Leserstimmen zu
Ich werde fliegen

Dana Czapnik

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Ich werde fliegen

Von: Nati88

18.10.2019

Ich musste das Hörbuch abbrechen was ich nicht gerne gemacht habe, es hat mich überhaupt nicht überzeugt, ich lese sehr gerne jugendbücher aber ich denk für das war ich doch zu alt. Lucy kam mir arrogant rüber auch mit den anderen kam ich nicht zurecht. Das da auch mit drogen zutun hatte war mir zu viel und nicht passend für ein jungendbuch nach meiner Meinung und auch das mit diesen Ausdrücken die da oft gefallen sind. Das positive war die Sprecherin hatte sehr sympatische und ruhige Stimme gehabt, aber sie konnte mich auch nicht richtig die Geschichte schmackbar machen. Dankeschön an cbjaudio für die Bereitstellung des hörbuches

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Girl Power

Von: Lèay

13.09.2019

Ich konnte das Buch vorher überhaupt nicht einordnen und war daher sehr neugierig, besonders weil ich ein Fan der 90er Jahre bin. Die Geschichte ist intelligent, schroff und ziemlich ehrlich geschrieben. Lucy ist ein normales 17-jähriges Mädchen, dass lieber Basketball spielt, als sich um ihr Aussehen zu kümmern. Sie schwärmt heimlich für ihren besten Freund Percy, mit dem sie kifft, Basketball spielt und die Tage rumbringt. Sie machen auf Underdogs, bis Lucy hinterfragt, ob ihre Freundschaft echt ist oder nur Show. Überhaupt macht sich Lucy um alles und jeden Gedanken. Besonders um die Rollenverteilung der Frau in der Gesellschaft im Allgemeinen und im Besonderen. Sie hat viele Vorurteile und ist sehr zynisch, wenn es um Beziehungen und Gefühle geht. Dabei möchte Lucy einfach nur von anderen gesehen werden. Sie möchte Anerkennung für ihre Leistung als Basketballerin und sie möchte als Mädchen wahr genommen werden. Jedoch möchte sie sich dafür nicht verstellen oder verbiegen. Sie möchte sie bleiben! Das ist eine echt tolle Botschaft. Jedoch ist Lucy sehr frustriert, weil es nicht so einfach klappen will. Ihre größte Angst ist langweilig und angepasst zu sein (wie in ihren Augen die meisten Erwachsenen). Sie fühlt sich ungerecht behandelt, weil ein Junge an ihrer Stelle, viel mehr Freiheiten und Anerkennung hätte. Ich kann dieses Buch nur weiterempfehlen! Besonders für Mädchen die gerade in einer ähnlichen Situation sind oder sich mit dem Thema Feminismus beschäftigen. Verlag: Heyne Preis: 17€ Autorin: Dana Czapnik

