Leserstimmen zu
Die Kathedrale des Meeres

Ildefonso Falcones

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Wie ich schon mehrmals lesen konnte wird das Erstlingswerk des Autors mit Kenn Follett verglichen. Dem kann ich nur zustimmen. Historische Bücher zu schreiben birgt immer ein gewisses Risiko. Es muss gut recherchiert werden, um bei der Wahrheit zu bleiben und gleichzeitig muss der Bogen zur Fiktion gespannt werden. Darin liegt der Zauber eines Buches. Dies ist hier perfekt umgesetzt und das lesen bringt viel Spannung und Entspannung mit sich. Es ist zwar durch die große Seitenzahl etwas unhandlich in der Hand und man bekommt sehr leicht Leserillen und ein leichtes Gefühl von Muskelkater, dennoch mag man das Buch nicht aus der Hand legen bis die letzte Seite beendet ist. Ich freue mich schon auf den zweiten Band der Reihe.

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Ein gewaltiger historischer Roman rund um die Erbauung der Kathedrale Santa Maria del Mar in Barcelona. Gleichzeitig zum Kirchenbau erfährt man viel über Spanien und die damals schon freie Stadt Kataloniens. Die Grundlagen des noch heute andauernden Strebens nach Unabhängigkeit, die in den letzten Monaten Politik und Medien beschäftigten, werden in diesem Roman mit erläutert. Und noch vieles mehr. Denn nicht der Bau der Basilica steht im Mittelpunkt: der Dreh- und Angelpunkt ist das Barcelona des 14. Jahrhunderts. Die Geschichte um den jungen Ameus ist zwar nicht unbedingt glaubwürdig, aber gut zu lesen. Hochinteressant fand ich die historischen Zusammenhänge und wie sie geschildert werden. Falcones gelingt das, was auch Gablé und Follett gelang: eine ausgewogene Mischung aus Fiktion und Geschichte, Drama und dem Gefühl beim Lesen in den Roman einzutauchen. Wehe dem, der abends mit dem Lesen beginnt! Man kann nicht aufhören und erschrickt beim Blick auf die Uhr. Wunderbarer Schmöker!

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