Leserstimmen zu
Tot bist du perfekt

JP Delaney

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€ 13,00 [D] inkl. MwSt. | € 13,40 [A] | CHF 18,90* (* empf. VK-Preis)

Der Autor konnte mich mit seinem Schreibstil schon in "The Girl Before" überzeugen. Auch "Tot bist du perfekt" lässt sich unfassbar gut und flüssig lesen und packte mich schon am Anfang. Die Thematik ist so interessant und die Handlung wird mit jedem Kapitel spannender. Ungewöhnlich und verwirrend waren mir zu Beginn die Kapitel, manche wurden nummeriert und manche wiederum hatten ausgeschriebene Zahlen. Dies jedoch macht Sinn. Während die nummerierten Kapitel in der Gegenwart spielen, spielen die mit den ausgeschriebenen Zahlen in der Vergangenheit. Am Ende treffen beide aufeinander und der Autor hat dies super geschickt umgesetzt. In der Vergangenheit lernen wir die Hauptprotagonistin Abbie kennen, wie sie Tim kennenlernt und wie ihr Leben generell aussieht. In der Gegenwart lernen wir eine andere Abbie kennen. Die KI Abbie. Diese Kapitel überwiegen und sind in der Ich-Perspektive geschrieben und so war mir auch diese Abbie unfassbar sympathisch und menschlich das ich zwischenzeitlich vergaß das sie ein Roboter ist, ausgestattet aber mit echten Empfindungen und einer tollen Persönlichkeit. Auch wenn die Palette in diesem Buch ziemlich umfangreich ist, ergibt alles am Ende ein plausibles Bild. Alles passt perfekt zusammen und hält auch ein paar Überraschungen parat. Besonders das Ende ist so unerwartet. Der Autor hat es geschafft mich immer wieder zu irritieren und mich in den Glauben gelassen so oder so könnte das Ende sein und dann kam es doch ganz anders. Und die Frage die sich im Anfang schon stellt ob Abbie durch einen Unfall oder einem Mord gestorben ist bleibt bis zum Ende hin ungeklärt. "Auf immer und ewig" bekommt hier eine andere Bedeutung. Ein unfassbar gutes Buch, die Mischung aus Thriller und etwas dystopisches ist perfekt umgesetzt. Auf jeden Fall eines meiner Lesehighlights 2020 und empfehlenswert.

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Der Autor konnte mich mit seinem Schreibstil schon in "The Girl Before" überzeugen. Auch "Tot bist du perfekt" lässt sich unfassbar gut und flüssig lesen und packte mich schon am Anfang. Die Thematik ist so interessant und die Handlung wird mit jedem Kapitel spannender. Ungewöhnlich und verwirrend waren mir zu Beginn die Kapitel, manche wurden nummeriert und manche wiederum hatten ausgeschriebene Zahlen. Dies jedoch macht Sinn. Während die nummerierten Kapitel in der Gegenwart spielen, spielen die mit den ausgeschriebenen Zahlen in der Vergangenheit. Am Ende treffen beide aufeinander und der Autor hat dies super geschickt umgesetzt. In der Vergangenheit lernen wir die Hauptprotagonistin Abbie kennen, wie sie Tim kennenlernt und wie ihr Leben generell aussieht. In der Gegenwart lernen wir eine andere Abbie kennen. Die KI Abbie. Diese Kapitel überwiegen und sind in der Ich-Perspektive geschrieben und so war mir auch diese Abbie unfassbar sympathisch und menschlich das ich zwischenzeitlich vergaß das sie ein Roboter ist, ausgestattet aber mit echten Empfindungen und einer tollen Persönlichkeit. Auch wenn die Palette in diesem Buch ziemlich umfangreich ist, ergibt alles am Ende ein plausibles Bild. Alles passt perfekt zusammen und hält auch ein paar Überraschungen parat. Besonders das Ende ist so unerwartet. Der Autor hat es geschafft mich immer wieder zu irritieren und mich in den Glauben gelassen so oder so könnte das Ende sein und dann kam es doch ganz anders. Und die Frage die sich im Anfang schon stellt ob Abbie durch einen Unfall oder einem Mord gestorben ist bleibt bis zum Ende hin ungeklärt. "Auf immer und ewig" bekommt hier eine andere Bedeutung. Ein unfassbar gutes Buch, die Mischung aus Thriller und etwas dystopisches ist perfekt umgesetzt. Auf jeden Fall eines meiner Lesehighlights 2020 und empfehlenswert.

