Leserstimmen zu
Mein Jahr mit Dir

Julia Whelan

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Hm. Schon ok. Aber irgendwie tue ich mir schwer mit dieser "Ach-wie-romantisch-ist-Good-Old-Europe"-Stimmung, die in dem Buch dauerhaft mitschwingt. Ist aber nicht so grauselig, dass ich es gar nicht hätte hören können, aber eben doch da. Whelan beschreibt Oxford allerdings durchaus so, dass ich Lust bekommen habe, mir das irgendwann mal live und vor Ort anzuschauen - auch wenn das Studentenleben dort nicht unbedingt eine Hauptrolle spielt. Die Unternehmungen mit ihren drei Freunden erinnern mich so ein bissle an Harry Potter, mit Ron, Hermine und Harry, nur das magische Element fehlt natürlich. Die ganze Geschichte ist dramaturgisch sehr gut erzählt, da merkt man schon, dass Whelan Drehbuchautorin ist. Und auf die Verfilmung bin ich auch schon gespannt, da bin ich natürlich auf die Besetzung gespannt - Anne Hathaway als Ella vermutlich, und Jude Law als Jamie? Oder so? Die Nebenhandlung im amerikanischen Wahlkampf fand ich auch nicht unspannend, zu dem Thema könnte Frau Whelan doch nochmal ein ganzes Buch schreiben? Tja, und die Hauptgeschichte? Die Liebesgeschichte zwischen Ella und Jamie und die ganzen tragischen Begleitumstände? Ich weiß nicht recht. Ist mir das zuviel "Tränendrüse"? Oder genau richtig? Zuviel Lovestory? Zu sehr "Aschenputtel und der Prinz"? Ja, tendenziell schon ein bissle... Wobei es gegen Ende besser wurde, fand ich, aber das endgültige Ende fand ich dann doch ein bissle kitschig, da wäre mir eine offenere Version vermutlich lieber gewesen. Geht ein wenig in Richtung "Ein ganzes halbes Jahr" und vermutlich deshalb hat der Verlag auch das Titelbild in einem ähnlichen "Look and Feel" gestalten lassen. Die Sprecherin macht ihren Job sehr ordentlich, ihr konnte ich gut zuhören und ich kann mir auch vorstellen, dass ich noch mehr Hörbücher von ihr lesen möchte. Mit dem Gesamturteil tue ich mir wie gesagt ein wenig schwer - Ich würde mal sagen, 3,5-4 Sterne, mit Tendenz eher zu 4 als zu 3.

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Wenn ihr den folgenden Satz gelesen habt, dann lest meine Rezension bitte trotzdem weiter! Die ersten 50 Seiten habe ich dieses Buch gehasst, ich bin mit der Protagonistin Ella überhaupt nicht warm geworden und die Gespräche und die Sprache fand ich total überzogen. Doch je weiter ich gelesen habe, umso besser fand ich dieses Buch. Der Schreibstil war unbeschreiblich gut. Zum genauen Inhalt kann ich leider kaum etwas sagen, weil ich euch auf keinen Fall spoilern möchte. Aber eins ist klar, jeder sollte dieses Buch gelesen haben, mit diesen Charakteren mitgefühlt haben und diese Geschichte erlebt haben. Julia Whelan hat mir während dem gesamten Leseprozess das Herz herausgerissen, es gebrochen und dann all die winzig kleine Stücke wieder sorgfältig zusammengesetzt. In diesem Buch waren mindestens drei Stellen, die ich so niemals erwartet hatte und mich dazu gebracht haben, dass ich unbedingt weiterlesen musste. Außerdem gibt es wirklich sehr viele tolle Zitate. Dies gilt an alle da draußen, die es noch nicht gelesen haben: "Lest es!" Danke. PS: Die Farben des Covers sind traumhaft schön und auch das Motiv hätte nicht besser gewählt werden können. Eine Meisterleistung!

