuch unterscheidet, spielt das Thema Lebensplanung und -träume wieder eine große Rolle. So gesehen kann man das Buch auch fast ein wenig als Lebensratgeber betrachten. Denn es macht klar, dass es zur Erfüllung von Träumen nicht nur den einen idealen Weg gibt, sondern man auch manchmal auf Umwegen zum Ziel kommt. Dennoch ist es in erster Linie ein Liebesroman, der wirklich gut unterhält. Das Ambiente auf der Nordseeinsel trägt ebenfalls dazu bei, sich in der Geschichte richtig wohl zu fühlen. Die Charaktere sind durchweg sehr lebensnah mit Ecken und Kanten beschrieben, aber bleiben stets sympathisch bzw. in ihren Handlungen nachvollziehbar. Zu guter Letzt muss ich unbedingt noch ein Zitat (Seite 100 / Überlegungen von Iris, Marias Mutter) loswerden: „… am Gesichtsausdruck meiner Mutter, wenn sie meinen Vater ansah und zu mir sagte: Das, was dich an einem Mann am Anfang stört, das wird dich irgendwann um den Verstand bringen. Es sollte also zu Beginn nicht allzu viel davon geben.“ Fazit: ein unterhaltsamer Wohlfühlroman, der mir noch ein kleines bisschen besser als der erste gefallen hat

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Zwischen 3 Männern

Von: Rheinmaingirl

04.06.2020

Mir hat das Buch gut gefallen. Es war durch den angenehmen Schreibstil schnell und flüssig zu lesen. Marias Leben verändert sich nachdem Ihr Freud Simon mit der gemeinsamen kleinen Tochter Hannah verreisen möchte. Hierdurch bekommt Maria unerwartet mehr Zeit für sich, da sich Ihr Exmann um die ältere Tochter kümmert und sie dann noch einen anderen Mann kennen lernt- Maria vermisst Ihre kleine Tochter und ist froh als Simon diese zurückbringt. Nachdem er dann aber nochmal verreist muss sie entscheiden, was sie nun tun möchte. Insgesamt ein tolles Buch für den Sommer, dass einfach geschrieben ist und sich dadurch schnell lesen lässt.

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Vielen Dank an das @bloggerportal für die Bereitstellung dieses Buches Autorin: Meike Werkmeister Verlag: Goldmann Erschienen am: 18.05.2020 Zum Inhalt: Nach jahrelangen Reisen und großen Abenteuern ist Maria auf Norderney sesshaft geworden. Sie lebt dort glücklich mit ihren zwei Kindern und ihrem Freund Simon. Mit ihrem Strandcafe hat sie sich einen kleinen Traum erfüllt. Alles scheint perfekt. Doch dann verreist ihr Freund mit der gemeinsamen Tochter. Er möchte einfach in den Tag hinein leben und die „Vater-Tochter-Zeit“ in vollen Zügen genießen. Und plötzlich ergreift auch Maria die Abenteuerlust. Doch während Simon auf den Wellen surft, kämpft Maria mit unerwarteten Problemen. Nicht nur finanzielle Sorgen bereiten ihr Kopfzerbrechen, auch ihre große Tochter Morlen macht ihr zunehmend Sorgen. Nun gilt es, alles unter einen Hut zu kriegen: Alltag, Kindererziehung, Selbständigkeit und natürlich ihr großer Wunsch nach Abenteuer und Freiheit. Wird das gelingen? Das müsst ihr natürlich wie immer selbst herausfinden. Fazit: Für mich war es das erste Buch der Autorin. Obwohl ihr Vorgänger „Sterne sieht man nur im Dunkeln“ unabhängig zu lesen ist, glaube ich, dass es ein größeres Lesevergnügen bereitet, wenn man es zuvor gelesen hat. Nichtsdestotrotz hat mich die Geschichte auch so gut unterhalten. Der Schreibstil der Autorin ist leicht und unbeschwert. Die Charaktere der Geschichte sind nahbar und das Setting ist einfach wunderschön. Am liebsten hätte ich mich gleich auf den Weg nach Norderney gemacht. Für mich ist dieses Buch ein typisches „Sommer-Wohlfühlbuch“, das man wunderbar am Strand bzw. in den Dünen einer Nordseeinsel lesen kann. Wer auf der Suche nach einem Urlaubsbuch ist, oder sich einfach das „Insel-Feeling“ in den Garten holen möchte, der sollte sich dieses Buch mal näher anschauen. Einfach eintauchen, abtauchen und wegträumen...

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Ein Hauch Sommerurlaub

Von: Nina K.

01.06.2020

Hauptfigur in diesem tollen Roman ist Maria, Ende 30. Sie hat mit ihrem jüngeren Freund Simon vor Kurzem den ersten gemeinsamen Nachwuchs Hannah bekommen. Als sich Simon entschließt mit der kleinen Hannah für einige Wochen alleine wegzufahren, freut sich Maria einerseits über die Arbeit, die ihr damit weggenommen wird, andererseits vermisst sie die beiden aber natürlich. Glücklicherweise hat Maria noch ihr ältere Tochter Morlen (11 Jahre) und ihr eigenes Café, um die sie sich kümmern muss und findet nun außerdem etwas Zeit, um sich um das Erbe ihrer geliebten Mutter zu kümmern. In dieser Zeit, die sie für sich hat, findet sie in dem Haus, dass ihre Mutter hinterlassen hat, alte Tagebücher, die ihre Mutter seit Marias Geburt für eben diese verfasst hat. Darin beschreibt die Mutter ihre Gefühle, Ängste und auch ihre "Beziehung" zu Marias Vater, von dem Maria nicht einmal den Namen oder ein Bild kennt. Maria macht sich anhand der Hinweise auf die Suche nach ihm, prüft ihre eigenen Gefühle für ihren aktuellen Freund, den Vater ihrer älteren Tochter und macht sich grundsätzlich Gedanken über ihr aktuelles Leben und die damit verbundenen (auch finanziellen) Probleme. In dem Roman, der hauptsächlich auf Norderney spielt, geht es primär um Familie, Freunde, Gefühle und den Lauf des Lebens. Der Inhalt ist zum Großteil aus der Sicht von Maria geschrieben, die tiefe Einblicke in ihre Ängste und Erinnerungen zulässt. Ansonsten werden auch immer wieder die Tagebucheinträge der Mutter oder auch Briefe/E-Mails dargestellt, die für Abwechslung sorgen und dem Leser die Möglichkeit geben, sich super in Maria hineinversetzen zu können – dadurch kann man beim Lesen hier und da auch ein paar Tränchen verdrücken, da die Worte gerade in den Tagebucheinträgen und E-Mails teilweise sehr emotional sind (besonders gegen Ende des Buches). Die Anzahl der Figuren im Buch ist auf ca. 10-15 (wichtige) Personen begrenzt, die man aber sehr gut zuordnen bzw. auseinanderhalten kann. Da auch immer wieder auf die Landschaft und insbesondere den Strand und das Meer eingegangen wird, bekommt man etwas Fernweh, was das Buch besonders schön macht. Ein toller Roman, der hier und da auch zum Nachdenken anregt und immer wieder schöne Sprüche beinhaltet – mein Favorit: Im Leben geht es nicht ums Gewinnen. Es geht nur darum, so glücklich wie möglich zu verlieren (S. 354).

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