Leserstimmen zu
Du bist in meiner Hand

Mary Higgins Clark

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Nachdem ich von der Laurie Moran-Reihe alles in allem ziemlich begeistert bin und den Schreibstil der Autorin sehr mag, hat mich dieser Stand Alone Thriller geradezu angelacht; und was soll ich sagen? Ich hab ihn innerhalb kürzester Zeit verschlungen. Er liest sich äußerst flüssig, was nicht zuletzt den kurz und knackig gehaltenen Kapiteln geschuldet ist. Die Charaktere sind lebensecht gezeichnet und die Guten sind zumindest so gut, dass man sie auch sympathisch findet (ist ja nicht wirklich immer der Fall) und mit ihnen fiebert. Was mir ein bisschen gefehlt hat, ist die Auswahl an potenziellen Tatverdächtigen*innen. So fiel die Wahl spätestens nach der Hälfte des Buches auf den/die Mörder*in, was ich ziemlich schade fand. Mit dem Ende wurde der/die Leser*in dann leider ziemlich schnell abgefrühstückt, alles musste schnell untergebracht werden, das kam ein bisschen holprig daher. Alles in allem ein solider Thriller mit der ein oder anderen Schwachstelle aber als kurzweiligen Unterhaltung bestens geeignet.

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Ich habe „Du bist in meiner Hand“ aufgrund der kurzen Kapitel und der nur 318 Seiten insgesamt an einem Tag gelesen. Inhalt: Die 18-jährige Kerry wird nach einer Party tot im Pool aufgefunden. Schnell geraten sowohl ihr Freund, als auch ein Nachbarsjunge in Verdacht sie ermordet zu machen. Aline, Kerrys Schwester, möchte unbedingt herausfinden, was passiert ist und hilft der Polizei wo sie nur kann. Dabei merkt sie nicht, dass sie dem Mörder gefährlich nahe kommt. Meine Meinung: Der Schreibstil ist sehr locker und einfach. Die Autorin hält sich nicht an großen Beschreibungen und Erklärungen auf und hält ihre Geschichte im Allgemeinen eher oberflächlich. Die Kapitel sind sehr kurz, wodurch auch das Buch kurzweilig ist. Die Charaktere sind ebenfalls eher oberflächlich und alles bezieht sich nur auf den Mord von Kerry. Es gibt nichts, was außenherum passiert und nichts mit Kerrys Tot zu tun hat. Das Buch liest sich etwas wie ein Polizeibericht, in dem der Mord aufgeklärt wird. Andere Handlungsstränge außer der Aufklärung gibt es kaum. Wir erfahren die Geschichte aus unterschiedlichen Sichten, wodurch es jedoch zu Wiederholung kommt. Teilweise tauchen neue Charaktere auf, die vorher nicht da gewesen waren, um die Ermittlungen der Polizei weiterzubringen. Generell war die Story interessant und die Auflösung habe ich persönlich nicht vermutet. Es wurde nicht groß erklärt, war aber logisch und nachvollziehbar. Trotzdem kam es sehr schnell und wurde kurz abgehandelt. Fazit: Eine interessante Geschichte, die leider recht oberflächlich mit flachen Charakteren erzählt wurde. Trotzdem kein schlechtes Buch, welches schnell durchgelesen werden kann.

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Mary Higgins Clark: Du bist in meiner Hand Im Gegensatz zum Buch ist das Hörbuch ein Extrakt des Buches. Langeweile kommt nicht auf, obwohl die ersten Minuten etwas schleppend anmuten. Wer hat die 18 jährige Kelly getötet? Das ist die Frage, mit der sich nicht nur die Kriminalpolizei beschäftigt, sondern auch die ältere Schwester von Kelly, Aline. Es gibt mehrere Verdächtige, doch immer zu wenig Beweise. Ein Verdächtiger wird verhaftet, dann aber wieder freigelassen. Dann meint die Polizei, einen weiteren Verdächtigen zu haben. Aline, die dem ermittelnden Detective inoffiziell unterstützt, kratzt erst an der Oberfläche, doch je näher sie der Wahrheit kommt, je größer ist die Gefahr, in der sie schwebt. Die Autorin baut einen Spannungsbogen auf, der erst in der allerletzten Sekunde zum Täter führt, ein Ende, das mich ehrlich überrascht hat. Denn dann kommt erst der Titel des Buches zu tragen: Du bist in meiner Hand!