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Momentan habe ich wirklich Glück mit Büchern. “Mein Jahr mit Dir” von Julia Whelan hat mich mal wieder umgehauen. Handlung Die Geschichte handelt von der Studentin Ella, die für ein Auslandsjahr die USA verlässt und nach Oxford zieht. Gleich zu beginn trifft sie auf Jamie Davenport – einen zunächst arrogant wirkenden Typen, mit dem Ella nichts zu tun haben möchte. Als sich herausstellt, dass er ihren Literaturkurs leitet, muss sie sich mit im arrangieren und lernt ihn, schneller als zunächst erhofft, auch persönlich kennen. Dass sie sich nach und nach in ihn verliebt, dürfte die wenigsten Leser von Liebesromanen überraschen. Meine Meinung Mir erschien das Buch zu Beginn ziemlich flach: Eine Studentin, die ins Auslandsjahr geht und sich dort auch noch in ihren Dozenten (!) verliebt… Na ja, was will man schon erwarten, dachte ich. Der Klappentext hielt schließlich, was er versprach und an sich war das Buch sehr gut geschrieben. Doch dann kam die Überraschung: Nachdem die Hauptfigur sich in Oxford eingelebt hat und auch die “Beziehung” zu Jamie etwas etablierter war, wendete sich die Blatt. Plötzlich wurde das Buch viel tiefgründiger und handelte von Themen, die weit über eine Romanze hinausgehen: Freundschaft, Familie, Trauer, Prioritäten – und das auf eine sehr schöne, mitreißende Art und Weise. Ich möchte an dieser Stelle gar nicht zu viel über den Inhalt verraten, weil es euch wohlmöglich den ganzen Lesespaß nehmen würde. Ich fand, dass diese “Wendung”, wenn man sie so nennen mag, genau zum richtigen Zeitpunkt kam. Man hatte als Leser die Chance, alle Hauptfiguren sowie die Umgebung vorher gut genug kennenzulernen, sodass man sich ganz auf die Ereignisse im Buch konzentrieren konnte. Dennoch lernt man die Charaktere gerade durch eben diese Ereignisse erst besser kennen. Nach und nach wurde klar, warum sich gewisse Figuren in vorherigen Situationen auf eine bestimmte Weise verhalten haben. Der ganze Roman war von vorne bis hinten durchdacht und viele Details vom Anfang ergaben am Ende plötzlich Sinn. Recherche Mich hat vor allem beeindruckt, wie gut Oxford und der Studieninhalt recherchiert war. Man könnte meinen, die Autorin war tatsächlich in Oxford und hat die gleichen Fächer studiert, wie die Protagonistin. (Wie sich rausgestellt hat, hat Julia Whelan wirklich ein Jahr lang in Oxford studiert). Ich kann natürlich nicht sagen, ob alle im Buch genannten historischen oder literarischen Details stimmen, aber sie waren so gut in das Buch eingebettet, dass ich zu keinem Zeitpunkt daran gezweifelt habe. Fazit Ich schätze es sehr an Romanen, wenn man am Ende das Gefühl hat, dass der Autor eine Mission hatte; sei es, eine bestimmte Geschichte zu erzählen, ein Gefühl zu vermitteln oder eine Moral zu verdeutlichen. Julia Whelan hat in diesem Roman gleich alles drei geschafft. Schade, dass sie hauptberuflich Schauspielerin ist und nicht Autorin – ich würde sonst gleich ihr nächstes Buch lesen.