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New York 1993/1994. Lucy Adler ist 17, jeweils zur Hälfte Jüdin und Italienerin, stammt aus einem liebevollen Elternhaus und hat einen schlauen Kopf, mit dem sie alles hinterfragt. Sie geht auf eine elitäre Privatschule in Manhattan, spielt mit sehr viel Talent Basketball. Es gibt nur zwei Probleme. Sie ist ein Mädchen, und sie ist heimlich in ihren besten Freund Percy verliebt. Mit dem kann sie zwar über französische Existenzialisten diskutieren, mehr als ihre Gedanken teilt er allerdings nicht mit ihr. Percy selbst bekommt nämlich von Lucys Gefühlen gar nichts mit. Er sieht gut aus, ist den Mädchen gegenüber sehr aufgeschlossen und wechselt sie wie Kaugummi, ohne je wirkliche emotionale Bindungen einzugehen. Percy bewegt sich mit Leichtigkeit durch die Welt, hat ein echtes Problem mit Autoritäten, nutzt jedoch die ihm als Sohn reicher Eltern gegebenen Freiheiten aus und versucht gleichzeitig, sich deren Einfluss zu entziehen. Im Grunde bleibt ihm aber wegen seiner schlechten schulischen Leistungen nichts anderes übrig, sich dem Willen und den Konventionen zu beugen, weil er ohne Hilfe keine Möglichkeit hat, auf einer Elite-Universität angenommen zu werden. Etwas, das für Lucy keine Mühe darstellt... Dana Czapnik wurde in New York geboren und ist begeistert von ihrer Heimatstadt. Das wird in ihrem Debütroman „Ich werde fliegen“ in einer sehr intensiven Art und Weise durch umfangreiche und atmosphärisch dichte Beschreibungen deutlich. Die Detailverliebtheit ist für indes für Außenstehende, die New York nicht kennen, in ihrer Üppigkeit das eine oder andere Mal zu viel. Ansonsten fällt die Autorin mit einem lebhaften Schreibstil auf, der aufrichtig und authentisch klingt und mit jugendlicher Energie angereichert ist. Leider zeigt sich hierbei ebenfalls ein Hang zur Ausschweifung, der das Lesen ab und an anstrengend macht. Dana Czapnik hat sich hervorragend in das Seelenleben ihrer Protagonistin hineinversetzt, wenn diese aus ihrer Sicht über ihre Stadt, ihre Generation, die Klassenunterschiede in der Gesellschaft, ihre Zukunft und Träume, ja auch über ihr Liebesleben und die Stellung der Frauen nachdenkt. Lucy ist kein Mädchen von der Stange. Sie ist keine Schönheitskönigin, eher eine Außenseiterin, die sie ab und an danach sehnt, einem bestimmten Ideal zu entsprechen. „Nietzsche sagt, dass Schönheit dann am edelsten ist, wenn sie allmählich in das Herz und den Verstand einsickert. Er nennt es den langsamen Pfeil der Schönheit. Die Art von Schönheit, die man zuerst vielleicht gar nicht wahrnimmt, die uns dann aber nicht mehr loslässt. Was für eine wunderbare Vorstellung. Ich wünschte, ich könnte daran glauben.“ (Seite 108 f.) Dabei hat Lucy das mit ihrer aufgeweckten und erfrischenden Art, Dinge anzugehen, gar nicht nötig. In ihr verknüpfen sich Natürlichkeit mit Intelligenz und Nachdenklichkeit mit Verletzlichkeit, treffen Selbstbewusstsein auf Unsicherheit und Zynismus auf Weisheit. Bei einem Blick in die Tiefen ihrer Seele entpuppt sich eine vielschichtige Persönlichkeit, die in sich die Tochter, Freundin, Basketballspielerin und das Mädchen mit Liebeskummer trägt, aber nicht zu denen gehört, die sich von ihrem Schmerz über unerwiderte Liebe brechen lassen. Denn das Leben hält noch viel für sie bereit. Lucy wird ihre Flügel ausbreiten und fliegen… 3,5 Sterne

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Ein traumhafter Roman, der einem die Ansichten einer 17-jähriges New Yorkerin vermittelt und somit zum Nachdenken über das Leben und Alles, was dazu gehört, anregt. Ich lese eigentlich sehr selten Bücher, die nicht in der heutigen Zeit spielen, zumindest was New und Young Adult angeht. Aber ich dachte mir, ich versuche mal was Neues und ich würde wirklich nicht enttäuscht! Wer bei Young Adult total auf spannende Handlung steht, für den ist das Buch wahrscheinlich eher nichts. Das Buch hatte keine besonders spannende Handlung und auch so war die Handlung eher beschränkt, aber das Buch hat auch nicht darauf gezielt, eine spannende Handlung zu haben. Das Buch soll eher zum Nachdenken anregen und neue Gedanken bringen und andere Sichtweisen. Und das hat es auch wirklich geschafft! Das Buch hat mich persönlich sehr zum nachdenken bewegt. Ich habe über Themen nachgedacht, über die man im Alltag nicht unbedingt nachdenkt und ich habe mich immer sehr gefreut, weiterlesen zu können, da einem so auch mal ganz andere Sichtweisen auf Dinge vermittelt wurden. Ich könnte der Protagonistin in den meisten Situationen auch immer einigermaßen zustimmen, wenn man allerdings eine ganz andere Meinung hat, könnte ich mir vorstellen, dass dies das Lesen etwas erschwert. Der Schreibstil hat mir aber auch sehr gut gefallen, da er sehr umgangssprachlich war, aber nicht zu heruntergekommen oder so. Die Protagonistin fand ich auch sehr spannend und ihre Meinung auf die Welt. Ich fände es auch schön, dass es nicht so eine typische Young Adult Lovestory war und besonders das Ende hat mir sehr gefallen, weil es sehr zum Rest des Buches gepasst hat, obwohl ich solche Enden eigentlich nicht mag. Eine wirklich sehr schöne Abwechslung zu den Young und New Adult Lovestorys!