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Faszinierend

Von: Manuela Hiller

19.10.2020

Eine faszinierende Welt wird aufgezeigt, in der man sich beim Lesen fragt, was ist möglich, was nicht? Was ist real, was surreal? Ist es machbar, dass man sich so täuschen lassen kann? Gleichzeitig erfolgt ein gelungenes Abtauchen in die menschliche Psyche und man stellt sich automatisch den gleichen Fragen, die auch die Hauptdarstellerin betreffen.....

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Die Idee der künstlichen Intelligenz übt auf mich eine gewisse Faszination aus. Doch am Anfang des Buches hatte ich beim Lesen ein ziemlich „mulmiges“ Gefühl. Es ist ein ungewöhnlicher Thriller, der ohne Blut auskommt, aber mit außergewöhnlicher Spannung geschrieben ist. Die Geschichte erzählt aus verschiedenen Perspektiven. Und es entwickelt sich eine richtig bedrohliche Atmosphäre. Es werden viele Themen angesprochen: Ethik, Autismus, künstliche Intelligenz, Sexismus gegen Frauen. Der Showdown ist total überraschend.

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Stell dir vor, du wachst nach einem schönen Traum auf und merkst, dass irgendwas ganz und gar nicht stimmt mit dir. Ein fremdes Bett, um dich herum Maschinen, alles tut dir weh und du kannst keinen klaren Gedanken fassen. Hat es einen Unfall gegeben? Hast du im Koma gelegen? Dein Mann sitzt an deinem Bett und offenbart dir die unglaubliche Wahrheit... Abbie Cullen-Scott ist ein Cobot, ein Companion-Robot, der, im Gegensatz zu herkömmlichen Formen Künstlicher Intelligenz, mit der Fähigkeit zur Empathie ausgestattet wurde. Tim Scott, Inhaber von Scott Robotics, eines erfolgreichen IT-Unternehmens hat sich damit das perfekte Ebenbild seiner verschwundenen Ehefrau erschaffen. Aus ihren Erinnerungen, ihren Social Media-Äußerungen, Voicemail-Schnipseln und weiteren Dokumenten hat er die Grundlagen dafür geschaffen und nach dem ersten Schreck beim Aufwachen findet sich die neue Abbie damit zurecht und entwickelt nach und nach eine eigene Persönlichkeit. Aber welche Ziele verfolgt Tim wirklich? Schnell stellt man fest, dass er sich seine neue Abbie nicht einfach nur zum Spaß erschaffen hat, da steckt viel mehr dahinter und nach und nach offenbart sich sein düsteres Ansinnen. Cobot Abbies Entwicklung zu verfolgen, ist sehr spannend, denn diese Abbie wirkt im Laufe der Zeit menschlicher, als so manch echter Mensch in ihrem Umfeld. Im Umgang mit dem autistischen Sohn Danny wird das besonders deutlich. „Vielleicht zeigt sich wahre Menschlichkeit eben im Umgang mit Menschen wie Danny. Ob man rücksichtslos versucht, sie zu reparieren. Oder ob man bereit ist, ihr Anderssein zu akzeptieren und die eigene Welt danach auszurichten.“ überlegt sie. Für mich DER Schlüsselgedanke des Romans. Dieser Thriller besticht nicht nur durch sein ungewöhnliches Thema, sondern auch durch seine zwei Erzählperspektiven und -zeiten, die sich kapitelweise abwechseln. Geht es um die Gegenwart und Cobot Abbie, wird der Leser direkt in der Du-Form angesprochen, als sei er selbst Abbie und kann sich dadurch richtig gut in sie hineinversetzen. Die Vergangenheit, wie die echte Abbie und Tim sich kennenlernten und sich ihre Beziehung, besonders innerhalb der Firma, entwickelte, wird in der Wir-Form erzählt. Dieser Roman ist viel mehr, als nur ein Thriller. Neben dem sehr aktuellen Thema der Künstlichen Intelligenz geht es auch um Beziehung, Familie, Abhängigkeit, Autismus. Man wird zum Nachdenken darüber angeregt, was den Mensch eigentlich menschlich macht. Irgendwann fragt man sich als Leser natürlich auch, wer hinter den beiden Erzählern steckt und wird zum Schluss wirklich überrascht!