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Rezension zu

Von: booksoul

02.05.2019

Meinung Als ich die erste Seite gelesen habe, ist mir sofort der etwas andere und fast schon anspruchsvolle Schreibstil der lieben Julia Whelan aufgefallen. Im Vergleich zu meinen anderen gelesenen New Adult Büchern, unterschied sich dieser Schreibstil schon etwas, finde ich. Dennoch konnte ich mich sehr schnell daran gewöhnen und hab ihn echt lieben gelernt! Es hatte irgendwie etwas Poetisches und Zeitloses. Ich hatte das Gefühl mitten in Oxford zu sein, denn die detailreiche Beschreibung und die Integration der englischen Geschichte machten es mir möglich, mir diesen Ort bildlich vorzustellen. Ich wurde förmlich von diesem Schreibstil in den Bann gezogen. Vor jedem Kapitel gab es ein kleines Gedicht, welches perfekt zu der jeweiligen Situation der Protagonistin Ella gepasst hat. Am besten gefiel mir dieses: „Kein anderer Mann Kann einen Mann Auf diese Weise kennen. Denn eine Frau kennt einen Mann Auf Arten, von denen ein Mann Nicht einmal ahnt. Ja, sie kennt ihren Mann, So wie er ist.“ Unbekannt Auch die Protagonisten habe ich geliebt. Besonders gefielen mir die Freunde von Ella Charlie, Maggie und Tom - Ich habe selten so oft schmunzeln müssen! Aber auch Jamie, der hübsche Professor beziehungsweise Doktor, war atemberaubend! Alle machten innerhalb der Geschichte eine Entwicklung, einen Wandel durch und so etwas liebe ich echt in Büchern. Ich habe so viel in diesem Buch über die englische Geschichte, Poesie, Lyrik, Literatur und Oxford allgemein lernen können. Die Gespräche zwischen den einzelnen Protagonisten waren so fachlich und intelligent und das hat mir so so gut gefallen. Ella (die Hauptprotagonistin) war eine sehr offene und ehrliche Person, die sich irgendwie jedem vorgestellt hat. Da kann man echt was von ihr lernen! Doch teilweise konnte ich das Verhalten oder die Emotionen von Ella nicht ganz nachvollziehen und das hat mich auch manchmal ein wenig genervt. Sie zeigte manchmal wenig Einfühlungsvermögen und Empathie. Außerdem habe ich schon schnell erraten können, wie die Geschichte weiter geht. Der Plot Twist gegen Mitte des Buches war für mich deswegen auch nicht besonders überraschend. Daher ziehe ich einen halben Stern bei der Bewertung ab. Da das Positive an diesem Buch aber überwiegt, ist es auch nur ein Halber! Das Ende des Buches fand ich überragend! Es war einfach so völlig anders, als die anderen Liebesgeschichten, die ich kenne. Nicht die Thematik – Das auf jeden Fall nicht, denn ich hab erst vor Kurzem ein Buch mit derselben Thematik gelesen – sondern die Umsetzung dieser. Plötzlich kam mir die Geschichte so realistisch vor. Es war überhaupt nicht kitschig und aufgesetzt (obwohl ich ein echter Fan von kitschigen Liebesgeschichten bin). Es hatte etwas Metaphorisches an sich, etwas Liebevolles und gleichzeitig so Grausames. Deshalb kann ich echt sagen, dass ich das Ende perfekt fand und es mir eine Gänsehaut verpassen konnte! Fazit Schließlich kann ich sagen, dass ich das Buch sehr gemocht habe. Es geht hierbei einfach um eine unendlich schöne und gleichzeitig realistische Liebesgeschichte. Die Metaphern, die verwendete Wortwahl, die Poesie und Gedichte am Anfang der Kapitel in diesem Buch habe ich so geliebt! Das Ende hätte ich mir nicht besser vorstellen können. Dieses Buch zeigt, dass man auf die liebe hören sollte und dass die Liebe wahrscheinlich das Wichtigste im Leben ist (so viel zum Kitsch haha). 4,5/5 Sterne

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Cover: Das Cover ist wirklich ein Blickfang und traumhaft schön. Es ist in einem dunkelblau gehalten mit ein paar Blumenornamenten an Rande des Covers in hell rosa. Am unteren Rand des Covers sieht man die Schatten der beiden Hauptpersonen in einem Boot. Schreibstil: Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen, man ist sofort Teil der Geschichte. Sie schreibt mit so viel Herz, dass man das Buch nicht zur Seite legen möchte. Sie schafft es die Emotionen zum Leser zu übertragen. Es ist witzig, klug, sexy und emotional zugleich. Protagonist: Die Protagonistin ist Eleanor Durra, die jedoch Ella genannt wird und ist zu Beginn 24 Jahre alt. Sie ist klug und engagiert sich für die Politik. Ihr Traum war es, dass sie eines Tages an der Oxford Universität in England studieren kann. Ihr Traum geht durch das Rhodes- Stipendium in Erfüllung und ihr ganzes Leben wird auf den Kopf gestellt… Fazit/Meinung: Der Roman ist charmant, klug, witzig uns sehr emotional. Zu Beginn erfährt man, wie sich Ella in Oxford einlebt. Der Beginn war zwar etwas langweilig, da nicht viel passiert. Jedoch ab der Hälfte gibt es eine schicksalhafte Wendung, die einem ans Herz geht. Das Buch hat mich zum lachen gebracht, jedoch mich auch zu tränen gerührt. Mit einer solchen Wendung hätte ich niemals gerechnet und diese hat mir den Boden unter den Füßen weggerissen. Einfach eine traumhafte, sexy, kluge und herzzerreißende Liebesgeschichte, mit der niemand zu Beginn des Buches gerechnet hätte. Es lohnt sich auf jeden Fall das Buch zu Ende zu lesen, auch wenn es sich zu Beginn etwas zieht. 4 von 5 ⭐