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New York, 1993: Die 17-jährige Lucy Adler ist klug und ein Ass beim Basketball. Lucy ist seit Ewigkeiten in Percy verliebt, doch ist sie zu unscheinbar und außerdem ist er mit einer oberflächlichen Cheerleaderin zusammen. Wie kann sie einen Weg in sein Herz finden? 1993 war ich 13 und ich fand meine Zeit damals echt klasse. Lucy ist schon ein paar Jahre älter, doch durch ihre Art, sich nicht allem zu beugen und nicht mit dem Strom zu schwimmen, ist sie nicht die Person, die aus der Masse heraussticht. Jungs in diesem Alter sind im ersten Moment vielleicht eher auf das Äußerliche aus, die inneren Werte kommen erst mit der Zeit beim anderen Geschlecht an. Ich fand es toll, das Lucy eben einfach sie selbst geblieben ist, auch wenn es manchmal einfacher ist, mit dem Strom zu schwimmen. Doch das war auch fast das Einzige, was ich richtig toll fand. Ich hatte eine Liebesgeschichte in der damaligen Zeit erwartet, die mir das Seelenleben von Lucy näher bringt. Ihren Kampf, erwachsen zu werden, mitzuerleben. Doch bekommen habe ich das nicht so wie erhofft. Oft waren es für mich Aneinanderreihungen von Erzählungen, die mich einfach nicht abholen konnten und gelangweilt haben. Dazu kamen des Öfteren Drogen, was ich in der Häufig- und Leichtigkeit einfach zu viel für die Geschichte fand. Das Basketball eine Rolle spielt war klar, doch war es mir manchmal zu viel und Auch die Sprecherin konnte mich nicht überzeugen. Sie hat zwar eine angenehme Stimme, aber ich hatte häufig das Problem, gar nicht zu wissen, wer nun gerade spricht. So war ich sehr häufig nicht bei der Sache und bin abgedriftet. Da ich auch nach der ersten CD keinen wirklichen Zugang zu Lucy finden konnte und sehr häufig abgelenkt war, da es mich nicht gepackt hat, habe ich danach aufgegeben. Leider gibt es zu viele tolle Hörbücher, die mich mehr begeistern und mit denen ich lieber meine Autofahrten verbringe. Gute Grundidee, aber leider driftet mir die Geschichte teils zu sehr ins philosophische ab. Mich konnte die Geschichte nicht in den Bann ziehen.