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Stell dir vor, du wachst nach einem schönen Traum auf und merkst, dass irgendwas ganz und gar nicht stimmt mit dir. Ein fremdes Bett, um dich herum Maschinen, alles tut dir weh und du kannst keinen klaren Gedanken fassen. Hat es einen Unfall gegeben? Hast du im Koma gelegen? Dein Mann sitzt an deinem Bett und offenbart dir die unglaubliche Wahrheit... Abbie Cullen-Scott ist ein Cobot, ein Companion-Robot, der, im Gegensatz zu herkömmlichen Formen Künstlicher Intelligenz, mit der Fähigkeit zur Empathie ausgestattet wurde. Tim Scott, Inhaber von Scott Robotics, eines erfolgreichen IT-Unternehmens hat sich damit das perfekte Ebenbild seiner verschwundenen Ehefrau erschaffen. Aus ihren Erinnerungen, ihren Social Media-Äußerungen, Voicemail-Schnipseln und weiteren Dokumenten hat er die Grundlagen dafür geschaffen und nach dem ersten Schreck beim Aufwachen findet sich die neue Abbie damit zurecht und entwickelt nach und nach eine eigene Persönlichkeit. Aber welche Ziele verfolgt Tim wirklich? Schnell stellt man fest, dass er sich seine neue Abbie nicht einfach nur zum Spaß erschaffen hat, da steckt viel mehr dahinter und nach und nach offenbart sich sein düsteres Ansinnen. Cobot Abbies Entwicklung zu verfolgen, ist sehr spannend, denn diese Abbie wirkt im Laufe der Zeit menschlicher, als so manch echter Mensch in ihrem Umfeld. Im Umgang mit dem autistischen Sohn Danny wird das besonders deutlich. „Vielleicht zeigt sich wahre Menschlichkeit eben im Umgang mit Menschen wie Danny. Ob man rücksichtslos versucht, sie zu reparieren. Oder ob man bereit ist, ihr Anderssein zu akzeptieren und die eigene Welt danach auszurichten.“ überlegt sie. Für mich DER Schlüsselgedanke des Romans. Dieser Thriller besticht nicht nur durch sein ungewöhnliches Thema, sondern auch durch seine zwei Erzählperspektiven und -zeiten, die sich kapitelweise abwechseln. Geht es um die Gegenwart und Cobot Abbie, wird der Leser direkt in der Du-Form angesprochen, als sei er selbst Abbie und kann sich dadurch richtig gut in sie hineinversetzen. Die Vergangenheit, wie die echte Abbie und Tim sich kennenlernten und sich ihre Beziehung, besonders innerhalb der Firma, entwickelte, wird in der Wir-Form erzählt. Dieser Roman ist viel mehr, als nur ein Thriller. Neben dem sehr aktuellen Thema der Künstlichen Intelligenz geht es auch um Beziehung, Familie, Abhängigkeit, Autismus. Man wird zum Nachdenken darüber angeregt, was den Mensch eigentlich menschlich macht. Irgendwann fragt man sich als Leser natürlich auch, wer hinter den beiden Erzählern steckt und wird zum Schluss wirklich überrascht!

