Leserstimmen zu
Bienenkönigin

Claudia Praxmayer

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Das Buch klang für mich auf den ersten Blick wirklich gut. Ein Thriller über Bienen? Klingt schon einmal nach einer Hausnummer! Ich finde es immer wichtig, wenn Katastrophen wie beispielsweise das Ausrotten der Bienen, teil eines Buches wird, auch wenn es ein Thriller ist. Ich hatte hohe Erwartungen an das Buch, da ich mich wirklich sehr auf das Thema und die Umsetzung gefreut habe. Der Schreibstil war ganz okay, gut für Jugendliche und ohne schwere Begriffe bzw. Fremdwörter. Bis dahin alles gut. Leider konnte mich die Story überhaupt nicht mitreißen. Ich weiß nicht, aber ich hatte total Probleme mit der Protagonistin Mel, mit der man als Leser keine Verbindung aufbauen kann. Das fand ich sehr schade. Ein wenig komisch fand ich auch, dass plötzlich Fantasy Aspekte mit einbezogen wurden, denn Mel singt mit ihren Bienen und kann so mit ihnen sprechen. Klingt jetzt auf den ersten Moment nicht ganz schlimm, aber ich persönlich fand, das es zu dieser Story nicht gepasst hat. Auch im Laufe des Buches entwickelt sich zwischen Mel und ihrem WG-Mitbewohner eine Liebesgeschichte, die für mich auch total unpassend und eher erzwungen erschien. Der Fokus lag natürlich auf den Bienen und deren Ausrottung. Das fand ich mal einen positiven Aspekt, das wirklich beschrieben wurde, wie wichtig Bienen auch für uns Menschen sind und was die Auswirkungen wenn sie nicht mehr da sind. Die Geschichte legt eine gute Idee vor, aber es fehlt einfach an Spannung, Tiefe und auch Glaubhaftigkeit. Als dann auch feststand wer der "Böse" ist, ging alles sehr schnell und die Story flog nur so dahin. Wie gesagt, die Idee ist wirklich gut aber was die Autorin draus gemacht, konnte mich leider nicht begeistern. Wie gesagt, von der Grundidee her wirklich spannend und auch vielversprechend, aber leider wurde mir zu viel drum herum erzählt. Das Ende war für mich nicht wirklich überraschend und kam auch zu schnell, wenn ihr versteht was ich meine.

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Inhalt: Gemeinsam mit ihren vier Mitbewohnern wohnt Mel in einer Community in einem alten Haus. Das was sie an diesem Ort am meisten mag, sind die Bienen - zu denen sie eine besondere Gabe hat. Doch eines Tages entdeckt sie inmitten ihres Schwarms eine kleine tödliche Miniatur-Drohne. Diese seltsame Gerät lässt das Mädchen nicht mehr los, sodass sie beginnt nachzuforschen. Dabei gerät sie in eine geheimnisvolle Verschwörung... Meine Meinung: Eine Geschichte mit Potenzial, deren Umsetzung mich nicht komplett überzeugen konnte. Mel lebt gemeinsam mit vier anderen jungen Erwachsenen in einer Community in einer alten Villa. Während die anderen sich auf ihr Studium konzentrieren und arbeiten, hat Mel ein Jahr lang herauszufinden, was sie wirklich will. Vorübergehend kocht sie für die Bewohner des Hauses und kümmert sich im Garten um die Bienen, zu denen sie eine Affinität hat. Dich als sie eines Tages eine seltsame Entdeckung - eine Drohne befand sich mitten unter den Bienen. Darauffolgenden kommt es zu einigen ungewöhnlichen Ereignissen und Mel setzt alles daran, Licht ins Dunkle zu bringen. Doch dabei wie es gefährlich als zunächst vermutet... „Die Bienenkönigin“ erzählt eine Geschichte aus dem Bereich Jugendthriller, aber meiner Meinung nach hat diese Geschichte wenig Thriller-haftiges an sich, bis auf die Entwicklung kurz vor Schluss. Doch ausgenommen dessen, ist es für mich eher eine Art Krimi oder auch Unterhaltungsliteratur, wobei ich aber auch ganz gleich zugebe, dass ich mich mit den Kriterien, wann ein Krimi zum Thriller wird und wo die Grenze zwischen Jugendthiller und Thriller ist, nicht wirklich auskenne. Die Protagonistin Mel ist an sich erstmal eine sympathische und für den Leser gut nachvollziehbare Person, die das Dilemma zwischen arbeiten gehen wollen und der Unsicherheit, was sie machen möchte, verkörpert. Vorerst bekocht die die Community und kümmert sich um die Bienen. Ihre Charaktergestaltung fand ich als Leser sehr spannend, da sie einerseits sehr zurückhaltend ist und eher weniger aus sicher herauskommt, andererseits aber auch sehr temperamentvoll und ordentlich auf den Tisch hauen kann. Manchmal konnte man Leser gut in sie hinein schauen und ihr Innenleben betrachten und dann gab es wieder Seiten, in denen eine Art Mauer zwischen Mel und dem Leser aufgebaut war, sodass man nur erahnen konnte, was in ihr vorging. Eine ähnliche Diskrepanz habe ich auch bei den anderen Figuren erleben können, manchmal drang etwas über die ans Licht und man konnte sie kennen lernen, dann wiederum waren auch die Situationen, wo sie sich widersprüchlich zu vorherigen Beschreibungen verhielten und es dadurch auch zu einer Art Distanz des Lesers von den Figuren kam. Deshalb konnte ich viele Entwicklungen nur mäßig gut nachvollziehen, insbesondere die Beziehung zwischen Mel und Oliver passierte ziemlich schnell und war teilweise nicht ganz nachvollziehbar für mich. Gut fand ich, dass nicht alles reibungslos abgelaufen ist, sondern das es Auf und Ab‘s - wie in der Realität auch - gab. Es gab Höhe- und Tiefpunkte, Wendepunkte sowie Situationen des Verrats, aber auch der innigen Gefühle. Die Idee an sich finde ich gut, auch den Aspekt des Lebens in einer Community empfinde ich als sehr einfallsreich. Ebenso gefällt mir, dass Mel noch nicht genau wusste, was sie machen wollte - da auch das ein häufiges Phänomen heutzutage ist. Im Verlauf der Handlung war eine deutliche Entwicklung der Hauptpersonen zu bemerken, wobei aber nicht alles thematisiert wurde - also viel Raum zum selber fantasieren blieb. Fazit: Der Geschichte liegt einer guten Grundidee vor, die an einigen Stellen aber noch etwas an Spannung, Tiefe und Überzeugung bedarf. An den Figuren wurde bereits gut angesetzt. Die Geschichte hat Potenzial, passt für mich allerdings nicht in das Genre Jugendthriller. Demzufolge empfehle ich dieses Buch Jugendlichen, die für dieses Thema ein gewisses Interesse und Geduld mitbringen.

