Leserstimmen zu
Gott

Reza Aslan

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Danke

Von: Juliana

30.11.2018

Sehr sehr gut!!! Wahnsinnig frisch und leicht geschrieben. Macht Spaß zu lesen

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Danke

Von: Juliana aus Northeim

30.11.2018

Der Autor hat einen sehr schönen Schreibstil, mit viel fachwissen.... einiges habe ich sogar nach gegoogelt da ich noch mehr über bestimmte malerein wissen wollte. Mir hat das Buch sehr gut gefallen... jedoch die vielen Fußnoten die auch noch alle hinten im Buch zu finden sind, fand ich etwas anstrengend, das hätte man anders lösen müssen entweder gleich unten auf der jeweiligen Seite oder zumindest 2 Lesezeichen mit im Buch anbieten. So war ich mehr mit Blättern und suchen beschäftigt als mit lesen. Aber zu dem Buch selbst gibt's nichts negatives zusagen. Super Schreibstil!

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Der Autor Reza Aslan beschreibt die Entstehung der Religion und der menschlichen Spiritualität. Er beginnt in der Steinzeit und endet in der Entstehung der drei großen Religionen, dem Christentum, Judentum und dem Islam. Sein Schreibstil ist sachlich und sehr gut verständlich. Hierbei verzichtet er weitestgehend auf jegliche Wertung und belegt seine Behauptungen mit zahlreichen Literaturverweisen. Das Buch ist für alle empfehlenswert, die einen fundierten Überblick über die Religionsgeschichte erhalten möchten, sich jedoch nicht zu sehr in Details oder philosophischen Diskussionen verlieren möchten. Als sehr schön empfand ich das Fazit des Autors, der es dem Leser überlässt, sich in der Thematik des Glaubens und der Spiritualität zu positionieren. Trotzdem gibt er zahlreiche Anregungen zum Nachdenken und/ oder zum Überdenken, in welche Richtung auch immer. Und das ist gut so. Auf jeden Fall ein sehr empfehlenswertes Buch!

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Reza Aslan beschreibt in seinem Buch „Gott“ verschiedene Bilder der Gottesdarstellung und deren Geschichte. Er selbst durchzog einen Religionswandel von Islam zu Christentum und wieder zurück zum Islam. Diese beiden Religionen bekommen im Buch auch besondere Aufmerksamkeit. Die Geschichte und deren Gottesdarstellung stellt Aslan besonders detailliert dar. Doch warum suchen wir überhaupt nach Gott und wollen verstehen wer oder was dieses Göttliche ist? Wie auch bei Aslan herrscht in uns bereits seit Kindheit ein bestimmtes Gottesbild. Ein Gott der anscheinend straft und urteilt. Auch in nicht religiösen Familien beschreiben Kinder häufig dieses Bild von Gott. Doch Reza Aslan spricht von einer Vermenschlichung als zentrales Charakteristikum fast aller Religionen. Und hierin besteht für uns Menschen die Kluft, die wir versuchen sollten zu überwinden. Denn Religion ist auch immer eine „Sprache“ wie sich Generationen untereinander verstehen. Sie versuchen „Gott“ zu vermenschlichen“ und geraten somit in einen Konflikt mit sich selbst., Und genau von diesen Konflikten berichtet Aslan in seinem Buch. Während sich Aslan damit auseinandersetzt, liefert er in seinen Kapiteln gleichzeitig eine geschichtliche Abhandlung der verschiedenen Religionen. Fazit: Für mich waren die ersten Kapitel, als es um die Gottesdarstellung und Wahrnehmung in der Steinzeit ging, sehr interessant. Hier hat man durchaus einen neuen Zugang zum Thema bekommen. Während der Kapitel über Christentum und Islam musste ich mich immer wieder zu Aufmerksamkeit zwingen, da mir hier zu viele geschichtliche Fakten dargestellt worden. Ich hatte dann wohl doch ehr auf weitere spirituelle Erkenntnisse aus diesen Religionen gehofft. Sein Schreibstil ist angenehm zu lesen. Auch wenn das Buch eine geschichtliche Abhandlung beinhaltet, so kann Aslan diese interessant mit seinem Sprachstil darstellen. Somit gleicht sie keinem typischen Geschichtsbuch. Wer Interesse daran hat mehr über die geschichtliche Darstellung von „Gott“ in verschiedenen Religionen zu erfahren, der wird sicherlich mit diesem Buch große Freude haben. Leute die auf der spirituellen Suche sind, könnten eventuell etwas enttäuscht werden. Dennoch würde ich das Buch als gute Grundlage für das Thema „Gott“ bezeichnen und kann es somit weiterempfehlen.

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Interessant

Von: Reading-Girl

29.11.2018

Ich finde dieses Buch ziemlich interessant, da ich mich für Religionen usw. interessiere. Alles in allem schreibt der Autor über Begegnungen mit Gott und die Entstehung der Religion. Sollte man unbedingt gelesen haben...

