Leserstimmen zu
Die Orakelkönigin

Kendare Blake

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Bei „Die Orakelkönigin“ handelt sich um eine Bonus Short-Story der erfolgreichen High-Fantasy-Reihe „Der schwarze Thron“. Bevor man diese Story liest, sollte man am besten mindestens die ersten beiden Bände gelesen haben. Ich liebe die Welt der Drillingsköniginnen und reise sehr gerne nach Fennbirn. In den bisherigen Bänden kam die Legende der „Orakelkönigin“ mehrmals zur Sprache. Ich war demnach sehr gespannt, was es mit der letzten Seher-Königin auf sich hatte und warum es dazu kam, dass ab dieser Zeit jede Seher-Königin nach der Geburt sofort ertränkt wurde. Doch wie viel Wahrheitsgehalt steckt in der Legende? Königin Elsabet, die letzte Seher-Königin, regiert 500 Jahre bevor die eigentliche Reihe spielt. Sie ist zwar keine Schönheit, hat jedoch das Herz am rechten Fleck. Ihre Gabe hat sie fast komplett verlassen und sie zweifelt an der Göttin, dabei möchte sie einfach nur das Beste für ihr Volk und hat daher beschlossen, dass sie sich nicht nur auf den schwarzen Rat verlässt, sondern eigene Entscheidungen trifft. Einigen gefällt das jedoch nicht und welche Kettenreaktion dadurch ausgelöst wird, konnten wir bisher nur erahnen. Bisher war nur bekannt, dass es für die letzte Orakelkönigin nicht gut ausging… Der Plot ist spannend und es gab einige überraschende Wendungen. Die Charaktere waren wie auch in der eigentlichen Reihe gut ausgearbeitet und ich konnte mit Elsabet sehr gut mitfühlen. Sehr schade, dass sie von solch bösen Menschen umgeben war. Ich hatte bis zum Ende gehofft, dass es „besser“ für sie ausgeht als es die Legende besagt. Allerdings kam das Ende dann so schnell, dass es mir einen Ticken zu schnell ging und noch viel Raum für Spekulation lässt. Das eBook hat etwa 125 Seiten und ist demnach in kurzer Zeit ausgelesen. Obwohl es für meinen Geschmack ein Stück zu kurz war, bin ich sehr froh, dass wir einen weiteren Einblick in die Geschichte der Königinnen von Fennbirn erhalten durften.

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Der Schreibstil von Kendare Blake ist sehr angenehm und sie konnte mich bereits mit den bereits erschienenen Bänden „Der schwarze Thron“ und „Die jungen Königinnen überzeugen. Hier allerdings hatte ich leichte Startschwierigkeiten. Die Geschichte läuft etwas träger an als erwartet aber zum Ende hin zieht sie gewaltig an und hat mich richtig fesseln können. „Die Orakelkönigin“ hat was düsteres und ich finde die Einblicke auf die eine und andere Szene sehr spannend. Insgesamt ist die Geschichte gelungen und auch etwas kurz nach hinten heraus hätte ich mir ein wenig mehr gewünscht aber grundsätzlich ist alles gesagt was zu sagen war und die Geschichte der Orakelkönigin ist rund. Mir haben die Charaktere sehr gut gefallen. Ob nun augenscheinlich zu der guten Seite gehörend oder die Intrigantischen. Natürlich sind dich Charaktere nicht ganz so tiefgründig ausgearbeitet aber im Rahmen dieser Short-Story absolut ausreichend. Das Cover ist sehr passend und ebenso wie der Klappentext konnte es mich überzeugen. Fazit: „Die Orakelkönigin“ ist eine gelungene Ergänzung zu der Reihe „Der schwarze Thron“. Der Einstieg fiel mir nicht ganz leicht aber nach hinten raus wurde es richtig spannend und fesselnd. Insgesamt ist es eine gelungene Geschichte. Ich kann „Die Orakelkönigin“ absolut empfehlen.

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