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Inhalt: Mel liebt Bienen über alles und ist besonders stolz auf den Bienenstock im Garten ihrer WG. Doch eines Tages findet sie vor dem Stock eine schwarze Drohne, die darauf programmiert ist, Bienenvölker gezielt auszurotten. Mel und ihre Mitbewohner beginnen Nachforschungen anzustellen und decken dabei eine brisante Verschwörung auf, die die Welt ins Chaos stürzen könnte. Cover: Das Cover gefällt mir unheimlich gut. Es ist sehr reduziert, aber bildet trotzdem einen richtigen Blickfang. Durch den schwarzen Hintergrund kommen die Bienen auf den honiggelben Kreisen perfekt zur Geltung. Meinung: Claudia Praxmayer hat sich für ihren Jugendthriller „Bienenkönigin“ ein aktuelles und hochbrisantes Thema ausgesucht. Die Idee, das weltweite Bienensterben in den Fokus des Buches zu rücken, hat mich im Vorfeld sehr neugierig gemacht. Jedoch kann das Buch bei genauer Betrachtung nicht alles halten, was es verspricht. Der Schreibstil ist leicht, temporeich und äußerst angenehm zu lesen. Die Thrillerelemente fügen sich harmonisch in das Gesamtkonzept ein und schaffen einen tollen Spannungsbogen. Claudia Praxmayer schafft es, den Leser zu unterhalten, aber auch gleichzeitig zum Nachdenken anzuregen. Selbst nach dem Lesen des Buches hat man das Bedürfnis, sich näher mit Bienen und den futuristischen Bestäubungsdrohnen zu beschäftigen. Denn was zunächst nur wie Fiktion klingt, ist wirklich schon weltweit in Planung. Diese erschreckende Erkenntnis lässt die Handlung noch glaubwürdiger wirken und man fragt sich zwangsläufig selbst, was man gegen diese Zukunftsvision tun kann. Möchten wir wirklich Bienen durch technische Kopien ersetzen und ist das wirklich die Lösung des Problems? Dennoch fehlt mir für die Brisanz der Thematik der nötige Tiefgang. Das Bienensterben wird zwar als dramatisch und katastrophal beschrieben, aber insgesamt zu oberflächlich behandelt. Zwischenzeitlich hatte ich das Gefühl, dass die Liebesgeschichte einen höheren Stellenwert als das zentrale Leitmotiv des Buches einnimmt. Ich habe das Gefühl, dass einfach zu viele Informationen über die Bienen dem hohen Erzähltempo zum Opfer gefallen sind. Auch die Ausarbeitung der Charaktere ist leider nicht komplett gelungen. Mel ist eine sehr sympathische Protagonistin, die dem Leser schnell ans Herz wächst. Ihre Liebe zu den Bienen kann man gut verstehen und man kann sich auch sehr schön in sie hineinversetzen. Mel geht ohne zu zögern über ihre Grenzen hinaus, um die Insekten vor der Ausrottung zu beschützen. Sie ist eine starke Frau, die für ihre Prinzipien kämpft. Was bei Mels Gestaltung alles richtig gemacht wurde, habe ich bei den anderen Figuren schmerzlich vermisst. Sie bleiben alle extrem blass und austauschbar. Niemand ist mir nachträglich wirklich im Gedächtnis geblieben. Fazit: „Bienenkönigin“ ist ein interessanter Jugendthriller, der mit seiner Grundidee punktet, aber in der Umsetzung leider schwächelt. Mit ein paar Seiten mehr und einem weniger gehetzten Vorantreiben des Plots hätte die Autorin für mehr Tiefe sorgen können. Dennoch hat mich „Bienenkönigin“ gut unterhalten und ich vergebe insgesamt 3 Ananas.