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Nach den beiden Bestsellern über den Islam und über Jesus hat sich Reza Aslan in seinem dritten Buch erneut einem Thema zugewandt, das voller (insbeondere religiöser) Herausforderungen steckt: Gott. Der Titel mag den einen oder die andere LeserIn irreführen. Zutreffender könnte man vielleicht von einer „Geschichte der menschlichen Spiritualität“ (S. 193) sprechen. Warum glauben Menschen an Gott, und was genau ist in diesem Kontext mit dem Wort Gott gemeint? Aslan nimmt seine Leserschaft mit auf eine weite Reise, die von der Altsteinzeit bis hinein in die Gegenwart führt. Schon diese gewaltige Zeitspanne über Jahrhunderttausende bedingt, dass der Autor seine Argumente nur in großen Linien skizzieren kann – was er in einem klaren Schreibstil tut. Interessierte können in einem umfangreichen Anhang (ein Drittel des Buches) Argumentationslinien vertiefen und finden dort weiterführende Literaturhinweise. Das Buch gliedert sich in drei etwa gleichgroße Teile. Der erste Teil beginnt mit einer (anthropologisch und psychologisch fundierten) Setzung: Es gibt einen menschlich-universellen Glauben an eine menschliche Seele, die das körperliche überschreitet. Diese je individuelle Erfahrung wird durch zwei Mechanismen in die Welt hineingedeutet: Zum einen durch die „Hypersensitive Akteurerkennung“ (engl. Hyperactive Agency Detection Device), also die Neigung, hinter unerklärlichen Ereignissen menschliche Akteure zu vermuten, zum anderen durch die „Native Theorie“ (engl. Theory of Mind), also die Tendenz, alle Phänomene, die menschliche Merkmale zeigen, in menschlichen Kategorien zu deuten. Dies führt zum Konzept des Animismus, einer beseelten Welt. Im zweiten Teil zeigt Aslan, wie neue Formen der Vergesellschaftung diese religiöse Urvorstellung überformen. Im Gefolge der Sesshaftwerdung rückt in den frühen Hochkulturen Mesopotamiens und Ägyptens der Mensch ins Zentrum der spirituellen Ordnung und beansprucht eine herausragende Stellung als Herrscher über die Natur: das Göttliche vermenschlicht und der Mensch vergöttlicht. Zunehmende Arbeitsteilung führt zu einem wachenden Pantheon an Göttern, die Zentralisierung der Regierung führt zur Idee eines höchsten Gottes. Der dritte Teil schildert die Kulmination dieser Zentralisierung im Konzept des Monotheismus: dem Glauben an den einen und einzigen, allumfassenden und unteilbaren Schöpfer-Gott. Jeweils ein Kapitel ist dem Judentum, dem Christentum (dem mit seiner Dreifaltigkeitslehre der Status einer monotheistischen Religion implizit abgesprochen wird) und dem Islam (der – hier scheint vielleicht das Glaubensbekenntnis des Autors durch – als Höhepunkt der theologischen Idee des Monotheismus gefeiert wird) gewidmet. Das Buch schließt mit der Idee des Pantheismus: Letztlich – so Aslan – sei der Monotheismus nicht allzu weit von den animistischen Vorstellungen der Steinzeit entfernt. So wie im Animismus alle Dinge Anteil haben an der Essenz der (Welt-)Seele, umfasst der monotheisische Gott alle Dinge: der Mensch (wie alles andere auch) ist Gott – oder, um den letzten Satz des Buches zu zitieren: „Sie sind Gott.“ Insgesamt ein unterhaltsames, kenntnisreiches und kurzweilig geschriebenes Sachbuch, das – dem Thema durchaus angemessen – mit persönlichen Wertungen nicht hinter dem Berg hält. Man wird nicht allen Argumenten ungeteilt zustimmen wollen, aber viel Interessantes und Bedenkenswertes finden, um seine eigene Vorstellung von Gott zu bereichern.

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GOTT

Von: Karl-Heinz

27.11.2018

Von Titel und Einbandgestaltung war ich sehr beeindruckt. Seltsam überrascht war ich davon, dass das Buch "nur" aus 199 Seiten besteht und weitere 118 Seiten Fußnotentext enthält. Ich bin selbst weder theologisch vorgebildet, noch geisteswissenschaftlich bewandert und doch fiel es mir relativ leicht, den Ausführungen zu folgen. Reza Aslan pflegt einen angenehmen Schreibstil und geht dieses Thema sehr behutsam und äußerst objektiv an. Es gibt keine Belehrungen, nichts ist richtig oder falsch. Am Ende bleibt es dem Leser selbst überlassen, was und ob er/sie glauben möchte. Ich habe mich persönlich sogar noch mehr dazu angeregt gefühlt. Mit einer Zeitreise durch die Geschichte, konnten auch von mir als Laien, Namen wie "Zarathustra", "Tutanchamun" etc., die man schon oft gehört hat, endlich eingeordnet werden. Die Entwicklung der menschlichen Idee "GOTT" war auf jeden Fall lesenswert.

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Ein Buch, das zum Nachdenken anregt

Von: Akzisnarf

27.11.2018

Dies ist mein erstes Testleser-Exemplar - vielen Dank dafür. Der Autor stellt viele Theorien vor, wie Religion und Spiritualität entstanden sein könnten und nimmt uns dabei mit in die Zeit der Urmenschen. Dabei erklärt er die Theorien sehr anschaulich und für jeden verständlich und nimmt den Leser auch bildlich mit auf die Reise zu "Adam und Eva", deren Leben er sehr anschaulich schildert. Relativ leichte Kost für ein schwieriges und oft schwer verständlich Thema! Mir hat das Buch sehr gefallen, einzig und allein die vielen Fußnoten (daraus besteht ein gutes Drittel des Buches) lenken oft vom Lesen ab. Hier hätte man sich kürzer fassen können! Insgesamt aber sehr gelungen!!!

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