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Uff, zu diesem Buch habe ich mir wirklich lange Gedanken gemacht. Während ich diese Rezension schreibe, liegt mein Bulletjournal aufgeschlagen oberhalb der Tastatur, weil ich mir während und nach dem Lesen ein paar Notizen gemacht habe. Der Schreibstil der Autorin ist wirklich angenehm. Er liest sich total flüssig und man verliert sich im Laufe des Buches fast schon ein wenig in diesem Schreibstil. Zuerst muss ich sagen, dass es mir das Setting total angetan hat. Ich finde Oxford ist einfach eine wunderschöne Stadt und Jenny Whelan hat mit ihrem Schreibstil dafür gesorgt, dass man sich fast schon dort zuhause gefühlt hat. Die Autorin schafft es, einem Oxford nahezubringen, ohne dass man selbst vor Ort ist. Jedes Kapitel beginnt mit einem Zitat, was mir besonders gut gefallen hat. Man spürt, dass nicht nur Ella literaturverliebt ist, sondern auch die Autorin sich Gedanken darüber gemacht hat, in welche Richtung ihr Buch gehen soll. Durch die Zitate gibt sie dem Leser einen kleinen Vorgeschmack am anfang eines jedes Kapitels, wohin dieses Kapitel vielleicht führen konnte. Ella als Protagonistin zu mögen, war anfangs etwas schwierig. Sie ist eine junge Frau, die mit Mitte Zwanzig schon ihr Leben verplant hat. Sie weiss genau, was sie will und das ihr Leben in einer politischen Laufbahn enden soll. Dadurch, dass sie neben dem Studium auch noch einen Job hatte, bei dem sie quasi auf Abruf bereitstand, hat sie ihren Tagesablauf genau strukturiert. Für Ablenkungen oder ein wenig Freude am Leben war da kein Platz und das fand ich anfangs wirklich etwas anstrengend. Manchmal hat sie diese Verhalten irgendwie ein wenig unnahbar wirken lassen. Im Laufe des Buches entwickelt sie sich aber unglaublich weiter und diese Ella hat mir wirklich gefallen. Sie erkennt, dass Arbeit und Studium nicht alles im Leben sind, auch wenn sie das vor eine der wichtigsten Entscheidungen ihres Leben stellt. Mit Jamie nimmt das Buch eine Wendung, die ich so - wie auch andere Leser - so gar nicht erwartet habe. Ehrlich nicht. Es nimmt einen dramatischen Verlauf, der nicht nur die Protagonisten wachsen lässt, sondern auch den Leser dazu bringt, sich Gedanken darüber zu machen, was wirklich wichtig im Leben sein könnte. Und man lernt zu verstehen, warum Ella am Anfang der Geschichte so wirkt, als würde sie sich vor dem Rest der Welt verschließen wollen, indem sie sich nur ihrer beruflichen Zukunft widmet. Jamie als Charakter hat bei mir mit seinem ersten Auftritt eher Minuspunkte gesammelt, aber die konnte er recht schnell wieder in positive Aspekte umwandeln. Ich konnte sein Handeln und Denken nachvollziehen. Ich konnte verstehen, warum er sich nicht auf Ella einlassen kann und will. Mit den Nebencharakteren hat Jenny Whelan ausserdem ebenso wundervolle Personen geschaffen, die mir sehr ans Herz gewachsen bin. Sie haben Ella und Jamie ergänzt, sie haben ihnen zur Seite gestanden oder ihnen auch mal den Kopf gewaschen. Obwohl mich Ella anfangs etwas genervt war und ich Jamie mindestens genauso ignorant fand wie sie, konnte mich dieses Buch dennoch überraschen. Es beweist, dass man sich nicht vom ersten Eindruck täuschen lassen sollte. Hinter einem schönen Cover kann eine noch viel schönere Liebesgeschichte stecken, in der die Protagonisten über sich hinauswachsen. Drama, Familienprobleme, Trauer und viele andere Emotionen haben das Buch für mich nach anfänglicher Skepsis zu einem echten Leseerlebnis werden lassen.