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Rettet die Bienen!

Von: Teresa

11.08.2018

Das Buch handelt von einer Wohngemeinschaft von Studenten, die beim Bienenstock in ihrem Garten eine gruselige Entdeckung machen. Gemeinsam versuchen sie herauszufinden, was es mit dem schwarzen Objekt auf sich hat. Die Erzählerin der Geschichte hat eine besondere Beziehung zu Bienen, die im Verlauf der Geschehnisse immer wichtiger wird. Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen. Die verschiedenen Charakterzüge der Hauptpersonen wurden lebhaft und glaubwürdig dargestellt. Auch wenn ich das Ende schon während des Lesens erraten konnte, würde ich dieses Buch allen empfehlen, die sich für die Natur, Bienen und die Zukunft der Landwirtschaft interessieren. Das behandelte Thema des Bienensterbens ist enorm wichtig und in einer netten Geschichte verpackt. Sehr gut hat mir gefallen, dass am Ende des Buches eine ganze Seite mit Internetadressen für weiterführende Informationen zum Thema Bienen und Bienensterben gelistet wurden. So kann sich jede/r Leser/in weiter mit dem Thema Bienen beschäftigen. Ich vergebe 3.5/5 Sterne!

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Die mit den Bienen tanzt

Von: Daniela

05.08.2018

Während sie sich ein Jahr Auszeit gönnt, lebt Mel in San Francisco in einer WG oder, wie sie es nennt, einer Kommune. Dort kümmert sie sich um das leibliche Wohl ihrer Mitbewohner, das Seelenleben der Gemeinschaft und besonders um ihren Bienenstock, der in einem alten Apfelbaum im Garten lebt. Denn Mel hat ein besonders Talent von ihrer Großmutter geerbt, das es ihr erlaubt auf ganz besondere Weise mit den Bienen zu kommunizieren. Eines Tages findet Mel eine kleine schwarze Drohne vor ihrem Bienenstock. Diese Drohne stürzt Mel und ihre Mitbewohner in ein aufregendes und nicht ganz ungefährliches Abenteuer. Die Geschichte dreht sich um Mels Liebe zu Bienen, um das brisante Thema des Bienensterbens, um die Spannung zwischen technologischem Fortschritt und der Rückkehr zur Natur und um das Zusammenleben sehr unterschiedlicher Menschen unter einem Dach. Mel ist eine sehr zugängliche und sympathische Figur, die man schnell lieben lernt. Ihre Liebe und Verbundenheit zu den Bienen wird anschaulich beschrieben und man lernt viel über aktuelle Debatten rund um das traurige Thema des Bienensterbens. An einigen Stellen werden Banales und Alltägliches etwas zu ausführlich beschrieben (Gärtnern, Zubereitung von Essen). Wirklich spannende Stellen kommen im Gegensatz dazu manchmal etwas zu kurz und hätte durchaus ausführlicher und spannungssteigernder erzählt werden können. Der Erzählrhythmus ist somit etwas unausgeglichen zwischen langsamen Passagen und schnellen, spannenden. Es dauert dadurch einige Seiten, bis man richtig in der Geschichte angekommen ist, dann fällt es jedoch schwer, das Buch wegzulegen. Leider überwiegt an einigen Stellen im Buch der lehrhafte Charakter, was mich teilweise an Schullektüre erinnert hat und sich dadurch eher negativ auf den Unterhaltungswert auswirkt. Das hätte man eventuell etwas besser hinter der Geschichte verstecken können. Ebenfalls ist die Kategorisierung als Thriller meiner Meinung nach etwas irreführend. Unheimlich wird es nur an sehr wenigen Stellen, der berühmte Schauer auf dem Rücken bleibt aus. Auch sind die Reaktionen der Hauptfigur an einigen Stellen hinsichtlich des Bienensterbens für mich nicht nachvollziehbar und wirken übertrieben. Insgesamt würde ich das Buch trotzdem empfehlen, besonders Lesern, die sich für Themen rund um die Auswirkung und Einwirkungen der Menschen auf die Natur und technologische Möglichkeiten in diesem Zusammenhang interessieren. Trotz des alarmierenden Themas verlässt einen das Buch mit einem positiven Gefühl und mit neuem Wissen über Bienen und ihre hohe Bedeutung für uns Menschen. “Bienenkönigin” ist ein Buch, das auf ein sehr wichtiges und leider oft vernachlässigtes Thema aufmerksam macht und damit umso wichtiger ist.

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