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Inhalt: Lucy Adler verbringt ihre Zeit am liebsten auf dem Basketballplatz. Sie ist anders als die anderen Mädchen, denn ihr Aussehen ist nicht das wichtigste für sie. Was niemand weiß ist, dass Lucy schon ewig in ihren besten Freund Percy verliebt ist. Doch Percy wählt immer die nächstbeste Schulschönheit, wenn ihm nach Liebe zumute ist, egal wie nah er und Lucy sich beim Basketball oder ihren Gesprächen über Philosophie kommen. Er scheint also genau auf den Typ Mädchen zu stehen, der Lucy nie sein wollte. Gibt es einen Weg für sie in Percys Herz? Meine Meinung: Das Cover des Buches gefällt mir richtig gut. Besonders gefällt mir, dass die verwendeten Farben auch in der Geschichte eine Rolle spielen. Die Protagonistin Lucy ist 17 Jahre, mag das Chaos und ihre Leidenschaft ist das Basketball spielen. Sie ist damit kein typischer weiblicher Buchcharakter und das gefällt mir unglaublich gut. Sie legt nicht sonderlich viel wert auf ihr Äußeres, was sie irgendwie sympathisch macht. Percy ist cool, ruhig, unnahbar und glaubt nicht an die Liebe. Ich fand ihn nicht sonderlich sympathisch. An vielen Stellen war sein Verhalten, meiner Meinung nach, nicht in Ordnung. Das Buch befasst sich mit Themen wie Kunst, Feminismus und dem Erwachsenwerden. Aber auch Klischees und Stereotypen spielen eine Rolle. Zudem spielt Freiheit eine wichtige Rolle und natürlich werden auch Liebe und Freundschaft thematisiert. Der Schreibstil von Dana Czapnik war in Ordnung, teilweise etwas anstrengend. Anfangs hatte ich wirklich Probleme in die Geschichte reinzukommen. Erst die letzten 160 Seiten war ich richtig drin. Besonders gestört haben mich auch die sehr langen Kapitel. Sehr gut fand ich jedoch wie zeitgetreu und authentisch das New York der 90er-Jahre dargestellt wurde. Auch wie Lucy die Stadt und ihre Umwelt wahrnimmt wurde wirklich gut rübergebracht. Sehr gut gefallen hat mir auch das Gespräch zwischen Lucy und ihrer Mutter. Aus der Geschichte insgesamt hätte man aber mehr rausholen können. Fazit: „Ich werde fliegen“ ist eine interessante Geschichte über eine junge Frau, die anders ist als andere Mädchen. Jedoch hätte man mehr aus der Geschichte machen können und kürzere Kapitel wären angenehmer gewesen.

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Buchhandlung Froben GmbH & Co KG

Von: Nadia Lentini aus Sottrum

27.06.2019

Das Buch ist fantastisch gut! Ich bin zutiefst beeindruckt von dem zugleich sehr realistischen und poetischen Erzählstil, der zugleich harten und sensiblen, feinfühligen Sprache. Lucy ist eine absolut beeindruckende Persönlichkeit, einerseits unsicher und sehr kritisch, was ihr Äußeres angeht, aber sich auch der gesellschaftlichen Zwänge und Vorurteile, was das Aussehrn von Frauen betrifft, sehr bewusst (z.B. Schmink-Szene mit Kim - Super!). Sie zeigt, wie wichtig es ist, etwas zu haben, was einem wichtig ist (bei ihr Basketball). Sie weiß, dass sie darin gut ist und steht dazu (S. 193, letzter Satz, 1. Absatz - in der Situation genial!). Sie ist Vorbild, nicht nur für junge Menschen. Die Zerrissenheit Percy´s und woher sie kommt wird ohne Verurteilung deutlich. Ebenso wie materielle Ungleichheit und was sie aus Menschen macht. So viele schlaue Gedanken und interessante Bezugnahmen auf Politik, Kunst, Gesellschaft. erinnert mich an K.O. Knausgard. Ein wichtiges Buch. DANKE!!!

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Ein Jugendbuch über die 90er. Für mich als 90er Kind ein absolutes Muss. In der heutigen Literatur bekommt das herrliche 90er Flair zu wenig Beachtung. Der Schreibstil der Autorin war zwar flüssig, aber sehr bald kam Ernüchterung auf. Mir fehlten die Gefühle. Lucy, 17, blieb für mich die ganze Zeit unsympathisch, so dass ich nicht nur einmal darüber nachgedacht habe, dass Buch zur Seite zu legen. Über die Hälfte des Buches passiert gefühlt nichts, aber man liest weiter, in der Hoffnung, dass noch etwas passieren wird. Die Charaktere bleiben schattig, die Menge der derben Sprache über den Durchschnitt und Gefühl, trotz detaillierten Einblick in Lucys Gefühlswelt, war kaum zu finden. Ich hatte mir mehr erhofft. Die Geschichte selbst ist okay. Aber mir fehlte das gewisse Etwas. Bewertung: Mir hat das Buch leider nicht sonderlich zugesagt. Daher gebe ich nur eine bedingte Kaufempfehlung und 2 von 5 Sternen.

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