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Meine Meinung Mit ihren 18 Jahren nutzt Kerry Dowling die Abwesenheit ihrer Eltern um mit ihren Freunden eine Poolparty zu feiern. Da es auch Alkohol auf der Feier gibt, hält es Kerry für keine gute Idee den Nachbarsjungen Jamie einzuladen, der zwar sehr nett ist, aber kein Geheimnis für sich behalten kann. Jamie ist wirklich traurig darüber und unglaublich enttäuscht. Während der Party kommt es zu einem lautstarken Streit zwischen Kerry und ihrem Freund Alan, der daraufhin die Party verlässt. Als alle Gäste schließlich die Party verlassen haben, beschließt Kerry das Party-Chaos noch ma gleichen Abend zu beseitigen. Als ihre Eltern und ihre Schwester Aline am nächsten Morgen zu Hause eintreffen, ist jedoch von der Party noch jede Menge zu sehen - und Kerry liegt tot im Pool. Alle sind schockiert, doch Aline ist wild entschlossen herauszufinden, was passiert ist und kommt dem Schuldigen gefährlich nahe dabei. Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen, die Seiten flogen nur so an mir vorbei. Die Kapitel sind teilweise nur 2 Seiten lang, was aber dem Wechsel zwischen den einzelnen Perspektiven geschuldet ist. Der Leser sie die Entwicklung des Plots aus der Sicht des Ermittlers Mike Wilson, aus der Sicht von Kerrys Schwester Aline oder auch aus der Sicht ihres Freundes Alan, der durch den Streit auf der Party ins Fadenkreuz der Ermittlungen gerückt ist und als Hauptverdächtiger gilt. Das hat mir gut gefallen, denn so konnte ich mich direkt in jede Figur hineindenken und ihre Sicht auf die Geschehnisse sehr gut nachvollziehen. Etwas schade finde ich, dass so viele Seiten im Buch auf Grund von Kapitelenden oder Neubeginn eines Abschnittes leer waren. Sicherlich hat das Buch von den 319 Seiten effektiv nur etwa 290 Seiten. Da die Schrift relativ groß ist, liest es sich sehr schnell durch. Die Handlung hat mich durchweg sehr gut unterhalten. Für einen Thriller gab es aber eindeutig zu wenig Action. Ich habe mich an keiner Stelle gelangweilt und der Level wurde erzählerisch auch immer hoch gehalten, aber eine nervenaufreibende Spannung empfand ich leider nicht beim Lesen. Auch das Ende war für mich absolut nachvollziehbar und authentisch. Mein Verdacht auf den Täter hat sich allerdings schon ein paar Kapitel vor Ende gefestigt und letztendlich auch bestätigt. Das hat der Handlung allerdings nicht geschadet, es gab eben nur keine Überraschung am Ende für mich. Die Charaktere sind vom Mary Hoggins Clark gut ausgearbeitet und entwickelt worden. Für mich wirken sowohl die Hauptfiguren als auch die Randfiguren menschlich und authentisch. Kerrys Schwester Aline, die alles daran setzt, den Mörder ihrer Schwester zu finden und darüber hinaus ihre eigene Trauer vergessen kann. Kerrys Eltern, die in ihrer Trauer fast ohnmächtig werde. Der Ermittler Mike Wilson, der sich Stück für Stück an den Mörder heranarbeitet. Alan, der vor lauter Angst nicht mehr klar denken kann. Jamie, der Kerry so sehr vermisst und mit seiner Trauer am meisten zu kämpfen hat. Besonders Jamie habe ich in diesem Buch sehr ins Herz geschlossen. Vielen Dank an das Team vom bloggerportal für dieses Rezensionsexemplar! Zitat Und ich werde auch keinem sagen, dass ich mir die Sneakers und die Hose und die Socken nass gemacht habe, und ich werde auch keinem sagen, dass der Große gekommen ist und Kerry geschlagen und in den Pool gestoßen hat. (Seite 51) Fazit Ein kurzweiliger Roman, der mit sympathischen Figuren und einer durchdachten Geschichte gut unterhält, aber nicht lange im Gedächtnis bleibt. von mir eine gute Leseempfehlung!

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Dies war mein erstes Buch von Mary Higgins Clark.. Da ich bis jetzt nur großartiges von der Autorin gehört habe, ging ich mit einer gewissen Erwartung an das Buch. Der Schreibstil.. Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, dass finde ich gut, denn so kann man die Sichtweise von jedem Charakter verstehen und man hat ein klareres Bild vor Augen. Mary Higgins Clark schreibt sehr flüssig und durch ihre kurzen Kapitel fliegen die Seiten förmlich an einem vorbei. Das einzige was mich etwas gestört hat, sind die vielen leeren Seiten zwischen den Kapiteln, man hätte das Buch auch einfach dünner machen können. Die Charaktere.. Die Charaktere waren gut durchdacht und haben auf mich sehr authentisch gewirkt. Die Protagonisten waren überschaubar. Die Handlung.. Die Handlung war durchgehend spannend. Ich habe mich auf die Suche des Mörders begeben. Am Anfang hatte ich viele Theorien die aber, je weiter ich gelesen habe, alle falsch waren. Nachdem ich dann 2/3 des Buches gelesen hatte, bin ich auf die richtige Fährte gekommen und mir wurde klar wer der Mörder war. Nur wusste ich das Motiv bis dato nicht. Das Ende ist gut ausgebaut, damit hätte ich nicht gerechnet. Auch wenn ich wusste wer der Mörder war, wäre ich nie auf die Idee gekommen, dass Kerry aus diesem Grund ermordet wurde. Fazit: Ein spannender Thriller, mit dessem Ende ich nicht gerechnet hätte. Allerdings hätte man die vielen leeren Seiten weglassen können, denn das ist Verschwendung.

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