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Ein Buch, das zeigt was Leben heißt und einen mit nach Oxford nimmt, die Stadt der träumenden Türme, in der nicht alles immer nach Plan laufen muss. Cover Beim ersten Hinsehn wird man schon durch Schrift& Blumen verzaubert, und nachdem man das Buch näher betrachtet, fallen einem so viele schöne Details, wie das Kanu, welches sich im Wasser wiederspiegelt und die Stadt im Hintergrund- Oxford. Ein absolutes Hingucker im Regal! Charaktere Ella, die Protagonistin der Geschichte, war unser Problemkind. Sie war in der ersten Hälfte des Buches, aber vor allem am Plottwist unsympathisch und auch etwas dumm, wodurch wir anfangs unsere Probleme mit ihr hatten. Auch ihren Job konnte man leider als Laie nicht verstehen und er hätte Erklärungen nötig gehabt. Jedoch konnte man sehr mit ihr mitfiebern und gegen Ende haben uns ihre Entscheidungen sehr gut gefallen, sie war authentisch und eine starke meinungsbildende Person. Über Jamie kann man leider nicht allzu viel beurteilen ohne zu Spoilern, er war aber sympathisch und man kann seine Entscheidungen gut nachvollziehen, wenn auch teilweise erst später. Die Nebencharaktere waren unser Highlight, denn sie waren total witzig und man musste sie einfach lieben. Sie waren gut beschrieben und man konnte sie näher kennenlernen, da ihr Zusammenhang zu Ella und Jamie Tiefgang besaß. Ihr Handeln war in jedem Moment komplett nachvollziehbar und auch wenn sie anfangs nicht nett schienen, konnte man sie verstehen und trotzdem mögen. Story Der Einstieg in das Buch ist uns schwer gefallen, da viele Fachbegriffe vorkamen, über die uns das Wissen in der Lyrik einfach fehlt, außerdem konnte man ihren Job wie schon gesagt nicht verstehen, da er einfach näherer Erklärungen benötigt hätte. Die Geschichte enthielt immer ersten Teil und auch stellenweise im Verlauf des Buches viele belanglose Informationen, die jedoch oftmals zum Aufpeppen der Geschichte dienten. Die zweite Hälfte war dann sehr spannend, interessant und konnte die langatmigen Situationen im ersten Teil des Buches überspannen, denn damit hatte man zuvor nicht gerechnet und man konnte sich alles gut vorstellen. Der Schreibstil der Autorin war sehr bild- und lebhaft, es war an keiner Stelle kitschig und man musste an vielen Stellen schmunzeln. Zwischendurch erzählt die Protagonistin in einer Art Ratgeberperspektive, durch welche man sich fühlte, wie als wäre man Ella und müsste die nächste Entscheidung treffen. Bonus sind die Kapiteleinteilungen zu denen je ein lyrisches Gedicht/ Spruch gehörte, der zum vergangenen Kapitel passte. Ebenso gab es zahlreiche wunderschöne Zitate, die zum Nachdenken anregen. Fazit Trotz des etwas zähen Einstieg ein sehr lebhaftes, witziges Buch, das aber auch ernst wird und dem Leser einen Rat geben möchte, nämlich zu Leben! So zu Leben als gäbe es kein Morgen, so wie man es selbst möchte. Dass man seinen Nächsten lieben soll, denn nichts im Leben ist für immer nur die Liebe. Vor allem wollte es dem Leser aber sagen, dass nicht immer alles im Leben nach Plan laufen muss. Zusätzlich waren die Charaktere menschlich und erwachsen, wodurch alles an Echtheit gewinnen konnte und den Leser mit nach Oxford nahm. ★★★★|★★★★★

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Ellas Traum wird wahr - sie wird in Oxford studieren. Ihr Leben ist genau geplant und durchstrukturiert. Sie weiß was sie will und lässt sich von nichts davon abhalten. Was sie jedoch nicht ahnt, in Oxford angekommen, wird alles anders als geplant. Sie merkt, dass das Schicksal manchmal andere Pläne für einen bereithält und man die Prioritäten neu ordnen muss. Jamie wirkt anfangs unnahbar und arrogant auf sie. Er fasziniert sie mit seiner Unberechenbarkeit und seinem Intellekt. Doch bald wird klar, dass hinter der Fassade, ein tragisches Geheimnis birgt, welches Ellas Leben komplett verändern wird. Oxford ist ein wunderbarer Handlungsort und man hat als Leser das Gefühl, als wäre man live dabei. Julia Whelan beschreibt alles so detailliert und lebendig, dass man richtige Lust bekommt, dort hinzureisen. Der Schreibstil ist angenehm, poetisch und enthält Humor aber auch Trauer und Zerrissenheit. Leider konnte mich das Buch nicht durchgehend fesseln. Es gab immer mal wieder Passagen, die ich mehr überflogen habe. Die Geschichte hat mich jedoch sehr berührt und zum Andenken angeregt.

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