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Wow, wow, wow. Ich habe das Buch innerhalb von einem Tag weggelesen, weil ich einfach wissen wollte, wie es weitergeht. Zunächst einmal ist mir die ungewöhnliche Sichtweise aufgefallen. Die Gegenwart ist in der Du-Perspektive geschrieben und die Rückblicke in der Wir-Perspektive. Ich habe erst einen Moment gebraucht damit klar zu kommen, aber danach hat es mir so unfassbar gut gefallen! Es war einfach mal komplett was anderes und man hatte etwas das Gefühl, man selber erzählt der Hauptperson die Geschichte. Es wurden unfassbar viele Themen angesprochen: Künstliche Intelligenz, Autismus, krankhafte Liebe, ein ungelöster Kriminallfall. Anfangs fand ich die Palette etwas zu umfangreich, aber ame Ende gab es ein insgesamt sehr passendes Bild. Auch der Ablauf - wir erleben alles mit der KI Abbie - ist eher ungewöhnlich. Und ich muss sagen, ich war erst sehr skeptisch, aber fand ihre Persönlichkeit immer ansprechender, je länger sie "auf der Welt" war. Ich hatte echt Mitleid mit ihr, da sie ja nur zum Zweck erfunden wurde, jemanden zu ersetzen. Tim - den Ehemann - mochte ich von Anfang an nicht, er war mir super unsympathisch und wurde als sehr extrem dargestellt. Das Ende habe ich überhaupt nicht so erwartet, wie es dann kam. Insgesamt eine eindeutige Leseempfehlung von mir! Danke an den Penguin-Verlag und das Bloggerportal für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars. Das hat meine Meinung nicht beeinflusst.

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Kaum zu glauben, aber ich habe 'Tot bist du perfekt' - also ein Buch von 425 Seiten an einem Tag ausgelesen. Ich bin immer noch sprachlos. Ich war direkt von der ersten Seite in der Geschichte drin und habe mit Spannung jedes Kapitel aufgesogen. Das Buch wird in zwei Zeitformen und aus zwei Sichten geschrieben. Die Gegenwart wird in der Du-Form geschrieben und die Vergangenheit in der Wir-Form. Super interessant - sowas habe ich noch nie gelesen. Für mich war es nicht schwer sich an diesen Schreibstil zu gewöhnen. Es war mal was anderes und ich fand es nochmal spannender ein Buch so zu lesen, da ich mich noch besser in die Protagonisten hineinversetzen konnte. Was soll ich zu dieser grandiosen Geschichte sagen ? Ich möchte nicht spoilern. Alles was ich sagen kann ist, dass diese Geschichte mich komplett umgehauen hat. Ich habe mir zwischenzeitlich immer wieder meine eigenen Gedanken gemacht, in welche Richtung die Geschichte sich entwickeln könnte.. nun - nichts von meinen Gedanken ist eingetroffen. Ich war einfach nur sprachlos. Es war die ganze Zeit so spannend - nicht im Sinne von gruselig oder angsteinflössend - es war einfach kopfmäßig unglaublich spannend und ging total an die Nerven. Für mich persönlich. Natürlich muss man auch sagen, dass die Thematik der künstlichen Intelligenz auch unglaublich interessant und zugleich schwer zu verdauen ist aber meiner Meinung nach auch sehr gut zur Geltung gekommen ist. Die Protagonisten habe ich sehr gefühlt. Ich fand besonders gut, wie die Liebe von Tim und Abbie dargestellt wurde. Wie alles begann und schließlich auch endete. Der Hass, die Eifersucht, die Obsession - ich habe es wirklich gefühlt. Das Ende habe ich überhaupt nicht erwartet und bin immer noch sprachlos darüber. Die perfekte Täuschung - eine perfekte Illusion.

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